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Geschrieben von nemesis73 am 15.02.2013, 10:39 Uhr.

Rückkehr in eine Führungsposition ... lang

Hallo,
ich glaube, ich brauche mal Euren Input, kann gerade nicht mehr klar denken :-(

Bevor ich von 4 Jahren in die Elternzeit gegangen bin, war ich leitende Angestellte (Vertrieb) in einer Tochtergesellschaft eines großen Konzerns, positioniert eine Stufe unter der Geschäftsleitung. Ich hatte 5 Mitarbeiter und verantwortete einen mittleren siebenstelligen Auftragseingang.

Mit meinem damaligen Geschäftsführer habe ich schriftlich vereinbart, daß ich ein Jahr in Elternzeit gehe und danach eine Position mit Richtlinienkompetenz (Vertragsrecht) oder andere Führungsposition erhalte, diese aber solange im Home Office mache, bis mein Kind im Kindergarten ist und ich wieder jeden Tag im Werk sein kann. Dies war für ca. 1 Jahr geplant, aber ausdrücklich nicht befristet. Ich habe ausdrücklich auf die sofortige Rückkehr in dieselbe Position verzichtet, weil ich wollte, daß mein damaliger Mitarbeiter, den ich dafür aufgebaut hatte, eine sichere Perspektive hat.

Leider rotierte das Personalkarusell seitdem gewaltig. Nur noch mein "technischer" Gegenpart von früher ist noch da. Die zugesagte Stelle möchte man lt. meinem direkten Chef (war mal mein Mitarbeiter, aber nicht der, den ich aufgebaute hatte) nicht schaffen, da man mich im Außendienst braucht. Ich wollte und sollte aber ausdrücklich im Innendienst arbeiten. Seitdem war ich alle Nase lang auf Dienstreise, die längste dauerte 4 Tage (Ural !). Mit den KiGa-Zeiten und einem berufstätigen Mann ist das nur schwer hinzubekommen, das mag ich gar nicht weiter ausführen. Eine Reise nach Karachi habe ich aus Sicherheitsgründen abgelehnt, da gingen zwei Tage vorher mehrere Bomben hoch.

Gestern hat mir mein Chef erklärt, daß er mir nur das anbieten kann, was ich momentan mache. Allein sind in den letzten 4 Monaten allerdings mehrere adäquate Stellen freigeworden, bei denen ich nicht berücksichtigt wurde. Sie waren auch nicht ausgeschrieben, und Infos bekomme ich von meinem Chef dazu nicht. Dies hatte er mir allerdings schon bei mehreren Gesprächen versprochen. Einen Kontakt zur Geschäftsleitung unterbindet er ebenso wie den in andere Einheiten des Konzerns.

Demnächst soll ein offizielles Gespräch mit der GL stattfinden, um zu sehen, welche Möglichkeiten es gibt. Bin gespannt, aber im Augenblick nage ich schwer an folgenden Aussagen:

"Du bist offensichtlich überlastet" -> ist bei uns gängiges Synonym für "überfordert"

"100 % Anzahlung (konnte ich bei einem siebenstelligen Auftrag durchsetzen) sind zwar schön, aber das zerschießt meine Forecast Accuracy."

Mein Kollege (der meine Stelle damals übernehmen sollte) und ich wurden vor einem Jahr aus dem Büro ausquartiert -> "eine Rückkehr kommt nicht in Betracht, das beeinträchtigt den Abteilungsfrieden.". Hintergrund ist wohl, daß wir einige gravierende Fehler seiner Freundin, die er in die Abteilung geholt hat, obwohl nur befristet eingestellt und für diese Aufgabe nicht qualifiziert, entdeckt und ausgebügelt haben. Nicht an die große Glocke gehängt, aber eben auch nicht komplett vertuscht. Unser neues Domizil ist sehr laut und störanfällig.

"Wenn du Nachtschichten machst, dann bist du selber schuld" als Antwort auf meine Bitte, daß uns umfangreiche Unterlagen zu einer Anfrage etwas früher als 1,5 Tage vor Abgabetermin von den Kollegen im eigenen Hause weitergegeben werden. Ich habe ein kleines Wunder vollbracht, um das noch ordentlich rauszubringen und es mit seiner Kenntnis zu Hause gemacht.

Mir gehts gerade ziemlich schlecht. Ich kann mich kaum auf die Arbeit konzentieren, bin hundemüde und frustriert. Wozu habe ich mich 3 Jahre lang angestrengt und Dinge möglich gemacht, die andere selbst ohne Kinder nicht leisten wollten ? Was ist denn eine schrifltiche Zusage eines Geschäftsführers wert ?

Traurige Grüße,
Sabine

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*13 Antworten:

Re: Rückkehr in eine Führungsposition ... lang

Antwort von krissie am 15.02.2013, 11:02 Uhr
 
Hallo,
verstehe ich das richtig, dass dein direkter Chef der Vertriebschef ist, also die Position hat, die du vor vier Jahren inne hattest, und nicht Mitglied der Geschäftsleitung ist?
Ich fürchte, so wie du es schilderst, kommst Du mit dem nicht weiter. Der will dich offenbar nicht wieder "innen" haben, unter sich geht ja auch schlecht, aber für die anderen Positionen "innen" hätte er ja auch gar nicht die Vergabekompetenz, da die in andere Bereiche fielen, oder? Ich würde wirklich das Gespräch mit der Geschäftsleitung forcieren und dort noch einmal deine Wünsche und Möglichkeiten deutlich machen, auch im Hinblick auf die damalige Absprache. Und dann hättest Du im Idealfall ja mit deinem jetzigen Chef gar nichts mehr zu tun, oder?!
Sollten die auch stur bleiben, kannst du immer noch überlegen, ob du da wirklich noch eine Zukunft hast.
LG Kristina

 

Re: Rückkehr in eine Führungsposition ... lang

Antwort von JoMa am 15.02.2013, 11:05 Uhr
 
Hallo Nemesis,

das kling ja gar nicht gut und ein bisschen kompliziert.

Ich würde mehrgleisig fahren. Du hast ja das Gefühl durch mehrere große und kleine unschöne Vorfälle, dass man Dich als Mitarbeiter nciht besonders schätzt und Dir eine Veränderung nicht ermöglichen möchte. Zunächst würde ich mich anfangen, mich bei anderen Firmen zu bewerben und gucken, ob ich dort eine bessere/besser passende Position bekomme. Parallel würde ich mich arbeitsrechtlich zu diesem ganzen Thema in Deiner jetzigen Firma beraten lassen und dann, je nach Ausgang der Beratung und Bewerbungslage zusehen, dass ich mit der neuen Geschäftsführung oder/und der Leitung der Personalabteilung in Kontakt komme. Das kann natürlich nach hinten losgehen, je nachdem welche Meinung dort über Deinen jetzigen Chef herrscht, ob es Nachbarabteilungen gibt, in die man Dich versetzen könnte, so dass Dein jetziger Chef und Du möglichst wenig Kontakt haben und beide Seiten das Gesicht wahren können etc. Den Kontakt zum Chef über Deinem Chef oder auch zu hohen Stellen in der Personalabteilung würde ich mir nicht verwehren lassen, sollte im heutigen Zeitalter elektronischer Kommunikation ja auch kaum möglich sein. Wenn Du bereit bist auf Konfrontationskurs zu gehen, dann ist das übergehen des Wunsches Deines jetzigen Chefs nur ein kleiner Teil...

Viel Erfolg!
Sabine

 

Re: Rückkehr in eine Führungsposition ... lang

Antwort von Murmeltiermama am 15.02.2013, 11:21 Uhr
 
In einem großen Konzern müsste es dich eigentlich so etwas wie eine Gleichstellungsbeauftragte geben, oder? Vielleicht kommst Du über diesen Weg weiter. Es ist leider eine typische Geschichte von Müttern nach der Elternzeit.

 

Re: Rückkehr in eine Führungsposition ... lang

Antwort von Snowball am 15.02.2013, 13:31 Uhr
 
ich würde die augen offen halten nach interessanten stellenangeboten, aber vorerst dem aktuellen arbeitgeber nichts davon sagen, sondern das gespräch mit der geschäftsleitung abwarten. ist dein abteilungsleiter mit dabei?
in jedem fall ist es schwierig, nicht persönlich zu werden, da der abteilungsleiter ja offensichtlich vieles, wie das mit seiner freundin, persönlich nimmt, bzw. beruf und privat vermischt.
eine sehr schwierige situation, aber wie du schreibst, lässt vermuten, dass du viel fingerspitzengefühl hast, aber auch nötigen druck aufbauen kannst - 100% anzahlung bei siebenstelliger auftragssumme - du hast es drauf. ich würde dieses konkrete beispiel auch beim gespräch mit der geschäftsleitung irgendwie einfließen lassen. die müssen sehen, was sie an dir haben, und gleichzeitig merken, dass du mit problemen professionell umgehst.
alles gute!

 

Re: Rückkehr in eine Führungsposition ... lang

Antwort von zschnecke am 15.02.2013, 13:42 Uhr
 
Hallo,

ich bin auch Mutter in Führungsposition geworden. Allerdings hat mein Mann die Elternzeit genommen und ich habe quasi immer gearbeitet.
Bei uns gibt es nur ganz wenige weibliche Führungskräfte mit Kindern (und in der Führungsverantwortung schwanger werden führt fast immer zum Ausstieg).
Meine Tipps:
* Einbezug des Betriebsrats (wenn vorhanden)
* Aktiv das Gespräch mit der Geschäftsführung suchen
* Ausstiegspaket definieren (für sich selbst als Vorbereitung auf entsprechende Verhandlungen) - Abfindung, Freistellung, Kündigungstermin, Arbeitszeugnis, Weiterbildung etc.

Aus meiner Sicht möchte man dich nicht mehr haben. Sicher hättest du mit eine Klage beim Arbeitsgericht Chancen, aber was bringt das für die Zukunft. Willst du wirklich bei dem Arbeitsklima und den Enttäuschungen für das Unternehmen weiterarbeiten. Ist für mich nur eine Option wenn die Abfindungsverhandlungen nicht gut laufen, um das Ausstiegspaket zu optimieren.

Ich würde parallel anfangen Bewerbungen zu schreiben.
Als Bugschuss kannst du ja mal ein Zwischenzeugnis anfragen. Wenn man Dich nicht los werden will würde dein Chef oder der Personalleiter bestimmt bei Dir nachfragen. Und sonst kannst du das Zeugnis gut für die Bewerbungen gebrauchen.

Traurig aber wahr - Mütter mit kleinen Kindern in Führungsverantwortung sind weiterhin die Exoten im Karrierezirkus. Hier hat die Familienpolitk bisher auf ganzer Linie versagt. Aber so lange hauptsächlich Männer die Einstellungen und Beförderungen entscheiden wird sich da wohl auch nichts ändern.

Ich wünsche Dir viel Glück!

 

Re: Rückkehr in eine Führungsposition ... lang

Antwort von NadineLausanne am 15.02.2013, 15:36 Uhr
 
Ich sehe es ziemlich so wie zschnecke.
Geschaeftsleitung treffen, den goldenen Handschlag definieren und Umschauen.

 

Re: Rückkehr in eine Führungsposition ... lang

Antwort von u_hoernchen am 15.02.2013, 16:05 Uhr
 
kenne ich - leider.
Ich war auch mehrmals in der Situation, dass mir irgendwelche verbohrten Führungskräfte nicht mal eine Chance gegeben haben, zu beweisen, dass ich trotz der Geburt mehrerer Kinder weder gehirnamputiert noch unfähig geworden bin.

Und solche Typen wirst Du leider auch nicht ändern können. Also musst DU etwas anderes ändern. Wie gut bist Du im Unternehmen vernetzt? Nutze das Netzwerk, um Dir eine andere Stelle zu suchen, wo man anerkennt, was Du kannst.

Und parallel würde ich duchaus auch mal die Fühler nach anderen Unternehmen ausstrecken. Hab ich auch gemacht und den 6er im Lotto gezogen: Führungsposition, Teilzeit, wachsende Branche, wenig bis gar keine Reisetätigkeit, Chef ist Frauenversteher etc... manchmal darf man dann auch mal Glück haben :-)

ich drücke Dir die Daumen!!!

Ulrike

 

Re: Rückkehr in eine Führungsposition ... lang

Antwort von Benedikte am 15.02.2013, 16:06 Uhr
 
hallo,
ich habe nicht alles verstanden, das mal zuerst.

Wie gross ist Eure Firma? Ich meine, ein Problem scheint ja zu sein, dass Du konkrete Absprachen getroffen hast ( Frage, schriftlich und belegbar?) mit den damals Verantwortlichen an die die jetzt Verantwortlichen sich nicht gebunden fuehlen. Letztlich duertfte es aber so sein, dass solange die Firma fortbesteht, Deine Absprachen gelten, auch wenn die Stelleinhaber gewechselt haben.

Wobei vier Jahre abwesenheit fuer eine Fuehrungskraft ja unglaublich viel ist, auch home office und so. Wir alle wissen ja um die bedeutung des Praesenzprinzips.


Ganz hellhoerig gemacht hat mich die folgende Passage>

|"Mein Kollege (der meine Stelle damals übernehmen sollte) und ich wurden vor einem Jahr aus dem Büro ausquartiert -> "eine Rückkehr kommt nicht in Betracht, das beeinträchtigt den Abteilungsfrieden.". Hintergrund ist wohl, daß wir einige gravierende Fehler seiner Freundin, die er in die Abteilung geholt hat, obwohl nur befristet eingestellt und für diese Aufgabe nicht qualifiziert, entdeckt und ausgebügelt haben. Nicht an die große Glocke gehängt, aber eben auch nicht komplett vertuscht. Unser neues Domizil ist sehr laut und störanfällig."

Bitte/ wer stellt denn Personal ein bei Euch? Muss da nicht der Betriebsrat gehoert werden, das Personalreferat, die Abteilungsleiter=wie kann es sein, dass ein @Indianer@ unqualifiziertes Personal einstellt aus persoenlichen Gruenden und dann einer so ungeprueften Mitarbeiterin auch noch Kompetenzen gibt? Ich meine, um gravierende Fehler zu machen braucht man gravierende Kompetenzen. Ich bspw. entscheide nur ueber ein kleines Budget, kann deshalb keine gravierenden fehler beim geldausgeben machen, vor allem ist es so, dass ich die Ausgabeentscheidungen nur treffe, meine Kollegin aber umsetzt. Sprich, sollte ich fehler gemacht haben, wuerde sie immer auzahlungen blockieren so dass nichts passiert. Von daher geht der Vorwurf doch genauso an Euch wegen fehlender Aufsichtspflichten wo Ihr schon die Falsche eingestellt habt.

Und die Grenze zwischen anderer leute Fehler ausbuegeln und eigene Fehler, eben keiner Aufsichtspflicht nachgekommen zu sein, vertuschen ist superschmal. Ich meine, richtig schwere fehler kann man nicht locker ausbuegeln und wenn da Sc haeden, vermogensschaeden fuer die Firma geblieben sind, verstehe ich, dass man Dir kritisch gegenuebersteht.

Vielleicht willst Du das ja nochmal erlaeutern. Aber so beim ersten Lesen hatte ich Verstaendnis dafuer, dass man jemand, der grosse Fehler von wem auch immer nicht der Leitung mitteilt, nicht mehr unbedingt haben will, schon gar nicht im Innendient in der Leitung.

Wie gesagt, mit dem Absatz hast Du mehr Fragen aufgeworfen als geloest fuer mich, weil ich nicht genau verstehe, was nun passiert ist. Aber es hoert sich nach problem an.

Benedikte

 

Re: Rückkehr in eine Führungsposition ... lang

Antwort von Al1ce am 15.02.2013, 18:48 Uhr
 
hallo nemesis73,

das ist jetzt nicht mein Bereich (Uni..), aber dreht sich in der Wirtschaft nicht auch langsam mal ein bisschen der Wind? Ich habe inzwischen schon davon profitiert, dass es auf meiner Ebene kaum Frauen mit Kindern gibt. Wurde mir vom Chef direkt gesagt, dass es ein Bonus ist, wenn frau es mit Kindern so weit bringt, ich bin also eine Art Vorzeigeobjekt für ihn, er kann als Frauenförderer punkten etc - bin aber auch die einzige Frau unter 10 Gruppenleitern und somit sein Alibi.

Ich hoffe, dass die Wirtschaft da bald nachzieht, verbal kommt da ja schon einiges, aber wir wissen natürlich, dass es da gewisse Verzögerungseffekte gibt, bis das ganze mal durchsickert. Teilweise hat es leider natürlich auch damit zu tun, dass die Uni nicht mehr das Prestige und die Gehälter hat (die Frauen erobern das sinkende Schiff).

Jedenfalls frage ich mich, ob zumindest die Geschäftsleitung das nicht ähnlich sieht. Mit Deinem Kollegen ist es wohl komplett chancenlos, was auch immer da gelaufen ist - da könnte auch höchstens die Geschäftsleitung vermitteln..

viel Glück, vielleicht auch woanders

al1ce

 

Al1ce

Antwort von Pamo am 15.02.2013, 21:09 Uhr
 
Ich glaube im ÖD läuft das ein bisschen anders. Da ist es zur Zeit Mode, sich frauenfreundlich zu geben. Auf die freie Wirtschaft trifft das nicht immer zu.

 

Re: Rückkehr in eine Führungsposition ... lang

Antwort von krissie am 16.02.2013, 10:37 Uhr
 
Ich weiß nicht, wie groß das Unternehmen von nemesis ist und ob die unter öffentlicher Beobachtung oder so stehen; aber meine Erfahrung in einem mittelständischen Unternehmen ist eher die, dass da keiner irgendein Interesse an "Vorzeigefrauen" hat oder sich irgendetwas Positives davon verspricht, als "Frauenförderer" zu gelten. Teilweise kann man eher vom Gegenteil ausgehen, zumindest unterbewusst.
Aber was sie so schildert, sehe ich jetzt auch noch nicht alles verloren, denn es besteht die Möglichkeit, dass die Geschäftsleitung da gar nicht auf einer Linie mit dem direkten Chef ist...
LG Kristina

 

Re: Rückkehr in eine Führungsposition ... lang

Antwort von speedy am 16.02.2013, 13:45 Uhr
 
Hi,
irgendwie fällt es mir schwer, deinem Posting zu folgen.
Du bist vor 4 Jahren in EZ gegangen, bist nach 1 Jahr zurückgekommen, aber in den Innendienst (oder doch nicht?). Seit dem machst du Innendienst aber mit Dienstreisen - oder wie soll ich das verstehen? Und was ist jetzt das Angebot von deinem Chef? Weiter Innendienst, oder kombiniert mit Außendienst oder wo liegt das Problem?

So lange, wie es nur ein zwischenmenschliches Problem zwischen dem jetzigen Chef und dir ist, wird das innerhalb eines Konzerns zu lösen sein. Da ist ein Gespräch mit der Geschäftsleitung schon der richtige Weg.

Gruß, Speedy

 

Re: Rückkehr in eine Führungsposition ... lang

Antwort von nemesis73 am 17.02.2013, 12:42 Uhr
 
Hallo Benedikte,

die Vereinbarung ist natürlich schriftlich erfolgt. Und klar müßte man sich darn halten, aber das läuft dem Interesse meines jetzigen direkten Chefs zuwider. Die Firma selbst hat ca. 800 Mitarbeiter, der Konzern eine knappe halbe Million.

Die geplante Abwesenheit war 1 Jahr Elternzeit, und dann Rückkehr in eine Position mit Richtlinienkompetenz, damit hatten wir schon gute Erfahrungen gemacht. Im Konzern arbeiten wir permanent mit KollegInnen an anderen Standorten zusammen, läuft auch via Telefon / E-Mail / Vidoekonferenz -> so gesehen kein Unterschied zu Home Office. Die Standorte unserer Geschäftseinheit befinden sich in 7 Ländern auf 4 Kontinenten :-)

Einstellungen werden dem Betriebsrat gemeldet, und der hat logischerweise ein Interesse, daß Mitarbeiter aus befristeten in unbefristete Verhältnisse übernommen werden - und erst recht, wenn der Vorgesetzte bestätigt, daß die Kandidatin bestens geeignet ist :-)

Ich muß kurz widersprechen, zumindest in unserem Geschäft braucht man keine weitreichenden Kompetenzen, um teure Fehler zu machen. Der letzte Flüchtigkeitsfehler dieser Kollegin führte dazu, daß mehrere LKW's an einer europäischen Außengrenze nicht abgefertigt werden konnten und ein Schaden von 40 T€ entstanden sind.
Die Geschäftssleitung ist mit anderen Dingen befaßt, und es finden sich Mittel und Wege, solche Dinge unter der Grasnarbe zu belassen. Dann steigen z.B. die Abwicklungskosten, und wir müssen vertriebsseitig den Kunden eben höhere Preise aus den Rippen leiern. Geht halt nur bedingt, also sinkt das Ergebnis.

Wäre ich mit seiner solchen "Fehlermeldung" der Geschäftsleitung vorstellig geworden, hätte ich den Ruf einer Denunziatin gehabt und dank Matrixorganisation gleichzeitig zwei weitere Abteiungsleiter an die Wand laufen lassen -> somit weitere Leute, die ganz unglücklich mit mir gewesen wären.

Viele Grüße,
Sabine

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