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Die Geburt

Die Geburt

 

Geschrieben von SunshineMummy am 07.07.2017, 10:56 Uhr

Panische Angst vor der Geburt

Hey, noch-Schwangere und schon-Mummys :)


das Thema ist ja so was von eingefahren und häufig vertreten, aber ich muss es trotzdem loswerden, weil es meistens jemanden gibt, der einem mit seinen Erfahrungen auf dem Gebiet die Angst nehmen kann :/

Ich bin heute bei 38+3 und habe ein etwas schweres Kind laut FÄ, geschätzt wird sie auf 3600g aktuell und soll, falls nicht eher kommt, an die 4 kg kommen. Laut der FÄ ist es ein Normalgewicht, mir traut sie es aber nicht zu und würde am ET auf jeden Fall einleiten lassen.
Ich muss dazu sagen, dass ich von Natur aus ein etwas breiteres Becken habe und so auch nicht ganz zierlich bin. Ich bin 173 cm und habe vor der SS 70kg gewogen, also würde ich auf den ersten Blick kein Problem darin sehen.

Leider bin ich sehr empfindlich untenrum, sodass das Abtasten oder andere vaginale Untersuchungen mir ziemliche Schmerzen bereiten. Ich bin keinesfalls überempfindlich oder nicht in der Lage mich zusammenzureißen für die Geburt, aber ich habe so eine Angst davor stark zu reißen :/ oder geschnitten werden zu müssen.
Man liest teilweise so schlimme Geschichten und Frauen berichten von psychischen und körperlichen Traumen, die sich so grausam anhören.

Ich meine, verhindern kann ich es eh nicht, wenn es dazu kommt, aber ist es wirklich so häufig vertreten?

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und wie lange verheilte es bei euch?

 
92 Antworten:

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Ira86 am 07.07.2017, 11:59 Uhr

Liebe Sunshine-Mummi,

ich hoffe dir etwas Angst nehmen zu können. Bin selbst eher klein und zierlich ( 1,62m und 54kg, schmales Becken) und ebenfalls sehr empfindlich im Intimbereich. Selbst den Abstrich zur Krebsvorsorge beim FA empfinde ich als schmerzhaft. Als ich mit meinem 2. Kind ins KH zur Einleitung bin, hat mich eine Hebamme vaginal untersucht. Dies empfand ich als so schmerzhaft, dass sie nur meinte: "Sie arme Puppe!"
Doch als mein Sohn dann geboren war, dachte ich: " war ja gar nicht so schlimm!"
Jede Frau und jede Geburt ist nunmal anders. Genauso das Empfinden von Wehen. Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich die Eröffnungswehen als ziemlich schmerzhaft wahrgenommen habe. Andere haben da stärkere Rückenschmerzen und empfinden diesen Abschnitt der Geburt als nicht sooo schlimm. Für mich waren die Presswehen viel besser zu ertragen. Natürlich war das Herauspressen des Kindes nicht angenehm, aber so schlimm auch nicht. Da ist es ja auch fast geschafft.

Wichtig ist, dass du versuchst da möglichst gelassen rein zu gehen. Eine Geburt ist nun mal etwas sehr natürliches und der Körper weiß, was er tut. Jede Wehe bringt dich deinem Kind näher. Wenn eine hinter dir liegt, entspanne dich so gut du kannst.

Wegen dem Gewicht würde ich mir gar nicht sooo große Sorgen machen. Die entscheidende Größe ist der Umfang des Köpfchens. Wenn das geschafft ist, ist das etwas mehr Babyspeck auch kein Problem

Bin bei beiden Geburten ein wenig gerissen, was auch genäht wurde. Das hat die erste Zeit schon weh getan, aber der Hormonrausch nach der Geburt und beim Stillen hilft ungemein!

Alles Gute für die Geburt! Glaube an die Fähigkeitrn deines Körpers!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von SunshineMummy am 07.07.2017, 12:09 Uhr

Hey!

Vielen lieben Dank für deine Antwort!
Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass jemand der so empfindlich ist wie ich die Geburt nicht so schlimm empfand, wie man es sich dann vorstellt :)
Ich sage mir auch immer "hat bis jetzt jede geschafft, keiner ist dort drin geblieben :)", aber die Nervosität ist natürlich immer da.

Vielen lieben Dank und dir auch alles Gute!
LG

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von danarama am 07.07.2017, 13:36 Uhr

Hallo!
Noch ergänzend als Tip:dammmassage,himmbeerblätter,heublumen...beugen geburtsverletzungen vor oder lassen Sie geringer ausfallen!
....entscheidend ist eine gute Versorgung danach,dann hast hinterher keine Probleme!....
Alles gute für die Geburt!
Lg 38+5

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Bubenmama1417 am 07.07.2017, 14:10 Uhr

Die Gewichtsschätzung halte ich ja für Kaffeesatzleserei. Mein erster Sohn war angeblich RIESIG.... Mein zweiter angeblich SEHR ZART.... und beide wogen dann ca. 3400 g.

Ich bin bei beiden Geburten gerissen (bei der ersten auch ziemlich stark) und musste genäht werden. Selbstverständlich hatte ich auch danach noch eine Weile Schmerzen z.b. Beim längeren Sitzen, aber es ist beide Male vollständig verheilt.

Vertrau darauf, dass du das schaffen kannst!

Alles Gute!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Ottilie2 am 07.07.2017, 18:01 Uhr

Ich hatte auch solche Panik. Und zwar vor meiner 3. Entbindung. Kind wurde groß geschätzt und die ganze Schwangerschaft war einfach nur zum Kotzen (sorry). Und einen Mann hatte ich auch nicht.
Und dann... war es das wunderbarste Erlebnis, das ich je hatte. Bin nur noch nicht dazu gekommen, den Geburtsbericht hier rein zu stellen.
Ich kann dir folgende Tipps ans Herz legen: Himbeerblättertee, geburtsvorbereitende Akupunktur, Dammmassage, Heublumendampfsitzbad.
Und: Ruhe im Kreißsaal! Jegliche Hektik, viel Personal, helles Licht vermeiden, geduldig sein, es dauert wie es dauert.
Und dass deine Ärztin "dir die Geburt nicht zutraut"... was soll das denn sein?!? Sowas entmutigendes! Das kann die doch gar nicht beurteilen. Das so einfach mal daherzusagen, finde ich völlig daneben. Die Gewichtsschätzungen sind immer so unzuverlässig - meine Kinder wurden immer falsch geschätzt (einmal größer, einmal kleiner). Und bedenke: Ein kräftiges Baby kann vielleicht auch besser "mitarbeiten". Ich glaube nach 3 Geburten, dass es viel damit zu tun hat, wie sich das Kind ins Becken wurschtelt. Und das kann vorher keiner sagen. Die Angst ist kontraproduktiv, denn Stresshormone wirken wehenhemmend.
Aber zum Trost: Ich war ja auch voller Angst und dachte, es wird schrecklich. Mit dem Blasensprung zu Hause war ich plötzlich ein anderer Mensch, vollkommen ruhig. Keine Spur Panik. Ich war absolut konzentriert und die Angst war weg.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von ginger1987 am 07.07.2017, 19:59 Uhr

Hallo, mag auch mal meinen Senf dazu geben. ;-)
Vor meiner 1. SS damals hatte ich eine konisation und bin vor schmerz fast umgekippt.auch abtasten und Abstriche empfinde ich als mega unangenehm und schmerzhaft.bin also ein echtes sensibelchen.außerdem hab ich trotz Übergewicht ein schmales Becken.
Der große wurde damals auf 3900 gr geschätzt und hatte grenzwertig wenig fruchtwasser wieso ich am Termin eingeleitet wurde.
Ich hatte erst wie so Regel schmerzen. Die dann in den rücken strahlten.das ging noch gut abzuhalten.
Die presswehen empfand ich auch als Wohltat.
Ich hatte halt ein paar Probleme den kopf herauszupressen.da hat die Ärztin mit auf den bauch drücken nachgeholfen.auch das empfand ich nicht als schlimm.
Obwohl der kopf 36 cm hatte bin ich nicht gerissen. Ich hatte am nächsten Tag lediglich wahnsinnig muskelkater am poloch.
Gewogen hat er dann 3660 gr auf 54 cm. Also lang und relativ schlank.
Worte der Hebamme am nächsten Tag. Ihnen sieht man ja gar nicht an das sie vor 24 h entbunden haben. Fühlte mich auch echt fit.

Nummer 2 wurde auf nur 3700 gr geschätzt. Da ich wegen ischias schmerzen kaum noch laufen konnte , wurde auf mein drängen hin bei et +4 eingeleitet. Schlussendlich kam er dann 41+0 mit stolzen 4134 gr auf 53 cm und 36,5 cm kopfumfang.
Auch da hatte ich keinerlei Verletzungen. Und das trotz der kompakten Maße.

Du siehst also. Versuch dich nicht verrückt zu machen. Und dieses ganze ausgemesse ist zum großen Teil mumpitz.und auch große Kinder können durch schmale Becken.

Ich hatte dammöl nur draufgeschmiert, da ich die Massage wahnsinnig unangenehm fand.ich habe aber himbeerblättertee getrunken. Vielleicht hat das auch bissel geholfen um geburtsVerletzungen vorzubeugen.

Sei positiv. Trau es dir und deinem Kind zu.ihr schafft den gemeinsamen weg.

LG und alles gute

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von samoe am 08.07.2017, 10:06 Uhr

Die Aussage von deiner Ärztin ist ja mehr als kontraproduktiv.

Ich denke, es ist normal, dass man Angst vor der Geburt hat. Man weiß ja nie, wie sie wird, selbst wenn man schon Kinder bekommen hat.
Sobald du Wehen hast, wirst du dich da gar nicht mehr drauf konzentrieren können und dein Körper wuppt das schon!
Außerdem gibt es im KH doch immer Hilfe, falls etwas nicht ganz rund läuft.

Die Gewichtsangaben sind meist sehr schwammig. Da würde ich gar nix drauf geben.

Du schaffst das schon!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Hubbeldubbel am 08.07.2017, 11:02 Uhr

Unser Sternenguckerbaby steckte sehr lange fest (ca 4 1/2 Stunden), dennoch haben wir viel gelacht und es war keineswegs dramatisch. Dadurch das der Kopf so eine ungünstige Position hatte, wurde geschnitten und die OÄ drückte dann von oben. Ein kurzer Moment den man vergisst. Alles halb so wild.

Ich habe an sich eine sehr schlechte Wundheilung aber das ging ganz prima und ruck zuck :-) Keinerlei Probleme hinterher.

Bzgl. Gewicht ubd Größe kann man auch einen Wahrsager fragen, der hat keine schlechtere Trefferquote :-D

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Krümelratte am 08.07.2017, 23:13 Uhr

Ich ergänze nur etwas kleines, da hier schon Viel wichtiges kam. In meinem Geburtsvorbereitungskurs wurde uns erklärt, dass der Körper der Frau bei einer Geburt körpereigene Schmerzmittel ausschüttet, immer im nötigen Maß. Das bedeutet, dass bis auf ganz seltene Ausnahmen (also Frauen, die ein tatsächliches körperliches Defizit haben und die Hormonausschüttung nicht funktioniert) jede Frau immer in der Lage ist, den Geburtsschmerz auszuhalten. Je lockerer du in eine Geburt gehst, desto besser geht es. Verkrampft sorgt natürlich für mehr Schmerz. Und du solltest dich am Entbindungsort richtig wohl und wie zu Hause fühlen und eine sehr gut Bindung zur Hebamme haben.
Viel Erfolg und eine tolle Geburt

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Lou_84 am 09.07.2017, 0:20 Uhr

Mein Baby hatte bei der Geburt 3200g, wurde vorher 500g schwerer eingeschätzt.
Hatte eine Steißgeburt und bin gar nicht gerissen.
Bin nicht wirklich gebärfreudig gebaut, hatte vor der Schwangerschaft Hosenweite 26.
Ich fand den Schmerz unter der Geburt schlimm, aber sobald das Baby draußen war, war er auch vorbei!
Mir hat gegen die Nervösität vor der Geburt z.B. geholfen, mir positive Geburtsberichte im Internet durchzulesen.

Auch habe ich mich viel damit auseinandersetzt, wie die Geburt funktioniert, welche Phasen man durchläuft etc.. Das war dann spätestens in der Übergangsphase auch völlig egal (ab da war ich völlig neben der Spur), hat mir aber vorher das Gefühl gegeben, wenigstens die Landkarte auswendig zu kennen, während ich völlig fremdes Terrain betrete.

A propos neben der Spur: man wächst in der Geburt über sich hinaus und fällt in einen archaischen Zustand. Das hat mir rückblickend sehr geholfen, das durchzustehen, ich war wie in Trance und habe einfach gemacht. (wie sich das evtl. unter Einfluss einer PDA ändert kann ich nicht beurteilen)
Auch die Wehenatmung (das langsame Ausatmen, nicht das Hecheln) hilft übrigens (immer, nicht nur im Kreißsaal) gut gegen Angst, davon entspannt man.
Auch auf die Hormone kannst du dich verlassen, kurz vor der Geburt wirst du ganz ruhig und gelassen.
Alles Gute dir!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Foxi23 am 12.07.2017, 8:59 Uhr

Ich hatte auch Angst vor einem Dammschnitt, aber nicht sooo schlimm. War ja eh zu spät, raus würde es irgendwie kommen müssen.

Letztendlich kam Zwerg knapp 5 Wochen zu früh und sehr spontan, die Ärztin im KH sagte noch, bei so Frühen schneidet sie, um das Köpfchen zu schonen, und sie wird das während der nächsten Wehe machen. Puh. Ich mich aufs Schrecklichste gefasst gemacht und gespürt habe ich rein überhaupt gar nichts. Ich hab den Schnitt nur gehört. Ne Bekannte hatte mir erzählt, das würde sich anhören, als schneidet man ein dickes Stück Pappe mit ner stumpfen Schere durch. Kann ich genau so unterschreiben. Habs gehört, nichts gespürt und fertig war es.

Viel schlimmer fand ich das Nähen, zuvor schon das Desinfizieren. Uah, ich hab jede Naht gespürt.

Hinterher hatte ich ein wenig Probleme, weil die Naht an der einen Stelle etwas aufgegangen war. Die Hebamme hat das zuhause beim ersten Nachsorgetermin zusammen mit meinem Freund wieder halbwegs hingekriegt, ich musste dann noch ne Weile Sitzbäder machen. Konnte eine ganze Zeit nicht gerade aufrecht sitzen, also halt nicht so, wo man direkt auf dieser Stelle belastet. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange das gedauert hat, da ich zusätzlich eine Steißprellung hatte und von daher noch monatelang Schmerzen beim gerade Sitzen hatte.

Wann die Naht verheilt war ... puh ... keine Ahnung. Ich hab mich geweigert, mir diese mit dem Spiegel anzuschauen, wie von meiner Hebamme vorgeschlagen. Hab halt immer mal vorsichtig gefühlt, aber ich kanns echt nicht sagen. Den ersten Sex hatten wir ca. 3 Monate nach der Geburt, da hatte ich jedenfalls keine Probleme. Psychisch belastet mich das auch überhaupt nicht.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von sgae am 16.07.2017, 0:53 Uhr

Ich habe vor meiner SS auch so gedacht wie du: Vollnarkose, Kaiserschnitt, etc. Dann durch den Vorbereitungskurs und meine Schwangerschaft war klar, ich mag das Kind spontan bekommen. Ich wollte unter keine Umstände eine PDA, ich habe starke Nadelphobie und kippe immer beim Blutabnehmen um, mir darf keine was von medizinischen Dingen erzählen, da wird mir schon anders. Also die Geburt meines Sohnes ist dann so abgelaufen, dass ich 19 Std. Wehen hatte, die sehr gut auszuhalten waren, nur die letzten 3 Stunden waren schmerzhaft, aber zu vergleichen mit einer Nierenbeckenentzündung die ich schon 2 mal hatte. Ich hatte nur 3 Presswehen, dann war der Kleine da – und nach der Geburt habe ich gefragt, obs das schon war. Ich habe keine Schmerzmittel bekommen, gar nichts! Hatte auch einen Dammschnitt und das merkt man gar nicht. Lass dich nicht verrückt machen, jede Geburt ist anders, meine Nächste kann auch total anders sein! Wenn du die Schmerzen nicht aushältst, bekommst du eine PDA, wenn du das möchtest, das soll auch helfen. Da ich keine hatte, kann ich dazu nichts sagen aber lass dir das Erlebnis der Geburt nicht durch einen Kaiserschnitt und dann noch Vollnarkose, denn unter Vollnarkose kannst du dein Kind nicht direkt sehen, du bekommst nichts mit und eine Freundin von mir hatte lange starke Bindungsprobleme durch diesen Kaiserschnitt! Trau dir was zu! Du bist unter einer Geburt sehr stark und schaffst Dinge, die du dir sonst nicht zutraust und dann kannst du sehr stolz sein auf dich und dein Kleines! Alles Gute!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von yamster am 21.09.2017, 19:29 Uhr

Naja, ich finde nicht, dass 3600 g so viel sind. Gibt hier auch Frauen, die weitaus größere und schwerere Babys ohne Probleme spontan entbunden haben. Außerdem kann es ja auch sein, dass sich dein Arzt vermessen hat. Meine Maus wurde zwar sehr genau geschätzt (Abweichung von 100 g und 1 cm), aber ich wurde auch einen halben Tag lang ständig und von mehreren Ärzten untersucht damals. Es wurde sehr oft, lange und ausführlich gemessen. Dann ist es auch hauptsächlich ausschlaggebend, wie groß das Köpfchen ist und wie breit dein Becken ist. Es gibt Frauen mit sehr schmalem Becken, bei denen es schon sein kann, dass es knapp wird. Das sieht der Arzt aber auch sehr gut auf dem US, wie groß der Kopf ist und ob er durchs Becken passt. Und wie eine Frau gebaut ist, hat auch nicht unbedingt viel mit der Breite ihres Beckens zu tun. Es gibt sehr dünne Frauen mit breitem Becken, und es gibt dicke Frauen mit sehr engem Becken. Dein Arzt wird schon wissen, was er macht. Und wenn du ihm nicht traust, dann hole dir doch noch eine zweite Meinung von einem anderen Arzt ein. Bzw. konfrontiere deinen Arzt mit deinen Bedenken.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von dominus am 14.11.2017, 18:35 Uhr

Also das einzige, wovor ich Angst hätte, wäre die Zeit nach der Geburt, das nicht Ausschlafen etc. Ich persönlich finde Geburten einfach toll und ehrlich - am liebsten würde ich noch Kind Nr. vier bekommen, um dieses einzigartige Erlebnis noch einmal zu haben...Bin bei Nr. 1 aber auch von Anfang an recht entspannt an die Sache gegangen und es hat super geklappt. Bei Nummer zwei habe ich mich dann regelrecht auf die Geburt gefreut, weil man da ja schon wusste, wie es geht und damit auch bewusster umgehen konnte - ist aber leider ein Not-KS geworden. Aber die dritte Geburt habe ich wirklich richtig intensiv erlebt. Und es ist so einmalig...Schmerzen sind relativ, zur Not gibt es dagegen auch Mittel. Hör auf deinen Körper, gehe mit den Wehen mit und arbeite nicht dagegen - jede Wehe bringt dich deinem Baby ein Stückchen näher. Ich wünsch dir alles Gute

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von skyrim am 18.11.2017, 0:09 Uhr

Ich kann dich so gut verstehen! Vor meiner ersten Geburt vor 4 Jahren hatte ich gegen Ende der SS genau so viel Angst und sogar richtige Panikattaken! Zum Glück ging es bei mir bereits in der 38. SSW los so dass ich mich nicht mehr ganz so sehr reinsteigern konnte. Aber du wirst lachen, als ich dann eine Nacht Wehen bekam, war meine Angst wie weg geblasen. Ich habe überhaupt nicht mehr daran gedacht Angst zu haben, komisch, ich weiß auch nicht wieso. Ich war dann eben nur noch mit den Wehen beschäftigt, welche ich plötzlich als ganz natürlich empfand. Ein wenig Angst bekam ich dann noch mal ganz kurz, als ich schon so 2-mal gepresst hatte und die Hebi die Handschuhe anzog und unter mir Handtücher und Folie ausbreitete. Da wurde mir noch mal kurz bewusst, dass da gleich noch das Köpfchen durch muss und dann mein Baby wirklich da ist! Aber dann musste ich auch schon wieder pressen und schwups, war das Köpfchen und gleich danach meine Tochter da! Das war schön und schon in der gleiche Sekunde spürst du nicht mehr die Spur an Schmerzen und hast alle was vorher war sofort vergessen! So ganz wohl bei dem Gedanken an diese Geburt ist mir dieses Mal auch nicht, aber ich habe eine ganz liebe Hebi, welche mir Mut macht und eine gute Einstellung zum Thema Geburt hat. Ich sage mir immer, was soll ich mich nun noch verrückt machen, irgendwie kommen sie alle raus und ändern kann ich nun eh nichts mehr. Versuche immer nur an dein Baby zu denken und nicht an alles andere drum herum! Du wirst das schaffen, so wie tausende andere Frauen vor dir auch. Liebe Grüße

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von nesty92 am 20.11.2017, 21:58 Uhr

Was die Geburt betrifft, kann ich dich verstehen...ich hab schon 2 Kinder. Die erste Geburt war eine Einleitung...3 Tage ein Trip durch die Hölle...Die zweite Geburt war rein objektiv betrachtet eine Bilderbuchgeburt. Trotzdem war sie ein brutales, heftiges Erlebnis, wie halt eine Geburt so ist. Ich hab zwar die Schmerzen vergessen, aber ich werde nie meine Gedanken vergessen, die ich in den Momenten während der Geburt hatte. Und dann denk ich mir immer wieder, was muss passieren, dass ich sowas denke? Ich hoffe, du verstehst, was ich meine. Ich will dir keine Angst machen oder so, ich bin nur ehrlich und sage dir, ich bekomme im Mai mein 3. Kind und hab totale Angst vor der Geburt... wie beim letzten Mal...Panik...ich kann nicht genau definieren, wovor, vielleicht vor dem Ungewissen, nicht wissen, wie es genau abläuft. Was ich dir raten kann und was ich auch wieder machen werde, ist Akkupunktur. Damit hab ich echt gute Erfahrungen gemacht bei meiner 2.Geburt. Kurz und gut sag ich dir aber, trau dich! Bei aller Angst und auch den Schmerzen, es lohnt sich allemal!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Gawanna am 23.11.2017, 22:45 Uhr

Hallo, ich freue mich für jeden bei dem die Geburt ohne Probleme verlief und es keine allzu großen Beschwerden gab. Zum Glück ist das der Normalfall. Aber es treten durchaus Komplikationen auf und anstatt stolz zu sein, dass alles gut ging finde ich man sollte eher dankbar dafür sein, dass man eine doch recht gute, komplikationsfreie Geburt erleben durfte, egal ob mit oder ohne PDA und M E nach egal wie lange die Wehen waren. Zu Deiner Frage: entscheide selber, ich hatte in einem Krankenhaus entbunden, keine PDA, keine Schmerzmittel, also völlig natürlich, dafür durfte ich die Komplikationen auch recht ungefiltert miterleben, natürlich auch meine Panik, dies hat meinen tollen Eindruck einer absolut natürlichen Geburt recht stark getrübt, so dass ich sage, wenn es das nächste mal sich auch nur andeutet genauso zu laufen, dann werde ich im Vorfeld schon einen Termin für einen KS machen. Entscheide selber, überlege Dir was Dir wichtig ist, kein noch so natürliches Geburtserlebnis ist es wert, wenn Du mittendrin wirklich Angst hast um Dein Kindchen, man sollte sich währenddessen in gewissem Maße geborgen, bzw., gut aufgehoben und sicher fühlen. LG

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von tambov am 28.11.2017, 22:41 Uhr

Wenn Du Dich so in diese Ängste reinsteigerst, wird es auch nicht besser. Sehe doch erstmal die positiven Sachen: Nach der Geburt hältst Du Dein Kind in den Armen, das Kind, auf das Du so lange warten musstest. 40 Wochen sind endlich rum, freue Dich auf das schönste Gefühl der Welt, sauge diesen Augenblick auf, es ist Wahnsinn, was da passiert. Natürlich kann ich Deine Angst verstehen, Angst vor den Schmerzen, Angst vor der Situation, die man nicht mehr kontrollieren kann. Aber glaube mir, verlass Dich auf Dich, habe keine Hemmungen, den Schmerz zuzulassen, schreie, wenn Dir danach ist. Aber mache Dir auch klar: mit jeder Wehe kommt Dir Dein Kind ein Stück näher, mit jeder Wehe zeigst Du dem Kind den Weg, unterstütze das Kind auf dem Weg ins Leben. Und wenn alles vorbei ist, kannst Du irgendwann mal über Deine Ängste lächeln. Alles Gute für euch

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von frig am 04.12.2017, 19:51 Uhr

Also als ich meine PDA bekam, war mir alles egal... Da habe ich auch den Pieks nicht gemerkt. Such dir eine Hebamme und besprich deine Sorgen mit ihr. Vielleicht kann sie dir helfen.
Ansonsten hat die Mama neben mir mit ihrem Kaiserschnitt ganz schön gejammert. Noch dazu bekam sie von Montag bis Freitag noch täglich eine Thrombosespritze...Ich war nicht so schnell fit nach meiner natürlichen Geburt, weil ich einen Kreislaufkollaps danach hatte, aber so gelitten wie die Mama neben mir, habe ich nicht. Ansonsten gibt es hier Geburtsberichte, vielleicht magst du da einfach lesen. Am Ende ist es aber sowieso ganz anders.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Druda789 am 08.12.2017, 19:51 Uhr

Hallo, du brauchst wirklich keine Angst zu haben. Wir Frauen sind dafür gemacht Kinder zu bekommen :-) Vertraue deinem Körper! Ich kann ehrlich sagen, dass meine Wehen nicht schlimmer waren als leichte Magenkrämpfe. Bei meiner 1.Tochter bin ich erst nach dem Blasensprung ins KH, weil ich keine Schmerzen hatte, sondern nur ein bisschen Bauchziehen (das waren die Wehen). Dort hatte ich direkt Presswehen, die dann 1,5 Stunden dauerten, weil der Damm zu fest war. Nach einem Dammschnitt (den ich nicht gespürt hab) war meine Maus dann da. Die Presswehen waren sehr anstrengend und schmerzhaft und ich war danach völlig erschöpft. Trotzdem hab ich mich auf meine 2.Geburt gefreut. Und bei meiner 2.Tochter hatte ich dann 6 Std lang ebensolches leichtes Ziehen (meine Wehen), wie ich es schon kannte, dann hatte ich 2 Presswehen, einen Dammschnitt und meine Kleine war da! Das war die absolute Traumgeburt und ich würde sofort noch ein Baby kriegen :-) Eine Geburt ist einfach das Allerschönste, das man sich vorstellen kann und du kannst dich darauf freuen. Klar kann auch alles anders laufen, aber am Ende hast du dein Baby und DU hast es geschafft!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von 1stDrive am 12.12.2017, 1:25 Uhr

Der schlimmste Fehler ist mit Angst in die Geburt zu starten! Angst führt zu Anspannung und zum Verkrampfen... und DAS macht dann die schlimmsten Schmerzen! Du musst deinen Kopf frei kriegen und es auf dich zukommen lassen. Vielleicht hilft es dir eine Visualisierung zu finden, mit der du unter den Wehen am besten durch den Schmerz kommst... wie eine Surferin die immer höher auf die Welle steigt und sie schließlich hinab saust... oder eine Rosenblüte, die sich öffnet... Atmen und ruhig bleiben ist die halbe Miete, der Schmerz öffnet dich für dein Kind. Das ist ein wundervoller Gedanke an den man sich klammern kann! Mit PDA habe ich keine Erfahrungen, aber das Reißen oder Schneiden spürst du nicht als Schmerz, wenn überhaupt. Das Nähen ist unangenehm, aber wenn die Mäuse erstmal in deinen Armen liegen ist dir das Schnuppe. Das steht man auch noch den Moment durch. Ob man sich an der eigenen Mutter orientieren kann... kommt drauf an, wie ähnlich ihr gebaut und konstituiert seid. Meine hat beim 1. Kind 2h gebraucht von der ersten Wehe bis zum Schrei - ich 14,5h... ich bin aber auch kleiner und ganz anders gebaut als sie. Dafür hat meine 2. Geburt dann auch nur 2h gedauert. Meine Mutter wiederum war deutlich schneller als bei den Geburten ihrer eigenen Mutter... also ich würde sagen, nein, man kann sich nicht zwangsläufig an der eigenen Mutter orientieren. Ich wünsche dir alles Gute und kann nur sagen, ich bekomme nun das 3. und freue mich darauf! Die Schmerzen werden wieder ätzend sein, aber sie sind auszuhalten und das Gefühl, wenn man es geschafft hat. Es gibt nichts Schöneres!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von visio am 13.12.2017, 22:53 Uhr

Ich würde Dir schon empfehlen in Deine Geburtsklinik zu gehen und offen über Deine Ängste zu reden. So kann Dich Rücksicht genommen werden, wenn sie es nicht tun im Gespräch, ist es die falsche Klinik. Rede mit den Hebammen in der Klinik was immer dort angeboten wird. Eventuell hast du wenn es eine größere Klinik ist auch die Möglichkeit mit einem Psychologen zu reden, um zu erörtern wo diese ungewöhnlichen Ängste herkommen und was du dagegen tun kannst. Sprich das mit dem ersten Blick an, mit dem bonding dass Du brauchst. Auch wenn du per Kaiserschnitt entbindest, ist es Dein Körper Deine Geburt! Ich habe zwei eingeleitete Geburten die andere evtl als Horror bezeichnen würden, aber ich habe mich als Herrin der Lage gefühlt. Ich vermute genau dieses Gefühl geht dir durch den vorhergehenden Kaiserschnitten ab. Und genau deswegen musst du das Gespräch suchen. Ich wünsche Dir ein Geburtserlebnis, dass dich die Schrecken der ersten etwas verarbeiten lässt.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von bander am 15.12.2017, 21:29 Uhr

Ich kann Deine Angst auch absolut nachvollziehen. Ich war überrascht, dass es mehr war, als ich es mir jeh vorstellen konnte: egal, was es rund um die Geburt war: Geburtsschmerzen, Glück, Unfassbarkeit über das kleine Wesen, das ich auf dem Bauch liegen hatte. Ich war schlicht und weg überwältigt. Das schloss auch die Wehen, besonders die Presswehen ein. Ich hätte nie gedacht, dass ein Mensch solche Schmerzen aushalten kann und bin mir nun im Zwiespalt: ebenso eine Höllenangst, wieder so viele, lange Schmerzzeiten erleben zu müssen und auf der anderen Seite zu wissen, das geht vorüber und ich habe endlich mein kleines Mädchen auf dem Bauch. Ich habe auch schon mit PDA oder Wassergeburt geliebäugelt, weil ich eine normale Geburt ohne Hilfsmittel eigentlich nicht nochmal mitmachen möchte und das nicht, weil ich ein Schmerz-Weichei bin, sondern die Geburt meines Sohnes als die Hölle erlebt habe und mir damals geschworen habe, nie wieder Kinder zu kriegen.
Ich versuche mir auch immer wieder einzureden, dass es nur ein paar Stunden ziemlich unangenehm wird. Bei meinem Sohn machte ich damals einen GVK, aber hatte vergessen, mir rechtzeitig eine Hebi zu besorgen. So ging ich eigentlich nur mit Sachwissen in die Geschichte rein, ohne dass mir jemand auch seelisch zur Seite stand und das will ich dieses Mal auch anders machen. Ich hoffe, es hilft mir, bei der bevorstehenden Geburt etwas lockerer zu werden und die Wehen als nichts Schreckliches in mich aufzunehmen. Ich wünsche Dir alles Gute für die restliche Ss und auch Hilfe, diese Ängste in den Griff zu kriegen!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von miogan am 18.12.2017, 23:59 Uhr

Hallo, ich habe vor meiner SS auch so gedacht und geredet wie du: Vollnarkose, Kaiserschnitt, etc. Dann durch den Vorbereitungskurs und meine Schwangerschaft war klar, ich mag das Kind spontan bekommen. Ich wollte unter keinen Umständen eine PDA, ich habe starke Nadelphobie und kippe immer beim Blutabnehmen um, mir darf keine was von medizinischen Dingen erzählen, da wird mir schon anders. Also die Geburt meines Sohnes ist dann so abgelaufen, dass ich 19 Std. Wehen hatte, die sehr gut auszuhalten waren, nur die letzten 3 Stunden waren schmerzhaft, aber zu vergleichen mit einer Nierenbeckenentzündung, die ich schon 2 mal hatte. Ich hatte nur 3 Presswehen, dann war der Kleine da – und nach der Geburt habe ich gefragt, obs das schon war. Ich habe keine Schmerzmittel bekommen, gar nichts und es war super! Hatte auch einen Dammschnitt und das merkt man gar nicht. Lass dich nicht verrückt machen, jede Geburt ist anders, meine Nächste kann auch total anders sein! Wenn du die Schmerzen nicht aushältst, bekommst du eine PDA – wenn du das möchtest – das soll auch helfen- da ich keine hatte kann ich dazu nichts sagen, aber lass dir das Erlebnis der Geburt nicht durch einen Kaiserschnitt und dann noch Vollnarkose (machen die Ärzte sowieso nur im Notfall, geplanter Kaiserschnitt ist immer mit PDA) – denn unter Vollnarkose kannst du dein Kind nicht direkt sehen, du bekommst nichts mit und eine Freundin von mir hatte lange starke Bindungsprobleme durch diesen Kaiserschnitt! Trau dir was zu! Du bist unter einer Geburt sehr stark und schaffst Dinge, die du dir sonst nicht zutraust! und dann kannst du sehr stolz sein auf dich und dein Kleines! Alles Gute!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Capsula am 03.01.2018, 17:14 Uhr

Also das einzige, wovor ich Angst hätte, wäre die Zeit nach der Geburt, das nicht Ausschlafen etc. Ich persönlich finde Geburten einfach toll und ehrlich - am liebsten würde ich noch Kind Nr. vier bekommen, um dieses einzigartige Erlebnis noch einmal zu haben...Bin bei Nr. 1 aber auch von Anfang an recht entspannt an die Sache gegangen und es hat super geklappt. Bei Nummer zwei habe ich mich dann regelrecht auf die Geburt gefreut, weil man da ja schon wusste, wie es geht und damit auch bewusster umgehen konnte - ist aber leider ein Not-KS geworden. Aber die dritte Geburt habe ich wirklich richtig intensiv erlebt. Und es ist so einmalig. Schmerzen sind relativ, zur Not gibt es dagegen auch Mittel. Hör auf deinen Körper, gehe mit den Wehen mit und arbeite nicht dagegen - jede Wehe bringt dich deinem Baby ein Stückchen näher...Ich wünsch dir alles Gute

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von L1nage am 10.01.2018, 23:39 Uhr

Ich kann deine Angst gut verstehen, denn mir ging es nicht besser…ich hatte damals auch panische Angst vor der Entbindung. Mir hat man dann geraten die PDA zu nehmen, damit die schmerzen erträglich werden. Als ich dann in den Kreißsaal kam, hat man mich ans CTG angeschlossen und nach 1 Std mir die PDA verabreicht, die mir auch sehr geholfen hat. Ich lag 7 Std in den Wehen bis unsere Tochter das Licht der Welt erblickte. Dir kann ich die PDA auch wärmstens empfehlen, weil die Wehenschmerzen dann erträglich sind. Bin auch vor knapp 14 Monaten das erste mal Mama geworden und meine Tochter ist jetzt knapp 14 Monate alt. Dir wünsch ich viel Glück für die Geburt und das alles gut klappt.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von girlPlanet am 14.01.2018, 19:36 Uhr

Ich habe mein Sohn spontan und ohne Schmerzmittel auf die Welt gebracht. Ich hatte auch voll die Panik und wusste nicht, wie ich unter der Geburt reagieren werde, ob ich das überhaupt durchstehen kann, ob alles gut geht, wie ich reagiere wenn die Wehen einsetzten oder die Fruchtblase platzt...Es ist ein unglaubliches und unvergessliches Erlebnis! Natürlich ist es schmerzhaft, aber es ist auszuhalten. Wenn dir dann dein Baby in den Arm gelegt wird, dann weisst du wofür du das alles durchgestanden hast. Die Schmerzen empfindet Jeder anders. Ich kann dir das auch nicht beschreiben. Die Wehen an sich waren für mich nicht so schlimm. Ich achtete darauf, dass ich immer gut atmete und so konnte ich mich zwischen den Wehen auch ein bisschen erholen. Das wirklich unangenehmste war, als das Köpfchen durch musste. Aber es geht vorbei und es war unbeschreiblich, als mir meine Maus in den Arm gelegt wurde. Du musst ein bisschen auf deinen Körper vertrauen. Versuch gelassen an die ganze Sache ranzugehen. Und eins musst du wissen, du bist nicht allein bei der Geburt. Vielleicht kommt dein Mann mit und da ist ja auch noch die Hebamme, die tagtäglich bei Geburten dabei ist und dir auch hilfreiche Tipps geben kann. Lass es auf dich zukommen und denk daran, das größte Geschenk das man überhaupt bekommen kann wird dir nach der Geburt in die Arme gelegt! Ich wünsche dir alles Liebe und Gute

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Garuda am 19.01.2018, 0:30 Uhr

Meine Geburt war mir eine Lehre für immer. Nach den Torturen hatte ich keine Lust mehr auf weitere. Kann dich sehr gut verstehen, dass du Angst hast. Eine Geburt ist weder schön noch spannend. Nur aufreibend, sehr schmerzhaft und zieht sich mehrere Stunden hin, oder gar Tage. Das muss man erst mal nervlich aushalten. Ich bin davon überzeugt, dass viele Frauen nie zugeben würden, dass sie Angst haben. Und dann verstehe ich noch weniger wie es so zur Mehrfachgeburt kommen kann. Wollen diese Frauen alle leiden? Oder vergessen sie bei jeder neuen Schwangerschaft die Torturen von anderen Geburten?
Geburten sind also nicht immer unbedenklich und können auch in einem Trauma enden. Wenn man dann noch daran denkt, dass Mehrfachgeburten das Bindegewebe strapazieren und so Hängebrüste und Hängebäuche, sowie Zellulitis entstehen, ist es kein Wunder mehr, dass schon Frauen mit 30 oft geburtsgeschädigt aussehen. Auch Varizen treten häufig auf, Ödeme und andere Wasseranhäufungen in den extremen. Die nervliche Belastung mit mehreren Kleinkindern kann psychische Depressionen wegen Überforderung auslösen. Es gehen auch immer wieder Ehen wegen des unterschiedlichen Kinderwunsches in die Brüche. Alleinerziehende Damen sind grossen Doppelbelastungen ausgesetzt, wenn sie mehr als ein Kind haben. Oft bliebt die Erziehung auf der Strecke und die Kinder werden zu Problemkindern. Das muss ja grosse Probleme geben.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Viskus am 24.01.2018, 23:34 Uhr

Ich habe vor meiner SS auch Angst: Vollnarkose, Kaiserschnitt, etc. Dann durch den Vorbereitungskurs und meine Schwangerschaft war klar, ich mag das Kind spontan bekommen. Ich wollte unter keine Umstände eine PDA, ich habe starke Nadelphobie und kippe immer beim Blutabnehmen um, mir darf keine was von medizinischen Dingen erzählen, da wird mir schon anders. Also die Geburt meines Sohnes ist dann so abgelaufen, dass ich 19 Std. Wehen hatte, die sehr gut auszuhalten waren, nur die letzten 3 Stunden waren schmerzhaft, aber zu vergleichen mit einer Nierenbeckenentzündung, die ich schon 2 mal hatte. Ich hatte nur 3 Presswehen, dann war der Kleine da – und nach der Geburt habe ich gefragt, obs das schon war. Ich habe keine Schmerzmittel bekommen, gar nichts und es war super! Hatte auch einen Dammschnitt und das merkt man gar nicht – Lass dich nicht verrückt machen, jede Geburt ist anders, meine Nächste kann auch total anders sein! Wenn du die Schmerzen nicht aushälst bekommst du eine PDA – wenn du das möchtest – das soll auch helfen- da ich keine hatte kann ich dazu nichts sagen, aber lass dir das Erlebnis der Geburt nicht durch einen Kaiserschnitt und dann noch Vollnarkose (machen die Ärzte sowieso nur im Notfall, geplanter Kaiserschnitt ist immer mit PDA) – denn unter Vollnarkose kannst du dein Kind nicht direkt sehen, du bekommst nichts mit und eine Freundin von mir hatte lange starke Bindungsprobleme durch diesen Kaiserschnitt! Trau dir was zu! Du bist unter einer Geburt sehr stark und schaffst Dinge, die du dir sonst nicht zutraust! und dann kannst du sehr stolz sein auf dich und dein Kleines! Alles Gute!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von eragona00 am 04.02.2018, 19:46 Uhr

Ich kann dich so gut verstehen! Vor meiner ersten Geburt vor 4 Jahren hatte ich gegen Ende der SS genau so viel Angst und sogar richtige Panikattaken. Zum Glück ging es bei mir bereits in der 38. SSW los so, dass ich mich nicht mehr ganz so sehr reinsteigern konnte. Aber du wirst lachen, als ich dann eine Nacht Wehen bekam, war meine Angst wie weg geblasen. Ich habe überhaupt nicht mehr daran gedacht, Angst zu haben. Ich war dann eben nur noch mit den Wehen beschäftigt, welche ich plötzlich als ganz natürlich empfand. Ein wenig Angst bekam ich dann noch mal ganz kurz, als ich schon so 2 mal gepresst hatte und die Hebi die Handschuhe anzog und unter mir Handtücher und Folie ausbreitete. Da wurde mir noch mal kurz bewusst, dass da gleich noch das Köpfchen durch muss und dann mein Baby wirklich da ist. Aber dann musste ich auch schon wieder pressen und war das Köpfchen und gleich danach meine ganze Tochter da! Was war das schön und schon in der gleiche Sekunde spürst du nicht mehr die Spur an Schmerzen und hast alle was vorher war sofort vergessen! So ganz wohl bei dem Gedanken an diese Geburt ist mir dieses mal auch nicht, aber ich habe eine ganz liebe Hebi, welche mir Mut macht und eine gute Einstellung zum Thema Geburt hat. Ich sage mir immer, was soll ich mich nun noch verrückt machen, irgendwie kommen sie alle raus und ändern kann ich nun eh nichts mehr. Versuche immer nur an dein Baby zu denken und nicht an alles andere drum herum. Du wirst das schaffen, so wie tausende andere Frauen vor dir auch. Liebe Grüße und eine ganz tolle Geburt

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Karima55 am 12.02.2018, 20:35 Uhr

Der schlimmste Fehler ist mit Angst in die Geburt zu starten! Angst führt zu Anspannung und zum Verkrampfen... und DAS macht dann die schlimmsten Schmerzen! Du musst deinen Kopf frei kriegen und es auf dich zukommen lassen. Vielleicht hilft es dir eine Visualisierung zu finden, mit der du unter den Wehen am besten durch den Schmerz kommst... Atmen und ruhig bleiben ist die halbe Miete, der Schmerz öffnet dich für dein Kind, das ist ein wundervoller Gedanke an den man sich klammern kann! Mit PDA habe ich keine Erfahrungen, aber das Reißen oder Schneiden spürst du nicht als Schmerz, wenn überhaupt. Das Nähen ist unangenehm, aber wenn die Mäuse erstmal in deinen Armen liegen ist dir das Schnuppe. Das steht man auch noch den Moment durch. Ob man sich an der eigenen Mutter orientieren kann... kommt drauf an, wie ähnlich ihr gebaut und konstituiert seid. Meine hat beim 1. Kind 2h gebraucht von der ersten Wehe bis zum Schrei - ich 14,5h... ich bin aber auch kleiner und ganz anders gebaut als sie. Dafür hat meine 2. Geburt dann auch nur 2h gedauert. Meine Mutter wiederum war deutlich schneller, als bei den Geburten ihrer eigenen Mutter... also ich würde sagen, nein, man kann sich nicht zwangsläufig an der eigenen Mutter orientieren. Ich wünsche dir alles Gute und kann nur sagen, ich bekomme nun das 3. und freue mich darauf! Die Schmerzen werden wieder ätzend sein, aber sie sind auszuhalten und das Gefühl, wenn man es geschafft hat... es gibt nichts Schöneres!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von durga5 am 17.02.2018, 22:24 Uhr

Ich freue mich für jeden bei dem die Geburt ohne Probleme verlief und es keine allzugroßen Beschwerden gab. Zum Glück ist das der Normalfall. Aber es treten durchaus Komplikationen auf und anstatt stolz zu sein, dass alles gut ging finde ich man sollte eher dankbar dafür sein, dass man eine doch recht gute, komplikationsfreie Geburt erleben durfte, egal ob mit oder ohne PDA und M E nach egal wie lange die Wehen waren. Zu Deiner Frage: entscheide selber, ich hatte in einem Krankenhaus entbunden, keine PDA, keine Schmerzmittel, also völlig natürlich, dafür durfte ich die Komplikationen auch recht ungefiltert miterleben, natürlich auch meine Panik, dies hat meinen tollen Eindruck einer absolut natürlichen Geburt recht stark getrübt, so dass ich sage, wenn es das nächste mal sich auch nur andeutet genauso zu laufen, dann werde ich im Vorfeld schon einen Termin für einen KS machen. Entscheide selber, überlege Dir was Dir wichtig ist, kein noch so natürliches Geburtserlebnis ist es wert, wenn Du mittendrin wirklich Angst hast um Dein Kindchen, man sollte sich währenddessen in gewissem Maße geborgen, bzw. gut aufgehoben und sicher fühlen.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von osis am 22.02.2018, 19:17 Uhr

Was die Geburt betrifft, kann ich dich verstehen...ich hab schon 2 Kinder. Die erste Geburt war eine Einleitung. 3 Tage ein Trip durch die Hölle...Die zweite Geburt war rein objektiv betrachtet eine Bilderbuchgeburt, trotzdem war sie ein brutales, heftiges Erlebnis, wie halt eine Geburt so ist. Ich hab zwar die Schmerzen vergessen, aber ich werde nie meine Gedanken vergessen, die ich in den Momenten während der Geburt hatte. Und dann denk ich mir immer wieder, was muss passieren, dass ich sowas denke? Ich will dir keine Angst machen oder so, ich bin nur ehrlich und sage dir, ich bekomme im Mai mein 3. Kind und hab totale Angst vor der Geburt...wie beim letzten Mal Panik...ich kann nicht genau definieren, wovor, vielleicht vor dem Ungewissen, nicht wissen, wie es genau abläuft. Was ich dir raten kann und was ich auch wieder machen werde, ist Akkupunktur, damit hab ich echt gute Erfahrungen gemacht bei meiner 2. Geburt...Kurz und gut sag ich dir aber, trau dich! Bei aller Angst und auch den Schmerzen, es lohnt sich allemal!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von mrs.nice am 24.02.2018, 20:36 Uhr

Also ich kann dir nur von normalen spontanen Geburten erzählen. Bei der ersten war ich 25. Ich hatte auch riesen Angst vor einer PDA und auch vor den Schmerzen aber ich wollte unbedingt normal entbinden und ohne Schmerzmittel (selbst wenn ich keine Angst vor Spritzen gehabt hätte).
Hat super geklappt mit der Geburt, ohne alles ich bin froh drüber würde nie sagen, das tat nicht weh aber ich kann sagen, dass alle Schmerzen sofort vergessen waren, als ich meine Tochter auf dem Bauch hatte! Meine zweite Entbindung war mit 29 und die wurde leider eingeleitet. Ich hatte in der ss so viele Probleme und so viele spritzen bekommen dass ich keine Angst mehr vorhabe. Ich hatte 2 OP in der ss und beide mit PDA die Angst war, dann auch weg wollte aber wieder keine PDA bekam aber leider eine, weil mein Muttermund bei 5cm aufgehört hat aufzugehen... hab mich 3 fast 4 Stunden mit den extremem Wehen gekämpft, weil ich keine PDA wollte! Aber dann hat die Hebamme gesagt, dass es nicht weiter gehen wird und kaum war die PDA dran ging es sofort weiter und 20 min später war meine zweite Tochter da. Der einzigste Vorteil an der PDA war das die Verletzungen mit dem Nähen nicht extra betäubt werden musste, sondern einfach so dann ging. Hoffe diese Geburt geht wieder ohne PDA, ich finde es lohnt sich die Schmerzen auszuhalten. Alles liebe

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von songsoul am 03.03.2018, 0:33 Uhr

Ich kann Dich gut verstehen. Die letzten Wochen vor der Geburt meiner Tochter war ich total durch den Wind, völlig fertig und total gereizt, weil ich an nichts mehr anderes denken konnte. Als es dann los ging, habe ich total gezittert und erst mal eine Runde geheult. Aber...ich kann Dich wirklich beruhigen, ich habe zu keinem Zeitpunkt, auch nicht direkt nach der Entbindung, gedacht "nie mehr", wirklich nicht, und die Geburt meiner Tochter hat wirklich lange gedauert und war ziemlich kräfteraubend. Du brauchst wirklich keine Angst zu haben! Dein Körper hilft Dir während der Entbindung, das wirst Du jetzt nicht glauben, aber wenn ich heute darüber nachdenke, kann ich mich an gar nicht mehr alles so klar erinnern, weil ich oft die Augen geschlossen hatte und wie schläfrig war, trotz der Wehen, das meine ich mit helfen. Ich fand die Schmerzen auch gar nicht so schlimm, viel mehr habe ich enormen Druck empfunden! Ich habe jetzt zwar auch schon mit gemischten Gefühlen an die Entbindung gedacht, aber diesmal sind es andere Gefühle, weniger die Angst wie bei der ersten SS. Aber ich denke, auch wenn man noch so viele Kinder bekommen hat, so wird einem vor der Entbindung immer etwas unwohl sein. Du schaffst das mit Sicherheit wunderbar und die meisten Geburten gehen auch recht schnell, auch bei Erstgebärenden. LG

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von zola am 10.03.2018, 20:16 Uhr

Ich antworte dir, weil ich deine Angst sehr gut kenne. Ich hatte auch 2 Spontangeburten, eine vor 3 Jahren und eine vor 4 Tagen. Bei beiden Geburten hatte ich Angst vor Schmerzen und Angst ob alles gut gehen würde und mittendrin hab ich mich immer gefragt, warum ich mich nicht verdammt nochmal für KS entschieden hab. Aber du wirst sehen, die Geburt geht vorbei und mit einem Mal sind alle Schmerzen weg. Da sind nur noch Glücksgefühle und man ist so schnell wieder fit und kann sich um das Baby kümmern. Ich konnte nach 2 Stunden duschen gehen und ganz in Ruhe und schmerzlos mit meinem Baby kuscheln und stillen. Der ganze Schmerz war vergessen. Ich würde es niemals anders machen und ich würde mich immer wieder für normale Geburt entscheiden. Mach dir keine Gedanken und lass es einfach auf dich zukommen, jede Geburt ist anders, es muss nicht immer Horror sein. Ich wünsch dir ganz viel Glück für die Geburt und eine wunderschöne Zeit mit deinem Schatz!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Adler am 16.03.2018, 21:01 Uhr

Also erstmal kann ich dich verstehen, dass du Angst vor der 2. Geburt hast wenn die 1. schon für dich sehr schlimm gewesen ist. Wie es ist Angst davor zu haben kann ich mir nicht vorstellen, da ich eine sehr schöne 1. Geburt hatte und nun auch bei der 2. SS noch sehr entspannt daran denken kann. Ich hoffe das bleibt auch so. Vielleicht hilft es dir ja, wenn du nochmal zur Vorsorge bei der Hebamme Nr.2 oder so gehen kannst.
Vielleicht sieht die deine Ängste realistischer als ihre Kollegin und hat dann vielleicht noch ein paar Tipps für dich. Ich bin bei der 1. SS auch zu der Kollegin meiner eigentlichen Hebamme gegangen, weil ich mich bei der 1. Hebamme irgendwann nicht mehr ernstgenommen fühlte. Was sagt denn dein FA dazu? Was ich sehr verwirrend finde, ist dass du eigentlich ja dann 4 mögliche Hebamme hast. Das ist schon ziemlich viel. Ich hoffe, dass dir die Ängste noch ein wenig genommen werden können. Vielleicht kannst du dich ja noch mit Freundinnen austauschen, wie deren 2. Geburt so verlaufen ist, evtl. war ja eine dabei der es genau so ging wie dir jetzt. Vielleicht hat sie ja einen Weg gefunden, damit umzugehen. Ich wünsch dir echt alles Gute! Kopf hoch…Liebe Grüße

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von alerana am 21.03.2018, 20:27 Uhr

Du bist ganz sicher nicht die einzige die Angst vor der Geburt hat! Allerdings solltest Du versuchen etwas gelassener an das Ganze ranzugehen. Ich weiss, einfacher gesagt als getan... Aber weisst Du, jede Geburt ist anders, daher wird es Dich auch garnicht weiterbringen wenn Du Dir Horrorgeschichten von anderen anhörst. Wenn Dir wieder wer versucht so etwas aufzutischen sag dass Du das nicht möchtest. Ich gehe davon aus, dass Du im Krankenhaus entbinden wirst, oder? Da werden Du und Dein Baby in aller Regel gut überwacht. Außerdem ist es fast jederzeit möglich etwas gegen die Schmerzen zu bekommen, sollte es für dich zu arg werden. Was den Dammschnitt anbelangt, vielleicht brauchst Du ja garkeinen. Und selbst wenn, das Gewebe steht zum Zeitpunkt des Schneidens so unter Spannung, das Du normalerweise so rein gar nichts davon merken wirst. Lies Dir mal einige Geburtsberichte hier durch, die meisten sind doch eigentlich wunderschön. Klar, eine Geburt tut weh, eine Geburt kann lange dauern, aber meistens ist es doch so, dass man das alles dann doch mehr oder weniger gut wegstecken kann. Und das was am Ende auf Dich wartet ist eben einfach all die Mühe wert! Hast Du keine Hebamme mit der Du mal über Deine Ängste sprechen kannst? Ich denke gerade bei solchen Themen ist man dort oft besser aufgehoben als beim Gyn. Der sieht das Ganze halt aus medizinischer Sicht, und nüchtern betrachtet ist eine Geburt aus solch einer Sicht eben auch normalerweise so rein gar kein Problem.
Weisst Du, mich plagen gelegentlich auch Ängste, aber ich versuche mich dem nicht so ganz hinzugeben, denn letztendlich kann ich jetzt noch garnicht wissen, wie`s wird und ich vertraue einfach darauf das ich das genauso gut hinbekomme wie die meisten anderen Frauen auch. Ich wünsche Dir auf jedenfall alles Gute!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von taka am 24.03.2018, 19:58 Uhr

Das ist nun schon mein drittes Kind und mit jeder SS wird die Panik größer, weil ich weiß was auf mich zukommt. Am Anfang wollte ich unbedingt eine spontane Geburt. Dann haben wir in der 27. SSW festgestellt, dass die Kleine in BEL liegt. Habe schon innerlich mit einem KS abgeschlossen, zumal ich eigentlich eine Sterilisation haben will. Sterilisation doch. Als ich dann letzte Woche beim FA war und die Kleine sich dann plötzlich gedreht hatte, war ich ein wenig hin und her geworfen. Einerseits kann man mit einem KS besser planen und ich hätte die Steri gleich machen lassen. Und dass man davor keinerlei Schmerzen hat, ist ja mal eine gute Abwechslung. Aber dass man danach die Kleine nicht gleich auf die Brust bekommt und dass man danach auf Hilfe angewiesen ist, weil man sich nicht so bewegen kann wie man will, gefällt mir gar nicht. Bei einer spontanen Geburt hat man schon ganz schön dolle Schmerzen, aber wenn die Kleinen da sind, hat man sofort alle Schmerzen vergessen, vermutlich die Glückshormone und man bekommt die Kleinen gleich auf die Brust. Ich war danach gleich richtig fit, konnte mich gleich komplett um die Jungs kümmern und konnte relativ schnell wieder nach Hause gehen. Und der größte Vorteil einer Spontangeburt: Das Geburtsdatum ist bis zum Schluss offen. Ich würde es sehr komisch finden, wenn ich heute schon wüsste, wann die Kleine kommt. Viel Glück

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von maffin am 27.03.2018, 23:22 Uhr

Also das einzige, wovor ich Angst hätte, wäre die Zeit nach der Geburt, das nicht Ausschlafen etc. Ich persönlich finde Geburten einfach toll und ehrlich - am liebsten würde ich noch Kind Nr. vier bekommen, um dieses einzigartige Erlebnis noch einmal zu haben...Bin bei Nr. 1 aber auch von Anfang an recht entspannt an die Sache gegangen und es hat super geklappt. Bei Nummer zwei habe ich mich dann regelrecht auf die Geburt gefreut, weil man da ja schon wusste, wie es geht und damit auch bewusster umgehen konnte - ist aber leider ein Not-KS geworden. Aber die dritte Geburt habe ich wirklich richtig intensiv erlebt. Und es ist so einmalig. Schmerzen sind relativ, zur Not gibt es dagegen auch Mittel. Hör auf deinen Körper, gehe mit den Wehen mit und arbeite nicht dagegen - jede Wehe bringt dich deinem Baby ein Stückchen näher...Ich wünsch dir alles Gute

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von maffin am 27.03.2018, 23:22 Uhr

Also das einzige, wovor ich Angst hätte, wäre die Zeit nach der Geburt, das nicht Ausschlafen etc. Ich persönlich finde Geburten einfach toll und ehrlich - am liebsten würde ich noch Kind Nr. vier bekommen, um dieses einzigartige Erlebnis noch einmal zu haben...Bin bei Nr. 1 aber auch von Anfang an recht entspannt an die Sache gegangen und es hat super geklappt. Bei Nummer zwei habe ich mich dann regelrecht auf die Geburt gefreut, weil man da ja schon wusste, wie es geht und damit auch bewusster umgehen konnte - ist aber leider ein Not-KS geworden. Aber die dritte Geburt habe ich wirklich richtig intensiv erlebt. Und es ist so einmalig. Schmerzen sind relativ, zur Not gibt es dagegen auch Mittel. Hör auf deinen Körper, gehe mit den Wehen mit und arbeite nicht dagegen - jede Wehe bringt dich deinem Baby ein Stückchen näher...Ich wünsch dir alles Gute

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von fit4 am 04.04.2018, 17:17 Uhr

Also das einzige, wovor ich Angst hätte, wäre die Zeit nach der Geburt, das nicht Ausschlafen etc. Ich persönlich finde Geburten einfach toll und ehrlich - am liebsten würde ich noch Kind Nr. vier bekommen, um dieses einzigartige Erlebnis noch einmal zu haben...Bin bei Nr. 1 aber auch von Anfang an recht entspannt an die Sache gegangen und es hat super geklappt. Bei Nummer zwei habe ich mich dann regelrecht auf die Geburt gefreut, weil man da ja schon wusste, wie es geht und damit auch bewusster umgehen konnte - ist aber leider ein Not-KS geworden. Aber die dritte Geburt habe ich wirklich richtig intensiv erlebt. Und es ist so einmalig. Schmerzen sind relativ, zur Not gibt es dagegen auch Mittel. Hör auf deinen Körper, gehe mit den Wehen mit und arbeite nicht dagegen - jede Wehe bringt dich deinem Baby ein Stückchen näher...Ich wünsch dir alles Gute

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von catwoman99 am 10.04.2018, 23:42 Uhr

Hallo,
natürlich sind Wehen schmerzhaft, da braucht einem niemand was vormachen und ich gebe zu, ich habe zwischendurch auch gedacht, ich halte das nicht länger aus... ABER man glaubt gar nicht wozu man fähig ist, man hält es eben doch aus und jede Wehe bringt dich deinem Kind näher, da sollte man auch versuchen dran zu denken! Und hinterher ist wirklich alles vergessen und es hat sich definitiv gelohnt. Hast du eine Hebamme, die konnte mich damals auch sehr gut beruhigen. Wenn du also eine hast, sprich mit ihr darüber, sie kann dir sicher ein wenig deine Ängste nehmen. Mich hat auch immer die Option beruhigt, dass es ja im Notfall die Möglichkeit der PDA gibt, habe ich zwar dann nicht in Anspruch genommen, aber kenne viele die eine hatten und es wirklich geholfen hat. Warst du bei einem Geburtsvorbereitungskurs? Es stimmt nämlich wirklich, dass man mit den Atemtechniken gut über die Wehe kommt.Du schaffst das schon, genau wie alle anderen Frauen auch, das sage ich mir auch immer, ich bin nämlich auch wieder schwanger und habe natürlich auch vor dieser Geburt Angst, denn auch wenn es nicht meine erste ist, man weiß trotzdem nie was auf einen zukommt, ob evtl. was schief geht... Aber ich versuche meinem Körper und einfach der Natur zu vertrauen!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von phiphicat92 am 13.04.2018, 22:57 Uhr

Ich kann dich so gut verstehen! Vor meiner ersten Geburt vor 4 Jahren hatte ich gegen Ende der SS genau so viel Angst und sogar richtige Panikattaken. Zum Glück ging es bei mir bereits in der 38. SSW los so, dass ich mich nicht mehr ganz so sehr reinsteigern konnte. Aber du wirst lachen, als ich dann eine Nacht Wehen bekam, war meine Angst wie weg geblasen. Ich habe überhaupt nicht mehr daran gedacht, Angst zu haben, komisch ich weiß auch nicht wieso! Ich war dann eben nur noch mit den Wehen beschäftigt, welche ich plötzlich als ganz natürlich empfand.
Ein wenig Angst bekam ich dann noch mal ganz kurz, als ich schon so 2 mal gepresst hatte und die Hebi die Handschuhe anzog und unter mir Handtücher und Folie ausbreitete. Da wurde mir noch mal kurz bewusst, dass da gleich noch das Köpfchen durch muss und dann mein Baby wirklich da ist! Aber dann musste ich auch schon wieder pressen und schwups… war das Kopf und gleich danach meine ganze Tochter da! Was war das schön und schon in der gleiche Sekunde spürst du nicht mehr die Spur an Schmerzen und hast alle was vorher war sofort vergessen!
So ganz wohl bei dem Gedanken an diese Geburt ist mir dieses Mal auch nicht, aber ich habe eine ganz liebe Hebi, welche mir Mut macht und eine gute Einstellung zum Thema Geburt hat.
Ich sage mir immer, was soll ich mich nun noch verrückt machen, irgendwie kommen sie alle raus und ändern kann ich nun eh nichts mehr. Versuche immer nur an dein Baby zu denken und nicht an alles andere drum herum! Du wirst das schaffen, so wie tausende andere Frauen vor dir auch! Liebe Grüße und eine ganz tolle Geburt

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von lionherz am 16.04.2018, 23:32 Uhr

Ich hatte auch furchtbare Angst, bzw. vor einem Dammschnitt. Habe mich vorher sehr genau über dieses Thema informiert und mich dann dazu entschlossen, dass ich nur im äußersten Notfall schneiden lasse. Bei mir ist der Damm leider gerissen. War aber nicht so arg und ich habe es auch nicht gemerkt, als er gerissen ist. Ein Schnitt muss nicht besser sein, als ein Riss.
Habe gehört, dass man einen Dammschnitt, wenn man ihn zum richtigen Zeitpunkt macht, auch nicht spürt. Aber ich glaube nicht, dass das etwas mit dem Alter der Frau zu tun hat, ob geschnitten werden muss oder nicht und dass man das erst bei der Geburt sieht und noch nicht vorher sagen kann. Es kommt vielmehr darauf an, wie dehnbar dein Gewebe ist und wie groß der Kopf deines Kindes ist, als auf dein Alter.
Du kannst auch vorbeugend etwas tun, z.B. Dammmassagen und Himbeerblättertee trinken, eine Tasse pro Tag reicht, sonst wird der Damm zu weich, was auch nicht gut ist. Dammmassage reicht zwei Mal die Woche. Du kannst damit ca. in der 36. Woche anfangen.
Bei mir ist es zwar trotzdem gerissen und ich habe mich gefragt, ob das ganze überhaupt was bringt, aber wer weiß, ob es nicht schlimmer gerissen wäre, hätte ich das nicht getan.
Angst vor der Geburt ist normal. Man weiß ja nicht was auf einem zukommt. Habe mir halt gesagt, dass es andere vor mir auch schon geschafft haben. Obwohl andere mich eher als wehleidig beschreiben, habe ich die Geburt ganz ohne Schmerzmittel durchgehalten. Aber diese Möglichkeit steht dir ja auch offen, falls es gar nicht mehr geht.
Wusste bis zum Schluss nicht, wie ich nun erkennen soll, ob es wirklich soweit ist, da ich die Senkwehen schon Wochen vorher ziemlich arg gespürt habe und wusste nicht ob ich nun richtige Wehen unterscheiden kann. Aber als es losging wusste ich sofort, dass es nun soweit ist.
LG und viel Glück

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von wendetta am 24.04.2018, 1:21 Uhr

Klar hat man Angst, wenn man solche Horrorstorys erzählt bekommt! Was den anderen das gibt wüsste ich ja gern mal...Zum Thema Schmerz: es geht wirklich. Man hat während der Geburt ein völlig anderes Schmerz-und Zeitgefühl, irgendwie kommt man damit überraschend gut klar. Und als ich nicht mehr klar kam, weil ich übermüdet war und mich nicht mehr konzentrieren konnte, hab ich mir eine PDA setzen lassen. Herrlich! Hab erstmal zwei, drei Stunden gepennt damit, danach war ich auch schon so weit, dass ich pressen durfte. Und dank dem Schlaf davor ging das auch vom Energielevel her.
Ich würde lügen, wenn ich sage dass es nicht weh tut. Aber glaub mir, in der Situation drin hältst du das aus, es geht wirklich. Du fühlst und denkst dann anders, ich war hinterher überrascht wie Instinktgesteuert man während einer Geburt ist. Und wenn der Zwerg dann da ist, ist das das Beste was sie je passiert ist, es ist so super! Also Kopf hoch, und such dir eine gute Hebamme, mit der du reden kannst. Die erzählt dir die richtigen und wichtigen Dinge und nicht nur diesen Horrorquark!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von nintendo am 02.05.2018, 21:08 Uhr

Hallo,
Natürlich sind Wehen schmerzhaft, da braucht einem niemand was vormachen und ich gebe zu, ich habe zwischendurch auch gedacht, ich halte das nicht länger aus... ABER man glaubt gar nicht wozu man fähig ist, man hält es eben doch aus und jede Wehe bringt dich deinem Kind näher, da sollte man auch versuchen dran zu denken! Und hinterher ist wirklich alles vergessen und es hat sich definitiv gelohnt. Hast du eine Hebamme, die konnte mich damals auch sehr gut beruhigen. Wenn du also eine hast, sprich mit ihr darüber, sie kann dir sicher ein wenig deine Ängste nehmen. Mich hat auch immer die Option beruhigt, dass es ja im Notfall die Möglichkeit der PDA gibt, habe ich zwar dann nicht in Anspruch genommen, aber kenne viele die eine hatten und es wirklich geholfen hat. Warst du bei einem Geburtsvorbereitungskurs? Es stimmt nämlich wirklich, dass man mit den Atemtechniken gut über die Wehe kommt. Du schaffst das schon, genau wie alle anderen Frauen auch, das sage ich mir auch immer, ich bin nämlich auch wieder schwanger und habe natürlich auch vor dieser Geburt Angst, denn auch wenn es nicht meine erste ist, man weiß trotzdem nie was auf einen zukommt, ob evtl. was schief geht... Aber ich versuche meinem Körper und einfach der Natur zu vertrauen!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von R1ta am 08.05.2018, 19:26 Uhr

Ich hatte auch 2 Spontangeburten, eine vor 3 Jahren und eine vor 4 Tagen. Bei beiden Geburten hatte ich Angst vor Schmerzen und Angst, ob alles gut gehen würde und mittendrin hab ich mich immer gefragt, warum ich mich nicht nochmal für KS entschieden hab. Aber du wirst sehen, Die Geburt geht vorbei und mit einem Mal sind alle Schmerzen weg. Da sind nur noch Glücksgefühle und man ist so schnell wieder fit und kann sich um das Baby kümmern. Ich konnte nach 2 Stunden duschen gehen und ganz in Ruhe und schmerzlos mit meinem Baby kuscheln und stillen. Der ganze Schmerz war vergessen. Ich würde es niemals anders machen und ich würde mich immer wieder für normale Geburt entscheiden.
Mach dir keine Gedanken und lass es einfach auf dich zukommen, jede Geburt ist anders, es muss nicht immer Horror sein. Ich wünsch dir ganz viel Glück für die Geburt und eine wunderschöne Zeit!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von venskii am 16.05.2018, 20:10 Uhr

Am besten solltest du jemanden suchen, der sich auf Angsttherapie spezialisiert hat. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass du bzgl. KS auch so reagieren könntest, wenn es erstmal soweit ist. Beide Varianten haben natürlich Risiken und Vor- sowie Nachteile. Setz dich in Ruhe bereits jetzt damit auseinander. Gerade wenn man Panik hat, dann kann man nicht früh genug damit beginnen. Setz dich aber auch damit auseinander, dass dein Kind entscheiden könnte, denn es kommt recht oft vor, dass man einen KS plant und es das Kind dann doch eiliger hat und spontan geboren wird, weil es für einen KS zu spät ist. Aber lass dir gesagt sein, bei beiden Geburtsvarianten vergisst du eh alles sofern du dein Kind im Arm hälst. Egal für was du dich entscheiden solltest, lass dir von niemanden sagen was das richtige für dich und dein Kind ist. Es gibt kein richtig oder falsch solange es dir gut geht. Eine schöne Schwangerschaft

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von korry am 20.05.2018, 19:47 Uhr

Ich kann dich so gut verstehen! Vor meiner ersten Geburt vor 4 Jahren hatte ich gegen Ende der SS genau so viel Angst und sogar richtige Panikattacken. Zum Glück ging es bei mir bereits in der 38. SSW los so dass ich mich nicht mehr ganz so sehr reinsteigern konnte! Aber du wirst lachen, als ich dann eine Nacht Wehen bekam, war meine Angst wie weg geblasen. Ich habe überhaupt nicht mehr daran gedacht Angst zu haben, komisch, ich weiß auch nicht wieso! Ich war dann eben nur noch mit den Wehen beschäftigt, welche ich plötzlich als ganz natürlich empfand.
Ein wenig Angst bekam ich dann noch mal ganz kurz, als ich schon so 2 mal gepresst hatte und die Hebi die Handschuhe anzog und unter mir Handtücher und Folie ausbreitete. Da wurde mir noch mal kurz bewusst dass da gleich noch der Kopf durch muss und dann mein Baby wirklich da ist! Aber dann musste ich auch schon wieder pressen und war gleich danach meine ganze Tochter da!! In der gleiche Sekunde spürst du nicht mehr die Spur an Schmerzen und hast alle was vorher war sofort vergessen!
So ganz wohl bei dem Gedanken an diese Geburt ist mir dieses mal auch nicht, aber ich habe eine ganz liebe Hebi, welche mir Mut macht und eine gute Einstellung zum Thema Geburt hat.
Ich sage mir immer, was soll ich mich nun noch verrückt machen, irgendwie kommen sie alle raus und ändern kann ich nun eh nichts mehr. Versuche immer nur an dein Baby zu denken und nicht an alles andere drum herum! Du wirst das schaffen, so wie tausende andere Frauen vor dir auch! Liebe Grüße und eine ganz tolle Geburt wünscht dir

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von freefire am 24.05.2018, 22:32 Uhr

Also, meine erste Geburt war ähnlich aber es ging bei mir auch ziemlich schnell. Ich hatte allerdings von vornherein gesagt, dass ich eine PDA möchte. Meine Schwägerin hatte mir dazu geraten. Direkt nachdem die Wehen so heftig einsetzten, hatte ich auch sofort Pressdrang und weil ich erst bei 35+3 war, wäre es sonst zu schnell gegangen. Die Geburt dauerte auch so etwa 3,5 Stunden. Allerdings hatte ich Vorwehen, so alle 2-3 Minuten und auch die Wehen kamen in ähnlich kurzem Abstand. Bin auch noch vollkommen intakt. Vielleicht solltest Du diesmal von vornherein sagen, dass Du eine PDA möchtest. Bei meiner Mutter ging es auch jedesmal (3x insgesamt) so schnell und sie wäre froh gewesen, hätte es das zu ihrer Zeit schon gegeben. Darüber hinaus denke ich, wenn Du weisst, dass Du die PDA bekommst und bei 3,5 Stunden reicht die Zeit doch noch locker aus, dann besteh auch darauf, wenn nicht soll Dein Mann Druck machen. Heutzutage muss niemand mehr den Helden spielen;-)

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von toster92 am 28.05.2018, 23:50 Uhr

Ich habe vor meiner SS auch so gedacht und geredet wie du: Vollnarkose, Kaiserschnitt, etc. Dann durch den Vorbereitungskurs und meine Schwangerschaft war klar, ich mag das Kind spontan bekommen. Ich wollte unter keinen Umständen eine PDA, ich habe starke Nadelphobie und kippe immer beim Blutabnehmen um, mir darf keine was von medizinischen Dingen erzählen, da wird mir schon anders. Also die Geburt meines Sohnes ist dann so abgelaufen, dass ich 19 Std. Wehen hat, die sehr gut auszuhalten waren, nur die letzten 3 Stunden waren schmerzhaft. Ich hatte nur 3 Presswehen, dann war der Kleine da – und nach der Geburt habe ich gefragt, obs das schon war… ich habe keine Schmerzmittel bekommen, gar nichts und es war super! Hatte auch einen Dammschnitt und das merkt man gar nicht. Lass dich nicht verrückt machen, jede Geburt ist anders, meine Nächste kann auch total anders sein! Wenn du die Schmerzen nicht aushältst, bekommst du eine PDA – wenn du das möchtest – das soll auch helfen- da ich keine hatte, kann ich dazu nichts sagen. Aber lass dir das Erlebnis der Geburt nicht durch einen Kaiserschnitt und dann noch Vollnarkose (machen die Ärzte sowieso nur im Notfall, geplanter Kaiserschnitt ist immer mit PDA), denn unter Vollnarkose kannst du dein Kind nicht direkt sehen, du bekommst nichts mit und eine Freundin von mir hatte lange starke Bindungsprobleme durch diesen Kaiserschnitt! Trau dir was zu! Du bist unter einer Geburt sehr stark und schaffst Dinge, die du dir sonst nicht zutraust! Und dann kannst du sehr stolz sein auf dich und dein Kleines! Alles Gute!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von qeen am 07.06.2018, 1:23 Uhr

Also das einzige, wovor ich Angst hätte, wäre die Zeit nach der Geburt, das nicht Ausschlafen etc. Ich persönlich finde Geburten einfach toll und ehrlich - am liebsten würde ich noch Kind Nr. vier bekommen, um dieses einzigartige Erlebnis noch einmal zu haben...Bin bei Nr. 1 aber auch von Anfang an recht entspannt an die Sache gegangen und es hat super geklappt. Bei Nummer zwei habe ich mich dann regelrecht auf die Geburt gefreut, weil man da ja schon wusste, wie es geht und damit auch bewusster umgehen konnte - ist aber leider ein Not-KS geworden. Aber die dritte Geburt habe ich wirklich richtig intensiv erlebt. Und es ist so einmalig...Schmerzen sind relativ, zur Not gibt es dagegen auch Mittel. Hör auf deinen Körper, gehe mit den Wehen mit und arbeite nicht dagegen - jede Wehe bringt dich deinem Baby ein Stückchen näher...Ich wünsch dir alles Gute

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von andreS am 10.06.2018, 22:09 Uhr

Ich kann dich so gut verstehen! Vor meiner ersten Geburt vor 5 Jahren hatte ich gegen Ende der SS genau so viel Angst und sogar richtige Panikattaken! Zum Glück ging es bei mir bereits in der 38. SSW los so dass ich mich nicht mehr ganz so sehr reinsteigern konnte. Aber du wirst lachen, als ich dann eine Nacht Wehen bekam, war meine Angst wie weg geblasen. Ich habe überhaupt nicht mehr daran gedacht Angst zu haben, komisch ich weiß auch nicht wieso! Ich war dann eben nur noch mit den Wehen beschäftigt, welche ich plötzlich als ganz natürlich empfand.
Ein wenig Angst bekam ich dann noch mal ganz kurz, als ich schon so 2 mal gepresst hatte und die Hebi die Handschuhe anzog und unter mir Handtücher und Folie ausbreitete. Da wurde mir noch mal kurz bewusst, dass da gleich mein Baby wirklich da ist! Aber dann musste ich auch schon wieder pressen und war das Köpfchen und gleich danach meine ganze Tochter da! Was war das schön und schon in der gleiche Sekunde spürst du nicht mehr die Spur an Schmerzen und hast alle was vorher war sofort vergessen.
So ganz wohl bei dem Gedanken an diese Geburt ist mir dieses mal auch nicht, aber ich habe eine ganz liebe Hebi, welche mir Mut macht und eine gute Einstellung zum Thema Geburt hat.
Ich sage mir immer, was soll ich mich nun noch verrückt machen, irgendwie kommen sie alle raus und ändern kann ich nun eh nichts mehr. Versuche immer nur an dein Baby zu denken und nicht an alles andere drum herum! Du wirst das schaffen, so wie tausende andere Frauen vor dir auch. Liebe Grüße und eine ganz tolle Geburt wünscht dir

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von darkknight am 13.06.2018, 21:52 Uhr

Hallo,
ich kann Dich gut verstehen. Die letzten Wochen vor der Geburt meiner Tochter war ich total durch den Wind, völlig fertig und total gereizt, weil ich an nichts mehr anderes denken konnte. Als es dann los ging habe ich total gezittert und erst mal ein Runde geheult. Aber...ich kann Dich wirklich beruhigen, ich habe zu KEINEM Zeitpunkt, auch nicht direkt nach der Entbindung, gedacht "nie mehr", wirklich nicht, und die Geburt einer Tochter hat wirklich lange gedauert und war ziemlich kräfteraubend. Du brauchst wirklich keine Angst zu haben! Dein Körper hilft Dir während der Entbindung, das wirst Du jetzt nicht glauben, aber wenn ich heute darüber nachdenke, kann ich mich an gar nicht mehr alles so klar erinnern, weil ich oft die Augen geschlossen hatte und wie schläfrig war, trotz der Wehen, das meine ich mit helfen. Ich fand die Schmerzen auch gar nicht so schlimm, viel mehr habe ich enormen Druck empfunden!
Ich habe jetzt zwar auch schon mit gemischten Gefühlen an die Entbindung gedacht, aber diesmal sind es andere Gefühle, weniger die Angst wie bei der ersten SS. Aber ich denke, auch wenn man noch so viele Kinder bekommen hat, so wird einem vor der Entbindung immer etwas unwohl sein.
Du schaffst das mit Sicherheit wunderbar und die meisten Geburten gehen auch recht schnell, auch bei Erstgebärenden.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von grinevi am 17.06.2018, 2:26 Uhr

Also das einzige, wovor ich Angst hätte, wäre die Zeit nach der Geburt, das nicht Ausschlafen etc. Ich persönlich finde Geburten einfach toll und ehrlich - am liebsten würde ich noch Kind Nr. vier bekommen, um dieses einzigartige Erlebnis noch einmal zu haben...
Bin bei Nr. 1 aber auch von Anfang an recht entspannt an die Sache gegangen und es hat super geklappt. Bei Nummer zwei habe ich mich dann regelrecht auf die Geburt gefreut, weil man da ja schon wusste, wie es geht und damit auch bewusster umgehen konnte - ist aber leider ein Not-KS geworden. Aber die dritte Geburt habe ich wirklich richtig intensiv erlebt. Und es ist so einmalig... Schmerzen sind relativ, zur Not gibt es dagegen auch Mittel. Hör auf deinen Körper, gehe mit den Wehen mit und arbeite nicht dagegen - jede Wehe bringt dich deinem Baby ein Stückchen näher...Ich wünsch dir alles Gute

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Frisbi1 am 17.06.2018, 22:47 Uhr

Ich denke Deine Ängste sind ganz normal. Gerade, wenn man sein erstes Kind erwartet, weiß man ja noch nicht, was da kommen wird und wir man mit den Schmerzen klarkommt. Ich hatte allerdings immer weniger Angst vor den Schmerzen, sondern meine tiefe Angst ging dahin, dass mit meinem Kind was passiert auf den letzten Zentimetern. Was mir geholfen hat, war, mir das KKH genau anzuschauen und ich habe versucht ein KKH zu finden, was mir eine gewisse Entscheidungsfreiheit "wann PDA", "wann KS" lässt. Das hat mein Vertrauen in den ganzen Prozess gestärkt und ich hatte das Gefühl, die Notleine ziehen zu können, wenn ich nicht mehr kann oder will. Letztendlich kam es anders als geplant: Beim ersten Kind war es ein geplanter KS wegen BEL und beim zweiten Kind ein Not KS (weils nicht weiter ging) und jetzt wird es wieder ein geplanter KS.
Und denke bitte immer daran: Jeder empfindet anders. Was bei dem einen die Höllengeburt ist, kann bei jemand anderen als noch erträglich eingestuft werden. Und man hört und merkt sich viel öfter die einschneidenden schlimmen Erlebnisse als eine ganz normale Geburt. Alles Liebe

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von KristinD am 21.06.2018, 23:20 Uhr

Ich denke, dass durch die erste Geburt ein Trauma entstanden ist und es nun durch die baldige zweite Geburt erneut ausgelöst wird. Im Geburtsvorbereitungskurs hat meine Hebamme immer wieder sowas erwähnt, dass wenn die erste Geburt ein Trauma war, die zweite Geburt so geplant werden sollte, dass man mit sich ins Reine kommt. Ich würde dir auch empfehlen eine Hebamme zu nehmen, zu spät ist es auf keinen Fall. Komisch wird es sicher sein, jemand fremdes alles zu erzählen aber sie können dir helfen. Dann auch bei der Geburtsanmeldung es ansprechen und mache einen Geburtsplan. Überlege im Vorfeld was du auf gar keinen Fall möchtest und was du dir wünschst, es gibt da auch ein paar Vordrucke im Netz, auch bei einem KS kann man eine Geburtsplanung machen. Vielleicht hilft dir auch ein Wechsel der Klinik.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von P1zza am 24.06.2018, 2:16 Uhr

Hallo,
Natürlich sind Wehen schmerzhaft, da braucht einem niemand was vormachen und ich gebe zu, ich habe zwischendurch auch gedacht, ich halte das nicht länger aus... ABER man glaubt gar nicht wozu man fähig ist, man hält es eben doch aus und jede Wehe bringt dich deinem Kind näher, da sollte man auch versuchen dran zu denken! Und hinterher ist wirklich alles vergessen und es hat sich definitiv gelohnt. Hast du eine Hebamme, die konnte mich damals auch sehr gut beruhigen. Wenn du also eine hast, sprich mit ihr darüber, sie kann dir sicher ein wenig deine Ängste nehmen. Mich hat auch immer die Option beruhigt, dass es ja im Notfall die Möglichkeit der PDA gibt, habe ich zwar dann nicht in Anspruch genommen, aber kenne viele die eine hatten und es wirklich geholfen hat. Warst du bei einem Geburtsvorbereitungskurs? Es stimmt nämlich wirklich, dass man mit den Atemtechniken gut über die Wehe kommt. Du schaffst das schon, genau wie alle anderen Frauen auch, das sage ich mir auch immer, ich bin nämlich auch wieder schwanger und habe natürlich auch vor dieser Geburt Angst, denn auch wenn es nicht meine erste ist, man weiß trotzdem nie was auf einen zukommt, ob evtl. was schief geht... Aber ich versuche meinem Körper und einfach der Natur zu vertrauen!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von sishi am 25.06.2018, 21:10 Uhr

Ich habe am 17.11.2016 meine Tochter spontan und ohne Schmerzmittel auf die Welt gebracht.
Ich hatte auch voll die Panik und wusste nicht, wie ich unter der Geburt reagieren werde, ob ich das überhaupt durchstehen kann, ob alles gut geht, wie ich reagiere wenn die Wehen einsetzten oder die Fruchtblase platzt...Es ist ein unglaubliches und unvergessliches Erlebnis! Natürlich ist es schmerzhaft, aber es ist auszuhalten. Wenn dir dann dein Baby in den Arm gelegt wird, dann weisst du wofür du das alles durchgestanden hast!
Die Schmerzen empfindet Jeder anders. Ich kann dir das auch nicht beschreiben. Die Wehen an sich waren für mich nicht so schlimm. Ich achtete darauf, dass ich immer gut atmete und so konnte ich mich zwischen den Wehen auch ein bisschen erholen. Das wirklich unangenehmste war, als das Köpfchen durch musste. Aber es geht vorbei und es war unbeschreiblich, als mir meine Tochter in den Arm gelegt wurde.
Du musst ein bisschen auf deinen Körper vertrauen. Es ist unglaublich, wie viel Kraft man noch hat auch wenn man denkt „ich kann nicht mehr“. Versuch gelassen an die ganze Sache ranzugehen. Und eins musst du wissen, du bist nicht allein bei der Geburt. Vielleicht kommt dein Mann mit und da ist ja auch noch die Hebamme, die tagtäglich bei Geburten dabei ist und dir auch hilfreiche Tipps geben kann.
Lass es auf dich zukommen und denk daran, das größte Geschenk das man überhaupt bekommen kann wird dir nach der Geburt in die Arme gelegt! Ich wünsche dir alles Liebe und Gute

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von batgirl am 28.06.2018, 1:54 Uhr

Ich empfehle dir einen Geburtsvorbereitungskurs, das hat mir persönlich damals sehr geholfen Ängste abzubauen. Außerdem gibt's in vielen Krankenhäusern die Möglichkeit bei Bedarf auf Schmerzlinderung unter den Wehen (Akkupunktur, PDA). Eine Geburt ist schon ein wirklich außergewöhnliches Erlebnis, was mit Schmerz aber auch ganz viel Vorfreude verbunden ist.
Denk einfach daran, wenn es los geht dann dauert es nicht mehr lange und du hast dein Baby endlich im Arm. Du schaffst das! Ich bekomme nicht das erste Kind, und ja Ich habe auch immer ein etwas mulmiges Gefühl vor der Geburt aber ich freue mich auch drauf. Ist irgendwie komisch, gemischte Gefühle. Aber die Vorfreude überwiegt! Es ist einfach ein Erlebnis was nicht jede Frau geschenkt bekommt, glaub an dich! Du bist nicht alleine, dein Baby hat es in dieser Phase auch nicht leicht. Und wenn es da ist und es in den Armen hältst - das ist das schönste Gefühl der Welt - dafür lohnt es sich! Alles Gute !

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von qeens am 06.07.2018, 23:12 Uhr

Ich habe vor einem Jahr meine Maus spontan und ohne Schmerzmittel auf die Welt gebracht. Ich hatte auch voll die Panik und wusste nicht, wie ich unter der Geburt reagieren werde, ob ich das überhaupt durchstehen kann, ob alles gut geht, wie ich reagiere wenn die Wehen einsetzten oder die Fruchtblase platzt...
Es ist ein unglaubliches und unvergessliches Erlebnis! Natürlich ist es schmerzhaft, aber es ist auszuhalten. Wenn dir dann dein Baby in den Arm gelegt wird, dann weisst du wofür du das alles durchgestanden hast! Die Schmerzen empfindet jeder anders. Ich kann dir das auch nicht beschreiben. Die Wehen an sich waren für mich nicht so schlimm. Ich achtete darauf, dass ich immer gut atmete und so konnte ich mich zwischen den Wehen auch ein bisschen erholen. Das wirklich unangenehmste war, als das Köpfchen durch musste. Aber es geht vorbei und es war unbeschreiblich, als mir meine Maus in den Arm gelegt wurde.
Du musst ein bisschen auf deinen Körper vertrauen. Es ist unglaublich, wie viel Kraft man noch hat.
Versuch gelassen an die ganze Sache ranzugehen. Und eins musst du wissen, du bist nicht allein bei der Geburt. Vielleicht kommt dein Mann mit und da ist ja auch noch die Hebamme, die tagtäglich bei Geburten dabei ist und dir auch hilfreiche Tipps geben kann. Lass es auf dich zukommen und denk daran, das grösste Geschenk das man überhaupt bekommen kann wird dir nach der Geburt in die Arme gelegt! Ich wünsche dir alles Liebe und Gute

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von wrooma am 11.07.2018, 0:00 Uhr

Was die Geburt betrifft, kann ich dich verstehen...ich hab schon 2 Kinder. Die erste Geburt war eine Einleitung...3 Tage ein Trip durch die Hölle. Die zweite Geburt war rein objektiv betrachtet eine Bilderbuchgeburt. Trotzdem war sie ein brutales, heftiges Erlebnis, wie halt eine Geburt so ist.
Ich hab zwar die Schmerzen vergessen, aber ich werde nie meine Gedanken vergessen, die ich in den Momenten während der Geburt hatte. Und dann denk ich mir immer wieder, was muss passieren, dass ich sowas denke? Ich hoffe, du verstehst, was ich meine…Ich will dir keine Angst machen oder so, ich bin nur ehrlich und sage dir, ich bekomme im Mai mein 3. Kind und hab totale Angst vor der Geburt...wie beim letzten Mal. Panik...ich kann nicht genau definieren, wovor, vielleicht vor dem Ungewissen, nicht wissen, wie es genau abläuft. Was ich dir raten kann und was ich auch wieder machen werde, ist Akkupunktur. Damit hab ich echt gute Erfahrungen gemacht bei meiner 2. Geburt...Kurz und gut sag ich dir aber, trau dich. Bei aller Angst und auch den Schmerzen, es lohnt sich allemal!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von maroon am 14.07.2018, 0:34 Uhr

Wir wissen nicht warum die TE einen KS plant. Also hilft es auch nicht zu einer spontanen Geburt zu raten, denn es hat vielleicht einen guten Grund warum es ein geplanter KS wird. Zu warten bis Wehen einsetzten und dann einen KS zu machen, ist nicht wirklich sinnvoll. Die Bedingungen sind die eines sekundären KS, mit Wehenhemmern usw. Entspannter ist zu einem Datum ins KH zu gehen. Die Angst vor dem KS ist verständlich. Und auch vor dem Leben mit Zwillingen. Ich hatte einen KS und hatte ziemlich Angst. Vor den Komplikationen einer spontanen Geburt allerdings auch, denn es waren bei mir welche zu erwarten. Ein Zuckerschlecken ist die OP nicht, es ist ziemlich schmerzhaft, die ersten Tage. Am Ende reicht die Vorbereitungszeit nie aus. Man sehnt die Geburt herbei und wünscht sie sich weit weg...

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von goliaf am 18.07.2018, 0:00 Uhr

Hallo,
meine Angst wird auch jeden Tag größer. Es ist mein erstes Kind und ich bin in der 31.SSW.
Eigentlich hatte ich mich gedanklich schon für einen KS entschieden. Nun habe ich aber heute meine FÄ darauf angesprochen und sie meinte, sie würde mir auf jeden Fall davon abraten, es sei denn, der Kleine dreht sich nicht mehr (momentan BEL) oder es treten sonst wichtige Gründe auf. Angst zählt für sie nicht, sie hat mir sogar empfohlen, vorher noch zu einer Psychologin zu gehen deswegen. Das werde ich aber wahrscheinlich nicht tun - ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, was mir das bringen sollte und ich weiß auch nicht, ob ich da mit ihr drüber reden könnte. Ich bin nun echt hin- und hergerissen und werde den Termin in der Klinik zur Voranmeldung im März abwarten müssen. Angst vor den Schmerzen ist das eine, schlimmer ist bei mir noch die Angst, dass es zum Stillstand kommt, Glocke oder Zange nötig werden, die Herztöne plötzlich abfallen oder das Kind die Nabelschnur um den Hals hat. Meine FÄ meinte, im Notfall wäre man innerhalb von 5 min im OP für einen KS, aber genau das möchte ich ja nicht. Ich möchte keine Vollnarkose - ich möchte meinen Kleinen direkt sehen... Morgen beginnt mein GVK, vielleicht hilft mir das ja auch noch etwas weiter...

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von dobergirl am 21.07.2018, 0:51 Uhr

Am besten solltest du jemanden suchen, der sich auf Angsttherapie spezialisiert hat. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass du bzgl. KS auch so reagieren könntest, wenn es erstmal soweit ist.
Beide Varianten haben natürlich Risiken und Vor- sowie Nachteile. Setz dich in Ruhe bereits jetzt damit auseinander. Gerade wenn man Panik hat, dann kann man nicht früh genug damit beginnen. Setz dich aber auch damit auseinander, dass dein Kind entscheiden könnte, denn es kommt recht oft vor, dass man einen KS plant und es das Kind dann doch eiliger hat und spontan geboren wird, weil es für einen KS zu spät ist. Aber lass dir gesagt sein, bei beiden Geburtsvarianten vergisst du eh alles sofern du dein Kind im Arm hältst. Egal für was du dich entscheiden solltest, lass dir von niemanden sagen was das richtige für dich und dein Kind ist. Es gibt kein richtig oder falsch solange es dir gut geht. Eine schöne Schwangerschaft

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von patch2 am 24.07.2018, 23:49 Uhr

Ich muss sagen, dass ich selbst auch ganz schön Schiss vor der Geburt habe, gerade, weil ich ja nicht weiß, wie genau es bei mir läuft. Was mir jedoch sehr geholfen hat, war der Geburtsvorbereitungskurs. Einfach, weil wir dort schon hilfreiche Tipps bekommen haben, wie man sich bei der Geburt verhalten kann, welche Schmerzlinderungsmöglichkeiten es gibt (PDA), welche Geburtspositionen geeignet sind (Schwerkraft arbeiten lassen). Zudem habe ich mir das Krankenhaus, in dem ich entbinden möchte, vorher angesehen, war zu einem Geburtsvorbereitungsgespräch dort und habe nicht zuletzt eine nette Hebamme, die mich jetzt die letzten Wochen vor der Geburt und dann nach zur Nachsorge betreuen wird, mit der ich über meine Ängste und Fragen sprechen kann.
Falls Du also noch keine GVK machst, unbedingt mitmachen und nicht nur einen Wochenend-Crashkurs, sondern möglichst über 5 Wochen hinweg. Auch die Gespräche mit der Hebamme helfen sehr! Wir reden immer während der Akupunktur (geburtsvorbereitend) über diese Dinge. Lese nicht zu viele Geburtsberichte. Es ist wahrscheinlich eher so, wie in den Medien, es werden häufiger die schlechten Dinge berichtet, als die, wo alles super war. LG und viel Glück.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von baStaa am 26.07.2018, 22:57 Uhr

Also ich erwarte im August mein ersten Zwerg. Bevor ich überhaupt schwanger war, hatte ich Riese Angst vor der Geburt und dachte mir, das wirst du nie überleben…aber ab dem Zeitpunkt als ich wusste, dass ich schwanger bin, ist meine Angst wie weg geblasen. Klar denk ich darüber nach, wie es wohl sein wird und wie werden die Schmerzen sein, schaff ich das? Aber ich wünsche mir von ganzen Herzen eine natürliche Geburt. Meine größte Angst ist es, einen Kaiserschnitt zu haben.
Ich weiß, man kann es sicher damit nicht vergleichen, aber ich habe eine Blinddarmnarbe und die Schmerzen danach waren für mich furchtbar schlimm und die Narbe vom KS ist noch weiter unten wo es noch empfindlicher ist. Und so ein Katheter noch rein zu bekommen steigert meine Angst zum KS. Da ich ein Mensch bin, der auf niemanden angewiesen sein möchte, wäre es für mich eine Qual, wenn ich mich um mein eigenes Baby nicht so richtig kümmern kann und Hilfe brauch, auch wenn es nur wenige Tage sind. Schon die Vorstellung davon dass ich mein Baby nach einem KS nur kurz sehe und dann weg ist, ist schlimm für mich. Das schönste ich es doch dein eigenes Fleisch und Blut direkt nach der Geburt auf den Arm zu bekommen und nur du hast es geschafft dem Kind das Licht der Welt zu zeigen…
Ich denke auch mal, dass es auch wichtig ist für die Bindung von Mutter und Kind, sonst hätte es die Natur nicht so vorgesehen. Ich persönlich kann mir jetzt noch nicht vorstellen, dass ich irgendwann mein eigen Baby auf dem Arm halten werden. Und man bereitet sich ja schon bei der Geburt darauf vor aber bei einem KS wird man ausgeschnitten, Kind raus und auf einmal ist es da. Für mich keine schöne Vorstellung
Ein KS ist ja auch nur eine Ausweichmöglichkeit, wenn es notwendig ist und nicht einen die Angst zu nehmen. Bei vielen Frauen geht es nicht anders und brauchen ein KS, da würde ich nie etwas dagegen sagen, und viele Frauen sind so traurig darüber keine normale Geburt erlebt zu haben. Wenn du auf natürliche Weise entbinden kannst dann mach das aber am Ende kannst du nur du entscheiden

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von lumos am 29.07.2018, 2:42 Uhr

Hallo,
natürlich sind Wehen schmerzhaft, da braucht einem niemand was vormachen und ich gebe zu, ich habe zwischendurch auch gedacht, ich halte das nicht länger aus... ABER man glaubt gar nicht wozu man fähig ist, man hält es eben doch aus und jede Wehe bringt dich deinem Kind näher, da sollte man auch versuchen dran zu denken! Und hinterher ist wirklich alles vergessen und es hat sich definitiv gelohnt. Hast du eine Hebamme, die konnte mich damals auch sehr gut beruhigen. Wenn du also eine hast, sprich mit ihr darüber, sie kann dir sicher ein wenig deine Ängste nehmen. Mich hat auch immer die Option beruhigt, dass es ja im Notfall die Möglichkeit der PDA gibt, habe ich zwar dann nicht in Anspruch genommen, aber kenne viele die eine hatten und es wirklich geholfen hat. Warst du bei einem Geburtsvorbereitungskurs? Es stimmt nämlich wirklich, dass man mit den Atemtechniken gut über die Wehe kommt. Du schaffst das schon, genau wie alle anderen Frauen auch, das sage ich mir auch immer, ich bin nämlich auch wieder schwanger und habe natürlich auch vor dieser Geburt Angst, denn auch wenn es nicht meine erste ist, man weiß trotzdem nie was auf einen zukommt, ob evtl. was schief geht... Aber ich versuche meinem Körper und einfach der Natur zu vertrauen!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Mera1ka am 30.07.2018, 1:15 Uhr

Hallo,
ich kann Dich gut verstehen. Die letzten Wochen vor der Geburt meiner Tochter war ich total durch den Wind, völlig fertig und total gereizt, weil ich an nichts mehr anderes denken konnte. Als es dann los ging, habe ich total gezittert und erst mal eine Runde geheult. Aber...ich kann Dich wirklich beruhigen, ich habe zu keinem Zeitpunkt, auch nicht direkt nach der Entbindung, gedacht "nie mehr", wirklich nicht, und die Geburt meiner Tochter hat wirklich lange gedauert und war ziemlich kräfteraubend. Du brauchst wirklich keine Angst zu haben! Dein Körper hilft Dir während der Entbindung, das wirst Du jetzt nicht glauben, aber wenn ich heute darüber nachdenke, kann ich mich an gar nicht mehr alles so klar erinnern, weil ich oft die Augen geschlossen hatte und wie schläfrig war, trotz der Wehen, das meine ich mit helfen. Ich fand die Schmerzen auch gar nicht so schlimm, viel mehr habe ich enormen Druck empfunden!
Ich habe jetzt zwar auch schon mit gemischten Gefühlen an die Entbindung gedacht, aber diesmal sind es andere Gefühle, weniger die Angst wie bei der ersten SS. Aber ich denke, auch wenn man noch so viele Kinder bekommen hat, so wird einem vor der Entbindung immer etwas unwohl sein.
Du schaffst das mit Sicherheit wunderbar und die meisten Geburten gehen auch recht schnell, auch bei Erstgebärenden.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Jun0 am 03.08.2018, 0:02 Uhr

Ich bin mittlerweile 40 Jahre alt und seit dem 25.04. habe ich 3 Kinder. Ich hatte jedes Mal wieder Angst vor der Geburt, weil ich die Geburtsschmerzen auch fürchtete. Ich kann dir nur den Rat geben, dich mit deiner Hebamme auszutauschen. Sie kann dir sehr gut helfen. Mit anderen zu sprechen, die die Geburt schon hinter sich haben, könnte die Angst auch verstärken. Jede Frau empfindet es anders und jede Geburt ist anders. Das kann ich nach drei Geburten wirklich bestätigen.
Ich möchte dir aber Mut machen für eine Spontangeburt. Es ist einfach eine unglaubliche Erfahrung, die ich dreimal erleben durfte und froh bin, drei Spontangeburten haben zu können. Die Zeit im Kreißsaal mit dem Baby im Arm ist unbeschreiblich schön und man ist wirklich schneller wieder fit. Die Schmerzen nach dem Kaiserschnitt sollen in den ersten Tagen schon heftig sein. Zur PDA kann ich nur folgendes sagen: Das Setzen der PDA ist nicht schlimm, aber hinterher ist man so gut wie schmerzfrei und kann entspannt entbinden. So ging es mir. Frag deine Hebamme doch noch mal nach der Möglichkeit, mit PDA zu entbinden. Ich würde es jedes Mal wieder so machen.
Genieße jetzt aber die Schwangerschaft mit den Kindsbewegungen. Die Zeit ist so schnell vorbei. Ich hoffe, ich konnte dir etwas Mut machen.:-D Ich wünsche dir und deinem Krümel alles Gute.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von mambaa am 09.08.2018, 1:08 Uhr

Ich kann deine Ängste sehr gut verstehen. Mir geht es jetzt beim 2. Kind aber auch nicht besser. Klingt vielleicht komisch, aber ich beneide so manche Erstgebärende um die Unbefangenheit, mit der man beim ersten Kind in so eine Geburt gehen kann. Das war zumindest bei meiner ersten Schwangerschaft so. Ich hatte mich so gut wie möglich (nach meiner Meinung) vorbereitet. Aber so ganz genau wusste ich nicht, was da auf mich zukommen würde. Das war auch besser so. Die 1. Geburt war echt kein Spaziergang. Das ha ich aber damals selbst gar nicht als so schlimm empfunden. Das habe ich erst wirklich realisiert, als eine Freundin kurz nach mir entbunden hat und die Hebamme zu mir meinte, die hatte wirklich eine schwere Geburt. Ich selbst hab mich einfach auf die Situation eingelassen und mich dadurchgekämpft. Danach habe ich sofort gesagt, ich will noch eins, aber nicht sofort. Also kann es so schlimm ja nichtgewesen sein.
Jetzt mehr als 12 Jahre danach habe ich total Schiss, weil ich ja sozusagen wieder als Erstgebärende gelte. Ist ja quasi alles wieder zugewachsen. Und ich weiß ja dass es nicht einfach war. Aber eine Sache beruhigt mich ungemein. Mein Mann ha mich damals Super unterstützt und ich weiß, dass er wieder an meiner Seite sein wird, wie ein Fels in der Brandung. Durch die Erfahrung von der 1. Geburt lautet mein Plan: Aquafit Kurs, GVK, auch beim 2. Kind (das bereitet mental besser darauf vor nach all den Jahren). Eine gute Geburtsbegleitung - Mein Mann. Ein ausführliches Vorgespräch bei der Geburtsanmeldung inkl. allem Papierkram falls PDA notwendig (den Mist hab ich damals unter Wehen gemacht, nie wieder). Und auch ein Geburtsplan wo Alternative Schmerzmittel und Geburtsposition Thema sind, um ggf eine PDA und einen Kaiserschnitt zu verhindern. Hab schon angekündigt, dass ich bloß nicht im Liegen entbinden will.
Vielleicht hilft dir ja etwas davon. Denk immer daran: Das haben schon so viele Frauen vor dir geschafft. Dann schaffst du das auch. Wenn es so schlimm wäre, würden alle Frauen immer nur ein Kind bekommen und sich danach sterilisieren lassen. Und wer sagt denn, dass es wirklich schwierig bei dir wird? Genauso gut kann es doch auch einfach das tollste Erlebnis deines Lebens werden!
Denk einfach positiv. Mir hilft es sehr, wenn ich mir folgendes sage: Du hast jeden Monat echt fiese Mensschmerzen und dafür gibt es nix, keine Belohnung. Bei der Geburt hast du einmal richtig dolle Schmerzen. ABER: Am Ende bekommst du die schönste Belohnung der Welt. Und bei dir gibt's die dann auch noch doppelt. Alles wird gut.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von deinGlück am 13.08.2018, 1:44 Uhr

Hallo,
ich hatte bei meinem Sohn aus medizinischen Gründen einen geplanten KS. Der Vorteil ist, dass man im Vorfeld genau weiß, wann es los geht, ich war darauf eingestellt, dass es nicht die gewünschte Spontan-Geburt werden würde. So war ich relativ entspannt. Die Narkose war etwas aufregend, weil sie mit der Spritze für die Spinalanästhesie nicht durch die Lendenwirbel gekommen sind. Dann wurde eine PDA gelegt, die erst mal nicht vollständig betäubte, also wurde alles für die Vollnarkose vorbereitet. Bis dahin hat die PDA aber perfekt gewirkt und ich habe wirklich überhaupt nichts gespürt. Der Nachteil ist, dass man beim KS hinterher die Schmerzen hat. Die waren ein - 2 Tage lange echt fies, aber auch auszuhalten. Am meisten gestört hat mich, dass ich mein Baby nicht selbständig versorgen konnte. Man liegt einfach hilflos im Bett. Mein Sohn lag im Beistellbettchen direkt neben mir, aber um ihn zu stillen oder zu nehmen musste ich anfangs immer eine Schwester rufen müssen oder ihn etwas unsanft zu mir gezogen. Am 2. Tag bin ich dann aufgestanden. Das tut schon etwas weh, aber ich wollte den Kleinen unbedingt selber wickeln und es war ein gutes Gefühl wieder auf den Beinen zu sein.
Am 4. Tag ging es mir so gut, dass wir nach Hause gefahren sind. Ich musste noch einige Wochen langsam machen und durfte nicht heben. Aber es wurde jeden Tag besser und im Endeffekt war ich erstaunt, wie schnell so ein großer Bauchschnitt verheilt. Ich war damals auch enttäuscht, dass es ein KS wurde, denn ich hatte mir so sehr eine normale Geburt gewünscht. Mir fehlte irgendwie das Gefühl ein Kind geboren zu haben. Aber unterm Strich zählt nur dass Mutter und Baby gesund sind. Alles andere findet sich dann auch. Auch diesmal strebe ich die normale Geburt an. Aber wenn es wieder plausible medizinische Gründe für einen KS gibt werde ich kein Risiko eingehen und mich wieder damit arrangieren. Da muss man dann die Vorteile in der Vordergrund rücken. Keine Ungewissheit wann es losgeht, gute Planbarkeit... Und dann ist ein geplanter KS immer noch besser als stundenlang in den Wehen zu liegen und am Ende einen Not-KS zu bekommen. Das wird schon! Denk einfach an das Baby, das du danach in den Armen halten wirst. Alles Gute!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Kadar am 15.08.2018, 1:14 Uhr

Ich denke, Deine Ängste sind ganz normal. Gerade, wenn man sein erstes Kind erwartet, weiß man ja noch nicht, was da kommen wird und wie man mit den Schmerzen klarkommt. Ich hatte allerdings immer weniger Angst vor den Schmerzen, sondern meine tiefe Angst ging dahin, dass mit meinem Kind was passiert "auf den letzten Zentimetern". Was mir geholfen hat, war, mir das KKH genau anzuschauen und ich habe versucht ein KKH zu finden, was mir eine gewisse Entscheidungsfreiheit "wann PDA", "wann KS" lässt. Das hat mein Vertrauen in den ganzen Prozess gestärkt und ich hatte das Gefühl, die Notleine ziehen zu können, wenn ich nicht mehr kann oder will. Letztendlich kam es anders als geplant: Beim ersten Kind war es ein geplanter KS wegen BEL und beim zweiten Kind ein Not KS (weils nicht weiter ging) und jetzt wird es wieder ein geplanter KS.
Und denke bitte immer daran: Jeder empfindet anders. Was bei dem einen die Höllengeburt ist, kann bei jemand anderen als noch erträglich eingestuft werden. Und man hört und merkt sich viel öfter die einschneidenden schlimmen Erlebnisse als eine ganz normale Geburt. Alles Liebe

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von domin1ka am 18.08.2018, 23:57 Uhr

Ich kann dich so gut verstehen! Vor meiner ersten Geburt vor 4 Jahren hatte ich gegen Ende der SS genau so viel Angst und sogar richtige Panikattaken! Zum Glück ging es bei mir bereits in der 38. SSW los so dass ich mich nicht mehr ganz so sehr reinsteigern konnte! Aber du wirst lachen, als ich dann eine Nacht Wehen bekam, war meine Angst wie weg geblasen. Ich habe überhaupt nicht mehr daran gedacht Angst zu haben, komisch ich weiß auch nicht wieso! Ich war dann eben nur noch mit den Wehen beschäftigt, welche ich plötzlich als ganz natürlich empfand.
Ein wenig Angst bekam ich dann noch mal ganz kurz, als ich schon so 2 mal gepresst hatte und die Hebi die Handschuhe anzog und unter mir Handtücher und Folie ausbreitete. Da wurde mir noch mal kurz bewusst dass da gleich noch das Köpfchen durch muss und dann mein Baby wirklich da ist! Aber dann musste ich auch schon wieder pressen und war das Köpfchen und gleich danach meine ganze Leonie da!! Was war das schön und schon in der gleiche Sekunde spürst du nicht mehr die Spur an Schmerzen und hast alle was vorher war sofort vergessen!
So ganz wohl bei dem Gedanken an diese Geburt ist mir dieses mal auch nicht, aber ich habe eine ganz liebe Hebi, welche mir Mut macht und eine gute Einstellung zum Thema Geburt hat.
Ich sage mir immer, was soll ich mich nun noch verrückt machen, irgendwie kommen sie alle raus und ändern kann ich nun eh nichts mehr. Versuche immer nur an dein Baby zu denken und nicht an alles andere drum herum! Du wirst das schaffen, so wie tausende andere Frauen vor dir auch. Liebe Grüße und eine ganz tolle Geburt

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Moment am 21.08.2018, 23:02 Uhr

Hallo, du brauchst wirklich keine Angst zu haben. Wir Frauen sind dafür gemacht Kinder zu bekommen :-) Vertraue deinem Körper! Ich kann ehrlich sagen, dass meine Wehen nicht schlimmer waren als leichte Magenkrämpfe. Bei meiner 1.Tochter bin ich erst nach dem Blasensprung ins KH, weil ich keine Schmerzen hatte, sondern nur ein bisschen Bauchziehen (das waren die Wehen). Dort hatte ich direkt Presswehen, die dann 1,5 Stunden dauerten, weil der Damm zu fest war. Nach einem Dammschnitt (den ich nicht gespürt hab) war meine Maus dann da. Die Presswehen waren sehr anstrengend und schmerzhaft und ich war danach völlig erschöpft. Trotzdem hab ich mich auf meine 2.Geburt gefreut. Und bei meiner 2.Tochter hatte ich dann 6 Std lang ebensolches leichtes Ziehen (meine Wehen), wie ich es schon kannte, dann hatte ich 2! Presswehen, einen Dammschnitt und meine Kleine war da! Das war die absolute Traumgeburt und ich würde sofort noch ein Baby kriegen. Eine Geburt ist einfach das Allerschönste, das man sich vorstellen kann und du kannst dich darauf freuen. Klar kann auch alles anders laufen, aber am Ende hast du dein Baby und DU hast es geschafft!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von moa am 25.08.2018, 3:11 Uhr

Ich kann Deine Sorge gut nachvollziehen, da ich in derselben Situation wie Du bin. Unsere großen Kinder sind sogar gleich alt :) Wir haben auch niemanden in der Nähe, zumindest niemanden, der zuverlässig da wäre und den wir gut genug kennen. Mein Mann arbeitet 1/2-1 h Fahrzeit entfernt und fährt mit dem Zug. Wer weiß, ob grad dann einer geht, wenns bei mir losgeht, und ich muss mich auf eine schnelle Geburt einstellen. Wir machen es daher so, dass ich mich zusammen mit unserem größeren Kind ca. 4 Wochen vor ET bei meinen Eltern einquartiere und diesmal im Krankenhaus in meiner Heimatstadt entbinde. Mein Mann komme dann nach (und notfalls zu spät, da der Weg dann für ihn noch länger ist), aber wir sind beide beruhigter wenn wir wissen dass unser großes Kind in der Zeit der Geburt betreut ist. Sollten meine Eltern grad unterwegs sein, kann immer noch eine Cousine (wohnt gegenüber) oder altbekannte Nachbarin auf sie aufpassen und ich rufe den Rettungsdienst, wenn die Wehen so rasch und kräftig einsetzen wie bei der letzten Geburt. Vielleicht wäre ein Ortswechsel auch eine Option für euch?

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von ruthaa am 28.08.2018, 4:26 Uhr

Ich habe vor meiner SS auch so gedacht wie du: Vollnarkose, Kaiserschnitt, etc. Dann durch den Vorbereitungskurs und meine Schwangerschaft war klar, ich mag das Kind spontan bekommen. Ich wollte unter keine Umstände eine PDA, ich habe starke Nadelphobie und kippe immer beim Blutabnehmen um, mir darf keine was von medizinischen Dingen erzählen, da wird mir schon anders. Also die Geburt meines Sohnes ist dann so abgelaufen, dass ich 19 Std. Wehen hatte, die sehr gut auszuhalten waren, nur die letzten 3 Stunden waren schmerzhaft, aber zu vergleichen mit einer Nierenbeckenentzündung die ich schon 2 mal hatte. Ich hatte nur 3 Presswehen, dann war der Kleine da – und nach der Geburt habe ich gefragt, obs das schon war. Ich habe keine Schmerzmittel bekommen, gar nichts! Hatte auch einen Dammschnitt und das merkt man gar nicht. Lass dich nicht verrückt machen, jede Geburt ist anders, meine Nächste kann auch total anders sein! Wenn du die Schmerzen nicht aushältst, bekommst du eine PDA, wenn du das möchtest, das soll auch helfen. Da ich keine hatte, kann ich dazu nichts sagen aber lass dir das Erlebnis der Geburt nicht durch einen Kaiserschnitt und dann noch Vollnarkose, denn unter Vollnarkose kannst du dein Kind nicht direkt sehen, du bekommst nichts mit und eine Freundin von mir hatte lange starke Bindungsprobleme durch diesen Kaiserschnitt! Trau dir was zu! Du bist unter einer Geburt sehr stark und schaffst Dinge, die du dir sonst nicht zutraust und dann kannst du sehr stolz sein auf dich und dein Kleines! Alles Gute!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Uber am 29.08.2018, 23:26 Uhr

Ich kann dich so gut verstehen! Vor meiner ersten Geburt vor 4 Jahren hatte ich gegen Ende der SS genau so viel Angst und sogar richtige Panikattaken! Zum Glück ging es bei mir bereits in der 38. SSW los so dass ich mich nicht mehr ganz so sehr reinsteigern konnte. Aber du wirst lachen, als ich dann eine Nacht Wehen bekam, war meine Angst wie weg geblasen. Ich habe überhaupt nicht mehr daran gedacht Angst zu haben, komisch, ich weiß auch nicht wieso. Ich war dann eben nur noch mit den Wehen beschäftigt, welche ich plötzlich als ganz natürlich empfand. Ein wenig Angst bekam ich dann noch mal ganz kurz, als ich schon so 2-mal gepresst hatte und die Hebi die Handschuhe anzog und unter mir Handtücher und Folie ausbreitete. Da wurde mir noch mal kurz bewusst, dass da gleich noch das Köpfchen durch muss und dann mein Baby wirklich da ist! Aber dann musste ich auch schon wieder pressen und schwups, war das Köpfchen und gleich danach meine Tochter da! Das war schön und schon in der gleiche Sekunde spürst du nicht mehr die Spur an Schmerzen und hast alle was vorher war sofort vergessen! So ganz wohl bei dem Gedanken an diese Geburt ist mir dieses Mal auch nicht, aber ich habe eine ganz liebe Hebi, welche mir Mut macht und eine gute Einstellung zum Thema Geburt hat. Ich sage mir immer, was soll ich mich nun noch verrückt machen, irgendwie kommen sie alle raus und ändern kann ich nun eh nichts mehr. Versuche immer nur an dein Baby zu denken und nicht an alles andere drum herum! Du wirst das schaffen, so wie tausende andere Frauen vor dir auch. Liebe Grüße

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von hotspots am 05.09.2018, 18:42 Uhr

Hallo! Was die Geburt betrifft, kann ich dich verstehen...ich hab schon 2 Kinder. Die erste Geburt war eine Einleitung...3 Tage ein Trip durch die Hölle... Die zweite Geburt war rein objektiv betrachtet eine Bilderbuchgeburt. Trotzdem war sie ein brutales, heftiges Erlebnis, wie halt eine Geburt so ist. Ich hab zwar die Schmerzen vergessen, aber ich werde nie meine Gedanken vergessen, die ich in den Momenten während der Geburt hatte. Und dann denk ich mir immer wieder, was muss passieren, dass ich sowas denke? Ich hoffe, du verstehst, was ich meine...;-)
Ich will dir keine Angst machen oder so, ich bin nur ehrlich und sage dir, ich bekomme im Mai mein 3. Kind und hab totale Angst vor der Geburt....wie beim letzten Mal, Panik...ich kann nicht genau definieren, wovor, vielleicht vor dem Ungewissen, nicht wissen, wie es genau abläuft....
Was ich dir raten kann und was ich auch wieder machen werde, ist Akkupunktur...damit hab ich echt gute Erfahrungen gemacht bei meiner 2ten Geburt... Kurz und gut sag ich dir aber, TRAU DICH! Bei aller Angst und auch den Schmerzen, es lohnt sich allemal!!

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Fazil am 09.09.2018, 1:09 Uhr

Ich hatte auch solche Panik. Und zwar vor meiner 3. Entbindung. Kind wurde groß geschätzt und die ganze Schwangerschaft war einfach nur zum Kotzen (sorry). Und einen Mann hatte ich auch nicht. Und dann... war es das wunderbarste Erlebnis, das ich je hatte. Bin nur noch nicht dazu gekommen, den Geburtsbericht hier rein zu stellen.
Ich kann dir folgende Tipps ans Herz legen: Himbeerblättertee, geburtsvorbereitende Akupunktur, Dammmassage, Heublumendampfsitzbad.
Und: Ruhe im Kreißsaal! Jegliche Hektik, viel Personal, helles Licht vermeiden, geduldig sein, es dauert wie es dauert.
Und dass deine Ärztin "dir die Geburt nicht zutraut"... was soll das denn sein?!? Sowas entmutigendes! Das kann die doch gar nicht beurteilen. Das so einfach mal daherzusagen, finde ich völlig daneben. Die Gewichtsschätzungen sind immer so unzuverlässig - meine Kinder wurden immer falsch geschätzt (einmal größer, einmal kleiner). Und bedenke: Ein kräftiges Baby kann vielleicht auch besser "mitarbeiten". Ich glaube nach 3 Geburten, dass es viel damit zu tun hat, wie sich das Kind ins Becken wurschtelt. Und das kann vorher keiner sagen. Die Angst ist kontraproduktiv, denn Stresshormone wirken wehenhemmend.
Aber zum Trost: Ich war ja auch voller Angst und dachte, es wird schrecklich. Mit dem Blasensprung zu Hause war ich plötzlich ein anderer Mensch, vollkommen ruhig. Keine Spur Panik. Ich war absolut konzentriert und die Angst war weg.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Kanna am 16.09.2018, 23:23 Uhr

Ich hatte auch furchtbare Angst, bzw. vor einem Dammschnitt. Habe mich vorher sehr genau über dieses Thema informiert und mich dann dazu entschlossen, dass ich nur im äußersten Notfall schneiden lasse. Bei mir ist der Damm leider gerissen. War aber nicht so arg und ich habe es auch nicht gemerkt, als er gerissen ist. Ein Schnitt muss nicht besser sein, als ein Riss.
Habe gehört, dass man einen Dammschnitt, wenn man ihn zum richtigen Zeitpunkt macht, auch nicht spürt. Aber ich glaube nicht, dass das etwas mit dem Alter der Frau zu tun hat, ob geschnitten werden muss oder nicht und dass man das erst bei der Geburt sieht und noch nicht vorher sagen kann. Es kommt vielmehr darauf an, wie dehnbar dein Gewebe ist und wie groß der Kopf deines Kindes ist, als auf dein Alter.
Du kannst auch vorbeugend etwas tun, z.B. Dammmassagen und Himbeerblättertee trinken, eine Tasse pro Tag reicht, sonst wird der Damm zu weich, was auch nicht gut ist. Dammmassage reicht zwei Mal die Woche. Du kannst damit ca. in der 36. Woche anfangen.
Bei mir ist es zwar trotzdem gerissen und ich habe mich gefragt, ob das ganze überhaupt was bringt, aber wer weiß, ob es nicht schlimmer gerissen wäre, hätte ich das nicht getan.
Angst vor der Geburt ist normal. Man weiß ja nicht was auf einem zukommt. Habe mir halt gesagt, dass es andere vor mir auch schon geschafft haben. Obwohl andere mich eher als wehleidig beschreiben, habe ich die Geburt ganz ohne Schmerzmittel durchgehalten. Aber diese Möglichkeit steht dir ja auch offen, falls es gar nicht mehr geht.
Wusste bis zum Schluss nicht, wie ich nun erkennen soll, ob es wirklich soweit ist, da ich die Senkwehen schon Wochen vorher ziemlich arg gespürt habe und wusste nicht ob ich nun richtige Wehen unterscheiden kann. Aber als es losging wusste ich sofort, dass es nun soweit ist.
LG und viel Glück

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von tzum am 21.09.2018, 2:24 Uhr

Ich habe am 17.11.2016 meine Tochter spontan und ohne Schmerzmittel auf die Welt gebracht.
Ich hatte auch voll die Panik und wusste nicht, wie ich unter der Geburt reagieren werde, ob ich das überhaupt durchstehen kann, ob alles gut geht, wie ich reagiere wenn die Wehen einsetzten oder die Fruchtblase platzt...Es ist ein unglaubliches und unvergessliches Erlebnis! Natürlich ist es schmerzhaft, aber es ist auszuhalten. Wenn dir dann dein Baby in den Arm gelegt wird, dann weisst du wofür du das alles durchgestanden hast!
Die Schmerzen empfindet Jeder anders. Ich kann dir das auch nicht beschreiben. Die Wehen an sich waren für mich nicht so schlimm. Ich achtete darauf, dass ich immer gut atmete und so konnte ich mich zwischen den Wehen auch ein bisschen erholen. Das wirklich unangenehmste war, als das Köpfchen durch musste. Aber es geht vorbei und es war unbeschreiblich, als mir meine Tochter in den Arm gelegt wurde.
Du musst ein bisschen auf deinen Körper vertrauen. Es ist unglaublich, wie viel Kraft man noch hat auch wenn man denkt „ich kann nicht mehr“. Versuch gelassen an die ganze Sache ranzugehen. Und eins musst du wissen, du bist nicht allein bei der Geburt. Vielleicht kommt dein Mann mit und da ist ja auch noch die Hebamme, die tagtäglich bei Geburten dabei ist und dir auch hilfreiche Tipps geben kann.
Lass es auf dich zukommen und denk daran, das größte Geschenk das man überhaupt bekommen kann wird dir nach der Geburt in die Arme gelegt! Ich wünsche dir alles Liebe und Gute

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von hungry am 24.09.2018, 0:13 Uhr

Ich habe am 17.11.2016 meine Tochter spontan und ohne Schmerzmittel auf die Welt gebracht.
Ich hatte auch voll die Panik und wusste nicht, wie ich unter der Geburt reagieren werde, ob ich das überhaupt durchstehen kann, ob alles gut geht, wie ich reagiere wenn die Wehen einsetzten oder die Fruchtblase platzt...Es ist ein unglaubliches und unvergessliches Erlebnis! Natürlich ist es schmerzhaft, aber es ist auszuhalten. Wenn dir dann dein Baby in den Arm gelegt wird, dann weisst du wofür du das alles durchgestanden hast!
Die Schmerzen empfindet Jeder anders. Ich kann dir das auch nicht beschreiben. Die Wehen an sich waren für mich nicht so schlimm. Ich achtete darauf, dass ich immer gut atmete und so konnte ich mich zwischen den Wehen auch ein bisschen erholen. Das wirklich unangenehmste war, als das Köpfchen durch musste. Aber es geht vorbei und es war unbeschreiblich, als mir meine Tochter in den Arm gelegt wurde. Du musst ein bisschen auf deinen Körper vertrauen. Es ist unglaublich, wie viel Kraft man noch hat auch wenn man denkt „ich kann nicht mehr“. Versuch gelassen an die ganze Sache ranzugehen. Und eins musst du wissen, du bist nicht allein bei der Geburt. Vielleicht kommt dein Mann mit und da ist ja auch noch die Hebamme, die tagtäglich bei Geburten dabei ist und dir auch hilfreiche Tipps geben kann.
Lass es auf dich zukommen und denk daran, das größte Geschenk das man überhaupt bekommen kann wird dir nach der Geburt in die Arme gelegt! Ich wünsche dir alles Liebe und Gute

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von yourAngel am 27.09.2018, 2:49 Uhr

Da brauchst du wirklich keine Angst zu haben. Bei dem ersten Kind war ich 21 Jahre alt. Ich hatte auch riesen Angst vor einer PDA und auch vor den Schmerzen aber ich wollte unbedingt normal entbinden und ohne Schmerzmittel. Alles hat super geklappt mit der Geburt ohne alles. Ich bin froh. Ich würde nie sagen, die Geburt tat nicht weh aber ich kann sagen, dass alle Schmerzen sofort vergessen waren, als ich meine Tochter auf dem Bauch hatte!
Meine zweite Entbindung war mit 25 und die wurde leider eingeleitet. Ich hatte in der ss so viele Probleme und so viele spritzen bekommen, dass ich keine Angst mehr vorhabe. Ich hatte 2 OP in der ss und beide mit PDA. Die Angst war dann auch weg. Ich wollte aber wieder keine PDA…bekam aber leider eine, weil mein Muttermund aufgehört hat aufzugehen. Ich habe mich fast 4 Stunden mit den extremen Wehen gekämpft, weil ich keine PDA wollte! Aber dann hat die Hebamme gesagt dass es nicht weiter gehen wird und die PDA war kaum dran. Es ging sofort weiter und 20 min später war meine zweite Tochter da. Der einzigste Vorteil an der PDA war, dass die Verletzungen mit dem Nähen nicht sehr betäubt werden musste, sondern einfach so dann gingen. Hoffe diese Geburt geht wieder ohne PDA. Ich finde, es lohnt sich die Schmerzen auszuhalten

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von lordaa am 03.10.2018, 22:59 Uhr

Du machst dich zu viele Gedanken. Als ich zum ersten mal schwanger war, habe ich tagelang Horrorgeschichten im Internet gelesen und dann hatte ich eine Geburt, auf die ich mich sehr gefreut habe, obwohl ich riesige Angst vor Spritzen habe. Als die Wehen anfingen, waren meine Gedanken nur daran, dass ich bald meine Kleine in den Armen halten darf.
Ich fand die Schmerzen nicht so schlimm, ich habe sogar meinem Mann nach der Geburt gesagt, dass ich unbedingt noch ein Kind will. Es ist halt klar, dass es ohne Schmerzen nicht geht, aber ich war so auf meinem Geburt konzentriert, dass ich mich jetzt nicht erinnere, welche Schmerzen ich damals hatte. Als mir meine Hebamme sagte, dass mein Kind schon da ist und ich den ersten Schrei meiner Sonne hörte, war ich sogar erstaunt, dass das so schnell passiert.
Rede mit deiner Hebamme über deine Ängste. Meine Hebamme hat mir immer wieder gesagt, dass ich darauf vertrauen soll, dass jede Frau von Natur aus für die Geburt geschaffen ist und das aushält. Wenn du sehr anglichst bist, kann sich das natürlich auf den Körper übertragen.
Zum Dammriss kann ich nur sagen, dass ich nicht eingerissen bin. Vielleicht war die Wassergeburt und die Dammmassage sehr hilfreich. Das habe ich ab meinem 35. SSW gemacht und kann nur raten. Bei meinen bekannten Frauen, die nicht so viel Glück wie ich hatten und eingerissen sind und genäht wurden, gibt es auch ganz unterschiedliche Geschichten von "habe jeden Stich gemerkt" bis "habe ich gar nicht mitbekommen". Manche finden die Spritze auch schon unangenehm. Ich hoffe, dir damit etwas geholfen zu haben.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von van1lla am 11.10.2018, 1:44 Uhr

Alle Frauen haben Ängste vor Geburt, muss ich dir sagen. Das ist meist die Angst vor dem Ungewissen. Einige haben Angst vor dem Schmerz und Verletzungen, wie zum Beispiel einem Dammschnitt. Andere wiederum sorgen sich, dass die Geburt nicht so läuft, wie sie es sich wünschen. Es ist die Angst Kontrolle zu verlieren oder etwas falsch zu machen. Spreche über deine Sorgen und Ängste mir jemandem! Am besten mit Frauen, die in derselben Situation sind, also mit anderen Schwangeren. Der Austausch unter Gleichgesinnten bringt oft mehr. Man fühlt sich dann nicht so alleine. Solche Ängste sind vollkommen normal.
Lese im Internet mehr positive Geburtserfahrungen und nicht unbedingt die negativen. Es ist auch wichtig, dass du in deinem KH gut fühlst. Viel Schwieriges wird machbarer, wenn man weiß, was auf einen zukommt. Wenn du auf Medikamente lieber verzichten möchtest, kann gezielte Atmung helfen, mit dem Geburtsschmerz umzugehen. Eine besonders wichtige Rolle spielt auch der Partner. Wenn er weiß, was seine Frau möchte und sich für die Geburt wünscht, kann er gut unterstützen.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von vobla am 15.10.2018, 13:21 Uhr

Warum hast du solche Angst vor etwas, was du selber nicht kennst?? Hattest du schonmal eine Blinddarmentzündung? Ich denke, nein, ich bin überzeugt, dass viele Frauen sich absolut irre machen lassen, weil sie zu viele Informationen bekommen über Dinge, die dann doch jede anders empfindet. Da liest du über Horrorgeburten und über üble Schmerzen etc. Aber wer weiß, wie wehleidig die betreffende Schreiberin denn nun war? Oder was da eigentlich der genaue Grund war, dass es so schrecklich war. Meine Freundin und ich haben beide Saugglockengeburten hinter uns. Für meine Freundin war es schrecklich, sie wollte danach kein Kind mehr. Für mich war’s okay und nicht besonders wild und wir basteln für unser 2.Kind. Du wirst selbst sehen, dass es nichtmal halb so wild wird, wie du es dir gerade ausmalst. Vor der ersten Geburt kannst du dir gar nicht vorstellen, wie viel Kraft in dir und deinem Körper steckt. Glaub mir, es ist wirklich erstaunlich, wie viel Kraft wir Frauen haben, das hältst du echt nicht für möglich. Denk einfach mal darüber nach, wie viele Frauen mehr als 1 Kind haben und die sind nicht alle besonders schmerzunempfindlich, würden sie das machen wenn das so wild wäre?? Also bei JEDER Frau verläuft das ANDERS

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von rabiosa am 21.10.2018, 17:17 Uhr

Ich kann deine Ängste sehr gut verstehen und bin überzeugt, dass jede Frau Angst davor hat. Ich bin mit dem 2. Kind schwanger und ich habe trotz Erfahrung Angst vor der Geburt. Klingt vielleicht komisch. Ich hatte mich bei meiner 1. so gut wie möglich vorbereitet. Aber so ganz genau wusste ich nicht, was da auf mich zukommen würde. Das war auch besser so. Die 1. Geburt war echt kein Spaziergang. Das habe ich aber damals selbst gar nicht als so schlimm empfunden. Das habe ich erst wirklich realisiert, als eine Freundin kurz nach mir entbunden hat und die Hebamme zu mir meinte, die hatte wirklich eine schwere Geburt. Ich selbst habe mich einfach auf die Situation eingelassen und mich dadurch gekrampft. Danach habe ich sofort gesagt, ich will noch ein Kind, aber nicht sofort. Jetzt mehr als 12 Jahre danach habe ich total Schiss, weil ich wieder als Erstgebärende gelte. Mein Mann ha mich damals unterstützt und ich weiß, dass er wieder an meiner Seite sein wird, wie ein Fels in der Brandung. Führe ein ausführliches Vorgespräch bei der Geburtsanmeldung inkl. allem Papierkram falls PDA notwendig (den habe ich damals unter Wehen gemacht, nie wieder). Und auch ein Geburtsplan wo Alternative Schmerzmittel und Geburtsposition Thema sind, um ggf. eine PDA und einen Kaiserschnitt zu verhindern. Hab schon angekündigt, dass ich bloß nicht im Liegen entbinden will.
Vielleicht hilft dir etwas davon. Denk immer daran: Das haben schon so viele Frauen vor dir geschafft. Warum schaffst DU es nicht. Wenn es so schlimm wäre, würden alle Frauen immer nur ein Kind bekommen und sich danach sterilisieren lassen. Und wer sagt denn, dass es wirklich schwierig bei dir wird? Genauso gut kann es doch auch einfach das tollste Erlebnis deines Lebens werden! Denk einfach positiv. Am Ende bekommst du die schönste Belohnung der Welt. Und bei dir gibt's die dann auch noch doppelt! Alles wird gut.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von care am 25.10.2018, 16:45 Uhr

Ich kann deine Angst gut verstehen. Ich wusste bei meinem ersten Sohn auch nicht was da auf mich zukommt und hatte Angst. Aber es war schlimmer als ich mich vorgestellt habe)) ich will dir keine Angst machen und ehrlich, alles ist leicht zu vergessen wenn man ein kleines Wesen in den Armen hält. Das schloss auch die Wehen, besonders die Presswehen ein. Ich hätte nie gedacht, dass ein Mensch solche Schmerzen aushalten kann und bin mir nun im Zwiespalt: ebenso eine Höllenangst, wieder so viele, lange Schmerzzeiten erleben zu müssen und auf der anderen Seite zu wissen, das geht vorüber und ich habe endlich mein auf dem Bauch
Ich habe auch keine PDA, weil ich eine normale Geburt ohne Hilfsmittel wollte, obwohl die Geburt meines Sohnes war für mich als die Hölle und ich habe mir damals geschworen nie wieder Kinder zu kriegen. Ich konnte es partout nicht verstehen, dass Frauen mehr als ein Kind gebären wollen und Geburten als was Schönes empfunden.
Aber jetzt basteln wir an Nr 2)) Ja, ich habe wieder gewagt trotz diese Hölle und wir wünschen uns sehnlichst ein Geschwisterkind für unser Kleinen. Ich wünsche dir alles Gute für die restliche Schwangerschaft und auch Hilfe, diese Ängste in den Griff zu kriegen. LG

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von sabak am 08.11.2018, 23:51 Uhr

Also ich bin selbst zum ersten mal schwanger und kann dir noch keine Tipps oder so geben. Ich muss gestehen, ich habe auch grosse Angst vor Geburt, gerade, weil ich ja nicht weiß, wie genau es bei mir läuft. Was mir jedoch sehr geholfen hat, war der Geburtsvorbereitungskurs. Wir haben dort viele hilfreiche Tipps bekommen, wie man sich bei der Geburt verhalten kann, welche Schmerzlinderungsmöglichkeiten es gibt (PDA), welche Geburtspositionen geeignet sind usw. Zudem habe ich mir das Krankenhaus, in dem ich entbinden möchte, vorher angesehen, war zu einem Geburtsvorbereitungsgespräch dort und habe nicht zuletzt eine nette Hebamme, die mich jetzt die letzten Wochen vor der Geburt und dann nach zur Nachsorge betreuen wird, mit der ich über meine Ängste und Fragen sprechen kann. Falls du also noch keine GVK machst, unbedingt mitmachen und nicht nur einen Wochenend-Crashkurs, sondern möglichst über vier/fünf Wochen hinweg. Auch die Gespräche mit der Hebamme helfen sehr! Wir reden immer während der Akupunktur über diese Dinge. Und lese nicht zu viele Geburtsberichte und lass dich im KH oder bei deinem FA auch noch ausführlich über einen KS beraten! Dann kannst du entscheiden, was für dich das Beste ist.

Re: Panische Angst vor der Geburt

Antwort von Arman1 am 17.11.2018, 1:24 Uhr

Mache dich nicht verrückt und denke nicht zu viel daran. Ich weiss, es ist leichter gesagt als getan aber… Wenn's einen selber dann betrifft ist das aber meist nicht so einfach. Ich kann dir nur Tipp geben, dass das Atmen das wichtigste für mich war. Du hast oder hattest ja sicherlich einen GVK und wirst darüber schon viel gehört haben. Und es ist wirklich so, wie es hier schon einige geschrieben haben. Der Körper regelt das alles von ganz alleine. Ich hab 2 Geburten hinter mir und hatte beides mal keinerlei Schmerzmittel. Schlimm fand ich (bei der 2. Geburt - bei der 1. weiß ich's nicht mehr genau) die Austreibungsphase. Aber auch das war auszuhalten. Noch ein Tipp, für den Fall, dass du's nicht eh automatisch so machen wirst... Schließe die Augen während den Wehen. Das hat mir richtig gut geholfen. Ich war bei jeder Wehe hoch konzentriert und ganz bei mir, meinem Körper und meinem Baby. Und die Wehen waren wirklich sehr gut auszuhalten.
Falls du den Geburtsbericht lesen möchtest... Er ist auf meinem Profil verlinkt. Hab mir schon sagen lassen, dass er Mut macht. Vielleicht hilft er dir ja auch.

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