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Geschrieben von maleja am 23.03.2006, 13:19 Uhr

Kindergeld kürzen?

Und dafür den Kindergarten umsonst? Es würde sich dabei um ca 6 Euro Kürzung handeln.

mal abgesehen davon, dass es immer nur Umverteilungen im eigentlichen Bereich gibt (warum können sie nicht beim Straßenbau kürzen und dafür denKindergatren umsonst anbieten???), und ich dies schrecklich finde, finde ich diese Lösung als gar nicht so schlecht.

Ok, es würde nun erstmal Leute darunter leiden, deren Kinder schon aus dem Kindergartenalter raus sind. Die wären echt am Draufzahlen.

Aber die nächsten Kindergartengenerationen würden sich wieder ausgleichen. Erst einmal davon profitieren, später für die andern mitzahlen. dafür leben wir halt auch in einem Sozialstaat.

Also nochmal, wenn es im eigenen Bereich sein muss, dann finde ich es ok. BEsser fände ich allerdings, wenn mal aus anderen Bereichen in den Sozialtopf was rein kommt.

(ich kenne diese Diskussionen. "Warum können wir nicht da und da mehr investieren?" "ja, Frau .... das würden wir ja gerne machen. Aber woher nehmen? Von den Schulen? Vom Jugendhaus?"..."NEIN, von der Straße! Von den Gehwegen, die kurz mal 40.000 mehr als geplant kosten. Weil es besondere Steien sein müssen! Von den großkotzigen Bauten, mit denen sich die Stadt so gerne schmückt von von von..... "
Es gäbe soooo viel, wo man locker sparen könnte. Aber es ist eben ein anderer Bereich.

GRüßle Silvia

 
43 Antworten:

Re: Kindergeld kürzen?

Antwort von Moneypenny77* am 23.03.2006, 13:26 Uhr

Habe es ja schon öfter an dieser Stelle gesagt: von mir aus könnte man ALLE staatl. Geld- bzw. Wurfprämien aufgeben, WENN das Geld in die Kinderbetreuung und die "Wiedereingliederung von Müttern in die arbeitende Gesellschaft" investiert würde.

Wer Kinder kriegt, weil er dafür vom Staat Geld bekommt, sollte es meines Erachtens sowieso lassen.

Des Pudelskern, warum es immer weniger Kinder in Deutschland gibt, liegt aber genau darin, daß Kinder nicht wegen mangelnder staatlicher finanzieller Förderung ein Armutsrisiko sind, sondern weil die Kinderbetreuung und ein adäquater Arbeitsplatz für die, die für ihren Lebensunterhalt und den ihrer Kinder unter "besseren" Umständen nämlich sehr gut selbst sorgen könnten, nicht sichergestellt ist.

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unterschreibe bei Moneypenny o.T.

Antwort von mamaselio am 23.03.2006, 13:40 Uhr

...

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Re: unterschreibe bei Moneypenny o.T.

Antwort von Lythanne am 23.03.2006, 13:59 Uhr

Ich auch.
Guter Beitrag.
LG Daniela

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Re: unterschreibe bei Moneypenny o.T.

Antwort von emmal j. am 23.03.2006, 13:59 Uhr

dAS AUCH UND ANSONSTEN KÖNTE ICH GERN AUF DIESE 6 eURO VERTICHTEN, WENN ES DER gESAMTHEIT IN sACHEN
Das auch, und ansonsten könnte ich gern auf diese 6 Euro verzichten, wenn es der Gesamtheit dadurch wieder zu Kindersegen, Aufschwung und Zukunftsperspektiven verhilft.

Wir wollen nicht vergessen, daß das Kige erst vor ein paar Jahren um 2?3?4? Euro aufgestockt wurde, sich davon zu trennen dürfte nicht schwerfallen.

Allein die Mütter, die dadurch wieder arbeiten gehen könnten und keine Sozialleistungen mehr beanspruchen müßten, wären doch eine echte Entlastung und ein Anreiz.

Dafür.
lg!

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Re:shit, wollte den oberen Teil noch löschen...;-)

Antwort von emmal j. am 23.03.2006, 14:00 Uhr

ot

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Penny bringt es auf den Punkt... :-) o.T.

Antwort von RAlph am 23.03.2006, 14:01 Uhr

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Unterschreibe bei Penny und es hätte den Vorteil

Antwort von tinai am 23.03.2006, 14:03 Uhr

dass das Geld endlich den Kindern unmittelbar zugute kommt - was man bei Erziehungsgeld und Kindergeld ja nicht weiß.

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Aber dazu brauchts Arbeitsplätze!

Antwort von Frosch am 23.03.2006, 14:06 Uhr

Hallo!

"Wiedereingliederung von Müttern in die arbeitende Gesellschaft"

---> In einer Reportage wurde (plausibel) dargelegt: Es gibt jetzt schon Millionen Arbeitslose. Wenn dann Mütter auf den Arbeitsmarkt drängen der keine Arbeitsplätze bereit hält, gibt es noch mehr Arbeitslose.

LG Antje

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@maleja: Fällt Dir denn immer nur "die Straße" ein?

Antwort von Ralph am 23.03.2006, 14:06 Uhr

Hi Silvia,

nichts für ungut, aber da bin ich langsam mehr als allergisch!!

Wie Du weißt, kenne ich die Autobahnen in unserem Ländle mittlerweile ganz gut, bin in den letzten 5 JAhren genug darauf herumgekurvt.
Das Straßennetz in Deutschland verfällt eindeutig, und zwar immer rasanter. Diese ewigen Forderungen, man könne am Straßenbau bzw. Straßenunterhaltung sparen, halte ich in einem Land wie unserem, dessen Erfolg maßgeblich am Niveau der Infrastruktur hängt, geradezu für waghalsig. Ganz abgesehen davon, daß bereits heute viele Milliarden aus den diversen "Auto-Steuern" auch für soziale zwecke abgezweigt werden (was ich richtig finde!), sollte aber nicht der Sinn und zweck ganz außer acht gelassen werden. :-)

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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Nein es sind in erster Linie familiäre Werte

Antwort von Schwoba-Papa am 23.03.2006, 14:13 Uhr

die die Zahl der Kinder hochtreibt, siehe türkische Familien, die selten nur 1 Kind haben und die Mutter selten berufstätig ist und/oder auf Fremdbetreuung angewiesen ist.

Grüßle

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Stimmt Schwobi

Antwort von maleja am 23.03.2006, 14:16 Uhr

das haben Untersuchungen auch festgestellt. dass nämlcih die Betreuung, bzw die fehelende, nicht ausschlaggebend für Kind oder gegen Kind ist.

Auch ein wichtiger Aspekt ist wohl die Kinderfeindlichkeit in Deutschland. Und die fehelnde Akzeptanz in der Gesellschaft.

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Denke ich auch!

Antwort von Frosch am 23.03.2006, 14:17 Uhr

Hallo!

Wenn der Familienzusammenhalt besser wäre - "Generationenhaus" - dann wären auch die Betreuungsmöglichkeiten gegeben. Wir haben einen recht guten Familienzusammenhalt, aber leider sind die Schwiegis nicht mehr so belastbar.

Ist aber meist nicht möglich, wenn der Job verlangt, daß man umzieht...

LG Antje

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Re: Aber dazu brauchts Arbeitsplätze!

Antwort von Moneypenny77* am 23.03.2006, 14:18 Uhr

Tja, traurige Sache, aber Müttern den weg in die Berufstätigkeit künstlich zu verwehren ist wohl die falsche Lösung.

Im übrigen werden arbeitslose Mütter den Staat unter Hartz IV wohl nicht mehr kosten, als

- einkommensschwache Familien, bei denen die Mutter nicht arbeiten gehen kann, dafür aber Wohngeld, Kleidergeld etc. beantragt werden muß

- Rentnerinnen, die, da nie gearbeitet, von ihrer Mini-Rente nicht leben können, weil ihr Mann sie mittellos zurückließ, als er ins Gras biss

- die Abzockerinnen, die sich arbeitssuchend melden, weil sie genau wissen, daß sie mit ihren 3 Kindern nie einen Job kriegen.

usw.

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ich weiß nicht so recht...

Antwort von pittiplatsch80 am 23.03.2006, 14:18 Uhr

mal ein doofes beispiel: mutter türk bringt ihre 5 kinder jahrelang in den kindergarten,kostenfrei.

ich erziehe meine die längste zeit zu hause selber,bringe sie vielleicht erst mit 4 oder so zum kiga.....

dann wären die,die ihre kinder alleine aufziehen,die die für andere finanzieren aber selber weniger geld bekommen???

es wären dann rund 1300 euro weniger auf 18 jahre gerechnet. naja.

muss mir glaube ich noch so richtig ne meinung bilden :0)))

lg pitti

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Lach, ja Ralph

Antwort von maleja am 23.03.2006, 14:21 Uhr

weil das bei uns in der Stadt eben im Moment DAS Thema ist. Das hat die Stadt und den GR und alle gespalten. In pro und contra. Und das ist bei uns been der Running-Grund, bzw das Running-Antithema. Oder wie ich es ausdrücken soll.

Wenn denn mal was anderes die Emotionen hochschnellen lässt, werd eich das verwenen. Z.B. wenn ein Kernkraftreaktor bei uns gebaut werden soll. ODer die rüstungsindustrie von uns wieder einmal mehr bezuschusst werden soll. Oder wenn uner OB beschließt, dass er 50.000 Euros mehr im Monat verdienen möchte. Ok? VErsprochen.

GRüßle Silvia

P.S. Wir hier unten sind im Autoland. Du weißt, vor unseren Toren werden die 2 besten deutschen Automarken produziert (Sorry, Audi und BMW, *ggg)
Die Straßen hier sind wohl nicht mit denen in HH etc zu vergleichen. Dass die nicht aus gold gegossen werden ist auch schon alles. Übrigens Sindelfingen hat wirklcih Zebrastreifen aus Marmor.... Noblesse oblige.

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Ohje!

Antwort von Frosch am 23.03.2006, 14:21 Uhr

"aber Müttern den weg in die Berufstätigkeit künstlich zu verwehren"

Um Himmels Willen, so meinte ich das nicht! Kann auch Deine Argumente gut nachvollziehen.

LG Antje

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Boah...

Antwort von Frosch am 23.03.2006, 14:24 Uhr

Noblesse Oblige?

Ich nenne das "dekadent"!

Wußte ich gar nicht, wirklich wahr?! Unglaublich. Naja, wenn die Kassen leer sind, werden sie die Marmorsteine raushacken und verkaufen *G*

LG Antje

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Re: Stimmt Schwobi

Antwort von Moneypenny77* am 23.03.2006, 14:25 Uhr

Ist nur die Frage, wessen Kinder wir zur "Erhaltung" benötigen... Sorry, aber die von Lieschen Müller und Konsorten ganz sicher nicht. Und, ohne das ausländerfeindlich zu meinen, die mit Migrationshintergrund auch nicht. Die kriegen nämlich schon alle genug Kinder, die sie kaum durchfüttern können und die nach dem Hauptschulabschluß keine Lehrstelle finden und dem Staat auf der Tasche liegend auf der Straße herumlungern.

Und für Paare, in denen beide einen guten Job haben, nachdem sie vielleicht auch noch eine teure Ausbildung genossen haben, und die nunmal einen gewissen Lebensstandard nicht aufgeben wollen, spielt es bei der Entscheidung Pro/Contra-Kind eine sehr große Rolle, ob und unter welchen Umständen BEIDE weiter arbeiten gehen können.

Die Tatsache, daß wir in Zeiten leben, in denen auch "Omas" sich das Recht auf eine eigenens Leben nehmen, wenn ihre Kinder aus dem Haus sind und vielleicht sogar selbst wieder einem Beruf nachgehen, ist wohl eher als Fortschritt zu werten.

Jedenfalls kann es nicht sein, daß Omas und Opas nach ihrer eigenen auch noch die Brut der Kinder großziehen sollen, um das staatliche Sozialssystem zu sichern. Sich darauf zu verlassen ist ganz dünnes Eis.

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Das ist die Crux an der Geschichte, Frosch

Antwort von maleja am 23.03.2006, 14:28 Uhr

Auf der einen Seite wollen udn sollen die Frauen zurück in den Beruf, auf der anderen Seite gibt es eh schon genug Arbeitslose. Hm. Aber, dafür sollen dann die Frauen zu hause bleiben? 5 Jahre lang studiert, Kinder bekommen und dann zu hause bleiben? Nein, ich denke, jede/r soll die gleiche Chance erhalten. Und wie es nun mal im Leben ist, der Bessere soll sich durchsetzen. Leider sind das wohl oft die Frauen, aber sie kriegen trotzdem zu selten die Chancen, es zu zeigen.

Grüßle Silvia

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Abr piddi :-) (mit sächsischem Akzent)

Antwort von Schwoba-Papa am 23.03.2006, 14:28 Uhr

..."ich erziehe meine die längste zeit zu hause selber,bringe sie vielleicht erst mit 4 oder so zum kiga....."

Das ist aber dein Privatvergnügen, denn Anspruch ab 3 hättest Du !

Ich nehme auf manches, was mir zusteht, nicht in Anspruch. Von der Kur über Steuerschlupflöcher etc. aber deswegen
rechne ich nicht auf.

Grüßle

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Und wie erklärt Ihr Euch

Antwort von tinai am 23.03.2006, 14:32 Uhr

dass nur in Deutschland immer noch gilt, die Mutter mus sbei ihrem Kind bleiben? In der ganzen EU gibt es das so extrem nicht.

Ich finde Deutschland überhaupt nicht kinderfeindlich. Dafür hätte ich gerne mal konkrete Beispiele.

Das größte Problem ist, dass Kinder nicht mehr gebraucht werden für die Altervorsorge. Und das haben wir dem Generationenvertrag zu verdanken.

Ich bin überzeugt davon, dass wir in 20-30 Jahren als Deutsche völlig unbedeutend sind. Ob das nun beklagenswert ist oder nicht, sei dahingestellt. Wir haben in 2005 erstmalig wieder unter 700.000 Geburten gehabt. Diese Kinder werden wieder weniger Kinder bekommen.

Übrigens ist auch erwiesen, dass eine qualifiziert besetzte Stelle (dabei geht es vor allem um F&E) vier weitere sichert.

Arbeit ist kein Kuchen, der nur einmal verteilt wird. DAs ist der große Irrglaube der Gewerkschaft.

Das Argument, für die Frauen gäbe es keine Arbeit, ist einfach falsch. Fachkräfte werden händeringend gesucht, warum sonst hätte man die Green Card eingeführt. Ich erlebe es in meinem Umfeld tagtäglich, dass Ausbildungsstellen nicht besetzt werden können und Arbeitsplätze auch nicht.

Aber das geht jetzt vom Thema weg.

Ansonsten bin ganz pennys Meinung, was Wurfgelder angeht.

Gruß Tina

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Wirlich wahr. Aus Italien. Carrara.

Antwort von maleja am 23.03.2006, 14:32 Uhr

...."Weltberühmter Marmor-Streifen

So leichthin, wie das schwäbische Detroit das viele Geld einnahm, so unschwäbisch leichtfertig gab die Stadt es wieder aus: für den Bau von gleich mehreren schönen Fest- und Veranstaltungshallen, für prächtige Schwimmbäder, einen großen Sportkomplex namens Glaspalast, eine städtische Galerie, ein riesiges Rathaus und für viele andere (mehr oder weniger) nützliche Dinge. Zu einem gewissen Weltruhm kamen die Zebrastreifen aus Carrara-Marmor, die sich Sindelfingen hatte legen lassen. Sie waren aller Welt - vom Corriere della Serra über L'Express, die BBC bis hin zum Wall Street Journal verbreitet - die in der Krise der Stadt auch die Krise des Standorts Deutschland sehen wollte, das steinerne Zeichen der Hybris vor dem Fall. Dabei erwies sich der italienische Marmor nicht als die schlechteste Investition: Er brachte, anders als die anderen Prunkbauten, keine Folgekosten......"

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Keine Chance wegen dem "Makel"---

Antwort von Frosch am 23.03.2006, 14:33 Uhr

--- Mutter zu sein.

Traurig aber wahr! Wenn es schon beim Bewerbungsgespräch heißt: "Sie haben ja ein Kind, und wenn das krank wird" - GROSSES Fragezeichen in der Luft.
JA Kinder können krank werden, aber das ist kein Grund, eine qualifizierte Frau in den Wind zu schießen.

So weit ist die Emanzipation noch nicht fortgeschritten.

Es gibt in D familienfreundliche Betriebe, die sogar Kinderhorte integriert haben. Aber ich glaube, die kann man an einer Hand abzählen.

LG Antje

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kinderfeindlich

Antwort von maleja am 23.03.2006, 14:35 Uhr

Vielleicht nicht das Land an für sich, aber viele viele Menschen, die darin leben. das fängt mit "Lärmbelästigung" an (Kindergärten werden wegen der BEschwerden der Anwohner geschlossen) geht über absolut fehlende Rücksichtsnahme z.B. im Straßenverkehr bis hin zu unmöglichem VErhalten Familien mit kindern gegenüber.

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Stimmt!

Antwort von tinai am 23.03.2006, 14:35 Uhr

Habe es mit eigenen Augen gesehen, Zebrastreifen aus Marmor.

Für uns Schwaben sind Straßenverhältnisse wie im Osten nicht vorstellbar.

Hier werden ganze

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Re: warum Mama Türk?

Antwort von IgelMama am 23.03.2006, 14:35 Uhr

Pitti,warum Mama Türk?

Meine Große ging jahrelang in den Kindergarten -kostenfrei.
Mein Mittlerer geht auch schon seit fast 2 Jahren in den Kindergarten - kostenfrei.
Und mein Kleiner geht in eine Spielgruppe -kostenfrei.

Tschau Marion

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Nochmal mitsenf

Antwort von Frosch am 23.03.2006, 14:37 Uhr

Hallo!

Wenn eine Fachkraft 3 Jahre nicht mehr berufstätig war, ist es unter Umständen schwer, wieder Fuß zu fassen. Was wieder zur Forderung nach Betreuungsplätzen führt. Damit so etwas nicht passieren kann...

Ich steh grad aufm Schlauch: Was ist F&E?

LG Antje

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Mit volle Hosa kasch au guad stenka

Antwort von Schwoba-Papa am 23.03.2006, 14:37 Uhr

soviel zu Sindelfingen. Die haben da ein paar fette Gewerbesteuerzahler (Daimler, IBM) und deswegen die Hosen so voll :-)

Grüßle

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Re: Abr piddi :-) (mit sächsischem Akzent)

Antwort von Moneypenny77* am 23.03.2006, 14:39 Uhr

"Das ist aber dein Privatvergnügen, denn Anspruch ab 3 hättest Du!"

Aber das funktioniert leider auch nur in der Theorie.

Denn das Kindergartenjahr beginnt am 01.08. Gesetzt den Fall, ich würde nach der Erziehungszeit wieder arbeiten wollen, müßte ich mir überlegen, wohin mit meinem Kind zwischen April und August, denn eine KiGa-Platz bekommt er, wenn überhaupt, erst im August und dann ist er 40 Monate alt. Somit bringt einer Mutter ein "Recht" wenig, wenn sie es nicht umsetzen kann!

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Maleja und Frosch

Antwort von tinai am 23.03.2006, 14:41 Uhr

Deutschland ist nicht kinderfeindlich aber wir leben zunehmend in einer Gesellschaft von Egoisten und Individualisten.

F&E ist Forschung und Entwicklung. Und eine einjährige Pause wäre sehr gut zu verantworten. Eine dreijährige Totalpause bedeutet meist das AUS.

Nicht umsonst sind es vor allem Frauen, die unter Altersarmut leiden und noch mehr leiden werden.

Gruß Tina

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@penny

Antwort von Schwoba-Papa am 23.03.2006, 14:43 Uhr

aber manche Akademische und/oder akademisch Gutverdienende schenken dem Land halt nur eines oder gar keines.
Teils auch aus Zeitgründen weil Du dir mit Mitte 30 nicht unbedingt und grundsätzlich 3 Kinder gönnst. Bei uns wackelt das Zweite und nicht wegen der Kinderbetreuung oder Wurfgeld sondern wegen unserem Egoismus.

Grüßle

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Re: @penny

Antwort von Moneypenny77* am 23.03.2006, 14:55 Uhr

Na sag' ich doch: die die sollten, kriegen keine!

Das hängt aber auch damit zusammen, daß "unsereins" sich auch weitaus langfristigere Gedanken bei der Familienplanung macht.

Wenn ich mit der Einstellung rangehe, daß meine Kinder weder Studium noch Abitur brauchen, sondern mit 16 in die Lehre gehen und ich sie von der Kostenstelle habe, dann fällt es mir sicher leichter, 3 oder 4 Kinder in die Welt zu setzen. Und seien wir ehrlich: viel zu viele sind leider nur des Werfens und gar nicht des Denkens mächtig.

Ich hätte sehr gern noch 1 oder 2 Kinder und wage zu behaupten, daß wir es und im Vergleich zu vielen anderen kinderreichen Familien durchaus leisten könnten und zwar ohne eine Berufstätigkeit meinerseits und ohne staatliche Förderung. Aber wir fragen uns schon, ob wir uns ggf. drei oder vier studierende Kinder leisten können, die dann vielleicht auch noch ausziehen wollen und ob wir drei oder vier Kindern wirklich alle "Wünsche" erfüllen können, die sie so haben. Und damit meine ich jetzt keine Autos oder anderen Firlefanz, sondern, daß ich einem musisch begabten Kind nicht das Klavier oder gar die Klavierstunden streichen muß, weil einfach kein Geld dafür da ist. Oder das halt auch ein Jahr im Ausland drin ist, ohne eine Hypothek aufnehmen zu müssen.

Und so denken viele, die ich kenne: Lieber ein oder zwei Kinder "richtig", als drei oder vier Kinder "halb". Dazu kommt natürlich der von Dir beschriebene Egoismus: ich möchte weiterhin ein schönes Auto als Zweitwagen haben, ich möchte weiterhin 2 bis 3 mal im Jahr in Urlaub fahren und ich möchte weiterhin nicht immer wieder feststellen müssen, daß am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist.

Damit sind wir aber wieder am Ausgangspunkt: die Kinderhaltung ist einfach zu teuer.

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Kinderhaltung zu teuer ? Teuer ist relativ !

Antwort von Schwoba-Papa am 23.03.2006, 15:18 Uhr

Ich kenne Familien die leisten sich Kinder unabhängig ob sie nun teuer sind oder nicht. Die schränken dann halt ein, man fährt nicht mehr ins Hotel sondern in die Ferienwohnung und das nur 1x im Jahr etc pp. Irgendwie klappt das immer.

Uns z.B. geht es nicht darum die Kinder finanziell dauerhaft zu versorgen oder abzusichern sondern uns nicht noch weiter einzuschränken.

Seit eine Bekannte mir anvertraut hat sie hätte ein 2 Kind bekommen damit sie eines noch hat, wenn das andere einen Unfall hat oder an einer Krankheit stirbt (ich war geschockt), denke ich ernsthaft darüber nach wie weit wir doch beim Kinderwunsch auch fremdbestimmt sind.

Wir haben uns fortgepflanzt, haben das Abenteuer Kind, aber langsam kommt das ich auch wieder durch das wir :-)

Grüßle

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@SCHWOBA-PAPA

Antwort von tinai am 23.03.2006, 15:31 Uhr

...es ist auch egoistisch ein zweites Kind zu bekommen.

Ich hätte so gerne noch mehr, aber geht nu nicht und die Wahl haben wir gar nicht (wer weiß, vielleicht hat uns das die ultimative Ehekrise erspart).

Ich bin selbst ein Großfamilienkind und habe immer die "Einzelkinder" bedauert - unabhängig davon, ob sie bedauernswert sind oder nicht, konnte ich ja gar nicht beurteilen, kannte es nie anders. Aber ich genieße es heute noch, viel Geschwister zu haben. Blut ist dicker als Wasser und ich sehe bei meinem Mann, dass nur ein Geschwister einfach wenig ist. Mti dem Tod der Eltern ist die Familie obsolet.

Also aus EGOISMUS ein zweites. Meine beiden passen so süß aufeinander auf, sorgen füreinander und spielen morgens ganz allein (so dass unsereins getrost eine Stunde am Sonntag länger liegen bleiben darf).

Ich hätte aus reinem EGOISMUS trotz Vollberufstätigkeit gerne noch mehr gehabt.

Gruß Tina

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@tinai

Antwort von Schwoba-Papa am 23.03.2006, 16:15 Uhr

schon richtig, eigentlich neigen wir zum und planten ein Zweites (Haus hat 2 Kinderzimmer), aber

Knuffi wird grad mit 2 recht handlich, schläft gut durch (von 7 bis 7/8) und nächstens Jahr geht er in den Kindi und dann wieder alles von vorne ?

Im Urlaub haben wir festgestellt ein Kind ist einfach praktischer, weil man sich bei der Betreuung abwechseln kann. Da waren Paare mit 2 Kindern die waren beide permantent eingespannt. Meine Frau laß während den 10 Tagen im Urlaub 2 Bücher !

Finanziell könnten wir bei 1 Kind locker 2-3 Urlaube leisten.

Meine Frau könnte nächstens Jahr fast Vollzeit arbeiten und doch nooch ihren Steuerberater machen.

Oma wird nicht jünger und sagt klipp und klar 2 Kinder sind zuviel zum hüten.

Grüßle

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IWO

Antwort von tinai am 23.03.2006, 16:40 Uhr

was haben die für unerzogene Kinder, dass beide Eltern permanent um die rumspringen müssen?

Ich habe im letzten zwei-Wochen-Segelurlaub 5 dicke Bücher gelesen, weil ich nämlich zwei Kinder habe, die gar nich von mir bespielt werden wollen.

Und meine zweitgeborene schlief mit 4 Monaten durch (hätte ich beim ersten nieeeee gedacht).

Für Kinderbetreuung gibts auch andere Möglichkeiten und der Steuerberater verschiebt sich dadurch maximal um 1 Jahr.

Grüßle Tina

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Ok überzeugt

Antwort von Schwoba-Papa am 23.03.2006, 16:46 Uhr

wir basteln ein Zweites und wenn´s zu stresig wird bringen wir es die ersten 2-3 Jahre zu Dir :-)

Isch ja ned so weid ! :-) ond s´bleibt em schwäbischa !

Grüßle

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@schwoba

Antwort von maleja am 23.03.2006, 16:48 Uhr

Ach weißt Schwobi, Marius war 13, und wirklich aus dem Gröbsten raus, als LEon sich anmeldete. Und bei Jakob war ich 38, die anderen beiden 18 und 5, ne da habe ich mir andere Sachen vorgetsellt, als nochmal von vorne anzufangen.

Aber das Leben spielt halt manchmal mit eigenen GEsetzen.

GRüßle Silvia

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Nein, ab dem 3. Geburtstag hat das Kind den Anspruch

Antwort von maleja am 23.03.2006, 16:51 Uhr

egal, ob der im November, im April oder im September ist.

Grüßle Silvia

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AUJA!

Antwort von tinai am 23.03.2006, 16:51 Uhr

Aber Schwäbisch schwätzet mir net!
Sondern hochdeutsch, vielleicht ein bissl eingefärbt.

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@maleja

Antwort von Schwoba-Papa am 23.03.2006, 17:16 Uhr

ich frag jetzt nicht ob bereut, da man Kinder grundsätzlich nie bereut. Aber wie Cher schon sang : If I could turn back time. Wie wärs dann ?

Ohne R. wärs doch bei M. geblieben oder waren da auch mehr geplant ?

Es ist noch nicht 100%ig beschlossen, aber der Gedanke an ein Einzelkind ist doch sehr verführerisch !

Grüßle

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Uiihhh ! Mein Kind

Antwort von Schwoba-Papa am 23.03.2006, 17:19 Uhr

bei Stuttgarter Städtler die eddamol Schwäbisch schwätzad, des ka ja ed sai !

Der kommt dann ja als Ausländer zurück und ich muß ihm mühevoll Schwäbisch beibringen.

Vergiß es, Nr. 2 (wenn) bleibt dohiom :-)

Grüßle

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Re: Nein, ab dem 3. Geburtstag hat das Kind den Anspruch

Antwort von Moneypenny77* am 23.03.2006, 21:26 Uhr

Ja, aber die KiGas "stellen" nicht mitten im KiGa-Jahr ein, das ist nunmal so. Wenn mein Kind also im April 3 wird, kann es trotzdem erst im August in den KiGa gehen, Anspruch hin oder her. AUSSER man nimmt in Kauf, irgendeinen KiGa-Platz zu nehmen, den man bekommt... Egal, wo der ist und was das für eine Klitsche ist.

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