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Geschrieben von mandulina83 am 14.11.2019, 19:55 Uhr

Schlafen gehen, Drama

Es ist ein Drama in ca. 90% der Fälle mit unserem Sohn 4,5. Nach dem Abendessen geht es ca. 30min später ins Bad, ins Bett..dort wird noch ein Buch vorgelesen und dann bleibt meist einer von uns Eltern im Zimmer.

Tja, es geht eigentlich immer schon los wenn es heißt, in äs Bad!!! Da wird dann getrödelt, rumgealbert, rumgesprungen, weggelaufen, manchmal werden Sachen auf den Boden geworfen. Dann hilft nur noch, ihn selbst ins Zimmer tragen umziehen, ohne Zähne putzen und Buch vorlesen ins Bett und alleine einschlafen (wir warnen ihn natürlich auch vor und kucken dann immer wieder ins Zimmer rein). Da ist dann natürlich Geheule vorprogrammiert. Das kostet uns alle immer enorm Zeit&Kraft, sein kleiner Bruder 6 Monate zuckt auch immer zusammen, weil es so laut und unruhig wird.

Es gibt ja auch die wenigen Abende ohne Diskussion, da klappt es ja auch und wir machen nichts anderst.

Wer kennt’s und hat Tipps?

 
5 Antworten:

Re: Schlafen gehen, Drama

Antwort von Baerchie90 am 14.11.2019, 20:13 Uhr

Vielleicht könnt ihr das ganze entzerren? Nach dem Abendessen schnell bettfertig machen, dann ist noch bis X Uhr Zeit zum ruhig spielen.
Und danach dann das zu Bett gehen einläuten.

Ansonsten half hier ein Ablaufplan im Badezimmer, da sehen die Kinder direkt, was alles ansteht. Dafür habe ich einfach passende Bilder über die Google Bildersuche rausgesucht, ausgedruckt und einlaminiert. An Belohnungen ist das ganze nicht gekoppelt.

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Re: Schlafen gehen, Drama

Antwort von Lelo317 am 14.11.2019, 20:43 Uhr

Vielleicht den Schlafanzug vor dem Abendessen an und dafür nach dem Zähneputzen Spielzeit, falls er schnell genug ist.

Habt ihr mal ein Belohnungssystem versucht?

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Re: Schlafen gehen, Drama

Antwort von pauline-maus am 14.11.2019, 20:58 Uhr

Erst die Pflicht, dann das Vergnügen,

das lief hier sehr gut.
Nachdem alles absolviert wurde inkl Zähne putzen, kamm hier entweder noch ein gemeinsames Spiel, eine kurze Sendung im TV oder etwas was sie gerade gern machte, je nach Ansporn.
Ob das nun im Bereich der Erpressung lag, egal, es war harmonisch und ruhig(trotzdem gab es Ausnahmen, wo sie nicht zu bändigen war aber grob gesehen lief es sehr gut)

In den Schlaf begleitet habe ich trotzdem sehr lange und das gern

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Re: Schlafen gehen, Drama

Antwort von Summer80 am 14.11.2019, 22:52 Uhr

Hier auch Kind 4,5 Jahre alt.

Bei uns wird nach dem Abendessen noch gespielt. Dann geht es hoch ins Bad und fertig machen. Dann abwechselnd mit Mama oder Papa in die Kuschelhöhle zum Vorlesen. Danach geht es dann ins Bett und es wird gute Nacht gesagt. Unser Kind darf dann entscheiden, ob es müde ist und das Licht ausgemacht wird oder ob es noch Bücher anschauen/Tiptoi spielen möchte. Wir gehen dann aber schon ins Wohnzimmer. Nach ca. 15-25 Minuten kündigen wir über das Babyphone (mit Kamera) an, dass es jetzt spät ist und wir in 5 Minuten Bescheid geben, dass das Licht ausgemacht werden soll. Wenn wir dann nach diesen 5 Minuten sagen, dass das Licht gelöscht werden soll, klappt das ohne Murren.

Vielleicht ist das ne Idee für euch? Unser Kind findet es toll, dass es zunächst selber entscheiden kann, ob es im Bett noch etwas machen möchte oder nicht. Das "weicht" auch das Zubettgehen etwas auf.

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Re: Schlafen gehen, Drama

Antwort von sunnydani am 15.11.2019, 9:47 Uhr

Wir hatten es bei unserem Großen auch einige Monate lang, dass er ewig rumgekaspert hat beim Fertigmachen fürs Schlafen und uns damit dann oft auch an den Rande der Geduld gebracht hat.
Ich glaube, es war eh auch ungefähr vor einem Jahr, als er auch so um die 4,5 Jahre alt war.
Wir haben zuerst einiges ausprobiert, wie Lieder singen beim Zähne putzen, Zählen, wie lange es dauert, bis wir fertig sind, selber Zähne putzen lassen und nur nachputzen, ablenken mit allem möglichen.

Teilweise hat es auch geklappt, aber teilweise hat er immer mehr aufgedreht und sich auch hundertmal versteckt, weggelaufen, mit Kissen ins Gesicht geworfen, nach uns getreten, etc.
Wir haben dann aber trotzdem Zähne geputzt, egal wie lange es auch gedauert hat. Denn mir ist es wichtig, dass seine Zähne geputzt sind, bevor es ins Bett geht. Wir sind dann einfach rausgegangen und haben ihn alleine im Bad gelassen. Solange bis er Zähne putzen ließ. Manchmal hat das bis zu einer halben Stunde gedauert und er hat dann auch gebrüllt und es hat genervt, aber irgendwann ist es dann gegangen.
Wir sind dann auch oft schon eine halbe Stunde früher gegangen, haben ihm erklärt, wenn er sich so aufführt, dann hat er abends weniger Zeit zu spielen, weil wir die Zeit einrechnen müssen, die er trödelt.
Wenn er dann brav war, durfte er danach noch ein Spiel mit uns spielen oder wir haben eine längere Geschichte vorgelesen und wenn nicht, dann ging die Zeit eh wieder mit Trödeln und Nerven auf.
Und beim Umziehen hat er dann auch oft Theater gemacht. Aber da haben wir gesagt, er soll sich seinen Schlafanzug selber anziehen und wir kommen wieder ins Zimmer hinein, wenn er fertig ist. Somit ließen wir ihn da alleine machen und es war dann nicht mehr so lustig, wenn wir ihm bei seinen Scherzen nicht zugeschaut haben bzw. keiner mehr da war, den er ärgern konnte.
Es hat aber auch gedauert, teilweise hat er da noch mal getobt, weil er wollte, dass wir ihn anziehen. Er ließ sich aber nicht von uns anziehen und hat es uns absichtlich schwer gemacht, sich wieder ausgezogen, sobald das Teil endlich an war, oder nach uns getreten, den Schlafanzug versteckt und nicht hergegeben. Um zwei Teile anzuziehen, haben wir auch teilweise zehn Minuten gebraucht und das war mir echt zu blöd, abgesehen davon konnte er sich ja schon längst selbst an- und ausziehen und das war ja nur wieder ein Machtkampf, bei dem er sehen wollte, wie weit er gehen kann.
Deshalb hab ich dann immer gesagt, du darfst es dir aussuchen, entweder ich ziehe dich an und du hilfst mit oder du ziehst dich selbst an. Irgendwann nach etlichen Malen funktionierte das dann relativ gut.

Und jetzt ist er 5,5 Jahre alt und macht überhaupt kein Theater mehr. Das Fertigmachen zum Ins-Bett-Gehen geht meistens wirklich rasch. Es wird ohne Gezeter geduscht, Zähne geputzt, Schlafanzug angezogen, dann ins Bett, Gute-Nacht-Geschichte, ein Gute-Nacht-Kuss und einmal Kuscheln und dann kann ich aus dem Zimmer gehen und er schläft alleine innerhalb kurzer Zeit ein.

Vor einem Jahr noch aber dachte ich mir, das würde nie gehen. Eingeschlafen ist er zwar dort auch schon alleine, aber bis es mal so weit war, dass er im Bett lag, hat es echt Nerven gekostet.
Aber es ist alles eine Phase, auch wenn sie sehr nervenaufreibend und kräftezehrend ist, aber du kannst dich damit trösten, dass es irgendwann vorbei geht. Und jetzt versuchen kreativ zu sein, vielleicht gibt es ja etwas, womit ihr ihn ablenken könnt.

Ich wünsch euch gute Nerven und viel Geduld!

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