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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von disi am 10.06.2008, 15:15 Uhr

bin traurig, weiß nicht wie ich damit umgehen soll

hallo Ihr Lieben,

mich beschäftigt da etwas in letzter Zeit.
Meine Große ist ja 7 J. und wir haben schon immer ein tolles Verhältnis, sie erzählt mir alles u.s.w., ich weiß auch, daß sie sehr stolz auf mich ist wenn sie irgendwo mit mir hinkommt.

Naja in letzter Zeit ist es so, daß wenn ich sie zu irgendeinem Hobby oder so fahre, will sie immer alleine rein, heute z.B zum Schach zu den Bücherwürmern, Tanzen etc.
Das komische dabei ist nur, ich soll sie aber von der Schule abholen und wenn ich vor dem Klassenraum stehe oder halt draußen warte, geht sie an mir vorbei und ich werde nochnichteinmal begrüßt.

Ich hatte sie gefragt warum sie das macht und Ihr tat es sehr leid und sie umarmte mich auch.

Spielen und alles organisieren darf ich für sie auch aber dann sowas.

Ach mensch, ich weiß nun nicht ob ich Ihr sagen soll ,daß sie bitteschön dann auch ebend zu Fuß nach Hause kommen kann und ich nicht davor stehe ohne auch noch begrüßt zu werden.

Ihr wißt ja wie das ist wenn man sein Kind sehr lieb hat und eigentlich eine tolle Beziehung hat, dann versteht man nicht was da vor sich geht und wie ich da reagieren soll.

Ach sorry eines noch, gestern hatte ich eigentlich was anderes vor und sie hat mit Ihrer Freundin in der Schule ausgemacht, sie solle sich schon mal Badesachen mitbringen und dann gehen sie bei uns in den Pool.

Naja da sie sich so gefreut hat, habe ich es ebend dabei belassen.

Ich komme mir manchmal vor als wäre ich für solche Sachen gut, oder sind Kinder da einfach anders gedanklich?


danke für eure Antworten und lg

 
20 Antworten:

Re: bin traurig, weiß nicht wie ich damit umgehen soll

Antwort von +emfut+ am 10.06.2008, 16:07 Uhr

Ich habe von Deinem Posting her den Eindruck, Du erwartest von ihr so eine "gleichberechtigte" Geschichte, mehr wie eine Freundschaft als eine Mutter-Tochter-Beziehung.

Sie ist Dein Kind. Du wirst nie von ihr "genug" bekommen um das auszugleichen, was Du ihr gibst - und das muß sie auch nicht ausgleichen. Außerdem ist sie ein Kind. Sie ist zu klein, um auf ewigen Auslgeich achten zu können.

Wenn du etwas für sie tun willst, dann tue es, aber ohne dafür eine "Gegenleistung" - auch nicht in Form von "dann hab mich aber lieb!" - zu erwarten. Wenn Du etwas nicht tun möchtest, dann tu es nicht.

Es kann schon sein, daß sie dauernd Deine Grenzen überschreitet, aber Du läßt sie ja auch. Wie soll sie Deine Grenzen kenne, wenn Du sie nicht deutlich machst.
Und Du läßt sie auf Deinen Grenzen herumtrampeln, damit sie Dich lieb hat. Sehr verquer.

Wenn ich meinen Kindern etwas gebe, dann erwarte ich dafür nichts. Es reicht mir, wenn sie sich freuen - und wenn sie sich nicht freuen, dann ist das auch okay, dann war es eben nicht so wichtig für sie. Dann muß ich mich halt fragen, ob es mir wichtig war - und wenn es mir auch nicht wichtig war, dann lassen wir es halt in Zukunft. Kein Thema, ich bin nicht beleidigt, und die Kinder müssen mir nichts vormachen, damit Mama nicht traurig ist.

Handle immer so, daß es DIR gut geht. Dann bist Du auch nicht von der Anerkennung Deines Kindes abhängig. Du überfrachtest Dein Kind, wenn Du Dein Wohlergehen von ihrer Anerkennung abhängig machst.

Gruß,
Elisabeth.

Re: bin traurig, weiß nicht wie ich damit umgehen soll

Antwort von SimoneB am 10.06.2008, 17:42 Uhr

Hallo, also ich verstehe dich nicht ganz. Was erwartest du von einem 7jährigen Kind? Deinen Satz "..ich weiß, dass sie sehr stolz auf mich ist.." musste ich zweimal lesen. Wenn, dann muss der Satz umgekehrt gelten: Du bist stolz auf deine Tochter, dass sie nun so selbständig ist und alleine wohingeht, sich dort ohne dich zurechtfindet usw. Sie nabelt sich ab, ist sicher völlig normal und gesund in dem Alter - alles andere fände ich befremdlich. Und sie muss dir auch nicht immer in aller Öffentlichkeit zeigen, wie gern sie dich mag (umarmen, küssen,...). Lass´ deine Tochter ihren Weg gehen, sei für sie da - das ist das Wichtigste. Unterstütze sie in ihren Aktivitäten (organisieren, hinbringen, abholen) aber erwarte da nichts dafür. Ich würde nie auf die Idee kommen, von meinem Sohn Dankbarkeit zu erwarten, weil ich ihn überall rumkutschiere und seine Aktivtäten manage - das ist völlig normal!
Ich glaube, du versuchst deine Tochter eng an dich zu binden - das halte ich für gefährlich.
Grüße von Simone

Re: bin traurig, weiß nicht wie ich damit umgehen soll

Antwort von disi am 11.06.2008, 8:04 Uhr

hm,

so hab ich das ehrlich gesagt noch nie gesehen, du hast Recht, könnt jetzt einfach nur heulen.
In meiner Kindheit war es so, daß meine Eltern nie was für mich getan haben und ich immer nur zusehen durfte was andere Eltern für Ihre Kinder tuhen.
Deshalb möchte ich ihr und meiner Kleinen halt anders bieten.
Meine Eltern hat es auch nie interessiert wie ich in der Schule war und so verlor ich auf Dauer die Motivation.

Naja aber das mit der Gegenleistung, da hast du völlig Recht, und es tut mir gerade sehr leid:-(

lg

Re: bin traurig, weiß nicht wie ich damit umgehen soll

Antwort von disi am 11.06.2008, 8:10 Uhr

hallo,

ja wie gesagt, ihr habt beide Recht und danke, daß ihr so ehrlich ward.

Von wegen Dankbarkeit, jetzt hab ich neben bei eine andere Frage, wie würdet ihr reagieren, wenn eure Kidis von eurer Schwiegermutter was zum Geburtstag bekommen und eure Schwiegermutter durchdreht und mich anmacht wenn mein Kind nicht anruft und sich bedankt, obwohl sie sie nicht leiden kann.
(Halt ne sehr komische Frau, auch viel Unruhe reingebracht)

Sie sagte Ihr sogar, sie solle Ihr nichts mehr schenken, aber sie tut es und redet dann meinen Mann voll, wie unmöglich sie das findet, er als Sohn regt sich dann natürlich auch auf.

Weil es jetzt gerade paßt, wie würdet ihr denn reagieren wenn eure Schwiegermutter drängt wenn sie etwas schenkt?

vielend Dank nochmal!

Dank muss in dem Fall sein!

Antwort von Trini am 11.06.2008, 8:55 Uhr

Du kannst einer Oma nicht das Schenken verbieten.
Und wenn sie nicht anrufen mag, soll sie was malen und zwei zeilen schreiben.

Trini

Re: bin traurig, weiß nicht wie ich damit umgehen soll

Antwort von Anda am 11.06.2008, 8:56 Uhr

Hallo,
ich finde es nur natürlich, dass Deine Tochter zu den Veranstaltungen alleine hingehen möchte.
Sie wird selbständiger und das möchte sie auch gerne zeigen. Sei stolz darauf, dass sie sich traut, Sachen alleine zu machen.

Thema Geschenk: Wenn jemand einem etwas schenkt, dann bedankt man sich eben, unabhängig davon, ob einem das Geschenk gefallen hat oder ob man den Schenkenden leiden kann. Der Schenkende hat sich Mühe gemacht und schenkt, weil er einem etwas Gutes tuen will und nicht aus Boshaftigkeit. Also bedankt man sich. Das ist Höflichkeit. Und das kann man auch von einer 7jährigen erwarten.
LG
Anda

Lass sie los...

Antwort von Trini am 11.06.2008, 8:58 Uhr

das wird noch "schlimmer".

Meinen Herren (7, 11) wäre es megapeinlich, wenn sie am Klassenraum abgeholt würden. Ganz davon abgesehen, dass es bei uns auch unüblich ist. Eltern warten immer VOR der Schultür.
Aber, wir treffen uns an Taxi-Tagen IMMER auf dem Parkplatz.

Und Küssen in der Öffentlichkeit ist schon lange uncooooooooooool!

Trini

Re: Dank muss in dem Fall sein!

Antwort von disi am 11.06.2008, 9:17 Uhr

ich verbiete Ihr das Schenken, nicht nein nicht falsch verstehen, meine Tochter möchte es ncht weil sie sich dann so gezwungen fühlt jedes Mal wie sie es nennt tausend Mal danke zu sagen.

Um Gottes Willen, das würde ich nie tuhen, aber wie reagiere ich wenn es ein Kind nicht möchte, weil es sich so gedrungen fühlt und sonst schlechte Erfahrungen mit Papa und Oma zusammen gemacht hat.

lg

Re: bin traurig, weiß nicht wie ich damit umgehen soll

Antwort von disi am 11.06.2008, 9:20 Uhr

was würdest du tun wenn dein Kind aber Perdu nicht will und auch nichts haben will, mal ganz ehrlich, mein Mann hat sie zu Sau gemacht, ich steh da zwischen 2 Stühlen.
Ich habe gefragt warum das denn so schwer sei und sie sagte, das fragst du noch, nachdem sie mich nicht abkann und euch auseinander gebracht habe und ich immer machen muß was sie will wenn ich da war, jetzt will sie ja nicht mehr Schwiemu)

ja was würdest du dann tun?

Re: bin traurig, weiß nicht wie ich damit umgehen soll

Antwort von Anda am 11.06.2008, 9:51 Uhr

Hallo,
so aus der Ferne würde ich sagen, Ihr habt da einen ziemlich schweren innerfamiliären Konflikt, in den Ihr Eure Tochter mit reingezogen habt.
Anscheinend hast Du Deine Tochter negativ gegen Deine Schwiegermutter beeinflusst, wie soll sie sonst auf solche Äußerungen kommen. Zeig mir die Großmutter, die ihre eigene Enkelin nicht mag! Glaube ich nicht. Nur, weil Du! Dich nicht mit Deiner Schwiegermutter verstehst, braucht das doch keine Auswirkungen auf Deine Tochter zu haben. Und, wenn Deine Schwiegermutter ihre Enkelin wirklich nicht mögen würden, würde sie ihr doch gar nichts schenken, oder?
LG
Anda

Nachtrag

Antwort von Anda am 11.06.2008, 9:55 Uhr

Hallo,
habe gerade oben erst gelesen, dass Deine Tochter schlechte Erfahrungen mit Deinem Mann und Schwiegermutter gemacht hat.
Wirklich objektiv schlecht oder nur subjektiv von Dir aus so gesehen, da Du ihr gegenüber Vorurteile hast?
Wenn es wirklich so schlimm war, solltest Du Dir überlegen, weitergehende Maßnahmen zu ergreifen: Trennung, Kontaktsperre, etc.
Wenn nicht, redet miteinander, seid friedlich und fröhlich und verderbt Euch nicht das Leben mit Kleinigkeiten.
LG
Anda

Du überträgst deine Erfahrungen....

Antwort von SimoneB am 11.06.2008, 10:16 Uhr

... auf deine Tochter. Das ist sicher verständlich. Aber lass´ ihr auch den nötigen Abstand, sich selbst zu entwickeln. Klar, sei für sie da, mach alles für sie - das ist normal als Mutter und tue ich auch. Meine Eltern haben (und tun immer noch) alles für mich, doch das habe ich auch erst als ich selbst erwachsen war erkannt und zu schätzen gelernt. Von einem Kind kannst du die Erkenntnis einfach nicht erwarten. Du bringst deine Tochter auch in einen Zwiespalt, wenn du auf der einen Seite alles für sie machst und ihr zeigst, wie toll sie ist - dafür aber auf der anderen Seite ihr "böse" bist, wenn sie nicht reagiert wie von dir erwartet.

Und zum Bedanken: Klar sollte sie sich einmal (!) bedanken, entweder persönlich, telefonisch oder mit einer kurzen Karte. Gerade wenn du weißt, dass dies erwartet wird. Ich schenke oft und schicke die Sachen an Neffen oder Patenkind - da erwarte und bekomme ich selten ein Danke, habe aber kein Problem damit. Wenn es erwartet wird, dann würde ich meinen Sohn aber dazu verpflichten. Kinder müssen auch lernen, mal was unangenehmes zu tun.

Simone

es ist ihr eben peinlich ! also lass sie doch in ruhe und stell dich nicht vor die

Antwort von mandala67 am 11.06.2008, 10:29 Uhr

...klasse !

meine tochter hätte nicht anders reagiert !
es ist ja nicht so, das deine tochter dich nicht liebt -
aber wenn du vor der tür wartest und alle sehen, das sie von mami abgeholt wird....na, denk doch mal nach! - wär dir das (als kind) nicht unangenehm?
genauso dieses winke-winke - küsschen-händchen mancher eltern !!
aaaaaarrrrrggggg ! es IST einfach nur megapeinlich für ein kind !

wenn du sie abholst, dann nur vor der schule und bloß nicht auffallen oder gar ein küsschen erwarten.

davon ab, sehen die lehrer das überhaupt nicht gern, wenn eltern vor der klasse auf ihre sprösslinge warten und manch einer schmeißt sie auch raus!

lass deine tochter ein bild malen - schreibt danke runter -. was anderes fällt mir ....

Antwort von mandala67 am 11.06.2008, 10:43 Uhr

...da nicht ein. wenn deine tochter nicht mit ihr sprechen mag, warum auch immer ? scheidungskind? hmmmm, wirklich schwierig, aber ich denke

schwiegermutter kann nix erzwingen und das sollte niemand!

ob deine tochter etwas geschenkt bekommen möchte oder nicht - völlig uninteressant, doch ein danke sollte über sein

und wenn´s ein bild ist, mit danke drauf - tja, das kann oma sich aufhängen - und braucht nicht wieder 1000mal ein danke erwarten !

Re: lass deine tochter ein bild malen - schreibt danke runter -. was anderes fällt mir .

Antwort von disi am 11.06.2008, 11:31 Uhr

nein,

meine Tochter ist kein Scheidungskind, sie geht ja mit Ihrem Papa hin, aber sie erwartet halt iimmer so viel von uns allen.
Ihr Sohn zum Beispiel 38 wohnt noch bei Ihr, und Ihre Wunschvorstellung ist es ,dass alle nach Ihrer Nase tanzen und das haßt meine Tochter.
Wie gesagt, selbst ich als Mutter muß ja manches akzeptieren lernen:-)

lg

@Trini

Antwort von disi am 11.06.2008, 11:35 Uhr

ich wollte nur nochmal zu deinem Beitrag schreiben, dass es mich sehr beruhigt hat mit deinen Jungs*g*, also ich hatte mich einfach gefragt, was ich falsch mache und habe nicht daran gedacht, daß sie ja schon so groß ist und ich die Dinge als normal betrachten soll.
Ich bekomme halt mit wie andere heulen wenn Ihre Mutter nicht gleich vor der Tür steht beim Abholen, aber da ist es so natürlich besser, da kann man wohl wirklich froh sein, muß halt auch manches lernen und unterscheiden zwischen normal und nicht normal:-)

lg

@Anda

Antwort von disi am 11.06.2008, 11:52 Uhr

hallo Anda,
es ist nicht so, daß ich mich nicht mit meiner Schwiemu verstehe, wie gesagt, sie erwartet immer so viel von uns und da es mir irgendwann zu viel wurde, geht meine Mann mit meiner Tochter, (ich überrede sie auch noch dazu) alleine hin.
Wenn sie kommt ist sie halt nicht hellbegeistert und damit ich nicht hineingezogen werde, weil es leider Gottes so war, also, dass ,mein Mann und meine Schwiemu dachten ich beeinflusse sie, habe ich halt gesagt, dass sie öfter alleine hingehen sollen zum Essen oder so.
Das erzählt mir meine Tochter war Ihr dann doch zu viel etwas zu machen was sie sich gewünscht hätte.
Sie meint dann zum Beispiel, daß mein Mann weil es Schwiemu so möchte immer mitdrängt z.B ein Spiel zu spielen oder im Garten zu Nachbarin zu gehen wo meine Tochter halt keine Lust darauf hat.

Und wenn meine Tochter was vorschlägt wie Tuschen oder Basteln möchte Schwiemu es halt nicht gerne.

Wie gesagt, da halte ich mich einfach raus, weil ich einfach zu hören bekommen habe, dass meine Tochter nicht gut erzogen ist, weil sie nicht einfach parriert wenn meine Schwiemu etwas machen will.

So war ich halt nicht dabei und so kann mein Mann das alleine mit seine Mutter ausmachen ohne, dass ich dann daran Schuld bin.

Naja ich wolle jetzt nicht so ins Detail gehen, aber das ist nun ne andere Sache und damit es Dir etwas verständlicher ist, dass ich da um Gottes Willen niemanden aufhetze oder so (ganz im Gegenteil, überede sie ja oft hinzugehen) und hab auch direkt nichts gegen meine Schwiemu, nur, dass sie das halt auch dachte.

Ist kompliziert und ne andere Geschichte aber relativ egal da wir es so einigermaßen in den Griff bekommen und mir keiner mehr was unterstellen kann.
An sonsten gehe ich auch nur mit meiner Familie hin oder so kommt wenn mein Mann da ist,damit sie Ihm keine Märchen erzählen kann.
Seit dem klappt das.

lg

Re: @Anda

Antwort von Anda am 11.06.2008, 12:09 Uhr

Hallo disi,
schön, dass Du die Situation erklärt hast. Ich fasse mal kurz zusammen:
Deine Schwiegermutter ist eine Person, die gerne über alle bestimmt und Deine Tochter fühlt sich deswegen bei ihr unwohl, weil sie natürlich lieber das machen möchte, was ihr gefällt. Sehe ich das richtig?

Gut, etwas wirklich Schwerwiegendes scheint nicht vorgefallen zu sein (deine Beziehung zu ihr lassen wir jetzt mal außen vor) - dem zufolge gibt es eigentlich keinen Grund, warum deine Tochter sich nicht bedanken sollte.

Sie muss ja kein großes Theater drum machen - ein Anruf von 3 Minuten - dem lieben Frieden Wille - und die Sache ist erledigt. Sie wird später im Leben noch öfters gute Miene machen müssen, obwohl sie eigentlich nicht will. So funktioniert das menschliche Miteinander.

Oder - andere Idee - ruf Du Deine Schwiegermutter doch an und bedanke Dich im Namen Deiner Tochter. Eine Möglichkeit für Euch ins Gespräch zu kommen und evtl. Unstimmigkeiten zu bereinigen.

LG
Anda

Re: bin traurig, weiß nicht wie ich damit umgehen soll

Antwort von +emfut+ am 11.06.2008, 12:21 Uhr

Meine Mutter ist da auch bissi komisch. Aber inzwischen lasse ich das die Kinder mit ihr selber ausfechten. Die Kinder wissen: Wenn wir uns nicht bedanken, dann bekommen wir das noch ewig auf's Butterbrot geschmiert, also bedanken wir uns und gut is'.

Schwer wird es für Kinder halt, wenn sie den "Fehler" machen und Mama den Ärger bekommt. Diese Logik erschließt sich kaum einem Kind (mir ja auch nicht wirklich), also ist das für das Kind keine Konsequenz ihres eigenen Handelns.

Allerdings werden meine Kinder auch weder gezwungen noch überredet zur Oma zu gehen. Wenn sie nicht wollen, müssen sie nicht. Das kläre ich dann auch für sie, denn für Ferienpläne (Oma und Opa wohnen sehr weit weg) bin ich zuständig. Allerdings ist Omas Generve zum Thema "Iß anständig!", "Sitz gerade!", "Bedanke Dich richtig!" und ähnlichem nicht abschreckend genug, um die Besuche komplett einzustellen. Nach einer Woche bei Oma und Opa sind die Kinder tendenziell angenervt und kommen gerne wieder nach Hause, aber in den nächsten oder übernächsten Ferien fahren sie dann doch gerne wieder hin. Dann scheint die Erinnerung an Omas Erziehungsmethoden "ausgelöscht" oder überlagert von der Erinnerung an tolle Aktionen und Geschenke, denn - bei aller Kritik - meine Eltern sind sehr großzügig.

Mach Dich weg von dem Kind. Oma kann das mit dem Kind (und dem Kindsvater?!) direkt klären. Wenn das Kind Geschenke annimmt, sich dann aber nicht bedankt, muß das Kind die Konsequenzen tragen. Und wenn das Kind die Geschenke nicht will, dann soll das Kind das der Oma verklickern. Du bist doch nicht "Datenträger" zwischen Deinem Kind und der Oma. Dein Kind scheint ja sonst sehr selbstbewußt und selbstständig zu sein - dann soll sie das bitte auch an der Stelle sein.
Wobei ich in dem Konflikt auch den Vater mal in die Verantwortung ziehen würde. Er steht dazwischen, Du nicht. Du wirst da in eine "Vermittlerrolle" gedrängt, in die Du nicht gehörst, denn Du stehst nicht dazwischen. Entweder Dein Mann findet Eure Erziehungsmethoden gut, dann muß er das seiner Mutter gegenüber vertreten, oder er findet sie nicht gut, dann muß er die Wünsche der Oma dem Kind "nahebringen".
Es ist abstrus, von Dir zu erwarten, daß Du Dein Kind zu etwas "erziehst", was für Dich überflüssig und irrelevant ist. Das klappt nie: Daß man Kinder dazu bringt, etwas zu tun, was man selber nie tun würde.

Gruß,
Elisabeth.

Re: @Anda

Antwort von disi am 11.06.2008, 13:01 Uhr

ja, da das mit dem Zureden nicht klappt und ich sie ja wohl kaum zum Hörer zerren kann, tuhe ich das ja auch, ich rufe an, womit sich die Herrin des Hauses nicht zu Frieden gibt, aber ist jetzt auch nicht so schlimm, ging nur um das Bedanken dirkekt*g*
Tja so weiß ich wie Du sagst auch meiner Pflicht nachgegangen zu sein;-)

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