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Re: gibt es so wenig Nichtstudierende?

Erstens: Ich kenne ich sehr viele Ärztinnen, die Teilzeit arbeiten. Sowohl mit eigener Praxis (das geht ausgezeichnet in einer Gemeinschaftspraxis, was ja deutlich im Kommen ist), aber auch im Krankenhaus. Der Ärztemangel macht es möglich! Auch Teilzeit-Juristinnen kenne ich einige, in sehr unterschiedlichen Bereichen, wobei es da hilfreich ist, wenn man sich schon ein Standing erarbeitet hat.

Zweitens: Der moderne Hipster will seine Kinder nicht nur abends zum Gutenachtkuss gereicht bekommen. Und der Hipster an sich hat studiert. Der richtet sich sogar sein Kreativbüro im heimischen Wohnzimmer ein, damit er seine Kinder windeln und mit dem Backfiets in den Kindergarten bringen kann.

Sicher sind nicht alle Männer Hipster. Es wird noch eine Weile dauern, bis das im "Mainstream" angekommen ist. Aber ich sehe durchaus eine Bewegung in diese Richtung.

In meiner Firma sind in den letzten zwei Jahren vier männliche Führungskräfte in längeren Erziehungsurlaub gegangen. Derzeit befindet sich der Leiter der IT-Abteilung in einer 9monatigen Auszeit. Das muß man sich natürlich leisten können, deswegen macht das der Chef eher als der Angestellte, aber es ist auf der Ebene stark im Kommen.

(Ich denke dann mit Grausen an die spätere Scheidung, weil ein Kümmervater dann auf Wechselmodell und ähnlichen Mist steht, aber irgendwas ist ja immer....)

von Strudelteigteilchen am 26.09.2017, 14:25 Uhr

 

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