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Geschrieben von Kleine Fee am 13.10.2017, 7:37 Uhr zurück

Wo bleibt die Solidarität mit anderen Müttern und unseren Töchtern?

Nicht wenige scheinen hier so gestrickt so sein wie ich: Reflexartig wird jede mögliche Beeeinträchtigung, die durch Kinder am Arbeitsplatz entstehen könnte, wegorganisiert. - Mit Blick auf die Burnout-Tendenzen bei meinen Freundinnen und Kolleginnen, die ähnlich ticken, frage ich mich aber, ob mir das auf Dauer guttut und ob mir diesen Einsatz über dem Limit jemand dankt (wohl nicht).

Einige hier im Thread klingen richtig stolz, wenn sie davon berichten, dass die im beruflichen Umfeld jahrzehntelang nie als Mutter aufgefallen sind. Selbst gutgemeinte Angebote von Kollegen scheinen abgelehnt worden zu sein. - Sowas führt aus meiner Sicht aber dazu, dass Kinder und damit Elternbelange immer weniger sichtbar und es damit zu immer weniger Rücksicht auf Familien kommt (quasi ein Rückschritt zu dem von Generationen von Frauen vor uns erkämpften Stand)

Es ist schön für jede Einzelne, wenn sie optimale Bedingungen hat, um Job und Familie mit links zu wuppen. Man kann doch aber nicht von sich auf andere schließen und Mütter verteufeln, die schlechtere private Bedingungen haben und auf die Rücksicht des Umfeldes am Arbeitsplatz angewiesen sind. - Das erinnert mich an den Spruch: Mutter, Dein größter Feind sind andere Mütter.

Was hinterlassen wir unseren Töchtern für eine Arbeitswelt, wenn Frau- und Muttersein möglichst nicht auffallen bzw. stattfinden darf?

 

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