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Geschrieben von annikala am 03.05.2006, 12:48 Uhr

Kind und Dicksein!

da ich selbst als Pummelchen weiß, wie es sich anfühlt gehänselt zu werden würde ich mein Kind nie Dick-füttern.
(Ich war nie dick aber kräftiger als andere das reicht schon wegen hänseleien...)

In unserer Strasse wohnt eine Family deren beiden Kinder...ja...fett sind. 3 Stück Kuchen und die Frage danach: Wann gibts Abendessen...da schüttelte jeder den Kopf.
Die Kleine ist so rund mittlerweile...dass der Arzt dringend empfohlen hat abzunehmen. Was macht die Mutter (normalgewichtig?) NIX....Diät zu kochen ist ihr zuviel...der Vater genauso faul. Sowas verwächst sich nicht mehr.

Wie sind eure Kids? Wie steht ihr zu Dicksein von Kindern?

 
16 Antworten:

Re: Kind und Dicksein!

Antwort von Moneypenny77* am 03.05.2006, 13:05 Uhr

Mein Sohn ist ja erst 2 Jahre alt und total normalgewichtig, was er hoffentlich auch bleiben wird.

Als Kind war ich immer dünn, als Teenie trug ich Kleidergröße 44/46. Mittlerweile schwankt es zwischen 38 und 40, bei etwa 10 kg zu viel auf den Rippen.

Ich differenziere auch ganz klar zwischen dick und fett. Fette Menschen finde ich eklig, tut mir leid, wenn ich das so sagen muß.

Zum Thema dicke Kinder: es gibt in D lebende "Kulturen", in denen es ein Zeichen von Wohlstand ist, wenn die Frauen und Kinder möglichst dick und rund sind. Na bravo!

Ich denke, daß ein Kind, das normal ißt, in Maßen Süssigkeiten bekommt, aber viel draußen ist, an der frischen Luft und Spaß an Bewegung hat, nicht dick werden kann.

Seit ich die Jungs habe, hat sich mein Übergewicht schon ihnen zuliebe abgebaut. Wir gehen viel raus, gehen zum Eltern-Kind-Turnen, Spielgruppen etc. Ein Kind das spielt will und braucht nichts zu essen zwischendurch, ein Kind das nervt, weil es sich zu Hause langweilt wird schnell mal mit einem Kinderriegel ruhig gestellt (geht mir ja bei schlechtem Wetter nicht anders).

Aber man sieht es schon in der Säuglingsnahrung... Folgemilchen mit Zucker aller Arten, Kekse mit Honig, Abendbreie mit Schoki und Stracciatelle-Geschmack. "Gib' Reisflocken in die Milch, dann schläft es durch." Ich denke, wer glückliche Kinder mit satten Kindern gleichsetzt, der hat schon verloren. Beim Sturz von der Rutsche hilft Mamas Pusten, ein dicker Knuddler und ein Kuß in meinen Augen mehr als ein Kinder-Schoko-Bon.

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Re: Kind und Dicksein!

Antwort von Schokoladenkuchen am 03.05.2006, 14:58 Uhr

Hallo!
Ich habe früher immer gedacht, hoffentlich habe ich nie dicke Kinder!
Mein Sohn hat mit 11Monaten 12kg auf die Waage gebracht. Es gab keine Süßigkeiten, kein Kuchen, nur gesundes Essen, Wasser, Tee und Pre-Milch. Bis zum 2.LJ haben wir sehr darauf achten müssen, was das Kind ißt und trinkt. Er ist jetzt nicht superdünn, aber eben normalgewichtig mit kleinem Bäuchlein.
Wenn ich den Omas freie Bahn gelassen hätte mit dem Süßkram, wäre mein Kind heute rund wie eine Kugel.
Man muss als Elternteil von stämmigen Kindern schon sehr auf die Ernährung achten. Es ist echt eine echte Aufgabe ein Kind wieder auf Normalgewicht zu kriegen, wenn es erstmal Übergewicht hatte.
Im Übrigen denke ich nicht mehr automaisch bei jedem runden Kind: zu viel gegessen!

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Ich finde es um ehrlich zu sein schlimm!

Antwort von tinai am 03.05.2006, 15:00 Uhr

Besonders schlimm, da ich so einen "Fall" in näherer Bekanntschaft habe, wo beide Kinder definitiv "angefüttert" werden.

Da müssen immer die Teller leer gegessen werden, es wird ignoriert, wenn ein Kind sagt "ich bin fertig", stattdessen "ach komm, iss doch die drei Bissen noch" oder "Aber Du hast doch nur einen Teller voll gegessen" etc. Kinder und Eltern sind definitiv übergewichtig und für die Kinder tut es mir sehr leid.

Wir haben auch schon mehrfach versucht, sie darauf aufmerksam zu machen, zum Schluss ganz direkt, aber die sehen das gar nicht und wenn der Kinderarzt was ins U-Heft schreibt, kommt die Bemerkung - naja, aber sie sind ja groß für ihr Alter, dabei steht das Gewicht nicht im Verhältnis zum Alter sondern sowieso zur KÖrpergröße. Auf der anderen Seite sind sie vermutlich entsetzt, wie wenig wir unsere Kinder "zum Essen anhalten". Nach dem Motto "an denen ist ja wirklich nichts dran", was definitiv stimmt, aber die Dünnen haben es auch in der Kindheit zunächst immer leichter.

Und pummelig sein und anfüttern ist noch einmal ein Unterschied. Bei letzterem wird einfach eine ungesunde Verhaltensweise einstudiert. Bei jedem Schreine des Babys heißt es"es hat Hunger" und das zieht sich durchs Kleinkindalter und Essen wird erst zum Trost und später zur Ersatzbefriedigung.

Bei diesen Kindern tuts mir nur leid, die sind noch im Kindergarten, aber die Hänseleien fangen schon an, nur verstehen sie es noch nicht.

Ich weiß aus der eigenen Schulzeit, wie schlimm das sein kann, das fängt damit an, dass man im Sportunterricht immer ein unbeliebter Mannschaftsspieler ist und hört bei Beschimpfungen wie "Fettel" leider noch nicht auf.

Man tut den Kindern keinen Gefallen damit, die Kinder zum Essen zu überreden.

Gruß Tina

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Re: Kind und Dicksein!

Antwort von Tathogo am 03.05.2006, 15:49 Uhr

Nichts des do Trotz(schreibt man das so??*g*) ist Gewicht aber auch nicht alles-also ich meine wenn ich lese dass manche hier bald NICHTS schlimmer finden as dass das eigene Kind dick wird...naja....

Klar,es ist nicht erstrebenswert ein dickes Kind zu haben-wer möchte das schon und welche Mutter ist nicht bemüht ihrem Kind eine gesunde Lebensweise beizubringen und darauf zu achten dass Süßigkeiten nicht in übertriebenem Maase gefuttert werden...

ABER:manchmal ist es einfach eben so-das Kind wird trotzdem mollig bzw dick ....

Meine Tochter und mein Sohn sind so unterschiedlich "geraten",bei exakt gleicher Ernährung(gleicher Kiga,gleicher Schülerladen und zu Hause logischerweise auch)....manchmal steckt man halt nicht dahinter.

Meine Tochter bewegt sich gern,isst nicht übermäßig und kratzt trotzdem mittlerweile an der oberen Perzentile...mein Sohn ist eher der ruhige,isst wie ein Scheunendrescher und wenn er ein Pfund weniger wiegen würde,dann würde er als"untergewichtig" gelten...

Schlimmer noch als die dicken Kinder finde ich übrigens Erwachsene die sich darüber aufregen und gut reden haben....das nur am Rande.

Ich denke dieses Thema ist SEHR komplex und mit einer einfachen Frage wie"wie steht ihr zum Dicksen von Kindern" bestimmt nicht zu beantworten.

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Re: Ich finde es um ehrlich zu sein schlimm!

Antwort von kleinerRubin am 03.05.2006, 15:50 Uhr

Also mein Stinkebär bringt normalgewicht auf die Waage für sein Alter. Er hat zwar einen grossen Kopf, wenn man ihn aber auszieht, sieht man das an ihm nix "dran" ist *lach*.

Mir ist es sehr wichtig das er gesund ißt und dementsprechend gibt es Süssigkeiten auch nicht in seiner Reichweite sondern nur wenn ich sie ihm gebe. Lass auch nicht zu das ihm fremde Leute irgendwelchen Süsskram zustecken.

Da er sehr gerne Gemüse und Obst ißt, haben wir auch keinerlei Probleme. Zudem ist er ein sehr aktives Kerlchen und dauernd auf Achse. Daher mach ich mir deswegen keinen Kopf das er dick werden könnte.

Finde es aber generell schon wichtig das Eltern auf das achten was die Kinder zu sich nehmen und würde auch auf jeden Fall auch dementsprechend kochen/mich umstellen wenn er zu dick wäre. Ist aber wie gesagt nicht nötig. Vertrag selbst auch kein fettiges Essen und koche so daher auch nicht.

Grüßle,

Rubinchen

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Bin total froh darüber (vorsicht, lang!!!):

Antwort von lawiegre am 03.05.2006, 16:22 Uhr

Meine Kinder haben da Glück, die schlagen diesbezüglich schwer nach dem Papa:

Die können essen, was die wollen, die bleiben einfach Bohnenstangen.

Mein Sohn: Ihm Hosen zu kaufen ist eine Katastrophe. Er ist elf, ißt wie ein Scheunendrescher, aber dafür ist er auch den ganzen Tag draussen und skatet oder bolzt oder was weiß ich. Dazu kommt dreimal die Woche Fuppes, und wenn Training fertig ist, könnt er noch weiter machen. Er ist ein perputuum mobile, da kann ja nix ansetzen. In der Länge bräuchte er fast Gr. 158, aber die Hosen die ihm in der Länge passen rutschen ihm so über die Hüftknochen. Trotz allem macht er keinen dürren Eindruck. Beneidenswert.

Meine Tochter ist genau der gleiche Fall mit der Ausnahme, daß sie sich nicht soviel bewegt. Sie geht einmal die Woche Volleyball spielen, ansonsten draussen wenn möglich, aber halt "nur" Spielplatz oder Puppenpicknick, keinesfalls so ein Actionbolzen wie mein Sohn. Beine wie eine Gazelle und kein Gramm zuviel.

Bei meiner kleinsten kann man da noch nix sagen, sie war sehr klein und dünn bei der Geburt(49 cm, 2490g) und hat es mittlerweile super aufgeholt, so daß sie in der Normalkurve liegt.

Ich hatte ja unten bereits erwähnt, daß ich mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hatte, deshalb habe ich bei meinen Kindern schon darauf geachtet, wie und was sie essen. Dabei war ich als Kind selbst nicht dick und habe bis ich die Lehre angefangen habe, eine gute Figur gehabt, da ich regelmäßig Rudern gegangen bin. Aber wenn du aufhörst dich zu bewegen, daß ist der Horror, da hast du mir nix dir nix zwanzig Kilo drauf und dann ist es echt ne Qual, die wieder loszuwerden.

Ich bin also echt froh, daß meine Kinder anscheinend ihr Futter so gut verwerten, daß da nix ansetzt, daß sie also die Figur vom Papa geerbt haben.

Die Probleme seh ich ja bei der Freundin meiner Tochter. Wenn die nach der Schule mal mit zu uns kommt, heißt es immer: Achtest du darauf, daß sie nicht zuviel süß ist? Ich verbiete dann immer artig alles und meine Kinder gucken auch in die Röhre, weil ich es blöd fände, denen was zu geben und das Mädchen zugucken zu lassen.

Und wenn sie abgeholt wird, hör ich dann beim Rausgehen immer: Mamaaaaa, ich hab Hunger! Und Mama: Ich hab dir ne Rosinenschnecke mitgebracht.

Ja, HALLO???

Und dann immer sagen: Nein, die ist nicht dick, die hat ein HOHLKREUZ!!! HAHAHA! Ihr müßtet mal die Finger von ihr sehen, die ist acht Jahre alt und hat die Leberwurstfinger, die Babys manchmal haben.

Ich mag das Mädchen und weiß sie kann nix dafür, wenn ich Kind wär, würde ich auch stopfen wenn keiner was sagt, welches Kind täte das nicht? Aber ich frag mich halt oft: Wie kann die dem Kind das antun? Und dann auch noch als Funkemariechen im Karneval mitlaufen lassen...

Das soll nicht ketzerisch klingen, ich war selber fett und weiß wie das ist und ich stell es mir für Kinder noch viel schlimmer vor!

Also, insofern halte ich es mit der Mehrheit von Euch, es ist schlimm für ein Kind, dick zu sein, denn Kinder sind da noch grausamer als Erwachsene, weil sie halt einfach ehrlich sind.

Natürlich ist Figur nicht alles, aber ich kann dennoch Eltern nicht verstehen, die da kein Auge drau haben und es verharmlosen (Hohlkreuz!!!).

Es muß nicht jedes Kind spindeldürr sein, aber es ist doch ein Unterschied zwischen Pummelchen und richtig dickes Kind und ich würde da beim kleinsten Anzeichen, daß aus dem süßen Pubertätsbabyspeck eine dicke Speckschicht wird eingreifen.

LG, Sandra

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Missverständnis

Antwort von tinai am 03.05.2006, 16:30 Uhr

Zum einen ist nicht nur das WAS entscheidend, sondern auch die Menge und wenn ein Kind von Geburt an gewohnt ist, dass Essen immer verfügbar ist, dann kann es noch so gesund sein, es wird einfach ein falsches Essverhalten trainiert.

Natürlich gibt es schlimmeres als das das eigene Kind dick wird, aber für die Kinder ist es schlimm, das wollte ich eigentlich sagen. Sie sind einfach Zielscheibe für Spott und es gibt selbstbewusste, an denen perlt das ab und dann werden sie uninteressant und es gibt andere, die sich die Rolle überziehn.

Kinder sind psychisch und physisch verschieden, das stimmt! Meine Beiden auch, ich habe einen Hungerhaken und eine 50%-Normalgewichtige an deren "Schenkelchen" ich mich immer erfreue.

In Anbetracht einer zunehmenden Zahl übergewichtiger Kinder ist es aber doch sinnvoll, sich zumindest einmal darüber Gedanken zu machen.

Gruß Tina

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Ja, ja die Drüsen ! :-)

Antwort von Schwoba-Papa am 03.05.2006, 16:31 Uhr

Unser kleiner Mann mit fast 2 Jahren hat nun durch intensive Fruchtzwergkur
und Opas obligatorisches Hinter-dem-Rücken-der-Eltern-Doping endlich mal die 10 kg Marke geknackt ! Steht ihm gut :-)

Ansonsten isst man was man isst, AUCH BEI KINDERN, basta.

In der Pupertät ist das wieder ein anderes Thema, da entzieht sich das Kind nach oben und nach unten oft den Eltern, ansonsten haben die Eltern die Verantwortung für die Ernährung und somit auch fürs Gewicht.

Grüßle

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Re: Ixch finds eigentlich völlig am Thema vorbei nur wegen einer guten "Figur" dasrauf zu achten,.......

Antwort von JoVi66 am 03.05.2006, 17:30 Uhr

....das die Gesundheit eines fettleibigen Kindes mmassiv leidet ist bisher noch gar nicht mal erwähnt worden.

Hänseleien kommen weiß Gott erst an zweiter Stelle.
Gruß johanna

P.S.: Ich achte schon sehr genazu darauf was und wie viel mein Kind isst.
Außerdem ist es verboten für Omas/ und andere Verwandte, Bekannte ihr etwas zuzustecken! Ich hasse das.

Weiß eine Mutter, die ihr FETTES Kind mit Rosinenschnecken füttert eigentlich , was es dem Kind rein gesundheitlich antut?

Und nochmal zum Thema Fettleibigkeit insgesamt: Ich hatte mal das stramme Kampfgewicht von 85kg. Allerdings war es kurz nach Isabellas Geburt vor drei Jahren, denn während detr Schwangerschaft hatte ich in mich reingestopft ihne Ende, nach dem Motto: Ist eh´schon egal!
Jetzt hab ich um die 55kg ( leider durch eine Krankheit soweit runter die letzten 6 Wo 11Kg).
Ich hasse4 die Bohnenstangen kultur, aber: Genauso verachte ich die "Drüsenkranken" Fresser.

Gut es gibt Leute, wie auch schon beschrieben, die tun sich einfach hart und werden nie so wirklich schlank, aber ein paar Kilo zuviel ist nicht gleich fett.
Selbst als ich mit 1, 66m 66 kg wog, fand ich mich nicht fett. Jetzt finde ich mich dünn, zu dünn, aber ich breche hier auch keine Lanze für Leute die ihren Kindern Speckringe anfuttern.

Mein Mann hat zur Zeit ein seeeehr strammes Gewicht, auch dadurch bedingt, dass er momentan beruflich so im Stress ist, dass er sein normales Sportprogramm gar nicht durchziehen kann. Aber er weiß, dass er allerspätestens diesen Herbst, wenn die größte Anspannung vorbei ist von mir gnadenlos getriezt wird, wieder zu sporteln und abzunehmen ( und rauchen aufhören- hatte ich fast vergessen!!!!)
Gruß Johanna

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Re: Kind und Dicksein!

Antwort von vallie am 03.05.2006, 19:39 Uhr

aaaalllssoooo !
ich achte seit ich denken kann sehr auf mein gewicht, zumal ich als teenager schon immer in der upper class zu finden war...das heisst aber bei einer größe von 1,66 cm ( wie jovi) immer unter 60 kg.
in meinem ehemaligen beruf als flugbegleiterin war es nahezu vorgeschrieben, immer die 38 zu behalten ( hab ich auch 11 jahre lang! )

desdawegen habe ich bei meiner tochter IMMER auf die ernährung geachtet, peinlichst. leider konnte ich es nicht verhindern, daß sie genauso wie ich wahrscheinlich ihr leben lang mit dem gewicht zu kämpfen hat ( 1,55 cm, 49 kg, knapp 11 jahre alt).
bei der kleinen laus wird es wahrscheinlich genauso sein, obwohl beide väter essen können, was sie wollen...
die freundin meiner großen wiegt bei einer größe von 1,40 cm etwa 60kg, die mutter spindeldürr, der vater fett. heute wollten sie döner holen.
ich hab "nein" gesagt.
fazit : es gibt eine veranlagung, aber man kann dieser entgegenwirken. ich hoffe, es bleibt so...

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Re: Kind und Dicksein!

Antwort von didda 79 am 03.05.2006, 19:58 Uhr

Hi,

also als Kind war ich nie dick.
Das hat erst mit ca.14,15 Jahren angefangen, gerade in der schönsten Pubertät.
Seit 10 Jahren nun handle ich mich nun von Diät zu Diät und es wird nicht besser, ganz im Gegenteil, ich wiege jetzt nach der Schwangerschaft mehr als je zuvor.
Mir hat als Kind niemand einen vernünftigen Umgang mit Süssem beigebracht. Der Opa brachte immer ein Säckchen voll mit Schokolade und Bonbons mit, die Oma auch.
Mein Papa ist ein ganz lieber, der hat mir alles gekauft was ich wollte.
Nun steh ich da mit fast 100 Kilo und 165cm Grösse.
Ich schiebe die Schuld meines Übergewichtes nicht meinen Eltern zu, hätte ja auch nein sagen können, aber meiner Tochter lerne ich den Umgang mit Süssigkeiten und Zucker überhaupt.
Sie soll nie das durchmachen müssen, was ich durchmachen musste, als ich mitten in der Jugend stand und mich eigentlich meines Lebens freuen hätte sollen.
Mein Traum war und ist immer so ein Sommerkleid ohne Ärmel anziehen zu können, vielleicht schaffe ich das bis nächstes Jahr wer weiss...
Aber bitte schiebt nicht alle Schuld zu den Eltern, ist auch oft das Umfeld, die Freunde...
LG Birgit

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Re: @didda, @all

Antwort von JoVi66 am 03.05.2006, 21:07 Uhr

Viele der Älterern meinen es auch gar nicht böse! Ich weiß, meine eine großmutter ist immer mit Wagenladungen Süßzeug angekommen, bis mein Vater es ihr verbot, ihr Argument ( sie war volle Kriegsgeneration - ich sah mal ein Bild von ihr: 25J. spindeldürr so um 1940 rum!): "Man weiß nie was kommt und mit ein bisschen Speck auf den Rippen blabla..". Ich konnte es ihr nie verdemken.

Auf der anderen Seite meine andere Oma: Für sie war es allzeit eine Frage der Beherrschung und der Disziplin sich nicht " gehen zu lassen" wie sie immer sagt.

Ich war als Kind spindeldürr ( hatte eine Magenausgangssteose und habe alles bis zu meinem 5. Lj. gekotzt, weil mein Magen dicht gemacht hat. Damals wurde vielen Eltern empfohlen, dies operieren zu lassen, denn es kommt durch einen stark ausgeprägten Muskel um den Mageneingang, doch je älter das Kind und je größer es wird, desto mehr verschwinden die Symptome.
Gott sei dank haben mich meine Eltern nicht auf den OP Tisch gelegt.
Meine Traumfigur hatte ich von 15 bis 21, doch da interessierten mich weder Jungs, noch schöne Klamotten.

Nach der geburt meiner Tochter hatte ich stramme 85 kg. Es hat fast 1 1/2 Jahre gedauert bis ich wieder auf 66 runter war ( Ausgangsgewicht).
Jetzt schau ich, dass ich 55 halten kann, dann wäre es gut.

Aber nochmal zurück: Nein, die Eltern sind sicher nicht allein Schuld, da brauch ich nur 5 Min Werbung anzusehen und ich bin drei Kilo dicker. Aber es ist schon die Aufgabe der Eltern, die Riegel vorzuschieben ( nicht die Schokoriegel :-)). Allerdings tut man sich als Mutter ( Vater) schwer damit, wenn man selber massiv mit dem Gewicht kämpft.
Ich habe mir vorgenommen, jetzt ab Herbst, wenn meine Kleine in den KIga kommt ( vormittags) , Nachmittags mit ihr zum Sport zu gehen. Mind 3x pro Woche. Sie in die Kleinsten Gruppe ich bei den Erwachsenen. Hab schon alles "ausgecheckt". Dienstag Schwimmen, Mittwoch Judo, Donnersttag Fitnesscenter ( mit Kindergruppe)
Ich muss meine alten Knochen auch wieder auf vordermann bringen. Bei mir ächzt und stöhnt schon jedes Gelenk.
Ich machs aus Geiz, dann kann ich die Klamotten von vor sechs Jahren immer tragen ( waren die schönsten) und brauch nix neues und aus Gesundheitsgründen.
Gruß Johanna
P.S.: Allerdings weis ich dann nicht, wann ich meine Überstunden mach! Nachts, wie jetzt auch schon wahrscheinlich :-(.

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Re: Kind und Dicksein!

Antwort von IgelMama am 03.05.2006, 22:07 Uhr

Tja,ein Pummelchen hab ich auch und das seit ihrer Geburt (sie wog knapp 4 1/2 kg bei der Geburt) und sie ißt ganz normal,auf Diät setzen kann ich sie nicht einfach,sie ißt ja eh kaum Süßes oder Fettes.
Dann meine Jungs,der eine mit ner normalen Figur und der Lütte ist so dünn,daß mich die Leute fragen,ob er denn auch wohl was ißt.
Meine 3 Kinder essen alle 3 ganz normal ,ich hab weder eines überfüttert,noch eines am Hungertuch nagen lassen und trotzdem sind sie von der Figur her so verschieden.

Es muß nicht immer am Essen liegen oder an der Bewegung (mein Pummelchen macht fast täglich Sport,läuft die 2KM zur Schule hin und zurück,...)

Tschau IgelMama

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Re: @didda, @all

Antwort von die Planlose am 04.05.2006, 0:03 Uhr

hallo,

also ich weiss, wie es ist, ein dickes kind zu sein....ich war selber eines.
bereits als 2,5 jährige stand in meinem kinderuntersuchungspass(k.a. wie das ding in der ehem. ddr richtig hiess - war so ne klappkarte) adiposes mädchen...nun und über adipositas reden wir hier doch. ich wog damals bereits 25 kg.

keine ahnung, wer schuld hat. ich vermute, dass mein vater und kids manchmal mit süsskram ruhig gestellt hat, nachdem unsere mutter verstorben war (da war ich 14 monate). er war halt massloss überfordert, plätzlich für 2 kids allein verantwortlich zu sein neben job. zudem war er selbst schwer herzkrank und schnell erschöpft.

jedenfalls kann ich ein (trauer-) lied davon singen. hänseleien waren noch fast da harmloseste - obwohl auch diese sehr weh tun. eine wirkliche freundin hatte ich nie. die einzige, die mit der ich mich verstand, war selbst mollig und dann hiess es immer "kieck ma..die zwee fetten"
sport war mir ein greuel. das was ich gut konnte, waren dinge wie speerwerfen und kugelstossen. doch selbst da kam keinerlei anerkennung...es hiess "ja klar, mannweib eben" deshalb sass ich meisst daheim und habe unmengen bücher verschlungen. manchmal jedoch stand ich am fenster und sah den anderen kids beim spielen zu...und ich wäre sooo gern eines von ihnen gewesen...

erst so mit etwa 14 verwuchs sich das etwas. keine ahnung, warum, vielleicht hormonell bedingt. und als ich nicht mehr den ständigen anfeindungen ausgesetzt war, fing ich dann auch an, etwas sport zu treiben. ich spielte einige jahre badminton.

bis zu geburt meines 1. kindes schwankte mein gewicht dann so zw. 71 und 74 kg bei 1,81 körpergrösse. nach dem 3.kind steh ich nun bei 76.

ich kann nur sagen, dass diese jahrelangen hänseleien auch psychische nebenwirkungen haben. ich habe wirklich lange niemanden an mich herangelassen, einfach aus dem gefühl heraus, so etwas wie mich könne man nich wirklich lieben...höchstens verarschen wollen:-(

fazit: ich hoffe, dass meine 3 söhne niemals dick werden und achte peinlichst auf ihre ernährung. denn unabhänging davon, dass übergewicht auch gesundheitliche beeinträchtigungen mit sich bringt, möchte ich ihnen ähnliche (psychische) qualen ersparen. sie sollen zu selbstbewussten menschen heranwachsen....selbstbewusst, etwas, dass ich nie war und mit dem ich auch heute noch manches mal zu kämpfen habe.

lg alex

ps: übrigens ist mein bruder nie dick gewesen. er zählte immer eher zur kategorie hungerhake, ist heute mit 40 jahren 1,98 gross und wiegt 79 kg.

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jetzt aber alle mal halblang

Antwort von kikipt am 04.05.2006, 8:57 Uhr

habe ein kind das zu dick ist, aber jede diaet wuerde sie umbringen..
und was soll ich nun machen??
Patricia hat hyperinsulinismus...
was wuerde ich dafuer geben, wenn mein kind "nur" zu dick waere..
Das findet ihr schlimm dick sein? ja es ist schlimm, ich weiss es selber aus eigener erfahrung, habe im august vorrigen jahres ein magenband bekommen, und bin schon vieles leichter seit dem, aber das das gewicht des eigenen kinder das schlimmste ist...
ich kann euch nicht verstehen, seid doch froh dass eure kinder gesund sind.
Patricia ist 1m56 unf hat 69kg na und???
sie lebt das ist mir wichtiger als vieles andere.
Sicher sind nicht alle dicke krank ,aber das essen auch schon "sucht" sein kann genauso wie drogen etc...
lasst euch das durch den kopf gehen,
Cristina die heute nur den kopf ueber eure einstellung schuettelt

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Um die (wenigen) wirklich kranken Kinder ging es doch gar nicht.

Antwort von Trini am 04.05.2006, 9:07 Uhr

Wenn ich aber sehe, daß meine Patentochter eigentlich einen ganzen Dänemarkurlaub IMMER ißt - die Krönung war Nutella mit dem Löffel direkt aus dem Glas - und ihre Mutter sich sogar noch darüber freut (der große Bruder hat nämlich besseres zu tun als zu futtern und ist sehr schlank), DANN bekomme ich ANGST.

Trini

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