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Geschrieben von Butterflocke am 27.09.2013, 18:06 Uhr

wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Ich MUSS einen Neuen, tut mir leid.....;-)

Lebt denn niemand von Euch einfach so in den Monat hinein, achtet beim wöchentlichen Einkauf schlichtweg auf die Preise und überlegt grundsätzlich und bei (so ziemlich) jeder Ausgabe einfach: "ist das wirklich nötig?".

Ich gebe zu, von der kürzlichen und durch Jobwechsel bedingten Gehalts-...sagen wir "Verbesserung" meines Mannes ist am Monatsende auf dem (gemeinsamen) Konto nicht wirklich viel zu sehen.

Trotzdem praktizieren wir nach wie vor "nur" den bewussten Umgang mit Geld. Schwammig....ich weiß. Letztendlich auch Quatsch, da abhängig von Tagesform und sich ändernden Gefühlen und Prioritäten.

Ich habe mir schon oft vorgenommen, etwas mehr Planung in unsere Wirtschafterei zu bringen. Letztlich rede ich mich aber selbst immer wieder damit heraus, dass ich ja sowieso nur Geld für Notwendiges (zumindest Vernünftiges) ausgebe, mir also nun nicht auch noch die Mühe machen muss, das alles zu dokumentieren.
Ich verabscheue jeglichen Papierkram so sehr, dass ich ihn bis zum Gehtnichtmehr aufschiebe oder ihn meinem Mann auf´s Auge drücke.
Im Leben könnte ich mir nicht vorstellen, mit irgendwelchen Umschlägen zu hantieren, mir ein Budget für dies und jenes auszurechnen und mich dadurch einschränken zu lassen.
Wie motiviert Ihr Euch? Bringt es wirklich etwas?

Für mich war die Welt bis jetzt eigentlich ganz in Ordnung, denn wir können sparen und leben dennoch einigermaßen gut.
Mit Kleidung bin ich sehr sparsam, Lebensmittel werden zumindest nie weggeworfen...., es gibt keine unnötigen Fixkosten (Versicherungen), usw...
Der Rest, denke ich mir, muss dann eben sein.

Aber es reizt mich...
Gerade wegen unseres Hauskauf-Vorhabens würde ich gerne wissen, ob wir nicht doch mehr sparen bzw. bewusster ausgeben könnten....

 
64 Antworten:

Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von vomGlückgefunden am 27.09.2013, 18:11 Uhr

Mich hat ehrlich gesagt auch gewundert, wie viele die Umschlagvariante praktizieren.

Ich mache das auch nicht.
Vergleiche Preise, überlege immer drei Mal ob eine Geldausgabe wirklich nötig ist usw.

Aber ich habe mir angewöhnt, Mehreinnahmen oder Weniger- Ausgaben auf einem extra Konto zu deponieren, damit sie nicht im Nirvana verschwinden.
Soll heißen: wenn meine Handykosten um 10 Euro monatlich (fix) sinken, gehen monatlich 10 Euro auf das Sparkonto.

Ansonsten reicht mir normale Sparsamkeit.

Liebe Grüße!

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von kravallie am 27.09.2013, 18:20 Uhr

ich finde es gut und sinnvoll, wenn man ein größeres (spar) ziel verfolgt und/oder wenn man wirklich nur eine summe x zu verfügung hat, die u.u. nicht besonders hoch ist.
ansonsten würde es meine lebensqualität sehr einschränken, wenn ich aus dem umschlag leben würde.

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von Butterflocke am 27.09.2013, 18:22 Uhr

Stimmt...das hat mich eben auch gewundert...;-)

Erstaunt hat mich besonders shineads Methode...
Was bringt zb. ein Tankumschlag??? Tanken MUSS ich nunmal, ob ich will oder nicht.
Ich mache keine sonntäglichen Spazierfahrten, sondern fahre zur Arbeit und zurück, fahre einkaufen, hole meine Kinder, fahre zu Terminen, usw.. Ohne Auto könnte ich meinen Tagesablauf nicht mehr bewältigen, da es zu lange dauern würde.
Es kostet eben, was es kostet.
Was ist, wenn der Tankumschlag leer ist? Wird dann auf´s Fahrrad umgestiegen? Ok, dann wird ein Schuh draus;-)
Allerdings weiß ich, dass ich DAS nie tun würde. Vorher gewöhne ich mir das Essen ab;-)

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von Reni+Lena am 27.09.2013, 18:24 Uhr

ich auch nicht...
ich kauf jetzt nicht gerade bei Käfer ein, aber das was ich bei Lebensmittel kaufen will, das kaufe ich auch. natürlich gibt's bei uns nicht jeden tag Lendchen und Wachteln aber ich koch und kaufe schon das was ich Lust habe. Auch wenn es nicht im Angebot etc ist.
Solange am Monatsende keine roten zahlen dastehen und sich das Konto trotz Unbedarftheit Monat für Monat mehr füllt ist es doch ok...
Was ich genau für welchen Bereich ausgebe weiß ich gar nicht...

ich kaufe nichts unnötiges..aber das was ich brauche/will in guter Qualität

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von Butterflocke am 27.09.2013, 18:27 Uhr

Naja...ist möglich.
Aber wie legst Du Summe x fest? Ich denke, Sumem x entspricht der Summe, die Du sowieso ungefähr benötigst bzw. bei geringem Familieneinkommen sowieso nur benötigen DARFST..., oder?

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von Pamo am 27.09.2013, 18:28 Uhr

Ich habe das auch schon so praktiziert, da hatten wir aber ein einziges kleines Einkommen. Da hat es geholfen, vor allem um die Verschwendung im Detail zu erkennen.

Dann stieg unser Einkommen und ich habe es sehr genossen, nicht mehr rechnen zu müssen.

Leider hat sich das Einkommen wieder reduziert und ich habe immer noch keine Lust zu rechnen.

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eben...LUST ist Leben!

Antwort von Butterflocke am 27.09.2013, 18:31 Uhr

Und wenn ich so GAR nicht mehr nach Lust dürfte, zumindest ESSEN.....hm..., es wäre traurig.

Natürlich gab es Lebensphasen, die sich null und GAR nicht nach irgendeiner Lust gerichtet haben, worauf auch immer. Aber sofern es finanziell machbar ist, möchte ich das einfach genießen und mich dann nicht künstlich selbst einschränken.

Vor allem, weil ich glaube (aber eben nur glaube;-), dass es nicht wahnsinnig viel bringt....

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Nö, hier alles nicht,

Antwort von jaspermari am 27.09.2013, 18:39 Uhr

und ich bin wirklich froh, dass wir uns diese "Unbedarftheit" leisten können. Unnötig kauf ich selten, aber wenn, dann gut und hoffentlich lange haltbar.

Bei Fleisch bin ich pingelig und ekel mich schnell. Deshalb Biometzger. Wenn wir uns das nicht leisten könnten, wäre zumindest ich Vegetarierin.

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naja butterflocke...

Antwort von yellow_sky am 27.09.2013, 18:46 Uhr

Es gibt halt auch menschen, da gehts sich's nur knapp aus, das am monatsende noch etwas übrig ist. Die können lebensmittel nich nach lust und laune wie bei reni, oder vielleicht auch bei dir, einkaufen.
Weil einfach nicht genügend da ist. Und da muss man irgendwie sparen. Und das mit dem autoumschlag hat auch sein recht, denn wie z.b. bei mir, einen ausflug zut verwandschaft und zwei andere im monat, macht auch fast 15€ wenn nicht mehr.
Ich kann zum beispiel die heulerei zu schulbegin oder schulausflüge nicht verstehen. Klar ist es plötzlich viel geld, aber das weiß man doch schon vorher. Deswegen habe ich dafür ein konto, wo schon seit jahren ein aliquoter beitrag von ich glaube 30€ eingeht. Auch so eine art kuvert ;-)

Lg

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von Finfant am 27.09.2013, 18:50 Uhr

Hallo!

Ich kann seit mein Mann verstorben ist, nicht mehr einfach so in den Tag leben....bzw. kaufen!

Ich hab für mich und die Kleine jeden Tag 10 Euro zur Verfügung (d.h. ich hol 100 Euro und diese müssen für 10 Tage reichen) also für ALLES, was man so kauft, sei es Lebensmittel, Putzmittel, Süssigkeiten usw....! Sprit bezahle ich mit Karte (weiß genau, wieviel ich dafür ausgebe, bzw. kann) geht Nadine auf einen Kindergeburtstag, oder hat selbst Geburtstag, oder fährt wie jetzt (heute heimgekommen) auf Schullandfahrt...dann zahle ich dies vom Konto (hab einen Festbetrag, den ich mir ausgerechnet habe, komme gut damit klar!

Extras, wie Eisessen, Pizza, Kino.......sind nur sehr selten möglich, werden dafür aber sehe genossen :-)))

Rücklagen.....für: Versicherungen, Steuern, GEZ usw..(hab ich!).dafür lass ich jeden Monat 100 Euro auf dem Konto!

lg, Andrea

ps. was mir im Moment Sorgen macht, ist die Busfahrkarte (diese kostet 45 Euro im Monat) und dies ist mit den laufenden Kosten nicht möglich *grummel* hab nen Antrag gestellt (für Kinder die Waisenrente beziehen) hab aber vom Amt noch nix gehört. deshalb fahre ich Nadine (5. kl.) jeden Tag in die Schule und fahre halt darum.......seltener zu meiner Mutter :-(((

ganz, ganz WICHTIG ist, wenn man wenig Geld zu verfügung hat, das man NIE in Minus kommt!!!!

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von Maxikid am 27.09.2013, 18:55 Uhr

ich kenne auch sehr knappe Zeiten, aber jetzt müssen wir nicht knappsen und können uns alles nach Lust und Laune kaufen. Auch auf dem Bio Markt etc. Und wenn wir lust haben auf Restaurant, dann auch das jeder Zeit. Aber wie gesagt, es gab auch schon ganz andere Zeiten.

Gruß maxikid

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aber darum geht es doch nicht, yellow

Antwort von Butterflocke am 27.09.2013, 19:05 Uhr

..das schireb ich auch so!!!
Abgesehen davon, dass ich solche Zeiten auch kenne. UND abgesehen davon, dass ich unser Einkommen auch jetzt für "nur" durchschnittlich halte.

Es ging mir NICHT darum, dass man einteilen MUSS, weil es nicht anders geht. Sondern darum, dass man einteilen WILL, um eben (noch) mehr zu sparen und wirklich absolut vernünftig, zumindest jederzeit "übersichtlich" zu wirtschaften.....

Ich find´s ja vernünftig, schaffe es nur eben nicht.
Ich musste es schaffen, als es nötig war - klar.

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von kravallie am 27.09.2013, 19:05 Uhr

die summe richtet sich nach einnahmen und ausgaben.
das wird wohl bei jeden anders sein.

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von Steffi528 am 27.09.2013, 19:06 Uhr

Wir kommen klar, könnten sicher im Monat 500 € zusätzlich sparen, wenn ich mit Haushaltsplan arbeiten würde.
Aber so macht das leben doch auch Spaß

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von lilly1211 am 27.09.2013, 19:06 Uhr

Das letzte Hemd hat keine Taschen - und auch keine Kuverts :-)

Ne im Ernst, das einzige was wir budgetiert haben ist unser Haushaltsgeld mit 200 EUR/Woche. Wenn es aber leer ist macht mir das auch nichts.

Wenn ich essen gehen will tue ich das. Wenn ich in den Urlaub will genauso. Und wenn ich in der Stadt bin und mir was kaufen will, dann fahre ich doch nicht nach Hause und hole nen Umschlag!!!! Dann zahle ich das mit Karte und fertig.

Wenn jemand allerdings Geld in sehr begrenztem Umfang zur Verfügung hat, mag das ein hilfreiches Tool sein. Ich hätte aber nie und nimmer den Nerv und die Disziplin dafür.

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von lilly1211 am 27.09.2013, 19:09 Uhr

Das hast du schön formuliert :-)

Ich denke genauso, fürchte allerdings unser Sparpotential liegt nochmal deutlichst höher.

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....@ lilly1211

Antwort von Finfant am 27.09.2013, 19:16 Uhr

-----------Das letzte Hemd hat keine Taschen - und auch keine Kuverts :-)--------------

das haste sehr schön geschrieben!!! *Ironie-aus*

tja, mich fragte nach dem Tod von meinem Mann NIEMAND.....ob ich den Nerv oder die Disziplin dafür habe.......zu SPAREN!!!!

mein Mann hat immer sehr gut verdient (vor der Geburt unserer Kleinen, hab ich immer gearbeitet!!! aber da mein Mann gut verdient hat und ich niemanden für die Betreuung von der Kleinen hatte...meine Eltern waren damals schon etwas älter) haben wir beschlossen, das ich zuhause bleibe......das mein Mann viel zu früh verstarb......das konnte niemand wissen!

und die Witwenrente bekomme ich, von der Erwerbsunfähigkeitsrente......nicht von seinem Verdienst!!! und die Halbwaisenrente ist weniger, wie Kinder die von Hartz4 bekommen.....ist halt so!

lg, Andrea

ps. aber, Nadine und mir geht es GUT!!!! denn, wir haben uns.....Nadine ist nicht anspruchsvoll....Handy bekam sie jetzt von ihrem Schwager geschenkt *freu* ebenso die Simskarte und Schutzhülle! denn sowas könnte ich ihr nie schenken.....*schulterzuck*

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Kein Dispo!

Antwort von lilly1211 am 27.09.2013, 19:17 Uhr

Nochwas wollte ich erwähnen:

Wir haben zum Beispiel sehr bewusst keinen Dispo. Erstens um uns zu disziplinieren und zweitens, weil es eh die teuerste Art ist sich Geld zu besorgen.

Wenn man den nie hatte kann er auch nie ausgeschöpft werden und man muss sich keine Gedanken machen um ein überzogenes Konto. Das was wir langfristig sparen wollen geht am Monatsanfang weg, der Rest steht zur Verfügung.

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....@ lilly1211

Antwort von lilly1211 am 27.09.2013, 19:21 Uhr

Es tut mir leid dass du durch den Tod deines Mannes als Versorger in einer schwierigen finanziellen Situation bist.

Auf dich trifft dann mein letzter Absatz zu, nämlich dass es in Fällen des Sparenmüssens sicher ein guter Weg ist.

Falls du jetzt an mich und andere appellieren möchtest doch noch mehr zu sparen, falls der Versorger der Familie durch tragische Umstände ausfällt: Ich kann nur jedem empfehlen, sich da genug abzusichern. Die Höhe der Risikoleben meines Mannes könnten wir nie und nimmer ansparen.

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....@ lilly1211

Antwort von Finfant am 27.09.2013, 19:29 Uhr

Risikoleben hatte mein Mann auch!!! und darum ist unser bzw. mein Haus nun schuldenfrei :-)) d.h. ICH hab keinerlei Schulden!!! *gott-sei-dank*

lg, Andrea

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von Christine70 am 27.09.2013, 19:34 Uhr

wieso der tankumschlag? ganz einfach... weil das geld, gerade am monatsende oft nicht mehr für eine tankfüllung gereicht hat. wenn ich es nicht beiseite räum, dann fällt meinem mann irgendwas ein, was er noch unbedingt braucht und schwupps, ist das geld weg. wir brauchen im monat etwa 3 tankfüllungen, macht zusammen 180 euro (wir tanken billig in tschechien) und dann bleiben etwa 20 euro übrig. dafür brauch ich dann im folgemonat eben nur 180 euro vom gemeinsamen konto. usw

mag kompliziert klingen, aber ich bin es gewöhnt.

früher haben wir nie überlegt, sondern sind einfach einkaufen gegangen und haben uns dann gewundert, wo das geld hinkommt. wir haben 100 euro bezahlt, aber die voratsschränke blieben so gut wie leer, weil man nur blödsinn gekauft hat. das mußte ein ende haben. wir haben nur einen bestimmten betrag zur verfügung und der muß reichen. und seitdem ich so wirtschafte, reicht es auch.

wer genug geld zur verfügung hat, braucht das natürlich nicht.

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@lilly1211

Antwort von Benedikte am 27.09.2013, 19:39 Uhr

lilly, es hoert sich irgendwie komisch an, " den Ausfall des Versorgers abzusichern".

Ich meine, ich verstehe, was Du meinst, aber sollte man das nicht klar beim Namen nennen?

Naemlich allen Frauen sagen, dass masn sich nicht mit Unterschrift auf dem Standesamt die ewige Versorgung sichert, sondern in den allerallerallermeisten Faellen nur durch einen Weg, naemlich durch eigene kontinuierliche Berufstaetigkeit, die eben auch Unabhaengigkeit finanzieller art garantiert? In guten Zeiten den Lebenstandard erhoeht, in schlechten Zeiten eben finasnzielles Auskommen sichert?

Der "Ausfall des Versorgers durch Tod"" ist ja das schlimmste, heftigste und unumkehrbarste, aber wie wwaere es bspw. Ausfall des Verorgers durch einfach durch Arbeitslosigkeit? Das kann so oft und schnell passieren und da nutzt Dir auch die Risikolebensversicherung nix.

gehoert jetzt nicht direkt zum Thema, ist aber mein Lieblingsthema, naemlich warum Frauen, auch verheiratete und mit Kindern, einen beruf haben und ausueben sollen

Benedikte

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Re: eben...LUST ist Leben!

Antwort von Christine70 am 27.09.2013, 19:39 Uhr

wer schreibt, daß er nicht mehr nach lust kocht? ich mach jeden samstag einen speiseplan, abwechslungsreich. und da gibts dann auch mal schnitzel mit spätzle oder wir holen uns mal eine pizza.. geht alles. nur halt nicht jede woche. sonst wären wir gleich in den roten zahlen !!

ich koch z.b. jeden sonntag was gutes wie Braten mit knödel, ente oder auch mal eine gans oder auch mal wild.. ich koch das auf was wir lust haben. und das wird zusammengeschrieben und danach kauf ich ein. es heißt noch lange nicht, daß es bei mir jeden tag nudeln mit ketchup oder reiberdatschi mit apfelmus gibt. nein.. ich koch zu gerne und ich koch ausgewogen. aber ausgewogen heißt ja nicht immer gleich: TEUER

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von Benedikte am 27.09.2013, 19:42 Uhr

ich hab es ja unten geschreiben, wir machen das aus den gleichen Gruenden wie Du nicht. Lebensmittel sind nur ein laecherlich kleiner Posten, Kleidung gebe ich nach Notwendigkeit fuer die Kinder und gefallen bei mir ausd, nie eine feste Summe x.

Aber wenn Dein Mann jetzt besser verdient und Ihr nicht mehr uebrig habt, dann gebt ihr mehr aus als vorher. Und da Ihr vorher ja gut gelebt habt, also zuviel, angesichts eines Hausbauprojekts.

Waere meine Diagnose. Da solltest Du sofort einschreiten bevor Du die jetztigen Ausgaben als total normal empfindest.

Benedikte

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Re: @lilly1211

Antwort von lilly1211 am 27.09.2013, 19:47 Uhr

Ja das ist ja wohl sowieso eh klar.

Mein Thema sind aber zusätzlich auch immer wieder die Risikoleben, ich habe beruflich damit zu tun. Da gibt es massenhaft Männer, die glauben sie hätten eine (Haus)frau und zwei Kinder mit 200.000 EUR gut abgesichert. In den meisten Fällen kommt dann raus, dass das gerade so reicht um die Schulden am Haus zu decken. Und von was die dann die nächsten 10 - Jahre leben sollen kann mir immer keiner erklären. Die wenigsten Frauen haben ein Einkommen mit dem sie den Lebensstandard halten können.

Empfohlen wird eine Summe, die alle Schulden und Beerdigungskosten deckt und dann bleiben noch drei bis fünf Jahresgehälter über.

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von Christine70 am 27.09.2013, 19:48 Uhr

da muß ich dir voll und ganz zustimmen. manche ausgaben tun eine schon sehr weh. bei uns war es jetzt das schullandheim zu beginn des schuljahres.
mein sohn geht jetzt in die 5. klasse realschule und wir haben zwei wochen bevor die schule anfing erfahren, daß sie gleich in der zweiten woche ins schullandheim fahren und wir nach möglichkeit gleich am ersten schultag die 165 euro mitbringen sollen :( wir wußten NIX davon, meine beiden großen waren auch auf dieser schule und sind erst viel später zum ersten mal weggefahren.
gut, wir haben es bezahlt, klar, auch ohne zuschuß.. aber es tat weh. nun muß ich diesen monat woanders sparen, aber wenn man muß, dann geht es auch.
andere ausgaben wie schulsachen, kopiergeld, lernhefte usw haben wir bereits beiseite gelegt rechtzeitig, das tut uns auch nicht weh, aber vom schullandheim wußten wir nix, da haben sie uns ins kalte wasser geschmissen.

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Re: @lilly1211@Benedikte

Antwort von Finfant am 27.09.2013, 19:51 Uhr

ganz genau!!! es ist ganz, ganz wichtig, das die Frauen einen Beruf haben und IMMER mitarbeiten!!! Ich machte halt den Fehler vor 11 Jahren.......allerdings hatte ich vorher einen Bandscheibenvorfall und durfte nicht mehr in meinem Beruf arbeiten :-(

meine älteste Tochter, wartet noch mit dem 1. Kind, bis ihr Lebensgefährte die Meisterschule abgeschlossen hat (sie hat eine festeinstellung als Erzieherin und er hat auch eine feste Stelle) und wenn sie dann in 1,2-3 Jahren ein Kind bekommt, wird sie nach dem Erziehungsurlaub wieder arbeiten......ich betreue dann ihr Kind bis es in den Kiga geht :-)))

lg, Andrea

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Re: @lilly1211

Antwort von cosma am 27.09.2013, 19:52 Uhr

Benedikte, irgendwie habe ich das Gefühl, daß sich deine Berufstätigkeit primär in Angst vor finanziellen Verlusten begründet.

Egal zu welchem Thema ... Steuer, getrennte Haushaltsführung, Immobilien, Arbeitslebenszeit - jede Diskussion von dir dreht sich bzw landet beim Thema Geld.

Dann dazu: man kann auch über Jahre zuhause sein und das finanziell völlig abgesichert und gleichberechtigt.
Dazu gehört ein Partner, der das trägt und für den das selbstverständlich ist.

Ich habe entsprechenden Ehevertrag, Risikolebens, eigene Berufsunfähigkeitsversicherung ( ja, geht auch schon gegen Ende des Studiums), auch der Trennungsfall ist finanziell geregelt was mir nach der neueren Gesetzgebung wichtig war, lückenfüllende Rentenversicherung.

Das war es uns BEIDEN wert entspannte Jahre mit kleinen Kindern zu haben.
Ich habe aber auch einen Mann der mir immer das Gefühl gegeben hat, daß meine Arbeit zuhause nicht minder wertvoll ist als seine bezahlte.

Ich denke das Problem ist, daß viele Frauen sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen und nicht, daß es grundsätzlich " dämlich " ist relevante Jahre auf ein Berufsleben zu verzichten.

Ich bin jedenfalls unendlich zufrieden mit meinem Weg.

So, jetzt hau drauf, wie immer ;-)

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Re: @lilly1211@Benedikte

Antwort von Benedikte am 27.09.2013, 19:56 Uhr

ja, es gibt immer nachvollziehbare Gruende, dass man aus dem Raster faellt

eine bekannte Frsieruin hatte ratzfatz eine allergie, der hing die Haut in fetzen voen den Haenden, Latex ging auch nicht, dann wollte sie erstmal in Ruhe zuhasue bleiben, die Kinder waren kleine, dann kam dies und das, die Umschulung hatte sie nicht konsequent verffolgt und schon ist der Driss da

eine Schulfgreundein hatte als drittes Kind ein Down Maedchen, dessen betreuung ist zo zeitintensiv, dass sie aufhoeren musste zu arbeiten.

aber eben wenn wenn wenn wenn es geht, dann arbeiten

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Re: @lilly1211@Benedikte

Antwort von cosma am 27.09.2013, 20:05 Uhr

Nein, es ist wichtig, daß wesentliche Dinge abgesichert sind.
Und daß Frauen Perspektiven haben.

Alles andere ist mir zu pauschal, auch wenn es mir leid tut, daß für dich der persönliche Verlust dazu finanziell schwierig war, das ist natürlich schlimm.

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gerne cosma

Antwort von Benedikte am 27.09.2013, 20:16 Uhr

in aller Kuerze, morgen gerne mehr, zum Thema, dass Dein Partner das alles so locker sieht


http://www.rund-ums-baby.de/recht/beitrag.htm?id=13979&suche=cosma&seite=1


fanz ehrlich, Ehevertrag, keine Zugewinngemeinscahft, es sei DEINE Entscheidung zuhasue zu bleiben, das hoert sich nach allem moeglichen an, nur nicht nach Selbstverstaendlichkeit.

Soll ich Dir was sagen? Ich /ich/ habe auch ueberlegt, welcher Guerstand der richtige ist, mein Mann ist ja da eher romantisch veranlagt. Und soll ich Dir was sagen? Eine Ehe, in der beide am gleichen Punkt stehen, in der Karriere, beide am anfang des Berufslebens, gemeinsam, Kinderwunsch haben, da ist die Zugewinngemeinschaft das einzig richtige. Wir konnten je wie wir wollten zuahsue bleiben, mein Mann hat Elternzeiten fuer zwei Kinder, ich fuer zwei, Ausfallzeiten wuerden im Falle des Falles ausgeglichen, das empfinde ich ich als gerecht.

Und dass Dein Stuidum sich dem Ende zuneigt- das hattest Du schon 2001, also vor dreizehn Jahren, also 26 semestern, behauptet. Cosma, Medizinerin wird man durch Staatsexamen, durch erfolgreich bestandene, man kriegt keine Gnadenapprobation nach 50 Semestern. Das wird erst belohnt wenn man arbeitet.

Dir auch noch nen schoenen Abend, studier nicht zu viel

Benedikte

http://www.rund-ums-baby.de/recht/beitrag.htm?id=5017&suche=cosma&seite=1

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Re: gerne cosma

Antwort von cosma am 27.09.2013, 21:14 Uhr

... Nein, ich kram jetzt nicht deine ca einjährigen alten Beiträge aus dem Jobforum raus, wo du kurz vor burn out total am Ende warst.

Hab ich nicht nötig.

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Re: gerne cosma

Antwort von Wildblume am 27.09.2013, 21:18 Uhr


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Es ist mein ernst und warum ich es mache

Antwort von shinead am 27.09.2013, 23:03 Uhr

Ich will mit 42 absolut schuldenfrei sein. Das heißt, das mein Haus nach 8 Jahren abbezahlt sein wird. Meine Wohnungen (die vermietet sind) nach 15 Jahren.

Ich habe schon jetzt keine Konsumschulden. Es bleiben lediglich Immobilien, die in zwei Jahren (lass es 3 werden) abbezahlt sind.

Wir leben jetzt sparsam, um in maximal 3 Jahren alles machen zu können, was wir wollen!

Keine Zahlungen mehr, Fixkosten von ca. 1.000 Euro und alles darüber ist extra!
Genau das ist es, wofür wir jetzt das Geld zusammen halten. Wir fahren weiterhin 2-3 mal pro Jahr in den Urlaub, aber wir kalkulieren eben die restlichen Kosten über das ganze Jahr. Den Urlaub verbringen wir auf Srell- und Campingplätzen.

Ich weiß, dass Du mir nicht glaubst, dass ich dann mein Erwerbsleben ändere, aber es ist mein fester Plan.

Mit 42 werde ich leben können, wie nur wenige andere. Dafür lohnen sich wenige Jahre mit finanziellen Grenzen.

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Und wenn du jetzt ernstlich erkrankst?

Antwort von jaspermari am 28.09.2013, 7:43 Uhr

Oder sogar stirbst ? Oder? Oder? Oder?

Dann wirst du das mit 42-schuldenfrei gar nicht oder nicht so erleben, wie du glaubst.

Neee, sich sehr doll einzuschränken um dann in ein paar Jahren richtig auf den Putz zu hauen, das könnte nie mein Lebenskonzept sein.
Was nicht heißen soll, dass ich die Kohle rausballere. Das Ziel mit 42 schuldenfrei....wird bei uns nicht klappen. Ist aber wohl auch irreal bei einer großen Altbauwohnung in der aachener Innenstadt.

Und du hast auch noch miethäuser? Mensch, dann habt ihr doch genug Geld. Lebe mal, nicht dass du es noch verpasst das Leben vor lauter Kuverts.

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Re: Und wenn du jetzt ernstlich erkrankst?

Antwort von shinead am 28.09.2013, 9:04 Uhr

Wir darben ja nicht.
Unsere Budgets sind jahrelang erprobt. Wir sind sparsam - nicht geizig.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ich die 42 ( und die 52 und die 62) erlebe ist sehr viel wahrscheinlicher, als das Gegenteil.
Sollen jetzt alle ihre ihrer Riester oder sonstigen Rentenrücklagen auflösen, weil man die Rente vielleicht nicht mehr erlebt?

Ich habe keine Mietshäuser, ich besitze Wohnungen, die derzeit aber noch verschuldet sind. Da gibt es keine Einnahmen, die ich verleben könnte, solange die Bank nicht bezahlt wird.

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Re: Und wenn du jetzt ernstlich erkrankst?

Antwort von kravallie am 28.09.2013, 9:16 Uhr

also ICH glaube, dass shinead diesen plan umsetzt und das meinte ich oben mit sparziel, finde das bemerkenswert, aber für mich nicht machbar.
wie lilly denke ich an das letzte hemd, denn meine mutter hat auch immer gespart, eine etw bar bezahlt, wollte immer noch eine aida-fahrt machen und einen slk fahren.

ich verlebe und plane mein eigenes geld, weder tod noch trennung würde mich aus der finanzbahn werfen, ich finde das gut so.
auch mit dispo

@bf, zogst du nicht letztens in erwägung, dass du nur noch dein gehalt zur verfügung hast? da wirst du dann auch ein paar kuverts brauchen.....

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Re: Und wenn du jetzt ernstlich erkrankst?

Antwort von Butterflocke am 28.09.2013, 10:51 Uhr

Ich zog ich zog..., aber was hat das mit meiner Frage zu tun???

Ich schrieb doch (mehrfach), dass es nicht darum geht, zu MÜSSEN, sondern darum, es zu WOLLEN - aus beispielsweise von shinead genannten Gründen. Meinetwegen auch aus 1000 anderen Gründen....

Und ich schrieb weiter, dass ich es auch gern würde (zumindest probieren würde), obwohl ich es momentan(!!) nicht müsste...., ABER auch glaube, es nicht so recht zu schaffen. Zudem bezweifle ich eben, dass es sich wirklich im Vergleich zu meinem jetzigen Umgang mit Geld lohnt......

Was shinead beschreibt, ist ja völlig ok und ich habe diese Art zu wirtschaften zu keiner Zeit bewertet.
Ich muss aber dazu sagen, dass es sehr auf die Voraussetzungen ankommt, mit denen ein Mensch ins Leben (ins Berufsleben, ins Familienleben..., wie auch immer) startet. Es kommt auf so viele Umstände an, die mehr oder weniger gut sein können und nicht immer dem eigenen Verdienst zuzuschreiben sind.

Die Aussage mit dem letzten Hemd verstehe ich für MICH auch....
Ich brauche es nicht, verschwenderisch und unvernünftig zu leben.
Aber ich möchte eine gewisse Art zu leben, nicht auf einen späteren Zeitpunkt aufschieben müssen, WENN ich sie mir bereits heute leisten kann.
Für shinead ist dieser Plan gut und sie setzt ihn gerne um und freut sich auf diesen späteren Zeitpunkt.
ICH würde, wenn es denn finanziell ginge, jetzt und gleich leben wollen.
Ich habe großen Respekt vor jedem Tag Leben, sehe viele grausame Schicksale. Ich lebe lieber heute...jedes einzelne Heute....

Auch bezüglich meiner Familie und meiner Kinder...
Ich möchte mit warmer Hand leben und GEBEN....
Das widerspricht dann eben auch ab und zu dem eisernen und vernunftgesteuerten Umgang mit Geld.

Auf der anderen Seite liegt es (bei mir) aber sicher auch daran, dass ich gar nicht die Voraussetzungen habe, wie shinead zu planen. Ich HABE keine Immobilien. Und wenn ich demnächst (hoffentlich) doch mal eine finden werde, würde ich sie ganz sicher nicht bis zum 42. Lebensjahr abbezahlt haben...;-)
So KÖNNTE ich also gar nicht planen....

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von Leena am 28.09.2013, 10:56 Uhr

Doch, ich lebe schon ziemlich "einfach so in den Monat hinein", achte beim wöchentlichen Einkauf i.d.R. nicht mal bewusst auf die Preise und hole bei vielen Dingen bei zwei für mich gleichwertigen Produkten zwar grundsätzlich das billigere - bei Produkten, die mir aus einem bestimmten Grund den Mehr-Preis wert sind, gebe ich das aber auch aus. Und wenn jetzt am Ende des Geldes noch Monat übrig ist, zahle ich eben mit der anderen Karten vom anderen Konto - oder kaufe mir das zweite Paar schöne Stiefel eben erst nächsten Monat.

Und eben, WEIL das so ist, fühle ich mich - für meine Verhältnisse - vielleicht nicht reich, aber sehr wohlsituiert. Ich genieße das jedes Mal wieder.

Die Vorstellung, mit festem Etat und festgelegten Haushaltsposten leben zu sollen oder mit Tankumschlägen etc., wäre mir persönlich ein Graus.

Ich hatte sehr wohl schon Zeiten (als AE mit Teilzeit-Job unter teurer Kinderbetreuung), da war es finanziell schon eng - da habe ich bewusster eingekauft (und vieles eben nicht). Aber mit Budgets hätte ich auch da nicht leben wollen.

Und trotzdem war unser Haus schon abbezahlt und den Kredit für den Anbau vor zwei Jahren werden wir, aller Voraussicht nach, auch in zwei Jahren abbezahlt haben. Klar könnten wir mehr sparen, ich bin aber mit unserer Balance zwischen "genußvoll leben" und "trotzdem etwas sparen" durchaus zufrieden, so, wie die Umstände sind. Allerdings liebe ich meinen Beruf heiß und innig, mein Mann seinen Beruf genauso, und ich glaube wirklich, wir haben beide gar nicht den Wunsch, uns in xxx Jahren beruflich grundlegend zu verändern. (Von daher auch kein "Sparziel", wie z.B. bei shinead.)

Auch wenn ich schon glaube, man kann - auch und gerade bei Lebensmitteln - durchaus Geld einsparen. Wenn ich, aus irgendeinem Grunde, mal im örtlichen Billig-Discounter einkaufe statt in meinem üblichen Lebensmittelladen, dann ist es schon gefühlt um die Hälfte billiger (vom Preis für einen gelegentlichen Einkauf im örtlichen Bio-Laden mal gar nicht zu reden). Allerdings sind das oft eben auch nicht die Produkte, die ich eigentlich möchte... und ich kaufe doch gerne bewusst regional ein, z.B., und genieße es, mir aussuchen zu können, wo ich was einkaufe.

(Ach so, von mir gibt es auch reichlich Gestresste-berufstätige-Hausfrau-Postings, auch ziemlich aktuell - und trotzdem würde ich, beruflich gesehen, definitiv gar nichts anders machen wollen - mein Beruf ist für mich ein wichtiger Teil von mir, den ich nicht aufgeben möchte. Sogar originär unabhängig vom Geld.)

Also Antwort auf Deine Fragen - wir leben schon "einfach so" in den Monat hinein. Ich denke aber, wenn man z.B. ernstlich ein Haushaltsbuch führt und sich Ende des Monats bewusst macht, wofür man wie viel Geld ausgibt, überlegt man es sich hinterher noch mehr, ob man das wirklich ausgeben möchte. Wenn ich z.B. mir bewusst mache, dass ich - wenn ich nach dem Einkauf noch eine Ladung frische Brezeln für meine Jungs hole, und das vielleicht zweimal die Woche - gebe ich im Monat rd. 20 Euro dafür aus. Will ich das wirklich, oder biete ich meinen Jungs dann nicht vielleicht lieber etwas anderes an?

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Re: Und wenn du jetzt ernstlich erkrankst?

Antwort von kravallie am 28.09.2013, 11:05 Uhr

na ja, ich denke nicht, dass du ein haus bauen kannst mit einem gehalt und wenn nur eins vorhanden wäre, dann würdest du dich auch nicht wundern müssen, dass einige aus kuverts leben.

kurz und bündig:
mit vollen hosen ist gut stinken.

es gibt zwei gründe, es zu machen, ein sparziel zu haben, wie shinead und eben nur begrenzt geld zur verfügung zu haben.

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ach ja....schön geschrieben....

Antwort von Butterflocke am 28.09.2013, 11:09 Uhr

Ich bin da gefühlsmäßig ganz bei Dir und würde es genauso machen. Ich mache es eigentlich auch genauso....

Sinn einer eventuellen Buchführung wäre bei uns auch, sich einiges (noch) bewusster zu machen. Die Ladung Brezen gibt es bei uns eigentlich täglich, wenn ich die Kinder vom Hort abgeholt habe und noch ein paar Einkäufe erledige....
Warum mache ich das überhaupt täglich? Ist das wirklich notwendig, noch dazu meist mit Hunger im Bauch....?
Genügt nicht auch Bio beim Discounter, muss es Bio vom Bioladen sein?

Und so gibt es sicherlich viele kleinere Posten, die "Verschendung im Detail", wie es Pamo nannte, die ich aber auch genieße....
Schließlich weiß ich nicht, wie lange es noch "so" möglich ist, gell vallie....

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willst Du mich nicht verstehen vallie?

Antwort von Butterflocke am 28.09.2013, 11:16 Uhr

Klar gibt es zwei Gründe, aber ich spreche eben nur von EINEM dieser Gründe..., nämlich dem freiwilligen!

Und weshalb Du Dich nun so auf meine angeblich derzeit vollen Hosen einschießt, ist mir gerade auch ein Rätsel.
Zeig mir die Häuslebauer, die dies mit einem Gehalt geschafft haben. Natürlich gibt es das, aber es ist doch eher die Seltenheit.
Davon abgesehen könnte ich eine nach unserer derzeitigen Finanzierung berechnete Rate sehrwohl auch alleine zahlen - das Eigenkapital ist sowieso meins....

Also nochmal: ich WUNDERE ich mich nicht, dass Leute aus Kuverts leben, die es eben leider MÜSSEN.
Ich staune lediglich darüber, dass Menschen, die es NICHT müssen, so konsequent sein können und es TROTZDEM tun!

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Re: willst Du mich nicht verstehen vallie?

Antwort von kravallie am 28.09.2013, 11:26 Uhr

ich versteh dich scho richtig und du mich auch sehr genau.

lass es gut sein, ich habe keine lust auf eine mühsame diskussion.

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Re: willst Du mich nicht verstehen vallie?

Antwort von Butterflocke am 28.09.2013, 11:31 Uhr

So antwortet meine Tochter auch immer, wenn sie nicht mehr weiter weiß...

Ok, lassen wir es.

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Re: willst Du mich nicht verstehen vallie?

Antwort von kravallie am 28.09.2013, 11:39 Uhr

genau.
ich weiss nicht mehr weiter.

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Re: ach ja....schön geschrieben....

Antwort von Häsle am 28.09.2013, 12:44 Uhr

Wir leben auch eher so, wie Leena es beschreibt. Aber mit kleinerem Familieneinkommen, nehme ich an. Trotzdem haben wir immer noch mehr Familieneinkommen, und Unterstützung unserer Familien, als viele andere hier. Das ist Luxus, und darüber sind wir uns im Klaren.

Meine Eltern haben früher sehr sparsam gelebt. Restaurantbesuche gab es ein Mal pro Jahr, zum Hochzeitstag. Am Essen wurde auch extrem gespart, was mir aber erst als Erwachsene bewusst wurde. Sie haben ihr Haus schnell abbezahlt, jede Gehaltserhöhung ging in einen Bausparer oder einen Sparvertrag. Nachdem das Haus bezahlt war, wurden sie ein bisschen spendabler, und das steigerte sich zunehmend. Sie leben immer noch nicht im Luxus, geben aber mehr Geld für das "schöne Leben" aus. Urlaube (Selbstversorger), Essen gehen mit Freunden, Motorrad, Konzertkarten, Geschenke für die Kinder und Enkel etc. Gespart wird immer noch im Alltag (bei alltäglichen Lebensmitteln, Kleidung, Kosmetik usw.).

Wir leben einfach so in den Tag hinein, haben aber feste Hausraten, Versicherungsbeiträge und Sparkonten. Für Urlaube geben wir relativ viel Geld aus. Ansonsten brauchen wir nicht viel Luxus. Beim Essenseinkauf kaufe ich das, worauf ich gerade Lust habe, vergleiche aber vor Ort die Preise. Und ich zahle ohne große Überlegungen 600 Euro für einen Urlaub. Pralinen für 6 Euro sind mir aber zu teuer ;-)

Ich hatte nie den Eindruck, dass shinead sich extrem einschränkt und darunter leidet. Sie scheint doch sehr zufrieden zu sein mit ihrer freiwilligen Entscheidung, sparsamer als nötig zu leben. Ich bewundere Leute, die so konsequent sein können, egal in welcher Beziehung.

Leute, die wirklich am Existenzminimum leben müssen, haben ja leider keine Wahl. Da finde ich Haushaltsbuch und feste Budgeteinteilung doch sehr hilfreich.

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Butterflocke, doch hier gibts auch keine Umschläge... ;-)

Antwort von MM am 28.09.2013, 13:33 Uhr

... - das kann ich mir schon allein deshalb nicht vorstellen, weil wir oft auch mit Karte zahlen (da wo es geht, ist ja heutzutage in vielen Geschäften) und gar nicht immmer so viel Bargeld hier "rumliegen" haben...
Ich stell mir das ziemlich umständlich vor, ständig/regelmässig zum Bankautomaten zu rennen, um Umschläge aufzufüllen. Das Abheben am Schalter ist ja mittlerweile richtig teuer, und am Automaten der eigenen Bank hat man nur einige wenige Abhebungen gratis (hier ist das zumindest so, keine Ahnung wie bei euch).

Ich mache es ähnlich wie du - achte auf Angebote, versuche günstig einzukaufen, wenn es geht; überlege, ob diejenige Sache wirklich sein muss. Mehr kann man doch eigentlich eh nicht machen? Ich meine, wenn die Kids nun mal z.B. neue Schuhe brauchen, dann brauchen sie die - und ich kann allenfalls zusehen, dass wir die halbwegs günstig bekommen (so dass es trotzdem kein Schund ist). Das tu ich auch im Rahmen des Möglichen... Aber das wars auch. Ob jetzt das Geld für die Schule vorher in irgendeinem Umschlag war und in welche Kategorie es fällt, finde ich dann irgendwie irrelevant. Mich würde so ein System nur belasten und hippelig machen...

Aber klar ist das bei jedem anders. Überrascht hat es mich allerdings auch, wieviele etwas Ähnliches praktizieren...

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Gerade wenn man weniger Geld hat...

Antwort von MM am 28.09.2013, 13:45 Uhr

... sollte es doch eigentlich reichen, wenn alle möglichst sparsam sind - d.h. nichts Unnötiges kaufen, Angebote nutzen usw. Mehr kann man doch eh nicht machen - Umschlag hin, Umschlag her?! DAS verstehe ich halt irgendwie nicht daran... Z.B. der Tankumschlag - genausogut können doch einfach beide drauf achten, dass man auch noch tanken muss und sie nicht zuviel für was anderes "verprassen". Falls einer der beiden Partner da ein wenig lockerer ist, dann erinnert man halt einfach daran... Oder???

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von Alexa1978 am 28.09.2013, 13:52 Uhr

Mich würden diese Umschläge auch viel zu sehr einschränken. Ich gehe ein-, max. zweimal im Monat auf die Bank bzw. zum Bankomaten und mit dem Geld in der Brieftasche muss ich dann eben haushalten, zahle dann aber fast ausschließlich bar. Am Anfang war das etwas ungewohnt, immer mit soviel Bargeld unterwegs zu sein, aber man gewöhnt sich relativ rasch daran und ich achte jetzt viel mehr auf mein Geld und in meiner Geldtasche ist jetzt auch mehr Ordnung (keine zerknüllten Wechselgeldscheine zwischen den Kassabons )

Ich weiß immer was ich auf dem Konto habe, falls ich einmal doch meine CC- oder EC-Karte verwende und ich kenne meine Einnahmen und Ausgaben und mein Sparpotenzial.

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Haushaltsbuch ist aber doch nochmal was anderes...

Antwort von MM am 28.09.2013, 14:10 Uhr

... als diese Umschläge, finde ich!

Klar, dass man die Ausgaben irgendwie dokumentiert (sei se über längere Zeit oder alle paar Monate mal, um quasi Bestandsaufnahme zu machen, wo evt. gespart werden könnte oder so), find ich schon einleuchtend. Eine Art Haushaltsbuch hatten wir auch eine Zeitlang und es ist schon aufschlussreich, wenn man sehen will, wo das meiste ausgegeben wird und ob daran nicht etwas zu ändern wäre.

Aber diese Umschläge sind für mich nochmal was anderes. Ich assoziiere die eher mit einer Zeit, als man das Gehalt noch nicht aufs Konto, sondern auf die Hand bekam (mein Mann meinte gerade "Das hatten meine Eltern, als ich klein war"... ;-)). Dann brachte man es nach Hause - und um nicht alles mit sich rumzuschleppen bzw. um gleich beiseite zu legen, was man z.B. jeden Monat für die Miete, Heizkosten etc. brauchte, tat man einen Teil in einen extra "Topf. Den Rest teilte man u.U. auch noch irgendwie auf (Lebensmittel, Sonstiges...). Aber heute?

Heute gehen Miete, Versicherung etc. vom Konto ab, KiGA- oder Hortgebühren etc. auch, DIESEN Umschlag braucht man also nicht mehr. Und der Rest des Geldes liegt halt nicht mehr wie früher zu Hause rum, sondern auf der Bank. Warum soll man es nun von dort holen und auf Umschläge verteilen? Finde ich irgendwie umständlich...
Warum teilt man es dann nicht einfach so ein, dass man abspricht, wieviel wofür ausgegeben werden soll, und hält sich beim Einkaufen daran?

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Re: Haushaltsbuch ist aber doch nochmal was anderes...

Antwort von Häsle am 28.09.2013, 14:24 Uhr

Manche tun sich damit aber wohl nicht so leicht. Ich z.B. Wenn ich wirklich aufpassen müsste, würde ich verm. besser mit einem Umschlag zurecht kommen als mit einer zu strikten Einkaufsliste. Ich bin aber auch absolut nicht konsequent und zu sprunghaft. Ein Wochenessensplan ist schon nix für mich.

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Stimmt, Wochenessensplan haben wir auch nicht...

Antwort von MM am 28.09.2013, 14:28 Uhr

... aber ich kann doch danach, was gerade im Angebot ist z.B. an Gemüse oder so, das Essen auch relativ spontan planen, das muss doch nicht genau eine Woche vorher sein?! Ich geh z.B. in den Supermarkt, um bestimmte Basics zu kaufen. Ist etwas davon im Angebot, nehme ich i.d.R. mehr davon und muss das halt nächstes Mal nicht holen (je nach Haltbarkeietsdatum natürlich). Wenn ich nun z.B. sehe, aha sie haben Brokkoli im Angebot, nehme ich den, oder anderes Gemüse... - und dann gibts in den nächsten Tagen halt Essen daraus...;-) Das muss ich doch nicht ne Woche vorher wissen!

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so meinte ich es!!!

Antwort von Butterflocke am 28.09.2013, 14:29 Uhr

Und so habe ich es auch gemacht, als ich noch arm wie eine Kirchenmaus war....! WIR haben es damals so gemacht.
Es wurde einfach kein Cent für Überflüssiges ausgegeben, auch wenn man Lust darauf hatte. Und wenn es doch mal (bewusst) "passierte", stellte sich gleich das schlechte Gewissen ein und man wusste, dass dafür an anderer Stelle gespart werden muss.

Die Zeiten sind vorbei, aber sie können wiederkommen.

Was mich eben gewundert hat, ist, dass man dieses umständliche Umschlagprinzip praktiziert, OBWOHL man es eigentlich nicht unbedingt müsste.
Dann MUSS es doch etwas bringen, ob ich es mir nun vorstellen kann oder nicht....? Sonst wär´s ja sinnlos...

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das beruhigt mich, MM

Antwort von Butterflocke am 28.09.2013, 14:35 Uhr

nicht, dass Du es auch so machst..:-)
Sondern dass Du verstehst wie ich´s meinte...

Würde ich dran glauben, es durchhalten zu können, würde ich es dennoch probieren.
Ich glaube mich aber gut genug zu kennen..., insofern...;-)

Mich würde mit diesem Experiment eben einfach interessieren, ob es doch noch Einsparpotential gibt - im Gegensatz zu unserer Methode der bloßen Achtsamkeit; oder sagen wir des sehr bewussten Umgangs mit Geld.
Und dieser "bewusste Umgang" sah zu armen Zeiten natürlich anders aus als jetzt, ganz klar.

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Re: wow.......das ist nicht Euer Ernst....

Antwort von Hase67 am 28.09.2013, 15:43 Uhr

Butterflocke,

wir budgetieren hier auch nicht (mal abgesehen von den festgelegten Sachen wie Hausrate, Hortgeld, Vereinskosten, Versicherungen, Steuervorauszahlungen, da gehen die "Budgets" ja automatisch weg). Ich wäre auch überhaupt nicht der Typ dafür, ich wäre vermutlich sehr versucht, das System zu "beschummeln". Einfach, weil ich generell nicht sonderlich konsequent bin und in keinem Bereich gern streng nach Plan lebe.

Ich glaube aber, dass das Typfrage ist, und in gewisser Weise bewundere ich so eine Konsequenz auch. Sie kann z. B. eine Möglichkeit sein, zwei sehr verschiedene "Ausgabestile" unter einen Hut zu bringen. Stell dir vor, du verdienst grundsätzlich sehr gut, könntest davon absolut sorgenfrei leben und auch üppig fürs Alter und für unvorhergesehene Fälle vorsorgen, lebst aber mit jemandem zusammen, der keinen Bezug zu Geld hat und der zu teuren Spontankäufen neigt nach dem Motto "geht ja, wir haben's ja", und das nicht im 50- bis 100-Euro-Bereich, sondern mit der zehnfachen Summe.

Da ist so ein System eine sinnvolle Sache, weil es Struktur und Ordnung in das Ausgabesystem bringt - auch, wenn es lästig ist, sich so einer Ordnung zu unterwerfen und sich mit "Papierkram" zu beschäftigen. Es ist defintiv so, dass man so Geld spart, weil allein das Aufschreiben und Sehen, wo das Geld hingeht, ungeheuer diszipliniert. Ich habe mal eine Zeit lang Ernährungstagebuch geführt, und war da auch ganz erschrocken, wie viel mir nicht bewusst ist. Klar geht ein Stück Spontaneität verloren, aber dafür gewinnt man an Disziplin - beides zusammen geht halt nicht.

Shinead - die einzige, von der ich weiß, dass sie das so praktiziert, übrigens - ist aus meiner Sicht sowieso ein sehr strukturierter Mensch, und ich finde es gut, wie sie das praktiziert. Ich meine, dass sie auch einen festen Essensplan hat (oder das zumindest mal ausprobieren wollte) - für mich wäre das auch überhaupt nichts, weil ich mich so ungern eine Woche im voraus festlege. Aber dass man damit spart und dann Geld für Extras übrig hat, ist ganz sicher so.

LG

Nicole

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Das Umschlag-Prinzip ist eine Methode, keine Philosophie

Antwort von Strudelteigteilchen am 28.09.2013, 16:01 Uhr

Knauserig kann man auch ohne Umschlage sein, und mit Umschlägen kann man durchaus großzügig (und sogar verschwenderisch) sein.

Es geht lediglich darum, sich die Grenzen bewußt zu machen. Wenn man immer im Kopf hat, wie viel Geld man noch auf dem Konto hat und wofür es noch reichen muß - dann ist es doch super. Ich bin da zu blöd für, deswegen habe ich Umschläge. Das hilft mir dabei, am Ende des Monats keine lustigen Überraschungen auf dem Konto zu erleben.

Wer das auch ohne Umschläge im Griff hat, der hat meinen Respekt. Ich verliere ohne Umschläge gerne mal den Überblick - irgendwie bin ich da unstrukturiert.

Übrigens noch was: Ich beschäftige mich unglaublich ungern mit meinen Finanzen. Die Briefumschag-Budgets machen, daß ich nur bei größeren Änderungen mal wieder alles anschauen muß. Solange alles gleich bleibt, muß ich gar nicht nachdenken. Das entlastet mich - weil ich, wenn ich neue Schuhe brauche, nicht überlegen muß, ob vor dem nächsten Geldeingang vielleicht noch der Strom abgebucht wird und ob es dafür dann noch reicht.

Wer mag - und kann - kann ja auch jeden Monat 1.000,- Euro für Klamotten einplanen. Das bleibt ja jedem unbenommen.

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Warum spart man automatisch mit einem Essensplan?

Antwort von MM am 28.09.2013, 16:02 Uhr

Das erschliesst sich mir irgendwie nicht... Ich weiss doch nicht unbedingt bei allem eine Woche vorher, was im Angebot sein wird - sondern sehe das z.T. erst, wenn ich in den Laden/Supermarkt etc. gehe - und dann kaufe und koche ich entsprechend! Klar, manchmal hat man so ein Flugblatt irgendwo rumliegen oder sieht was im INternet oder auf dem Plakat am Supermarkt im Vorbeifahren etc., aber das ist doch nicht die Regel - oder bei euch schon???

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Re: Warum spart man automatisch mit einem Essensplan?

Antwort von Strudelteigteilchen am 28.09.2013, 16:10 Uhr

Wieso "bei Euch"? Hase macht ja eben KEINEN Essensplan.

Ich kenne abef Lete, die setzen sich samstags mit den Prospekten von allen üblichen Verdächtigen (Aldi, Lidl, Tengelmann, Edeka...) hin und machen dann einen Essensplan. Meins ist das auch nicht'- ich mag gerne spontan entscheiden, worauf ich gerade Lust habe - aber es gibt Menschen, die mögen das so und empfinden das als hilfreich beim Sparen.

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Hase, da muß ich Dir widersprechen

Antwort von Strudelteigteilchen am 28.09.2013, 16:14 Uhr

Ob Shinead strukturiert ist, weiß ich nicht. Aber grundsätzlich ist das eine Methode für eigentlich unstrukturierte Menschen.

Mir ist sie übrigens das erste Mal in einem Praxishandbuch für Menschen mit ADS begegnet - die sind ja quasi krankhaft unstrukturiert. Nur so nebenbei.

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Re: Stimmt, Wochenessensplan haben wir auch nicht...

Antwort von Häsle am 28.09.2013, 16:47 Uhr

Einkaufen in großen Mengen haut bei ins nie hin (außer Nudeln etc., ewig haltbares Zeug). Wenn ich was einfriere, bleibt es so lange drin, bis ich es nicht mehr essen will. Vor allem bei Fleisch ist das so. Und ich wil auch nicht 3 Tage lang Brokkoli essen, nur weil der gerade im Angebot ist. Wir schaffen es inzwischen immerhin meistens, nicht zu viel von etwas zu kaufen, was dann vergammeln würde.
Wir sind allgemein eher schlecht strukturiert. Deshalb wäre die Umschlagmethode bei Bedarf vermutlich ganz gut für uns. Wahrscheinlich würde es aber eine Weile dauern, bis wir aus Einkaufsfehlern lernen würden.

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Re: Warum spart man automatisch mit einem Essensplan?

Antwort von Birgit22 am 28.09.2013, 16:49 Uhr

Ich mache ja auch ( unregelmäßig) Essenspläne, und meine Erkenntnis daraus ist, dass ich 1. Zeit spare, weil ich nicht mehrmals die Woche los muss, weil wieder dies oder jenes nicht im Haus ist. Am Ende landet dann doch wieder mehr im Einkaufswagen als da rein sollte ( spart also auch wieder).
2. gehe ich gezielt einkaufen, womit ich auch spare. Gut da fliegt auch schon mal das ein oder andere in den Wagen, aber das hält sich in Grenzen.

Ich gehöre der Briefumschlagfraktion an. Warum ?
Ich bin alleinerziehend und alleinverdienend. So schlecht verdiene ich zwar nicht, aber ich neige zum verpulvern. Wenn ich nicht mit Umschlag ( oder in meinem Fall mit Kaffeetasse) hantieren würde, käme die EC Karte deutlich öfters zum Einsatz, mein Kontostand wäre zum Heulen, und der Urlaub gestrichen.

Ich weiß das, und handele entsprechend.

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Re: Das Umschlag-Prinzip ist eine Methode, keine Philosophie

Antwort von Butterflocke am 28.09.2013, 16:51 Uhr

Das stimmt schon alles, aber für mich wäre es eben nur interessant gewesen, wenn ich dadurch mehr sparen könnte.
Da ich es aber wahrscheinlich nicht SCHAFFE, da zu umständlich nach meinem Empfinden, werde ich das nie erfahren.
Und stimmt, man kann sich ja auch einen Klamotten- oder Tankumschlag so befüllen, dass man weiß, gut damit zurecht zu kommen.
Damit hätte sich der Gesichtspunkt der Disziplinierung und des Sparens irgendwie erledigt. Ob ich diszipliniert und sparsam bin, ist dann letztlich doch eine Frage der Persönlichkeit.
Es sei denn, mann MUSS es sein.
ICH bräuchte das MUSS, damit ich wirklich diszipliniert sein kann. Irgendeine Motivation zumindest - nicht zwangsläufig ein geringes Einkommen.
Dann wüsste ich aber aus Erfahrung, auch ohne Umschläge klar zu kommen.
Aber wer weiß....vielleicht ginge es ja besser mit Umschlägen....?

Ich könnte mir ja durchaus eher vorstellen, mal Buch zu führen (oder führen zu lassen - mein Mann wäre eher der Typ, der das "schaffen" könnte), um vor der Nase zu haben, wofür man das Geld wirklich ausgibt bzw., wofür es auf sonderbare Weise zu verschwinden scheint, obwohl man der felsenfesten Meinung ist, nichts Unnötiges (je nach persönlicher Definition natürlich) zu kaufen.
Auf meinem (Lebensmittel)- Einkaufszettel (der eigentlich selten auf Papier existiert) finde ich sowieso sehr wenige bis keine Süßigkeiten oder zB. Fertiggerichte, leider aber eben mal eine ka...teure Sojamilch mit irgendwelchen Zusätzen, die ich mir gerade ganz wunderbar schön (und notwendig) rede..., oder einen Brotaufstrich aus dem Bioladen, ohne den ich auch nicht sterben würde.
Dafür gibts sogut wie nie Fleisch, das auch teuer ist, wenn man gute Qualität kauft....

Ich kenne also die "Lücken" in meiner Achtsamkeit. Insofern kenne ich das theoretische Sparpotential.
Ich weiß aber auch, dass ich jeden Monat gut hinkomme und auch nicht verzweifeln muss, wenn plötzlich 2 paar neue Schuhe für die Kinder gekauft werden müssen, weil sie grundsätzlich mit den Zehenspitzen bremsen müssen, wenn sie im Hort Fahrrad oder Roller fahren....

Wenn sich am Einkommen etwas ändert, muss man sich natürlich wieder anpassen.

Eine ÜBERSICHT wäre also durchaus mal nicht schlecht. Vielleicht schocken mich die Ausgaben für die tägliiche/wöchentliche Kleinigkeit xy in der SUMME so sehr, dass ich dann doch das ein oder andere umsetze/spare.

Schaden kann es nie....

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Wir kaufen auch nicht in soooo rauhen Mengen ein...

Antwort von MM am 28.09.2013, 20:35 Uhr

... weil Kühlschrank und Gefrierfach auch einfach nicht soo gross sind. Fleisch kaufen wir gar nicht. Nudeln, Reis und sowas aber schon in grösseren Mengen, wobei der Vorratsschrank jetzt auch nicht riesig ist...

Ich meinte auch nicht, dass man drei Tage Brokkoli essen muss ;-), nur weil der im Angebot ist, sondern dass die Tatsache, dass es Brokkoli in irgendeiner Form gibt, bei uns nicht eine Woche vorher bekannt ist, sondern vielleicht ein, zwei Tage vorher, wenn ich den Brokkoli im Angebot entdecke. Wäre was anderes im Angebot gewesen, hätte es halt vllt. eher das gewesen...

Kann sein, dass wir ähnlich "schlecht strukturiert" sind wie ihr... ;-) Nur bin ich mir gar nicht so sicher, ob das so "schlecht" ist bzw. warum? Und ausserdem sehe ich nach wie vor nicht, wie mir da irgendwelche Umschläge helfen sollten? Oder ein wöchentlicher Essensplan???

Dann dürfte ich dann am Dienstag den Brokkoli im Angebot nicht kaufen und ihm am Mittwoch zubereiten, weil ich am Samstag beim Erstellen des Essensplans schon festgelegt hätte, dass es am Mittwoch aber was mit Zuccini gibt - die aber ngar icht im Angebot sind! ;-) Wo ist da der Vorteil oder Spareffekt???

Steh wohl aufm Schlauch, sorry...

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STT, ich meinte das so...

Antwort von MM am 28.09.2013, 20:59 Uhr

... dass man die Prospekte ja nicht unbedingt alle auf einmal in die Finger bekommt,. bzw. auch nicht alle am selben Tag losgehen (also das Angebot nicht ab Montag gilt, sondern z.B. ab Mittwooch oder so). Das meinte ich mit "Bei euch schon?" - also ob es bei euch die Regel ist, dass man alle Prospekte hat...
Und dass ich finde, man kann Sonderangebote gerade dann besser berücksichtigen (und somit sparen), wenn man eben KEINEN starren Plan hat, sondern spontan das kaufen kann, was im Angebot ist, und daraus mwas kochen...

Aber klar, jeder hat sein eigenes System, das ihm am besten passt, das bestreite ich natürlich nicht! :-)

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