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Geschrieben von Nr. 3 am 28.11.2005, 13:59 Uhrzurück

Re: Die Schule und die Schöpfung

Hallo Elisabeth,

um offiziell gegründete Schulen brauchst Du dir ganz sicher keine Sorgen zu machen, die haben genaue Vorgaben, was sie unterrichten dürfen, und was nicht. (Naja, bleibt noch die AG "Bombenbauen für einsteiger") ;-)

Was Elern angeht, die ihre Kinder wegen Unterrichtsinhalten wie z.b. Sexualkund und "Evolutioslehre" nicht in die staatlichen Schulen schicken wollen: Ich kann sie teilweise verstehen. Meine Kinder sollen auch nicht schon in der 3./4. Klasse sämtliche Details der Sexualität bzw. Homosexualiät hören und lernen müssen. Ebenso halte ich die Evoltuion schlichtweg für falsch. Ich würde hier aber den Weg bevorzugen, daß Kind am Unterricht teilnehmen zu lassen, und zu Hause den U. zu korrigieren. So lernt das Kind dann gleich, Hypthesen udn Theorien kritisch zu prüfen ;-)

Ob man den Kindern einen gefallen damit tut, so ein hin und her im Schulbesuch anzufangen, na ich weiß nicht.
Aber anders gefragt, warum sind nicht auch die Schulbehörden bereit, die Kinder durch die Eltern unterrichten zu lassen, und z.b. nach einer gewissen Zeit eine "Lernstandserhebung" zu machen, um zu schauen, ob und wieviel die Kinder tatsächlich lernen? Ich könnte mir vorstellen, daß sie sogar mehr wüßten, als vergleichbare Schüler staatlicher Schulen.
Hätten sie nicht ausreichen gelernt, müßten sie dann halt doch auf eine öffentliche Schule...

"Aber ist es wirklich angemessen, den Kindern ihre Eltern zu nehmen, nur weil diese in den Augen einer breiten Mehrheit religiös verwirrt sind? Darf der Staat entscheiden, wann eine Religion "zu weit" geht?"

Nein, daß ist sicher pauschal nicht angemessen, bzw. der Staat darf nicht generell entscheiden, wann eine Religion zu weit geht.
Ich bin mir sicher, daß diese Kinder, um die es z.B. in Paderborn geht, sehr behütet und geliebt aufwachsen. Seht es doch einmal anders herum: Deren Eltern machen sich viele Gedanken darum, wie sie ihre Kinder erziehen, sie sorgen sich so sehr, daß sie dafür tatsächlich vor Gericht und ins Gefängnis gehen.
Da haben es vieeele Kinder aus nichtreligösen Familien erheblich schlechter.
Schwoba hat sicher recht, wenn er eine gewisse Weltfremdheit bei den Kindern befürchtet, aber was würde mehr schaden, eben diese oder der Verlust der Eltern und der gewohnten Umgebung? Ich bin mir sicher, letzteres!


Grüße
Stephanie

P.S: Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, daß muslimische Mädchen häufig sehr einfach vom Sport / Schwimmen fernbleiben dürfen? Warum dann nicht Christen vom (für wenige Stunden!!!) vom Bio-Unterricht?

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