Fläschchennahrung

Fläschchennahrung

Fotogalerie

Redaktion

 
Ansicht der Antworten wählen:

Geschrieben von tin am 24.11.2007, 4:06 Uhr

Gibt es geborene Flaschenkinder??

Ups, noch ein Beitrag von mir, ist halt vier Uhr morgens und ich kann mal wieder nicht schlafen:-)

Ich habe mal so die Still-Flaschen-Diskussion überflogen und ich frage mich, ob einige Mütter dabei sind, denen es so geht wie mir? Also, ich habe vier Kinder und keiner wollte an die Brust, ist wirklich so. Man liest immer dieselben Gründe, warum Mütter von Anfang an nicht stillen wollten. Ich wollte stillen, hatte ich mir jedes Mal fest vorgenommen, hat doch soo viele Vorteile, meine Kinder wollten aber nicht.

Jetzt kommen bestimmt Kommentare wie nicht lange genug versucht etc. Sogar meine Hebi hat irgendwann gesagt, dass Schluss mit den Stress ist. Kennt das noch jemand?

 
17 Antworten:

Re: Gibt es geborene Flaschenkinder??

Antwort von Nini87 am 24.11.2007, 8:20 Uhr

Ja ich kenn das!! Mein Kleiner wollte einfach nicht!! Und damit er nicht verhungert hab ich ihn dann die Flasche gegeben!!!

LG Nini87

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Gibt es geborene Flaschenkinder??

Antwort von 5kinder am 24.11.2007, 10:58 Uhr

war bei meinen kleinsten auch so.
die anderen 4 wurden gestillt bis zu 11monaten.

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

ja ich

Antwort von kafalken am 24.11.2007, 12:35 Uhr

mein sohn kam 3 Wochen vor Termin zur Welt und war recht klein (2500g) mit dem trinken hatte er es von Anfang an nicht so. Habe ihn immer wieder an die Brust gelegt, aber er war einfach zu schwach, einmal genuckelt und eingepennt. Naja, habe abgepumt und ihm das dann gegeben und ihn aber trotzdem immere angelegt, war aber nichts. Hatte ne Stillberaterin und meine Hebi hat auch geholfen. Als wir dann zu Hause waren gings weiter. Habe die Sauger von der flasche so klein wie möglich gewählt und meine Brust
vorher " angepumpt" ich wollte ihm das trinken aus der Flasche so unbequem wie möglich machen. Naja nach 2 endlosen Wochen habe ich aufgegeben und mein Sohn hat wunderbar getrunken. Und mal ehrlich
so unendlich wichtig ist das stillen nun nicht mehr finde ich. Die fertig milchen sind super streng kontrolliert und es ist doch alles drinnen was die kleinen brauchen. Und körperliche Nähe bekommt das Kind auch wenn man es mit der Flasche füttert. Und man kann den papa nachts mal wecken zum Flasche machen.... ( nicht zu vergessen) der einzige Nachteil beim Nicht Stillen ist das es einfach teuer ist...
Lieben Gruß

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: ja ich

Antwort von Muddie2006 am 24.11.2007, 13:24 Uhr

Kann auch an einer "Verspannung" liegen. Bei meinem Sohn hat das zu großen Schwierigkeiten geführt! Irgendwann wurde es dank osteopathischer Behandlung etwas besser!
Bis dahin waren wir beide aber schon so gestresst vom täglichen Still"kampf", dass wir mordsfroh waren, als es nach 6 Monaten stillen die Flasche gab! Er war selig und ich auch :-)
Frage mich im Nachhinein wieso ich das so lange ausgehalten habe. Aber bin einfach ein sehr ehrgeiziger Mensch ;-) Manchmal vielleicht zu ehrgeizig ;-)
LG

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Ganz sicher nicht!

Antwort von ka-vo-ma am 24.11.2007, 16:38 Uhr

Da könnte man genau so gut fragen, ob es geborene "Nicht-Atmen-Wollen-Kinder" gibt. Der eine, wie der andere Gendanke ist absurd. Es gibt natürlich Kinder, die nicht gleich und/oder selbständig atmen KÖNNEN. So wie es auch selten Babys gibt, die nicht sofort und/oder ausreichend stillen können. Der natürliche Sauginstinkt eines Neugeborenen ist aber eine der wenigen angeborenen Fähigkeiten, die ein Baby mitbringt und ist einer der stärksten, wenn nicht DER stärkste menschliche Instinkt überhaupt. Es gehören schon viele widrige Umstände dazu, diesen Instinkt bei einem voll ausgetragenen, gesunden Säugling zu unterdrücken oder abzuschwächen. Die einfache Lösung ist dann zu sagen "Das Baby will eben nicht". Nach den tatsächlichen Ursachen für das Nicht-Stillen-Können zu suchen und diese anzugehen ist manchmal aufwendig und erfordert viel Engagement. Nicht jede Mutter ist dazu willens oder in der Lage. Und nicht jede bekommt die kompetente Unterstützung, die es dafür braucht. Hebammen, Gynäkologen u. Säuglingsschwestern wissen oft erschreckend wenig über das Stillen. Eine Hebamme, meist die erste Ansprechpartnerin bei Stillproblemen, ist nicht automatisch Stillbearterin. Dazu braucht es eine Zusatzausbildung. Leider werden hier noch viel zu häufig nutzlose, veraltete oder sogar kontraproduktive Ratschläge gegeben.
Geborene Flaschenkinder gibte es also ganz gewiss nicht. Eine gesunde Mutter und ein gesundes Kind bringen alles mit, was das Baby zum Heranwachsen braucht - in den 9 Monaten Schwangerschaft und auch in der Babyzeit danach.

Für schwache, kranke Babys und/oder Mütter ist die Kunstmilch bzw. Flachenernährung natürlich ein Segen...

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Ganz sicher nicht!

Antwort von Bübchen_2006 am 24.11.2007, 17:18 Uhr

Ich sehe das genauso und bin schon sehr gespannt auf die Antworten die jetzt kommen! Ich denke, kein gesundes Kind verhungert freiwillig vor einer gesunden, vollen Brust! :-)

In diesem Forum ist es ja üblich, dass jemand mit anderer Meinung ¨über die anderen herzieht" oder "sie aufs boshafteste Weise als schlechte Mütter bezeichnet hat". :-) Mögen die Verteidigungs- und Anmachspiele beginnen. *lol*

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Warum???!

Antwort von Muddie2006 am 24.11.2007, 18:07 Uhr

Warum sollte man wegen eurer Postings in Rage geraten ;-)? Ihr habt doch recht... Und ich fand nichts an den Postings angreifend o.ä. Auch ich glaube, dass gesunde Kinder an der Brust trinken können und 99% der Frauen stillen könnten. (Die Prozentzahl ist jetzt einfach geraten...)
Bei meinem Sohn kam einiges zusammen und bei mir auch: Not Kaiserschnitt, Geburtstrauma, Postnat. Depr... Mein Sohn konnte 2-3 Tage nicht saugen (wegen der vielen Medikamente), er hatte eine Verspannung in der HWS UND dennoch haben wir sechs Monate gestillt! Der Ehrgeiz und Wille war einfach da. Ich glaube gehen würde es bei den Meisten. Allerdings habe ich vollstes Verständnis fürs Nicht-Stillen und auch fürs Stillen. Ist ja jedem selbst überlassen... Finde auch, dass man sich nicht rechtfertigen sollte den einen oder den anderen Weg beschritten zu haben. Man hat die Entscheidung gefällt und fertig!
Ein paar Fälle gibt es sicher dennoch in denen nicht freiwillig, sondern aus gesundheitlichen etc. Gründen die Flasche gegeben wurde.
Ansonsten sollten Still-Mütter und Flaschen-Mütter mal etwas lockerer werden. Fanatismus ist ja nie gut ;-)
Und ich finds gut, dass auch hier mal eine Stillmutter schreibt, denn manche Mütter brauchen am Anfang des Stillens nur etwas Motivation und Unterstützung. Wenn sie sich sicher wären die Flasche geben zu wollen, dann würden sie ja nicht nach Hilfe fragen!
LG (hoffe das war nicht zu wirr...)
UND BITTE NICHT STREITEN! IST DOCH BALD WEIHNACHTEN

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Gibt es geborene Flaschenkinder?

Antwort von tin am 24.11.2007, 19:41 Uhr

Ist ja interessant, warum sollte das zu einem Streitthema werden?

Ich dachte auch immer das das Saugen an der Brust ein Urinstinkt ist, ist es ja auch normalerweise. Aber jemand der ein Kind nicht erlebt hat, das die Brust verweigert, sollte mal schön ruhig bleiben mit gibt es nicht und so weiter. Gute Ratschläge geben ist immer einfach, wenn man es nicht schon mal mitgemacht hat.

Ich beneide echt Stillmütter, bei denen alles super klappt, eventuell auch nach einigen Anfangschwierigkeiten. Ich bin nach dem ganzen Stillstress begeisterte Flaschenmutter, aber ich werde mir nicht vorwerfen lassen, ich hätte es nicht genug versucht das Kind an die Brust zu bekommen.

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Na, nun machst du ja eines draus...

Antwort von Muddie2006 am 24.11.2007, 19:59 Uhr

Glaube nicht, dass hier Jemand einen Angriff gestartet hast! Du hast es lediglich gleich als Vorwurf gewertet!
Klar gibt es Fälle bei denen es nicht klappt! Bei uns wars ja auch ne Katastrophe und schlauer wäre ich gewesen abzustillen.
LG von einer ebenfalls begeisterten Flaschenmutter, die wohl irgendwie nicht so empfindlich ist, was es dieses Thema angeht!

Warum fühlt man sich angegriffen? Wer stillt, der stillt und wer nicht stillt, der gibt eben die Flasche! Keine Seite braucht der anderen Vorwürfe zu machen, denn die meisten Leute haben ihre Gründe, warum sie den einen oder anderen Weg gehen!

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

@Muddie2006

Antwort von Bübchen_2006 am 24.11.2007, 20:04 Uhr

Weisst du jetzt was ich meine? ;-)

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Jo, kapiert :-) LG oT

Antwort von Muddie2006 am 24.11.2007, 20:19 Uhr

.

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Ganz sicher nicht! - Aber ...

Antwort von Martina A. am 24.11.2007, 22:05 Uhr

Wahrscheinlich gibt es das wirklich nicht.

Aber es gibt Kinder, die mit den verschiedensten Saug- und Stillproblemen auf die Welt kommen.

Mein drittes Kind hatte im Bauch zu viel am Daumen genuckelt (konnte wir beim US immer sehen) und kam daher mit einer kräftigen Saugverwirrung auf die Welt. Ohne meine Stillerfahrung, das Wissen um die angeborene Saugverwirrung und die Unterstützung einer Stillberaterin hätte ich sie wohl nicht an die Brust bekommen.

Martina

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Na, nun machst du ja eines draus...

Antwort von tin am 25.11.2007, 12:50 Uhr

ich bin nicht empfindlich was das Thema angeht, ich kann nur nicht ab wenn jemand ganz strikt sagt: das ist Quatsch, das gibt es nicht.

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Das habe ich aus den Postings nicht gelesen!

Antwort von Muddie2006 am 25.11.2007, 13:52 Uhr

Das es das gibt (aus diversen Gründen) ist ja ganz klar! Sonst müsste es ja keine Flaschenmilch geben; Sonst würde jeder stillen!
Das kam in den Postings auch nicht so rüber, fand ich.
Bin auf alle Fälle froh, dass es Flaschenmilch gibt! Wie war das denn viel, viel früher? Gab es schon immer Babymilch? Habe da echt keine Ahnung...
LG

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Ganz sicher nicht! - Aber ...

Antwort von Nica am 25.11.2007, 14:30 Uhr

Mein erster Sohn war auch so ein Baby, welches die Brust konsequent verweigert hatte.
Allerdings: schlief er die ersten zwei Tage komplett durch, er hatte einen Herzfehler und andere diverse Babykrankheiten. Als er endlich munter war, wollte er nicht mehr an die Brust. Es war jedesmal ein Kampf dieses Kind an die Brust zu bekommen. Ich habe zwei Hebammen gebraucht um ihn festhalten zu können und ihn an die Brust zu bekommen. Außerdem hatte ich da auch noch nicht gewusst, das ich aus anatomischen Gründen nur sehr schlecht vollstillen kann. Als ich richtig fertig war, haben wir auch die Flasche gegeben. Für uns ist die Babymilch ein Segen gewesen.

Nochwas, ob es die Babymilch schon immer gab. In meiner Familie (meine Mutter hatte es mir mal später erzählt) hat keine Frau ein Kind vollstillen können. Wir wissen das meine Uroma von einer Amme gestillt worden ist. Meine Oma auch. Beide wohnten auf nem Dorf. Bei meiner Mutter gab es keine Amme mehr, da musste meine Oma mit Kuhmilch selber Milch kochen. Meine Mutter ist daran fast gestorben. Erstmal hatte sie zuviel Gewicht verloren und durch die Kuhmilch einen wunden Po bekommen, der bis zum Rücken auf war. Sie war im KH und wurde schon zum sterben mit nach Hause gegeben. Das war 1949. Nur durch einen Zufall hatte meine Oma gehört, das ein Apotheker Milchpulver hatte, das hatte ihr dann geholfen. Als meine Schwester und ich dann da waren, hat meine Mutter auch stillen wollen, sie hatte noch nicht mal einen Milcheinschuss. Da kam gar nichts. Zu DDR Zeiten gab es halt auch nicht immer die milch vorrätig, also wurde sie selber gekocht.




Nica

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Du nennst gute Beispiele...

Antwort von ka-vo-ma am 25.11.2007, 17:32 Uhr

...dafür, dass die Kunstmilch egentlich als segensreiche Notversorgung erfunden wurde, für jene Mütter, die ihre Kinder nicht anders durchbringen konnten. Für diese Mütter und Kinder gab es jahrtausendelang nur die Möglichkeit des Stillens durch eine Amme oder die Gabe von Milch anderer Säugetiere. (Im verklemmten und durch Industriealisierung geprägten 19. Jahrhundert fand man es in adligen und reichen bürgerlichen Kreisen dann auch einfach zunehmend ordinär selbst zu stillen. Man konnte sich schliesslich für alles Personal leisten - also auch für diese "niedere" Tätigkeit.)
Dafür, dass die Kunstmilch ab den 50-er Jahren zunehmend als gleichwertige, quasi zur freien Wahl stehende Säuglingsnahrung hochgepusht wurde, sind rein kommerzielle Motive auf der einen und eine Atmosphäre starker Fortschrittsgläubigkeit seitens der Gesellschaft auf der anderen Seite verantwortlich. Medizinisch, humanbiologisch, sozialwissenschaftlich, entwicklungsphysiologisch und- psychologisch und ökotrophologisch spricht nichts dafür, Kunstmilch und Flaschenfütterung diesen gleichwertigen Rang neben dem Stillen einzuräumen. Zum Glück ist die Kunstmilch immer weiter verbessert worden und auch die Kenntnisse über andere Vorteile des Stillens (z.B. uabdingbare intensive Zuwendung, Körper-, Haut- und Blickkontakt um nur einige wenige zu nennen) verbreiten sich, so dass eine Mutter, die all diese aus der Erforschung des Stillens und der Muttermilch gewonnen Erkenntnisse konsequent bei der Flaschenfütterung umsetzt, deren Nachteile zum ganz grossen Teil ausgleichen kann. (Dass nur vergleichsweise wenige Flaschenmamas dies - meist aus Unkenntnis - auch wirklich tun, steht auf einem anderen Blatt.)

Übrigens, weil du u.a. auf die DDR-Zeiten Bezug nimmst: In der DDR gab es - eben genaus deshalb weil es so eine Mangelwirtschaft gab und nicht immer alles und zu jeder Zeit zu kaufen war, inklusive Säuglingsnahrung - flächendeckend sogen. "Frauenmilchsammelstellen"(praktisch ein abgewandeltes Ammensystem), wo Mütter mit viel Milch ihren abgepumpten "Überschuss" abgeben konnten und dafür sogar Geld erhielten. Wegen dieses finanziellen Anreizes haben das auch viele Frauen genutzt (zusätzlich gab es übrigens noch generell sogn. "Stillgeld" für alle Mütter, die ihre Kinder stillten). Frauen, die nicht stillen konnten oder schwachen bzw. kranken Kindern wurde diese Milch kostenfrei zur Verfügung gestellt. Eigentlich war es damit um die Säuglingsernaährung - wenigstens bis Ende der 70-er Jahre - in der DDR besser bestellt als im Westen, da jede Frau, wenn sie wollte, zumindest in den ersten 3-4 Monaten, ihr Kind ausschließlich mit Muttermilch (der eigenen oder der einer anderen Mutter) versorgen konnte...

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Das habe ich aus den Postings nicht gelesen!

Antwort von tin am 25.11.2007, 23:38 Uhr

Hallo Muddie,

doch, schon im Betreff: "Ganz sicher nicht".

Ich meine Onkel Hipp war da der Erfinder vor noch garnicht sooo langer Zeit. Ich weiss noch aus Erzählungen von meiner Oma (die auch nicht stillen konnte), dass sie ihre Kinder mit ganz normaler Kuhmilch mit Fischöl gross bekommen hat.

Heute würde man die Hände über den Kopf zusammen schlagen, aber irgendwie ging es auch. Bin aber trotzdem froh, dass wir heutzutage leben:-)

LG

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Die letzten 10 Beiträge im Forum Fläschchennahrung
Prof. Ulrich Wahn: Interview zum Thema Fläschchenmilch
Vidoes VIDEO
mit Prof. Dr. med. Ulrich Wahn
Mobile Ansicht

Impressum Über uns Jobs Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2020 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.