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Babys Wäsche richtig pflegen
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Geschrieben von Kleine Fee am 11.10.2017, 15:12 Uhr zurück

Gesundes Mittelmaß von beiden Seiten ...

Da stimme ich Dir vollkommen zu.

Nur beobachte ich bei mir selbst und den Müttern um mich herum, dass schon im Voraus alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um möglichst nie die Mütter-Karte ziehen zu müssen. Da wird das Jahr am Jahresbeginn generalstabsmäßig geplant, um alle Schließ- und Ferienzeiten abdecken zu können. Da werden Großeltern von 500 km Entfernung rangekarrt, um das kranke Kind zu versorgen usw. Alles, um das Umfeld nicht durch die (persönliche?) Entscheidung für Kinder zu belasten.

Aber am schönen Beispiel Rente sieht man, dass es keine persönliche Entscheidung ist. Unser Rentensystem basiert auf einem Generationenvertrag. Eltern leisten doppelt, weil sie die Rentenzahler von morgen erziehen und einzahlen. Kinderlose zahlen nur ein und bekommen am Ende mehr raus, weil sie weniger Fehlzeiten wegen Kindererziehung haben. Jedes Kind ist also ein Beitrag fürs Kollektiv - nämlich ein potentiell zukünftiger Rentenzahler. Ein Arbeitsumfeld, das eine gute Vereinbarkeit schafft ist also win-win für beide Seiten.

Thema Urlaub außerhalb der Ferien: Ich würde auch gern mal in der billigen Nebensaison Urlaub machen und nicht an die Ferienzeiten gebunden sein.

Thema Brückentage: Mein kinderloser Arbeitskollege bedauert mich immer, dass ich da Urlaub nehmen muss. Er meint, es sei an den Tagen wie Urlaub, nur ohne Urlaub zu verbraten. Den nimmt er dann lieber in Zeiten mit viel Trubel im Geschäft.

Thema Feiertage: Mein kinderloser Schwager meldet sich immer freiwillig zum Dienst an den Feiertagen. So hat er immer eine elegante Begründung, den ganzen Familiengefeiere zu entkommen.

 

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