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Geschrieben von sweetymaus85 am 06.09.2017, 20:50 Uhr

Es wird immer besser...

Halle nochmal,

alsoooo, zuhause wird es immer schlimmer....wenn wir nach dem kiga zu hause sind, sprich er erstmal ne zeitlich gar nicht mit mir. Kommt auch nicht kuscheln. Nachts wird er ständig wach und ruft nach Mama und Papa, wenn wir spazieren gehen darf nur der Papa den Buggy schieben und wenn ich mal schieben will, sagt er NEIN , schiebt meine Hand weg und ruft nach Papa.


Wenn mein Mann nicht da ist, dann lässt er mich auch nicht mehr alleine auf Toilette, so wie früher als er noch 1 war.

Seit dem ersten Kigatag schläft er nicht durch und ich dann natürlich auch nicht....

Hilfe!!!!

 
8 Antworten:

Re: Es wird immer besser...

Antwort von schneeziege08 am 06.09.2017, 21:22 Uhr

Ganz ehrlich: Er will es nicht, du willst es nicht - der Kiga weigert sich "moderne" Formen der Eingewöhnung anzubieten - wenn ihr es euch leisten könnt, würde ich abbrechen und für das nächste Jahr eine Einrichtung suchen, die da schon etwas weiter sind bzgl. Eingehen auf die verschiedenen Bedürfnisse der Kinder.
Wenn du doch schon fast sicher bist - warum tust du es euch weiter an? Da würde ich mir wirklich Sorgen machen, dass da einiges kaputtgeht - ich finde das "weinend aus dem Arm der Mutter ziehen" geht einfach gar nicht. Was soll er denn da Lernen? Dass du ihn nicht beschützen kannst?
Ich habe auch den ersten Versuch abgebrochen - nach EINER ähnlichen Aktion, die ich mir schon kaum verzeihen konnte. Ein Jahr später waren wir besser vorbereitet und es musste keine einzige Träne geben.
Hör auf Dein Gefühl, wenn es finanziell machbar ist. Sie werden so schnell groß, da wird man sich rückblickend sicher niemals ärgern zu viel Zeit mit dem Kind verbracht zu haben.

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Re: Es wird immer besser...

Antwort von sweetymaus85 am 06.09.2017, 21:44 Uhr

Ich glaube du hast Recht! Ich werde morgen auf jeden Fall mit den Erzieherinnen sprechen. Ich werde ihn in anderen Kigas für nächstes Jahr anmelden. Ich sehe, dass er da nicht glücklich ist. Er ist glaube ich wirklich noch nicht soweit.

Ich habe auch gerade nochmal mit meinem Mann darüber gesprochen. Er glaubt zwar, dass er sich wohl irgendwann daran gewöhnen würde alleine da zu bleiben (Männer verstehen das nicht, er meinte, er kann ihn auch in den Kiga bringen.....das würde doch nichts daran ändern, dass unser Schatz einfach angst hat alleine zu bleiben ) aber er hat nichts dagegen, dass ich ihn in anderen Kigas anmelde. Es hat sich ja wirkluch nicht in den 2 Wochen verbessert. Er gat rightig angst in den Augen, wenn ich gehe.
Ich hoffe und glaube, dass er, wenn er älter ist, es auch besser versteht, warum ich ihn dort alleine lasse und das ich ihn bestimmt abhole.Hoffe nur, dass wir dann noch einen Platz bekommen ab 3 J.
Ist ja momentan schwierig.

Lg

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Re: Es wird immer besser...

Antwort von lilke am 06.09.2017, 21:49 Uhr

Mein Gott, was willst du denn noch?

Seit drei Themen sagen Dir die Leute, überleg, ob du das willst und musst und wenn nicht, dann lass es. Du willst nicht, Kind will nicht, Erzieher sehen beides und sagen, es funktioniert nicht.

Hier kann dir keiner die Absolution dafür geben das Kind daheim zu lassen oder eben nicht. Triff eine Entscheidung und steh dazu. Dein Kind ist zu klein um Trotz und Wut anders zu zeigen als dass er sich an Papa wendet. DU bringst ihn die KiTa, wo weder er scheinbar hin will noch du ihn abgeben willst. Er merkt, dass du ihn da nicht haben willst, aber du bringst ihn trotzdem hin. Wie würdest du dich an seiner Stelle fühlen?

Wenn du ihn nicht im KiGa willst und ihr es euch leisten könnt, dann lass ihn halt daheim. Du willst ihn doch da eh nicht.

Ich versteh ehrlich nicht, was man noch anderes helfen soll?

Ohne dass Mama voll dahinter steht klappt eine Eingewöhnung nun einmal so gut wie nie.

LG Lilly

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Re: Es wird immer besser...

Antwort von schneeziege08 am 06.09.2017, 22:14 Uhr

Das stimmt ganz sicher - ABER ich denke sie kann eben auch deshalb nicht loslassen, weil es eben keine sinnvolle Eingewöhnung gibt. So war es bei mir und ich hatte grundsätzlich kein Problem damit, wenn ich wusste, dass es meinem Kind gutgeht.

Ich mag dieses "Argument" nicht, dass es eigentlich doch die Mutter Schuld ist, obwohl offensichtlich nur der Kiga für längere Eingewöhnung keine Geduld hat.

Unser Kiga steht auch nicht auf längere "sanfte Eingewöhnung", hat sich aber dennoch überreden lassen und dann waren alle erstaunt, dass mein klammernder Angsthase nach 3 Wochen sagte, dass ich jetzt gehen kann. Die eine Erzieherin hatte mir auch vorher einiges in die Schuhe geschoben und gesagt, dass es bei diesem Kind ohne Tränen nicht gehen wird. Stimmte definitiv nicht!

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Re: Es wird immer besser...

Antwort von lilke am 06.09.2017, 22:35 Uhr

Ich sage nicht, dass sie "Schuld" ist, nur, dass es ohne ihren Willen nicht gehen kann. Du hattest den Willen und dann ging es auch. Der KiGa könnte der beste überhaupt sein, wenn sie als Mama, die das Kind hinbringt nicht dahinter steht wird es trotzdem scheitern. Erst recht, wenn das Kind erst Zwei ist. Insofern werden alle erdenklichen Maßnahmen nicht greifen.

LG Lilly

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Re: Es wird immer besser...

Antwort von Junijunge am 07.09.2017, 18:18 Uhr

Der Wille der Mutter ist tatsächlich wichtig. Gerade am eigenen Leib erfahren. Wir hätten auch nicht die sanfte Eingewöhnung bekommen, die mir vorschwebte. Zudem war mir sehr schnell klar, dass ich meinen Zweijährigen nicht wirklich schon so umfassend abgeben will. Stundenweise oder auch mal einen ganzen Tag, wenn ich arbeite, sind völlig problemlos. Aber jeden Tag und wahrscheinlich von Seiten des KiGas gezwungenermaßen bald auch schon recht lange, nein! Das wusste ich nach drei Tagen. Es war auch bei uns so - nimm den Platz mit 2, mit 3 kriegst Du schwer einen. Kein guter Grund, einen Platz zu nehmen, den man eigentlich nicht will. Es findet sich eine andere Lösung.
Unsere Einrichtung ist wahrscheinlich wirklich sehr gut. Aber es hat dieses Jahr für uns nicht gepasst. Wir haben sehr schnell wieder abgemeldet und melden jetzt auch in dieser EInrichtung sowie in anderen für nächstes Jahr wieder an. Noch ist das Thema Kindergarten für uns nicht nachhaltig verdorben. Das war mir auch wichtig. Ich hätte jetzt nicht wochenlang erfolglos eine Eingewöhnung versuchen wollen, weil ich Angst gehabt hätte, dass sich das dann noch auf den nächsten Versuch auswirkt. Nächstes Jahr sind wir alle ein Jahr älter und reifer und wissen, worauf wir uns einstellen!

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Re: Es wird immer besser...

Antwort von memory am 08.09.2017, 8:15 Uhr

Es ist ein Kreislauf...Du hast durch die Art und Weise der Eingewöhnung kein gutes Gefühl bei der Sache und dein Kind merkt nat. auch das du unter Druck stehst.
Nun kann man rumspekulieren wie beim Henne -Ei -Prinzip und meinen es würde alles supi laufen , wenn Du als Mutter nur voll dahinter stehen würdest und Dir raten so richtig positiv und lächelnd dein schreiendes Kind dort abzuladen.*grusel* Oder aber man geht die Sache anders an , was ICH auch logischer finde - eben weil Du instinktiv weißt , dass es deinem Kind dort nicht so gut geht und der Kleine das auch deutlich zeigt , dass er eben noch nicht so weit ist ,die Erzieherinnen aus Zeit-, Wissens- -oder einfach Empathie Mangel Euch auch nicht genug unterstützen (können), Du vorrangig dieses schlechtes Gefühl hast - was nat. dann auch wieder dein Kind merkt. Und da hilft es entweder einen anderen Kindergarten zu suchen in dem Du als Mutter mit deinen Gefühlen ernst genommen wirst oder aber Du lässt ihn daheim.
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es mit 3 Jahren und einem Kind was sich klar ausdrücken kann wesentlich einfacher ist als mit einem 2 Jährigen, manche Kinder brauchen eben einfach mehr Zeit!

Alles Gute Euch

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Re: Es wird immer besser...

Antwort von ConnyMarit am 08.09.2017, 15:36 Uhr

Ich würde Dir folgendes raten:
Tu, was Dein Bauchgefühl, Dein Muttergefühl sagt. Das ist das Richtige.
Kindergarten (zu frühe Fremdbetreuung) kann einem Kind auch schaden....
Es gibt Leute, die ganz ohne Kindergarten sehr glückliche und ausgeglichene Kinder haben... Google mal zb "Kindergartenfrei"... Ich lese die Sachen gern, auch wenn ich meine Kinder (ab 3) in den Kindergarten bringe. Bei der Kleinen will ich es jetzt vielleicht anders machen.
Es gibt auch echt gute Bücher zum Thema.
Vielleicht kriegst Du da ja noch eine andere Perspektive

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