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Geschrieben von KleineFrage am 07.06.2014, 23:36 Uhr

Bipolare Störung

IST jemand betroffen?
Mag sich jemand mit mir austauschen?
Hab gerade frisch die diagnose bekommen und kann schwer damit umgehen....

 
15 Antworten:

auch auf die Gefahr hin das ich jetzt gesteinigt werde. Aber ich glaube nicht an diese

Antwort von Charlie+Lola am 08.06.2014, 10:38 Uhr

Erkrankung:

http://likemag.com/erfundene-krankheiten-unglaublicher-bericht-auf-arte-auf-facebook-teilen-und-informieren

Ich weiß nicht was für Beschwerden du hast, aber da lässt sich vieles in einem Neurologischen Speichelprofil erkennen und auch oft behandeln.

Aber dafür müßte man mehr von deinen Symptomen wissen.

Wie sollst du denn behandelt werden?

lg

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schau hier: bevor ich Chemische Mittel in mich stopfen würde, würde ich erst mal schauen

Antwort von Charlie+Lola am 08.06.2014, 10:42 Uhr

was überhaupt nicht stimmt:

http://www.medivere.de/shop/Frau/Stress-Burnout-Depression/Burnout-Kombitest.html

aber vielleicht hast du ja einen guten Arzt gehabt der das alles vorab getestet hat?

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Du GLAUBST nicht an manisch-depressive erkrankungen?????

Antwort von Leewja am 08.06.2014, 13:30 Uhr

ach, wenn es doch so einfach wäre......

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Prinzipiell erstmal nicht................es mag sie geben. Aber es gibt vorschnelle

Antwort von Charlie+Lola am 08.06.2014, 15:40 Uhr

Diagnosen die einfach zu beheben wären.
Und die bipolare Störung ist eine Erfindung der Pharmaindustrie. Hast du den Beitrag gesehen?

Bei Erkrankungen die Psychopharmka erfordern wäre ich grundsätzlich erstmal skeptisch.

Und ja, manches ist einfach. Mein alter Hausarzt wollte mich auch schon an einen Phsychater verweisen da ich ja auf keine Behandlung ansprach und meine Symptome zunahmen.
Wer weiß welche Diagnose ich bekommen hätte. Und ja, bei mir war es einfach. Daher fragte ich auch nach den Symptomen.

Ein bißchen Skepsis würde vielen Patienten nutzen. lg

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Psychopharmaka

Antwort von Alexa1978 am 09.06.2014, 18:27 Uhr

Psychopharmaka gibt es seit etwa 1950 - die Krankheitsbilder dazu gibt es aber schon viel länger - im Altertum sprach man halt noch von Wahnsinn und Betroffene landeten in Verwahrhäusern, später Zuchthäusern und Irrenhäusern.

Noch in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts galt die umstrittene Lobotomie noch als geeignete Behandlungsmethode bei Geisteskrankheiten (ich ziehe eine Behandlung mit Medikamenten definitiv vor).

Mit der Zeit gab man Wahnsinn und Geisteskrankheiten nur neue, spezifischere Namen und geeignete Medikamente zur entsprechenden Behandlung.

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Re: Bipolare Störung

Antwort von Alexa1978 am 09.06.2014, 18:31 Uhr

Bei http://psychiatriegespraech.de/forum/ wirst du eher einen Austausch finden als hier.

Alles Gute!

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und du findest es nicht fragwürdig Medikamente zu nehmen die seit 1950 weiter-

Antwort von Charlie+Lola am 09.06.2014, 18:51 Uhr

gegeben werden?
Die Erkrankungen dazu werden dann anders umbenannt und erfunden............früher waren es die Irrenhäuser, heute wird man dann zugepumpt.

Forschung an der richtigen Stelle wäre für mich wesentlich befriedigender, aber die ist ja heutzutage kaum noch so möglich wie man sich das vorstellt.

Ich fand den Beitrag auf Arte wirklich beeindruckend und bestärkt mich darin das wir alle krank gehalten werden. Aber vermutlich hast du recht, sie wird in dem anderen Forum vermutlich besser aufgehoben sein.

lg

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Alexa

Antwort von KleineFrage am 09.06.2014, 19:29 Uhr

vielen dank

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Re: Prinzipiell erstmal nicht................es mag sie geben. Aber es gibt vorschnelle

Antwort von Leena am 09.06.2014, 20:02 Uhr

Sorry, nach 7 Jahren an der Seite eines bipolaren Partners ist der Satz "Und die bipolare Störung ist eine Erfindung der Pharmaindustrie" schon ein verdammter Schlag ins Gesicht.

Psychopharmaka hatte er in dieser Zeit übrigens keine bekommen / genommen - ich würde sagen: Leider.

Und warum sollte man eine Störung des Neurotransmitterhaushalts NICHT (auch) durch Medikamente behandeln, die in diese Störung eingreifen? So wie Bluthochdruck (auch) durch entsprechende Medikamente behandelt wird, oder bakterielle Lungenentzündung oder was auch immer..?

Nichts gegen Skepsis - aber das ist mir ein paar Nummern zu heftig.

Ich habe es übrigens als sehr große Erleichterung empfunden, als mein damaliger Partner die Diagnose bekam... ich konnte sehr viele Dinge sehr viel besser sortieren, musste vieles nicht mehr "persönlich" nehmen, sondern konnte es als das sehen, was es war - als Symptome seiner Krankheit.

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Re: Prinzipiell erstmal nicht................es mag sie geben. Aber es gibt vorschnelle

Antwort von Charlie+Lola am 09.06.2014, 20:19 Uhr

weil keiner die Ursache sucht. Darum.

Ein Antibiotikum ist etwas völlig anderes, das gibt man weil man weiß das die Infektion die Ursache ist.

Bei Bluthochdruck sucht doch keiner mehr die Ursache, dafür gibt es Senker. Meinst du irgendein Hausarzt schaut näher nach den Ursachen?
Auch um diese bin ich haarscharf dran vorbei. Ich bin froh meine Ursachen selber gefunden zu haben.

Schade das es nicht mehr finden..............aber daran werde ich vermutlich nichts ändern.

Und ich weiß sehr wohl wie es ist wenn man mit Angehörigen lebt die Erkrankungen aus diesem Formenkreis haben. Aber das ändert nichts an meiner Meinung.

lg

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schlechtes argument...

Antwort von claudi700 am 10.06.2014, 11:39 Uhr

antibiotika werden heutzutage so überdimensional oft verschrieben, dass sie schon mehfach keine wirkung mehr haben.

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Re: Prinzipiell erstmal nicht................es mag sie geben. Aber es gibt vorschnelle

Antwort von Sille74 am 10.06.2014, 11:54 Uhr

Jeder GUTE Hausarzt wird und muss nach einer Ursache fuer einen Bluthochdruck suchen; oft wird er dann auch eine finden, manchmal aber auch nicht und dann muss eben nur symptomatisch behandelt werden. Schliesslich kann Bluthochdruck, egal woher er kommt, zu daraus resultierenden schwerwiegenden Erkrankungen führen.

Ich denke schon, dass es die manische Depression gibt; ob diese Diagnose nun zu oft gestellt wird,kann ich nicht beurteilen. Und sicherlich gibt es Menschen, die diese "Erkrankung" auch ohne Psychopharmaka in den Griff bekommen. Wenn dies aber nicht der Fall ist, sollte man sie niemandem vorenthalten.

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ja, ich weiß. Aber sie haben für mich noch mehr Daseinsberechtigung

Antwort von Charlie+Lola am 10.06.2014, 13:05 Uhr

als viele andere Dinge.
Zumal man heutzutage vermutlich mit Hühnerfleisch und Trinkwasser genug mit Antibiotika und Östrogenen abgedeckt ist ;-)

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Re: Bipolare Störung

Antwort von Hexhex am 11.06.2014, 10:41 Uhr

Wollte auch noch was dazu kamellen: Es klingt, als mache Dir die Diagnose mehr zu schaffen als die Sache an sich. Das kann ich gut verstehen, denn die meisten solcher Diagnose-Begriffe haben das große Problem, das sie eine Situation zementieren. Sie wirken so zuverlässig, wie eine selbsterfüllende Prophezeiung: Wer hört, dass er eine "bipolare Störung" hat, wird die Symptome von nun an sehr viel ernster nehmen, wird an diese Erkrankung glauben und wird sie viel schwerer wieder los, als wenn die Sache KEINEN Namen bekommen hätte.

Es gibt daher heute Ärzte aus dem alternativen Bereich, die dagegen sind, Patienten mit knallharten Fachworten noch zusätzlich eins aufs Haupt zu knallen. Denn oft ist eine Diagnose nicht hilfreich bei der Behandlung und Heilung, sondern eher im Gegenteil - der Patient glaubt fest an sie, und kann die Störung oder Erkrankung daher schwerer wieder loslassen.

Ich würde an Deiner Stelle versuchen, mich von dieser Diagnose (sie ist nur ein Name, nicht mehr!) wieder zu lösen. Du kannst sagen: Ich habe das ein oder andere seelische Problem, das sich so und so äußert. Was kann ich tun, damit es mir trotz dieser Probleme gut geht, oder ich sie langfristig sogar loswerde. Was brauche ich wirklich? Wäre eine Therapie hilfreich, vielleicht sogar zeitweise ein Medikament, oder ist die Sache so mild, das ich auch selbst damit zurechtkomme, wenn ich mich auf meine Schwachpunkte einstelle? All dies sagt die Diagnose nicht aus.

Ich meine also nicht, dass man nichts unternehmen soll. Man darf sich aber nicht für die Ewigkeit mit so einem blöden Begriff programmieren lassen von den Ärzten, die gern alles mit einem Stempel versehen. Frage Dich, wo es im Alltag oder in der Beziehung zu Anderen Schwierigkeiten gibt, und gehe diese konkret an. Wie diese Schwierigkeiten heißen, ist dabei schnurz.

LG

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Re: Bipolare Störung

Antwort von Sille74 am 11.06.2014, 21:41 Uhr

Also, im Normalfall ist es so, dass die Patienten auf Teufel komm raus vom Arzt eine Diagnose einfordern, am besten eine das Physische betreffend, auch wenn es gar keine Erkrankung im eigentlichen Sinne gibt oder wenn man wenigstens mal darüber nachdenken sollte, dass es sich um psychosomatische Beschwerden handelt ...

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