Forum Aktuell

Aktuelles und Neuigkeiten

Fotogalerie

Redaktion

 
Ansicht der Antworten wählen:

Geschrieben von veralynn am 31.08.2011, 9:42 Uhr

unterschied zwischen normaler vergesslichkeit und beginnender demenz

kennt sich einer aus?

wie finde ich raus, ob einer einfach aufgrund seines alters vergesslich im normalen rahmen wird, od. ob es sich um eine beginnende demenz handelt?

ich habe schon länger den verdacht, dass mein schwieva demenz wird, denn er vergisst in letzter zeit dinge, die er normalerweise nicht vergisst. heute stand er vor mir, wollte mir was sagen, wusste aber meinen namen nicht mehr. er wird in ein paar tagen 69 jahre alt. in einem gewissen rahmen ist es ja normal, dass man vergesslich wird, wobei ich aber eingie über 80 jährige kenne, deren gehirn noch tip top funktioniert. wie findet man heraus, ob einer dement ist od. nicht? kann nämlich auch sein, dass er einfach ausgepowert bzw. an einem burn out leidet, er arbeitete bis vor ein paar wochen noch 7 tage die woche/12 stunden tag und das seit 30 jahren. er macht auch viel theater und ich kann das nicht so richtig einschätzen. wüsste aber gern, was auf uns zu kommt, falls er wirklich eine demenz entwickelt.

kennt sich einer aus?

danke

 
5 Antworten:

Re: unterschied zwischen normaler vergesslichkeit und beginnender demenz

Antwort von RR am 31.08.2011, 9:53 Uhr

Hallo
ich weiß nur, bei meiner ehem. Kollegin hatte die Mutter damals (60) Verdacht auf Demenz, dies bestätigte sich dann auch. Es wurde ein "Test" gemacht, da musste sie u. a. ein Bild von dem Haus in dem sie wohnte malen. Auf den Hinweis "da sind keine Fenster drin" sagte sie ach ja mach ich noch - u. malte die Fensten NEBEN das Gebäude!

Also es gibt da verschiedene Tests die gemacht werden u. man kann zu Beginn von Demenz noch einiges machen!

viele Grüße

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: unterschied zwischen normaler vergesslichkeit und beginnender demenz

Antwort von Sternspinne am 31.08.2011, 10:15 Uhr

Das kommt sicher darauf an, ob nur du Bescheid wissen willst, oder ob der Schwiegervater auch ein Interesse an einer Diagnose hat.
Wenn ihr ihn überzeugen könnt, sich mal untersuchen zu lassen, könnt ihr eine gute Diagnose mit Prognose und vorsorglichen Maßnahmen bekommen.

Es gibt zwar Hinweise, die man wahrnehmen könnte, aber es gibt auch andere Krankheitsbilder, die auch eine Rolle spielen könnten.
Ein wichtiger Hinweis ist z.B. die Familiengeschichte, ob Demenz schon oft vorkam, bei Eltern, Geschwistern und so.
Aber viele sichtbare/wahrnehmbare Merkmale entwickeln sich erst im Laufe der Zeit. Es macht auf jeden Fall Sinn, im Falle einer Erkrankung so früh wie möglich Therapien anzufangen, dann kann man den Zustand oft noch eine ganze Weile stabil halten.

Was auf euch zukommt, ist eine recht anstrengende Zeit, wenn es sich bestätigen sollte, denn heilbar ist Alzheimer und Co nicht.

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

ok

Antwort von veralynn am 31.08.2011, 10:28 Uhr

ich werde mit meinem mann und meinem schwager reden, dass sie den schwiegervater davon überzeugen, dass er seinen hausarzt ihnen/uns gegenüber von seiner schweigepflicht entbindet. dann werden wir mit dem arzt reden, der wird uns sagen, wie weiter. der arzt kennt uns und meinen schwiegervater gut.

danke euch

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: ok

Antwort von katja13 am 31.08.2011, 10:41 Uhr

hier kannst du mal schauen:

http://www.experto.de/b2c/gesundheit/pflege/demenz/demenz-erste-anze ichen-test.html

ein auch einfacher selbsttest ist, eine uhr malen zu lassen. viele können das schon ganz am anfang einer demenz nicht mehr. also sie verwechseln die zahlen usw. aber wie du ihm das beibringen sollst damit er das mit macht?

auf jeden fall, wie schon gesagt, ist eine schnelle diagnose wichtig. die stellt ein neurologe, nicht der hausarzt allein. denn frühzeitige therapie mit medikamenten und auch z.b. ergotherapie können das ganze noch herauszögern.

alles gute!

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: ok

Antwort von Merry am 31.08.2011, 11:57 Uhr

Hey
mein Schwiegervater leidet auch an Demenz. Er hat auch lange und viel gearbeitet, aber seit dem er zuhause ist, hat sich das schlagartig verändert, leider. Im letzten Jahr hatte er noch nen Herzinfarkt und seit dem ist die Demenz weiter fortgeschritten. Er war und ist noch in neurologischer Behandlung. Interesse an Ergotherapie hat er leider nie gehabt. Dementensprechend ist auch leider nicht mehr allzuviel mit ihm anzufangen. Aber immerhin erkennt er uns noch. Er verlernte das Schreiben, kann es aber wieder, aber nicht sehr gut.
Wünsche Euch viel Glück und dass Dein Schwiegervater bereit ist, falls es Demenz sein sollte, was dagegen zu unternehmen.
LG Merry

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Die letzten 10 Beiträge
Anzeige
Mobile Ansicht

Impressum Team Jobs Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2019 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.