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Geschrieben von laina01 am 22.08.2014, 8:27 Uhr

Antrag Pflegestufe

Hallo,
es geht um die Beantragung einer Pflegestufen für meine Oma!
Den Antrag wird durch einen Pflegedienst gestellt, der seit einiger Zeit meiner Oma hilft, Stützstrümpfe anzuziehen und wieder auszuziehen.
Aber sie kann halt viele Dinge selber nicht mehr hat beginnende Demenz und daher soll der Antrag gestellt werden.
So weit so gut. Nun hat der Berater vom Pflegedienst schon so einige Sachen angesprochen, die vom MDK überprüft werden. Und er hat Äußerungen getätigt, dass es nicht gut wäre, wenn Familienangehörige bei dem Termin dabei sind oder der Gutachter erfährt, dass die Tochter fast direkt nebenan wohnt. Er meinte, dann würden die die Pflegestufe ablehnen, da die Angehörigen ja einspringen können!
Aber es gibt doch viele, die von ihren Angehörigen gepflegt werden und das Pflegegeld erhalten. Ich dachte, man kann das kombinieren (so dachten wir uns das zumindest), sprich ein Teil Pflegedienst udn Teil Angehörige!
Mir ist der Berater eh sehr unsympathisch, da er auch Äußerungen getätigt hat, die sich nach "Kummeleien" anhörten.
Habe jetzt viel im Internet gelesen und da wird meist immer erwähnt, dass es besser ist, wenn die Angehörigen beim Termin m. dem MDK dabei sind, da die genauer sagen können, was an Hilfe benötigt wird.
Der Berater will aber möglichst alleine mit dem und meiner Oma sein und das kommt mir irgendwie komisch vor?!
Was meint ihr dazu. Hat da jemand Erfahrungen?

LG
laina

 
9 Antworten:

Re: Antrag Pflegestufe

Antwort von omagina am 22.08.2014, 8:40 Uhr

auf jedenfall dabei sein....ich kenne es nicht anders und hab schon einige leute mit pflegestufe durch....mach dich mal genau bei der krankenkasse schlau...und dieser " berater " ist in meinen augen wirklich nicht seriös...der medizinische dienst der die pflegestufe feststellt kommt von der krankenkasse...nicht von irgenteinem pflegedienst...den kannst du nach feststellung der pflegestufe dann frei wählen...angebote einholen und gut prüfen ob leistung und preis stimmen...ich wünsche euch viel glück...regina

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Re: Antrag Pflegestufe

Antwort von Andrea&Würmchen am 22.08.2014, 9:23 Uhr

Hallo,

ich würde auch alles dran setzen, mit dabei zu sein. Höflich antworten, wenn Fragen gestellt werden und ansonsten im Hintergrund bleiben. Hat sich bei uns bewährt. Versucht nicht, die Oma auf den Besuch "einzuschwören", es gibt viele, die dann tatsächlich über sich hinauswachsen, um zu zeigen, dass sie es noch ganz allein schaffen...

Grüße
Andrea

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Re: Antrag Pflegestufe

Antwort von lovemoni am 22.08.2014, 9:24 Uhr

Du brauchst keinen Berater um die Pflegestufe zu benatragen. letztens kam ein bericht im tv, daßmanche berater, die leute dann "kränker" machen und zusätzliche Hilfsmittel für den tag anschleppen um die vollen betreuungskosten für den Pflegedienst zu bekommen.
wenn sie beginnende demenz hat, würde ich auch die zusätzlichen betreuungsleistungen beantragen, (100bzw200€) die man dann für zusätzliche Alltagshilfe tagesgruppe etc verwenden kann
Ich hatte im mai den MDK im Haus wegen meinem Sohn und das ging komplett ohne betreuer. am Besten vorher schonmal schriftlich festhalten, wo hulfe benötigt wird, braucht sie zb unterstützung beim gehen, zimmer wechsel etc.. auch anleitung wird berücksichtigt bei der Plegezeit, wenn man sie zb aufgrund der demenz öfters daran erinnern muß etwas zu machen (hände waschen, sich anzuziehen etc)

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Re: Antrag Pflegestufe

Antwort von wickiefan am 22.08.2014, 9:57 Uhr

ich würde auf jeden Fall auch dabei sein.
Und, ja, man kann die Sachleistungen ( Besuche vom Pflegedienst) mit dem Pflegegeld ( für Laien, also beispielsweise Angehörige) kombinieren.
LG

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Re: Antrag Pflegestufe

Antwort von Zzina am 22.08.2014, 11:50 Uhr

Ich war bei jedem Besuch des MDK bei meinen Großelern dabei ! Wobei stop einmal nicht, allerdings wurde mir da der Termin vom Heim bewußt nicht mitgeteilt und da lief die Prüfung auch recht sonderbar ab so das ich dann Einspruch eingelgt habe.....tja danach war die Heimleitung recht zickig mit mir und hat mich lieber von hinten wie von vorne gesehen.
Wenn Dir der Berater eh schon nicht gruen ist, dann sei dabei.

Meine Großelern haben es immer gewollt das ich da bin, habe mich im Hintergrund gehalten...aber zur richtigen Zeit auch um Infos geholfen oder um Verordnung von Pflege Hilfsmitteln gebeten.
Wenn der MDK schon im Haus ist, kann er ja auch direkt empfehlungen dafür aussprechen und man hat kein eeeeeeewig langen Prüfungen und hin und hergeschiebe von einem zum nächsten Schreibtisch.

Und ja die Leistungen können auf amb. Pflege und Angehörige aufgeteilt werden.

Alles Gute

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Re: Antrag Pflegestufe

Antwort von tabeamutti am 22.08.2014, 12:15 Uhr

Hallo,
diesen"Berater" würde ich rausschmeissen. Ist der vom Pflegedienst? Falls ja, anderen Pflegedienst nehmen. So was ist unseriös.

Wenn Deine Oma dement wird/ist, gibt es wie schon gesagt, extra Geld für Tagespflege, Demenzgruppen... Gerade jetzt, wo diese Krankheit endlich Beachtung findet.
Beantragt Geld für eine Haushaltshilfe - die Pflegedienste haben welche im "Programm".

Und vor allem: VOR Besuch des MDK ein Pflegetagebuch führen. Da wird genau aufgedröselt, wie lange ihr für was braucht (Pflegestufen werden in Minuten errechnet.Wenn da 2 Min. zu wenig sind, gibts keine Erhöhung!!!!)
Das gibts im Netz od. bei der KK.

Und seid beim MDK Besuch dabei, genauso wie die PDL des Pflegedienstes. (Unsere ist das immer!)

Und nicht unbedingt sagen, die Leistungen werden aufgeteilt. Der Pflegedienst bekommt mehr( weil Profi) als Angehörige - und muss Euch eine aufgeschlüsselte Rechnung erstellen, wieviel er für was abrechnet - und den Rest bekommt ihr zurücküberwiesen.

Denkt auch an "Verhinderungspflege" die ihr nutzen könnt, wenn ihr im Urlaub seid zwecks Kurzzeitpflege...

lG

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Re: Antrag Pflegestufe

Antwort von bobfahrer am 22.08.2014, 15:31 Uhr

Sicher muss da jemand dabei sein. Ehrlich sein, sagen was Sache ist und keine Spielchen spielen.

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Unsere PDL geht nie mit.....

Antwort von CarWi am 22.08.2014, 16:26 Uhr

...Pflegebedarf den wir erbringen ist aus den Aktenersichtlich und den Rest erzählen die Angehörigen.
In Zeiten des Pflegekräftemangels noch dazu nah an der Schweizer Grenzen ein purer Luxus. Wir gehen lediglich bei Klienten mit, die allein ohne Angehörigen sind und die Stufe knapp verfehltbzw. knapp erreicht werden könnte.
Die stellv. PDL muss in den Touren oft genug mit aushelfen.
Zumal sich den MDK bei uns in de Gegend zwischen8&12 oder 15&18 Uhr anmmeldet, sich nie genauer zur Uhrzeit äussert.
LG Carmen

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Re: Antrag Pflegestufe

Antwort von Curly-Cat am 22.08.2014, 19:31 Uhr

Wir hatten bisher vier Termine, jeweils Pflegestufe 1 und 2 bei beiden Großeltern und waren teilweise mit bis zu drei weiteren Familienmitgliedern anwesend. Hier wohnt die ganze Familie in nächster Nähe, ich mit im Haus. Alles völlig problemlos.

An deiner Stelle würde ich dem Berater freundlich sagen, dass du ihn nicht mehr brauchst und selbstverständlich den Termin mit der Oma gemeinsam wahrnehmen.

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