Schwanger - wer noch?

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Geschrieben von Pia555 am 19.09.2020, 18:35 Uhr

Sprünge in den Bauch

Liebe Mamas und Papas,

Ich möchte vorweg sagen, dass ich noch nicht schwanger bin. Oder vielleicht doch, das wird sich ab (wahrscheinlich) kommenden Mittwoch zeigen.

Ich mache ehrenamtlich Rettungshundearbeit mit meinen zwei Hunden. Wir haben sogar schon Mal ein vermisstes Kind gefunden :-)

Meine Hunde sind sogenannte Flächensuchhunde, sie rennen durch Wald und Wiesen und erarbeiten sich menschlichen Geruch. Wenn Sie eine Person gefunden haben, müssen sie mir das logischerweise anzeigen, meist sind sie ja weit weg. Meinen wurde beigebracht, zurück zu mir zu rennen, mich kräftig anzuspringen und zur vermissten Person zurück laufen (diese natürlich nicht anspringen!). Sie pendeln dann so lange hin und her bis ich da bin. Seit Jahren sind sie so ausgebildet (es gibt noch andere, auch bessere "Anzeigenarten", aber man muss sich auch am Hund orientieren, was ihm liegt).
Meine Hunde springen mich sonst nie an, das ist einzig allein ihr Anzeigeverhalten, wenn sie gefunden haben.
Ich habe 1-2 Mal wöchentlich Training.
Und manchmal, je nach Aufregung, können die Sprünge auch sehr heftig sein und landen meistens im Bauch (ich spanne meinen Bauch an, ist bisher gar kein Problem). Meine Hunde wiegen beide ca. 20 KG.
Aber wie verhält sich das,sollte ich schwanger sein?
Ich bin prinzipiell eine wenig besorgte Frau, was das Thema Schwangerschaft angeht.
Aber diese Frage stelle ich mir und da ihr alle weit erfahrener seid und mehr Wissen habt, wollte ich euch gerne nach euren Meinungen fragen.

Das Pausieren wäre natürlich sehr schade, das Kind geht jedoch in jedem Falle vor.
Als Alternative hatte ich mir überlegt, ob man vielleicht einen Rückenprotektor, wie Biker und Reiter ihn oft tragen, andersrum verwenden könnte, um die Wucht in den Bauch abzufangen? Das ginge natürlich auch nur eine Zeit lang, solange der Bauch noch recht klein ist.

Es würde mich wirklich freuen, eure Einschätzung zu lesen. Vielen Dank.

Liebe Grüße Pia

PS: Ich hatte diese Frage auch schon unter "Haustiere" gestellt und eine super liebe Antwort einer Userin bekommen. Mehr leider nicht. Deshalb dachte ich, vielleicht lesen hier mehr mit.

 
6 Antworten:

Re: Sprünge in den Bauch

Antwort von misses-cat, 17. SSW am 19.09.2020, 18:55 Uhr

Ich habe eine ausgewachsene Labrador Hündin, Arbeiterline, Recht groß für eine Hündin 28 kg und extrem verspielt. Einmal am Tag springt sie mich beim toben garantiert an , meine jüngste Tochter ist drei da war unsere Dame auch schon da noch nicht ganz ausgewachsen aber da noch sehr wild es ist nix passiert und ich war mit ihr zur Hundeschule in der Zeit alles. Aktuell bin ich in der 17 Woche, beim letzten Termin bei meiner Ärztin hat diese sich beim Ultraschall entschuldigt das sie so soll am Rum drücken war , ich habe ihr darauf von meiner Hündin erzählt und was ich da aushalte. Sie hat nur gelacht und meinte , das der Bauch schon einiges abkann .
Vielleicht würde ich das nicht mehr am ende der Schwangerschaft machen ( würde ich davon abhängig machen wie es dir geht) ansonsten eine gesunde schwangerschaft kann einiges ab
Lg

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Re: Sprünge in den Bauch

Antwort von Blue_Berry am 19.09.2020, 20:35 Uhr

Hey, meine Hebamme hat zuletzt auch mehr in meinen Bauch gedrückt als unser Hund es je gemacht hat in meiner ersten Schwangerschaft war unser Rottweiler-Dobi-Mischung ein aufgedrehter wilder Welpe 20kg+. Ich habe nach Möglichkeit meine Knie hochgezogen und so die Sprünge abgewehrt bzw. den Hund rigoros weggedrückt mit Bein/Knie, es ist aber auch nichts passiert wenn das mal nicht geklappt hat. Gegen Ende habe ich ehrlich gesagt lieber mal meinen Mann zur Hundeschule geschickt - aber wenn eine beliebte Person an der Tür geklingelt hat, hatten wir das Problem trotzdem. Ich bin mir sicher du findest Wege - bleib entspannt, nimm nicht jeden Sprung zu ernst und sorg dafür, dass du vor allem für die letzten 10 Wochen mal Hilfe mit den Hunden in Anspruch nehmen kannst

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Re: Sprünge in den Bauch

Antwort von Blue_Berry am 19.09.2020, 20:38 Uhr

Achso was mir sonst noch einfällt, sind ein paar vorbereitende Tricks nur für die Zeit. Kannst du jemanden bitten die Hunde aus dem Auto zu nehmen bzw. zu führen für genau die Anfangsaufregung? Wäre es eine Möglichkeit, die Hunde irgendwo anzubinden und auf Abstand die Vorfreude zu genießen? Ich hab einmal vorsorglich den Hund im Haus angebunden weil ich wusste der dreht mir sonst durch (Familienbesuch mit anderen Hunden), die Leine hab ich dann geöffnet sobald alle durch die Haustür durch waren, so das Haustür zu und ich schnell in anderen Raum konnte :D :D :D da war unser Wildfang 8 Monate alt und durch nichts zu bremsen...

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Re: Sprünge in den Bauch

Antwort von großerbruder 2009, 9. SSW am 20.09.2020, 10:32 Uhr

Huhu,
Ich bin noch am Anfang der Schwangerschaft. Unser weißer Schäferhund ist 10 Monate alt und demnach noch sehr verspielt.
Der wiegt gute 42 Kilo und ich drehe mich dann eher zur Seite, wenn ich schnell genug bin. Ansonsten lasse ich zur Mitte der Schwangerschaft noch mal unsere Hundetrainerin kommen. Ich empfinde es als sehr unangenehm wenn er mir in den Bauch springt. Liegt aber auch an meiner ständigen Übelkeit.

Bist du alleine für deine Hunde zuständig? Oder kann dich evtl. dein Mann oder jemand anderes bei dem Training vertreten? Evtl könntest du auch mal deinen Trainer fragen, was ihr machen könnt.

Ich drücke dir die Daumen, dass du schnell positiv testen darfst.

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Re: Sprünge in den Bauch

Antwort von Pia555 am 20.09.2020, 12:42 Uhr

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für eure Antworten und Einschätzungen!
Das nimmt mir doch ein bisschen die "Sorge", die gesamte SS und danach pausieren zu müssen, das ist ja doch eine lange Zeit.

@Blue_Berry: Also eine Anfangsaufregung haben sie eigentlich nicht, sie gehen auch brav aus dem Kofferraum raus. Sie würden mich "privat" auch nie anspringen. Das ist einzig allein in der Rettungshundesuche gewünscht, und auch nur, wenn sie eine vermisste Person gefunden haben. Sonst sind die relativ gut erzogen und entspannt in der Handhabung.

Ich habe auch schon meinen Mann gefragt, ob er mich vertreten könnte. Allerdings ist er zu der Zeit, wenn das Training startet, noch nicht zu Hause und ihm ist der Zeitaufwand auf etwas zu groß. Pro Training muss man mit mind. 4 Std (ohne Fahrtzeit) rechnen, weil bei der Rettungssuche jeder Hund einzeln gearbeitet wird. Ich denke, wenn man da nicht irgendwie mit Herzblut dabei ist, ist es zu viel Aufwand.

Mit der Trainerin werde ich definitiv noch reden, ehrlich gesagt, habe ich das bisher vor mich her geschoben, weil ich nicht so gern wollte, dass sie von unseren Plänen weiß, und das Baby nicht "fest" in mir verankert ist :-)

Ich danke euch sehr für eure Antworten und hoffe, dass ich mich bald in eure Reihen als werdende Mama einfügen kann :-)

LG Pia

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Re: Sprünge in den Bauch

Antwort von Blue_Berry am 20.09.2020, 20:27 Uhr

Ach spannend, so genau kannte ich mich mit dem Rettungshunde-Training bisher nicht aus! Da finde ich es aber auch schwierig, den normalen Ablauf jetzt mit einer Ersatzhandlung zu ersetzen. Bei uns war das ja klar, dem Junghund sollte das anspringen abgewöhnt werden und dementsprechend ist wegdrehen und so etwas ja auch richtig. Wir machen aber auch Mantrailing und da hätte ich echt Hemmungen, die normalen Abläufe zu verändern, dafür haben wir schließlich lang trainiert.

An deiner Stelle würde ich nicht unbedingt direkt von eurer Planung erzählen weil man ja nie so genau weiß wie schnell es klappt, sondern eben dann wenn du schwanger bist und dann mit der Trainerin eine Lösung finden. Ich weiß nicht inwiefern das möglich ist, dich nur an der Stelle des Anspringens zu ersetzen. Oder, ganz schräge Idee, vielleicht kannst du dich vorsorglich irgendwie "polstern" Das klingt zwar richtig schräg, aber ich könnte mir vorstellen dass das bis zur 25./30. Woche durchaus möglich wäre mit einer dicken Lage Schaumstoff oder so.... Und locker bleiben, also wie gesagt, ich hab mich einfach nicht verrückt gemacht wenn doch mal ein Sprung in den Bauch ging.

Alles Gute!

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