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Geschrieben von KathrinT am 28.02.2003, 13:16 Uhr

Bin im Behördenchaos am ertrinken

Hallöchen!

Ich habe da mal eine Frage. Also ich bin AE mit 2 Kindern (7 und 2 1/2) und arbeite Teilzeit in einem Call-Center. Vor 3 Wochen kam bei einem Amt (wo auch sonst :-)) heraus, dass ich ca 100 € unter dem Existenzminimum mtl. zur VErfügung habe (geahnt habe ich es ja schon immer, war trotz Sparsamkeit immer viel zu viel Monat übrig am Ende des Geldes). Nach einem KH aufenthalt bin ich also mit allem Drum und Dran zum Sozialamt. Lief ganz gut - nun kam der Hammer: Sie wollen das ich ausziehe. Ich wohne immer noch in der ehemals ehelichen Wohnung auf 110 m² (weiß ja dass die zu groß ist) Meine Tochter geht seit letzem jahr in die Schule, die Krippe für den Lütten ist auch nicht weit weg. Von der Sache her bin ich ja nicht gegen einen Umzug ABER: ich habe keine Puseratze auf dem konto, der Sparstrumpf ist alle und ich bin echt blank. Wie soll ich denn da umziehen und eventuell Kaution bezahlen, die Renovierung der alten Wohnung usw.?? Und die andere Sache ist, dass ich ja hier in der Umgebung bleiben möchte - schon um den aufgebauten Sozialkreis nicht zu verlassen (eltern und Schwiegereltern leben 130 bzw. 1200 km weg) Kann das Sozialamt verlangen, dass ich IRGENDWO hinziehe?? Und dann haben sie geschrieben, dass uns 70 m² zur Verfügung stehen - ich will jetzt ja nicht überheblich klingen - aber jedes Kind braucht schon zumindest ein kleines Zimmer, da sie erst mal Mädchen und Junge sind und auch noch 4 1/2 jahre auseinander sind... Wenn ich nun eine schöne Wohnung (4 Zimmer) mit 80 m² finde, können die mir das verbieten, dahin zu ziehen??

Ach ja und auf dem Breif steht drauf, dass ich bis 1.7 umziehen soll - im Brief drinne steht, dass es innerhalb von 6 Monaten passieren soll. Das wäre dann - nach Antragsabgabe, der 21.8. Welches Datum zählt denn nun???

So viele Fragen im Behördendschungel.... Kann mir jemand helfen?

Liebe Grüße und schönes Wochenende
Kathrin

 
5 Antworten:

sofort widerspruch...!!!!!

Antwort von nancy am 28.02.2003, 14:27 Uhr

hallo kathrin,
bin in ähnlicher sittuation.
habe zwei kinder,das dritte kommt im oktober und noch berufstätig.
war bei pro familia und die haben mir gesagt,das ich nicht unbedingt später umziehen müsse,(110)qm große wohnung haben wir.
ich solle dann wiederspruch einlegen und wegen sozialen kontakten und umgebung,wie kiga und dem rest angeben.
umzugskosten müßten vom sozi übernommen werden,und falls du nicht umziehst,prüfen die,wie du das bezahlst,die differenz zwischen dem sozigeld und der miete.
die können dich nicht zwingen!!!!!!!
im notfall zahlen sie nur das gels,was die lieste der vorgeschriebenen qm sagt.
liebe grüße nancy

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Re: Bin im Behördenchaos am ertrinken

Antwort von **Sandy** am 28.02.2003, 20:21 Uhr

hallo kathrin! ich kenne eine sozialhilfeempfängerin, die in einer 5 zimmer wohnung allein mit 2 kindern lebt! da bezahlt das sozi-amt nur den ihr zustehenden anteil. also 70 qm oder so. den rest muss sie selber tragen. ich weiss zwar auch nicht ganz genau, wie das dann läuft aber es ist jedenfalls so und die haben ihr noch nie gesagt, dass sie umziehen soll....
lg, sandy:o)

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Re: Bin im Behördenchaos am ertrinken

Antwort von turbomami25 am 28.02.2003, 21:17 Uhr

Hallo...

bevor ich umgezogen bin, lag meine Wohnung auch über dem Satz...ich durfte von meiner Sozi dann den Rest dazu zahlen...es ist immer nur die Frage wieviel man zu zahlen muss und dann einem vom Lebensunterhalt fehlt.
Mittlerweile habe ich eine "angemessene" Wohnung, ohne Zuzahlung und das merke ich schon ein bisschen.
Man muss dem Amt nur begreiflich machen wie man das finanzieren will....

Gruss

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Re: Ist doch wieder mal eine Frechheit!

Antwort von Nina3 am 01.03.2003, 8:31 Uhr

Hallo Kathrin!

Da du ja arbeiten gehst und es sich wohl nur um einen "Zuschuss" handelt, damit du dein Existenzminimum sicherst, können die dich wohl zu gar nichts zwingen! Wo kämen wir denn da hin? Da reisst man sich den Popo auf, damit man es ein bissel schön hat und soll dann noch "gezwungen" werden in eine Wohnung zu ziehen, die das Amt für "angemessen" hält?! Neeeeee, sofort Einspruch! Kannst ja beim nächsten persönlichen Besuch sagen, dass du dir eine etwas kleinere Wohnung suchen wirst, aber nicht "Hals über Kopf" in irgend eine abgelegene Bruchbude ziehen möchtest. Hm, na ja, die Wortwahl dann vielleicht doch etwas freundlicher, aber sinngemäß sollte das wohl schon rüber kommen.

LG Nina

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Danke

Antwort von KathrinT am 01.03.2003, 17:31 Uhr

Vielen Dank für eure lieben Worte. Nun ich war ja echt schon drauf und dran, dem nachzugeben, aber eure Worte haben mir echt wieder meinen Kampfgeist geweckt. Ich habe einen wiederspruch geschrieben und morgen kommt ein Kumpel von mir mal vorbei und dann will er mal schauen, dass ich mich nicht im Ton vergriffen habe.
Ich sehe es ja auch so, dass ich nur einen Zuschuss bekomme und da ich ja sowieso jeden Monat einen anderen Lohn habe, wird außerdem jeden Monat neu beschieden - es lebe die Bürokratie!!! Aber verstehen tu ich das schon... Lieber nichts zurückzahlen müssen - ich bin sowieso gespannt, was da noch alles passiert. Ich bin 1 Jahr jetzt ohne Sozi klargekommen (nun ja, mehr schlecht als recht) und ich hoffe nun mal, irgendwann entweder im Lotto zu gewinnen (dazu müßte ich ja erst mal spielen...*gg) oder den netten Partner fürs Leben hier mal klingelt, der ein wenig Sicherheit bietet.

Ich halte euch auf den laufenden.

Liebe Grüße
Kathrin

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