Die Geburt Die Geburt
Geschrieben von nativa am 29.08.2017, 15:36 Uhrzurück

Einleitung vor ET

Hallo!
Prinzipiell würde ich mich freuen wenn mein Baby etwas früher kommt. Vor zwei Wochen wurde sie schon auf 3 kg geschätzt und laut Oberschenkelknochen auch sehr groß. Mein Mann hatte 4,2 kg, ich hoffe dass mir das erspart bleibt bin nur 1,60m...Jetzt habe ich folgendes Problem..
War heute im Spital CTG schreiben und meinte Hebamme meinte, es sieht alles super aus. Muttermund bei 1,5 cm, alles weich und das Köpfchen schon tief gerutscht. Also super geburtsbereit.
Aber jetzt kommts, die Hebamme hat mit meiner Frauenärztin telefoniert und die meinte wir sollen am Samstag einleiten (ET 5.9.) wegen der Größe und bis dahin keine wehenfördernde Maßnahmen (Akupunktur,...). Auf meine Frage warum genau am Samstag meinte sie dass da die FA keine Ordination hat und auch wegen Verkehr alles einfacher wäre.
Jetzt bin ich super verunsichert.. Soll die Geburt nur eingeleitet werden dass es der FA besser in den Zeitplan passt und die Größe ist ein Vorwand? Ich würde ja dann zumindest zuerst alle natürlichen Einleitungsmittel probieren
Prinzipiell würde ich mich ja freuen wenns etwas früher losgeht, aber dachte bisher nur an natürliches Anstubsen..
Was denkt ihr darüber? Danke für eure Antworten!

 
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*12 Antworten:

Re: Einleitung vor ET

Antwort von emilie.d. am 29.08.2017, 16:00 Uhr

In Deutschland sind die Richtlinien so, dass 7-10 Tage nach ET, so Versorgung gut ist, eingeleitet wird. Kinder zu dem Zeitpunkt per Ultrasghall vermessen zu wollen, ist ziemlich sinnfrei. Kliniken liegen egelmäßig 500 g daneben. Auch ist nicht das Gewicht entscheidend, sondern ob der Kopfumfang zu Deinem Becken passt bzw. wie sich das Kind unter der Geburt einstellt.
Ich bin bei Kind 1 10 Tage nagh ET 4 Tage lang eingeleitet worden. Erst hat sich tagelang nichts getan, dann hatte ich eine Übstimulation.
Eine Einleitung bringt die Geburtshelfer in Zugzwang, wenn sich nichts tut. Das zu machen, weil es einem organisatorisch besser in den Kram passt, finde ich ziemlich starken Tobak.
Es ist Dein Körper und Du entscheidest, ob Du eingeleitet wirst oder nicht. Ich würde das never ever ohne handfeste medizinische Indikation machen.

 

Re: Einleitung vor ET

Antwort von Lotusblume84 am 29.08.2017, 18:33 Uhr

Verlass dich auf dein Gefühl. Wirklich notwendig klingt es nicht. Ich war 6 Tage drüber und musste eingeleitet werden. Davor hätten sie es gemacht weil es mir auch so nicht gut ging aber ich wollte dass der Kleine kommt wenn er will. Tja. Befund war geburtsreif, hat auch alles nicht so lange gedauert aber die künstlichen Wehen waren nicht schön. Gib deinem Baby die Zeit die es braucht sich auf den Weg zu machen. Beim Gewicht sind es alles nur Schätzungen.

 

Re: Einleitung vor ET

Antwort von faenny am 29.08.2017, 21:30 Uhr

Ich persönlich würde es, zumindest unter diesen Umständen, nicht machen.
Das Gewicht finde ich erstens nicht so entscheidend und zweitens noch sehr im Rahmen.
Eine Geburt mit Einleitung birgt ihre Risiken (schwererer geburtsverlauf, heftigere Wehen,..) endet womöglich in einem Kaiserschnitt. (Nicht muss aber kann)
Und deinem Kind kommen die letzten Tage im Bauch mit Sicherheit auch zugute.
Einleitung, bei wirklich medizinischer Indikation ja, sonst würde ich es nicht machen.

 

Re: Einleitung vor ET

Antwort von Bubenmama1417 am 29.08.2017, 21:30 Uhr

Ich halte die Gröenschätzung ja für Kaffeesatzleserei.... mein erster Sohn war angeblich ein sehr großes, schweres Kind und in der zweiten SS musste ich in den letzten 3 Wochen öfter zum CTG kommen, weil das Baby angeblich etwas zu klein war. Beide Kinder kamen sehr termingerecht mit 50 bzw. 51 cm und jeweils 3,4 kg auf die Welt.

 

Re: Einleitung vor ET

Antwort von Luna-89 am 30.08.2017, 13:57 Uhr

Mach das auf keinen Fall bitte. Habe nur schlechte Erfahrungen mit einleiten (obwohl nach dem termin) und finde es um möglich so was aus bequemlichkeit zu machen (nicht von deiner seite). Auf die gröseneinschätzung kann man nix geben, das sollte kein Grund für Einleitung sein. Und der ET ist ja auch ungenau, jetzt stell dir mal vor, der Termin ist zu früh angesetzt und dann wird das Baby sogar noch früher geholt

 

Re: Einleitung vor ET

Antwort von utina88 am 30.08.2017, 15:17 Uhr

Ich werde am Freitag auch eingeleitet
...Ich freue mich sooo....Aber Freitag naja kommt das Baby dann am we....wundert mich auch ein bisschen..Montag wäre mir lieber

 

Re: Einleitung vor ET

Antwort von Danyshope am 30.08.2017, 18:23 Uhr

Ich will ja jetzt echt keine Angst machen, aber nur weil am Tag x mit der Einleitung GESTARTET wird, heißt das nicht auch unbedingt das das Kind dann kommen muss. Mitunter passiert dann trotzdem nichts oder nicht ausreichend und es wird abgebrochen und dann 1-2 Tage später es noch einmal probiert.

 

Re: Einleitung vor ET

Antwort von Ottilie2 am 31.08.2017, 6:05 Uhr

Habe ich das jetzt richtig verstanden? Am Sa soll eingeleitet werden und der ET ist erst am 5.9.?
Würde ich nicht machen. Wenn das Kind noch nicht so weit ist, wird die Geburt dadurch schwerer als sie es durch ein vielleicht relativ hohes Geburtsgewicht wird. Hausmittel und Akupunktur sind einer Einleitung vorzuziehen.
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber mE ist der Oberschenkelknochen eher ein Maß für die Körperlänge und in den Formeln fürs Gewicht (gibt ja verschiedene) dafür verantwortlich, dass das Gewicht schnell mal sehr hoch geschätzt wird. Vielleicht hast du einfach ein langes Kind?

 

Re: Einleitung vor ET

Antwort von nativa am 31.08.2017, 10:11 Uhr

Hi, danke für eure antworten! Ich war inzwischen nochmal bei der fa und hab mit ihr gesprochen. Nach der Untersuchung meinte sie aufgrund der Größe und der Verkalkung der Plazenta würde sie etwas anstupsen. Allerdings würde sie vorerst auf künstliche Einleitung verzichten da der Befund schon so reif ist dass wohl ein dehnen des mumu reichen wird um die wehen auszulösen . Freitag bekomme ich auch nochmal Akupunktur. Ich habe mir ihr abgesprochen dass falls es nicht anschlägt wir nochmals sprechen und nicht sofort die nächste einleitungsstufe machen.
Zumindest soweit bin ich nun beruhigt, hört sich schon etwas vernünftiger für mich an und zumindest gibt es einen medizinischen Hintergrund.
Das dehnen stell ich mir jedoch ziemlich schmerzvoll vor

 

Re: Einleitung vor ET

Antwort von Mädelsmama86 am 01.09.2017, 21:48 Uhr

Hallo

Hoffe dir geht es gut und vielleicht hat es ja schon was gebracht heute. Das anstubsen.

So ich wollte nur sagen das es nixht immer Horror sein muss, das einleiten.

Ich habe vier Kinder und alle sind eingeleitet worden.

Mein erstes Kind, einen Tag vor et, zuwenig Fruchtwasser und platzenta verkalkt und auch weil es mir psychisch nixht so gut ging (Schwiegermutter war gestorben und die Beerdigung stand vor der Tür und wenn ich drüber gegangen wäre, hätten sie dann genau an dem Tag eingeleitet und oder ich wäre vielleicht im Krankenhaus gelegen mit Neugeborenen, war mir alles viel und mein Arzt meinte es ist zwar nicht perfekt beim ersten Kind aber da ihm die Werte mit dem Fruchtwasser und der versorgen nicht gefielen fand er es als den besten Weg)

2 Kind. Schwangerschaftsvergiftung (12 Tage vor et)

3 Kind. Blutdruck erhöht und Anzeichen einer beginnenden Schwangerschaftsvergiftung da wurde dann eingeleitet (9 Tage vor et)

4 Kind. Schwere schwangerschaftsdiabetes die durch hyperemesis gravidarum (18 Kilo habe ich abgenommen), sehr sehr schlecht einzustellen war und ich permanent in den unterzucker gerutscht bin. Man wollte fast 3 Wochen vor dem Termin einleiten, aber wir haben es ein bisschen länger Geschafft (15 Tage vor et)

Die Einleitungen selber

1 Kind: wehengel, ja war heftig,
5 Stunden später war meine Maus da.

2 Kind. (Anderes Krankenhaus) Tabletten immer nur eine viertelte, alle 8 stunden und das dauerte zwar von einem auf den nächsten Tag, aber war ok in Ruhe alles begonnen (wirkliche Wehen hatte ich erst am nächsten Tag, der erste Tag waren leichte aber nichts wirklich schmerzhaftes, ein Druck halt), und so war es auch beim dritten Kind im selben Krankenhaus

4 Kind: Krankenhaus wie beim ersten, einen Tag Vorher Rizinusöls Cocktail und dann am nächsten Tag, Tabletten zwei ganze und laufen. Da hatte ich kaum Wehen (da waren com Rizinusöle mehr wehen gewesen )
Dann zwei Stunden später fruchtblase aufgemacht und eine Stunde später war der kleine da.
Also ich habe natürlich keinen Vergleich, aber bis auf das wehengel fand ich keine Geburt als soooo schlimm wie man oft liest, bei Einleitungen.

Das soll jetzt natürlich kein Aufruf oder so sein zum grundlosen Einleitungen, sondern einfach nur zeigen das es auch Einleitungen gibt die nicht im ks enden oder total heftig sind, bzw. Tagelang gehen.
Und ja es ist nicht perfekt für die kleinen, aber wenn ein medizinischer Grund vorliegt, dann ist es besser.
Meine zweite kam mit grünem Fruchtwasser auf die Welt und die Ärzte denken das es schon vor den Wehen so gewesen war. Also nicht ausgelöst durch geburtsstress sondern davor schon.


Lg

 

Re: Einleitung vor ET

Antwort von Dor am 02.09.2017, 15:01 Uhr

Auf keinen Fall würde ich einleiten lassen. das Becken ist wegen der fehlenden Hormone nicht so elastisch wie bei einer natürlichen Geburt. Deshalb sind eingeleitete Geburten extrem schmerzhaft. Habe selbst beides erlebt.
LG

 

Re: Einleitung vor ET

Antwort von Maroulein am 02.09.2017, 23:09 Uhr

Ich würde nicht krampfhaft früher einleiten,das endet viel häufiger im KS als wenn gewartet wird,deinen Muttermundbefund hatte ich schon fünf Wochen vor Termin und die Einleitung 12Tage früher (war medizinisch nötig)hat nicht geklappt
Was die Größe angeht, meine Große wurde in den drei Tagen vor Geburt von vier Ärzten auf 1500 bis 4000g geschallt,geboren wurde sie mit 2500g

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