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Geschrieben von babyschmuserle am 27.01.2006, 10:10 Uhrzurück

warum immer dieser schulmeisterliche Unterton

Meine Güte warum posaunst Du so rum? Ich lebe zwar in Frankreich, bin aber Deutsche und verstehe Dich sehr gut. Nur leider willst Du hier bei einem Thema mitmischen, was Dich nachweislich überfordert, weil Dir das nötige Hintergrundwissen dazu fehlt. Und das ist ganz eindeutig so! Wie Maleja es schon gesagt hat, komm erst einmal in die Situation ein Kind zweisprachig erziehen zu wollen und dann reden wir weiter! Ich rede mit meinem Kind nur deutsch, weil wie Saulute es auch schon mehrmals betont hat, dies meine Muttersprache ist und ich es für wichtig halte, dass mein Kind später mit seinen deutschen Verwandten reden kann. Außerdem leben wir in Europa und je mehr Sprachen jemand spricht, um so besser ist es. Nicht nur was die Sprache an sich angeht, sondern auch Toleranz anderen gegenüber. Sprachen lernen und damit meine ich so lernen, dass man sie fließend spricht, erweitert den Horizont. Vielleicht solltest Du das auch mal probieren. Wie schon erwähnt sind Dinge wie Kultur, Tradition etc. eng mit einer Sprache verbunden. das die Konstellation bei Saulute vielleicht nicht optimal ist mag ja sein, aber in Ihrer Situation würde ich es genauso machen wie sie, d. h. mit meiner Tochter in meiner Muttersprache sprechen. Die Landessprache wird es von alleine lernen. Auch kann Saulute sehr gut Deutsch und wird später in der Lage sein, ihr Kind bei Hausaufgaben etc. zu unterstützen. Du schmeißt hier Sachen in den Raum und wagst Dich auf ein Terrain, dass Du eindeutig nicht kennst. Hier geht es doch nicht um ein Kind, dass erst ab einem bestimmten Alter in das "Gastland" kommt. Wie Saulute bereits erwähnt hat, kommt es doch darauf an, welche sozialen Kontakte sie und vor allem ihr Kind pflegen.
Ein Kind kann auch zum Außenseiter werden, weil es eine Brille trägt, stottert o. ä. Natürlich sind Kinder manchmal grausam. Dies bezieht sich jedoch auf ein allgemeines "Anderssein" eines Kindes und hat nicht nur mit Sprache zu tun. Hier ist es dann an den Eltern und Erziehern Aufklärung zu betreiben und Toleranz zu vermitteln. Denn Kinder geben doch gerne wieder, was sie im eigenen Elternhaus erfahren. Du siehst dies alles viel zu sehr aus der Sicht einers Erwachsenen. Kinder unter sich sind nicht so intolerant, wie Du es gerne darstellen möchtest. Im Gegenteil. Es gibt auch Kinder und meines wird hoffentlich eines Tages dazugehören, die anderen Kindern, die ein wie auch immer geartetes Handicap haben, helfen möchten. Und nichts anderes ist auch das evtl. Nichtsprechen können der Landessprache.
LG
Pascale

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