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Geschrieben von sasu am 19.04.2003, 13:28 Uhr

@ jovi66...zu deinem posting von gestern: christen sind gut, moslems schlecht.....mt

hallo,

nur falls es dich interessiert. hier ein artikel der sich mit der problematik islam usw. hier i.d. brd ein klein wenig auseinandersetzt....(damit wir nicht zu einseitig denken):

An deutschen Unis sieht es mit Forschungen zum modernen Islam eher mau aus. Gelegenheit für Vorurteile?

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,232951,00.html

gruss,
sasu

 
7 Antworten:

Re: @ sasu (et.al)

Antwort von JoVi66 am 19.04.2003, 16:47 Uhr

Hallo sasu,
hab' da einen guten Artikel gefunden (s.u.), der meines Erachtens auch erklären kann, wieso im heutigen Sprachgebrauch der Islam mit einem negativen Beigeschmack behaftet ist. Viele hierzulande setzen Islam mit Fundamentalismus gleich, aber islamistische Fundamentalisten sind bei Gott nicht gleich Muslime. Doch diese Meinung hält sich hartnäckig. Wenn sogar an Universitäten ein gewisses Zerrbild vermittelt wird, wen wundert's. Ich denke das Problem liegt daran, dass man als "Normalbürger" einfach nicht den nötigen Über- bzw. Einblick hat.

http://fatih-moschee.com/14730.html?*session*id*key*=*session*id*val*

Grüsse Johanna

Re: @ sasu (et.al)

Antwort von sasu am 19.04.2003, 18:09 Uhr

hallo jivi,

sehr interessanter artikel.
ganz besonders hat mit folgendes gefallen, weil ich erst kuerzlich darauf hingewiesen habe, dass der 1. golfkrieg kurz nach fall der mauer u. dem zusammenbruch der udssr ausgebrochen ist:
Petra Kappert:
"Die westliche Welt hat ihren großen Angstgegner, den Sozialismus in Form des Kommunismus verloren, und ist auf der Suche nach einem neuen Feindbild. Es gibt eine Menge Definitionen, warum ein Feindbild existieren muß, wozu wir es brauchen. (...) >Feindbilder sind Klischees des anderen, die mehr der eigenen seelischen Stabilisierung als der realistischen Orientierung dienen

Re: @ sasu (et.al) (ups. wo ist denn der rest geblieben ???) 2. versuch.....

Antwort von sasu am 19.04.2003, 18:10 Uhr

hallo jovi,

sehr interessanter artikel.
ganz besonders hat mit folgendes gefallen, weil ich erst kuerzlich darauf hingewiesen habe, dass der 1. golfkrieg kurz nach fall der mauer u. dem zusammenbruch der udssr ausgebrochen ist:
Petra Kappert:
"Die westliche Welt hat ihren großen Angstgegner, den Sozialismus in Form des Kommunismus verloren, und ist auf der Suche nach einem neuen Feindbild. Es gibt eine Menge Definitionen, warum ein Feindbild existieren muß, wozu wir es brauchen. (...) >Feindbilder sind Klischees des anderen, die mehr der eigenen seelischen Stabilisierung als der realistischen Orientierung dienen

okay, versuch nr. 3..........

Antwort von sasu am 19.04.2003, 18:11 Uhr

hallo jovi,

sehr interessanter artikel.
ganz besonders hat mit folgendes gefallen, weil ich erst kuerzlich darauf hingewiesen habe, dass der 1. golfkrieg kurz nach fall der mauer u. dem zusammenbruch der udssr ausgebrochen ist:
Petra Kappert:
"Die westliche Welt hat ihren großen Angstgegner, den Sozialismus in Form des Kommunismus verloren, und ist auf der Suche nach einem neuen Feindbild. Es gibt eine Menge Definitionen, warum ein Feindbild existieren muß, wozu wir es brauchen. (...) >Feindbilder sind Klischees des anderen, die mehr der eigenen seelischen Stabilisierung als der realistischen Orientierung dienen

ich krieg' die krise (muss wohl an den sonderzeichen liegen) versuch 4 und dann gebe ich es auf....mt

Antwort von sasu am 19.04.2003, 18:14 Uhr

hallo jovi,

sehr interessanter artikel.
ganz besonders hat mit folgendes gefallen, weil ich erst kuerzlich darauf hingewiesen habe, dass der 1. golfkrieg kurz nach fall der mauer u. dem zusammenbruch der udssr ausgebrochen ist:
Petra Kappert:
'Die westliche Welt hat ihren großen Angstgegner, den Sozialismus in Form des Kommunismus verloren, und ist auf der Suche nach einem neuen Feindbild. Es gibt eine Menge Definitionen, warum ein Feindbild existieren muß, wozu wir es brauchen.Feindbilder sind Klischees des anderen, die mehr der eigenen seelischen Stabilisierung als der realistischen Orientierung dienen. Auf ein solches Feindbild zu verzichten, fällt einer Gesell-schaft, die mit sich selber nicht so sehr im reinen ist, sehr schwer Es muß ein neues Feindbild her. Das ist der Islam, und dafür ist er sehr willkommen.'

ich fuer mich persoenlich kann sagen, dass ich viel mit moslems befreundet war/bin und es auch bleiben werde (haenge mich ungern an auesserlichkeiten wie rasse u. religion usw. auf). von daher konnte ich auch mal "hinter die kulissen" sehen. der islam an sich ist eine sehr feine sache, solange man ihn nicht mit terroranschlaegen, krieg usw. beschmutzt. aber das gilt wohl fuer jede religion (ich erinnere a.d. kreuzzuege usw). mein schwager z.b. hatte eine zeitlang ein freundin i.d. tuerkei und war von der tuerkischen kultur usw. so begeistert, dass er sogar angefangen hat den koran zu lesen (natuerlich die deutsche fassung...aber ich schweife ab).
ich selber bin ja nun eine ziemlich "katholische" person und ich muss ehrlich sagen, dass es mir einfach ganz sauer aufstoesst, wenn ich mr. bush etwas von 'gottgegebener' freiheit erzaehlen hoere (ich werde gerade wieder stinkesauer). das regt mich echt auf. wie kann jemand im namen gottes so ein blutbad anrichten ? ich bin ja echt froh, dass der papst immer wieder betont hat, dass der krieg im irak falsch ist.
aber ich befuerchte wirklich, dass mr. bush mit diesem krieg die westliche welt u. das christentum unter ein sehr, sehr schlechtes licht stellt. und mit dieser art von christentum (kriege fuehren) kann ich mich echt nicht identifizieren.

gruss,
sasu

*freu* es hat geklappt....ot...lg,

Antwort von sasu am 19.04.2003, 18:15 Uhr

1

Re: ich krieg' die krise ( Ne , krieg' keine Krise, alles angekommen) :-o)

Antwort von JoVi66 am 19.04.2003, 20:07 Uhr

Genau, der Artikel passt zu dem "Baptistengezummsel" um Graham und die Bushclique
G Johanna

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