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Geschrieben von Joplin am 21.09.2016, 9:17 Uhr

Nochmal Trump

Im aktuellen Spiegel ist derzeit ein interessanter und auch erschreckender Bericht über Trump. Er beleuchtet die Rolle der Medien im Wahlkampf. Die große Rolle, die das Privatleben der Politiker spielt (das ist hier in meiner Meinung nach noch nicht so krass, in Amerika hetzen sie sich sogar Privatdetektive auf den Hals um in der Vergangenheit der Kontrahenten zu wählen). Hillary hat jetzt das große Problem u.A.,dass sie eine Lungenentzündung hatte und einen Schwächeanfall. Das kann eigentlich jedem passieren, sie wird deswegen aber als untauglich hingestellt.

Dann hat sie immer noch mit der Affäre und den Lügen ihres Mannes damals bezüglich Lewinsky zu kämpfen, obwohl sie dafür ja nichts kann.

Selber hat sie auch schon gelogen, z.B.in der EMail Affäre.

Trump sagt allerdings selten die Wahrheit. Stellt Statistiken komplett falsch dar. Lügt, was die Zahl der Arbeitslosen angeht, der Zahl der illegalen Einwanderer. Seine Stiftung, die eigentlich für soziale Zwecke sein soll, zwackt Geld für Ölgemalde von Trump ab. Ich glaube die verkaufen Ölgemalde (oh Gott, wer hängt sich den ins Wohnzimmer? Würg!)

Jedenfalls ist dieser Wahlkampf eine einzige Schlammschlacht. Es wird gelogen und betrogen und gepöbelt und beleidigt. Hillary ist laut Spiegel ganz klar die seriösere, die Sachverhalte auch richtig darstellt.

Trump führt aber zur Zeit alle Umfragen an. Ganz schlimm fand ich, dass lobend erwähnt wurde dass er sich in Mexiko mit Staatschefs traf und sich einmal nicht daneben benommen hat. Das wird positiv bewertet!

Hillary als Frau könnte sich Ausfälle, wie sie sich Trump leistet, nicht erlauben. Die wäre weg vom Fenster. Der Kerl sprach im Fernsehen von seinem tollen Penis. Mit graut die Vorstellung dass so jemand Kontrolle über Atomsprengkopfe bekommt. Der ist irre!

Dann geht es um die Rolle den Medien. In den USA gäbe es kaum noch seriöse, objektive Medien. Es gibt Medien, die dem einen Lager zugehören, und Medien, die dem anderen Lager zugehören. Objektiv, sachliche Medien wenig. Es wird viel Unwahrheit verbreitet. Viel Stimmung gemacht. Fakten zählen nicht mehr. Wer die Ängste und Emotionen am besten bedient, hat gewonnen.

Die Presse sollte aber eigentlich korrektiv eingreifen.Das tut sie aber nicht. Eine Presse, die in der Stimmungsmache mit mischt, ist gefährlich. Und ich habe Angst, dass wir auf diesem Wege auch gerade sind. Richtige objektive Berichterstattung hsben wir auch nicht mehr, deswegen hat die Presse einen so großen Vertrauensverlust und man glaubt ihr nichts mehr. Man glaubt eher den Demagogen.

Das ist gefährlich. Ich schüttele jedenfalls verwundert den Kopf darüber, dass ein Trump tatsächlich Chancen hat, zu gewinnen. Das finde ich beängstigend.

Liebe Grüße

 
65 Antworten:

Re: Nochmal Trump

Antwort von DK-Ursel am 21.09.2016, 9:35 Uhr

Hej Joplin!

Ich auch, um Deinen letzten Satz zu kommentieren!

Zeigt aber auch, daß es überall in der Welt Bekloppte oder auch nur Langzeitahnungslose gibt, die auf Demagogen hereinfallen, nicht nur in Dtld..
Und daß wir weitaus größere Sorgen haben als hier oft diskutiert.

- "Dtld. ist gescheitert", las ich nur als Überschrift in einem Thread weiter unten.
Wieso das denn?
Weil es male ine Krise gibt?
Weil man uneinig ist in manchen Themen?
Sowas gehört zu einer funktionierenden Demokratie doch gerade dazu!
Gleichschaltung, Gleichmacherei und Anpassung sind Zeichen einer Diktatur.

Hillary ist nicht die Beste aller Kandidaten für das Amt, aber doch das kleinereÜbel - das muß man ja wohl sagen.
Und da es uns ja auch geeigneten Kandidaten/innen mangelt, solltenwir nicht meckern... als Wähler haben wir oft die Wahl die Wahl zwischen Pest und cholera.
Allerdings hat Hillary eben doch die demokratischere Partei im Nacken und mich verwundetr immer wieder, wie si che ine derart konservative Parrei wie die Republikaner derart mächtig halten kann - was für ein Land!
(oder ketzerisch gesagt: Baywern in Groß?

Gruß Ursel, DK

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Re: Nochmal Trump

Antwort von Joplin am 21.09.2016, 10:04 Uhr

Mein Eindruck ist halt auch, dass es mehr darum geht, wer wie gesund ist, wer am lautesten brüllt, wer den größeren Penis hat, und weniger um Sachpolitik. Sprich :mir kommt der Wahlkampf so vor :wer den politischen Gegner am besten beleidigt und verunglimpft, hat gewonnen.

Nicht der, der die besseren Argumente hat. Das ist schlimm. Aber das muss doch dem Volk auffallen?!?

Oder ist der Hass auf die Politik so groß geworden, dass man das in Kauf nimmt? Wenn es das ist, ist die Demokratie in einer sehr großen Krise.

Bei uns gibt es einige Tendenzen, die auch in diese Richtung gehen. Das macht insofern Angst, weil es an sehr dunkle Zeiten erinnert. Wenn in einer Demokratie die Politik das Volk nicht mehr "mitnehmen" kann, aus welchen Gründen auch immer, wenn dazu noch Terror kommt und Wirtschaftskrisen etc, dann entsteht ein sehr gefährlicher Funke.

Und es ist eben immer besser wenn Sachpolitik betrieben wird. Deswegen bin ich auch so sehr dagegen, politische Gegner als dumm zu betiteln oder Torten zu werfen oder was weiß ich. Das ist alles ganz ganz übel.

Sachlichkeit muss eigentlich immer im Mittelpunkt stehen. Das scheint mir in den USA nicht mehr zu sein. Das erschreckt mich zutiefst.

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Re: Nochmal Trump

Antwort von Mehtab am 21.09.2016, 10:04 Uhr

Hallo Ursel,

du ich fühle mich gerade von dir beleidigt. Bayern ist überhaupt nicht mit Amerika zu vergleichen und schon gar nicht mit diesen republikanischen Präsidenten und Präsidentschaftskandidaten. Auch halte ich die Bayern im allgemeinen für etwas intelligenter als die Amerikaner, wenn man ihre Kandidatenwahl anschaut (Nixon, Bush als Kriegstreiber ...). Langsam werden mir deine Anspielungen auf Bayern zu viel. Manches gefällt mir hier auch nicht, aber so geht es nicht, wie du das dauernd machst. Wir sind hier keine Untermenschen. Warum ziehen denn so viele Nord- und Ostlichter nach Bayern, wenn wir hier so unmöglich ist?

Gruß

Mehtab

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Re: Nochmal Trump

Antwort von Kastanie34 am 21.09.2016, 10:16 Uhr

Hallo,

also eine Freundin von mir ist vor ein paar Jahren in die Nähe von New York gezogen. Natürlich reden wir auch mal über diesen Wahlkampf. Sie meinte, dass es eigentlich keinen Unterschied zwischen den beiden macht. Trump zeigt seine offensichtlich böse Seite, aber Clinton würde dem in Nichts nach stehen.

Keiner in der näheren Umgebung wo die besagte Freundin wohnt ist sich sicher was er wählen soll. Ich habe mir sagen lassen, dass diese Entscheidung oft nicht aus politischen Gründen getroffen wird. Eher wird oft darauf geschaut wer während dem Wahlkampf die größere Party macht.

Die Medien schlagen sich auf eine Seite, reine Meinungsmache.

Auch unter Obama hätte sich für die Amerikaner nicht viel geändert. Jeder Präsident führt eben seinen eigenen Krieg.

Wie gesagt, das ist nicht meine Meinung. Was ich persönlich von den beiden halte weiß ich noch nicht genau. Ich denke irgendwie es ist egal, wer an die Macht kommt. Die wichtigen Entscheidungen werden sowieso nicht vom Präsidenten getroffen. Ich bin mir sicher, beide werden eine neue Art von Gewalt und Terror mit sich bringen.

Ich würde Clinton auch nicht das kleiner Übel nennen. Sie weiß halt wie man sich in der Öffentlichkeit verhält und muss den Gegenpol zu Trump bilden. Bei uns kommt nur an Trump ist böse. Das würde ich auch niemals bestreiten, aber wie gesagt, die beiden schenken sich sicher nichts.

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Re: Nochmal Trump

Antwort von Nesaja am 21.09.2016, 10:48 Uhr

Ich sehe das ähnlich, da hat man lediglich die Wahl zwischen Regen und Traufe.
Wenn man mal überlegt, was die Clinton alles über sich ergehen hat lassen, damit sie dahin kommt. Als bestes Beispiel mal, dass ihr Mann sie damals eigentlich vor aller Welt gedemütigt hat und was passierte? Nichts. Weil sie damals schon den Plan hatte genau das zu machen, was sie jetzt macht. Da sieht man doch wie die Leute gestrickt sind.
Aber ich glaube, in der Politik läuft das überall so. Egal in welchem Land.

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Re: Nochmal Trump

Antwort von Antje04 am 21.09.2016, 11:11 Uhr

Was jetzt Bayern damit zu tun hat, kann nur die Dänin selber erahnen.


Joplin:
Google mal "Angry White Male". Das ist genau die Klientel, auf die Trump mit seinen Ansichten passt wie der Deckel auf den Topf.

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Re: Nochmal Trump

Antwort von lotte_1753 am 21.09.2016, 12:44 Uhr

Die angy white and even partly non-Bavarian females aus der CETA-Diskussion unten müssten doch eigentlich auch Trump befürworten. (Hillarys Investmentbankerfreunde und Freihandel sind der Grund allen Übels.)

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ps. Wagenknecht zum Thema: alles nur Idioten die die wählen

Antwort von lotte_1753 am 21.09.2016, 13:03 Uhr

´Teil viele ihrer Ansichten nicht, aber was sie hier sagt ist ziemlich schlau.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-09/sahra-wagenknecht-afd-berlin-wahl

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Re: Nochmal Trump

Antwort von shinead am 21.09.2016, 13:04 Uhr

Du kennst aber die Frau Clinton gut, wenn Du ihre genauen Beweggründe für den Umgang mit der Affäre Lewinski so genau kennst...

H.C. ist nicht die erste Frau die ihrem Mann einen Fehltritt verziehen hat bzw. sich nicht deswegen von ihm scheiden ließ.

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Re: ps. Wagenknecht zum Thema: alles nur Idioten die die wählen

Antwort von Lauch1 am 21.09.2016, 13:37 Uhr

Frau Wagenknecht sagt oft ziemlich schlaue Sachen, finde ich:)

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Re: Nochmal Trump

Antwort von claudi700 am 21.09.2016, 14:55 Uhr

ich empfinde tiefstes mitleid mit den amerikanischen wählern. die entscheidung zwischen pest und cholera, zwischen not und elend... erschreckend.

meine bekannten in den usa sind regelrecht verzweifelt und sehen ihr land dem untergang geweiht, egal wer diese wahl gewinnt.

2 meiner bekannte sind ehemälige militär-angehörige und haben seit obama ein massives problem mit den demokraten. hillary clinton ist für sie ein rotes tuch, seit der e-mail-lügerei und benghasi usw. dazu ttip und die ständigen drohungen, in den iran einzumarschieren... ihre gesundheitlichen probleme sind ein thema, weil eben vieles über ihre krankheitsgeschichten der letzten jahre bekannt ist.

und trump? tja... was soll man da noch sagen...

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USA = Bayern in groß?

Antwort von kanja am 21.09.2016, 15:25 Uhr

Ursel, geht's noch?

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Re: USA = Bayern in groß?

Antwort von claudi700 am 21.09.2016, 15:57 Uhr

dazu muss man nichts mehr sagen. einfach nur unglaublich dumm, diese aussage.

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Bitte merken, ursel:

Antwort von Leewja am 21.09.2016, 16:36 Uhr

Man darf hier unter beifälliger zustimmung den gesamten osten deutschlands, insbesondere meckpomm, gerne auch die kompletten USA oder auch Britain nach dem brexit geschlossen und undifferenziert aburteilen als wahlweise hässlich, rechts, rechtsradikal, dumm, adipös oder einfach lächerlich. Das darf msn aber auf keinen fall niemals never ever, auch nicht als witz, mit dem freistaat bayern machen! Da gibt es ausschließlich kluge, politisch mittiglinks stehende, offene, tolerante, schlanke, wunderschöne, extrem verständlich sprechende, ausgesprochen gebildete und belesene, international informierte, das gesamte system der weltwirtschaft und der diplomatie durchschauende, gesund und bio kochende und sportbegeisteete, ehrenamtlich tätige supermenschen! Vor allem Frauen! Ganz besonders muttis!

Wusstest du das nicht?

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heeeheee

Antwort von Einstein-Mama am 21.09.2016, 16:51 Uhr

Für mich gilt ja nur sportbegeistert und natürlich wunderschön, jedoch nicht biokochend oder gar ausgesprochen gebildet!
Muss ich mich trotzdem angesprochen fühlen?
Zudem, ich werde eine erfolgreiche rot-rot-grüne Wahl niemals nicht in Bayern erleben.
Aber ich bin ja gar kein Bayer, von daher, "Gott sei dank, ich bin a Frangg".

Ganz ehrlich ich kann diesen Bayern-Hype auch nicht verstehen, schon gar nicht dass man beleidigt ist, wenn Bayern-Witzchen gerissen werden.
Über Sachsen zieh ich aber trotzdem gerne her, die bieten aber halt auch Steilvorlagen!

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Re: USA = Bayern in groß?

Antwort von kevome* am 21.09.2016, 17:13 Uhr

Ich finde schon, dass es durchaus Gemeinsamkeiten zwischen den Republikanern und der CSU gibt und das Auftreten von Trump und Seehofer weist für mich auch so manche Ähnlichkeit auf.

(Ich wohne in Bayern und darf das sagen ;-) )

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Was soll das heißen, dass du in Bayern wohnst?

Antwort von Mehtab am 21.09.2016, 17:21 Uhr

Deshalb hast du noch lange nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Anscheinend verstehst du nichts von Bayern, auch wenn du in Bayern wohnst, sonst würdest du nicht so einen Mist verzapfen.

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Aber von den USA verstehen hier alle alles?

Antwort von Leewja am 21.09.2016, 17:29 Uhr

Obwohl nur vereinzelte dort wohnen?

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Re: Aber von den USA verstehen hier alle alles?

Antwort von claudi700 am 21.09.2016, 17:33 Uhr

wenn man die fakten betrachtet, war diese aussage einfach dämlich.

mir ist nicht bekannt, dass in bayern fast täglich schwarze von polizisten erschossen werden, dass die gesundheitsvorsorge eine katastrophe ist, die wieder abgeschafft werden soll, dass bayern einer der größten luftverschmutzer der erde ist, dass über die hälfte der bevölkerung auf lebensmittelhilfen angewiesen sind etc.

und ja: ich bin stolz, eine bayerin zu sein. in zweiter linie deutsche. und hoffentlich niemals mit einer regierung aus linken und grünsiffs. dann wandere ich lieber nach amerika aus ;-)

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Re: Bitte merken, ursel:

Antwort von claudi700 am 21.09.2016, 17:35 Uhr

wo du recht hast, hast du recht. bayern, des san mia :-)

problem sind nur die preissn, die immer lästern, aber dann nicht mehr weg wollen ;-)

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Re: Bitte merken, ursel:

Antwort von claudi700 am 21.09.2016, 17:35 Uhr

wo du recht hast, hast du recht. bayern, des san mia :-)

problem sind nur die preissn, die immer lästern, aber dann nicht mehr weg wollen ;-)

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Re: Bitte merken, ursel:

Antwort von memory am 21.09.2016, 17:41 Uhr

Du hast die Russlanddeutschen und die Türkei vergessen Leewja!

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Re: Aber von den USA verstehen hier alle alles?

Antwort von Shanalou am 21.09.2016, 18:11 Uhr

Jetzt aber mal langsam. Wenn du dich jetzt beleidigt fühlst, weil nicht jeder CSU und Seehofer toll findest, brauchst du nicht die Grünen beleidigen. Ich bin aus Baden- Württemberg und die Grünen sind sicher keine Grünsiffs! Es ist das einzige Bundesland, das bisher vernünftige Ideen hatte, was die Flüchtlinge angeht. Damit meine ich die Aufnahme von 1000 Jesidinnen! Sollen sich die Bayern mal ein Beispiel nehmen.

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Aha:

Antwort von EarlyBird am 21.09.2016, 18:44 Uhr

So ein ausgemachter Käse.!
Insbesondere die Bayern können sehr wohl über sich lachen und in Punkto "einstecken können" und "ein dickes Fell haben" sind wir wohl Spitzenreiter.

Aber wohlgemerkt nur, wenn Kritik & Beleidigungen aus den eigenen Reihen kommen. Oder sagt man bei euch auch zur Begrüßung:
Griaß di Saubaidl du dreckata oder Servus oida Hundskrippe du varreckta...

Spaß bei Seite: Ich denke schon, das man hier in Bayern Witze von Außen verträgt und auch mal mitschmunzeln kann. Aber mir grht es hier wie mehtab.
Außerdem: der Vergleich mit Trump/ USA zu Bayern ist schon sehr anmaßend und Ja: das müssen bayerische User (hier sicherlich nicht wenige) nicht kommentarlos stehen lassen, das war schlicht und ergreifend weder lustig - noch besonders "Helle".

Deinen Post finde ich nicht besse, weder das Eine noch das Andere.

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Re: Aber von den USA verstehen hier alle alles?

Antwort von Steffi528 am 21.09.2016, 19:23 Uhr

He, Niedersachsen hat auch ein paar Jesidinnen abgenommen ;-) Aber ich kenne das Projekt und Hut ab vor ein paar Beamte aus Baden Württemberg, die das alles ermöglicht haben.

Ich bin froh, nicht von der CSU regiert werden zu müssen.

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Re: USA = Bayern in groß?

Antwort von EarlyBird am 21.09.2016, 19:28 Uhr

Die "Gemeinsamkeiten" hätte ich gerne mal erläutert bekommen.
Ich bin sicherlich kein Seehofer-Fan, dennoch ist dieser Vergleich selten düster.

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Re: Bitte merken, ursel:

Antwort von kanja am 21.09.2016, 19:50 Uhr

Ich beschimpfe gar niemanden. Deswegen erhoffe ich mir, dass auch andere keine fragwürdigen “provokativen“ witzchen über mein Bundesland machen. In dem ich übrigens noch nicht mal geboren bin.

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Ursel hat mit ihrer Aussage doch völlig recht.

Antwort von Petra28 am 21.09.2016, 19:53 Uhr

Die Aussage war: "...und mich verwundert immer wieder, wie sich eine derart konservative Partei wie die Republikaner derart mächtig halten kann..." Anschließend kam der Vergleich "Bayern in groß"

So und nun: Kann es etwa nicht verwundern, wie sich eine derart konservative Partei wie die CSU sich derart mächtig halten kann? Ist dieser Vergleich so falsch?

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Wieso war das ein fragwürdiger provokativer Witz?

Antwort von Petra28 am 21.09.2016, 19:56 Uhr

Ursel hat Bayern mit der USA hinsichtlich der Stärke der konservativen Partei verglichen, wo ist das eine Provokation?

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Re:Du aldi Saubeitel Du!

Antwort von Joplin am 21.09.2016, 20:00 Uhr

Verrekata!( Hoab i sicher foalsch gschrieben.....)

Im Ernst, jemandem der mich "aldi Saubeitel" nennt, könnte ich gar net bees saan,weil es so süß klingt!

Schleisch di Du oldi Saubaitelin! Aber i moag di, verrekata!

Eigne ich mich zur Integration in Bayern? Ist ein schönes Bundesland!Die Sprachbarriere könnte ein wenig trennend sein. Sack Zement emol!

Lieab Gieße. (oder so......), sevus zefix.

;-)

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Re:Du aldi Saubeitel Du!

Antwort von Einstein-Mama am 21.09.2016, 20:48 Uhr

Bayern besteht übrigens nicht nur aus Oberbayern und Lederhosen. Es ist auch nicht so, dass in allen Regierungsbezirken Milch und Honig fließt und jeder ausnahmslos den Seehofer anbetet.
Da gibt es auch schon "rote und grün(siff)e Fleckchen" wenn auch nicht bedeutend viele. Interessant ist aber, dass der gemeine Schwarzwähler die Ausdrucksweise der AFDler 1:1 übernommen hat.

Wir werden demnach also kein AFD Problem bekommen, die Schwarzen werden wir halt aber auch nicht los.
Die meisten Schwarzwähler wählen übrigens so, weil es die Eltern so wollen, oder weil es schon immer so war.

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Re: Aber von den USA verstehen hier alle alles?

Antwort von lotte_1753 am 21.09.2016, 20:50 Uhr

Ich glaube niemand, nicht einmal die AfD, hat etwas gegen die Aufnahme von 1000 jessidinnen.

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Re: Ursel hat mit ihrer Aussage doch völlig recht.

Antwort von EarlyBird am 21.09.2016, 20:56 Uhr

Ähm ja! Nicht nur falsch sondern auch lachhaft die CSU mit den Republikanern zu vergleichen (???), Bayern mit den Vereinigten Staaten (????) und Seehofer mit D.Trump (?????). Nein warte: ????????????????????????????

=> Provokativ hingegen? Ja!
Wie kann man das bitteschön anders auffassen?
Humorvoll?? Wer ein wenig Ahnung von der amerikanischen "Politik" und "Geschichte" hat, würde solch einen Schmu nicht in Beziehung setzen plus es wäre klar, wieso und weshalb sich die Republikaner "dort derart mächtig halten".
Vom entsprechenden Einfluss ganz zu schweigen.

Es war ein Wink, was die liebe Ursel von der bayerischen Politik hält. Darf sie das? => Na klar!
Aber der "Vergleich" ist lachhaft, nicht lustig!
Und Nein: Ich bin tatsächlich keine CSU-Wählerin.

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Re:Du aldi Saubeitel Du!

Antwort von EarlyBird am 21.09.2016, 20:59 Uhr

Hach Joplin, war das schön zu lesen :)))
Und nix "Aldi" => "oide(r)" = "Alte(r)"

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war jetzt die AFD das Thema?

Antwort von Steffi528 am 21.09.2016, 21:12 Uhr

Oder soll sie wieder einmal zum Thema gemacht werden? Verstehe ansonsten das Posting nicht. Ist ein bisschen deplaziert.

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Re:Du aldi Saubeitel Du!

Antwort von stjerne am 21.09.2016, 21:28 Uhr

Bei uns sagt man "min seuten Schietbüdel" und meint das sehr liebevoll. :-)

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Aber warum darf meckpomm geschlossen abgeurteilt werden?

Antwort von Leewja am 21.09.2016, 21:41 Uhr

Warum aber wird in berlin mit deutlich radikalerer wahl, wenn auch fair verteilt auf links und rechts, so getan, als sei das wahlergebnis super?
Warum darf satire und humor alles, aber nur so lsnge, wie es nicht gegen einen selber geht!? Und warum muss die csu jetzt lebhaft vor dänischen verbalen angriffen beschützt werden? Und was stört es überhaupt die Eiche, wenn sich das Schwein an ihr reibt, das dürfte doch dann einen grundsätzlich immer überlegenen und großartigen bayern nicht erschüttern??????
Leider hat bayern halt auch nicht die nobelpreisträger, die raumfahrt, die forschung, die die USA so haben, aber das wird scho!

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Re: Aber warum darf meckpomm geschlossen abgeurteilt werden?

Antwort von Alba am 21.09.2016, 21:54 Uhr

Bayern hat 12 Millionen Menschen und die USA hat 318 Millionen, kein fairer Vergleich. I bet Bayern bats above its average (throwing in a cricket term to confuse everyone).

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Re: Aber warum darf meckpomm geschlossen abgeurteilt werden?

Antwort von Steffi528 am 21.09.2016, 22:04 Uhr

Und die USA hat Natives...
Wollen wir wetten, das es in den USA auch völlig unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen gibt. Konservative und Liberale, Linke und Rechte, Umweltschützer und Ufo- Gläubige. Wollen wir wetten, das es die auch in Bayern gibt und in Indien.
Ich mag Trump nicht und Seehofer auch nicht. Und es interessiert der Welt kein Bisschen, das ich die beiden nicht mag.

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natütlich ist das kein vergleich, es ist nur so albern

Antwort von Leewja am 21.09.2016, 22:06 Uhr

Jetzt hier do ein fass aufzumachen wegen des armen armen bayern, weil jemsnd mal einen dummen dpruch gemacht hat. Während mecklenburg vorpommern komplett und in Bausch und bogen in einen nazipott geschmissen wird.
Bigott UND enpfindlich. Beides find ich doof.

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Re: Aber warum darf meckpomm geschlossen abgeurteilt werden?

Antwort von EarlyBird am 21.09.2016, 22:18 Uhr

Ich wüsste nicht welch' bayerischer User hier im Forum der USA bzgl. der Raumfahrt, der Forschung und ihren Nobelpreisträgern nachgeeifert hat... Und mal nebenbei: Bayern ist nur ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland und strebt sicherlich nicht die Weltherrschaft an. Def Bayer ist weder pinky noch brain
Ich persönlich habe mich auch nicht an dem Thread bzgl. der Berliner Wahlen beteiligt. Keine Ahnung welche Weps dich gestochen hat.
Auch geht es (zumindest mir) nicht darum, die CSU "lebhaft vor dänisch verbalen Angriffen" zu schützen, ich denke die CSU kann eine Aussage von UrselDK druchaus verkraften und sich deswegen nicht kratzen.

Nur das Bayern hier mit einem solch lachhaften Vergleich als Negativbeispiel herhalten soll, Satire und Humor? "Satire" setzt einen politisch wahren Kern voraus und Humor: Ich musste nicht Lachen.

Aber wenn man es genau nimmt, hast du Ursel soeben als Schwein bezeichnet

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Re: Nochmal Trump

Antwort von Joplin am 21.09.2016, 22:18 Uhr

So. Jetzt samma dezent vom Thema abkommata, mir oide Dommbeidel (Dommbeidel -saarländisch für Dummbeutel)

Awwer mir senn halt so. Onn dat es ach gudd.

So. Weiter zu Trump. Örk.....

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Ich kann die Empfindlichkeit hier nicht nachvollziehen.

Antwort von Petra28 am 22.09.2016, 7:55 Uhr

Ursel hat doch überhaupt keinen Vergleich CSU-Republikaner oder Seehofer-Trump gezogen, der Vergleich lautete: dort dauerhaft eine starke konservative Partei - da eine dauerhaft eine starke konservative Partei.

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Re: Aber von den USA verstehen hier alle alles?

Antwort von claudi700 am 22.09.2016, 8:00 Uhr

erst lesen, dann schreiben...

ich schrieb nichts von seehofer oder der csu, ich schrieb, dass ich stolz bin, bayerin zu sein. das ist keine politische aussage.

grünsiffs werden das immer bleiben. die aufnahme von 1000 jesidinnen steht nicht im verhältnis zu den leistungen, die in bayern in den letzten 16 monaten erbracht wurden, siehe ankunft von 30 000 leuten pro tag.

wenn ich mir so anschaue, was euer mp sonst so macht, grinse ich... stutttgart 21, hilfe für die flutopfer...

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Re: natütlich ist das kein vergleich, es ist nur so albern

Antwort von Alba am 22.09.2016, 8:01 Uhr

Ich habe weder MVP veerdammt, noch Sachsen, noch kaeme ich auf die Idee alle AfD Waehler reflexartig fuer Rassisten zu halten (ich bin da im Grossen und Ganzen bei Sahra Wagenknecht in dem von lotte verlinkten Interview, SW war im uebrigen auch die einzige die ich in den fast zwei Wochen unmittelbar nach dem Brexitreferendum die ich in D war was Kluges und Richtiges ueber den Brexit habe sagen hoerte).
Ich vermute ein Teil des Aergers einiger meine Mitbayern hier kommt vom Vergleich mit den Republikaner, und die Republikaner sind ja, wie jeder gut informierte leftie-liberale Mitteleuropaeer weiss, die Ausgeburt der Hoelle, alle, nicht nur Trump und Konsorten.
Darauf haben sich die meisten politischen Diskussionen mittlerweilen reduziert: konservativ=dumm+rassistisch+boese+rechts und links=gut+friedlich+supertolerant+klueger als die anderen. Das ist uebrigens nicht nur hier so, falls ein Ausserirdischer auf meinem FB-feed, vor allem die shares von einer anderen Mutter aus der Klasse meines Sohnes, mitliest koennte er/sie/es glauben, dass die Tories die Babies von alleinerziehenden Muettern zum Fruehstueck essen und, dass Jeremy Corbyn auf Wasser wandeln kann [rolls eyes].

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aldi?

Antwort von claudi700 am 22.09.2016, 8:03 Uhr

das finde ich immer lustig, wenn leute versuchen, dialekt zu sprechen. grenzt an körperverletzung.

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Re: Ich kann die Empfindlichkeit hier nicht nachvollziehen.

Antwort von EarlyBird am 22.09.2016, 8:09 Uhr

Naja vielleicht haben ich und so manch anderer User das tatsächlich in den falschen Hals bekommen. Aber das lag dann wohl an der Formulierung der Anspielung, denn diese hatte nach meinem Empfinden einen durchaus negativen Touch.

Wenn es so "sachlich" gemeint war, entschuldige ich mich gerne für meine "Empfindlichkeit".

Lg

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Re: Ich kann die Empfindlichkeit hier nicht nachvollziehen.

Antwort von EarlyBird am 22.09.2016, 8:31 Uhr

Also => Bayern und Republikaner in einen Topf zu werfen...

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Re: natütlich ist das kein vergleich, es ist nur so albern

Antwort von lotte_1753 am 22.09.2016, 8:35 Uhr

Was hat sie denn zum brexit gesagt?

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Du hast das natürlich nicht getan!

Antwort von Leewja am 22.09.2016, 8:53 Uhr

aber hier in diesm heiliogen Muttiforum ist es seit Wochen so, wie du es ja auch beschreibst.
Und wenn MP 20% AfD wählt, schreien alle "Ja, das dumme braune nazipack da". aber wenn Berlin 14% AfD plus ichweißnichtwieviel % Linke wählt, bastelt man sich daraus "Super, wir haben rot-rot-grün gewählt und alles wird gut!".

Und so weiter....diese gefärbte, bigotte Art einiger hier, die mag ich eben nicht.

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Re: war jetzt die AFD das Thema?

Antwort von lotte_1753 am 22.09.2016, 9:44 Uhr

Du lobtest Ba-Wü für die Aufnahme von 1000 Jessidinnen, dass die CSU das nicht machen würde (sonst müsstest Du ja nicht froh sein, nicht von der CSU regiert zu warden). Mit dem Subtext, alles rechte Menschenfeinde bei der CSU. Das glaube ich nicht, denn niemand - selbst die AfD (möglicherweise) nicht - haette etwas dagegen. Also mein Post war schon direct zum Thema.

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Was für ein Quatsch

Antwort von Steffi528 am 22.09.2016, 10:00 Uhr

du da hinein interpretierst.
Da kann man echt nur noch mit dem Kopf schütteln.

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Re: Aber von den USA verstehen hier alle alles?

Antwort von EarlyBird am 22.09.2016, 10:09 Uhr

@claudi: Du grinst? Was genau hast du als "Bayerin" denn dazu beigetragen, das Bayern das mehr oder >weniger!!< stämmen konnte?? Ist jetzt eine ehrlich gemeinte Frage!!

So wenn du dich nicht aktiv - wirklich aktiv- beteiligt hast, beruflich oder ehrenamtlich, dann lache ich über deine Überheblichkeit.. Weil dann, waren es viel ehr die >>Anderen< < Bayern, die das bewerkstelligt haben oder nicht? Und nicht Du!
Wenn du das hast, kann ich deinen Standpunkt zumindest etwas verstehen, finde deinen überaus bayerischen "Patriotismus" bzgl des Freistaates aber dennoch ziemlich lustig.
Das kommt so rüber, als wäre es ein Verdienst hier in "Bayern" geboren worden zu sein. Lustigerweise sind wir Bayern nichts >besonderes< , oder was macht dich besonders?
Bayern ist ein schönes B-Land, keine Frage. Ich bin froh und dankbar hier geboren worden zu sein, denn ich fühle mich hier wohl und uns geht es hier gut. Viele Flecken dieser Erde sind nicht Orte, an denen ich gerne geboren worden wäre.

Aber stolz?? Stolz bin ich auf Dinge, welche ich aus eigener Kraft geschafft habe, Dinge welche ich erreicht, be- oder überstanden habe.
Hier geboren worden zu sein, gehört wahrlich nicht zu meinen erbrachten Leistungen. Auf was genau bist du denn genau "stolz"? Was macht dich "besser" als einen Sachsen oder einen Rheinländer?

Versteh mich nicht falsch. Freilich kann man stolz auf sein Bundesland sein (was es erreicht und vollbracht hat) und ich denke, die meisten sind das auch. Aber auf sich selbst?? Weil man dort geboren wurde? => Hat was stumpfsinniges, nazihaftes => a là: "Ich bin stolzzz drrrrrrrauf, Deutscherrrrr zu sein".

Und deine Aussagen über die Grünen, lass ich jetzt mal stehen.. Bei so viel Schmu braucht man nichts mehr schreiben denke ich.

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Antwort von lotte_1753 am 22.09.2016, 10:23 Uhr

also dein Post (wir retten 1000 Jessidinnen, was ein Gluck werd ich nicht von der CSU regiert) hat für einen objektiven Empfänger eine ziemlich eindeutige und klare Aussage. Kann ich wirklich nix für, wenn Du das nicht ausdrücken wolltest.

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Also, bis hierhin habe ich noch haöbwegs mitgelesen

Antwort von DK-Ursel am 22.09.2016, 10:29 Uhr

aber soviel Zeit und Lust habe ich nicht, mich in einen solchen Kleinkrieg zu verzetteln

Aber ich danke Dir, Petra, denn DU hast den Vergleich genauso verstanden ,wie ich ihn gemeint habe.
Das könnte mich zu der Aussage (Ansicht) verführen, daß die beleidigten Bayern doch nicht so differenziert denken wie sie aufgrund ihrer Einser-Abis glauben.

Es geht in der Tat um 2 supermächtige (na, gefällt Euch das?) Parteien, die sich in einem sich fortschrittlich(gebend)en Land derart überpräpositional (oft auch an der Macht) halten können - es geht weder um Seehofer noch um Trump spezeiell, ich denke gerade auch nicht an Franz Josef oder die Fords oder ...
Es geht um die Parteien und ihre superkonservative Haltung.

Eigentlich witzig, daß sich darüber jemand aufregt:
Was ist so schrecklich für Bayern, mit den USA verglichen zu werden?
Hat man da was gegen die amerikanischen Freunde?

Naja, witzig, wie man (hier) mißverstanden werden kann --- manchmal frage ich mich allerdings wirklich, ob das Absicht ist oder Unfähigkeit genau zu lesen.

Jedenfalls danke denen, die es verstanden haben.

was die Frage angeht, wer nun Bayern und die USA wirklich kennt und eshalb (nicht) mitreden darf:
Ach du meine Güte, darf man jetzt nur Politik diskutieren, wenn man im betreffenden Land lebt?

Gruß Ursel, DK In der Tüprkei wohnen hier auchd ie wenigsten und ziehen doch gehöriig darüber vom Leder, warum man Erdogan nicht mehr trauen darf.
Beim Brexit haben wohl auch nicht nur GB-Ansässige Vor- und Nachteile - auch für GB - diskutiert.
Die Griechenlandkrise wurde auch nicht nur unter dt. Aspekt behandelt undundund...
Hier werden sogar Ferndiagnosen gestellt und pädagogische Ratschläge an völlig Unbekannte erteilt, oft sogar mit psychologischem Hintergrund --- - wieso dann nicht politische Diskussionen über Länder, in denen ich noch nie war?

Liebe Leute: "Und du kennst Amerika, und du warst schon mal i nBayern, und du ...lebst nichtmehr in Dtld. " ist ein Totschlagargument, bes. in Zeiten, wo wir wie nie zuvor Informationen sammeln können.

Wer mti diesen Argumenten Diskussionen abwürgt, muß sich selber fragen, wo er dann noch mitreden darf.

Gruß Ursel, DK

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Re: natütlich ist das kein vergleich, es ist nur so albern

Antwort von Alba am 22.09.2016, 11:30 Uhr

Dass viele der Pro-Brexitwaehler Globalisierungsverlierer sind, deren Leben immer haerter wird durch den staendigen Nachschub an billigen und willigen Arbeitnehmern vor allem aus den oestlichen EU-Laendern. Dass Brexit vor allem eine Protestwahl derer war die eh nichts mehr zu verlieren haben oder glauben zu verlieren haben . Das ist nicht besonders originell und ich haette das dem Journalisten der mit SW gesprochen hat genau so sagen koennen, aber alle anderen Kommentare die ich in der Zeit in D gesehen/gelesen/gehoert habe waren ja vor allem beleidigt davon, dass man ihre schoene shiny EU nicht ganz so toll finden kann ohne auch nur den geringsten Versuch zu verstehen warum Menschen so entschieden haben.

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Re: Du hast das natürlich nicht getan!

Antwort von Alba am 22.09.2016, 11:33 Uhr

Ich bin da voellig bei Dir.
Berlin hat natuerlich noch den Vorteil, dass es eine Grosstadt ist und wir wissen ja, dass dort die Klugen und politisch Aufrechten sitzen.

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Re: Nochmal Trump

Antwort von Shanalou am 22.09.2016, 12:27 Uhr

Es ist auch sehr beängstigent, dass Trump vielen Wählern zu liberal ist! Der Bibelbelt hat seine liebe Not mit ihm. Ich fand ja manche Kandidaten der Republikaner noch erschreckender, weniger wegen ihres Auftretens sondern wegen ihrer Wahlinhalte. Was Trump jetzt nicht entschuldigen soll, aber man sollte auch nicht die USA mit Deutschland vergleichen.

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Re: natütlich ist das kein vergleich, es ist nur so albern

Antwort von lotte_1753 am 22.09.2016, 12:48 Uhr

Es ist in der Tat erstaunlich, dass viele äußerst naheliegende Schlußfolgerungen nicht gezogen werden (woollen?). Manchmal ist es einfach so, dass man selbst nicht den Überblick hat, aber hier sehe ich auch nicht wirklich wie man das anders erklären kann. Klar gibt es stramme Neonazis die deswegen die AfD wählen und Rule-Britannia-Tea with milk drinker die sich das Empire wieder zurückwünschen und deshalb für den Brexit gestimmt haben. Aber nicht die Masse.

Aus dem gleichen Grund hat Trump m.E. gute Chancen Präsident zu werden. Die Leute in Michigan etc. sind klassische Globalisierungsverlierer. Warum sollten sie Hillary wählen? Würd ich an deren Stelle auch nicht. (aber halt, falsch, die Amis sind einfach zu blöd zu sehen, dass Trump gar nicht geht.)

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Re: natütlich ist das kein vergleich, es ist nur so albern

Antwort von Alba am 22.09.2016, 13:20 Uhr

Ich trinke meinen Tee mit Milch, richtigen Tee nicht dieses beige Wasser das man in D als Tee bezeichnet :) ich habe allerdings in den 14.5 Jahren die ich jetzt hier lebe noch nie jemanden getroffen der das Empire zurueck moechte, noch nicht mal einer der opinionated Taxifahrer die mir oft non-stop die Ohren vollreden. Klar gibt es unter den Pro-Brexiter auch so einige die schlicht xenophob sind, ganz sicher, aber die allermeisten sind das nicht.
Bryan Appleyard (who irritates the bejeezus out of me usually, mostly when he attempts to write about science) schrieb einen sehr guten Kommentar dazu unmittelbar nach dem Referendum, wait, I find it, worth a read.


The Times, June 26th 2016

A world-shaking howl of protest against the elites

Bryan Appleyard

Bryan Appleyard argues that the bankers, politicians and Eurocrats were not punished for the great crash of 2008. Now they have had their comeuppance for not heeding the fears of the people

When Bob Geldof and his friends partied on the Thames in their “remain” boat the harbour master drew alongside to ask them to keep the noise down. They had a looped playlist that included Please Don’t Go, If You Leave Me Now and The “In” Crowd.
Incensed by the requests for quiet, Geldof called his pal David Cameron to complain. He got through but Dave could not help; he was prepping for prime minister’s questions. Vote “leave” fishermen — their lives having been ruined by EU quotas — hosed down the Geldof boat from a trawler.
Think about that scene; think about it in the light of the referendum result. The pig ignorance, the callousness but, above all, the networking power of Geldof’s ship of fools says it all. The British elites, whether Etonian square or pop hip, did not get it and the signs are, I am afraid, that neither they nor the Eurocrats ever will.
Full disclosure: I voted “remain” in spite of Europe being a basket case and the coldly cynical exploitation of Jo Cox’s death by the remainers. I just wanted this brief European peace to last a little longer and staying in was — maybe — one way to make that happen. All pretence that the remainers were respecting Cox was detonated by their carefully calibrated hints that her death was all the fault of the leavers.
Over and over again in the past weeks I have seen WB Yeats’s poem The Second Coming quoted by complacent remainers — “The best lack all conviction, while the worst / Are full of passionate intensity.” Do they really want to say that now; to say that 52% of the UK population are “the worst”? Yes, they do. The social media feeds of remainers are full of the predictable terms — “idiots”, “racists”, “fascists”. The dog, as it is said, returns to his vomit.
OK, this is personal. Three years ago I was sitting drinking coffee in an empty shopping centre in my home town, Bolton. I was there to give a lecture at my old school. I had done well — good middle-class background, Cambridge and so on.
Bolton had not. It was not the vibrant place I remembered; it was a shabby ghost town. Wealth and life had drained into booming Manchester but mainly into the elite enclaves of London and the southeast.
Then there was the 2008-9 crisis. At first it looked like gross incompetence in the City. On closer examination it turned out to be sheer criminality.
When I was a financial journalist on The Times a wise man told me that if a bank grew faster than — I think it was — 5% it was crooked. As the Royal Bank of Scotland died of shame — well, it didn’t but it should have — I thought how right he had been.
Then, as the gag at the end of that superbly clear-sighted film The Big Short points out, nothing happened. Bankers should have been imprisoned by the score but they were not; all the big banks should have been broken up but they were not. The people reeled, seethed, shrugged and lost trust in the equity of the system. A Gallup poll found that 77% of Americans in 2002 were satisfied with opportunities to get ahead by working hard and 22% dissatisfied. By 2014 only 54% were satisfied and 45% dissatisfied.
The collapse of trust was, I sense, far worse in Britain. They were all at it, the common people thought, all except us. Tony Blair and Gordon Brown and then Cameron and George Osborne fomented revolution by their inaction in the City.
The “banksters” and their friends got away with it and made billions from the ensuing recession. They gleefully joined a globalised super-elite with little to offer the working or indeed middle classes by way of jobs or wealth in any form. The wealth of chief executives and financiers soared; that of everybody else flatlined. Inequality is now at Edwardian levels.
The degree to which money today seems to be about nothing but itself became apparent in the BHS calamity. The evidence from Sir Philip Green and others to the select committee made it clear that what the company ostensibly did was as nothing next to the financial trickery that ownership of the chain made possible — not to mention the vulture-like City “advisers” who plucked at the still-living body.
Oh, and meanwhile the Eurocrats tortured the Greeks, lost control of their borders, generated mass unemployment and descended into sordid negotiations with Recep Tayyip Erdogan’s Turkey. All of which made me wonder: why had the people gone quietist? I couldn’t imagine a better reason to hit the streets or the ballot box.
The revolt against the elites is now a Europe and America-wide movement. But it is not one thing, nor does it fit neatly into old categories of right and left. Podemos in Spain and Syriza in Greece are anti-elitists of the left; in France Marine Le Pen’s National Front is far right. Poland and Hungary have moved uncomfortably far to the right. I would like to say Labour represents a more coherent anti-elitist sentiment but, sadly, “incoherent” is Jeremy Corbyn’s middle name.
In America it was initially all on the right with the Tea Party and Ted Cruz, then came the socialist Bernie Sanders and the chimeric Donald Trump — very right on some things such as immigration, very left on others such as trade policy.
The nativist far right and the statist far left are two sides of the same coin and both represent a fundamental threat to liberal democracy. Indeed illiberal democracy is now in danger of becoming a global phenomenon. It will also come to America if Trump gets in. This failure of liberal democracy to work for — or even to be understood by — the people is the fault of the rulers, not, as the British bien-pensant left seems to think, of the ruled.
But to return, finally, to rock’n’roll, not the Europop Geldof and his friends dad-danced to on that boat but something more authentic. British rock flowered in the 1960s, as did many art forms, thanks to the fall in inequality that freed up two postwar generations, including myself. That has been reversed and class — both on the right and the left — has reasserted itself, only now to be confronted by the revolt against the elites.
One of the finest flowerings of that tradition came in the 1990s with Jarvis Cocker’s supremely prescient song Common People about a posh girl who wants to slum it a little. But clever Cocker knew she could never really do it because “You’ll never fail like common people/ You’ll never watch your life slide out of view, and dance and drink and screw/ Because there’s nothing else to do.”
With the Brexit vote the common people have raised Cocker’s fine dandy disdain to a world-shaking howl of protest. Now they can watch in wonder the spectacle of the breaking of the Bullingdon brotherhood of Cameron and Johnson.
What will ensue? A punishment of Britain and a tightening of Eurocrat control to deter imitators within the eurozone? That is what threatened elites have always done. A dismal slide into competing nationalisms? Or, perhaps, a Europe-wide liberal democratic enlightenment, a return to first principles of equity and mutual concern, a cull of the discredited elites? Don’t hold your breath.

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Re: natütlich ist das kein vergleich, es ist nur so albern

Antwort von lotte_1753 am 22.09.2016, 15:54 Uhr

In der Tat interessant.

Was nervt, und das Ganze abwertet, ist dieses Eurobashing aus Prinzip. Es gibt nicht "den Eurokraten" der allein aus Böshaftigkeit Griechenland foltern und sich Quoten ausdenkt, um britische Fischer in die Pleite zu treiben. There are plenty of fish in the sea ist ein Sprichwort, keineswegs eine wissenschaftliche Beschreibung der Fischbestände in der Union. Mein Eindruck über den Autor: gute Schreibe, intellektuell spannend, aber keinen Bock sich mit Details zu beschäftigen.

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ein dicker LIKE-Daumen dafür, Leewja

Antwort von Morla72 am 23.09.2016, 11:13 Uhr

So ähnlich waren auch meine Gedanken. Vor allem die selbsternannten USA-Experten gehen mir ziemlich auf die Nerven, nicht nur hier, die gibt's ja überall.

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claudi distanzierte sich strikt von allem schlimmen in den USA (kann ich ja verstehen)

Antwort von Leewja am 23.09.2016, 15:12 Uhr

und sagte, Bayern KANN ja gar nicht sein wie die USA, weil in Bayern all die schlimmen dinge ja nicht passieren. Das mag stimmen, aber der letzet Amoklauf war immerhin in München und Bayern ist AUCH nicht wie die USA, weil sie eben diverse GUTE dinge AUCH nicht haben.
DICH hab ich überhaupt nirgedns angesprochen, ich habe allgemein zu diesem Thema über froumsinterne mechansimen geklagt.
insodfern hat mich keinerlei wesp (oder WASP?) gestochen.
Die Verteidigung bayernsd/der CSU/der bayerischen Bevölkerung war schon sehr viel lebahfter, als die Verteidigung der "guten" Mecklenburge.
ICH hab meinen beitrag vollkommen humorig gemeint und als einfachen Witz aufgefasst, waährend ich Ursels Ausgangsbemerkung als Satirisch wahrgenommen ahbe (und ja, es hatte einen politischen Kern). Das dein Humor meinem nicht entspreciht und du über Ursel auch nicht grinsen konntest, spricht nicht unbedingt nur dafür, dass es nicht witzig(/keine Satire war, sondern dafür, dass wir einfach unterscheidliche Humore haben. Ich fand z.B. das Böhmermanngedöns unfassbar unlustig.
UND JA; ICH GLAUBE; DAS WAR MIR UDN Ursel BEWUSST; DASS SIE DA ALS METAPHORISCHES SCHWEIN HERHALTEN MUSSTE:

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Re: claudi distanzierte sich strikt von allem schlimmen in den USA (kann ich ja verstehen)

Antwort von EarlyBird am 23.09.2016, 17:10 Uhr

Ich habe keine Ahnung was für ein "Ton" oder welch politische Tendenz das Aktuell üblicherweise lebt.
Ursels Kommentar kannst du gerne "witzig" finden, aber Ursel musste davon ausgehen dass das eben nicht kommentarlos stehen bleiben wird. Und Tada: das hat es nicht!
Das mit dem "Schwein" sollte eher witzig gemeint sein, offensichtlich haben du und ich tatsächlich eine andere Art von Humor.

"Weps" (Wespe) gestochen, sagt man hier so, wenn sich jemand z.B. ziemlich über etwas aufregt. Sagt mein Mann auch gelegentlich zu mir, wenn es denn passt.
Also auch von mir alles nicht soo "fausternst" gemeint.

Habe bei Petra oben schon eingeräumt, das zumindest ich es vielleicht in den falschen Hals bekommen habe.
Zu Claudi schreib ich jetzt mal nichts. Das habe ich bereits.

Liebe Grüße :)

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Re: ein dicker LIKE-Daumen dafür, Leewja

Antwort von EarlyBird am 23.09.2016, 17:14 Uhr

Naja es soll ja tatsächlich User geben, welche in Beziehung zu USA stehen, einige User wohnen sogar dort. Ich bin z.B. Amerikanerin, eine Bayerische wohlgemerkt.
De facto: Doppelt gestochen ;)

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