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Geschrieben von Gold-Locke am 18.11.2018, 14:35 Uhr

Jens Büchner ist tot

Jens Büchner von "Goodbye Deutschland" ist gestern an Lungenkrebs verstorben. Ich fand ihn zwar oft peinlich und zum Fremdschämen, geschockt hat mich die Nachricht aber trotzdem total. Für seine Familie und Kinder tut es mir sehr leid.

Liebe Grüße, Gold-Locke

 
33 Antworten:

Re: Jens Büchner ist tot

Antwort von Hashty am 18.11.2018, 14:38 Uhr

Hab ich auch gerade gelesen und musste erst mal nachschauen, wer das denn war.
Hatte diesen Namen vorher noch nie gehört.

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Re: Jens Büchner ist tot

Antwort von Trini am 18.11.2018, 14:42 Uhr

Ich schaue das nie und kenne den nicht.
Habe aber gerade heute erfahren, dass die beiden Cousins meiner Mutter schwer krank sind.( Querschnittslähmung und Leberkrebs) Das berührt mich deutlich mehr.

Trini

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Re: Jens Büchner ist tot

Antwort von Korya am 18.11.2018, 14:53 Uhr

Ich kannte den gar nicht, hab's gerade erst im RUB gelesen und dass er wohl Kettenraucher war
Warum kommt Lungenkrebs dann als der große Schocker?

Mir gehen Schicksale von Menschen, die ich kenne, deutlich näher als irgendwelche Unbekannten.

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Re: Jens Büchner ist tot

Antwort von Leena am 18.11.2018, 15:34 Uhr

Seit ich unmittelbar um mich herum erlebe, wie schnell und heftig es - gerade bei Krebserkrankungen - gehen kann, gehen mir auch Schicksale von Menschen, die ich nicht oder eben nicht persönlich kenne, und deren Familien sehr viel näher.

Wenn ein Mensch mit 49 Jahren an Lungenkrebs stirbt, kann ich nicht mit den Schultern zucken und denken "mei, er war halt Raucher, selber schuld, was geht's mich an."

"Ein Mensch hofft, solange er lebt, erst die Toten hoffen nicht mehr."

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Re: Jens Büchner ist tot

Antwort von DanniL am 18.11.2018, 16:01 Uhr

Mir geht's genau wie dir Goldlocke.
Oft habe ich mich fremdgeschämt und hab die Hände über den Kopf zusammengeschlagen.
Aber mir tut es unendlich leid.

Was ich ebenso schlimm finde, dass alle Kinder von Daniela Büchner ihren Vater durch den Tod verloren haben. Der leibliche Vater der drei Stiefkinder ist wohl auch verstorben.

Und was man ihm hoch anrechnen muss, dass er ja eigentlich jeden Pups in die Öffentlichkeit getragen hat, aber seine Krankheit doch mit sich alleine( oder der Familie) ausgemacht hat.

Leb wohl Malle-Jens.

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Re: Jens Büchner ist tot

Antwort von Malus am 18.11.2018, 16:53 Uhr

Ich kenne ihn nicht.traurig ist das .Das wünscht man niemandem. Rauchen ist übrigens eine Sucht -Krankheit. Ich kenne kaum einen Raucher d.er gerne raucht.die meisten würden gerne aufhören und schaffen es nicht. Es ist eine Sucht!.

Es gibt übrigens noch andere Krebsrisiken wie rotes Fleisch,Übergewicht,Bewegungsmangel....

Meine Katze hatte Krebs .war Nichtraucher.

Ich finde den Satz "selber schuld "schlimm. Richtig schlimm.

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Au weia

Antwort von Pebbie am 18.11.2018, 19:42 Uhr

"Meine Katze hatte Krebs .war Nichtraucher. "

Da fehlen mir die Worte. Das ist unterirdisch....

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Re: Au weia

Antwort von Leena am 18.11.2018, 19:59 Uhr

Was ist "unterirdisch"? Dass Malus davon ausgeht, dass Raucher -> Krebspatient kein Automatismus ist und im Umkehrschluss niemand vor (Lungen-)Krebs sicher ist, nur weil er nicht raucht..?

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Re: Au weia

Antwort von kanja am 18.11.2018, 20:04 Uhr

Das ist Malus' Art zu schreiben. Es ist vielleicht flapsig, aber ganz sicher nicht negativ gemeint!

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Re: Au weia

Antwort von Pebbie am 18.11.2018, 20:06 Uhr

Ich finde es unangebracht den Krebstod der Katze in Verbindung mit dem Krebstod eines Menschen zu bringen. Und das mit der Anmerkung das die Katze schliesslich Nichtraucher war. Finde ich unangebracht, sorry.

Ich weiß ja nun aus eigener Erfahrung wie das ist, an Krebs zu erkranken. Mich hat zum Glück keiner mit seinem Haustier verglichen.

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Re: Au weia

Antwort von Pebbie am 18.11.2018, 20:09 Uhr

Anja, mag sein das das flapsig und ohne Bösartigkeit ist.
Als Betroffener sieht man das etwas anders....

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Re: Au weia

Antwort von DanniL am 18.11.2018, 20:17 Uhr

Ich finde den Beitrag von Malus nicht schlimm, denn sie hat damit nur gegen den Beitrag geschrieben, wo es heisst, dass jeder Raucher sich doch bitte nicht wundern soll, wenn er Lungenkrebs bekommt. Und diese Aussage fand ich wir Malus daneben und sie hat es nochmal aufgegriffen.
Es war mit der Katze einfach nur ein Beispiel und keine Gleichstellung.

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Re: Au weia

Antwort von Leena am 18.11.2018, 20:27 Uhr

Genau so sehe ich es auch.

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Re: Au weia

Antwort von Malus am 18.11.2018, 21:45 Uhr

So meinte ich das.

Ja. Rauchen ist krebserregend. Inzwischen ist aber so ziemlich alles krebserregend. Mitleid sollte man mit jedem Krebspatienten haben. Auch mit dem Suchtkranken bei dem die Sucht der "Auslöser "war.

Bei einem andern ist es ein anderer Auslöser.

Jeder dritte bekommt inzwischen Krebs verdammt. Natürlich ist Zigarettensucht scheiße. Es ist aber eine Sucht. Eine Art Krankheit.

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Re: Au weia

Antwort von Malus am 18.11.2018, 22:03 Uhr

Tut mir leid wenn ich damit jemandem zu nahe getreten bin.

Ich bin leider ein Hypochonder und befasse mich extremst damit ,was alles krebserregend ist.

Ich bin übrigens Ex Raucher. Leider ist mir,und ich bin wirklich extrem-nur Bio. Jeden Morgen Himbeeren. Alles was anti krebs sein soll-rein damit!,einmal im Jahr Entgiftung mit Zeolith u.s.w.,-bewusst dass ich a :einen an der Waffel habe und b.:dass ich es trotzdem bekommen kann.

Und ich weiß dass es mich genauso treffen kann wie jeden anderen. Das ist das schlimme. Tiere bekommen Krebs. Pflanzen bekommen Krebs. Du kannst versuchen perfekt zu leben. So wie ich. Aber..........

Das meinte ich nicht böse sondern resigniert.

Natürlich sollte man nichts tun was dasRisiko erhöht. Aber dieses Raucherbashing ist irgendwie auch schräg. Es ist eine Sucht.

"Wir werden alle sterben.
Vielleicht beim Zähneputzen. Vielleicht beim Abendbrot. Wir werden alle sterben. Dann sind wir alle tot "(Knorkator)

Ich habe da überhaupt keinen Bock drauf. Vielleicht wäre es sogar besser die Sau raus zu lassen-live fast and die young ,keine Ahnung. Jedenfalls hätte ich gerne DAS Patentrezept wie man mit 120 beim Fitnestraining tot umkippt. (Noch besser beim Sex )(wobei man das ja auch keinem Partner wünscht...)Dummerweise gibts das nicht.....

Und das mit meiner Katze war am Dienstag und hat mich sehr mirgenommen. Von wegen Schuld und so.....

Es ist einfach eine beschissene Scheiß Krankheit.

Nichts für Ungut. Mir ist klar dass Menschen wichtiger als Katzen sind. Ich habe das anders gemeint.

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Re: Au weia

Antwort von Leena am 18.11.2018, 22:17 Uhr

Es IST eine beschissene Krankheit.

Ich habe von Deiner Katze im Haustier-Forum gelesen, Malus, auch, dass Ihr alle Eure 3 Katzen in den letzten 1,5 Jahren gehen lassen musstet. Es tut mir leid und es ist schlimm - ohne irgendwas auch nur irgendwie "vergleichen" zu wollen.

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Re: Jens Büchner ist tot

Antwort von Korya am 18.11.2018, 23:39 Uhr

Hä? Wo bitte sage ich, rauchen ist das einzige Krebsrisiko?
Und wo, Mitleid dürfe keiner haben?

Ich hatte selbst Krebs, falls es jemanden glücklich macht, und komme aus einer Familie, in der JEDE Frau, zu der ich enger stehe - Mutter, Tanten, Cousinen, you name it - Krebs bekommen hat. Ich sitze also hier und warte, dass er wiederkommt.

[Exkurs: Im Gegensatz zu Malus tu ich allerdings nichts dagegen, sondern genieße jede Minute, die ich habe. Meine Mutter hat ein extrem gesundes Leben gelebt, viel Sport, immer aktiv, viel Gemüse, alles frisch, kaum Fleisch. Hat's einen Unterschied gemacht?]

Nein, mir ging es nur um dieses alberne, im RUB zur Schau getragene Entsetzen und "tiefe" Trauer, die da einige um einen völlig Unbekannten empfinden. Wahrscheinlich verreckt gerade der Nachbar unter einem an derselben Scheißkrankheit, aber der hüpfte nicht durchs VOX.
Mir gehen Menschen, die ich unmittelbar kenne, viel näher, wegen denen vergieße ich Tränen - aber ich werde bestimmt nicht für irgendeinen unbekannten verlebten "Mallestars" in Schockstarre verfallen.

LG

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Re: Jens Büchner ist tot

Antwort von Korya am 19.11.2018, 0:21 Uhr

Übrigens, Malus, was Risiken anbelangt: bin ich überzeugt, dass an zweiter Stelle (an erster steht Rauchen) die Ernährung steht. Nimm Brustkrebs, der "Lieblingskrebs" meiner Familie, weshalb ich mich dsmit etwas beschäft habe, und nimm Korea, in dem wir drei wundervolle Jahre hatten leben dürfen, weshalb ich mich damit ebenfalls beschäftigt habe: in Korea (Süd) gibt es so gut wie keinen Brustkrebs.
Zut.
Weder bei Männlein noch kein Weiblein. Damals saßen sie in sämtlichen Brustkrebsstatistien mit Abstand am alleruntersten Ende, und sitzen da vermutlich noch heute.

Nun ist Korea (mit Japan) das einzige erste-Welt-Land Südostasiens. Die Lebensstandards entsprechen denen Europas oder der USA. In einigen Bereichen vermutlich höher.

Das einzige, was sie unterscheidet: das Essen (btw sooo lecker. Würd sofort wieder hin ziehen). Sie pflegen nach wie vor, viel mehr als z.B. Japan, eine sehr traditionelle Küche. Ein Expat meinte mal, alles sei entweder so frisch, dass es noch lebt, oder so tot, dass es jenseits des Vergammelns ist - das fasst es ganz gut zusammen.

Es gibt auch das Gegenbeispiel: bei koreanischen Familien, die in den Kriegs- und Nachkriegsjahren zuhauf in die USA ausgewandert sind, steigt das Brustkrebsrisiko innerhalb einer Generation auf westliches Normalmaß.

Als Nachtrag und der Vollständigkeit halber muss ich hinzu fügen, dass ihre Ernährung dafür verantwortlich sein soll, dass sie die Stastiken für Magenkrebs anführen (durch die recht hohe Anteile an fermentierten Beilagen). Es bleibt dabei, einen Tod muss man sterben :-(.

LG

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bei sowas denk ich immer an die armen Kinder

Antwort von Ellert am 19.11.2018, 6:28 Uhr

egal ob jetzt er oder in der Nachbarschaft
es ist schlimm für die zurückbleiben und der hatte ja drei kleine Kinder.
Ob die wohl abgesichert waren, so wie man ihn aus dem Fernsehen kannte mit hoch und runter, ausgewandert ins Ausland, ist da viel mit Halbwaisenrente etc ?
Oder läuft das dann auch unter "selbst schuld den zu nehmen" ?

Mit 49 sterben ist immer schrecklich, egal wer das nun ist
aber wenn sich einer im TV zum Horst macht, darf man dann damit denen kein Mitleid haben ?
Ich war auch betroffen als an der Schule meiner Tochter ein recht junger Lehrer verstarb , den kannte ich nichtmal

dagmar

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Re: bei sowas denk ich immer an die armen Kinder

Antwort von Maxikid am 19.11.2018, 8:43 Uhr

Selber Schuld, finde ich schon sehr arg hart.
Mir tut seine Familie auch leid, so ganz unbekannter Weise.

LG maxikid

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Re: Jens Büchner ist tot

Antwort von Malus am 19.11.2018, 9:14 Uhr

Es ist immer von Eigenverantwortung die Rede. In allen möglichen Bereichen. Mein Problem ist dass ich das leider zu ernst nehme.
Das betrifft auch das elende Thema "Der Verbraucher hat alleine die Verantwortung dafür ob wir die Natur zerstören oder nicht,ob wir den Tieren unendliches Leid zufügen oder nicht "

Daran verzweifele ich regelrecht. Ich bin gar nicht in der Lage im Winter Schweineschnitzel für 1.50 zu essen und hinterher Erdbeeren aus China. Ich könnte das nicht. So ist das auch mit Gesundheitsfragen.

Wir waren im Sommer zwei Tage weg gefahren. Ich hatte wirklich Probleme. Ich habe zwar morgens mein Weizenbrötchen gegessen,aber mit schlechtem Gefühl.

Ich kann keine Milchprodukte essen da die a :ungesund sind und b: die Kälber direkt nach der Geburt den Müttern entrissen werdrn.Damit wirtgl Säuglingsnahrung haben (Milch ist Säuglingsnahrung)

Das sind alles Dinge,die die meisten Menschen in der Lage sind auszublenden. Ich nicht.

Dabei werden wir ja getrimmt auf Eigenverantwortung.An allem ist der Verbraucher schuld und eigentlich KANN er nichts richtig machen.

Vor Kurzem Unterhaltung geführt über eine Bekannte ,die an Krebs erkrankt ist. Die Frau wiegt 150 kg geschätzt,wenn nicht mehr. Ißt viel und gerne. Tgl.Fleisch. dazu steht sie auch.

Jetzt hat sie Krebs. Kommentare (natürlich nur hinter dem Rücken)"kein Wunder "

Kein Mitleid. Nur "kein Wunder "

Ist das nicht traurig?Natürlich lebt sie ungesund. Aber hat sie deswegen kein Mitlgefühl verdient?
Wir sind Menschen. Wir machen Dinge falsch. Das macht uns auch menschlich. V.A.was ist los mit jemandem der sein natürliches Sättigungsgefühl nicht mehr kennt,was kompensiert sie damit?wofür ist die übermäßige Nahrung Ersatz?

Und wenn man ernährungsmäßig alles richtig macht,dann ist es die Psyche. Man war zu "negativ ""kein Wunder "

Schuld ist man immer.

Früher ist man einfach gestorben und hat sich solche Gedanken nicht gemacht. Heute liest man Dahlke und lernt dass man die Krankheit "herbrigerufen "hat.

Nicht nur das. Am Klimawandel ist man auch alleine Schuld.

Hut ab wenn man da genießen kann. Würde ich so gerne auch anstatt in der Eifel über Pestizide auf Weizen und über arme Kälbchen nachzudenken.

Manchmal ist Verdrängung auch ein Segen denn a:in Wirklichkeit ist unsere "Macht "sehr begrenzt und b"hat vielleicht der,dem alles wurscht ist,die bessere Lebensqualität.

Aber wurscht darf ja nichts sein da man die Verantwortung dafür hat dass die Enkel noch eine Natur erleben dürfen und da man sonst ja krank wird und dann selber schuld ist.

Es ist ein Dilemma denn schlechte Gedanken sind auch schlecht und man soll positiv denken.

Und sogar Rotwein ist ungesund. Man darf sich nicht Mal mehr besaufen.

Verdammt. Ich will in die 70 er. Ich will eine Zeitmaschine!!

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Re: Jens Büchner ist tot

Antwort von Malus am 19.11.2018, 9:37 Uhr

P.s.

Ich würde gerne im Alter von 99 mit einem Glas Rotwein in der einen Hand und einer Zigarette in der anderen Hand tot umkipprn. Schön betrunken und die Zigarette fast ausgeraucht. Aber das geht ja nicht wegen Leber und Lunge-da wird man keine 99.

Also Biomöhrchen und Vegane Kaffeesahne (und ich will jetzt nichts negatives über Kaffee hören. Ich geh auch zu keinem Heilpraktiker mehr. Irgendwann darf ich nämlich gar nichts mehr)

Wenn ihr jetzt glaubt dass ich neurotisch bin:ein bißchen. Minimalst.Voll im Zeitgeist drin!

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Re: ich vergleiche niemanden mit Haustieren verdammt!

Antwort von Malus am 19.11.2018, 9:41 Uhr

Ich habe die These aufgestellt dass die eigene Macht irgrndetwas zu verhindern relativ begrenzt ist. Sogar Tiere (ja sogar Pflanzen)bekommen Krebs obwohl die ja sicher nichts "falsch "machen.

Darum ging s.

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Re: Jens Büchner ist tot

Antwort von Maxikid am 19.11.2018, 10:20 Uhr

Sag das nicht. Mein Opa wurde 90, starker Zigarrenraucher, lebte nach der Diagnose Lungenkrebs noch 20 Jahre.....aufgehört zu rauchen hat er nie, aber er fing an, viele weniger zu essen. Ach, und getrunken hat er nicht gerade wenig an Rotwein....

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Was ist zwischen Deiner netten Erklärung

Antwort von Pebbie am 19.11.2018, 12:31 Uhr

von 22.03 Uhr gestern Abend bis heute morgen passiert, das Du jetzt nochmal so vehement wirst?

Eigentlich wollte ich heute schreiben das es ok ist und ich Deine Absicht wohl falsch interpretiert habe. Und schon kommt das wieder komisch an....

Mir scheint Deine Art wohl nicht zu liegen, am besten halte ich mich wohl geschlossen.

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@Malus

Antwort von MädchenMama131518 am 19.11.2018, 18:33 Uhr

"Rauchen ist übrigens eine Sucht -Krankheit. Ich kenne kaum einen Raucher d.er gerne raucht.die meisten würden gerne aufhören und schaffen es nicht. Es ist eine Sucht!."

Richtig. Aber auch Süchte kann man überwinden!
Ich bin Ex-Raucherin. Ich habe es geschafft, von heute auf morgen aufzuhören. Schweren Herzens, ich habe es geliebt, zu rauchen! Ich vermisse es heute noch sehr. Vermutlich auch aus Suchtgründen, die aber nicht so stark sind, mich wieder zur Zigarette greifen zu lassen, aber zu einem ganz großen Teil einfach aus Genussgründen.

Wer es will, wirklich will, schafft das! Die, die es nicht schaffen, WOLLEN es nicht. Meistens unterbewusst.

Sucht hin oder her!

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Re: @Malus

Antwort von Malus am 19.11.2018, 18:46 Uhr

Ich habe es auch geschafft. Leicht war es nicht. Ich habe heute oft noch Lust zu rauchen.
Als Hypochonder sollte man dies aber besser sein lassen. Und als nicht Hypochonder auch

Schade dass es so ungesund ist!

Gesunde Zigaretten,Das wäre supi!

Gibt's nicht. Und Helmut Schmidt in allen Ehren,normalerweise wird man als Kettenraucher eher nicht so alt.

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Re: Jens Büchner ist tot

Antwort von mama von joshua am tab am 19.11.2018, 18:53 Uhr

Es ist immer ein großer Schock.

Ich habe bei meinem Vater miterleben müssen, wie es ist, wenn ein geliebter Mensch trotz starken Medikamenten Schmerzen hat, wie es sich anfühlt, wenn ein geliebter Mensch elendig stirbt, mehr oder weniger erstickt und man hilflos nebendran sitzt, nichts tun kann und inständig hofft, dass er bald erlöst wird.

Auch wenn ich die Familie nicht kenne- und auch erst von ihm durch die Medien erfahren habe- ich kann gut mitfühlen, was die Ehefrau durchgemacht hat und sie tut mir unendlich leid, genau wie die Kinder. Mir versetzt es jedesmal einen Schlag in die Magengrube, wenn ich irgendwo lese, dass jemand an Lungenkrebs verstorben ist. Egal, ob ich denjenigen kannte oder nicht. Da kommen immer üble Erinnerungen hoch.

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Re: Was ist zwischen Deiner netten Erklärung

Antwort von Malus am 19.11.2018, 18:55 Uhr

Ich hatte den Eindruck dass Du tatsächlich dachtest ich hätte Menschen mit einem Haustier verglichen. Alleine diese Unterstellung kann ich wohl kaum so stehen lassen. Das ist .....egal.

Soll jeder von mir denken was er will. Ich kanns eh nicht ändern. Und mögen muss mich auch niemand. Habe ich die letzten Monate gelernt.

Ich wollte das so nicht stehen lassen. Aber im Prinzip hatte ich das nirgends so geschrieben bevor mein Post" unterirdisch "genannt wurde.

Was auch schon ein Schlag ins Gesicht ist. Wenn wir schon dabei sind wer wen verletzt hat.

Lassen wir es so stehen. Niemand meint etwas böse,jeder unterstellt dem anderen Böses. Nicht zu ändern,höchstens schade.

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Ganz OT..zum Thema "Rauchen"

Antwort von stella_die_erste am 20.11.2018, 13:06 Uhr

Ich kenne mehrere Leute, die von heute auf morgen damit aufhören konnten! Und standhaft blieben!
Soviel dazu, dass das eine soooo schlimme "Sucht" ist.
Wohl eher nicht, wenn man es lassen kann, ohne irgendwelche Erscheinungen zu bekommen!

Man könnte stattdessen Kaugummi kauen oder stricken, wenn man eine Ablenkung braucht.
Oder Blumen pflanzen, Kreuzworträtsel lösen..etc. pp

Dieses Suchtargument von Rauchern ist einfach nur lächerlich!
Nikotin ist keine Droge wie z.B. BTM oder Alkohol.
Das ist schlichtweg eine schlechte Angewohnheit.
Und viele reden sich raus und lassen sich bemitleiden, weil ihnen die Willensstärke fehlt, den stinkenden Glimmstängel einfach nicht mehr anzuzünden.



Zum Thema Jens Büchner:
Ich habe ihn vor einigen Jahren auf einem Event kennengelernt. Ein sehr netter, höflicher und herzensguter Mensch.
Mein Mitgefühl gilt seiner Frau, die schon den zweiten Mann auf diese Weise verliert und den Kindern, die jetzt ohne Papa aufwachsen müssen und ihn nicht mal richtig kennenlernen durften.
Mit 49 Jahren von dieser üblen Krankheit aus dem Leben gerissen zu werden..dafür gibt es keine Worte.
Völlig egal, wer man ist, wie man heißt und ob man "prominent" ist oder nicht.
Und wie hier (und in anderen Medien) z.T. darüber diskutiert wird, ist einfach nur asozial und pietätlos!

Einfach mal die Klappe halten und demütig sein, dass man selbst keine derartigen Sorgen hat, wäre angebrachter!

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Re: Ganz OT..zum Thema "Rauchen"

Antwort von Leena am 20.11.2018, 14:39 Uhr

Genau, pflanz Deine Blumen und strick Dir einen Blumentopf. Toll, dass Du mehrere Leute kennst, die "von heute auf morgen" mit dem Rauchen aufhören konnten. Trotzdem ist das "Suchtargument" leider nicht "einfach nur lächerlich", Rauchen KANN eine "schlechte Angewohnheit" sein, KANN aber durchaus auch eine Sucht sein.

Auch wenn ich Wikipedia nicht zwangsläufig für der Weisheit letzten Schluss halte, ließ Dir den entsprechenden Artikel zum Thema "Tabakrauchen" vielleicht einfach mal durch:

"Vergleiche von Tierstudien und Studien über menschlichen Drogenkonsum zeigen auf, dass pures Nikotin nur wenig Suchtpotenzial, Tabakzigarettenrauch jedoch ein sehr hohes Suchtpotenzial aufweist. Nikotin hat in Verbindung mit anderen Stoffen im Tabakrauch ein extrem hohes Abhängigkeitspotenzial und kann sehr schnell zu einem abhängigen Verhalten führen. Das Abhängigkeitspotenzial von Tabakrauch liegt … zwischen Alkohol und Kokain, wobei das physische Abhängigkeitspotential dem von Alkohol bzw. Barbituraten und das psychische Abhängigkeitspotenzial dem von Kokain entspricht."

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Re: Ganz OT..zum Thema "Rauchen"

Antwort von mama von joshua am tab am 20.11.2018, 15:18 Uhr

Nikotin-abhängige Raucher weisen in der Funktion des Dopamin-Systems im Gehirn ähnliche Defizite auf wie andere Suchtkranke. Das haben Mainzer, Aachener und Dresdner Wissenschaftler um Dr. Christoph Fehr, Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, und Prof. Dr. Mathias Schreckenberger, kommissarischer Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Mainzer Universitätsklinikums, mithilfe der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) herausgefunden. Die Studie, die gerade in der online Ausgabe des renommierten "American Journal of Psychiatry" erschienen ist, zeigt klar, dass die neurobiologischen Auswirkungen von Nikotin ähnlich denen von Alkohol, Kokain, Heroin oder Amphetamin sind - und ist damit ein konkreter Befund, der dem Rauchen die gleichen charakteristischen Merkmale zuschreibt, die auch beim Alkohol- und Drogenmissbrauch auftreten.

Die Frage, ob Rauchen eine echte Suchterkrankung oder doch eher eine schlechte Angewohnheit ist, beschäftigt die Forschung schon seit längerem. Insbesondere ging man nicht davon aus, dass Nikotin die gleichen neurobiologischen Folgen hat wie die so genannten harten Drogen. Diese Annahme haben Wissenschaftler nun in einer Studie widerlegt.

Mithilfe der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) haben sie den Dopamin-Stoffwechsel im Gehirn von insgesamt 17 starken Rauchern untersucht und mit demjenigen von insgesamt 21 Nichtrauchern verglichen. Nikotin setzt - ebenso wie Alkohol oder Drogen - in einem Teil des Mittelhirns den Botenstoff Dopamin frei. Rezeptoren auf der Oberfläche von Nervenzellen binden Dopamin und werden in die Zelle geschleust. Bei chronischem Nikotinkonsum kann sich in Folge einer dauerhaften Dopamin-Freisetzung die Dichte der Rezeptoren verändern.

So zeigt die aktuelle Studie, dass in einem Teil des Gehirns - dem so genannten bilateralen Putamen - die Verfügbarkeit bestimmter Dopamin-Rezeptoren bei den Rauchern gegenüber den Nichtrauchern stark erniedrigt ist. Eine ähnlich niedrige Rezeptorverfügbarkeit in diesem Teil des Gehirns tritt auch bei Patienten auf, die Alkohol-, Kokain-, Heroin- oder Amphetamin-abhängig sind. Das Dopamin-System im bilateralen Putamen - ein Teil des Striatums - ist entscheidend daran beteiligt, neues interessant zu finden bzw. eine Belohnung bei bestimmten Auslösern zu antizipieren. Eine niedrige Verfügbarkeit von Dopamin-Rezeptoren in diesem Bereich verschlechtert die natürliche Dopamin-Wirkung. "Dieses Muster ist auch von Patienten mit anderen Suchterkrankungen bekannt", erläutert der Erstautor der Studie, Dr. Christoph Fehr. "Dies ist ein Beleg dafür, dass Rauchen eine dem Alkohol- oder Drogenmissbrauch vergleichbare Sucht ist."



http://www.uni-mainz.de/presse/20476.php


Weitere Seiten, die deine Behauptung, es sei "nur" eine schlechte Angewohnheit, findet man noch auf etlichen anderen Seiten (Lungenaerzte-im-Netz.de lässt sich auch darüber aus)

Nägel kauen ist ne schlechte Angewohnheit oder auch in der Nase popeln, aber rauchen gehört leider nicht dazu.

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Re: Ganz OT..zum Thema "Rauchen"

Antwort von Malus am 21.11.2018, 7:44 Uhr

"Von heute auf Morgen "sollte man sogar aufhören,da reduzieren i d.E.schwerer ist. Bzw nicht klappt. Der Körper soll kein Nikotin mehr bekommen. Rigoros. Dann ist man am schnellsten durch.

Man hat einen Entzug. Es ist zu schaffen. Ich habe es auch geschafft. Aber leicht ist es nicht.

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