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Babys Wäsche richtig pflegen
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Geschrieben von Strudelteigteilchen am 11.10.2017, 17:00 Uhr zurück

Exakt!

Ich kenne Chefs, die einem jeden Kind-Krank-Tag vorhalten - und Chefs, die für ihre eigenen Kinder Kind-Krank-Tage nehmen. Ich kenne Mitarbeiterinnen, die bei jeden quersitzenden Pups ihre Kinder vorschieben - und Mitarbeiterinnen, denen man kaum "anmerkt", daß sie Kinder haben. Das liegt an unterschiedlichen Charakteren und an verschiedenen Voraussetzungen.

Meiner Erfahrung nach gibt es das alles. Natürlich gibt es familienunfreundliche Chefs. Aber es gibt auch Mütter, die meinen, man müsse ihnen den Arsch und einen Heiligenschein nachtragen, weil sie ein Kind rausgepresst haben. Ich bin seit 1985 in verschiedenen Firmen berufstätig - und meiner Erfahrung nach geht die Entwicklung deutlich hin zu den Heiligenschein-Müttern und weg von den Arschloch-Chefs.

Eine Mutter, die ein dichtes Betreuungsnetzwerk hat, regt sich wahrscheinlich nicht darüber auf, wenn der Chef nicht vor Begeisterung ob ihrer Mutterschaft aus dem Hemd springt. Umgekehrt wird ein Chef, der die Mitarbeiterin auch kurzfristig entbehren kann, weil die Arbeit bloß liegenbleibt, deutlich gelassener bleiben können. (Da ist es vielleicht ungeschickt, daß der typische Frauenberuf in der Dienstleistungsbranche ist, wo die Arbeit eben nicht liegenbleibt - eine Seniorin muß HEUTE gewindelt und gebettet werden, die Kalkulation kann man ohne großes Drama auch morgen noch machen.)

Wir haben derzeit fast überall in Deutschland einen Arbeitnehmer-Markt. Wer eine qualifizierte Ausbildung hat und gute Arbeit leistet kann die Bedingungen, zu denen er arbeitet, quasi diktieren. Jammern gilt nicht!

 

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