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Geschrieben von Lewanna am 03.02.2020, 8:29 Uhr

Welche Therapien

Mich würde interessieren wie es nach der Diagnose weiter ging?

Welche Therapien haben eure Kinder gemacht bzw. welche machen sie.
Und welche davon brachten den besten Erfolg?

Unser Sohn bekommt Ergo-Therapie und Medikinet retard.
Darüber hinaus bekomme ich ErziehungsTipps.

Wie sieht es bei euch aus?
LG

 
7 Antworten:

Re: Welche Therapien

Antwort von Holzkohle am 03.02.2020, 11:15 Uhr

bei uns war die Ergo VOR der Diagnose.
Ein Jahr heilpädagogischer Kindergarten.
Einschulung in eine GS mit I-Klasse und Klassenhelfer.

Die Medikamente kamen auch erst viel später.
Während der GS-Zeit Gruppentherapie - aus der man ihn nach einigen Stunden rausgenommen hat, weil er nicht zu den anderen Kindern passte (ich sage es mal banal: er war nicht "schlimm" genug... )
Sein Sozialverhalten änderte sich nach einiger Zeit in einem Sportverein. Die wussten über meinen Sohn bescheid und waren tiefenentspannt.

Sonst haben wir nichts weiter gemacht.

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Re: Welche Therapien

Antwort von ohno am 03.02.2020, 13:33 Uhr

Hallo Lewanna,

wir haben das Feld von hinten aufgerollt (im Nachhinein ist man schlauer, andersrum wäre sicher besser gewesen...).

Frühförderung Kita

beginnende Tic-Störung in der 2. Klasse,

Verhaltensauffälligkeiten ab der 2. Klasse dann eben auch in der Schule von dortigen Lehrern erkannt

4-wöchige Reha psychosomatisch, ich war als Begleitperson mit

dortig erstmalige "schwarz auf weiß" -Diagnosen

Ergotherapie eingeleitet

dann ausführliche Testung mit Ergebnis und V.a. Dyskalkulie

Derzeit weiterhin Ergo inkl. Konzentrationstraining.

Wie es jetzt weitergeht, weiß ich nicht. Ich bin damit irgendwie überfordert, da die Schule keinen Plan hat und ich sagen muss, was gemacht werden soll... Ich habe ihnen von Anfang an gesagt, dass meine Tochter auffällig ist, fühlte mich aber nie so ernst genommen... Selbst die Rechenprobleme wurden in die Schublade: Kind ist aufsässig, verweigert sich, hat keine Lust" geschoben, ich muss den Fachkräften nun beibringen, dass sie eine Rechenschwäche nicht erkennen oder den Verdacht darauf...

Verhaltenstherapie stand noch im Raum, aber, klingt blöd, das hebe ich für später auf. Wer weiß, was in der Pubertät noch kommt, und ansonsten könnte sie therapiemüde sein und damit ist nichts gewonnen. Habe ich auch bei der Reha gesehen, da waren ja auch einige Teenies in den Gruppen, naja. Da waren viele neben der Spur, aber ich denke, immer mit anderen, eigenen Baustellen. Weißt sicher, wie ich das meine.

Ich weiß noch nicht mal, was ich machen muss, wenn mein Kind wirklich zur ADHS noch Dyskalkulie hat. Ich fühle mich gerade wie eine Wühlmaus, und suche den besten Weg, sie zu unterstützen. Beim Kreis habe ich wg einer I-Kraft nachgefragt, da muss ich jetzt alle Unterlagen beibringen. Überall bohre ich rum.

Und wegen einem Gehörschutz habe ich auch schon überlegt, aber ich denke, da schämt sie sich in der Klasse. Selbstbewusstsein ist leider auch nicht so doll...

VG ohno

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Re: Welche Therapien

Antwort von dana2228 am 03.02.2020, 15:14 Uhr

Mein Sohn hatte seid dem 1. Geburtstag Therapien.
Frühförderung und KG als erstes. KG 10 Einheiten. Frühförderung bis 3 Jahren, weil er dann in den Heilpädagogischen Kindergarten gekommen ist. Dort gab es ergo und Logo in Gruppe und alleine. Dazu gab es ne Spieleterapie.
Bis zur Einschulung, dann nur noch ergo und therapeutisches Reiten. In der Schule hat er 2 Förderstunden wo er extra gefördert wird.

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Re: Welche Therapien

Antwort von desireekk am 03.02.2020, 16:09 Uhr

Bei uns sah es so aus:

Nach 2 unabhängigen, fast deckungsgleichen Diagnosen bei Kind 1:

- Medikamenteneinstellung
- Ergotherapie
- Gruppentherapie beim KJP
- vorher hatte ich schon erreicht dass er in eine Sprachheilklasse in der normalen Grundschule kam, da dort eine zusätzliche Lehrkraft zu 50% anwesend war.
- Zusätzlich spielte er noch Fußball, wo ich sehr eng mit dem Trainer zusammenarbeitete und das war auch wie "Therapie" für ihn, da er ein Nähe-Distanz-Problem hatte.

Kind Nr. 2:

- Medikamenteneinstellung
- Ergotherapie (Auge-Hand-Koordination, Stifthaltung, etc., bis heute ein Desaster, er ist jetzt 18 J.)
- kurzzeitig Therapie bei KJP aber es kam keine richtige Gruppe für ihn dauerhaft zustande
- Karate und Fußball zur Konzentration.

VG

D

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Re: Welche Therapien

Antwort von asclepiatina am 03.02.2020, 18:24 Uhr

Wir haben bei beiden Kindern Ergotherapie gemacht. Die Große hat diese abgeschlossen. Sie brauchte keine Hilfe mehr in der Ergo sondern dringlicher Psychotherapie. Der kleine geht noch wöchentlich zur Ergotherapie.
Fand das hat bei der Großen super geholfen. Über die Psychotherapie kann ich leider noch nicht viele Erfolge berichten.
Zudem haben wir Zuhause eibe Familienhilfe die uns auch irre viel Unterstützung und Hilfe gebracht hat. Vieles läuft nun viel besser!

Lg

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Re: Welche Therapien

Antwort von Äffchen2011 am 04.02.2020, 0:37 Uhr

Hallo

Junior startete mit 5 Jahren mit Ergo und Logo.

Mit der Einschulung (Sprachförderschule) kam erstmal das aus für Ergo und Logo, bis wir Mitte 2. Kasse endlich wieder einen Termin für Ergo bekamen. Dort hat er letztes Jahr auch das Marburger Konzentrationtraing gemacht.

Seit der 1. Klasse bekommt er Medikinet retard und macht Pil Sung.
Der Sport hat ihm sehr viel in Richtung Respekt und Disziplin geholfen.

Seit dem Wechsel in die Regelschule Anfang des Schuljahres, bekommt er nun auch wieder Logo.

Lg

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Re: Welche Therapien

Antwort von Ruby79 am 06.02.2020, 20:34 Uhr

Wir sind vom KiGa als unser Kind 4 1/2 Jahre alt war auf Empfehlung zur Erziehungsberatung mit Verdacht auf ADHS zur Caritas geschickt worden. Das dauerte 7 Monate. Fazit: ihr Kind ist sehr schlau, motorisch 100 % auf dem Punkt und hat kein ADHS. Bei der Einschulungsuntersuchung wurde uns nahegelegt auf Hochbegabung testen zu lassen. Die taten wir bei einer KJP. Seit sie 6 Jahre alt ist sind wir dort in Beobachtung/ Begleitung. In der Grundschule ist sie zur Ergotherapie und wurde Anfang 4. Klasse auf LRS getestet. Herbst 2018 mit Verdachtsdiagnose Asperger Syndrom in die Tagesklinik aufgenommen. Mit der Diagnose ADHS und eingestellt auf Medikinet ritard entlassen. Relativ schnell wurde das Medikament von unserer KJP auf Elvanse gewechselt. Ab März 2019 Therapeutische Reittherapie und Unterstützung durch eine Familienhilfe. Beides ein absoluter Segen für uns! Gleichzeitig begann die LRS Therapie.
Seit Herbst 2019 zusätzlich in Gesprächstherapie. Ich hoffe, dass alles hilft meiner Tochter später ein selbständiges und glückliches Leben zu führen. Sie wird in 2 Wochen 13 Jahre alt.

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