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Geschrieben von Malus am 15.09.2018, 18:28 Uhr

Hambacher Forst

Wie steht ihr dazu?
Ich gebe zu dass ich über die Hintergründe nicht viel weiß.
Ich habe es so verstanden dass der Forst RWE gehört. Dass sich im Oktober erst entscheidet ob überhaupt Braunkohle abgebaut werden DARF,bzw WIRD,aber dass trotzdem schon mal alles platt gemacht werden soll.

Ist das richtig?

Und jetzt marschieren 3000 Polizisten im Forst herum und pflücken Aktivisten von den Bäumen mit der Begründung die Baumhäuser verstoßen gegen Brandschutzbestimmungen.

Findet ihr das normal?

 
65 Antworten:

Re: Hambacher Forst

Antwort von wolke76 am 15.09.2018, 18:33 Uhr

Ich kann dazu gar nix sagen, muss mich erstmal näher damit beschäftigen. Aber eines kann ich dir schon beantworten: Normal finde ich das nicht.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Malus am 15.09.2018, 18:40 Uhr

Was ich weiß ist,dass der Forst ein so genannter "Bürgewald "ist der seit Jahrtausenden! ungestört wächst.
Dass er die seltene Winterlinde beherrbergt sowie viele Tierarten. Auch seltene Tierarten.

Vermutlich wird RWE diesen Wald und das Leben darin komplett zerstören.

So viel ist mir klar. Die Hintergründe verstehe ich nicht.

2500 bis 3000 Polizisten im Einsatz.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Felica am 15.09.2018, 18:52 Uhr

Es macht wenig Sinn den zu roden, wenn de Braunkohleabbau Geschichte ist. Aktuell steht nur noch kein Datum fest. Niemand außer RWE will ds dort gerodet wird, wahrscheinlich nicht mal die Polizisten die die Besetzer dort inhaftieren müssen. Solange Politik und Gerichte derartig geschmirrt werden, wird RWE am Ende wohl eine wertvolles ökologisches Gebiet vollends zerstört haben. Den am Ende sollen gerade mal noch 100ha stehen bleiben von den jetzt nur noch verbliebenen 200ha. Wahrscheinlich werden die das Aus des Braunkohleabbaus dann erst verkünden wenn der Wald platt ist, aus Angst vor RWE. Kann man sonst kaum noch erklären warum alle Klagen bisher dagegen genauso gescheitert sind wie Unterschriftensammlungen usw. Außer das dort kräftig Lobby betrieben wird ist das nämlich nicht mehr erklärbar.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Malus am 15.09.2018, 18:57 Uhr

Ich könnte heulen. Das geht mir sehr nahe. Einen tsusrbdjähriger Wald für nichts und wieder nichts zerstören....

Wo sind die Grünen wenn man sie braucht?

Schrecklich!

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Re: Hambacher Forst

Antwort von LeRoHe am 15.09.2018, 20:00 Uhr

Geil war die Aussage, man räume wegen des Brandschutzes... eine absolute Frechheit seitens der Behörden Bürger zu verarschen. Anstatt von vornherein zuzugeben, dass der Wald RWE und der Gewinnmaximierung weichen muss.

Wie war der Spruch eines umweltaktivistischen Regisseurs aus den 70ern :
„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Und nachdem auch das grüne Politikertum, wie der Rest ebenso, nach dem bestbezahlten Fähnchen schwenkt, wird nichts dagegen unternommen. Nur ein paar von der Presse als doof und lächerlich verschriebene Menschen versuchen es.
Meinen Respekt haben sie.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Lusiana am 15.09.2018, 20:31 Uhr

Gestern habe ich eine Sendung gesehen, Panorama oder so ähnlich, ich finde es aber leider nicht wieder, da wurde berichtet, dass der Forst nicht mehr zu retten ist, da ist so eine senkrechte Abbruchkante, das kann so nicht bleiben, da muss weiter gemacht werden. Es ist unrealistisch den Forst stehen zu lassen und eine leichte Schräge mit geeignetem Material aufzufüllen, das wären ungefähr 260.000 LKWs Sand, Erde, Kies die dorthin gebracht werden müssten. Das will keiner bezahlen. am Schluss wurde gesagt, man hätte einfach den Energieversorger wechseln müssen, so hätte man RWE am besten schädigen können. Ich bin seit ungefähr 15 Jahren bei Lichtblick (Ökostrom), was besseres fällt mir leider auch nicht ein.
Ich finde Braunkohletagebau einfach nur gruselig und mir tut es auch sehr leid um diesen Wald.

und das mit dem Brandschutz ist jetzt einfach nur lächerlich

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Leena am 15.09.2018, 20:49 Uhr

Wir hatten heute beim Abendbrot die Diskussion, dass Kind2 (15) gerne hin wollen würde und demonstrieren, während Kind3 (13) meinte, er würde sich nicht strafbar machen wollen als "Baumbesetzer", auch wenn sie seine volle Zustimmung und Hochachtung hätten (da waren wir dann bei Lisa Simpson in einer entsprechenden Folge). Kind2 wollte aber gar nicht besetzen, nur demonstrieren, dass er das Abholzen eines so alten Waldes Kacke findet.

Über den "Brandschutz" haben sich alle einheitlich aufgeregt.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Falbala am 15.09.2018, 21:19 Uhr

Wie ist das beim Nachbarn, da steht ein Baumhaus, soll ich mal die Polizei wg. fehlendem Brandschutz anrufen?



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Re: Hambacher Forst

Antwort von Falbala am 15.09.2018, 21:21 Uhr

Da fehlt was...

Die Gefahr, dass einer von denen aus Versehen den Wald abfackelt ist aber vorhanden. Denke ich.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Lauch1 am 15.09.2018, 21:23 Uhr

Was ist besser? Atomstrom oder Kohlekraftwerke? Erneuerbare Energie reicht offensichtlich nicht, also muss man eine Entscheidung treffen.
Blöd halt für die Exekutive, die diese Regierungsentscheidung durchsetzen muss, denn ausschließlich friedlich ist der Protest nicht:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article181464994/Hambacher-Forst-Polizei-kann-aus-Tunneln-wie-aus-dem-Nichts-angegriffen-werden.html

https://www.welt.de/politik/deutschland/article181436412/Hambacher-Forst-Diese-Leute-wollen-den-Staat-abschaffen.html

Hab ich auf die Schnelle gefunden.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Nynaeve2018 am 15.09.2018, 21:25 Uhr

Meine Große würde da auch am liebsten hin. Ich habe ihr aber jetzt nahe gelegt, doch eher für eine bessere Schulversorgung zu demonstrieren. Zumal der Kultusminister nach den Herbstferien an die Schule kommt. Das ist näher dran.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Malus am 15.09.2018, 21:47 Uhr

Der Wald wird eh zerstört.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Tai am 15.09.2018, 21:49 Uhr

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll und was richtig oder falsch ist.

Es widerstrebt mir nur, die Gegner alle als bewundernswerte "Aktivisten" zu sehen, es sind Gewalttäter darunter.
Gestern wurde im Radio berichtet, die Aktivisten hätten Molotow-Cocktails und SteinCHEN geworfen. SteinCHEN!

Und diese Baumbesetzer-Aktionen, die bundesweit Mitsitzer als Happening anzieht, kenne ich schon aus meiner Studentenstadt zur Genüge.
Unnötig zu sagen, dass da nun längst eine Schnellstraße verläuft, die sicher von den Gegnern besonders häufig genutzt wird - schließlich sind für sie in der Regel Reisen und hohe Freizeitmobilität besonders wichtig....

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Lauch1 am 15.09.2018, 21:53 Uhr

Und der Strom, den deine und Leenas Tochter konsumieren kommt woher?

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Malus am 15.09.2018, 21:54 Uhr

Ich habe auch einmal eine Baumbesetzung gemacht.

Derzeit engagiere ich mich in meiner Wohngegend gegen massenhafte Abholzung. Unser Bürgermeister hasst offensichtlich Bäume.

Was mich fertig macht-Bäume werden als Gegenstände angesehen.
Es ist ein Kampf gegen Windmühlen.

Ich verstehe die Menschen nicht.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Lauch1 am 15.09.2018, 22:00 Uhr

Was versteht du nicht? Deutschland hat sich für einen Ausstieg aus der Atomkraft entschieden. Der Ausbau der Wind - und Solarenergie wird ohnehin massiv gefördert und hat Priorität selbst gegenüber Tier- und Landschaftsschutz. Aber der Wind weht eben nicht immer und die Sonne scheint nicht immer und man braucht verlässliche Quellen um die Engpässe zu überbrücken. Wasserkraft gibt's in D zu wenig, also was ist die Alternative zur Braunkohle?

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Re: Hambacher Forst

Antwort von 3wildehühner am 15.09.2018, 22:08 Uhr

Die Sache stinkt zum Himmel! Die NRW Landesregierung argumentiert mit Brandschutz, obwohl dieses Camp seit Jahren besteht. Rein „zufällig“ wird in den nächsten Wochen das Urteil gefällt, ob der Hambacher Forst gerodet werden darf. Da kommt man sich als Bürger verar**** vor.
Ich bin gegen den Braunkohletagebau. Auch aus persönlichen Gründen, denn mein Heimatdorf wurde bereits abgebaggert. Wenn ich auf das große Loch gucke und überlege, wo der Ort war, kommen mir die Tränen. Und jetzt soll ein so alter Wald dem großen Bagger auch noch zum Opfer fallen.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Leena am 15.09.2018, 22:19 Uhr

Was hat meine Tochter damit zu tun???

Kind2 bastelt übrigens gerne rum, inklusive Solarpaneele und Hybrid-Roboter... Wann, wenn nicht mit 15, soll man Ideale haben?

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Malus am 15.09.2018, 22:21 Uhr

Ich verstehe nicht warum gerodet wird bevor ein Urteil gesprochen ist ob überhaupt dort Braunkohle abgebaut werden darf.

Ich bin gegen Braunkohle generell.
Ich habe überhaupt nichts entschieden. Ich bin nicht in der Politik.

Wie man einen tausend Jahre alten Wald abholzen kann obwohl nicht klar ist ob dort überhaupt Braunkohle abgebaut werden darf-kann msn nicht die paar Wochen warten? ,Nein.Das verstehe ich nicht.

Will man Tatsachen schaffen. Nach dem Motto "jetzt isser halt mal weg...."?

Schön wenn das andere verstehen. Wäre ja schlimm wenn es so komplett irre wäre,wenn wirklich niemand einen Sinn darin sähe.

Unterschiedlich bewerten kann man das ja dann.

Sinn macht für mich der Protest dagegen. Natürlich ohne Gewalt. Gewalt macht nie Sinn.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Lauch1 am 15.09.2018, 22:26 Uhr

Ich bin auch gegen Braunkohlekraftwerke und für schönen Wälder, aber noch mehr bin ich gegen Atomkraft und deswegen finde ich die Entscheidung der deutschen Regierung in Ordnung. Wie willst du denn die Stromversorgung aufrecht erhalten? Würde mich wirklich interessieren.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Lauch1 am 15.09.2018, 22:33 Uhr

Und Ideale haben was zu tun mit Realitäten? Nocheinmal: die Entscheidung ist Pest/Cholera, Atomkraft oder Braunkohlekraftwerke. Und das zu verstehen kann man auch 15jährigen zumuten.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Malus am 15.09.2018, 22:36 Uhr

Ich hsbe gehört dass Deutschland Stromüberschüsse produziert .Dss hat mir jemand erzählt. Deutschland produziere wahnsinnig viel Strom. Kann sein dass es nicht stimmt. Interessiert mich aber.

Dann hätte ich gedacht dass Windkraft etc. Auch ganz gut ist.

Dann sind ja immer noch AKWs da.

Hmmm. Nein. Eine kompetente Antwort habe ich darauf tatsächlich nicht.

Ich trauere aber um den Wald. Um das vieleLeben. Tausende Bäume. Tausende Tiere. Alles wird tot sein.


Wir Menschen.....ach. ich gehöre ja auch dazu....

Verdammt. Wir zerstören einfach alles.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Lauch1 am 15.09.2018, 22:41 Uhr

Die AKW‘s werden aber nach und nach abgeschalten. Wenn‘s stimmt bis 2022.

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Windkraft

Antwort von Tai am 15.09.2018, 22:42 Uhr

Gerade auch bei der Energiegewinnung ist die "Nimby"-Mentalität anscheinend besonders groß - not in my backyard.

Meine Schwiegermutter - Grünen-Wählerin der ersten Stunde - kämpft gerade gegen Windräder in ihrer Nähe.

Dass Deutschland wahnsinnig viel Stromüberschuss hat, wäre mir neu. Kann ich mir nicht vorstellen.

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Re: Windkraft

Antwort von Malus am 15.09.2018, 22:46 Uhr

Pest und Cholera trifft es. Beim Super-Gau sind wir alle tot. Bei der Braunkohle blasen wir Gift in die Atmosphäre,fördern den Treibhsuseffekt und sterben an Krebs wegen der Luftverschmutzung. Ah.und roden Uralte Wälder.

Läuft.

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Re: Windkraft

Antwort von Lauch1 am 15.09.2018, 22:54 Uhr

Auch ohne Super Gau: Wo willst du denn den ganzen radioaktiven Müll endlagern? Damit werden etliche Generationen belastet.

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Re: Windkraft

Antwort von Malus am 15.09.2018, 23:23 Uhr

Du hast ja recht.
Aber trotzdem. Verdammte Scheiße.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Malus am 16.09.2018, 8:30 Uhr

Eben. Da läuft eine sehr miese Nummer.
Niemand versteht weshalb JETZT gerodet wird.

Die Aktivisten werden unter dem Vorwand des Brandschutzes von tausenden Polizisten aus den Bäumen gepflückt. (Guter Zeitpunkt um dort in der Gegend eineBank auszurauben.sämtliche Polizisten der nahen und fernen Umgebung beschäftigen sich derzeit mit der Brandgefahr von Baumhäusern und tragen deren Bewohner weg. )

Es ist eine himmelschreiende Schweinerei.

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Pest und Cholera

Antwort von Leena am 16.09.2018, 9:31 Uhr

Bei der Wahl zwischen Pest und Cholera dürfte die Wahl ziemlich eindeutig ausfallen:

https://www.zeit.de/2016/51/krankheiten-pest-cholera-wahl-stimmts

Ideale haben auch etwas damit zu tun, dass man das, was die Erwachsenen glauben zu wissen, hinterfragt und nach Alternativen sucht / forscht. Wenn das noch nie jemand gemacht hätte, hätten die Menschen noch nicht mal das Feuer und hätten auch das Rad nicht 'erfunden'.

Ideale heißt für mich, eben nicht gleich aufzugeben, wenn jemand sagt - das geht doch nicht.

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Re: Pest und Cholera

Antwort von Lauch1 am 16.09.2018, 9:41 Uhr

Und das heißt jetzt im Kontext was? Ich nehme nicht an, dass die Regierungen just for fun einen wunderschönen Wald abholzen läßt, sondern um die Stromversorgung zu gewährleisten.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Falbala am 16.09.2018, 10:01 Uhr

Ja, aber ein ausbrechender Brand ist weniger kontrollierbar als eine Abholzung. Wenn da noch welche ihn ihren Baumhäusern säßen... unschönes Szenario.

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Re: Pest und Cholera

Antwort von Leena am 16.09.2018, 10:07 Uhr

Nicht "die Regierung" will abholzen, sondern die RWE AG, ihres Zeichens ein börsennotierter Energieversorgungskonzern und zwar der zweitgrößte Konzern Deutschland.

Da geht es nicht die Gewährleistung der Stromversorgung für die Bevölkerung, sondern um (kurzfristige) Gewinnmaximierung.

Ist schon ein kleiner Unterschied, findest Du nicht?

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Leena am 16.09.2018, 10:09 Uhr

Na ja, aber der Forst war jetzt schon seit 6 Jahren besetzt - warum besteht JETZT so akuter Handlungsbedarf wegen Brandgefahr? Ich bin mir sicher, im Juli/August (gerade bei dem Wetter da) war die Brandgefahr höher als jetzt.

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Re: Pest und Cholera

Antwort von Lauch1 am 16.09.2018, 10:14 Uhr

Die Regierung will Atomkraftwerke abschalten, zeitnah wenn es stimmt, und muss die Stromversorgung gewährleisten. Dass ein Konzern gewinnorientiert arbeitet ist keine neue Erkenntnis, ich warte aber darauf, dass du mir eine Alternative zu Braunkohlekraftwerken nennst.

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Re: Pest und Cholera

Antwort von Felica am 16.09.2018, 10:33 Uhr

Nö, die Regierung lässt abholzen weil da jede Menge Menschen sitzen die von RWE Gelder kassieren. Nicht wegen der Frage Braunkohle oder Atomkraft.

Noch einmal, der Ausstieg ist sicher, Braunkohleabbau hier in Deutschland ein Verlustgeschäft. Vor allen wenn die Firmen wie eigentlich vorgesehen danach auf eigene Kosten wieder renaturieren müssen. Das drücken sie dann aber gerne dem Steuerzahler auf´s Auge.

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Re: Pest und Cholera

Antwort von Felica am 16.09.2018, 10:36 Uhr

Wir beziehen eh schon einen großen Teil des Stroms aus dem Ausland und liefern gleichzeitig dahin. Auch ohne den Hambacher Forst wäre die Versorgung gesichert. Braunkohle aus Deutschland ist weit teurere wie die aus dem Ausland. Das weit größere Problem dürfte sein das es dann ein paar Arbeitslose mehr gibt. Damit machen die Firmen Druck. Strom ist das kleinste Problem.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Felica am 16.09.2018, 10:54 Uhr

Es wird jetzt gerodet weil dann Fakten geschaffen werden. Den RWE weiß ganz genau da der Abbau der Braunkohle bald Geschichte ist. Deutschland muss den beenden, denn das ist ein Verlustgeschäft und auch noch auf Kosten der Umwelt. Davon ab dürften die Strafen der EU auch nicht ohne sein. Den die CO2-Grenzwerte können wir damit nicht halten.

Davon ab könnte man noch die Gebiete zu ende abbauen wo man bereits alles zerstört hat. Ist aber teurer. Dafür gibt es Braunkohle im Ausland richtig günstig, hier in Deutschland sind die Kosten extrem höher. Aber immerhin sichert es ein paar Arbeitsplätze. Wobei auch da immer weniger Menschen arbeiten. meine Wissens nach hat sogar im Ruhrpott inzwischen die letzte Zeche geschlossen, weil Zunft ohne Zukunft, zu teuer, zu unrentabel.

jetzt kommt der richtige Knackpunkt warum sich die Regierung weigert. Erstens sitzen viele der Politiker auch in den entsprechenden Aufsichtsräten oder sind anderweitig mit den Firmen verwickelt. Zweitens, die Firmen haben sich verpflichtet für die Kosten der Renaturierung zu sorgen. Extrem teuer, weil nicht nur der Wald zerstört wird, sondern auch Trinkwasser vernichtet wird. das ist nichts was mit ein paar Kubikmeter Sand auffüllen wieder erledigt wäre. Also zahlen die Firmen in eine Art Topf aus dem das ganze bezahlt wird und zahlen solange wie sie eben abbauen. Blöde das der Topf noch nicht mal annähernd aktuell einen Bruchteil der Kosten abdeckt, der Steuerzahler müsste also Milliarden an Gelder dafür zahlen das er die Renaturierung übernimmt, weil Firmen wie RWE es dann nicht müssen oder auch nicht können.

Es ist ein Hohn sich darüber Sorgen zu machen das Atommüll zwar strahlt, der mensch aber ohne Trinkwasser auch sterben wird. Auch die Renaturierung der zerstörten Umwelt wird nicht Jahre dauern, wahrscheinlich nicht mal nur Jahrzehnte, sondern auch eher 1-2 Jahrhunderte. 1 AKW mehr würde nicht so viel zerstören wie der Braunkohleabbau uns noch in den nächsten Jahren an Umwelt kosten wird. Davon ab wäre eine Deckung des größten teils unseres Strombedarfes sehr wohl über Alternativen möglich. Wäre jedes Haus entsprechend ausgestattet kämme da schon einiges zusammen. Zumal wir einen großen Teil eh ins Ausland abgeben und ebenso auch wieder beziehen. je nachdem wer gerade mehr oder weniger benötigt.

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Re: Pest und Cholera

Antwort von Lauch1 am 16.09.2018, 11:12 Uhr

Wie soll das gehen, wenn alle Atomkraftwerke vom Netz gehen? Und selbst wenn ich Strom von woanders beziehe und dort wird dafür ein Wald abgeholzt/Atommüll endgelagert, ist das dann besser?

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Re: Pest und Cholera

Antwort von Lauch1 am 16.09.2018, 11:18 Uhr

Was glaubst du was für Kosten bei Atomstrom dem Steuerzahler auf Auge gedrückt werden?

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Re: Pest und Cholera

Antwort von Felica am 16.09.2018, 11:21 Uhr

Es werden aber nicht alle AKW´s jetzt vom Strom gehen. Keine Ahnung wie du darauf kommst. Bis 2022, wenn es denn dann wirklich soweit kommt, dauert es. Braunkohle kostet aber jetzt schon weit mehr, für jeden von uns, für die Umwelt, für die weitere Zukunft.

Beantworte mir mal die Frage, was nutzt es dir wenn du zwar Strom aus der Steckdose hast, aber kein sauberes Trinkwasser mehr? Oder dir die saubere Luft zum atmen fehlt.

Vielleicht list du mal unten warum und weshalb Braunkohle abgebaut wird. Sicherlich nicht weil es gesünder oder saubere ist wie ein AKW. Jedes deutsche AKW schlägt da Braunkohle um weiten. Ich begrüße den Ausstieg aus der Atomkraft auf jeden Fall. Besser gestern wie heute. Braunkohle hätte da schon vorgestern passieren müssen. Es gibt absolut keinen Mehrwert durch Braunkohle, schon mal gar nicht das es schonender ist wie ein AKW. dann lieber 5-10 Jahre länger AKW´s wie einen Tag länger Braunkohle. Den mit dem was ein AKW zurück lässt kann man wenigstens umgehen. das was die Braunkohle zerstört werden wir von Menschenhand nicht wieder gerade biegen können. Und die Schäden haben wir mindestens genauso lange wie die Strahlung.

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Re: Pest und Cholera

Antwort von Lauch1 am 16.09.2018, 11:33 Uhr

Was ich ja auch geschrieben habe. Und nicht ICH bin dir Rechenschaft schuldig, weil ich den Kontext aufzeige, also bitte.

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Re: Pest und Cholera

Antwort von Felica am 16.09.2018, 11:36 Uhr

Geh mal kalt duschen. Soll helfen.

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Re: Pest und Cholera

Antwort von Lauch1 am 16.09.2018, 11:39 Uhr

Wird kaum helfen, wenn das Gegenüber nicht an einem Austausch von Argumenten interessiert ist.

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Re: Pest und Cholera

Antwort von Leena am 16.09.2018, 11:41 Uhr

Wenn das Gegenüber aber eh der Meinung ist, es bliebe sowieso nur die Wahl zwischen Pest und Cholera und alles wäre rettungslos von Übel und Alternative wird es sowieso nicht geben können - was soll dann doch der Versuch einer Diskussion..?

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Finale am 16.09.2018, 11:54 Uhr

Was ich so erstaunlich finde ist, dass Waldrodungen für Windkraftanlagen niemanden interessieren, ich habe neulich gelesen, dass da schon wesentlich mehr Tiere und Bäume getötet wurden. Die Eneegiewende wird durchgesetzt auf Kosten des Naturschutz, wenn man Bedenken hat, wird man sehr schnell angefeindet, erneuerbare Energien darf man nicht kritisieren. Aber wie schon ganz richtig geschrieben wurde, irgendwoher muss der Strom ja kommen.

Und mit Fäkalien und Wurfgeschosse auf Polizisten losgehen, geht übrigens gar nicht. Wie kann man da von Aktivisten sprechen?

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Re: Pest und Cholera

Antwort von IchiNiSan am 16.09.2018, 13:08 Uhr

Wenn der Wikipedia Eintrag richtig ist (ich habe da generell bei Wikipedia Zweifel, nich hier im speziellen) ging es wohl eher den Gemeinden, die 1978 den "Bürgerwald" an die Rheinbau AG (Vorgängerin RWE) verkauft haben, um "kurzfristige Gewinnmaximierung"...

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Re: Pest und Cholera

Antwort von IchiNiSan am 16.09.2018, 13:13 Uhr

Leider ist das wohl so, denn bei dieser Abholzung des Münsterwaldes für Windräder zeigt sich keinerlei "Aktivismus":

https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/westpol-wald-oder-windkraft-100.html

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Re: Es ist nicht die Regierung.

Antwort von Malus am 16.09.2018, 13:17 Uhr

Die Regierung lässt NICHT abholzen.

rWE lässt abholzen OBWOHL die Regierung noch gar nicht beschlossen hat OB dort Braunkohle abgebaut wird. Das wird erst beschlossrn.

Theoretisch könnte RWE solange warten.

Die Polizei greift ein mit dem bekloppten Argument der Brandschutz in den Baumhäusern sei suboptimal.

Es traut sich niemand RWE in die Schranken zu weisen.

Es wird einfach sinnlos Leben ausgelöscht. Die EU erwägt Braunkohle Nutzung komplett abzuschaffen.

Das ist auch notwendig. Das ist eine ganz dreckige Geschichte.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Malus am 16.09.2018, 13:22 Uhr

Nein. Das geht wirklich nicht.
Ich persönlich würde nie gegen Windkrafträder demonstrieren. Wir haben hier in der Gegend etliche.

Dass es dafür in großem Stil Waldrodungen gab,ist mir jetzt nicht bekannt.

Gewalt lehne ich selbstverstänlich ab,vollkommen egal mit welcher Begründung sie ausgeübt wird.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Malus am 16.09.2018, 13:24 Uhr

Du glaubst aber nicht ernsthaft dass tatsächlich der Brandschutz der Grund für den riesigen Polizeieinsatz ist?

Ich nämlich nicht.

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Habe ich das behauptet?

Antwort von Falbala am 16.09.2018, 14:07 Uhr

Nö. Natürlich ist das nur vorgeschoben!
Aber ich hatte vorhin Kopfkino, und das ausformuliert.

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Re: Habe ich das behauptet?

Antwort von Malus am 16.09.2018, 15:43 Uhr

Ja,so ein brennendes Baumhausdorf auf seltenen Winterlinden macht kopfkinomäßig natürlich einen super schlechten Eindruck. Das ist richtig.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Felica am 16.09.2018, 15:52 Uhr

Dir ist aber schon klar wo die Unterschiede liegen?

Ich holze oberirdisch ab, setze die Windräder und fertig. Ja, dabei wird Flora und Fauna erst einmal zerstört. Und sicherlich werden auch die ein oder anderen Vögel im laufenden dort getötete werden. Meistens liegen die Windräder ja entlang der Autobahnen, dort ist dank Angase eh schon einiges geschädigt.

Bei dem Braunkohleabbau zerstöre ich aber nicht nur oberirdisch, das geht bis in einige hundert Meter Tiefe. da werden nicht nur oben die Bäume abgetragen und etwas Erde, sondern bis richtig tief in die tiefsten Gesteinsschichten. Alles wird von unten nach oben gekehrt. Also weit bis in die Schichten wo Grundwasser ist. Und mit Auswirkungen auf zig hundert Kilometer Umland. Denn wenn ich wo anfange in diesen Schichten die Wasserströme zu verändern, weiß ich nicht welche Auswirkungen das 50-100km weiter haben kann. Wasser das auch zum kühlen der Motoren benötigt wird und wo wer weiß noch was an Schwermetallen, Ölen usw rein geschwemmt wird. Davon ab, am Ende bleibt oben nährstoffarmer Boden, ausgelaugt und ohne leben. Oder riesen Löcher die man dann mit verdrecktem Wasser füllt. Umliegende Moore oder Heidegebiete die nicht mal im direkten Einzugsgebiet liegen werden zerstört, außer man versucht diese mit erheblichen Aufwand irgendwie zu erhalten.

Wer schon mal im Garten toten, verdichteten Boden hatte, der kann sich vorstellen wie mühselig und langwierig es ist denn wieder zu einem funktionierendem Ökosystem zu bekommen. Die Bauern haben dieses Jahr einen Vorgeschmack darauf bekommen was passiert wenn man mit solchen Boden eine solche Hitzeperiode bekommt, RWE produziert genau diese toten Landschaften wieder. es ist keine Übertreibung wenn man davon ausgeht, das es mehrere hundert Jahre dauert bis sich das wirklich einigermaßen erholt hat. Nicht das was oberirdisch passiert ist wirklich so katastrophal, sondern das was in diesen Tiefen zerstört wird ist das richtige Übel. Das was man eben nicht sieht. Jeder Hausbauer ist glücklich wenn er nach Fertigstellung des Hauses wertvollen Mutterboden hat, in ausreichender Menge. Frag mal Hausbesitzer wer ihnen den Schaden zahlt wenn irgendwann es zu plötzlichen Löchern kommt oder zu Rissen in den Wänden. beim Braunkohleabbau haftet da nämlich nicht der Verursacher automatisch.

Interessant zu lesen: den es zeigt einen Teil der Problematik: https://www.heise.de/tp/features/Schwarzes-Gold-der-Abbau-der-Braunkohle-hinterlaesst-grosse-Schaeden-3365343.html?seite=all

Ich zweifel stark daran das Windräder auch nur annähernd den gleichen Effekt haben. habe selbst jahrelang in direkter Nachbarschaft von mehreren gewohnt, das war absolut kein Problem. es gab absolut keinerlei Auswirkungen dort auf uns, auch nicht auf die Tierwelt dort. gerodet wurde auch nur billiges Fichtenholz, aufgehaint dagegen mit Laubholz.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von IchiNiSan am 16.09.2018, 21:09 Uhr

Mir ist nicht klar, wo der Unterschied liegt.
In beiden Fällen wird -im übrigen rechtmäßig- wegen einer fehlgeleiteten Energiepolitik ein Wald gerodet.

Es gibt keine "guten Rodungen". Zu den ökologischen Langzeitfolgen von Windkraftanlagen (insbesondere auf die Population von Vögeln) und deren mehr als fragwürdige Ökobilanz gibt es zahlreiche Studien, die man lesen kann, wenn man will.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Linchen83 am 16.09.2018, 21:17 Uhr

Wir wohnen IN Hambach. Hier ist es also schon länger großes Thema. Interessanterweise hat die RWE hier eine beachtliche Lobby, so dass in der Bevölkerung die Meinungen ziemlich auseinander gehen.

Grundsätzlich bin ich 100% gegen die Abholzung. Mit den Aktivisten, so löblich ihre Beweggründe auch sind, kann ich mich aber auf Grund des militanten Verhaltens nicht solidarisieren. Vorletztes WE (bevor alles abgeriegelt wurde) haben die zu einem gemeinsamen Waldpicknick mit Kind und Kegel eingeladen und wir haben ganz kurz überlegt zu gehen, haben es aber sein gelassen.

Ich hoffe trotz allem dass der Forst gerettet werden kann. Und dass keiner vom Baum fällt bei der wahnwitzigen Räumungsaktion...

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Re: Hambacher Forst

Antwort von Felica am 16.09.2018, 21:38 Uhr

Du beschränkst dich aber auf Rodung. Noch einmal, die Rodung ist beim Braunkohleabbau das kleinste Problem. Vielleicht also man nachlesen was Braunkohleabbau bedeutet. Ganze 10-20qm Rodung für ein Windrad kann man da wohl kaum gleichsetzen. zumal wie gesagt sofort nach Fertigstellung wieder aufgeforstet wird. Meistens profitieren die anliegenden Bäume sogar von der Rodung weil die kleineren Bäume dann Platz zum wachsen haben.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von IchiNiSan am 16.09.2018, 22:18 Uhr

Ich beschränke mich auf nichts. Mich wundert, dass sich keine Aktivisten im Münsterwald sehen lassen. Dort sollen 100.000 Bäume abgeholzt werden. Viel Spaß beim Wiederaufforsten. Und der Münsterwald liegt auch nicht neben einer Autobahn sondern in einem Landschaftsschutzgebiet und einem Naturpark und ist Rückzugsgebiet für seltene Vögel. Das ist dann nicht so, dass der ein oder andere Vogel halt dabei draufgeht (finde ich im übrigen ziemlich sportlich als Aussage), sondern "was weg ist, ist weg". Außerdem befinden sich dort noch offene Zwischenmoore, Moorbirkenwälder und Eichen-Birkenwälder mit seltenen Pflanzen und Tierarten. Aber die Jungbäume wird es freuen. Also kein Grund dort aktiv zur erden

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Re: Habe ich das behauptet?

Antwort von Falbala am 17.09.2018, 8:08 Uhr

Manchen Leuten muss man alles wirklich ganz genau erläutern (wenn man zu faul zum mitdenken ist...):
Mir ging es um brennende Menschen, die nicht schnell genug aus einem Baumhaus kommen, wenn sich so ein Feuer schnell ausbreitet. Hätte nicht gedacht das ich das explizit erwähnen muss.

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Re: Habe ich das behauptet?

Antwort von Malus am 17.09.2018, 8:45 Uhr

Habe ich schon verstanden.
Wusste auch nicht dass das ein Problem ist.

Da es ja gar nicht um Brandschutz geht hatte ich jetzt mein brennendes Winterlinden Kopfkino.

Du dachtest an die Menschen. Ich dachte an die Linden. RWE denkt daran möglichst schnell beides los zu werden.


Alles gut.

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Re: Habe ich das behauptet?

Antwort von Malus am 17.09.2018, 8:57 Uhr

Übrigens;falls Du dich in irgendeiner Form angegriffen gefühlt haben solltest war das nicht meine Absicht.

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Wer denn sonst?

Antwort von Lauch1 am 18.09.2018, 8:12 Uhr

„Aber Energiepolitik ist mehr als Klimapolitik. Sie muss die Interessen von Klimaschutz, Naturschutz, sicherer Energieversorgung und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen. Dafür sind die demokratischen Institutionen zuständig. Diese haben längst entschieden, dass der Hambacher Forst weichen muss, weil die Nutzung der darunterliegenden Braunkohle aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit sinnvoll ist. Wind und Strom dagegen sind unzuverlässig, und die letzten Atomkraftwerke werden bald abgestellt sein. Wer sich mit Gewalt gegen diese Beschlüsse stellt, wendet sich gegen die deutsche Demokratie und den Rechtsstaat.„

https://www.nzz.ch/amp/meinung/einseitige-klimapolitik-vom-deutschen-baum-herab-ld.1420853?__twitter_impression=true

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Re: Pest und Cholera

Antwort von Lauch1 am 18.09.2018, 9:54 Uhr

Fakten lassen sich nicht wegdiskutieren, Deutschland kann sich gegen Atomkraft oder gegen Kohlekraftwerke stellen. Es wird in knapp 3 Jahren keine revolutionäre Alternative geben.

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Re: Habe ich das behauptet?

Antwort von Falbala am 18.09.2018, 11:20 Uhr

Nein nein, war nicht der Fall.

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Re: Hambacher Forst

Antwort von kuestenkind68 am 18.09.2018, 12:33 Uhr

ich glaube, die Abholzung wurde sogar noch unter der ehemaligen rot-grünen Regierung beschlossen.

Ich kann das auch überhaupt nicht nachvollziehen und finde es auch furchtbar schlimm. Vor allem vor dem Hintergrund, dass noch überhaupt nicht sicher ist, ob dort überhaupt jemals Braunkohle gebaggert werden wird...

Wäre ich noch RWE-Kunde, ich würde meinen Vertrag jetzt kündigen. Ich glaube, dass ist das einzige Mittel, dass die Konzerne verstehen: wenn ihnen die Kunden wegbleiben, dann ändern sie ihr Verhalten.

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Re: Habe ich das behauptet?

Antwort von Malus am 18.09.2018, 18:39 Uhr

Okay.

Man weiß manchmal nicht wie Dinge ankommen. Also ohne Mimik/Gestik,fremde Person und so.....

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