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Geschrieben von marit am 13.01.2005, 15:17 Uhrzurück

Re:hallo????? hier wird was schwer verwechselt hab ich den eindruck

Wir haben uns schon richtig verstanden talerchen. Aber das finanzielle Argument kam ja von Schwoba und nicht von mir. Ich finde es mies, jemandem ein Kind unterzuschieben. Ich finde es allerdings fast schon genauso mies, einfach die Pille heimlich abzusetzen und gegen eine gemeinsame Vereinbarung schwanger zu werden. Das ist für mich ein ganz ähnlich gelagerter "Betrug" und schwerer Vertrauensbruch. Niemanden würde deshalb aber einen Vater von seiner Unterhaltspflicht entbinden. aber auf welcher Ebene auch immer der Betrug stattfindet: Das KIND ist amm allerschwersten davon betroffen und es ist allem am schutzlosesten ausgeliefert. Darum muß es allererste Priorität sein, sich darum zu kümmern, daß das Kind einigermaßen heil aus der Sache herauskommt. Erwachsene haben die verdammte Prflicht mit eigenen Verletzungen so umzugehen, daß sie einem Kind nicht die seelische (und materielle) Lebensgrundlage entziehen. Was man dann hinterher macht, ob der Frau dafür Rentenpunkte wieder weggenommen werden, ob man sich die Kohle vom "Stecher" zurückholt, ob es eine andere Form von Ausgleich gibt... das alles kann nachrangig geregelt werden. Und bei all dem hilft es nun mal, sich als Frau aus der Erwerbsarbeit nicht vollends rausgeschossen zu haben. Denn ob dus glaubst oder nicht, Schwoba: auch Frauen brauchen sich in der Wirtschaft nicht mehr blicken lassen,nachdem sie drei Jahre Erziehungszeit hinter sich haben. würden aber beide Geschlechter gleichermaßen z.B. auf einem halben Jahr pochen, wäre diese Art der Diskreminierung in den meisten Fällen nivelliert.

In dieser Diskussion geht doch alles krude durcheinander. Karl Heinz regt sich vor allem auf, daß er für ein fremdes Kind zahlen müßte. Müßte er aber nur in geringem Umfang, wenn er nicht auch schon ZUVOR alles gezahlt hätte. Das Problem ist also hier eher die Zeit VOR dem Test und nicht die danach. Schwoba findet den Betrug und die Kränkung am schlimmsten. Fände ich auch - darunter darf man aber ein Kind, daß in dieser Situation ohnehin schon schwer getroffen ist, nicht auch noch zusätzlich leiden lassen. Du talerchen, regst dich über die miesen berechnenden Frauen auf; tu ich auch. Ich bezwiefle nur, daß es sich a) in jedem Fall so verhält wie man böswillig unterstellt und b) muß man dann die Frauen bestrafen und nicht die Kinder. Z.B indem man die Abrechnung aussetzt, bis die Kinder alt genug sind.

Natürlich ist es beschissen, so viel Geld zu verlieren. aber es gibt auch andere Situationen, wo man viel Geld verliert. Das ist eben auch Teil des Lebens, ab und an in einen finanziellen Schlamassel zu geraten. Ob es nun eine Firmenpleite ist, oder ob man sich einen Mietnomaden in die Eigentumswohnung geholt hat, ob man fehlinvestiert oder ein Auto zu Schrott fährt. Es geht im Leben nicht immer alles glatt - und bevor ich den Rest meines Lebens verschwende, indem ich mich über so einen Betrug aufrege, kneif ich den Arsch zusammen und rechne später ab.

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