Für alleinerziehende Eltern

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Geschrieben von Cuore am 01.03.2005, 12:37 Uhr

FRAGE

Hallo Leute!

Ich hab mal ned frage an euch ich hoff ich tret euch da nicht zu nahe ...

Ich bin derzeit in der 30 SSW und denke, dass sich mein freund und ich bald trennen werden ... aber ich habe total angst mit dem kind nicht alleine fertig zu werden ... wie schafft ihr das alles ... ich habe echt respekt vor euch ...

lg Elke

 
20 Antworten:

Re: FRAGE

Antwort von willi2704 am 01.03.2005, 12:44 Uhr

also ich habe ein ganz tolle Unterstützung durch meine Familie. Ich denke, man ein Umfeld, auf welches man sich verlassen kann, wirkt Wunder und der Austausch mit anderen Müttern ist auch sehr hilfreich.
Und wenn meine Kleine mich anlächelt, weiß ich auch. daß sich das alles lohnt
Also keine Angst, datt klappt schon.

Wie schaut es denn mit den Finanzen aus ? Es beruhigt schon, wenn man sich dort abgesichert fühlt

Tanja

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Re: FRAGE

Antwort von Cuore am 01.03.2005, 12:50 Uhr

Naja von Absicherung kann keine rede sein ... bin 18 jahre alt und mit der ausbildung ist sich das nicht ausgegangen, dass ich sie abschließe ...

das heißt keine kohle ... mir würden ca 770 Euro monatlich bleiben für mich den kleinen und wohnung sollte ich auch noch finanzieren

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Re: FRAGE

Antwort von Tina und Jordi am 01.03.2005, 13:01 Uhr

Im wievielten Ausbilungsjahr bist Du denn?
Also die Ausbildung würde ich Dir Raten auf jedenfall weiter zu machen, da gibt es auch unterstützung vom JA.
Mach dich da mal schlau weil ohne Ausbildung wird das nicht einfach!

LG
Tina

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Re: FRAGE

Antwort von Cuore am 01.03.2005, 13:04 Uhr

im 2 bin ich stehn geblieben ... bin schon im nmutterschutz und würde ja gerne die 2 1/2 jahren mich voll und ganz um meinen sohn kümmern ...

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Re: FRAGE

Antwort von Lea-Ayleen am 01.03.2005, 13:12 Uhr

Du kannst die Ausbildung unterbrechen und wenn Du wieder "bereit" bis, kannst Du weitermachen. Musst Du nur mit dem Ausbilder absprechen.

Ich finde es toll, dass Du für Dein Kind da sein willst.

Meine Tochter ist nun 20 Mon. und ich will im Sommer die Schule besuchen um meinen FOR nachzuholen. In der Zeit kommt die kleine, wenn es klappt, in eine Kindergrippe. Mit 2 Jhren denke ich ist das okay. Und wenn sie dann in die KiTa geht, will ich auch eine Ausbildung machen.
Bin momentan 20 Jahre und mit dem Vater nicht im Guten auseinander gegangen, doch ich schaffe das.

Du wächst in den Beruf Mama. Lernen kannst Du nur bei der Praxis. Alles spielt sich ein und irgendwann denkst Du, dass es selbstverständlich ist und nie anders war.
Du kannst Dir dann ein Leben ohne Baby nicht mehr vorstellen.
Wichtig für Dich ist soziale Kontakte zu knüpfen. Beim Babyschwimmen oder bei anderen Angeboten. ( Sportvereine) , falls Du auf Deine Familie nicht hoffen kannst.

Ansonsten lässt Dich Deutschland auch nicht im Regen stehen.

Lieben Gruß

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Re: FRAGE

Antwort von Cuore am 01.03.2005, 13:15 Uhr

bin aus österreich

ja ich weiß nur nicht wie ich ohne ihm klarkomen soll ... außerdemist es noch nicht sicher, dass es bald aus ist , aber ich hab da so ein komisches gefühl .... deswegen wollt ich mich auch schon mal erkundigen ...


ich danke euch für eure unterstützung


lg Elke

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Sorry, das sehe ich leider völlig anders

Antwort von Ralph am 01.03.2005, 13:32 Uhr

Hi Elke,

ich finde es zwar auch toll, daß Du Dich um Dein Kind kümmern willst, aber wenn Du verantwortungsvoll UND langfristig handeln willst, dann ist das illusorisch. D.h. Du kannst Dich schon "um Dein Kind kümmern, aber danach mußt Du Dich damit anfreunden, für den Rest Deines Lebens evtl. auf keinen grünen Zweig mehr zu kommen.

Das hört sich hart an, aber es ist die REALITÄT!! Deshalb: Mit dem Ausbilder reden, allerhöchstens 4 Monate Erziehungsurlaub (also ein halbes Jahr nach der Geburt zuhause bleiben), in dieser Zeit sich um Kindesunterbringung kümmern´, Finanzen abklären und um Himmels willen die Ausbildung zuende bringen.

Alles andere ist Schönrednerei, für das Kind JETZT sicherlich fein, aber langfristig gesehen zu 90% die Katastrophe für Euch beide.
Es ist verklärte Phantasie zu glauben, daß nach 3 JAhren mal eben die Ausbildung weitergeführt werden kann, ganz zu schweigen davon, daß Du nach 3 Jahren wahrscheinlich hoffnungslos "aus dem Stoff raus" sein wirst und die Ausbildung deshalb von vorn beginnen müßtest.

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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Re: Sorry, das sehe ich leider völlig anders

Antwort von Tina und Jordi am 01.03.2005, 14:33 Uhr

Das sehe ich genau so wie Ralph auserdem denke ich das es doch besser ist nach den 4 Monaten weiter zu machen dann hast du was in der Tasche.
Denk daran du bist alleine für das Kind verantwortlich und musst sehen wie du euch beide über die runden bekommst.
Bei 5,2 Mio. arbeitslosen stellt sich doch auch die Frage bekommen ich dann wieder eine Stelle?

LG
Tina

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Re: Sorry, das sehe ich leider völlig anders

Antwort von berita am 01.03.2005, 17:13 Uhr

Ich seh das noch anders :-)

Arbeiten/Ausbildung UND einen Saeugling, da leidet immer mindestens eins drunter, wahrscheinlich beide.

Ein Baby braucht seine Mutter, es will gestillt und umsorgt werden. Das ist essentiell fuer seine weitere Entwicklung.

Sicher sind Geld und Karriere wichtig. Aber es ist nicht gleich alles verloren, nur weil ein junger Mensch ein oder zwei Jahre "aussetzt". Diese Zeit ist gut investiert - in das eigene Kind. Wenn in Oesterreich die Moeglichkeit besteht, zu pausieren und hinterher die Ausbildung zu beenden, wuerde ich sie nutzen. Und der Vater ist ja nicht aus der Welt, nur weil man sich trennt, er sollte es jedenfalls nicht. Er kann/muss finanzielle Unterstuetzung leisten und wird sich hoffentlich auch an der Betreuung beteiligen. Du schaffst das!

LG
Berit

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grübel...

Antwort von Richie am 01.03.2005, 17:57 Uhr

Hallo zusammen,

was mich bei allen Postings hier im Thread wundert, ist, daß keine ein Wort über die Väter verschwendet und offenbar auch keinen Gedanken darauf
verwendet, wie evtl. (!) die Väter in
die Betreuung/Erziehung der Kinder einbezogen werden k ö n n t e n .
Väter sind für ihre Kinder auch von Anfang an wichtig!
MfG Richie

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Ich denke, das ist hier nicht das Thema...

Antwort von Ralph am 01.03.2005, 18:04 Uhr

Hi Richie,

auch wenn ich aus früheren Postings von Dir weiß, daß Du da sehr sensibel reagierst... viele Männer relativieren zumindest ihre Verantwortung gegenüber Mutter und Kind, und deshalb muß die Frau zumindest erstmal eine zuverlässige VAriante für sich festklopfen, ehe sie evtl. mit dem Vater zusammen eine zweite ausklügelt.

Grundsätzlich sollte man sicherlich versuchen, den Vater so gut wie möglich mit einzubinden, in der Praxis sieht es aber doch oft anders aus, und das ist nicht von vornherein nur Schuld der Mütter. :-)

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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Wie bitte?

Antwort von Richie am 01.03.2005, 18:33 Uhr

Hallo Ralph,

ich habe von keiner 'Schuld der Mütter'
geschrieben und auch nicht an eine solche gedacht.
Ich meine nur, daß es oft Unwissenheit
ist, die Eltern schon vor Geburt eines Kindes entzweit:
1. die Unwissenheit, was den anderen
Elternreil zu seinen Handlungen
bewegt
2. die Unwissenheit darüber, was es für
ein Kind heißt, von Beginn an gleich-
sam ohne Vater ufzuwachsen
3. die Unwissenheit darüber, daß
geburtsnahe Gräben zwischen den El-
tern später nursehr schwer wieder zu
überwinden sind
4. die Unwissenheit über die tatsäch-
lichen Machtverhältnisse der Eltern
betreffs eines neuen Lebens u n d
ihre Aswirkungen auf ihr Verhalten
5. Elternschaft i m m e r eine Ange-
legenheit von z w e i Menschen,
sprich Eltern,ist

Von daher finde ich es eher bemerkenswert wenn das Eltern-Sein
eines Vaters n i c h t in Erörterung einbezogen ist.
Sind für kommende Kinder ihre Väter etwa
nicht Thema?
MfG Richie

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Re: Wie bitte?

Antwort von Lea-Ayleen am 01.03.2005, 21:29 Uhr

Hallo Richi!
Sicher k ö n n t e n wir die Väter mit einbinden, doch viele haben sich nicht gerade im Guten getrennt.
Ausserdem weiß ich selber nicht, wenn mein Exi sagt, dass er da ist, dass er es auch wirklich ist.
In erster Linie muss ich gucken was das Beste für mich und mein Kind ist.
Weil wir zwei leben zusammen und müssen versuchen zu überleben.
Da möchte ich mich nicht auf Versprechungen verlassen, die schon soooo oft gebrochen worden sind.
Weil wenn ER kein seine Meinung doch ändert, hat er immer noch seine Butter auf dem Brot und wir sehen erst einmal dumm aus.

Wenn er nach der Geburt immer noch dazu bereit ist, dann können wir zu Plan B übergehen, doch ich brauche auch Plan A und der dreht sich nur um mich und das Kind. Hört sich egoistisch an, ich weiß.
Aber so sieht es glaube ich bei vielen AE aus.

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Eltern-Kind

Antwort von Richie am 02.03.2005, 8:39 Uhr

Hallo Lea-Ayleen,

****''Sicher k ö n n t e n wir die Väter mit einbinden, doch viele haben sich nicht gerade im Guten getrennt''***


Verständlich, klar!
Andererseits fragt sich, was nicht im Guten getrennte Partnerschaft mit Vater-
schaft zu tun hat. Ein nicht im Guten getrennter Partner muß also zwangsläufig ein nicht einbezogener Vater sein?
Und umgekehrt: wenn ein Vater nicht im Guten von der Mutter getrennt ist, dann ist er nicht mehr(eingebundener) Vater des Kindes?
Also, mir geht es wirklich nicht darum,
den Kerl, der Vater eines Kindes ist, zu verteidigen, es geht mir um die Figur, die er für das Kind darstellen kann/könnte.

***''In erster Linie muss ich gucken was das Beste für mich und mein Kind ist''***

Natürlich, auch klar!
Nur, zum Besten für das Kind gehört doch auch der Vater, oder nicht?
Wie kommt es, daß Du das 'Beste fürs Kind' vom Vater abgekoppelt betrachtest?

***''Weil wir zwei leben zusammen und müssen versuchen zu überleben''***

Das mag Dir so zu scheinen, aber muß in Deutschland jemand befürchten, nicht zu überleben?

***''Da möchte ich mich nicht auf Versprechungen verlassen, die schon soooo oft gebrochen worden sind''***

Wer seine Versprechungen so oft bricht,
ist unzuverlässig, klar. Auf ihn kann frau nicht bauen, auch klar.
Eine weiterführende Frage wäre, warum er Versprechungen macht, und eine noch weiter führende wäre, warum er sie nicht einhält.
In dieser Diskrepanz steckt offenbar ein Problem, das er hat. Denn es ist ja nicht davon auszugehen, daß er extra Versprechungen macht, um sie nicht einzuhalten.
Wohl sind die Versprechungen doch Bekundungen eines guten Willens und eines anerkannten (Selbst)Anspruchs.
Und ihr Nicht-Einhalten sind Bekundungen
einer Unzulänglichkeit und eines Motivationsmangels.
Also lese ich (auch) aus nicht eingehaltenen Versprechungen einen guten Willen u n d eine gleichzeitige
Insuffizienz.
Eigentlich ist es nicht schwer, das zu erkennen.
(Wie geschrieben, es geht mir nicht um eine Entschuldigung des unzuverlässigen Kerls, sondern um die Figur für das Kind.)

***''Weil wenn ER kein seine Meinung doch ändert, hat er immer noch seine Butter auf dem Brot und wir sehen erst einmal dumm aus.''***

Ich glaube kaum, daß er seine
M e i n u n g geändert hat, ich glaube nur, daß er (noch) nicht fähig ist, sie zu verwirklichen.

Schließt also Plan A Plan B aus?

Aber die meisten (Eltern)Paare in solchen Situationen agieren freiweg ohne fachliche Beratung - und das muß schiefgehen.
MfG Richie

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Re: Eltern-Kind

Antwort von Lea-Ayleen am 02.03.2005, 15:51 Uhr

Ich gebe Dir vollkommen Recht, dass auch der Grund der Trennung sehr bedeutend ist.
Ich kenne die Hintergründe meistens nicht von den AE Müttern .
Ich denke, dass es Männer gibt, die aus Bequemlichkeit, der Frau das Versprechen, was sie hören will um Disskusionen aus dem Weg zu gehen.
Und wenn es soweit ist, macht er die Tür auf und geht oder kann sich an gar nichts errinnern.
Es geht mir nicht um Frieda nebenan, sondern um die Erfahrungen, die ich gemacht habe.

Wenn ein Vater ein geregeltes Leben hat, (er MUSS nicht arbeiten,) doch er sollte eine Wohnung haben, das Wort Hygiene kennen und Verantwortungsbewusst sein.
Dann bin ich bereit, sofern er das auch möchte, ihm das Kind immer zu geben, wenn er was mit dem Kind unternehmen will. Sicher sollte schon eine gewisse Routine dahinterstecken. Damit meine ich, dass er nicht alle zwei Monate mal anruft und sagt, morgen passt es mir.
Nein, trotz Trennung muss er fähig sein mit mir ein Team zu bilden, weil wenn wir gegeneinader arbeiten, kann es keinen geben und Kinder sind auch nicht dumm.

Ich ziehe mein Kind ganz alleine groß.
Der Vater hat kein Interesse und auch selbst wenn, wäre es mir egal.
Er ist/war Alkoholiker.
Sicher kommt gleich das Argument:
Menschen können sich ändern, doch das soll er mir erst einmal beweisen.
Und dazu reichen keine 2 Wochen.
"Ich höre auf zu trinken",
das waren mit einer der Vesprechungen, die ich auf Klopapier hätte schreiben können.
Und wir wissen alle wofür dieses Papier ist oder? :-)
Ich liebe mein Kind und möchte es mit gutem Gewissen abgeben können.
Falls meine Tochter jemals fragen sollte, wo oder wer ihr Papa ist, kann sie gerne Kontakt mit ihm aufnehmen, aber solange ich in gewisser Weise noch das sagen habe, kommt mir das nicht in die Tüte.

Und damit zurück zu Deiner Frage, Ja ich schliesse deswegen Plan B aus.

Grüßli

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Re: Eltern-Kind

Antwort von Richie am 02.03.2005, 16:44 Uhr

Hallo Lea-Ayleen,

Du bringst sicher Plausibles vor.

Nein, es kommt bei 'Alkoholiker' nicht das Argument, er könne sich ja geändert haben, sondern 1.die Frage, woher Du das denn für die Gegenwart weißt und 2.
die Feststellung, daß Alkoholismus eine Krankheit ist, die 3. sehr unterschiedliche Ausprägungen haben kann und 4. ich zahllose Mütter kenne, die Alkoholikerinnen sind, denen aber niemand die Kinder wegnimmt/vorenthält;
ganz abgesehen von den Müttern, die sonstwie drogenkrank sind und für die es sogar staatlich geförderte Betreuungsplätze mit Kindern gibt;
warum nicht also auch für Väter?

~~Ubrigens: die Mutter meines 3. Kindes
hat von Beginn an meinen Umgang vereitelt/behindert, und nachdem ich aufgegeben hatte, sich dann nach 2 Jahren wieder mal gemeldet und uns besucht. Dann kamen immer wieder mal
Verabredungsversuche mit Absagen und
Verschiebungen aus belanglosen Gründen.
Hier ist überhaupt keine Regelemäßigkeit gegeben, so daß meine Kinder, die bei mir leben, schon bei erneuten Verabredungsversuchen (mit ihrer Halbschwester) abwinken und zunehmend mit Wiederstand reagieren. Von der
Mutter kam auch schon das Ansinnen, ob nicht meine Kinder von hier sie dort bei sich mal besuchen könnten (ohne mich):-)
So ist ein Umgang wieder mal am einschlafen und mein Kind ist durch die Alleinerzieherei schwer allergiekrank und wird aufwändig therapiert.~~
Ich kenne viele Kinder (durch meine Tätigkeit), die durch ein vaterverdunkeltes Alleinerziehen verhaltensauffällig und/oder psychosomatisch krank sind.

Ich will damit alles in allem nur sagen, daß die Nachteile, die Kinder durch ein papaverdunkelndes Alleinerziehen erleiden oftmals viel größer sind als die (scheinbaren) Nachteile und Mühen einer wenn auch
problematischen papa-offenen Erziehung.

Ich denke nämlich, daß sich Bemühungen um einen schadensbegrenzenden und problemoffenen Umgang mit allen möglichen schwierigen Zerklüftungen durchaus lohnen fürs Kind, denn schließlich hat das Kind nur einen Papa.
Der ist vielleicht krank, überfordert und sonstwie 'unbrauchbar', aber er ist der Papa, der auch Gelegenheit finden muß, dem Kind auch seine Liebe mal zu zeigen ohne von Mama immer nur gefiltert zu werden.
MfG Richie

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Re: Eltern-Kind

Antwort von Lea-Ayleen am 02.03.2005, 17:27 Uhr

Wenn ich bemühen sehe, kann ich keine Einwände haben. ( Therapie vor allem!!)Unter Beaufsichtigung versteht sich!
Ich mache keine Unterschiede, ob Mann oder Frau säuft.
Beide sind meistens nicht in der Lage sich vernümftig um das Kind zu kümmern.
Werden gewalttätig, Vernachlässigung...
Mach das Fernseh an, da bekommst Du noch weitere Beispiele.
Meiner wurde immer aggressiv wenn er getrunken hatte. Und dem geb ich kein Kind.

Aber wenn Kinder ihrern Papa kennenlernen und sich an ihn gewöhnen und er auf einmal weg ist, ist das meist schlimmer, als wenn sie ihn erst gar nicht kennengelernt haben.

Denn was man nicht kennt, kann man nicht missen.

Du scheinst einen Vernümpftigen Eindruck zu machen.
So wie Du schreibst, hälst Du zu Deinen Kindern und stehst für sie ein.
Ein echter Traumpapa. :-)

Tut mir leid für Dich, dass Du die kleine Maus nicht sehen kannst.
Aber sie wird nach Dir bestimmt fragen und wenn sie die Welt besser versteht, ist sie alt genug um selber zu entscheiden, mit wem sie sich treffen will.
Schreibst Du den Geb-Karten / Weihnachten?
So könnte man Dir nie nachsagen, dass Du es nicht immer versucht hättest.

Wie alt ist sie denn?

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Re: Eltern-Kind

Antwort von Richie am 02.03.2005, 19:33 Uhr

Hallo Lea-Ayleen,

wenn ein Trinker in seinen Zuständen
gewalttätig wird, dann ist das natürlich schwierig. Solche Menschen sind meist selber in ihrer Kindheit mißhandelt worden.
Der Trennungsschmerz von Kindern durch Auseinandergehen der Eltern ist erlebbar und kann bewußt bearbeitet und
überwunden werden.
Die Abwesenheit eines Elternteils aus dunklem Grunde trifft das Kind tief unbewußt als Abwertung. Das Kind muß vermuten, daß es etwas Finsteres, Furchteinflößendes in sich selber hat, denn es weiß untrüglich (unterbewußt), daß es ja auch von diesem Elternteil abstammt/herkommt. Dieser unterbewußt
selbstabwertende Anteil ist einer Bearbeitung nur sehr schwer zugänglich
und führt zu autoagressiven Tendenzen.
Und das ist bei weitem nicht so ungefährlich wie ein bewußt erlebbarer,
der Bearbeitung zugänglicher Schmerz, der freilich subjektiv unangenehmer ist. Nur, die unbewußten Reaktionen merkt keiner so ohne weiteres.
Grüße von Richie

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Re: Eltern-Kind

Antwort von Lea-Ayleen am 02.03.2005, 21:33 Uhr

Ich muss vielleicht dazu sagen, dass meine Tochter in der 9-10 SSW war, als ich mich von meinem damaligen getrennt habe. Sie hat ihn also nie gesehen und weiß auch noch nicht, dass er exestier. Sie ist erst 20 Mon.

Wenn Eltern sich trennen, dass die Kinder das bewusst mitbekommen, da schließe ich mich ganz Deiner Meinung an.
Aber auch mit Kontakt zum Vater, hat das Kind psychische Probleme. Ich weiß wovon ich rede, kenne welche.
Muss nicht immer aber kann. Jedoch verstehen sich die "getrennten" immer noch wie gute Alte Freunde.Sie kann einfach nicht versthen, warum Mama und Papa nicht mehr zusammen sind.
Beide sind seid langem in neue Partnerschaften.

Ich wünsche Dir viel Glück.
Lieben Gruß

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Re: Eltern-Kind

Antwort von Richie am 03.03.2005, 6:51 Uhr

Hallo Lea-Eyleen,

klar, in Einzelfällen mag manches anders scheinen, und ich möchte Dir auch nicht das Herz schwer machen, das
brächte euch auch nichts.
Man/frau sollte immer daran denken, daß es den Kindern gut tut, wenn man/frau ihre Wurzeln pflegt, denn dann wissen sie, daß sie Halt auf dieser Welt haben.

Auch Dir wünscht alles gute
Richie

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