Rund um die Erziehung

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Geschrieben von Ulimama am 05.06.2006, 20:52 Uhr

Sohn (7) klagt, sich nicht geliebt zu fühlen,...

hallo.

vielleicht kennt ja jemand hier so etwas, oder wenn nicht, hat ideen, was ich machen kann. mein sohn ist 7,5 jahre alt, meine tochter 29 monate. beides lebhafte, aufgeweckte kinder. er geht in die 1. klasse. ab und zu, meist wenn er schon müde und geschafft ist, aber doch noch eine hausaufgabe oder das von ihm nicht gemochte akkordeonüben zu erledigen sind, kommt er in so eine absolut vorwürfliche, heulige stimmung. dann kommen sachen wie "ich habe ja nur pech im leben" "bei mir geht immer alles schief" "ihr - vor allem du, mama, - habt mich ja gar nicht lieb, vor allem weniger als meine schwester" "warum bekomme ich immer schimpfe und die kleine nie"....usw...
hintergrundinformationen: bis er 3,5 jahre alt war, hat sein opa sehr viel kinderbetreuung mitgemacht, der opa ist noch heute für jeden mist zu haben, sehr großzügig, setzt fast keine grenzen und stellt nach wie for kaum forderungen (das war einer der gründe, warum ich damals die kinderbetreuung durch ihn beendet habe - er hat ihn mit 3,5 noch an- und ausgezogen und von vorn bis hinten nur bedient)...mein mann ist auch nicht sehr konsequent, er hat seit gut einem jahr den hin- und hertransport beider kinder zu kita und schule zu erledigen, betreut beide dann am nachmittag allein bis ich von der arbeit komme, fährt zahnarzttermine oder sowas und musikschule...das ist ihm eigentlich alles schon zu viel....sich mit dem großen dann noch auseinandersetzen, daß er seine hausaufgaben auch ordentlich machen soll oder beim akkordeon üben wiederholen soll - den druck macht er sich dann nicht, ähnlich auf anderen gebieten der erziehung.

also bin ich immer die strengste. bei mir muß die völlig falsche und hingeschmierte hausaufgabe nochmal gemacht werden, ich entdecke den eintrag im hausaufgabnheft und werte ihn aus, achte darauf, daß das instrument so geübt wird, wie es die lehrerin gesagt hat....

es tut mir natürlich weh, wenn der junge mich so beschuldigt...aber das ist nicht das was micht so hilflos macht. was kann ich tun, um ihm aus diesem teufelskreis "ich habe immer pech, mir geht immer alles schief" hinauszuhelfen? das lähmt ihn, schmälert sein selbstvertrauen...
lob bekommt er schon wo immer es geht, aber er ist nicht dumm, er merkt ganz gut , wo er es wirklich verdient hat und wo eigentlich nicht...

sorry für die länge, aber hat wer eine oder mehrere ideen?

danke und lg
uli

 
16 Antworten:

Re: Sohn (7) klagt, sich nicht geliebt zu fühlen,...

Antwort von Spatzilein235 am 05.06.2006, 21:09 Uhr

Hallo,
ist ja ein schwieriges Thema,
also richtig fällt mir dazu auch nix ein aber vielleicht wäre es ja einen Versuchwert.
Wenn du mit ihm darüber sprichst wenn er sich bei dir beklagt, z.B. warum mehr schimpfe oder immer nur Pech, dann sag ihm doch das er dir das mal in genau so einer Situation sagt damit du ihm dann helfen kannst, ihr könntet das Geschehen dann gemeinsam auseinandernehem und Du hättest die Chance direkt darauf einzugehen.
Z.B. mehr Schimpfe-> schau du hast grad den Blödsinn verzapft und darum gibts nu megger und die kleine macht das eben nicht oder so....

wäre mal so ein vorschlag von mir, ob es funktioniert.......

Viel Erfolg
Spatzilein235

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Re: Sohn (7) klagt, sich nicht geliebt zu fühlen,...

Antwort von Katja + Fabio (Berlin) am 05.06.2006, 21:26 Uhr

Hallo,

und willkommen im Club!!!
Mir geht es genauso. Mein Großer ist bereits vor kurzem 9 Jahre alt geworden und der Kleine so ziemlich genau 2 1/2 Jahre alt.

Mein Großer hat auch so Situationen in denen er sich weniger geliebt, weniger beachtet, weniger ... (was weiß ich ...) fühlt.
Auch Vorwürfe, ich würde mich ja nur um seinen kleinen Bruder kümmer kamen schon des öfteren.
Wir hatten dann mal ein ganz langes Gespräch in dem ich Ihn dann direkt gefragt habe an welchen Situationen und Beispielen er denn jetzt seine Aussagen festmacht. Und siehe da, in diesem Gespräch konnte ich dann einfach vieles von Ihm entkräften und er hat dann auch eingesehen das ich mir auch extra Zeit für Ihn nehme, speziell was mit Ihm mache und sein kleiner Bruder natürlich noch nicht alles kann und auch noch nicht alles muß (Thema Haushaltspflichten, wie mal den Tisch decken oder andere Sachen, die ich eben vom Großen schon ab und an "erwarte", während der Kleine zwar mitmachen darf (und eigentlich ja auch will), aber noch nicht MUß!)

Leider reicht der Verstand meines Großen auch noch nicht dazu aus in Problem- oder Konfliktsituationen auf unser Gespräch "zurück zu greifen". Aber wenn er sich dann wieder ein wenig beruhigt hat und ein rationales Gespräch möglich ist sieht er es auch meistens ein.

Helfen konnte ich Dir also warscheinlich nicht viel, außer vielleicht nal ein gutes Gespräch mit Deinem Sohn zu führen. Aber manchmal hilft einfach schon die Gewissheit, mit dem Problem nicht alleine zu sein, das Ganze wesentlich entspannter zu sehen.

Ich wünsch Euch viel Glück!
LG Katja & Co

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Re: Sohn (7) klagt, sich nicht geliebt zu fühlen,...

Antwort von ny152 am 05.06.2006, 22:09 Uhr

hi, ich hab noch kein kind in dem alter, also kann ich wenig bis gar nichts dazu sagen. was ich mich nur frage: warum um himmels willen muss ein 7-jähriger ein instrument erlernen, das er gar nicht erlernen will???

ich bin ein bisschen bewandert in musikpädagogik und finde das ein bisschen bedenklich................

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Re: Sohn (7) klagt, sich nicht geliebt zu fühlen,...

Antwort von silkilein am 05.06.2006, 22:36 Uhr

....dem kann ich nix hinzufügen! Leider wollen die Eltern von den Kindern immer mehr als es für die Kinder gut ist....sie rasen vom Fußball zum Klavierunterricht, vielleicht noch zur Nachhilfestunde oder Kindergeburtstag, Schwimmkurs, Reiten und was es noch alles tolles gibt Dabei sind es KINDER! LG Silke

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Re: Sohn (7) klagt, sich nicht geliebt zu fühlen,...

Antwort von Mandy2 am 06.06.2006, 9:36 Uhr

Hallo,

eine Frage die mich wirklich interessiert wäre, gibt es denn Kinder, die es lieben mit ihrem Musikintrument zu üben. Meine Tochter 9 spielt Gitarre, hat sich das selber ausgesucht und hatte ein halbes Jahr Zeit um sich zu überlegen, ob sie es weitermachen will, sie hat sich dafür entschieden und trotzdem mag sie oft nicht üben, ich hab mal den Satz gelesen, es macht Spaß ein Intrument zu spielen aber nicht es zu erlernen. Ich kann kein Intrument spielen und weiß es nicht so genau, wie es ist.

Wenn meine Tochter sagen würde, ich hab keine Lust mehr, wär das für mich ok, aber ich denke wenn die Kinder kein Bock aufs Intrumenteüben haben, ist das nichts ungewöhnliches.

Lg. Mandy

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Re: Sohn (7) klagt, sich nicht geliebt zu fühlen,...

Antwort von Frosch am 06.06.2006, 10:33 Uhr

Hallo!

Warum muß er ein Instrument lernen, das er nicht mag?! Ihr mißachtet damit SEINEN Willen. Ich habe damals auch Klavierunterricht nehmen müssen, habe es nicht ausstehen können (auch wg. Lehrer). Und das hat mich wirklich "down" gemacht, weil meine Mutter mich immer mehr oder weniger zum Üben zwingen mußte.

ich habe ja nur pech im leben" "bei mir geht immer alles schief"
--> Das hört sich ziemlich nach dem der Aussage eines älteren Menschen (Oma/Opa?) an. Könnte das sein?

Die Zeit, die Du mit ihm verbringst, sollte positiv gefärbt sein. Man kann Kritik sehr positiv formulieren, Du kannst ihm auch bei anderen Sachen positiv unter die Arme greifen. Einfach sein Ego streicheln. Und ich denke es wäre wichtig, daß Du mal ALLEINE mit Deinem Sohn etwas schönes unternimmst.

Vielleicht fühlt er sich überfordert mit seinen Terminen?

Rede doch mal mit ihm, WARUM er denkt, daß er so viel Pech hat. Und was IHR BEIDE und Papa dagegen machen könnt.

LG Antje

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Re: Sohn (7) klagt, sich nicht geliebt zu fühlen,...

Antwort von karamell am 06.06.2006, 11:39 Uhr

kenn ich, die schiene hab ich als kind auhc versucht.
da hilft glaube ich bloß liebevolle konsequenz. er muß nun mal hausaufgaben machen und er muß nun mal akkordeon üben (jedenfalls, wenn er sich das selbst ausgesucht hat) ich hatte dein post so verstanden das diese
"ausfälle" dann kommen, wenn er ohnehin schon müde ist. ignorier sie tapfer und mach was schönes mit ihm oder für ihn wenn er mit seinen aufgaben fertig ist.
und optimal wäre es natürlich, wenn auch dein mann konsequenter wäre, damit euer sohn nicht immer das gefühl hat du bist die "böse"

und versuche ihn konsequent dort zu wertschätzen wo es angebracht ist, so halbherzig hingehudelte lobleien bewirken nämlcih eher nix, die sind ja nicht doof die kinder.

und er kann lernen seine aufmerksamkeit mehr auf die positiven dinge zu lenken (ich bin auhc son mensch der schnell jammert das nix klappt und alles doof ist ohne zu sehen das der rest der woche prima gelaufen ist und ich bin schon 35 da hat dein sohn also noch ein paar jahre zeit*smile*)
also sag ihm konkret: das und das hat doch heute schon gut geklappt beim üben statt seinen blick noch extra auf die fehler zu lenken.

und diese eiferscuht auf die schwerster: soviel kannst du da nicht machen, mein bruder und ich sind ja inzwischen erwachsen aber können beide noch aus dem effeff genua aufzählen warum der jeweils andere das lieblingskind zu hause war*grins*
hebe im gespräch öfter mal hervor was er für dich besonders ist das hilft schon.
D.

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@ny152

Antwort von Ulimama am 06.06.2006, 22:34 Uhr

hallo ny,

um deine bedenken ein wenig auszuräumen:
er wollte. speziell akkordeon. als er aber merkte, daß er das regelmäßig machen und sich dabei auch ein wenig anstrengen sollte - hatte er keine lust mehr. wie zu allem, was etwas anstrengung bedeutet und nicht auf anhieb funzt.
wenn er tatsächlich schwierigkeiten hätte, hätte ich ihn längst aufhören lassen. aber das schwerste beim akkordeon, die koordination der beiden hände - das fällt ihm sehr leicht...
und es geht nicht um besonderes turbo-learning, sondern nur darum, überhaupt dabei zu bleiben...nach einem altersgerechten programm...

lg uli

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@silkilein

Antwort von Ulimama am 06.06.2006, 22:37 Uhr

hallo silkilein - wer lesen kann ist wie immer klar im vorteil:

er hat nicht mehrere termine, sondern NUR das akkordeon. nichts anderes mehr außer seiner 1. klasse. und das ist eine halbe stunde unterricht in der woche.

es gibt kein kind in der klasse, welches nicht wenigstens eine sache außer der schule macht, und den zeitrahmen finde ich völlig normal. außer bei einem kind, das schon mit dem normalen lehrstoff an der grenze der überforderung schwebt und das ist nicht der fall...

lg uli

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@Frosch

Antwort von Ulimama am 06.06.2006, 22:48 Uhr

hallo frosch, danke daß du genauer zugelesen hast...

das mit dem "von anderen älteren gehört" macht mir unter anderem so sorgen dabei. das ist ein großer teil der lebenseinstellung seines in meinem posting erwähnten opas, aber ich würde meine hand dafür ins feuer legen, daß er nie nie nie dem kind gegenüber so etwas formuliert hat... von uns anderen hat das auch niemand getan.

wenn wir seinen willen nicht mißachten würden, wie du es schreibst, dann würde er gar nichts machen. auch keine hausaufgaben, nur einen kleinen teil der in der schule geforderten arbeiten (klappt nur halbwegs, weil wir ein belohnungssystem für im unterricht geschaffte arbeitsblätter haben - die pflichtblätter sind gemeint, keine zusatzaufgaben), nicht aufräumen, nicht mal seinen teller auf den tisch stellen, nicht die tür hinter sich zu machen wenn er in den ruam kommt etc....er macht NICHTS freiwillig, worauf er keine lust hat bzw. was er als anstrengend oder langweilig empfindet...

er hat nicht terminE mit denen er überfordert sein könnte. er hat nur den einen termin in der woche. akkordeonunterricht, eine halbe stunde.

schon der satz "das hast du schon prima hingekriegt, jetzt spielst du es noch einmal so, dann hast du es für heute erledigt" löst oft die kette von jammern aus - noch positiver kann ich kritik nicht verpacken, bin dankbar für rat.

unternehmungen ohne die kleine schwester gibt es regelmäßig.

warum hat er so viel pech: immer muß er zu hause helfen (2 mal wöchtentlich etwas mit tisch decken) , nie darf er spaß haben , immer kriegt er mecker von mir, immer muß er so viele hausaufgaben machen, immer muß er so früh ins bett....immer bedeutet für ihn alles , was überhaupt mal vorkommt...jede ermahnung, jede aufforderung die er bekommt - ist "immer"....

lg uli

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@karamell

Antwort von Ulimama am 06.06.2006, 22:57 Uhr

hallo karamell -

hast du die kurve irgendwann beizeiten noch gekriegt oder wie lange hielt die phase als kind bei dir an?
was hat dir geholfen? wie sind deine eltern damit umgegangen? magst du sie noch?

ich glaube, mein mann ist mit seinen aktuellen aufgaben an der grenze seiner fähigkeit, sich selbst einer festen struktur zu unterwerfen. mehr konsequenz zu zeigen, die er nicht für notwendig erachtet (er findet akkordeon als solches ein doofes instrument und war von vornherein dagegen, dieses instrument auszuwählen - wollte aber mein sohn...) - das bezeichnet er als "sich verbiegen müssen" und dazu ist er nicht bereit und ich fürchte, auch nicht längerfristig fähig...

und ich bin sicher, daß ohne wenigstens einen konsequenten pol in der erziehung - mich - mein großer baden geht....also muß ich die böse sein....auch wenns mir manchmal sehr sehr weh tut was ich mir anhören muß...neulich haderte er mit seinem "mädchen" - sternzeichen (jungfrau) und ich erwähnte, ich sei skorpion....da sagte er "ach, deshalb bist du oft so giftig"...das war gerade vorgestern, nach einer sehr heftigen szene...

danke für dein posting.
lg
uli

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so ähnlich

Antwort von max am 07.06.2006, 9:50 Uhr

ist es bei Lisa auch. Sie wird 7 und in letzer Zeit häufen sich so Aussagen: ich stürze mich vom Balkon, dir ist es eh egal wenn ich tot bin, bin ich eben tot, ich wünschte ich wäre tot,...

Dabei hat sie keine GEschwister und macht HÜ sehr brav entweder in der Schule oder bei Oma. Aber die Aussagen kommen immer dann wenn ich etwas strenger bin oder was nicht erlaube.

lg max

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Schwierig...

Antwort von Frosch am 07.06.2006, 10:47 Uhr

Hallo,

Ihr könnt ja jeden Abend rekapitulieren, was "gut" war, oder gut gelaufen ist?

Und vielleicht seinen Negativismus gar nicht so arg beachten. Er bekommt zwar dann ein "Echo", aber das ist auch wieder negativ angehaucht. Kompliziert, ich hoffe Du verstehst, was ich meine;-)

Manchmal muß man Kinder auch ein bißchen "anschubsen". Das heißt, wenn er wieder in seine Laune verfällt, einfach nicht so ernst nehmen? Wenn er sagt: "Immer muß ich aufräumen", dann frag ihn, wann denn das letzte Mal war. Wenn er dann überlegen muß, kannst Du entsprechend reagieren. Und daß "Immer" eigentlich "jeden Tag" bedeutet. Ihm den Wind aus den Segeln nehmen.

LG Antje

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Re: @karamell

Antwort von karamell am 07.06.2006, 14:59 Uhr

Hallo Uli,
schade das es in diesem forum keine vernünftige kopierfunktion gibt. ich versuche es mal so..
"hast du die kurve irgendwann beizeiten noch gekriegt oder wie lange hielt die phase als kind bei dir an?
was hat dir geholfen? wie sind deine eltern damit umgegangen? magst du sie noch?"

Als Kind war ich immer mal wieder so. nie durchgängig aber ganz weg wars auch nie. ich errinere mich noch daran wie ich den "Köpper" üben wollte und immer Bauchklatscher gemacht habe. was hab ich rumgeheult "ich bin eine null, ich kann gar nichts" usw.
meine eltern haben dazu nie viel gesagt. jetzt als erwachsene denke ich ich wäre schneller damit durch gewesen, wenn sie mir mehr gezweigt hätten was ich doch schon kann (und zwar konkrete beispiele, nicht so allgeminplätze) ich hätte nie und nimmer zugegeben das sie recht haben aber irgentwo in einem drinn arbeitet es trotzdem.
wir haben heute übrigens ein gutes verhältnis. und ich bin dankbar das sie bei wichtigen immer konsequent geblieben sind. das ist etwas worauf ich mcih als kind einstellen konnte.

"ich glaube, mein mann ist mit seinen aktuellen aufgaben an der grenze seiner fähigkeit, sich selbst einer festen struktur zu unterwerfen. mehr konsequenz zu zeigen, die er nicht für notwendig erachtet (er findet akkordeon als solches ein doofes instrument und war von vornherein dagegen, dieses instrument auszuwählen - wollte aber mein sohn...) - das bezeichnet er als "sich verbiegen müssen" und dazu ist er nicht bereit und ich fürchte, auch nicht längerfristig fähig..."

öh schade, aber wirst du diesen part wohl weiterhin allein übernehemen müssen (und nein er wird dich deswegen nicht weniger lieben auch wenn er das in seiner "brast" sagt.

sie können manchmal so verletztend sein die "lieben" kleinen. kenn ich von meiner großen....
aber da müssen wir leider durch.

Alles Gute
Daniela

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Re: Schwierig...

Antwort von karamell am 07.06.2006, 15:04 Uhr

das mit den tag rekapitulieren lassen finde ich eine gute idee. er soll doch bitte jeden abend drei sachen raussuchen die gut gelaufen sind. soetwas ähnliches mache ich auch, wenn ich wieder in diese alle doof und ich besonders stimmmung verfalle (nur da sich mir fünf sachen aussuchen muß, aber ich bin ja auch scho älter)
meine große hatte das als kindergartenind, der ganze nachmittag konnte toll und super gelaufen sein, sie hat sich immer an irgentwelchen fün minuten hochgezogen die "blöd" waren. also hae ich dannmit ihr zusammen immer eine "gegenrechnung" aufgestellt damit sich ihre wahrnehmung zurecht rückt

D.

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DANKE

Antwort von Ulimama am 07.06.2006, 21:44 Uhr

an alle...

habe mich noch mit 2 fachleuten, aus meinem bekanntenkreis, die ihn beide kennen, unterhalten...

als erstes haben wir heute besprochen, daß er akkordeon in zukunft nur 2mal in der woche mit "aufsicht" üben muß und die andren tage allein üben darf. fand er gut. mal sehen wie das in der praxis funktioniert...

außerdem werde ich versuchen, mehr mama-zeit mit ihm allein zu organisieren, die außerhalb von aufgaben-überwachung stattfindet. das wurde mir nämlich klar, daß er durch seine szenen ja auch sehr viel aufmerksamkeit und zuwendung bindet, wenn auch keine schöne....vielleicht muß er das nicht, wenn er schon so "mehr" bekommt....

lg uli

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