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Patchwork-Familien Patchwork-Familien
Geschrieben von desireekk am 25.01.2013, 11:14 Uhr.

Re: @dth0106

Mal so meine Version:

Ich habe den Sohn meines (inzwischen Expartners) kennengelernt, da war er 7.

Ein lieber Knopf, so eben ca. alle 2 Wochen beim Papa/uns, nicht gerade so "erzogen" wie ich mir das vorstellt, aber mei....
Es war/ist der Sohn des Mannes den ich liebte, ein wichtiger, der wichtigste Bestandteil seines Lebens.
Dieser Ansicht habe ich mich angeschlossen, er fuhr auf gemeinsamen Unternehmungen mit, Wochenenden wurden auch nach seinen Vorstellungen, Terminen, Gewohnheiten mit geplant, WENN er da war, gehörte er so dazu wie alle im "Team".

Knapp 3 Jahre später kam das erste gemeinsame Kind. Dieses Kind habe ich geboren, gestillt, gewiegt in der Nacht.
Da das war "meins", aber weniger habe ich den Großen deshalb nicht gemocht(geliebt) als den Kleinen. Ehern anders.
Auch nicht als gemeinsames Kind Nr. 2 kam.
Das neue Haus wurde so gesucht, dass auch dort genügend Zimmer waren, damit er sein eigenes haben konnte.
Da bei uns der Papa Zuhause blieb (in der Zeit VOR den 60% Elterngeld) habe ICH den Unterhalt für den Großen gezahlt, auch das ist eine Art "Liebe"/Sorge.
ICH habe darauf bestanden, dass wir alle 5 (also MIT ihm) in die USA in den Urlaub fliegen oder andere Urlaube machen.
ICH habe daraf bestanden, dass er später nach Auslaufen der Unterhaltspflicht noch für ca. 3 Jahre mtl. eine Zuwendung bekam.

Nun ist er groß und schon lange nicht mehr wirklich Teil dieser Familie. Das lag aber eher am Papa als an mir :-)
ICH wollte ihn nämlich immer hier haben und auch wenn das "Umstände" und Anstrengung bedeutete.

Friede, Freude, Eierkuchen war es nicht immer.
Nur: ist es dann in ungepatchworkten Familien immer?
Es MUSS ja nicht immer rund laufen, aber sehr stark mögen und ihn als Teil des Familienverbunden zu sehen, hlft auch einem selbst, weil man sich nicht ständig reibt.
Das bedeutet aber nicht, das man "lieben" muss, wenn man das nicht so empfindet.

Nun lebe ich mit meinen nicht gerade einfach Buben alleine. Und ein Partner, den es "stören" würde, dass meine Kinder da sind, wäre für mich sehr stark zu hinterfragen.
Ganz ehrlich: es gibt auch Tage, da bin ich FROH, wenn ich mal alleine sein darf ohne meine beiden Nasenbären, aber das ist kein permanent-generelles Gefühl.
Mein Freund ließ neulich drchblicken, dass er dieses Wochenende gerne ohne de Kinder mit mir verbringen wollte (und ja, das gab mir einen mini-kleinen Stich), aber nachdem der Herr Papa nun dieses Wochende nicht Zeit haben will, hat er ganz selbstverständlich alle Unternehmungen (Skifahren) MIT meinen zwei Rabauken geplant und alles gebucht.
... und ja ich hätte auch nix ohne ein Skiwochenede ohne meine Zwei gehabt :-)

Was ich sagen will: Die Facetten sind zu vielzählig, als dass ich Worte wie reaistischer, verschwenden, oder Lüge in den Mund nehmen möchte.

Grundsätzlich bleibt es aber immer schade, wenn Kinder (im ganzen gesehen) nerven und als störend empfunden werden.
(Bedingungslos) "Lieben" muss man ja deswegen nicht.

Zwischen schwarz und weiß gibt es unendlich viel Grau...

Schönes Wochenende

Désirée

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