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Geschrieben von baraschek am 10.05.2011, 14:04 Uhrzurück

Re: Volkszaehlung

Ich möchte auch noch etwas dazu sagen. Die Diskussion um den Zensus ist meiner Meinung nach von viel Angst und Halbwissen geprägt - eine gefährliche Mischung. Es gibt gute Internetseiten, auf denen man sich informieren kann, wenn man möchte (z.B. die offizielle Seite des Zensus2011). Man kann auch einfach zu seiner Erhebungsstelle gehen (auch das über das Internet herauszufinden) und nachfragen, wenn es einen denn wirklich interessiert und nicht generell erst mal schimpfen und mit dem Schlagwort Big Brother um sich schmeißen. Es gibt im übrigen keine Verknüpfung der erhobenen Daten mit den Melderegistern, man braucht davor also keine Angst zu haben. 10% reichen vollkommen aus, um einen statistisch repräsentativen Überblick über die Wohnbevölkerung zu bekommen. Informationen über Bildung oder bei bestimmten Gruppen auch Erwerbstätigkeit (z.B. Selbstständige) hat man eben nicht über andere Datenquellen (wie z.B. über die Bundesagentur für Arbeit). Und damit die Kommunen und Gemeinden planen können, z.B. infrastrukturelle Planungen betreffend Kindergärten/Schulen/Altersheime, brauchen sie verlässliche Informationen, auch über den Stand von Wohnungen und Eigentum. Zum Beispiel, um herauszufinden, wieviele 3-Zimmer-Wohnungen es in einer Stadt gibt. Gibt es Bedarf für größere Wohnungen, z.B. weil viele Familien in der Stadt leben? Die Daten werden zudem sicher an einer zentralen Stelle aufbewahrt. Ob das 4 Jahre sein muss, darüber kann man sich streiten aber wie schon oben mehrfach erwähnt wurde: wer bei facebook, googlemail, groupon etc. angemeldet ist, mit ec-Karte bezahlt oder payback-Punkte sammelt, sollte sich keine Sorgen über den Zensus machen.

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