1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von MMarga am 02.12.2017, 8:42 Uhr

Lehrergeschenk

Hallo,
wie viel darf man einem Lehrer zu Weihnachten schenken? Also von der gesamtem Klasse.
Wir hatten für die nächsten Jahre pro Elternpaar 5 Euro eingesammelt, für diverese Geschenke.
Jetzt beschwert sich einer, dass es dann 110 Euro wären für die nächsten Jahre und zu viel.

Für Weihnachten jetzt hatten wir was ausgesucht für ca. 30 Euro. Ist das zu viel?

Klar, rein rechtlich gibt es Grenzen, aber auch diverse Ausnahmen.

Lg

 
70 Antworten:

Re: Lehrergeschenk

Antwort von Bajuli am 02.12.2017, 8:58 Uhr

Das ist für mich ein rotes Tuch.
Ich finde selbstgebastelte Sachen super (auch selbstgestaltete Fotobücher die vielleicht dann was kosten für Fotos und Karton usw)
Gutscheine usw finde ich nicht in Ordnung muss mich aber meinen Kindern zuliebe dann doch fügen.
Ich bin selbst Beamtin und nehme definitiv nichts an.

Krönung war in der Grundschule bei der Ältesten. Da war es jedem selbst überlassen was er geben wollte fürs Weihnachtsgeschenk. Ich hab einen Euro gegeben. Überreicht wurde ein Bücher-Gutschein über 150 Euro!!! Die Lehrerin (Rektorin) hat den gerne genommen.
Ich an ihrer Stelle hätte dann zumindestens einen Teil in Bücher für die Klasse gesteckt. Das war aber nicht so...

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Re: Lehrergeschenk

Antwort von aek am 02.12.2017, 12:54 Uhr

Soweit ich weiß, sind es nur kleine Beträge bis 10€, die man annehmen darf als Lehrer. Alles was darüber hinausgeht (wo kein Kläger da kein Richter) hätte ich ein schlechtes Gewissen!

Fotobücher usw. finde ich jetzt nicht so toll, aber z.B. selbst gekochte Marmelade hübsch verpackt, einen Weihnachtsstern (Pflanze), oder so einen Ferrero Rocher Baum + Karte unterschrieben von allen Schülern fände ich total angemessen.
Am besten irgendwas zum Verbrauchen, denn Staubfänger hat man ja genug ;-)

LG

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Re: Lehrergeschenk

Antwort von pauline-maus am 02.12.2017, 13:00 Uhr

hach , mit selbstgebastelten tue ich mich schwer...da müssten manche lehrer schon extra zimmer dafür haben.
das einzige selbstgemachte , was wir mal verschenkten, war eine bank ,mit den eingavierten handabdrücken plus namen der kinder. das aber auch bloß, weil wir wussten, diese wird gebraucht
ansonsten hielten wir uns immer an die 25,00 grenze, um ärger aus dem weg zu gehen. ich persönlich hätte keine probleme mit mehr , hätte es auch gegönnt und nicht erwartet , das was für die schul/schüler abgezweigt wird

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Hier sind Lehrer Beamte

Antwort von Caot am 02.12.2017, 14:18 Uhr

Und bevor ich die in Verlegenheit bringe, gebe ich nichts. Grundsätzlich nicht.

5 Euro finde ich zu viel. Hier sind es 1 € pro Kind. Selbst die hab ich nicht mehr gegeben. Ich finde das alles lächerlich. Warum braucht der Lehrer ein Geschenk? Das ist doch sein, sehr gut bezahlter, Job?

Ich hab mit dieser ganzen Geschenkerei an Lehrer ein Problem. Tut mir leid.

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Re: Hier sind Lehrer Beamte

Antwort von pauline-maus am 02.12.2017, 15:11 Uhr

liebe caot, jetz musste ich schmunzeln...diese aussage passt zu dir, so wie ich dich (und einige andere hier) in den letzen monaten so kennengelernt habe.
bitte fass das nicht negativ auf ,im gegenteil, ich finde dich sehr authentisch...du bist für mich eher der pragmatische typ.
sei mir nicht böse aber auch du bekämst ein geschenk von mir. was , das weiss ich noch nicht so richtig. fällt mir aber was ein, wenn ich noch einges gelesen habe von dir
lg pauline-maus

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Re: Lehrergeschenk

Antwort von Katl_80 am 02.12.2017, 15:44 Uhr

Ich finde den Preis okay, aber auch, dass man eigentlich nicht so viel ausgeben muss.

Ich freue mich sehr über kleine (!) Geschenke meiner Schüler, am liebsten etwas Selbstgemachtes. Auch finde ich es total schön, Karten von den Familien zu bekommen. Damit erkennt man die Arbeit des Beschenkten an.
Ich habe noch alle Geschenke, die ich in den letzten 11 Jahren bekommen habe.

Deshalb werden wir das auch so machen: Die Lehrerin unserer Tochter bekommt von uns selbstgemachte(n) Gelee und Pralinen sowie eine Karte, in der wir Danke sagen für den tollen Start, ein frohes Fest und einen guten Rutsch wünschen.

Das bekommen außerdem alle Betreuer/Lehrer (Pfadfinder, Chor, Querflöte, Garde). Damit sagen wir ganz, ganz einfach Danke. Tut gar nicht weh ;-)

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@pauline-maus

Antwort von Caot am 02.12.2017, 15:59 Uhr

Das fasse ich jetzt glatt als Kompliment auf.

Übrigens, ich verschenke durchaus gerne und ich mach mir immer Gedanken zum Anlass = passendes Geschenk. Was mag der Beschenkte wohl gerne? Ich verschenke mit Herz.

Und wenn ich dann den ganzen Geschenkegeilen Elternvertretern die Gesetze maile, was ein Beamter annehmen darf, gibt es zwei Typen von Menschen. Die, die mir an die Gurgel wollen, man solle sich doch nicht so haben, oder die, deren Gedanken dann doch anfangen zu rotieren und man sich dann auf den kleinsten gemeinsamen Nenner „einigt“. Klein ist beim Beamten um die 5 Euro und eigentlich nicht mal die und nie zu Weihnachten, sondern immer nur zu „Abschlüssen“.

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Ich muss zugeben

Antwort von Bajuli am 02.12.2017, 18:08 Uhr

Eins muss ich zugeben. Das Thema Lehrergeschenke nervt mich noch mehr seitdem ich ehrenamtlich in der Schule tätig bin.
Seit 4 Jahren gehe ich jede Woche als Schwimmhelfer mit zum Schwimmen, habe meine eigenen Arbeitszeiten um die Termine „rumgebastelt“. Und nicht einmal habe ich dafür ein Kärtchen mit einem Dankeschön bekommen. Weder von der Schulleitung, den Lehrern, noch von den Eltern. Ebenso ergeht es unserem Elternbeirat.
Wir bekommen natürlich alle nichts dafür, ganz im Gegenteil, ich habe das eine odere andere für den Schwimmunterricht aus eigener Tasche gekauft.

Und dann soll ich für die Lehrergeschenke Geld geben?
Kauft ihr auch Geschenke für euren Frisör, euren Automechaniker, die Postangestellte, den Finanzbeamten?

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Weihnachtsgeschenke

Antwort von Maari am 02.12.2017, 19:11 Uhr

Ja, ich habe meinem Automechaniker letztes Jahr ein Weihnachtsgeschenk / Jahresabschlussgeschenk gemacht. (Wie jedes Jahr.)
Auch meine Frisörin, Steuerberater, Ärztin + Mitarbeiter, Zahnarzt + Mitarbeiter haben jedes Jahr eine Kleinigkeit bekommen. Einfach als kleines Dankeschön fürs ganze Jahr. Sie machen alle eine Arbeit, mit der ich zufrieden bin.
Postangestellte, Müllmänner,... würde ich gerne, wechselt aber so oft, da kann ich leider nie sagen, wer "zuständig" ist und ein Dankeschön bekommen könnte.
Auch die Ehrenamtlichen, die beim Tanzen oder Fußball helfen (regelmäßig) bekommen eine Kleinigkeit.
Bei allen ist es etwas zum verbrauchen, oft selbstgebackene Plätzchen oder Pralinen und Marmelade.
(Sind immer ca. 20 Dankestüten.)

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Re: Weihnachtsgeschenke

Antwort von As am 02.12.2017, 23:08 Uhr

Ich finde das total nett, Maari. Meine Eltern haben es ähnlich gehalten, ich hab bisher lediglich dem Hausmeister unserer Schule und der Sekretärin mal ne Kleinigkeit geschenkt, weil sie immer sehr hilfsbereit sind.

Ich bin aber eher zu faul und zu einfallslos als zu geizig.

Als Lehrer erwarte ich schlicht nichts. Aber: ich hab schon öfters was gekriegt, worüber ich mich echt sehr gefreut habe. So hat mir z.B letztes Jahr jedes Kind aus meiner Klasse einen mit einem Weihnachtswunsch beschrifteten Merciriegel in einen Weihnachtskalender gepackt ( sind genau 24 Kinder). Fand ich süß.

Als Mutter kann ich auch auf das Geschenke verzichten und habe nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei. Auch meine Kollegen erwarten nichts.

Ausser vielleicht zum Abschluss. Es gab einmal hier eine Klasse, die haben der langjährigen Klassenlehrerin zum Abschlussball nicht mal einen Blumenstrauss geschenkt. Das fand ich einfach peinlich.

Zum Glück gibt's fast immer eifrige Eltern, die sich berufen fühlen... ich geb dann halt meinen Euro dazu.

LG
Assi

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Re: Weihnachtsgeschenke

Antwort von Bajuli am 03.12.2017, 8:11 Uhr

Maari, ich rede hier nicht von selbstgebackenen Plätzchentüten!
Sondern von Geschenken die bei 25€ und deutlich aufwärts liegen.

Übrigens bekommen die Mitarbeiter von der Müllabfuhr und Straßenreinigungen in unserer Großstadt sofort eine Abmahnung wenn sie das früher übliche kleine Weihnachtsgeschenk am Gartenzaun mitnehmen.
In der Zeitung wird auch dieses Jahr wieder davor gewarnt da jemanden in Schwierigkeiten zu bringen. Und die hätten es weiß Gott verdient.

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Die Gesetzeslage ist bei Angestellten öffentlicher Ämter ganz klar

Antwort von Caot am 03.12.2017, 8:28 Uhr

....... und all die großzügigen Schenker bringen diese in eine missliche Lage. Wenn vor mir einer freudestrahlend mit einem tollen Geschenk steht, seine Hoffnungen in die Erwiederung der Mühen legt, da bleibt man dann wohl als Lehrer mit aschfahlem Gesicht und herunter hängenden Armen stehen? Schaut bedepperte sein Gegenüber an und erklärt ihm luftringend, dass er es nicht annehmen kann? Habt Ihr Euch Schenker darüber mal Gedanken gemacht?

Vielleicht klärt man die Gesetzeslage mal vorher ab.

Ich glaub, dem Mechaniker, dem Frisör, dem Metzger, dem Schuputzer würde es wohl einfach schon reichen, wenn man höflich ist und eine normale Kommunikation führt, grüßt beim in den Laden kommen, sich verabschiedet, vielleicht den Namen weiß und sich für die Leistung bedankt.

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Re: Die Gesetzeslage ist bei Angestellten öffentlicher Ämter ganz klar

Antwort von MMarga am 03.12.2017, 9:11 Uhr

Hmmm, also fünf Euro für vier Schuljahre finde ich nicht viel. Aber da ist jeder anderer Meinung.

Ich finde es nicht schön, wenn man es nicht honoriert, wenn ein Lehrer sich besonders engagiert. Klar, es ist sein Job, aber nicht jeder macht ihn gut. Wir kennen alle Lehrer, bei denen man sich fragt, wieso so ein Mensch mit Kindern arbeitet.

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Re: Die Gesetzeslage ist bei Angestellten öffentlicher Ämter ganz klar

Antwort von Bajuli am 03.12.2017, 10:01 Uhr

„Ich finde es nicht schön, wenn man es nicht honoriert, wenn ein Lehrer sich besonders engagiert. Klar, es ist sein Job, aber nicht jeder macht ihn gut“

Aber das gilt doch für jeden einzelnen Job. Warum ist da ein Lehrer was besonderes? Und nochmal, wir reden da nicht von der Plätzchentüte.

Ich würde für mich jetzt auch mal in Anspruch nehmen mich besonders zu engagieren. Schiebe etliche unbezahlte Überstunden und kümmer mich auch immer wieder an meinen freien Tagen um den Job.
Und ich werde mich ganz sicher unendlich freuen, wenn ich vor den Festtagen ein Lächeln und ein Frohes Fest von „meinen Kunden“ gewünscht bekomme.

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Weihnachtsgeschenke annehmen

Antwort von Maari am 03.12.2017, 11:36 Uhr

Geschenke, die einen bestimmten Betrag überschreiten dürfen von vielen Berufsgruppen nicht angenommen werden.
Am besten fragt man vorher, wer was annehmen darf.
Über 25€ darf fast niemand annehmen!

https://www.anwalt.de/rechtstipps/geschenk-fuer-postbote-muellmann-putzfrau-oder-hausarzt_068126.html

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Re: Die Gesetzeslage ist bei Angestellten öffentlicher Ämter ganz klar

Antwort von Maari am 03.12.2017, 11:39 Uhr

Es geht nicht um das persönliche Empfinden.

https://www.anwalt.de/rechtstipps/geschenk-fuer-postbote-muellmann-putzfrau-oder-hausarzt_068126.html

Lehrer dürfen nicht alles annehmen. Wenn sie Beamter sind sogar noch weniger.
Und wenn es hart auf hart kommt, können sie sogar ihren Beamtenstatus verlieren. (Für ein Geschenk von evtl. 50-100€ wäre das ein sehr hoher Preis!) Und auch im Gefängnis landen.

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@MMarga .... die Gesetzeslage ist klar definiert

Antwort von Caot am 03.12.2017, 13:15 Uhr

..... und die gilt.

Übrigens, unsere Ehrenämtler, z.B. Chorleiter, die 1x Woche plus Wochenenden ohne Dafür bezahlt zu werden, bekommen 1x Jahr pro chorperson 5 Euro.

Vergleiche ich das mit einem Lehrer, der ein sehr sehr gutes Einkommen bezieht, spricht Hohn aus der Schenkerei und dem Firlefanz den manch Elternvereter da anleiert. Ein Rettungssanitäter der Dir das Leben rettet, ein Pfleger auf Intensiv .... was bekommen die? Fragen wir die doch mal.

Ein Lehrer hat seinen Job zu machen, wie ich das von einem Gärtner, dem Bäcker, dem Hausarzt, etc. auch erwarte.

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Re: Lehrergeschenk

Antwort von IngeA am 03.12.2017, 15:57 Uhr

Die Grundschullehrerinnen meiner Kinder haben von den Elternvertretern meist eine Dose selbstgebackener Plätzchen und eine Weihnachtskarte bekommen.
Das Geschenk soll eine Anerkennung sein, keine Bezahlung.

LG Inge

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Re: @MMarga .... die Gesetzeslage ist klar definiert

Antwort von IngeA am 03.12.2017, 15:59 Uhr

"Ein Rettungssanitäter der Dir das Leben rettet, ein Pfleger auf Intensiv .... was bekommen die"

In der Regel nichts und wir erwarten auch nichts.

LG Inge

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Re: Lehrergeschenk

Antwort von niccolleen am 04.12.2017, 8:54 Uhr

Wir geben 10 Euro pro Person, und viele geben noch ein persoenlihces Geschenk auch.
Es hat sich auch einer aufgeregt, dass das zuviel waere, aber alle anderen 24 Eltern waren ueber diese Reaktion entsetzt, und das finde ich auch.
Die Bauern und die Lehrer sind in meinen Augen unser hoechstes Gut, die sollen auf Haenden getragen, motiviert, unterstuetzt und nach Strich und Faden verhaetschelt werden. Fuer das, was die Lehrer und Kindergartenbetreuer leisten, und das beginnt schon beim Geraeuschpegel, dem sie tagein tagaus stundenlang ausgesetzt sind, sind 10 Euro zweimal im Jahr laecherlich wenig. Jeder Kellner bekommt mehr von euch, wenn ihr ein paarmal essen geht.

lg
niki

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Re: Ich muss zugeben

Antwort von niccolleen am 04.12.2017, 8:57 Uhr

Neid ist aber ein trauriges Argument...
Finde ich uebrigens schade und unueblich, dass du als Schwimmhelferin nie gewuerdigt worden bist.

lg
niki

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Re: Lehrergeschenk

Antwort von Maxikid am 04.12.2017, 8:57 Uhr

Bei uns waren es zu Weihnachten und Geburtstag der Lehrerin eine Zeit lang immer gute 70 Euro....bis sich ein Elternteil bei der Direktorin beschwert hat...In der anderen Grundschule waren es immer ein Blumenstrauß und Gutscheine fürs Kino, Theater oder Buchhandlung. Zum Geburtstag und zu Weihnachten. Zum Abschied haben wir alle für ein bestimmtes Hilfsprojekt gespendet, um das sich die Lehrerin gekümmert hat.....da kamen mehrere Hundert zusammen....plus T-Shirt und ganz viel Kleinkram...

Ich bin froh, dass das jetzt alles vorbei ist....

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Re: Die Gesetzeslage ist bei Angestellten öffentlicher Ämter ganz klar

Antwort von niccolleen am 04.12.2017, 9:00 Uhr

Warum Lehrer besonders? Weil sie unsere Gesellschaft aufbauen!! Bildung ist das, was unser Land zu dem macht, was es ist und was es von einem Entwicklungsland unterscheidet! Und damit das auch morgen noch so ist, dass wir ein erfolgreiches Land und eine ruecksichtsvolle Gesellschaft sind und einen reichen Alltag leben duerfen, brauchen wir Schulen und Lehrer!!! Wie kann man denn sowas nicht sehen?

lg
niki

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also wenn wir vergleichen wollen, dann bitte richtig ;)

Antwort von Caot am 04.12.2017, 9:32 Uhr

Kellner bekommen, in der Regel, den Mindestlohn. Wie der Frisör. Da gebe ich durchaus Trinkgeld, wenn er seine Arbeit gut gemacht hat. Mindestlohn nenne ich nämlich Ausbeutung.

Und dann sehe ich Lehrer. Ein Oberstudienrat, was hier viele am Gymnasium sind, verdienen das 10fache eines Kellners. Hinzu kommt, dass sie im Rentenalter weiterhin so viel bekommen und der Kellner dann den Staat um Hilfe anbetteln muss.

Wenn ich also solche Vergleiche lese, muss ich leider den Kopf schütteln.

Grundsätzlich sehe ich es so. Jeder hat sich für einen Job entschieden. Und den fülle ich effektiv aus, egal ob ich Arzt bin, Kellner, Krankenschwester oder eben Lehrerin. Keiner hat das Recht sich über den Anderen zu erheben.

Leider und aus meiner Sicht nicht angebracht, sind Arbeitsbewertungen am Kind immer sehr emotional bezogen. Was mache ich denn mit dem Lehrer/Kigaerzieher der nicht alles fürs Kind tut? Gibt es ja auch. Seinen Beamtensold kürzen?

Ich kenne auch Lehrer die sich über ihren Job hinaus Gedanken machen. Das machen sie aber in der Regel aus Berufung. Dem letzten habe ich ein Glas selber gekochte Konfitüre (hat das Kind gekocht) gebracht, da dieser seine Mittagspause für ein Jahr opferte um den Kindern etwas beizubringen. Also für ein Jahr Mittagspausenopferung gab es ein Glas Marmelade. Und weißt du, was der Lehrer sagte: Er sei peinlich berührt, da er es gerne gemacht habe und die beste Belohnung die Dankbarkeit der Kinder gewesen sei.

Von mir würdest du Null Euro bekommen. Hier sind Lehrer nämlich Beamte.

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Re: also wenn wir vergleichen wollen, dann bitte richtig ;)

Antwort von Pebbie am 04.12.2017, 16:34 Uhr

Es sind aber nicht alle Lehrer beamtet.

Es ist schade wie abfällig Du Dich darüber äusserst, wenn jemand die Leistung honorieren will die ein Lehrer erbringt.

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Re: Lehrergeschenk

Antwort von monstermaja am 04.12.2017, 16:52 Uhr

Also ich habe durchaus auf die Intensivstation einer ganz lieben Nachtschwester später Pralinen gebracht.

Als Lehrerin freu ich mich über liebe Worte.
Ein kleiner Blumenstrauß am Ende des Schuljahres ( gebe meine Vorklasse ja jedes Jahr ab) ist für mich wirklich ein Seelenstreichler.
Gutscheine oder anderes bekomme ich nicht.
Vielleicht mal eine kleine Süßigkeit.

Die Lehrerin meines Sohnes hat jetzt allen Mamas, die beim Backen geholfen haben, eine kleine Süßigkeit geschenkt als Dankeschön
War auch nett.

Ich erwarte von Eltern nichts, aber mal ein nettes Wort freut mich sehr.

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Danke Pebbie!

Antwort von Katl_80 am 04.12.2017, 19:11 Uhr

Was viele nämlich auch nicht sehen oder sehen wollen:
Die Gedanken, die man sich als Lehrer oft 24/7 über viele Schüler macht/ machen muss, werden (wir) Lehrer niemals bezahlt bekommen. Aber es KANN (wenn gewünscht) honoriert werden. Ich freue mich immer wirklich sehr über ein Danke von Eltern, wenn ich mich um ihr Kind ein wenig mehr kümmern musste.

Wir tragen unsere Arbeit bis nach Hause. Ich persönlich kann während des Schuljahres niemals abschalten, meine Familie "bekommt das ab", muss jeglichen (psychischen) Stress mittragen. Erst wenn im Sommer Ferien sind, arbeite ich mal 3 bis 4 Wochen definitiv nicht. (Wir haben nämlich keine 12 Wochen Urlaub im Jahr, wie ja auch gerne argumentiert wird.)

Das hat ein Postbote oder Kellner oder Friseur (denen ich im Übrigen allen auch sehr gerne Trinkgeld gebe, weil ich schon viele solcher Scheiß-Jobs als Nebenjob früher hatte) oder oder oder nicht.

Und doch sage ich immer noch, dass dies meine Berufung ist.
Das mag pathetisch klingen, aber ich glaube daran, dass gute Lehrer die Welt ein bisschen besser machen. Und es gibt ganz viele hervorragende Lehrer!

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Re: Danke Pebbie!

Antwort von Pebbie am 04.12.2017, 19:45 Uhr

Mein Sohn war 5 Grundschuljahre auf einer Sprachförderschule. Dort waren, ohne Ausnahme, Lehrerinnen die mit Herzblut ihren Beruf ausgeübt haben. Da ich 4 Jahre Schulelternvertreterin war konnte ich etwas hinter die Kulissen schauen und denke das ich mir dieses Urteil erlauben kann. Und das diesen Lehrern die Wertschätzung der Eltern mitgeteilt wird ist selbstverständlich

Mit der Regel-Grundschullehrerin meiner Tochter hatte ich so meine Probleme, aber meine Tochter fühlte sich da sehr wohl. Das ich auch dort etwas zum gemeinsamen Geschenk beigetragen habe, ist selbstverständlich.

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Re: Lehrergeschenk

Antwort von Carmar am 04.12.2017, 21:50 Uhr

Ich finde, es ist ein Unterschied, ob das Kind den Lehrer/die Lehrerin später noch mal bekommen wird oder nicht.
Geht der Lehrer/die Lehrerin in Pension, kann er/sie meinetwegen ein teureres Geschenk bekommen. Aber nicht, wenn er/sie noch weiter der Lehrer/die Lehrerin sein wird.
Dann gilt: Höchstwert beachten und etwas schenken, dass "verschwindet": Essbares (z.B. Plätzchen) und Pflanze (z.B. Weihnachtsstern).

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Re: Danke Pebbie!

Antwort von IngeA am 04.12.2017, 21:54 Uhr

Die Rektorin unserer Grundschule ist im Sommer in Pension gegangen. Ich habe ihr wirklich viel zu verdanken. Zum Abschied habe ich ihr eine Karte gestickt und mich auch persönlich noch mal bedankt. Sie hat sich ganz riesig gefreut.
Ich finde es richtig und wichtig die Arbeit Wert zu schätzen und das auch zu zeigen. Nur die finanziellen Ausmaße die das zuweilen annimmt finde ich nicht gut.

LG Inge

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Wenn Jemand das tun will, dann darf er es doch tun

Antwort von Caot am 05.12.2017, 7:28 Uhr

..... eigenständig. Tue ich ja auch, wenn ich das Bedürfnis hab. Aber nicht von allen Anderen das Selbe verlangen.

Lehrer sind, Du vergisst, Angestellte im öffentlichen Dienst oder Beamte. Für beide gelten Regeln. Das hat nichts mit Abfällig zu tun. Lehrer die nicht in diese Gruppen fallen, kann man schenken was man will.

Ich gehe hier mal davon aus, dass hier die meisten User öffentliche Trägerschulen besuchen. Für die gilt alle die gesetzliche Vorgabe. Mein Unverständnis haben alle, die durch ihr Wohlwollen den Lehrer in eine ganz dumme Lage bringen. Und bei 5 Euro pro Schüler ist die Lage sehr misslich, da nicht erlaubt. Eigentlich ist das ganz einfach.

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Ein Danke bekommt von mir jeder .....

Antwort von Caot am 05.12.2017, 8:05 Uhr

..... der Postbote, der Arzt, der Kellner, der Lehrer ....... ich komme pünktlich zu meinen Terminen, biete mich als Mitmachmutter für das Schulleben an und reagiere auf Briefe und Anliegen immer sofort.

Viele Berufsgruppen müssen sich, über den Job hinaus, Gedanken machen, was auch sie nie bezahlt bekommen. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal für Lehrer.

Und wenn ein Lehrer für mein Kind etwas Besonders getan hat obliegt es mir frei, mich nur zu bedanken oder eben eine kleine Blume mitzubringen, ein Glas Konfitüre oder Kekse.

Aber nun zu jedem erdenklichen Anlass Geld von allen Eltern ein zu sammeln, halte ich für absolut übertrieben. Weihnachten, Abschluss des Schuljahres, Geburt eines Kindes, Geburtstag ..... ich kann die Liste lang werden lassen, was Elternvertretern da alles einfallen kann.

Ja, es gibt tolle Lehrer. Aber auch ja, es gibt ganz schlechte Lehrer. Oft sind das individuelle Erfahrungen. Und genauso individuell will und werde ich geben.

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Re: Lehrergeschenk

Antwort von cube am 05.12.2017, 8:52 Uhr

Hi!
Caot hat Recht: Geschenke - insbs. an Beamte - dürfen einen gewissen Wert nicht überschreiten. Oft werden diese angenommen, um den Eltern nicht vor den Kopf zu stoßen - aber dann im Kollegium verteilt oder "weitergespendet", weil es eben in dem Wert nicht alleine angenommen werden darf. Haben Lehrer und Schulleiter in der Familie, die sich regelmäßig darüber beklagen, dass sie gar nicht wissen, wie sie der Geschenkeflut - die sie eigentlich nicht annehmen dürfen - Herr werden sollen und das eine schöne Karte und Plätzchen gereicht hätten.
Dazu kommt: ich habe den Eindruck, es wird auch so eine Art Druck aufgebaut. Nach dem Motto "letztes Jahr haben sie Geschenk xy bekommen - wir können jetzt nicht nur Plätzchen backen". Und das finde ich nicht in Ordnung. Sicher kann man sich für gute Arbeit bedanken - aber die Wertschätzung sollte sich nicht in einem finanziell möglichst großem Wert ausdrücken und schon gar nicht für die nächsten Eltern Druck aufbauen, ähnlich viel Geld zu sammeln/ausgeben zu müssen.
Außerdem sollte es eigentlich jedem Elternteil selbst überlassen sein, wie er die Arbeit der Erzieherinnen/Lehrer(innen) empfunden hat.
Bei uns im KiGa wird jetzt schon! eine Treffen geplant, um das Geschenk zum Abschied nächstes Jahr zu planen. Und ich habe keine Chance, mich dem zu entziehen, ohne als was auch immer da zu stehen. Dabei war ich eben nicht soo super begeistert vom Einsatz (oder eben auch Nicht-Einsatz) und würde mich bedanken - aber für ein Geschenk als besondere Wertschätzung hat es in meinen Augen nicht gereicht.
Diese Diskussion hier hat mich jetzt aber darin bestärkt, genau das bei diesem Treffen einmal anzusprechen. Also danke dafür :-)

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Re: Ach Du meine Güte - typisch Deutsch...

Antwort von Banu28 am 05.12.2017, 9:17 Uhr

Es ist wirklich typisch Deutsch, hieraus schon wieder so einen Krampf zu machen! Wir Eltern schenken der Lehrerin (auch Beamtin) jedes Jahr etwas, und jedes Jahr freut sie sich und schreibt eine kurze Dankes-Mail in die Runde. Da das Geschenk nicht von einem einzelnen Elternpaar kommt - was zu Recht als Beeinflussung angesehen werden könnte - sondern von der Gemeinschaft aller Eltern, gibt es hier natürlich überhaupt kein echtes Problem.

Ich find's schlimm, wie manche hier schon wieder sofort eine Chance wittern, den belehrenden Zeigefinger zu erheben. Du meine Güte, entspannt Euch mal!

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Re: also wenn wir vergleichen wollen, dann bitte richtig ;)

Antwort von niccolleen am 05.12.2017, 9:23 Uhr

Ich sehe das ganz anders.

Lehrer brauchen wir. Ohne Lehrer gaebe es keine Aerzte, keine Rettungssanitaeter, keine Handwerker, keine Unternehmer, nichtmal Muellmaenner oder Kellner gaebe es da, denn auch dafuer muss man Lesen koennen bzw. einen Fueherschein haben! Die Lehrer sind die Basis, das sind die, die ueberhaupt unsere jetzige Gesellschaft morgen noch ermoeglichen! Ich verstehe nicht, wie man das nicht sehen kann.
Beamte oder nicht, ausgesucht oder nicht. Wir brauchen sie, wir muessen ihnen die Arbeit schackhaft machen, sie unterstuetzen, physisch, finanziell und moralisch! Und auch deine Kinder sind da dabei betroffen!!

Wenn wir bei allem nur sagen wuerden: Pech, du hast dir den Job ausgesucht, dann waere ganz schnell jeder ziemlich demotiviert, und fuer sehr viele u.a. Lehrer ist ja ein Umsatteln ja auch gar nicht so einfach moeglich. Vielleicht hat man damals sogar die falsche Entscheidung fuer sich getroffen? Und wer soll das austragen? Und dazu dann noch gehoert bekommen, selber schuld, bist halt Beamter, jetzt find dich damit ab... Du moechtest, dass alles funktioniert, dann musst du genauso einen Schritt auf die Menschen zugehen.

lg
niki

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Re: Ein Danke bekommt von mir jeder .....

Antwort von niccolleen am 05.12.2017, 9:25 Uhr

"Ja, es gibt tolle Lehrer. Aber auch ja, es gibt ganz schlechte Lehrer. Oft sind das individuelle Erfahrungen. Und genauso individuell will und werde ich geben."

Und so machst du aus den schlechten Lehrern bessere? Das glaube ich aber gar nicht. Eher das Gegenteil. Was bezweckst du damit also? Zeigen, dass du am laengeren Ast sitzt? Wozu?

lg
niki

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@Banu - das stimmt nicht .....

Antwort von Caot am 05.12.2017, 9:30 Uhr

...es gibt ganz klare Vorschriften, für Beamte jeglicher Couleur was sie annehmen dürfen. Das ist gesetzlich verankert. Die Vorschrift besagt NICHTS! Zu der Vorschrift gibt es dann, Achtung nicht gesetzlich bindend, Hinweise, was aus Sicht des Kommentators annehmbar sei.

Erwähnt werden, für Beamte an Schulen, Abschiedsgeschenke. Das betrifft alle Abschlussklassen, die dann den Lehrer nicht wieder haben. DAS hat einen Grund.

Es geht hier nicht um den belehrenden Zeigefinger. Es geht um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben.

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@nicolleen

Antwort von Caot am 05.12.2017, 9:34 Uhr

Verstehe ich nicht, tut mir leid. Warum mache ich aus schlechten Lehrern auf einmal bessere. Das glaube ich auch nicht. Mit was bezwecke ich denn was? Verstehe ich auch nicht. Auf welchem längeren Ast soll ich denn sitzen? Ich sitze da wo alle sitzen, weder höher noch tiefer. Sei so gut, erkläre es mir noch einmal, ich habe Null Ahnung, was du mir sagen willst.

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Ich glaube wir reden aneinander vorbei

Antwort von Caot am 05.12.2017, 9:55 Uhr

... noch einmal, ein Beamter oder ein Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, hat gesetzliche Vorschriften, was er annehmen darf. DAS ist ganz klar und felsenfest geregelt.

Und da kommt dann einer daher, der sagt, das interessiert mich nicht. Ich stelle mich über die gesetzliche Vorgabe, schenke was ich will, juckt mich nicht, ob ich den Lehrer damit in Verlegenheit bringe oder nicht, wenn ich mit einem Geschenk von 5€ x 30 Kinder (150 €) ankomme.

Noch einmal, es geht hier nicht um die Packung Plätzchen mit einer Dankeskarte. Es geht um etwas, was ein Lehrer nicht annehmen darf. Und all die vermeintlichen Wohlgeber, fordern den Lehrer zum Gesetzesbruch auf.

Ich würde das nie tun. Im Gegensatz zu wohl Manchem hier, hab ich mich nämlich mit dem gesetzlichen Hintergrund beschäftigt.

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Re: @Banu - das stimmt nicht .....

Antwort von cube am 05.12.2017, 10:17 Uhr

und mit der Nichteinhaltung seitens der Eltern können z.B. Lehrer in eine ziemlich blöde Lage gebracht werden.
Und mir geht es wirklich auch darum, dass man als Eltern mitmachen muss - ob man es gerechtfertigt findet oder nicht. Und das finde ich eben auch nicht in Ordnung.
Es ist auch typisch deutsch, dass Wertschätzung offenbar nur über ein möglichst tolles/teures/großes Geschenk ausgedrückt werden kann.
Tatsächlich habe ich mich in meinem früheren Job mehr über echte Freundlichkeit und ein paar nette, ernstgemeint Worte gefreut als über ein Geschenk, an dem sich halt einfach jeder nur mit ein paar Euro beteiligt hat.

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Yeahhhhh!!!

Antwort von Bajuli am 05.12.2017, 18:24 Uhr

„Beamte oder nicht, ausgesucht oder nicht. Wir brauchen sie, wir muessen ihnen die Arbeit schackhaft machen, sie unterstuetzen, physisch, finanziell und moralisch! Und auch deine Kinder sind da dabei betroffen!!“

Yeahh, das wird jetzt mein Motto!!!
Da werd ich doch gleich eine Gedenkminute einlegen, wenn ich mir die nächste Nacht im OP um die Ohren schlage, oder als Notarzt in der Kälte durch den Matsch (oder Schlimmeres) robbe.
Und bitte finanzielle Unterstützung!!! Es geht wirklich gar nicht, dass ein verbeamteter Gymnasiallehrer mit so langer Berufserfahrung wie ich und vergleichbarem Posten „nur“ 2 Gehaltsstufen ÜBER mir liegt. Geht gar nicht!!!

Ich will mich hier explizit nicht über mein Gehalt beschweren, mir reicht es dicke, aber die Lehrer sollten es gleich gar nicht. Und ein Danke ist mehr als ausreichend.

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Re: Yeahhhhh!!!

Antwort von niccolleen am 05.12.2017, 21:25 Uhr

Dass du zu dem geworden bist, was du bist, verdankst du aber auch deinen Lehrern! Und wenn es die nicht gaebe, dann gibts auch deinen Berufsstand nicht! Moechtest du denn nicht, dass das so bleibt? Dass deine Kinder auch z.B. Aerzte werden koennen? Hast du lieber, dass das irgendwelche dauerangestellten und dauerangefressenen Staatsbeamte sind, die sich um nichts scheren und keinen Deut weniger tun, als das, was sie angeordnet bekommen? Das kann doch nicht dein Ernst sein?

lg
niki

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Re: Wenn Jemand das tun will, dann darf er es doch tun

Antwort von niccolleen am 05.12.2017, 21:34 Uhr

Bei uns in Oesterreich ist die Gesetzeslage so, dass Beamte "Aufmerksamkeiten von geringem Wert" annehmen duerfen. Es gibt hier keine zahlenmaessige Grenze, und wenn die Klasse zusammenlegt, werden auch um die 100 Euro von allen Juristen als akzeptabel anerkannt, viele Juristen sehen diese unausgesprochene und unerwaehnte Grenze nicht so eng. Diese Geschenke duerfen Lehrer also definitiv annehmen, weil das nicht unter "Geschenk" und ausserdem unter die Bagatellgrenze faellt.
Bei uns also sehr wohl erlaubt. In D kenne ich die Gesetzeslage nicht.

lg
niki

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Re: @nicolleen

Antwort von niccolleen am 05.12.2017, 21:49 Uhr

Du moechtest guten Lehrern ein bisschen was schenken und schlechten gar nichts. Darauf habe ich gesagt, dass du damit aber aus den schlechten Lehrern keine besseren machst.
Ich stehe auf dem Standpunkt, dass Lehrer auch von uns Eltern motiviert werden muessen. Immerhin sollen sie aus unseren Kindern etwas machen. Etwas, das ihnen ein erfolgreiches und erfuelltes Leben beschert, und etwas, das es unserer Gesellschaft ermoeglicht, auch morgen noch ein reiches, erfolgreiches und anteilnehmendes Land zu sein.
lg
niki

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Re: @Banu - das stimmt nicht .....

Antwort von niccolleen am 05.12.2017, 21:54 Uhr

Das verstehe ich auch.
Aber du kannst es auch so sehen wie beim Muttertag: Das ganze Jahr ueber Gezeter, und einen Tag im Jahr ploetzlich Blumen und Fruehstueck ans Bett. Aber vielleicht ist man ja auch unterm Jahr den Lehrern sehr dankbar und weiss nicht so genau, wie und wann man es ausdruecken kann. Hier hat man dann am Ende des Jahres oder Halbjahres die Gelegenheit, es wirklich gut auszudruecken. Irgendwelche Blumen sind doch rausgeworfenes Geld, auch wenn sie nett sind. Aber der Lehrer hat nicht wirklich was davon. Wenn er sich darueber trotzdem freut, weil ihm die Geste reicht, ist das auch ok. Aber wenn man sich fuer ihn etwas ausgedacht hat, an dem er noch laenger Freude hat, ist das doch auch nicht verwerflich, oder?

lg
niki

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Re: Yeahhhhh!!!

Antwort von Bajuli am 05.12.2017, 22:02 Uhr

Ist doch super, dass die von dir zitierten Beamten keinen Deut weniger tun als angeordnet. Vielleicht machen sie sogar einen Deut mehr?
Meine Kinder dürfen werden was SIE wollen. In Gottes Namen auch Lehrer wenns ihnen danach ist.
Und meinen Lehrern verdanke ich genauso viel wie ich 2575 anderen Leuten was verdanke. Aber an oberster Stelle stehen zumindestens die Lehrer aus der Schule da bei mir jetzt gerade nicht, sorry!

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Ööäähh, nein ich werde niemanden jemals auf Händen tragen...

Antwort von und am 05.12.2017, 22:50 Uhr

... und ich verhätschele auch niemanden nach Strich und Faden. Das weigere ich mich einfach, dazu bin ich wohl zu wenig devot. Und ich glaub, ich würde Brechreiz kriegen, wenn jemand derart unterwürfig meinen würde, meine ganze Berufsgruppe müsste verwöhnt, verhätschelt, und auf Händen getragen werden und am besten noch die Füße geküsst kriegen

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5 Euro pro Schüler?

Antwort von und am 05.12.2017, 22:58 Uhr

... das finde ich feudal. Ist es Lehrern nicht verboten, so große Geschenke anzunehmen? Ich meine mich zu erinnern, dass 5 Euro die Höchstgrenze wären. Also 5 Euro insgesamt, nicht pro Schüler! Somit scheint vorgesehen zu sein, dass es sich wirklich nur um eine kleine Aufmerksamkeit handeln sollte, bei welcher die Geste mehr zählt als der materielle Wert - was ich auch völlig richtig finde. Aber wenn die guten Pralinen nun tatsächlich 10 Euro statt 5 Euro kosten, dann wird das sicher niemand anzeigen

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Re: 5 Euro pro Schüler?

Antwort von IngeA am 06.12.2017, 6:20 Uhr

Naja, sie schrieb: "für die nächsten Jahre". Anscheinend 110 Euro für die nächsten 4 Jahre (was erfahrungsgemäß allerdings wesentlich mehr werden wird.)
Von daher kann ich die AP schon verstehen dass sie jetzt etwas ratlos da sitzt, die Mütter hätten sich ja auch schon früher melden können, sie wussten ja anscheinend wofür das Geld sein sollte.

LG Inge

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Re: Yeahhhhh!!!

Antwort von niccolleen am 06.12.2017, 9:13 Uhr

Ich glaube, ich habe meine Gedanken nicht gut genug erklaert.
Deine Kinder koennen nur deshalb werden, was sie werden wollen, weil es in unserem Land Schulen und ausgebildete Lehrer gibt. Ohne Lehrer koennten sie sich das nicht aussuchen. Ohne Lehrer gibt es eine Steinzeitgesellschaft. Insofern haben Lehrer eine ganz besondere Stellung in unserer Gesellschaft. Genauso wie wir ohne Bauern nichts zu essen haetten und keine Unabhaengigkeit. Das kann man drehen und wenden, wie man moechte, aber um diese Fakten kommt man nicht herum. Wir sind von den Lehrern abhaengig, unser Land, unsere Gesellschaft, unsere Kinder. Und ich moechte, dass unsere Lehrer bestmoeglich motiviert, liebevoll und engagiert diese Arbeit machen.

lg
niki

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Re: Ööäähh, nein ich werde niemanden jemals auf Händen tragen...

Antwort von niccolleen am 06.12.2017, 9:16 Uhr

Ich und devot? :-)
Ich glaube, du vergisst meine hunderten Posts, in denen ich mich gegen verregelte obrigkeitshoerige Systeme stelle...
Naja egal, jetzt wirds polemisch. Ich glaube, ich habe meinen Standpunkt in diesem Thread gut genug erklaert, und ich bin sicher und hoffe auch sehr, dass es moeglichst viele Menschen auch so sehen. Die Lehrer und die Bauern sind die Stuetzen der Gesellschaft und nicht irgendeine Berufsgruppe.

lg
niki

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Re: 5 Euro pro Schüler?

Antwort von cube am 06.12.2017, 10:16 Uhr

Auch auf die Gefahr hin, dass es wieder typisch deutsch, kleinkrämerisch etc kling: so teure Geschenke dürfen nicht angenommen werden. Irgendwie scheinen das viele nicht wahrhaben zu wollen. Und nur, weil andere das auch gemacht haben, wird es dadurch nicht rechtmäßiger. Das sind genau die Geschenke, die hinterher gespendet werden/im Kollegium verteilt, weil sie nicht angenommen werden dürfen, aber kein lLehrer die Eltern und Kinder mit einer verweigerten Annahme kränken will.
Und nein - nur weil es nicht von einem Einzelnen kommt (Bestechung), sondern von vielen Menschen, darf es dennoch nicht mehr als eine Kleinigkeit sein. Der rechtlich zulässige Wert vervielfacht sich nicht im gleichen Maße wie die Anzahl derer, die sich monetär beteiligen.

Vielleicht sollte des Geld als Spende gegeben werden? Die Lehrkraft darf entscheiden, für welchen gemeinnützigen Zweck das Geld gespendet werden soll? Oder man überreicht es der Lehrkraft als Spende für die Schule - mit der Begründung, dass man so tolle Lehrer wie sie damit unterstützen wolle, weiterhin so guten Unterricht zu geben?

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Re: 5 Euro pro Schüler?

Antwort von IngeA am 06.12.2017, 11:18 Uhr

Das weiß ich schon, ich habe auch geschrieben, dass ich gegen solche Geschenke bin. Aber ich sage das gleich und zahle nicht 5 Euro ein und beschwere mich hinterher dass das zu viel ist.

LG Inge

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Re: 5 Euro pro Schüler?

Antwort von cube am 06.12.2017, 11:23 Uhr

Hi Inge! Damit habe ich nicht speziell dich gemeint, war als allgemeiner Beitrag gedacht. Sorry, wenn das durch das eingerückte Posting so gewirkt hat.

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Re: @nicolleen - das habe ich nicht geschrieben

Antwort von Caot am 06.12.2017, 13:13 Uhr

Ich schrieb, das es gute Lehrer gibt und weniger gute. Davor war die Rede vom Geschenk an den Lehrer, daher meine Rückfrage, was man denn mit den weniger tollen Lehrern machen soll? Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich die Tollen beschenke und den Rest nicht.

Ich beschenke nur sehr individuelle Einzelfälle, wie beschrieben. Wert 2,50 Euro für ein ganzes Jahr, vom Kind produziert.

Geld zum sammeln gebe ich nicht.

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Re: Yeahhhhh!!!

Antwort von Bajuli am 06.12.2017, 13:57 Uhr

Amen.

Kriegst du Geld dafür?

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Re: @nicolleen - das habe ich nicht geschrieben

Antwort von niccolleen am 06.12.2017, 19:28 Uhr

"Ja, es gibt tolle Lehrer. Aber auch ja, es gibt ganz schlechte Lehrer. Oft sind das individuelle Erfahrungen. Und genauso individuell will und werde ich geben."
Das waren aber deine Worte! Und auf die habe ich mich bezogen.
lg
niki

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Re: @nicolleen - das habe ich nicht geschrieben

Antwort von IngeA am 06.12.2017, 22:12 Uhr

Dann soll man den schlechten Lehrern auch was geben, weil es sie sowieso nicht besser macht wenn man ihnen deshalb nichts schenkt?
Glaubst du sie werden besser, wenn man ihnen was schenkt?

Wertschätzung erhält auch von mir nur derjenige dessen Arbeit oder zumindest Mühe ich Wert schätze. Ein Kellner der mich ne halbe Stunde warten lässt, weil er erst eine rauchen muss, bekommt von mir kein Trinkgeld. Ein Kellner der mich ne halbe Stunde warten lässt weil die Bude gerammelt voll ist natürlich schon.

LG Inge

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Re: @nicolleen - das habe ich nicht geschrieben

Antwort von niccolleen am 06.12.2017, 22:34 Uhr

Ja so hab ich das eigentlich gemeint. Ich glaube nicht, dass ein Lehrer motivierter wird, wenn man ihm quasi in sich selbst erfuellender Prophezeihung dann auch nichtmal das Mindestmass honoriert, dass er zu geben bereit war. Ich denke aber sehr wohl, dass er sich motivieren laesst, mehr zu tun, wenn er sieht, dass das, was er tut, auch wenns wenig war, trotzdem gesehen wird. Zuckerbrot und Peitsche funktioniert auf die Art und Weise vielleicht bei einem Esel, aber Menschen sind ganz anders, wenn man ihnen so begegnet, dass sie sich von ihrer besten Seite zeigen koennen. Das trifft ja auch auf den Kellner zu, aber der hat halt eine andere Art Job und wenn der bloed und faul ist, dann kriegt er von mir natuerlich auch weniger als sein Kollege.

lg
niki

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Re: @nicolleen - das habe ich nicht geschrieben

Antwort von IngeA am 07.12.2017, 6:06 Uhr

Ich bezweifle das ganz stark. Aber um zu präzisieren:

Auch einen unmotivierten Lehrer strafe ich nicht mit Nichtachtung, ich rede ganz normal mit ihm, ich boykottiere keine Schulveranstaltungen, ich gehe zu Sprechstunden/ Sprechtagen bleibe mit ihm im Gespräch, frage ihn auch nach seiner Meinung, nehme auch von ihm Verbesserungsvorschläge an wenn ich denke dass sie wirklich zur Verbesserung beitragen. Anerkennung und Respekt für seinen Mindesteinsatz hat er also zumindest mal verbal bei Kontakt.

Ein Lehrer der keine Kontakt zulässt, der nicht und durch nichts erreichbar ist (gab es an den Schulen die ich kennengelernt habe bis jetzt nicht, aber im Forum wurde deshalb schon gefragt), mit dem ich nur einseitig kommunizieren kann, weil nichts zurück kommt auch wenn Probleme anstehen etc. wird sich auch nicht bessern weil ich ihm Pralinen in die Hand drücke.

Die Drittklass-Lehrerin meiner Tochter hat es zugelassen, das meine Tochter nicht nur im Pausenhof oder beim Klassenzimmerwechsel gemobbt wird sondern auch bei ihr im Klassenzimmer im "Unterricht" (wenn man das denn so nennen kann). Das Mobbing war der Lehrerin und auch der Rektorin bekannt. Passiert ist gar nichts.
Ich muss dieser Lehrerin/ dieser Schule wirklich dankbar sein dafür, dass mein Kind am Ende der 3. Klasse fast in der Psychiatrie gelandet wäre. Mein Kind hat JAHRE gebraucht um das zu verarbeiten was da passiert ist. Nimm es mir nicht übel, glaubst du wirklich dass ein Geschenk (hat sie durch die Elternsprecher an Weihnachten sogar bekommen) in irgendeiner Weise dazu beigetragen hätte, dass sie zumindest den Versuch unternimmt die Situation in den Griff zu bekommen und/ oder Hilfe von außen zuzulassen. Ein Jahr häufige Gespräche mit Suche nach Lösungen hat nichts gebracht und da soll eine Schachtel Pralinen was ändern?

LG Inge

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Re: @Caot...

Antwort von Banu28 am 07.12.2017, 8:18 Uhr

Ja, die „gesetzlichen Vorgaben“ - die sind sehr, sehr wichtig. Du bist der Typ, der auch nachts um 3 Uhr an einer roten Fußgänger-Ampel wartet, obwohl in den letzten zwei Stunden kein Auto vorbeigekommen ist, oder...?

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Re: @nicolleen - das habe ich nicht geschrieben

Antwort von niccolleen am 07.12.2017, 8:48 Uhr

Einzelfaelle gibt es immer, das ist klar. Das sind Sondersituationen, die man sicherlich ganz anders angeht, als ein Abschiedsgeschenk in die Hand zu druecken. Natuerlich gibt es auch Lehrer, die eindeutig den falschen Beruf gewaehlt haben. Es gibt immer Ausnahmen, und schade, dass gerade euch eine getroffen hat!

lg
niki

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hier schalten sich die Ampeln nach dem Verkehrsfluss an oder eben aus ...

Antwort von Caot am 07.12.2017, 11:38 Uhr

früh um 3 Uhr, wenn zwei Stunden lang, keine Autos gekommen sind, ist die Ampel blinkend nicht aktiv.

Darf ich, um deinen Vergleich heran zu nehmen, auch, wenn eine Geschwindigkeitsbeschränkung für 30 gilt, ab meinem mir selbst ausgedachten Zeitpunkt, deswegen 50 fahren? Weil ICH es ja jetzt für unsinnig erachte, die Vorschrift zu missachten?

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Re: @nicolleen - das habe ich nicht geschrieben

Antwort von IngeA am 07.12.2017, 12:41 Uhr

Die letzten beiden "Fälle" sind seltene Einzelfälle. Der erste beschriebene Fall aber nicht.
Eine solche Lehrkraft bekommt von mir doch auch Anerkennung und Wertschätzung in konstruktiven konstruktiven Gesprächen. Glaubst du wirklich ne Schachtel Pralinen wären eine höhere Wertschätzung und würden den Lehrer stärker motivieren?

LG Inge

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Ok, dass für 4 Jahre eingesammelt wurde hatte ich überlesen, aber das ist ja noch doofer

Antwort von und am 07.12.2017, 19:08 Uhr

....denn wer sammelt denn bitte Gelder für 4 Jahre(!) im Voraus(!) ein? Wo gibt's denn sowas? Mir fällt jetzt grad kein Lebensbereich ein, in dem man für Jahre im Voraus Geld/Gebühren/Zahlungen abkassiert. Denn man weiß doch gar nicht, was die Zukunft bringt. Was ist mit Kindern, die nächstes Jahr wegziehen oder übernächstes Jahr sitzenbleiben? Die sind ja dann gar nicht mehr Teil der Klassengemeinschaft und haben somit umsonst im Voraus in die Klassenkasse eingezahlt, bzw. müssen dann in ihrer neuen klasse erneut, also letztendlich doppelt einzahlen.

Darüber hinaus sind 110 Euro für selbst für die nächsten 4 Jahre Lehrergeschenke viel zu viel. Wenn man die Obergrenze von 5 Euro pro Geschenk einhält und davon ausgeht, dass man der Lehrerin 3x im Jahr was schenkt (Weihnachten, Ostern, Geburtstag), dann sind das 15 Euro pro Jahr, sprich 60 Euro in 4 Jahren. Aber wie gesagt, für 4 Jahre im Voraus Geld einzusammeln ist eh völlig hirnrissig.

Da die Klassenkasse jetzt aber reichlich gefüllt ist, sollte nochmal beratschlagt werden, wie das Geld zum Wohl der Klassengemeinschaft einzusetzen ist.

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Re: Lehrergeschenk

Antwort von Philo am 08.12.2017, 17:02 Uhr

Ich bin Erzieherin und arbeite bei der Stadt München. Ich gebe jedes Geschenk der Eltern beim Korruptionsbeauftragten ab, der es an Flüchtlinge weiterleitet.
Ich mag das Beschenkt-werden von Eltern überhaupt nicht. Fotokalender mit Bildern der KiGa-Kinder, Tassen und Servietten im Überfluss - nicht meins.
Somit verschenke ich auch nichts.
LG, Philo

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Re: Lehrergeschenk

Antwort von Bajuli am 08.12.2017, 18:13 Uhr

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Re: Lehrergeschenk

Antwort von Turbinchen21 am 12.12.2017, 21:40 Uhr

Wir sammeln 2 € -3€ ein und das nur von den Eltern die möchten es ist kein muss!

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das ist mir jetzt auch ein bisschen too much, ohne Ärzte gäbe es vielleicht

Antwort von Milia80 am 31.12.2017, 19:44 Uhr

auch nicht so viele Lehrer. Es gibt Hausunterricht durch Eltern usw. Stimmt, die Eltern sind nur so schlau weil es Lehrer gibt aber wo haben die Lehrer das Wissen her, die Lehrer bevor es Lehrer gab die das den neuen Lehrern beibrachten.
Also so ganz ganz am Anfang, Huhn und Ei und so.

Ne sorry, unwichtig ist der Beruf sicher nicht aber soooo extrem sehe ich es dann nicht.

Wir sammeln Geld und geben einen Gutschein, finde ich ok, aber für Eltern die den Lehrer gar nicht mögen ziemlich blöd, man muss geben oder der Name des Kindes steht nicht mit dabei.

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danke Inge und Caot

Antwort von Milia80 am 02.01.2018, 10:58 Uhr

genau so sehe ich das auch und wusste gar nicht genau wie das jetzt gemeint war.
Man soll eine Anerkennung geben? Das ist für mich nichts was ich jemandem gebe der seinen Beruf "schlecht" ausübt.

Und mit der Motivation.... wäre echt doof wenn ein 10 Euro Gutschein erst mal die Motivation steigern muss..... die meisten Lehrer verdienen doch schon ganz gut und ich möchte nicht wissen was für Gedanken sich die Krankenschwester oder die Altenpflegerin außerhalb ihrer Arbeitszeit macht und welche Belastungen sie mit heim nimmt....

Ganz ehrlich jeder macht seinen Job, hoffentlich so gut er kann und gerade im sozialen Bereich hoffentlich auch mit einer Portion Herzblut.
Das dann ein gewisser Berufstand sei es damals die Erzieher jetzt hier die Lehrer so herausgehoben wird als würde alles sonst zusammenbrechen das finde ich daneben und demotiviert doch dann alle anderen im schlechtesten Fall.

Fast jeder trägt seinen Teil bei: der Lehrer, der Arzt, der Friseur....

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