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Geschrieben von Joy1 am 13.05.2005, 11:13 Uhrzurück

Meine Sichtweise als "Muttertier" ganz normaler Kinder

Hallo zusammen,

nach langem Hin und Her hänge ich mich jetzt doch noch hier ran, weil mir schon der gestrige Bericht von Sterntaler schwer zu denken gegeben hat.

Was ich mich frage ist, wie ich hier als Mutter reagieren würde. Und bei allem Mitgefühl, dass ich für die "kranken" Kinder und deren Angehörige aufbringen kann, bleibt doch die Tatsache bestehen, dass ich meine Kinder vor Übergriffen jeglicher Art schützen möchte. Insbesondere, wenn es körperlich massive Angriffe sind.
Wenn schon ein Erwachsener Schwierigkeiten hat, ein derart aus der Fassung geratenes Kind zu bändigen, was hat dann ein (kleineres) Kind für Chancen?
Wenn es für diese "kranken" Kinder kaum eine Hemmschwelle gibt, einen Erwachsenen anzugreifen, wird es gegenüber Schwächeren wahrscheinlich noch weniger Hemmungen haben?

Auch auf die Gefahr hin, nicht verstanden und als intolerant gesehen zu werden, würde ich meine Kinder in keine Integrative Kindertagesstätte geben, wenn dort auch unkontrolliert aggressive Kinder betreut würden (so wie Sterntaler berichtet).
Ich würde ebenfalls den Kontakt zu einem Kind wie aus Sweetys Bericht soweit wie möglich zu vermeiden suchen.
Dort, wo eine potentielle Gefahr zum täglichen Leben gehört (z. B. Straßenverkehr) oder unumgänglich ist, versuche ich meinen Kindern einen sicheren Umgang damit zu vermitteln. Aber dort, wo eine potentielle Gefahr umgehbar ist (z.B. prügelnde Jugendliche auf dem Spielplatz), halte ich meine Kinder an, diese zu meiden (oder einen Erwachsenen zu informieren, wenn jemand Hilfe braucht)
Vielleicht lockert sich meine Einstellung, wenn meine Kinder etwas älter und weniger schutzbedürftig sind. Möglich. Aber dennoch würde ich mir auch wie Max und Biene wünschen, dass diese Kinder sowohl in Therapie als auch unter Aufsicht sind, bis davon ausgegangen werden kann, dass sie für sich und andere keine ernsthafte Gefahr darstellen.

Das GoCart kann man ersetzen (wer auch immer das bezahlt, egal!). Die Ruhe von Sterntaler ist aber wahrscheinlich für die nächsten Wochen erst mal dahin, wenn ihre Kinder draußen alleine spielen wollen. Und was wäre gewesen, wenn Sterntalers Sohn sich gegen die Zerstörung seines Go-Carts gewehrt hätte?

Gruß,
Joy

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