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Geschrieben von Blueberry am 18.10.2018, 19:10 Uhr

Also doch mal wieder Versagen des Staates...

"Der 55-jährige Geiselnehmer vom Kölner Hbf hätte längst abgeschoben werden können. Das erfuhr FOCUS Online aus Sicherheitskreisen. Im Jahr 2015 war Mohammad Abo R. aus Syrien in die Tschechei gekommen und auch dort als Asylbewerber registriert worden, dann soll er weiter nach Deutschland eingereist sein.

Dort fiel sein Asylantrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) durch, weil er vorher schon im Erstaufnahmeland in der Tschechien registriert war. Nach dem Dublin-Abkommen hätte er nach Prag abgeschoben werden müssen, doch das Bamf verpasste die Fristen. Folglich musste er hierzulande geduldet werden bzw. erhielt ein Aufenthaltsrecht bis 2021."



https://www.focus.de/politik/deutschland/geiselnahme-am-koelner-hauptbahnhof-taeter-haette-abgeschoben-werden-koennen-doch-bundesamt-verpasste-fristen_id_9780751.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online&fbc=facebook-focus-online&fbclid=IwAR0CrurEDYI6yfrMcC15FuJGTPNsuT7VjkLzYKH7-dX7k0WuuTj2VgAVhJ4

 
71 Antworten:

Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von shinead am 18.10.2018, 19:34 Uhr

Warum gibt dann die Polizei bei der Pressekonferenz an, er sei anerkannter Flüchtling mit blauen Flüchtlingspass und hätte eine Aufenthaltsgenehmigung bis 2021?

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von Malus am 18.10.2018, 19:42 Uhr

Shinead.
Ich habe auch mehrfach sowohl gelesen dass er hätte abgeschoben werden können,und auch das was Du schreibst.

Ich weiß jetzt nicht was richtig ist.

Ich könnte mir vorstellen-das ist jetzt reine Spekulation-dass nicht ordentlich geprüft weil,wie wir alle wissen,die Behörden komplett überlastet sind. Er zu Unrecht den Status hatte.

Allerdings las ich mehrmals,wirklich in seriösen Medien,er hätte nur eine Duldung.
Er kann ja nicht gleichzeitig bis 2021 geduldet sein und anerkannter Flüchtling.

Oder?

Ich sags mal so. Es blickt kein Mensch mehr durch.

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von Blueberry am 18.10.2018, 19:43 Uhr

Keine Ahnung. Aber wir mussten ihn halt wohl behalten, nachdem es mal wieder versäumt wurde, das Richtige zu tun.
Wobei Prag sicherlich froh ist, den nicht zurück bekommen zu haben.

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von Malus am 18.10.2018, 20:11 Uhr

Das ist eigentlich das,was mich so stört.

Es ist großartig dass wir Menschen aufnehmen. Ich finde das ganz toll. Ich habe so tolle Flüchtlinge kennengelernt die froh sind hier zu sein. Es ist so schön zu sehen wie sie langsam Fuß fassen,sich weiterentwickeln (also Spracherwerb,sich zurecht finden)Da freue ich mich. Ehrlich und von Herzen.

Aber wenn ein Land großzügig aufnimmt ,was richtig toll ist!,dann sollte es aber auch in der Lage sein,Menschen wieder weg schicken zu können.

Wenn es heißt "kann nicht abgeschoben werden "hört sich das für mich an,als wären wir ausgeliefert und hätten Keine Kontrolle und könnten nicht mehr über uns selbst bestimmen.

Und ich dr ke dass die große Mehrheit der Bevölkerung von Herzen gerne hilft.

Aber nicht aus einem Zwang heraus.

Und wenn uns immer wieder erklärt wird "wir müssrn den behalten egal was er tut "
"Wir können nicht "
"Es gibt keine Alternativen und man darf noch nicht einmal über Änderungen nachdenken (Änderungen bedeuten NICHT dass man Asyl abschaffen und alle Fl0chtlinge zum Teufel jagen will!)
Dann wird das als Zwang empfunden. Es wird so empfunden dass wir ausgeliefert sind. Wir haben keine andere Wahl als......

Das ist schlecht.

Noch einmal fürs Protokoll:

Ich will nicht alle Flüchtlinge zum Teufel jagen.
Ich habe keine Angst vor Flüchtlingen.
Ich latsche nicht in Trachten durch die Gegend,jodele und schuhplattele dabei und esse hinterher meine Schweinshaxe mit Sauerkraut.
Ich finde die AfD scheiße

Das muss man ja erwähnen,sonst kommen wieder seltsame Vorwürfe.

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Re: jodeliodihiiii

Antwort von Malus am 18.10.2018, 20:14 Uhr

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Re: nix gegen

Antwort von Jana287 am 18.10.2018, 20:21 Uhr

Sag nix gegen Eisbein - da verstehe ich keinen Spass! Oder ist Eisbein jetzt auch schon rächts?

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Ohne die Fakten in diesem Fall zu kennen

Antwort von Julie am 18.10.2018, 20:25 Uhr

Die Überstellungsfristen im Rahmen des Dublin-Verfahrens sind kurz (i.d. R. 6 Monate nach Einreise).
Wenn die Rücküberstellung (in diesem Fall nach Tschechien).während dieser Zeit nicht klappt (warum auch immer, z. B. Reiseunfähigkeit), geht der Fall ins nationale Verfahren über, d. h., das Asylverfahren wird in Deutschland durchgeführt.
In diesem Fall hat es dann zur Anerkennung aös Flüchtling geführt, mit den entsprechenden Rechten (Aufenthaltserlaubnis für drei Jahre, Reiseausweis für Flüchtlinge nach der Genfer Konvention).
Von einem "Versagen des Staates" zu sprechen, halte ich für sehr gewagt, solange ich den konkreten Fall nicht kenne.
Und eine Duldung wird für max. ein Jahr erteilt, natürlich mit der Möglichkeit der Verlängerung.

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Re: nix gegen

Antwort von Malus am 18.10.2018, 20:40 Uhr

Soll ich mich hier jetzt mal ein wenig unbeliebt machen und oberlehrerhaft den überzeugten Vegetarier der sich überwiegend,aber nicht konsequent vegan ernährt,heraushängen lassen?

Ich würde ja so gerne. AberJana,sei froh dass ich die Contenance bewahre. Das will leider niemand. Schade.

Aber es ist ein typisch deutsches Essen ;-)

Das mit dem Sonntsgsbraten und den Trachten kam mal als Beispiel was deutsche Identität ist und ich könne ja nicht darauf bestehen dass sich Menschen hierher integrieren müssen .so ungefähr. (Also in einer Diskussion)

Gut. Wenn man sie wirklich zwingen würde Trachten zu tragen und Rollbraten mit Weißkohl zu essen,dann wäre das tatsächlich unzumutbare Grausamkeit.

So hatte ich das aber eigentlich nicht gemeint.

Ach Gott. Da fällt mir gerade eine blöde Doku ein oder Beitrag in den Tagesthemen (schon länger her ) wo sie arme Flüchtlinge auf eine Karneval Stunksitzung gesetzt haben. Ihnen wurde erklärt wie schunkeln geht. Das fand man wichtig.

Da saßen dann lauter Männer mit verzweifelten Gesicht und schunkelten zu schrecklicher Musik.

Gott sei Dank hat man sie nicht gezwungen Kostüme anzuziehen.

Die taten mir wirklich von Herzen leid.

Also solche Dinge meine ich nicht wenn ich von Integration schreibe.

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von Finale am 18.10.2018, 21:48 Uhr

Da wo ich ursprünglich herkomme (ländliches Bayern), ist Tracht wieder total in. Finde ich eigentlich ganz schön. Da gingen manche auch am Wahlsonntag in Tracht zum Wählen, ok, die Grünen waren da nicht wirklich stark, die Afd aber auch nicht.

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von Malus am 18.10.2018, 22:33 Uhr

Du,ich bin froh wenn meine Klamotten so sind,dass mich nicht jeder fragt ob ich mich im Dunkeln angezogen habe.

Trachten wären mir zu stressig.

Wie zieht man sowas an und wieder aus?

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von shinead am 18.10.2018, 23:49 Uhr

>>Er kann ja nicht gleichzeitig bis 2021 geduldet sein und anerkannter Flüchtling.

Nicht geduldet, aber mit befristetem Aufenthalt. Ein Arbeitskollege von mir ist anerkannterer Flüchtling (aus Afghanistan), hat den blauen Flüchtlingspass und eine befristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. Nach Ablauf der Frist (bei ihm 2019) wird erneut darüber entschieden, ob sein Status als Flüchtling beibehalten wird, oder ob er zurück muss (was ich persönlich bedauern würde. Er ist ein netter Kerl der in Deutschland sein Studium beendet hat und seine Sache wirklich gut macht!)

Ich habe das auch in den Medien gelesen. Als Grundlage für die Aussagen müsste aber die PK der Polizei gelten. Wer sonst hat denn die Papiere in der Hand, sie geprüft und identifiziert, dass es sich um die Papiere eben dieses Kerls handelt?

Die Verwirrung könnte durch die verschiedenen Aussagen in der ersten und zweiten PK entstanden sein. In der ersten PK wird von einer Duldung gesprochen. In der zweiten wird dann bestätigt, dass es sich um einen anerkannten Flüchtling handelt.

Wer die PKs sehen möchte kann dies über die Seite der Polizei koeln.polizei.nrw tun.

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von Mehtab am 19.10.2018, 8:56 Uhr

Blueberry,

genau das meine ich auch. Der Staat müßte genug Personal anstellen, damit die Richtigen abgeschoben werden und nicht die, die in der Nacht im Bett liegen, weil sie am nächsten Tag zur Arbeit oder in die Schule gehen. Die werden dann abgeschoben, weil das so schön einfach ist. Man kommt einfach mitten in der Nacht in ihre Wohnung, schnappt sie und schiebt sie ab.

Straftäter, Terroristen ... die sind vielleicht nicht gemeldet, schwer auffindbar und gefährlich könnten sie auch noch sein, also läßt man die lieber da und schiebt die anderen ab. Da hat man dann gleich Erfolg, schöne Abschiebezahlen ...

So geht das einfach nicht, aber das will offensichtlich keiner begreifen, und so kommt es immer wieder zu solchen Verbrechen von Straftätern, die man längst abschieben hätte können.

Zu diesem Fall jetzt, kann ich nichts Genaueres sagen und will auch nicht recherchieren. Jetzt ist das Kind ohnehin schon in den Brunnen gefallen, aber wir haben bestimmt noch mehr Straftäter da, die sich irgendwo aufhalten und nicht abgeschoben werden können, weil man sie halt nicht so einfach "pflücken" kann, wie die gut integrierten Flüchtlinge, die in der Nacht ihren Schlaf brauchen.

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Ach wenn's doch nur so einfach wäre

Antwort von Julie am 19.10.2018, 10:01 Uhr

So einfach und eindimensional wie Lieschen Müller sich das vorstellt, ist es nicht.
Das fängt schon mit "der Staat müsste einfach nur genügend Leute einstellen" an und hört bei "die Richtigen abschieben und nicht die, die nachts brav im Bett liegen, weil sie am Morgen zur Arbeit müssen".
Leider ist es nicht so einfach, GEEIGNETES Personal für aufenthaltsbeendende Maßnahmen zu finden und gottseidank entscheiden nicht Lieschen Müller, Blueberry, Jana287 und Methab darüber, wer "die Richtigen" sind, die abgeschoben werden müssen, sondern hierfür geeignete Fachkräfte und Richter.
Mit dumpfer Polemik hilft man niemandem, am allerwenigsten den Opfern.

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Re: Ach wenn's doch nur so einfach wäre

Antwort von cube am 19.10.2018, 10:14 Uhr

Auf die Gefshr hin, mich jetzt wieder unbeliebt zu machen: Danke Julie, das sehe ich auch so.

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von shinead am 19.10.2018, 10:26 Uhr

Nochmal:
Der hatte keine Duldung, sondern ist (noch) anerkannter Flüchtling!

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von Lauch1 am 19.10.2018, 10:37 Uhr

Aber nur weil das BAMF eine Frist versäumt hatte. Er hätte schon vor Jahren abgeschoben werden sollen.

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von shinead am 19.10.2018, 10:54 Uhr

Und warum wurde die Frist versäumt? Hat jemand "gepennt", oder gab es schlicht nachvollziehbare Gründe?

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von cube am 19.10.2018, 11:07 Uhr

Vielleicht gibt es einfach mehr Menschen, die gerne laut nach schnellerer Abwicklung und Abschiebung rufen als Menschen, die den Job dann auch wirklich machen wollen oder können?
m Prinzip könnte sich doch jeder, der sich darüber ärgert, dass dort nicht rechtzeitig genug alles bearbeitet wird/werden kann dort bewerben - wenn es so ein Anliegen ist.
Aber offensichtlich tun das eben nicht genügend Menschen - oder dürfen nicht, weil sie die rechtlichen Grundlagenkenntnisse nicht besitzen oder vielleicht eine zu wenig neutrale Grundeinstellung haben. Keine Ahnung. Aber es ist eben schön einfach, pauschale Forderungen zu stellen ohne darüber nachzudenken, wie man diese dann auch umgesetzt bekommt.

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von memory am 19.10.2018, 11:36 Uhr

Och könnte nicht och mal bei der GEZ oder bei der KFZ- Ver sicherung , Steuer/ Rechnungsschreibern , bei den Mautstellen , Politessen etc . pp Personalnot herrschen , die dann mit nix tun und durch winken endet.

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von Lauch1 am 19.10.2018, 11:48 Uhr

Würde das etwas man Ergebnis ändern? Was wäre denn nachvollziehbar? Überlastung?Wurde nicht davor gewarnt?

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von Miamo am 19.10.2018, 12:21 Uhr

Die Prioritäten scheinen sehr unterschiedlich zu sein - Frei nach dem Motto:

"Wer will findet Wege, wer nicht will, findet Gründe"

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates... WIEDER?

Antwort von Korya am 19.10.2018, 12:47 Uhr

Du meinst so wie hier: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/kleve-zellenbrand-syrer-suizid-zweifel
Erst den falschen einlochen und dann in seiner Zelle verbrennen, nicht ohne zuvor noch schnell die Klingel auf leise gestellt zu haben...

War aber nur ein Syrer, deshalb unter der Rubrik "Sonstiges" auf Seite 37.

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates... WIEDER?

Antwort von cube am 19.10.2018, 12:56 Uhr

"Aaach das ... jaaa, das war halt bedauerlich, aber bestimmt keine Absicht. Da braucht man doch jetzt nicht so drauf rumreiten.
Ganz im Gegensatz zum aktuellen Fall - das haben die ganz sicher nur verbaselt (wenn es denn verbaselt wurde), weil sie keine Lust hatten, ihre Arbeit mal vernünftig zu machen. Wieder mal." (Ironie off)

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates... WIEDER?

Antwort von heike77 am 19.10.2018, 13:05 Uhr

Sowas interessiert doch die braune Beere nicht. Taugt ja auch nicht zur Hetze.

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Der Zellenbrand in Kleve

Antwort von Tai am 19.10.2018, 13:09 Uhr

Diese Geschichte macht mich fassungslos.

Fassungslos, welch öffentliche Empörung und massive Berichterstattung daraus wird.

Hier waren und sind die Berichterstattungen dazu sehr ausgiebig.
Allerdings alle mit dem Tenor, der auch bei dir Wirkung zeigt.

Es ist schlimm, an den Folgen einer Verbrennung sterben zu müssen.
Allerdings finde ich die Schuldzuweisungen unmöglich.

Sehr sehr wahrscheinlich hat der Gefangene den Brand selbst gelegt. Sei es aus Unachtsamkeit mit der Zigarette eingeschlafen, sei es um auf sich aufmerksam zu machen.
Brandstiftung mit Gefährdung anderer ist ein schweres Delikt.
Gerne verschwiegen wird, dass bei der Rettung acht Beamte verletzt wurden, zwei davon schwer.

Die Personalien des Syrers wurden aufgenommen, weil er an einem Baggersee junge Frauen belästigt haben soll (Quelle ist der öffentlich-rechtliche WDR, der eigentlich sehr rührseelig darüber berichtete). Auch scheint er sonst durchaus schon strafrechtlich aufgefallen zu sein.

Dass es dann zur Verwechslung mit einem passidentischen Malier (war es das?) kommt, liegt doch daran, dass gefälschte Papiere, Mehrfachidentitäten und fehlende Fingerabdrucknahme in Deutschland gang und gäbe sind.
Wer ist dafür verantwortlich?

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Re: Der Zellenbrand in Kleve

Antwort von cube am 19.10.2018, 13:14 Uhr

Ach so - dort sind die Schuldzuweisungen unmöglich - hier aber ok? Also die Schuldzuweisungen an den Staat, die Angestellten des BamF oder wen auch immer?
Ist das nicht ein bisschen mit zweierlei Maß messen wie es der eigenen Meinung gerade besser in den Kram passt?

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Re: Der Zellenbrand in Kleve

Antwort von cube am 19.10.2018, 13:19 Uhr

Und ganz weit vorne finde ich auch die Mutmaßung, dass der Zelleninsasse es sicher selbst schuld war. Und wenn nicht, hat er wenigstens ja wohl zu recht in der Zelle gesessen. Dann ist ja alles klar und wir brauchen uns keine weitern Gedanken mehr darüber machen, ob da jemand gepennt hat und es deswegen sogar so weit kam, das nicht nur der Ausländer verbrannt ist - nein, sogar Beamte wurden verletzt. Nur wegen eines Ausländern, der eh zu Recht in der Zelle saß und ganz sicher wohl selbst schuld war, daß er verbrannt ist.
Sag mal, geht´s noch?

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Sag mal

Antwort von Tai am 19.10.2018, 13:27 Uhr

Sag mal, was fabulierst du dir da zusammen?
Musst DU dir dein Weltbild passend machen?

Ich hätte gerne eine ausgewogene Berichterstattung.

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Re: Sag mal

Antwort von cube am 19.10.2018, 13:39 Uhr

Indem du den Kleve-Fall herunterspielst und sogar so weit gehst zu unterstellen/mutmaßen, dass der Mann es sicher selbst verursacht hat? Und darauf hinweist, dass er dabei sogar Beamte verletzt hat, was deiner Meinung nach wiederum nicht genügend medial verarbeitet worden ist.

iIh habe nichts gegen Äußerungen darüber, daß Asylverfahren schneller abgewickelt werden müssten und/oder schneller ausgewiesen/abgeschoben werden müsste. Auch ich habe kein Interesse daran, für Menschen mehr als nötig zu zahlen, die sich offensichtlich nicht integrieren wollen.

Ich habe lediglich eine Aversion dagegen, wenn einige Fälle ausgeschlachtet werden, um Stimmung in eine bestimmte Richtung zu machen - und andere Fälle, die ebenso schlimm sind, hingegen bei den gleichen Menschen keine Beachtung finden, bzw. heruntergespielt werden.
Oder - wie hier gerade durch dich geschehen - das Ganze auch noch dazu benutzt wird, wieder mal darauf hinzuweisen, dass der Asylbewerber ja auch noch Beamte verletzt hat (das er verbrannt sein könnte, weil diese evt. absichtlich eine Klingel leiser gestellt haben, ist egal).

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Re: Ausgewogene Berichterstattung

Antwort von cube am 19.10.2018, 14:00 Uhr

wenn du die wirklich willst, warum findest du dann Schuldzuweisungen oder Untersuchungen mal in die andere Richtung unmöglich und mutmaßt, der Mann habe den Brand wohl sehr wahrscheinlich selbst verursacht? Und wenn, warum konnte nicht rechtzeitig gelöscht werden? Das soll untersucht werden - ist für dich aber wieder einseitige Berichterstattung?
DAS finde ich, sich ein Bild zusammen basteln, wie es am besten passt.

Ich hätte kein Problem , hättest du geschrieben "Schlimm, dass da ein Mensch verbrannt ist - das muß natürlich geklärt werden, ob das hätte verhindert werden können oder sogar Absicht war".
Hast du aber nicht.
Du weist darauf hin, das er zu Recht in Zelle saß, vermutlich selbst schuld ist und dabei sogar Beamte verletzt wurden. Kein Wort darüber, das es geklärt werden muß und schlimm wäre, würde es sich da um Schlampigkeit oder sogar Absicht handeln.
Und das finde ich ehrlich gesagt eine erschreckende Haltung.

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Re: Kleve ganz objektiv

Antwort von cube am 19.10.2018, 14:23 Uhr

Ein Mensch ist in einer Zelle verbrannt.
In so einer Zelle gibt es nicht wirklich viel, was schnell Feuer fängt bzw. zu einer schnellen Ausbreitung eines Feuers führt.
Geklärt werden muß doch:
1. Wie ist das Feuer entstanden?
2. Warum konnte es sich so schnell ausbreiten bzw. nicht schnell genug gelöscht werden?
Im Rahmen dessen muß doch wohl auch die Frage gestellt werden, ob die Beamten irgendetwas übersehen haben. Ob das eine Klingel ist, die zu leise war, sie einfach zunächst nicht reagiert haben etc. Und wenn ja, warum das so war.

Und das ist ganz unabhängig davon, wer in der Zelle saß.
Das ist doch keine einseitige Berichterstattung. Selbstverständlich muß die Frage geklärt werden, wie eine Mensch in Polizeigewahrsam verbrennen konnte. Selbstverständlich muß dabei untersucht werden, ob diese Beamten dazu beigetragen haben - schließlich hatten sie die Verantwortung.

Einseitig wäre, wenn diese Fragen nicht gestellt würden. Wenn automatisch davon ausgegangen würde, der Mann war es selbst schuld oder "naja, kann halt passieren".

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von Malus am 19.10.2018, 16:23 Uhr

Du weißt schon dass sich im Bamf die Aktenordner bis an die Decke stapeln und dass Quereinsteiger ohne große Ausbildung am Fließband entscheiden mussten. Dass Bandbriefe mit Hilferufen an das Innenninusterium geschickt wurden ,weil man dieBearbeitung der Hunderttausenden Fällen nicht schafft?

Das ist doch jedem bewusst dass eine starke Überforderderung bei den Behörden vorliegt. Oder?

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Rewas soll das

Antwort von Malus am 19.10.2018, 16:27 Uhr

Das hat überhaupt nichts mit dem Thema zu tun .

Ist man darüber wirklich geschockt sollte man einen eigenen Thread aufmachen.

Solche schrecklichen Dinge zu mißbrauchen als Whataboutismen finde ich auch sehr pietätlos und unwürdig.

Weils grad schön passt um jemanden schlecht zu machen,ohne eigene Argumente bringrn zu müssen. Weil msn offenbar keine hat.

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Re: @Malus

Antwort von cube am 19.10.2018, 17:15 Uhr

Ich habe das Thema Kleve nicht aufgebracht - nur darauf geantwortet. Falls du mich meintest.

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Re: Rewas soll das

Antwort von Korya am 19.10.2018, 17:18 Uhr

Meinst du mich?

Du hast recht, Thema verfehlt, aber dieses augenrollende "schon wieder unsere schrecklicher Staat" geht mir auf den Senkel.

Ich wollte über die letzten Tage schon zweimal einen neuen Thread zum jüngsten Collierinterview aufmachen, hab's aber beide Male nicht gepostet, weil hier der Versuch einer ernstgemeinten Debatte meist untergeht.
Und damit meine ich nicht dich.

Jetzt war mir leider bei dem "wieder mal" der Kragen geplatzt und ich musste querschießen, sorry.
Ich halt auch schon wieder die Klappe und verschwinde in der Versenkung.

LG Katia

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Re: @Malus

Antwort von Malus am 19.10.2018, 17:25 Uhr

Nein. Dich meine ich gar nicht.

Ich finde das ganz schlimm. Wenn ich das richtig verstanden habe war der Mann unschuldig im Knast und hat vor seinem Tod einen Notruf abgesetzt.

Das ist schrecklich.

Mir kam das jetzt gar nicht so vor als hätte,ich muss überlegen,war das jetzt Heike?,diejenige dies in diesem Thread geschrieben weil sie ehrlich geschockt ist,sondern wirklich nur um blueberry vorzuführen.

Die beiden Vorkommnisse sind unterschiedlich. Der arme Mann, der in der Zelle grausam starb,hat doch überhaupt nichts mit einem Mann zu tun,der selber Menschen verbrennen wollte.

Ich finde es pietät und geschmacklos.

Du hast das ja nicht aufgebracht sondern bist auf die Antworten eingegangen.

Das ist sehr traurig und schlimm alles.

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Re: @Malus

Antwort von cube am 19.10.2018, 17:40 Uhr

Ich finde allerdings, das es schon etwas mit dem Thema zu tun hat. Wenn nämlich nochmal betont werden muss, dass er ja zu recht in der Zelle gesessen hat und wohl selbst das Feuer gelegt hat, finde ich, das schon eher vorurteilsbehaftet.
Wenn dann gleichzeitig die zu überprüfende mögliche (Mit-)Schuld der Beamten als "einseitige Berichterstattung" bezeichnet wird, finde ich das erst recht ziemlich einseitig in Richtung Fremdenfeindlichkeit.
Köln wird dazu benutzt, ausführlich auf die Mißstände bzgl. Asyl hinzuweisen - und wenn dann mal ein Asylant Opfer von Schlampigkeit oder sonst was gewesen sein könnte, soll da bitte nicht so stark der Fokus drauf gelegt werden in der Berichterstattung?
Mhhh ... aber lasen wir es dabei.
Meiner Meinung nach wird jeder Thread hier letztendlich immer darauf hinauslaufen, dass grundsätzliche Einstellungen diskutiert werden. Das wird sich kaum vermeiden lassen, da das Thema eben stark emotional besetzt ist.

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Re: @Malus

Antwort von cube am 19.10.2018, 17:45 Uhr

Naja, indirekt damit zu tun. Aber egal - wie schon gesagt, emotional aufgeladene Diskussion und per Mail ist es eben auch nicht immer einfach. Man sieht keine Gesichter dazu, Tonfall etc - ich denke, da kann man eben auch schnell etwas mal falsch verstehen, voll drauf einsteigen (und/oder sich versteigen) und rubbeldiekatz gibts eben wieder die schönst Streiterei über alles Mögliche, was wer wie wohl gemeint hat.

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von shinead am 19.10.2018, 17:52 Uhr

Das wäre doch ein nachvollziehbarer Grund. Und verständlich. Man kann sich schließlich keine Mitarbeiter Backen und jeder kann nur eine begrenzte Fälle pro Tag bearbeiten. Dadurch entsteht ein Backlog.

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von Jana287 am 19.10.2018, 17:54 Uhr

Na wie denn jetzt? Ich denke, es gibt keine ungeordnete Zuwanderung, keine Überforderung bei Behörden... Und dadurch keine Obergrenze?

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Re: @Malus

Antwort von Tai am 19.10.2018, 18:02 Uhr

Ich habe nicht geschrieben, dass der Syrer zurecht inhaftiert war.

Es ging ursprünglich darum, dass von dem Fall nicht berichtet werden würde, und das ist nicht richtig.

Bisher waren die Nachrichten immer, ein unschuldig inhaftierter Syrer sei im Gefängnis zu Tode gekommen. Und nun müssten die Verantwortlichen dafür gefunden werden. Für die grundlose Inhaftierung.
Es war vermutlich nicht deus ex machina, der den Brand gelegt hat. So klang es aber immer.

Die Meldung, dass der Notruf aus der Zelle abgestellt worden sein könnte, macht erst seit heute die Runde. Und kommt auch wieder zu jeder Stunde im Radio. Erstaunlicherweise wurde nun auch berichtet, weshalb die Personalien kontrolliert wurden, und dass es wohl doch kein Selbstmord war (wovon vorher nicht berichtet wurde, es brannte einfach).

Es ist doch keine Frage, dass so ein Vorgehen untersucht werden und Folgen haben muss, wenn der Hilferuf im Gefängnis bewusst ignoriert würde und der Inhaftierte deshalb starb.
Unterstellst du mir wirklich, ich fände das in Ordnung?

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von Malus am 19.10.2018, 18:13 Uhr

Ja. So ist es vermutlich.

Allerdings finde ich es persönlich nicht so doll wenn ein Staat Hunderttausende Menschen ins Land lässt und nicht in der Lage ist das alles ordentlich zu bearbeiten.

Zumal das ja auch kostet.

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Re: @Malus

Antwort von Malus am 19.10.2018, 18:38 Uhr

Aber in dem Thread geht es doch gar nicht um den armen Mann in der Zelle sondern um den Terroristen in Köln?

Stehe ich auf dem Schlauch.?

Dass bei versuchten Massenmorden genau auf den Täter geschaut wird,ist normal.

Wenn es dann heißt der Kerl ist nur hier weil geschlampt wurde,oder was auch immer- dann ist es norma dass da geschaut wird l v.A.weil das nicht das erste Mal ist dass massivst geschlampt wurde
-Anis Amri
-Der Kerl der in Frankreich erschossen wurde weil er mit Hackebeil Polizisten töten wollte und der in Deutschland alsFlüchtling 7 Identitäten hatte.

-Der Mörder ausChemnitz der hätte abgeschoben werden müssen
-Unbegleitete Jugendliche die erwachsen sind
-Eine achtköpfige Familie die aus dem Irak geflohen ist und nach einem Mord wieder dorthin zurück flieht.
-Ein Salafistenhassprediger mit Ausbildung im Al Qaida Terrorcamp der mit Mühe und Not und Trickserei endlich nach Jahren abgeschoben wurde und zurück geholt werden muss..........

Es ist deshalb betont, weil es mit der Nase auf unfassbar krasse Dinge bezgl. der Flüchtlingspolitik aufmerksam macht- kein Einzelfall.

Mir tut das was in Kleve passiert ist wahnsinnig leid. Ich verstehe aber wirklich den Zusammenhang zum Thema dieses Threads nicht.

Nicht böse gemeint. Ich verstehe es nicht.

-Nein. Ich werfe nicht alle Flüchtlinge in einenTopf.
-Nein ich habe keine Angst vor Flüchtlingen.
-Nein,ich bin kein AfD Wähler.
-Nein. Ich will nicht alle Flüchtlinge zum Teufel jagen.

-Ja. Ich will dass unser Staat auchin der Lage ist,Menschen wieder fort zu schicken die sich komplett daneben benehmen und nicht fähig sind Teil der Gesellschaft zu werden. (Weil sie diese ablehnen)
-Ja. Ichwürde gerne Nazis abschieben. Geht nicht. Man kann deutsche Staatsbürger nicht abschieben.

Ich finde es anstrengend dass ich immer denke ich muss mich rechtfertigen.
Nicht bei dir cube,Weil ich finde dass Du deine Meinung vertrittst und dies so gut kannst,dass Du es überhaupt nicht nötig hast,andere Menschen ,die eine andere Meinung haben,anzupflaumen und zu verunglimpfen.

Es lesen ja andere auch mit. Daher meine Rechtfertigungsorgie.

Ah-Nein. Ich bin nicht böse und trage keine Trachten.

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Ein bewusst herbeigeführter Kontrollverlust Ist verständlich?

Antwort von Lauch1 am 19.10.2018, 18:58 Uhr

Für dich vielleicht, für andere nicht. Für Charlotte Link bei Lanz beispielsweise. Oder meinst du es sei normal, dass Merkel sich seit 2015 weigert an den Sitzungen ihrer Sicherheitschefs teilzunehmen.

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Re: Rewas soll das

Antwort von Malus am 19.10.2018, 18:59 Uhr

Was ist denn ein collerinterview?

Ich habe mir überlegt einen Thread aufzumachen über die Entgleisungen der Thüringer AfD. Da haben Partrimitglieder vor Hitlers Elternhaus in Braunau Kerzen angezündet. Ich frage mich warum das nicht reicht für Sanktionen,Überwachung Verfassungsschutz. Aber weißt Du warum das nicht geht?

Weil nach kurzer Zeit der Thread durch Hassorgien kaputt gemacht werden würde.

Ich selber habe eigentlich eine positive Grundeinstellung zu den meisten hier. Und ich halte auch blueberry nicht für jemanden,der Naziterror gut heißt (denk ich jetzt. Wir sind alle Fremde!)

Aber es ist in hier eine Art Gruppendynamik dass bestimmte User zu bestimmten Themen gleich ausfallend werden.

Und ehrlich,ich habe hier schon gelesen dass user widerlich genannt wurden.

Das ist einfach schade.

Dann lässt man es.

Dann bekommt man,und das ist echt dämlich,von der "Gegenseite "(Und dass man da überhaupt von Gegenseite spricht.......das ist doch kindischer Schwachsinn. Es geht um Diskussionen-Meinungsvielfalt!) bei ganz anderen Themen vorgeworfen,dass man zu anderen Themen nichts postet. Das wird dann so gedeutet als würde man es gut heißen.

So ein Quatsch.

Man kann doch in bestimmten Punkten die Flüchtlingspolitik kritisieren und gleichzeitig gegen Nazis sein.

Und das kapieren einige nicht.

Wenn blueberry,ich spekuliere jetzt,entsetzt ist darüber ,dass da anscheinend wieder Straftaten von jemand begangen wurden,der eigentlich,wenn alles korrekt gelaufen wäre,gar nicht hier wäre,bedeutet das nicht automatisch dass sie es gut findet wenn ein Syrer elend in seiner Zelle stirbt.

Wir müssen mit Unterstellungen aufhören.

Mir geht das auch auf den Sack was da manchmal unterstellt wird. Das nervt. Das ist anstrengend!

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Re: Also doch mal wieder Versagen des Staates...

Antwort von Malus am 19.10.2018, 19:00 Uhr

Das Finanzamt hat offenbar auch genug Personal.

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Re: zeit de "Geiselnehmer hätte abgeschoben werden können "

Antwort von Malus am 19.10.2018, 19:20 Uhr

Zeit,ein sehr linkes Blatt.

Das Bamf kann nicht mehr rekonstruieren warum er nicht abgeschoben wurde,Weil es dreieinhalb Jahre her ist.

Aber er hätte abgeschobrn werden müssen nach geltendem Recht. Bzw können.

Es ist kein Fall von "kann nicht abgeschoben werden "

Er ist aus einem sicheren Drittland hierher geflüchtet.

Das Bamf erinnert sich nicht mehr warum er hier bleiben durfte.

Leider erinnert sich das Finanzamt immer daran dass wir eine Steuererklärung abgeben müssen....

Ja. Das ist polemisch. Sorry.

Warum nur sind nicht alle Behörden so verpeilt?

Ja. Ich polemisiere Stammtischniveaumäßig und das ist mir bewusst.
Muss auch mal sein.

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Re: zeit de "Geiselnehmer hätte abgeschoben werden können "

Antwort von Malus am 19.10.2018, 19:39 Uhr

P.s.
Akten benutzt das Bamf offenbar auch keine . Sonst wäre ja ein Vermerk gemacht worden warum geltendes Recht nicht angewendet wurde.

Puh........

Erinnert sich nicht am.A......

Peinlicher geht ein Offenbarungseid nicht mehr.

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Re: zeit de "Geiselnehmer hätte abgeschoben werden können "

Antwort von Korya am 20.10.2018, 0:30 Uhr

Ich hätte mir vorgestellt, dass sie laufende und archivierte Fälle in einem elektronischen System behandeln.
Wie wollte man sich sonst mit anderen Behörden austauschen?

Mich würde eher beunruhigen wenn sie nur mit Aktenordnern und händischen Vermerken arbeiteten...

Aber auch elektronisch wären 3 Jahre zu kurz, um sich nicht mehr zu "erinnern", oder werden solche Fälle nach ein, zwei Jahren automatisch gelöscht?

Und warum arbeitet hier niemand beim BamF, um meine Fragen zu beantworten?
Das finde ich wenig hilfreich von euch!
Will sich nicht endlich mal jemand hier bewerben ?

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Re: Rewas soll das

Antwort von Korya am 20.10.2018, 0:40 Uhr

Collier, nicht Coller. Arbeitet seit Jahren in Afrika, um mit den jeweiligen Regierungen Lösungen zu finden, um deren Lage zu verbessern und den Menschen Perspektiven vor Ort aufzuzeigen.

Posten wollte ich es eigentlich eher als Anregung oder Antwort auf die sich wiederholenden Rufe nach Sammellagern (in denen man womöglich noch am besten jeden Ausländer erst einmal ausreichend durchleuchtet, bevor man ihn unsere vorbildhafte Gesellschaft lässt): grob entlang der Linie: perfekte Auffangbecken gibt es doch schon. Nämlich die unmittelbaren Nachbarländer: mit ähnlicher Sprache, Gesellschaft, Religion. Nur da halten wir uns (als Staat / Kollektiv) vornehm zurück.

Statt in Krisensituationen zielsicher, mutig, konsequent vor Ort etwas aufzubauen, und der Wirtschaft Anreize zu geben, hier ihre Tätigkeiten zu intensivieren, lassen wir lieber die Nachbarländer gleich mit untergehen, und wundern uns dann ob der Massen, die irgendwann auf uns hereinbrechen.

Collier prangert an, dass Staaten und Institutionen gleichermaßen versuchen sich zunächst mit Althergebrachtem: abwarten, ausharren, Geld schicken. Aber keine langfristig gedachten Lösungen, die Stabilität und Perspektiven in die Region bringen.

Die Idee von Collier ist ja nicht neu, aber prägnant auf den Punkt gebracht.
Ich fasse mal ein paar Ausschnitte zusammen:



================= ================= =================

"Das von den Vereinten Nationen gegründete Flüchtlingshilfswerk entstand in dem vollkommen anderen Kontext der späten 40iger-Jahre.
Damals bestand die Lösung in Zeltstädten mit kostenloser Verpflegung und Unterkunft.

Für die heutige Flüchtlingssituation ist es nicht mehr sinnvoll. Die Menschen wollen nicht zehn Jahre lang kostenlos ernährt und in Zelten untergebracht werden.
Sie wollen arbeiten.

Das ganze UNHCR-System wird von 90 Prozent der Flüchtlinge weltweit ignoriert, weil es nicht dem entspricht, was sie wollen: s
Selbständigkeit, einen Job haben, ihre Gemeinschaft wiederherstellen.

[...] Wir schlugen der jordanischen Regierung eine Strategie vor: „Wenn es uns gelänge, dass dies sowohl den Jordaniern als auch den Flüchtlingen zugutekäme, würden Sie den Flüchtlingen dann erlauben zu arbeiten?“

Die Idee war, dass Europa für Arbeitsplätze sorgt – sowohl für Flüchtlinge als auch für die jordanische Bevölkerung. Aber eben dort Arbeitsplätze zu schaffen, wo die Flüchtlinge sind.

Europa – und insbesondere Deutschland – war bestens dafür ausgerüstet, denn in der ganzen Region tätigten bereits etliche große deutsche Unternehmen.

Letztere haben über die Jahre Hunderttausende von Arbeitsplätzen in der Türkei geschaffen, ohne dass es einen einzigen Arbeitsplatz in Deutschland gekostet hätte.
Im Gegenteil: Es hat zur Steigerung der Produktivität in Deutschland geführt.

Aber die Antwort der UNHCR auf unseren Vorschlag lautete: „Wir sind keine Arbeitsvermittlung. Wir geben Flüchtlingen keine Arbeit. Wir versorgen sie mit kostenlosen Lebensmitteln und Zelten.“

Bei unseren Bemühungen, Firmen dazu zu bewegen, nach Jordanien zu gehen, um Beschäftigung für Flüchtlinge zu schaffen, sprachen wir mit vielen namenhaften Unternehmen.
Aber auch hier Zögern.

Wissen Sie, was für die Firmen das größte Hindernis war?
Die Unternehmen befürchteten, dass europäische Nichtregierungsorganisationen sie beschuldigen würden, Ausbeuterbetriebe mit Flüchtlingen zu betreiben, wenn sie nach Jordanien gehen würden.

Dieselben NROs, die für sich beanspruchen, großartige Verteidiger von Flüchtlingen zu sein, waren tatsächlich das große Problem.

================= ================= =================
Quelle:
„Die Menschen streiten über die falschen Dinge!“
https://www.ipg-journal.de/rubriken/europaeische-integration/artikel/die-menschen-streiten-ueber-die-falschen-dinge-2898/

LG Katia

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Re: Paul Collier

Antwort von Jana287 am 20.10.2018, 7:45 Uhr

Du nimmst Collier als Argument gegen Anker Zentren? Das ist unredlich.
Wenn es nach ihm geht, kommen Migranten gar nicht erst nach Europa!
Damit bräuchte es gar keine Anker Zentren, weil wir weder mit der Unterbringung, Identitätsprüfung noch Abschiebungen in diesen Größenordnungen zu kämpfen hätten.

Es sei jedem empfohlen, das Interwiev in Gänze zu lesen.

Sehr kluger Mann, denn zB Lauch hier seit Jahren anbringt.

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Re: zeit de "Geiselnehmer hätte abgeschoben werden können "

Antwort von Malus am 20.10.2018, 8:09 Uhr

Die Aktenordner nutzen sie vermutlich als tragende Säulen und wenn sie eine Akte heraus ziehen,kracht das Gebäude zusammen. Deswegen können sie nicht nachschauen.

Elektronische Medien?so modern und innovativ ist man noch nicht.
:-)

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Re: Tu dir keinen Zwang an

Antwort von Malus am 20.10.2018, 8:23 Uhr

Schade dass ich den Artikel nicht habe.da schrieb jemand im Spiegel der von einer anderen Behörde in's Bamf gerufen wurde und in einem Crashkurs,der zwei Wochen dauerte,eingewiesen wurde.

Normalerweise ist das kein Klacks sondern hoch kompliziert. Hoch komplex,man muss die Gesetze kennen u.u.u.

Der Mann sprach von katastrophalen Zuständen
Druck. Übetlastung. Schlämperei.Es fehlte sogar an Dolmetschern um Anträge zu prüfen. Gleichzeitig gab es sber die Anweisung dass jeder am Tag eine Mindestmenge an Anträgen bearbeiten müsse.

Nicht zu schaffen. Die hatten zum Teil überhaupt keine Ahnung weil die Einarbeitung nicht reichte und standen kurz vor dem Nervenzusammenbruch.

So lief das ab.

Die Menschen die für grenzenlose Aufnahme sind,können ja ihren Beruf hinwerfen und sich das antun .wenn man für offene Grenzen und grenzenlose Aufnahme eintritt,sollte man das tun.

Nur zu!

Ich mache das definitiv nicht!

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Re: Paul Collier

Antwort von Malus am 20.10.2018, 8:28 Uhr

Interessant. Danke für die Anregung korya. Ich beschäftige mich mal mit ihm.

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Re: Welt de."illegale Migration nach Deutschland wird offenbar unterschätzt "

Antwort von Malus am 20.10.2018, 8:53 Uhr

Zeigt auch sehr schön die Mißstände.
Es gibt wohl eine ziemliche Dunkelziffer an Einreisenden.

Das Asylrecht wird einfach nicht angewendet. Das finde ich bitter. Denn unser Asylrecht ist gut.

Es ist aber an sich außer Kraft weil im Prinzip jeder machen kann was er will und selbst ausreisepflichtige selten ausreisen müssen.

Die Grünen sind kreativ. Sie sprechen von irregulärer Einwanderung und wollen dass einfach mehr legal wird,damit es gar nicht erst irregulär ist.

Dann müsste man ja aber das Asylrecht ändern.

Und das,haben wir ja gelernt,geht nicht!Unser Asylrecht ist so alternativlos dass die Erde explodiert wenn man etwas ändert.
Gell Grüne?

Ansonsten muss ich wieder meine Leier bringen?

Ich habe keine Angst vor Flüchtlingen.
Ich bin nicht böse
Ich bin nicht rechts
Ich will nicht alle Flüchtlinge zum Teufel jagen
Ich finde wir müssen in der Lage sein,Menschen auch wieder weg schicken zu können weil wir sonst unser Asylrecht gleich in die Tonne klopfen können und weil die Akzeptanz für Flüchtlinge irgendwann gegen null gehrn wird,wenn überhaupt keine Unterscheidungen mehr zwischen richtigen und illegalen Flüchtlingen gemacht wird..

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Re: Rewas soll das

Antwort von Lauch1 am 20.10.2018, 10:11 Uhr

Collies Konzepte funktionieren aber nur bei geschlossenen EU Außengrenzen. Und weil das nicht der Fall ist und jeder Wille dazu fehlt, berät es die deutsche Regierung auch nicht mehr. Seine Kritik an der derzeitigen Strategie der Zusammenarbeit Schlepper/NGOs hat er seit 2015 auch schon x fach kundgetan.

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Re: Rewas soll das

Antwort von kevome* am 20.10.2018, 12:06 Uhr

Und für die Sicherung der EU Außengrenzen und die Ansiedlung von Arbeitsplätzen in Jordanien ist allein die deutsche Regierung verantwortlich? Oder warum ist diese schuld, wenn da nichts passiert?

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Re: Rewas soll das

Antwort von Lauch1 am 20.10.2018, 12:44 Uhr

Wenn ein Experte eine Regierung berät möchte man doch annehmen, dass sie seine Vorschläge unterstützt. Das geschah eben nicht und somit würde die Beratung beendet. Soll ich dir jetzt alle Artikel reinkopierrn, in denen Collier Merkel kritisiert?

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Re: Rewas soll das

Antwort von kevome* am 20.10.2018, 13:09 Uhr

Die Umsetzung muss doch von der EU und nicht von Deutschland erfolgen. Was machen denn Österreich oder andere EU Länder an dieser Stelle, damit die Vorschläge umgesetzt werden.

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Re: Welt de."illegale Migration nach Deutschland wird offenbar unterschätzt "

Antwort von Mehtab am 20.10.2018, 13:10 Uhr

Arbeitet wirklich keine hier beim BAmF, Damit wir endlich Insider-Wissen hätten? denn ich denke wirklich das, was ich oben geschrieben habe, unhaltbare Zustände. Die stellen jetzt seit Jahren dauernd ein, aber wahrscheinlich laufen ihnen mindestens so viele Mitarbeiter/innen, wie sie einstellen wieder davon, weil es dort so schön zu arbeiten ist. Wahrscheinlich sind die Luxusstellen dann auch noch schlecht bezahlt. Da braucht man sich über Fehler nicht zu wundern.

Solche Entscheidungen müßten sorgfältig und damit zeitaufwändig getroffen werden, und wenn die Sachbearbeiter/innen nicht genug Zeit haben, dann passieren halt Fehler, wie wir schon öfter mitbekommen haben. Da werden Leute abgeschoben, die nicht hätten abgeschoben werden dürfen, dafür bleiben dann die da, die nicht dableiben hätten sollen.

Ehrlich gesagt, ich selbst möchte auch nie niemals in diesem Bereich arbeiten.

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Re: Rewas soll das

Antwort von Lauch1 am 20.10.2018, 13:25 Uhr

Das ist jetzt aber ein Scherz, oder? Ö hat den Ratsvorsitz und tut alles um den Aussengrenzschutz zu verstärken und Merkel agiertet dagegen. Die Situation rund um die diversen NGO Schiffe, die von Dt unterstützt werden, ist ebenfalls bekannt. Kurz wird ebenfalls von Collier beraten, aber er setzt um. Und was Dt macht ist keineswegs moralisch, sondern verwerflich.

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Re: Welt de."illegale Migration nach Deutschland wird offenbar unterschätzt "

Antwort von Malus am 20.10.2018, 13:26 Uhr

Aber wenn ich hier im Forum schreibe dass ich der Meinung bin ein Staat solle nur soviele Menschen aufnehmen wie von seinen Kapazitäten her stemmbar ist,habe ich etwas gegen Flüchtlinge und bin böse.

Und dann werd5rn ,wenn es Probleme gibt,die fehlenden Kapazitäten auch noch als Entschuldigung aufgeführt.
"Tja. Da wurde halt geschlampt "
"Tja. Der Staat hat bei der Integration versagt "JA EBEN. WEIL DER STAAT SICH ÜBERNOMMEN HAT. UND WEHE MAN SAGT DAS. DANN SIND DIE GUTMENSCHENAUF 180

Verdammt.

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Re: Rewas soll das

Antwort von Lauch1 am 20.10.2018, 13:34 Uhr

https://www.welt.de/wirtschaft/article151603912/Ist-Merkel-schuld-an-Fluechtlingskrise-Wer-sonst.html?wtrid=onsite.onsitesearch

Der Migrationsforscher Paul Collier weist allein Angela Merkel die Schuld an der Flüchtlingskrise zu. Die deutsche Einwanderungspolitik habe niemanden gerettet – sondern „eher Tote auf dem Gewissen“.

https://www.nzz.ch/international/die-armen-laender-werden-nicht-aufholen-koennen-wenn-ihre-kluegsten-und-besten-leute-das-land-verlassen-ld.1410537

„Manche hegen den Irrglauben, eine grossartige, moralisch edle Tat zu vollbringen, wenn sie begabte junge Menschen mit den Worten «Willkommen in Europa» von ihren wahren Verpflichtungen und Möglichkeiten in Afrika weglocken, damit sie dann frustriert auf den Strassen Roms leben, was viel eher der Realität entspricht. Afrika muss Millionen von Arbeitsplätzen schaffen. Stattdessen verführen wir Afrikaner und Afrikanerinnen zu Tausenden dazu, in Boote zu steigen. Das ist überaus verantwortungslos und unethisch, denn wenn die Menschen aus Afrika erst nach Europa gekommen sind, erkennen sie die Wahrheit, stecken aber in der Falle, weil die Rückkehr eine Blossstellung vor ihren Freunden wäre.“

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Re: Rewas soll das

Antwort von Miamo am 20.10.2018, 17:24 Uhr

Ganz genau. Und wenn man den Menschen vor Ort endlich zielführend helfen würde, Perspektiven bietet, ohne dass Millionen Euro und Dollar in irgendwelchen korrupten Kanälen versickert, die Großkonzerne dieses Land nicht weiter ausbeuten und es keine Waffenlieferungen mehr gäbe, dann würden sich all diese Menschen gar nicht auf den Weg machen. Aber da genau all das nicht passiert, wird es weiterhin Flüchtlingsströme gen Europa geben.

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Re: Welt de."illegale Migration nach Deutschland wird offenbar unterschätzt "

Antwort von memory am 20.10.2018, 17:50 Uhr

Das Problem ist doch , dass diese Menschen nun mal da sind/ waren . Wo sollen die denn ( wieder ) hin bzw. hätten damals hingesollt? Mit dem jahrelangen ignorieren der Zustände in den Flucht Ländern und dem entsenden von einem Bild vom freundlichen D , dass ja nur auf die Alle wartet, hat man halt ein Ventil geöffnet. Das wieder ( zu Aller Zufriedenheit) zu schließen , wird in meinen Augen unmöglich sein. Wenn man sich die ganzen Flüchtlingslager so ansieht , können wir froh sein , dass es nicht noch Millionen mehr sind. Vermehren sich ja auch rege.. ...so trotz Krieg und Elend und Hunger und so...

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Re: Welt de."illegale Migration nach Deutschland wird offenbar unterschätzt "

Antwort von Jana287 am 20.10.2018, 18:41 Uhr

Ich tu mich schwer damit, wenn suggeriert wird, es gäbe keine Optionen.
Warum kann man nicht deutlich sagen, es war eine einmalige Hilfe in einer Notsituation. Ab jetzt gelten wieder die gültigen Gesetze. Wer politisch verfolgt ist, kann bei uns Asyl beantragen. Aber wer als Armutsmigrant kommt, eben nicht.
Illegaler Grenzübertritt wird ab jetzt wieder als solcher behandelt. Asylanträge von Menschen aus sicheren Drittstaaten werden wieder an diese zurücküberstellt.
Warum soll das nicht gehen? In anderen Ländern geht das doch auch?

Es ist nicht gewollt, das ist der Grund.

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Re: Welt de."illegale Migration nach Deutschland wird offenbar unterschätzt "

Antwort von Malus am 20.10.2018, 18:54 Uhr

Und eben WEIL wir ausgeliefert sind-wir können nicht von Herzen freiwillig helfen sondern es ist der Zwang da jeden und alle aufzunehnen und zu behalten-ganz egal wie sich die Leute dann hier verhalten-wir sind ja gar nicht mehr in der Lage die integrationswilligen von Sozialstaat -Ausbeutern und Kriminellen zu unterscheiden-alle werden komplett gleich behandelt. Kaum jemand wird abgeschoben (wobei mandann sogar lieber diegut integrierten weg schickt weil die weniger Stress machen),ja,deshalb sinkt generell die Akzeptanz.

Die Mehrheit hilft gerne. Aber ich glaube nur eineMinderheit will das in dieser Form .wenn wir nicht das Asylrecht anzuwenden in der Lage sind,sollten wir es sein lassen.
Wenn Gesetze nicht angewendet werden braucht man sie auchnicht mehr.

(Und der Rechtstaat geht unwiederbringlich zu Grunde.......ach nee. Dasgilt janur wenn Terroristen abgeschoben werden. Wenn ausreisepflichtige hier bleiben ist das natürlich etwas snderes. Wäre auch ein Verstoß aber.........)

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Re: Welt de."illegale Migration nach Deutschland wird offenbar unterschätzt "

Antwort von memory am 20.10.2018, 20:31 Uhr

"Wer politisch verfolgt ist, kann bei uns Asyl beantragen. Aber wer als Armutsmigrant kommt, eben nicht."

Ja schön und gut aber auch DAS muss man ja erst einmal herausfinden und sieht man den Menschen ja nicht an der Nasenspitze an.! Und das dauert eben ! Ich finde da Horschtis Ankerzentren per se gar nicht so übel aber denke , das die MASSE das Problem ist ! Ich will gar nicht wissen wie viele da noch in Italien , Griechenland , Türkei ect. auf den Sprung sind.

"Illegaler Grenzübertritt wird ab jetzt wieder als solcher behandelt."

Ja schön und gut und dann? Was machst Du mit den tausenden von Menschen, die da über Italien ect. kommen? Steckst Du die alle in den Knast? Dreht man die an der Grenze 3x im Kreis und zeigt wieder Richtung Libyen ?

Welche anderen Länder meinst Du denn , wo das so supi funktioniert? Ich finde das da alle eine schlechte Figur machen , mir fällt kein Land ein, was ich da jetzt als super nachahmungswert finde und man sieht den Rechtsruck ja auch IN GANZ EUROPA ! Mal abgesehen , dass es die Fluchtursachen ja auch nicht behebt, wenn man bis auf paar arme Geschöpfe und paar Prozent Qualifizierte , alle wieder zurückschickt oder an der Grenze stehen lässt . Was man nicht sieht , ist dann quasi nicht da und kommt auch nicht wieder?

"Warum kann man nicht deutlich sagen, es war eine einmalige Hilfe in einer Notsituation" das Problem ist ja auch , das es für hunderttausende Menschen NOCH IMMER eine Notsituation ist! Die Komplexität unserer Gesetze und unsere "Sorgen" , werden die wenigsten davon verstehen bzw. nachvollziehen können.
Das Erwachen kommt dann erst hier und selbst dann, ist es vermutlich immer noch 100x besser als in einem lybischen, griechischen oder türkischen Lager!

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Re: Welt de."illegale Migration nach Deutschland wird offenbar unterschätzt "

Antwort von Jana287 am 20.10.2018, 21:30 Uhr

Ich würde an dieser Stelle gern an die von Lauch verlinkten Artikel aus der Welt und der NZZ verweisen. Da sind doch realistische Lösungsansätze dabei.

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Re: Rewas soll das

Antwort von kevome* am 20.10.2018, 22:26 Uhr

Wenn nicht die Annahmen, dass Deutschland Flüchtlinge einlädt oder nach Deutschland lockt grundlegend falsch wären, könnten es gute Artikel sein.

Natürlich muss man an den Fluchtursachen arbeiten. Was macht der Marshallplan Afrika denn? Wie hindert Deutschland andere Länder daran dieses ebenfalls zu tun?

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Re: Rewas soll das

Antwort von Lauch1 am 21.10.2018, 13:06 Uhr

Dan wird es schwer sein, sich mit Paul Collier zu beschäftigen, der selbstverständlich valide Daten für seine Aussagen hat.
Und es geht ja eben nicht darum, sinnlos ein Vermögen nach Afrika zu verfrachten, das nur den korrupten Eliten nützt und Abhängigkeit statt Autonomie bringt.

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