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Schwanger mit 35 plus ... Schwanger mit 35 plus ...
Geschrieben von Anna Kniff, 8. SSW am 28.08.2017, 14:32 Uhr zurück

Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Hallo zusammen,

nach langer Zeit des Kinderwunsches und der Inanspruchnahme sämtlicher medizinischer Hilfsmöglichkeiten (IUI, mehrere IVFs, Kryo-Transfer) haben wir das Thema Kinderwunsch im Mai diesen Jahres aufgegeben. Und wie das Lebens so spielt, bin ich just im Juli schwanger geworden. Ich bin 41 und freue mich natürlich unheimlich, allerdings lähmen mich meine Ängste dermaßen, dass ich mich wie in einer Schockstarre gefangen fühle. Nun suche ich Gleichgesinnte und Spät-Erst-Gebährende für den Austausch.

Ich bin erst in der 8. SSW. Meine Frauenärztin scheint dem Braten nicht so recht zu trauen. Seit drei Wochen gehe ich wöchentlich zu ihr und bislang habe ich noch keinen Mutterpass erhalten. Anfang der 7. SSW sahen wir im Ultraschall einen kleinen zart pulsierenden Punkt. Da sagte sie, ich solle eine Woche später kommen, um die Entwicklung des Embryos engmaschig zu beobachten. Es wurde weder Blut abgenommen, noch sonst irgendwelche Untersuchungen veranlasst.

Letzten Freitag, 25.08., war ich wieder bei der Ärztin. Rein rechnerisch musste ich da Anfang der 8. SSW (7+0 bis 7+2) gewesen sein (besser lässt sich das derzeit noch nicht präzisieren, da ich ja aufgegeben und auf meinen Eisprung nicht mehr geachtet hatte). Das Embryo befand ganz in der Ecke der Fruchtblase, leicht versteckt und schwer zu sehen, aber der Herzschlag war schon deutlich kräftiger. Die Fruchtblase und der Dottersack waren völlig in Ordnung und angemessen groß. Als die Ärztin das, was vom Embryo sichtbar war, gemessen hat, kam sie auf nur 4 mm. Auch mir ist klar, dass das für die 8. SSW zu klein ist. Sie hat mir kaum noch Hoffnung gemacht und ohne weitere Untersuchungen wieder nach Hause geschickt mit der Anmerkung: "Sehen Sie das als Generalprobe. Beim nächsten Mal klappt es bestimmt. Wir sollten schauen, dass wir Sie für Ihre nächste Schwangerschaft noch einmal fitter bekommen". Und zum Schluss sagte sie dann: "Ich hoffe sehr, dass Sie und Ihre Mann ohne Kinder glücklich werden können."

Kommenden Freitag soll ich wieder hin, um dann wohl "endgültig" zu erfahren, wo ich und mein kleines pulsierendes Pünktchen stehen. Ich bin - gelinde gesagt - verzweifelt. Körperlich geht es mir gut. Ich habe von Anfang an kaum Schwangerschaftssymptome außer etwas Brustziehen und ab und zu Ziehen im Unterleib, wie z.B. gestern. Keine Blutungen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Oder ist vielleicht jemand gerade in einer ähnlichen Situation.

Ich würde mich sehr über Beiträge und Feedback freuen.
Anna
 
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*25 Antworten:

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von nociolla am 28.08.2017, 15:24 Uhr
 
Hole mal tief Luft auch wenn es schwer ist.
Du schreibst ja selber was vom Embryo sichtbar war hat sie gemessen .
Und wenn nicht alles sichtbar war ?
Mein kleiner hat sich auch sehr in der Ecke versteckt .
In der 6 SSW hieß es sogar da ist nichts bis sie es entdeckte nach guten 3 Minuten suchen. Und einfühlsam war die gute Dame auch nicht.
In der 8 SSW war es wie ( eine andere FA sagte ) ein totaler Eckenhocker und kaum zu sehen.
Aber sehr einfühlsam hört sich das nicht an bei deiner FA ist sie immer so ?
Gibt es die Möglichkeit einer Zweitmeinung wo es ein besseres US-Gerät gibt ?
Sonst bitte abwarten solange das Herz schlägt.
Und SS-Symptome sind keine sicheren Zeichen manche haben sie manche nicht und zwar sowohl wenn alles ok ist als auch wenn nichts ok ist.
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von SaSi_77, 21. SSW am 28.08.2017, 15:59 Uhr
 
Erstmal Kopf hoch.......du bist schwanger.

Das nenne ich ja mal wieder ein super Exemplar von Frauenarzt.

Ich bin 40 und mittlerweile in der 21.SSW
Meine FÄ hat auch erst bei der 1. "richtigen" Vorsorge Blut abgenommen. Da war ich in der 11.SSW.
In der 9.SSw bin ich zum Notdienst ins KH , weil ich eine leichte Blutung hatte. Sie war total nett. Am nächsten Tag zu meiner FÄ und sagte, ich soll mal ein paar Tage zu Hause bleiben. Sie war nett, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie davon ausgeht, dass sich der kleine Krümel nicht genug festhält. Aber das hätte sie nie gesagt. Sie wollte mich dann wöchentlich sehen und hat immer im US nach dem Rechten geschaut. Menschlich gesehen und gerade als Frau müsste man eigentlich einfühlsamer sein.
Lass dich nicht unterkriegen und pfeiff auf die blöden Kommentare. Vertraue auf deinen kleinen Krümel und denk positiv.

Viel Glück
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Anna Kniff, 8. SSW am 28.08.2017, 16:30 Uhr
 
Vielen Dank für eure schnellen und aufbauenden Worte.

Ich denke, meine Ärztin wartet auch auf die "richtige" Vorsorgeuntersuchung, glaubt aber nicht wirklich daran, dass es zu einer kommen wird. Gewöhnlich ist sie sehr nett und positiv, aber das letzte Mal war ich von ihren Aussagen völlig irritiert. Ich fand die Bandbreite an Aussichten, die mir in dieser fünfminütigen Untersuchung geboten wurden, enorm groß und schwer miteinander verknüpfbar: vom starken Herzschlag bis hin zu "werden Sie ohne Kinder glücklich". Vielleicht war sie einfach überfordert und wollte meiner Verzweiflung irgendwie begegnen...

SaSi: Wie weit bist du denn jetzt? Hattest du zu Beginn starke Schwangerschaftssymptome?

Schönen Gruß
Anna
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Anna Kniff am 28.08.2017, 17:54 Uhr
 
Oh, entschuldige bitte, ich sehe erst jetzt, dass du in der 21. SSW bist, da sieht man mal, wie ich neben mir stehe
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von schneeziege08 am 28.08.2017, 19:20 Uhr
 
Also ich wurde in der Woche vor meinem 43. Geburtstag schwanger. War dann erst bei der FA-Vertretung, die mir riet es niemandem zu erzählen, da die Chancen bei max. 50% lägen.
Meine FA stellte dann eine Woche später den Herzschlag fest - und dass der Embryo etwas zu klein war. Obwohl ich auf den Tag genau wusste, wann das Kind entstanden war, wurde mir kein Riesendrama präsentiert! In den nächsten Wochen holte der Kleine alles auf - Schwangerschaftsanzeichen hatte ich zunächst keine. Mir wurde erst um die 10. Woche übel und dann blieb es eine Weile so.

Ich würde versuchen positiv zu denken!
Alles Gute
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von DantesEi am 28.08.2017, 20:27 Uhr
 
Ende 30-10.ssw

Klar ist das Risiko in unserem Alter total hoch!!! Aber das heißt auch nicht, dass es jeden zwangsläufig trifft (wir lassen morgen den Praenatest machen).
Meinen Mutterpass bekam ich auch erst in der 9.ssw und auch Blut abgenommen.

Also ruhig Blut!!!! Berichte mal!!!
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von SaSi_77, 21. SSW am 28.08.2017, 20:51 Uhr
 
Also den Mutterpass bekam ich ers in der 12.SSW.
Ich hatte eigentlich nur Ziehen in der Brust und sie wurden von Tag zu Tag größer.
Übelkeit hatte ich eher weniger, aber alles erst so ca. 8./9.SSW
Mit Müdigkeit am Nachmittag habe ich auch so seit 8/9. SSW und hält noch immer an.

Ich drücke dir gaaaaaanz toll die Daumen.
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Anna Kniff, 8. SSW am 28.08.2017, 21:33 Uhr
 
Bezahlt ihr den Praenatest selbst? Führt dein FA ihn durch?

Ich drücke dir die Daumen und freue mich, wenn du mal berichtest.

Alles Gute!
Anna
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Tini_79 am 29.08.2017, 7:07 Uhr
 
Erstmal herzlichen Glückwunsch!

Du kannst leider eh nichts tun, außer abwarten und es kommt wie es kommt. Versuche,dich abzulenken und zu entspannen.

Dass es den MuPass manchmal erst in der 10. Woche gibt, ist nicht so ungewöhnlich. Wenn du keinen Nachweis aktuell brauchst, ist das doch auch egal.

Selbst wenn es dieses Mal nicht klappen sollte, weißt du aber, dass du schwanger werden kannst! Meine Freundin hatte zig ICSI mit Kryotansfer usw und wurde dann mit 42 völlig ohne weiteres Zutun schwanger- das Mädchen wird bald 3!

Du fragst oben nach dem Praenatest: Manche Kassen zahlen bereits, oder zumindest einen Zuschuss. Frage doch einfach mal schriftlich an. Der Harmonytest dürfte etwas günstiger sein und ich glaube, er wird in Deutschland gemacht. Außerdem gibt es noch den Panoramatest.
Blut nimmt der Arzt ab und schickt es ein.

Für andere Tests überlege dir gut, ob du sie machst. Nackenfalte iVm Standard- Blutwerten verunsichert oft mehr, als dass es etwas nützt. Lieber geh zur Feindiagnostik bei einem Degum II oder III Spezialisten.
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von safora, 9. SSW am 29.08.2017, 10:49 Uhr
 
Ich kann das gut verstehen. Ich war in der 6.SSW bei der Gyn und man sah das Herz schlagen. Sie ist sehr nett und sehr gründlich- aber eben auch sehr deutlich- was ich eigentlich an ihr schätze. Sie sagte dann: "Wir sind uns einig, das das mit ein paar Millimeter noch kein richtiges Kind ist. Aber Ihr Körper kann noch schwanger werden. Die Zeit wird es jetzt zweigen, wie es weiter geht". Das verstehe ich einerseits, andererseits ernüchtert es auch stark. Ich bin 40 und schwanger mit Kind 4. Allerdings ist es bei uns ein absoluter Nachzügler und es hat gedauert und lief auch nicht ganz rund(1FG im Mai). Ich habe erst am 06.09. (also nach 4 Wochen) den nächsten Termin und auch bis heute keinen Mutterpass. Ich kann nur hoffen, dass alles gut ist und ich am 06.09. keine schlechte Nachricht bekomme. Aber eines ist richtig- Ändern können wir ohnehin nichts, was passiert.
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Anna Kniff, 8. SSW am 29.08.2017, 10:54 Uhr
 
Vielen Dank für die wertvollen Infos. Das hilft mir enorm weiter.

Der Mutterpass ist für mich aktuell nicht von Belang. Ich habe ihn erwähnt, um Erfahrungen zu gewinnen. In meinem Umkreis erhalten die meisten Schwangeren ihn bereits in der 6.-7. SSW. Also stellt sich mir unwillkürlich die Frage, woran es bei mir liegen könnte. Angesichts der eher pessimistischen Haltung meiner Ärztin schürt jede Abweichung zusätzliche Ängste. Deshalb bin ich dankbar für die Möglichkeit, Erfahrungen anderer Frauen hier zu hören.

Der Vorteil davon, später im Leben schwanger zu sein, ist sicherlich eine gewisse Abgeklärtheit. Viele Dinge erscheinen klarer, aber auch das schützt keinesfalls vor Unsicherheiten, wie ich gerade feststellen muss. Meine Gefühlswelt kam mit den Erfahrungen des letzten FA-Termin nicht klar. Deshalb großen Dank fürs Feedback und für die Tipps!

Du scheinst dich mit der Pränatal-Diagnostik gut auszukennen. Darf ich fragen, ob es aus eigener Erfahrung oder aus professionellem Hintergrund herrührt?

Schönen Gruß
Anna
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Anna Kniff, 8. SSW am 29.08.2017, 11:08 Uhr
 
Ich drücke dir ganz fest die Daumen für den 6. September!

Mein nächster Termin ist am 1. September, also am kommenden Freitag. Dürfte ich es erneut entscheiden, würde ich nach der Voruntersuchung in der 7. SSW um ein paar Wochen Entwicklungszeit bitten. Diese "engmaschige" Beobachtung ist sicher gut gemeint, bedeutet für mich aber wöchentliche Zitterpartie und belastet mich mehr als alles andere.

Alles Gute!
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Mini Me 1 am 29.08.2017, 14:45 Uhr
 
Ich möchte dich jetzt mal beruhigen. Ich bin 41 und in der 33 ssw. Hätte vorher 2 fehlgeburten. Die jetzige ss war von Anfang an perfekt. Wir könnten zuschauen wie sich Ben entwickelt. 4mm ist nicht so extrem klein. Ausserdem gibt es oft diese Mess Fehler. Das Herz schlägt und das ist ein super zeichen. Vertraue auf dein Baby.
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Nasti4 am 29.08.2017, 14:46 Uhr
 
Huhu, bitte versuche irgendwie daran zu glauben. Bin selber 41 und mit Kind Nummer 4 in der 13. Woche schwanger. Wir haben 3 Jahre gebraucht um dieses folgewunder zu bekommen. Auch ich geh da nicht mit weniger Resepekt durch die Schwangerschaft, denn ich hatte über einige Jahre verteilt , 5 Fehlgeburten ( 4 frühe, also vor der 12. ssw und 1 in der 26. woche)

Mich begleitet natürlich auch noch immer die Angst, dass ich im März kein Baby im Arm halten darf, aber mehr als hoffen kann ich ja nicht

Versuche, auch wenn es schwer fällt guter Hoffnung zu sein denn mehr können wir ja leider nicht tun

Habe Donnerstag meinen Termin zur Nackenfaltenmessung und bin natürlich auch sehr sehr aufgeregt.

Ich wünsche dir vom Herzen alles gute
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Maroulein am 29.08.2017, 20:55 Uhr
 
Mit dem Mutterpass kann ich dich vielleicht beruhigen,den gab es bei verschiedenen Ärzten in drei Schwangerschaften erst um die 11.Woche ,und bei den Großen war ich Mitte 20
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Furry am 29.08.2017, 22:28 Uhr
 
Erstmal herzlichen Glückwunsch zu dem neuen Wunder! Ich bin auch eine alte Mutter, ich habe mit 40 mein 3. Kind bekommen und bin nicht die einzige späte Mutter in meinem Bekanntenkreis. Meine Schwangerschaften und Geburten waren absolut komplikationslos, allerdings sah ich so alt aus, wie ich wirklich bin. Ich habe auch diese ganzen pränataldiagnostischen Untersuchungen für alte Mütter nicht machen lassen, dafür mich auch im Fall einer Behinderung eine Abtreibung ein absolutes No-Go gewesen wäre! Was Platz oder Geld betrifft, hätte ich wohl keins meiner Kinder bekommen dürfen. Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass man sich nur schwer vorstellen kann, den ganzen Babykram wieder durchzustehen, aber man wächst, finde ich, bei jedem Kind immer wieder neu rein. Ich persönlich bin jetzt reifer und gelassener als bei meinen ersten Kindern - es hat alles ein für und wieder. Wünsche dir auf jeden Fall das Beste
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Tini_79 am 30.08.2017, 8:43 Uhr
 
Hallo Anna,

nein, kein professioneller Hintergrund, nur Erfahrungen aus zwei Schwangerschaften, vor 2 und 12 Jahren.

Bei der Kleinen jetzt habe ich den Harmony Test gemacht und dazu einiges vorher gelesen.

Bzgl weiterer Tests würde ich halt aus Erfahrung raten, sich erstmal zu informieren, was der Test kann oder eben nicht kann und welche Ergebnisse möglich sind. Natürlich muss man sich vorher überlegen, wie man damit dann umgehen möchte.

Leider bieten viele FA einfach IGEL Leistungen an, ohne umfassend zu beraten. Hätte ich vor über 12 Jahren mal etwas gegoogelt, dann wären mir schlaflose Nächte und mehrere Arztbesuche erspart geblieben.

Auch habe ich die Erfahrung mit 3 verschiedenen Frauenärzten gemacht, dass die Informationen zur pränatalen Diagnostik und auch die Arbeitsweise extrem unterschiedlich sein können.
Während zB meine Freundin im gleichen Alter auch auf Nachfrage keine Überweisung zur Feindiagnostik bekam, schickte mich meine Ärztin gleich 2x (frühe FD in der 14. Woche und nochmal um die 20.)
Es kommt auch so extrem auf die Erfahrung und die US Geräte an - gerade bei der NFM. Darauf könnte ich persönlich mich bei einem normalen FA nicht verlassen. Die bestimmen ja sogar manchmal das Geschlecht falsch.
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Anna Kniff am 30.08.2017, 11:16 Uhr
 
Hallo Tini,
(keine Ahnung, ob das dein Name ist, aber irgendwie habe ich das Bedürfnis, meine Gesprächspartnerin persönlich anzusprechen :))

ganz lieben Dank für die ausführlichen Informationen. In der Tat muss auch ich mich noch einmal eingehender damit beschäftigen und bin schon mal dankbar für solche offenen und detaillierten Beschreibungen. Doch zuerst gilt es für mich, einen Tag nach dem anderen zu überstehen, ohne völlig verrückt zu werden.

Jeder Tag bringt etwas Neues und bereitet mir noch mehr Sorgen, als ich es noch einen Tag zuvor für möglich hielt. Seit gestern habe ich das Gefühl, dass das Brustziehen etwas nachlässt. Bei meinen Fehlgeburten hatte ich das auch, deshalb macht mich das zusätzlich wahnsinnig. Außerdem konnte ich heute meinen Augen nicht trauen, als ich auf der Waage stand. In der letzten Zeit habe ich einiges an Gewicht verloren und in den letzten 8 Tagen noch einmal fast ein Kilo, sodass ich mich nun ganz leicht im Untergewichtsbereich bewege. Da fragt man sich: Ist das alles noch normal?

Ich habe mit dieser SS nicht gerechnet und sehe sie als das größte Geschenk an. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch gleichzeitig nährt mein Kopf regelrecht die Verzweiflung und ich kam kaum noch entspannen. Heute Nacht habe ich alle paar Minuten meine Brust angefasst, um auch noch so kleines Ziehen wahrzunehmen. Das ist Irrsinn.

Ich hoffe sehr, ich kann in ein paar Wochen auf deine Informationen zurückgreifen, weil das Thema dann auch für mich aktuell ist. Doch bis dahin muss ich zusehen, dass ich mich etwas in Gelassenheit übe...

Danke nochmals!

Anna
 

Alles vorbei

Antwort von Anna Kniff am 01.09.2017, 20:05 Uhr
 
Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für eure Beiträge, Tipps und die aufmunternden Worte. Anfang der Woche habe ich mich hierher gewandt, um Gleichgesinnte zu finden, und erhielt eine spürbare Stütze.

Heute war der Tag, der meine Ärztin hätte Lügen strafen können. Hat er aber nicht. In der Untersuchung kam heraus, dass mein Embrio bei 5,3 cm in der Entwicklung stehen geblieben ist und das Herzchen hat aufgehört zu schlagen. Leider konnte ich nicht an eure Erfolgsbeispiele anknüpfen.

Ich bin unfassbar traurig und enttäuscht - von mir, vom Leben... Es steht noch eine Entscheidung aus, nämlich ob ich eine Ausschabung vornehmen oder die Natur machen lassen soll. Dafür hatte ich noch keinen Kopf. Habt ihr hierzu Erfahrungswerte?

Gruß
Anna
 

Re: Alles vorbei

Antwort von schneeziege08 am 02.09.2017, 20:52 Uhr
 
Das tut mir sehr leid! Ich wünsche Dir, dass das Leben dir bald wieder besser gesonnen ist. Dass du von dir selbst nicht enttäuscht sein musst, weißt du sicher eigentlich auch selbst...
In Bezug auf deine Frage kann ich leider nicht helfen. Falls du noch Ratschläge wünschst, würde ich neu posten. Ich glaube kaum jemand schaut hier nochmal in die schon "abgehakten" Beiträge.
Alles Gute und viel Kraft
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Geisterfinger am 03.09.2017, 10:50 Uhr
 
Also erstmal: schön, dass du auch ohne Hilfe schwanger werden könntest. Ich kenne tatsächlich mehrere Fälle in denen es erstmal den Probelauf gab und dann gleich wieder . Ich verstehe allerdings nicht ganz warum deine Ärztin so engmaschig überwacht und dir so wenig Hoffnung macht. Vermutlich ist da irgendwas in der Anamnese oder dem hormonstatus das vermuten lässt, dass es schwer wird? Meine Erfahrung ist aber dass es nicht hilft sich dauernd sorgen zu machen und dass man wenn es nicht klappt nicht weniger traurig ist nur weil man sich nicht zu sehr gefreut hat. Auch der uns von heute gibt dir keine Garantie dass morgen noch alles ok ist. Versuch dich zu entspannen.
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von Abraxas am 06.09.2017, 1:13 Uhr
 
Ich glaube, wenn man rational vorgeht, findet man sicher viele Gründe, die gegen ein Baby sprechen (Alter, Finanzen, Krankheit, Nerven). Aber was ich persönlich noch wichtiger finde, ist die Frage, was dir dein Herz sagt und ob du mit einem Abbruch besser leben könntest. Es mag im Moment vielleicht wirklich einfacher erscheinen das Ganze schnell zu beenden, aber dann wirst du auch vieles verpassen (Kinderlachen, die Entwicklungsschritte, liebevolle Umarmungen...). Also ich persönlich würde das kleine Wunder annehmen und kämpfen. Das finanzielle lässt sich am einfachsten regeln. Was Kitas betrifft, gibt es ja jetzt den Rechtsanspruch und ansonsten Tagesmütter. Da gibt es heutzutage genügend Möglichkeiten. Bezüglich der Krankheit kann ich nichts sagen, da ich mich da nicht auskenne, aber deine Frauenärztin hat ja schonmal einen Teil deiner Ängste diesbezüglich gemildert. Beide Wegen werden bestimmt nicht einfach sein, aber ich hoffe dass du den für dich richtigen wählst und hinterher stolz darauf zurückblicken wirst und nicht wehmütig.
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von ReginaF am 14.09.2017, 19:09 Uhr
 
Also ich bin 41 und wünsche mir nichts sehnlicher als ein weiteres 4. Kind und kann aber laut Untersuchungsergebnis keine Kinder mehr bekommen. Man ist so alt, wie man sich fühlt. Wie gesagt, ich bin über 40 und fühle mich aber immernoch bereit für ein weiteres Kind. Mein Ältester wird 14 und mein Jüngster ist zwei Jahre alt. Ich habe die beiden Kleinen mit 38 und 39 bekommen und da hat es auch schon mal den einen oder anderen Muks gegeben und den Rat das Kind weg machen zulassen. In jeder Beziehung kriselt es schon mal. Klar ein Kind kann das nicht bereinigen, man ist sich schon mal über. Am besten ist, man geht sich dann ein wenig mehr aus dem Weg oder beredet, was man zu tun gedenkt und wenn einer noch nicht so weit ist, dann muss man es eben immer wieder versuchen. Und zwei Kinder die zeitlich so nah beieinander sind können sich nicht einsam fühlen.
 

Verwirrende Posts...

Antwort von Anna Kniff am 14.09.2017, 23:02 Uhr
 
Ich weiß nicht, an wen sich die letzten zwei Beiträge richten, sie können aber nicht mich meinen. Denn wenn man meine ursprüngliche Nachricht aufmerksam liest, kommt man sehr schnell auf den Trichter, dass ich mich über die Schwangerschaft wahnsinnig gefreut habe und die Unsicherheiten durch die ärztliche Untersuchung und die eher pessimistischen Aussagen der Ärztin entstanden sind.

Es macht also wenig Sinn, mir ins Gewissen zu reden oder mir gar eine Abtreibung auszureden. Und dies nicht nur, weil ich mir nichts sehnlicher wünsche, als schwanger zu werden, zu bleiben und ein gesundes Kind zu bekommen, sondern auch weil die Schwangerschaft, von der es in der ursprünglichen Nachricht ging, nicht mehr besteht. Wie ich bereits am 01.09.2017 unter der Überschrift "Alles vorbei" gepostet habe, hat sich das Embryo nicht weiterentwickelt, in der 9. SSW wurde kein Herzschlag mehr festgestellt.

Es ist ein unfassbar schmerzhafter Prozess auch ohne diese verstörenden Beiträge, die die ganze Situation völlig ad absurdum führen. Deshalb die Bitte an dieser Stelle, die Beiträge aufmerksamer zu lesen.

Schönen Gruß
Anna
 

Re: Schwanger mit 41 - Freude und Unsicherheit!

Antwort von yamster am 21.09.2017, 18:42 Uhr
 
Ich weiß nicht, inwiefern solche Ängste normal sind, mir sind sie aber in jedem Fall vertraut. Obgleich ich bewusst schwanger geworden bin, kann ich mich noch sehr gut daran erinnern, wie irritiert ich war, als der Schwangerschaftstest positiv war. Die Ultraschalluntersuchungen kamen mir vor wie Fernsehen. Der Gedanke, "bewohnt" zu werden, war faszinierend und befremdlich zugleich. Wie Du bin ich eigentlich niemand, der spontane Zugang zu Kindern findet und stehe zu meiner Meinung, dass die meisten Säuglinge hässlich in jedem Fall aber langweilig sind und man einen Zweijährigen genauso unsympathisch finden kann wie einen Erwachsenen.
Ich denke du solltest dir nicht zu viele Gedanken. Ständig die Fürs und Widers abzuwägen hilft dir nicht weiter. Hör auf deinen Bauch und sprich mit deinem Mann. Wie steht er eigentlich zu der Schwangerschaft? Ein Rat, sich auf jeden Fall von Ansammlungen anderer Schwangerer fernzuhalten, kann ich nur bekräftigen. Mein Mann hat auf einen Geburtsvorbereitungskurs bestanden und mich dann auch begleitet. Man darf sich fragen, wer wem mehr auf die Nerven gefallen ist, die Supermamis mir oder ich den Supermamis. Es gehört offenbar zum guten Ton, dass Schwangere nach außen so tun, als ob es das Schönste der Welt wäre, mit Wasseransammlungen in den Knöcheln darauf zu warten, eine Melone durch ein Nadelöhr zu pressen. Heute ist die Entscheidung, meinen Sohn zu bekommen, die einzige die ich noch nie bereut habe, trotz großer Ängste, die ich hatte und habe. Liebe Grüße
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Sari85   18.10.2017

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