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Was studieren Eure Mädchen

Hallo
Was studieren Eure Mädchen bzw. möchten studieren ? Sind sie nur nach Interessen gegangen oder was später gute Berufschancen bietet?
Gruß wolke20

von Wolke20 am 19.09.2017, 10:57 Uhr

 
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*32 Antworten:

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von KKM am 19.09.2017, 13:04 Uhr

Jura soll es werden, sie ist wild entschlossen....

Danach möchte sie zum Auswärtigen Amt, mal sehen...

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von Äffchen2011 am 19.09.2017, 15:11 Uhr

Unsere Große möchte nächstes Jahr ein Studium auf Lehramt (Gymnasium, für Mathe u. Physik) starten.

Bei ihr ist es eine reine Bauchentscheidung.
Bis vor 6 Monaten war sie noch total planlos. Seitdem hat sie Nachhilfekinder und riesigen Spaß am 'unterrichten'.

Aber schon ihr Grundschullehrer hat gesagt sie könnte ne super Lehrerin werden . Da wollte die aber noch unbedingt Tierärtztin werden

Lg Mel

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von DK-Ursel am 19.09.2017, 15:29 Uhr

Hej!

ich hhabe und tue es noch meine Töchter IMMER ermutigt, nur nach INteresse zu gehen.
Wer für ein Fach brennt, ist auch gut darin, alles andere wird Durchschnitt.
Wie sich Berufschancen verändern, weiß wohl jeder - zu Beginn des Studium suchen sie das eine - und beim Ende dann nicht mehr...

Menie Tochter haben wir immer - wie sie sich auch - mit einer sprachlichen Laufbahn gesehen --- nichtunbedingt Überseter/Dolmetscher, aber auch Literatur etc. ,sie ist sprachlich immer shcon gut gewesen und ja auch zweisprachig aufgewacshen.
Aber sie hat im Sabatjahr bei einem Job in einer Firma herausgefunden, daß Jura/Management und Co ihr gut gefallen und sie studiert jetzt Jura als Fernstudium, während sie Vollzeit arbeit.
(Ich ziehe in Gedanken oft den Hut vor ihr und hätte ihr eigentlich mehr Studentenleben gewünscht.)
Ich finde nichts schlimmer als die Vorstellung, 8 Std. täglich in einem ungeliebten Beruf zu stecken.

Die Jüngste orientiert sich gerade und macht erstmal hoffentlich doch ihren Abi-Abschluß, sie hat jedenfalls wieder mit der Schule angefangen.
Was daraus wird, ahnt keiner, sprachlich sicher nichts, obwohl auch zweisprachig.
Aber DAS besgat ja nichts über Berufsinteressen.

Gruß Ursel, DK

 

Re: nach interesse

Antwort von XingXing am 19.09.2017, 15:42 Uhr

studium ist hart genug und da sollte man etwas wählen wo man durchhält..spass dran hat.
ausserdem kann keiner heute sagen was in frühestens 3 jahren noch gebraucht wird oder nicht.das kann sich ganz schnell ändern.
ich hab meiner so geraten das zu wählen worauf sie lust hat und was ihren neigungen entspricht.
seit der grundschule wollte sie unbedingt noch ein dritte fremdsprache lernen.
dann kam der tanz in dem bereich dazu,viele freunde und da hat sie sich für
ostasienwissenschaften/koreanistik entschieden.
heisst sie lernt koreanisch,chinesisch und japanisch als sprache und ausserdem wirtschaft politik kultur und geschichtswissenschaften dazu.

später ist ihr in allen richtungen dann alles offen.von der botschaft über zeitung/fernsehen,kultur,sprachunterricht geben und und und.

sie hat es kein stück bereut..allerdings ist das studium sau schwer

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von kravallie am 19.09.2017, 15:43 Uhr

meine tochter studiert Sozialwissenschaften, das WAR mal wegen Politik nicht das interessanteste, aber jetzt hat sie ihren Schwerpunkt gefunden, der sie interessiert UND der ihr lt. eigenen angaben gutes Geld bietet.
der verdienst steht bei ihr an erster stelle, denn als Verkäuferin bei c+a kann sie nicht glücklich sein.

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von bea+Michelle am 19.09.2017, 15:55 Uhr

Meine ist im Januar mit der Ausbildung fertig, fängt allerdings jetzt schon im Oktober an mit Dual Studieren(Freitags und Samstags) BWL

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von Ellert am 19.09.2017, 15:57 Uhr

huhu

meine hat BWL studiert oder wie das nun neudeutsch heisst
leider ohne viel Weitsicht, verdienst ist weniger als Ihr Freund hat mit einer ganz normalen Lehre.

Auch Nummer zwei hat wenig auf den verdienst geachtet wobei sie als Erzieher verdiensttechnisch liegt wie die studierte Große

dagmar

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von 3wildehühner am 19.09.2017, 15:57 Uhr

Ich finde, das Beides eine Rolle spielt. Natürlich sollte man Freude an seinem späteren Beruf haben, aber auch abwägen, ob man sich damit ernähren kann.
Ich liebe Kunst und male gern und auch ganz passabel, aber dennoch wäre ein Kunststudium für mich nie in Frage gekommen-außer mit viel Glück wäre ich dann nämlich sicher ein Fall für Hartz 4 gewesen. Deshalb habe ich mich für eines der anderen beiden Dinge entschieden, die mich auch immer sehr interessiert habe. Architektur und Pädagogik waren das. Ich habe mich für Pädagogik entschieden. Damit wird man zwar nicht reich, hat aber einen sicheren Job und kann sich damit auch gut über Wasser halten.
Mein jüngerer Bruder hat den Fehler gemacht, etwas zu studieren, für das er sich zwar sehr interessiert hat, aber er hat in diesem Bereich überhaupt keine Arbeitsstelle bekommen. Er arbeitet jetzt ungelernt in einer Verpackungsfabrik.

 

genau das ist der Punkt, bei Jungs wie bei Mädels

Antwort von Ellert am 19.09.2017, 16:00 Uhr

Es sollte einem liegen, Spass machen und man sollte damit überleben können.
Nur nach Interesse wird man auch nicht glücklich wenn es brotlos ist
solche Kandidaten hatte ich im Abijahrgang auch
die danach keine Stelle fanden und in den verkauf gingen...

Andererseits was zu machen was einem garnicht liegt bringt auch keine Zufriedenheit
der Mittelweg muss her
und da unterscheide ich nicht zwischen Jungs und Mädels

dagmar

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von Strudelteigteilchen am 19.09.2017, 19:15 Uhr

KindGroß studiert Wirtschaftsingenieurwissenschaften. Sie war in der Schule gut in Mathe und Naturwissenschaften, wollte aber nicht allzu "technisch" werden. Das Studium ist schwer und sie mußte sich erst durchbeißen, aber inzwischen scheint es zu laufen.

Glücklicherweise paßt das sowohl interessentechnisch als auch einkommenstechnisch. Einen brotlosen Job hätte ich ihr ausgeredet.

Was ich nicht verstehe: Ist das für Jungs und Mädchen anders? Auch Jungs sollten schauen, daß sie eine gute Balance aus Interessen und Einkommen finden.

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von Julie am 19.09.2017, 21:13 Uhr

Natürlich soll ein Kind, egal ob Junge oder Mädchen, einen Beruf ergreifen können und dürfen, der seinen Neigungen entspricht. Aber genau so natürlich soll der Beruf auch in die weitere Lebensplanung passen und nach der Ausbildung bzw. dem Studium prognostisch geeignet sein, den Lebensunterhalt zu sichern, auch (oder vielleicht sogar gerade) bei einem Mädchen.
Unsere Große fängt jetzt an zu studieren und hat hoffentlich die richtige Balance gefunden.

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von 3wildehühner am 19.09.2017, 21:20 Uhr

Das mit den Mädchen war mir beim Überfliegen der Frage gar nicht aufgefallen.
Ja, was ist denn bei Mädchen anders als bei Jungen?
Das, was ich geschrieben habe, gilt für beide Geschlechter und ich weiß überhaupt nicht, warum du hier einen Unterschied machst?

 

Re: genau das ist der Punkt, bei Jungs wie bei Mädels

Antwort von DK-Ursel am 19.09.2017, 23:07 Uhr

Ellert, ich war immer der "nach Interesse"-Typ.
Und der bleibe ich - aus Überzeugung, daß man eben bes. gut darin ist, wofür man brennt.
Und Qualität setzt sich durch - nicht immer sofort, es gibt sicher Durststrecken, aber auch die nimmt man liebe rauf sich ,wenn man weiß, wofür.
Und manchmal öffnen sich dann eben neue Wege, die einen auch interessieren, auf man eben nur so kommt.
Von daher:
Nein, ich würde niemals wollen, daß meine kinder einen Mittelweg gehen und Mittelmaß werden.
Ich vertraue darauf, daß sie ihren Weg finden ,auch wenn der fernab der ausgetrampelten Wege liegt.
Manche jobben dann sicher in ungeliebten Tätigkeiten, um sich den Luxus der geliebten (auch) zu leisten.
Manche begrenzen ihre Ansprüche (unser Dirigent, 26, lebt nur von Musik, aber eben spärlich - große Sprünge kann er nicht machen, aber er ist damit eben glücklicher als mIt Haus, Auto und Urlaub im Hotel Ob seine Eltern das toll finden? Keine Ahnung - vermutlich hätten sie ihn auch lieber in gesicherteren Verhältnissen gesehen, aber er ist glücklich - will man mehr für sein Kind?)l.

Zumindest wer sein Kind einmal (fast) hat untergehen sehen, wer erlebt hat, wie es vor Mutlosigkeit und Aversion bis zu Haß in eine best .Richtung ging, der wünscht sich das nie zurück.
Und wer weiß, wie schon ein Beruf, ist der Freude macht, der wünscht seinem Kind nichts anderes. .

Ich wünsche meinen Kindern eine Arbeit, die ihnen Luft und Geld zum Leben gibt, aber vor allem eben Spaß macht, das vor allem - meine Erfahrung in einem langen Leben mit viel finanziellen Engpässen, auch schon im Elternhaus, ist eben:_
es geht immer irgendwie, wenn man den Mut, die lust, den Elan nicht verliert.
Und DAS geht eben leichter mit dem Job, dem Beruf, der Arbeit, die täglich neu Spaß macht.
Und wenn "Indischer Tempelbau als Studienfach angeboten wird, gibt es wohl irgendwo auch Verwendung dafür - zumindest als Professor, wenn der alte abtritt. .
Gruß Ursel, DK
P.S.: Meisten findet sich ja zum Glück etwas, was weder das eine noch das andere Extrem ist - nur anmahnen, erwarten, würde ich nur das eine Extrem.

 

da ticken wir halt anders

Antwort von Ellert am 20.09.2017, 6:36 Uhr

huhu

mit 26 mag vieles auch noch anders zu sehen sein als mit 40 oder 50
wenn ggf Frau und Kinder dazukommen
oder bei einer Frau Mann und Kinder
dann hat man ne ganz andere Verantwortung im Leben.
Ein Haus braucht man nicht zwangsläufig aber eine angemessene Wohnung
evtl ein Auto etc.
Oder Berufe die man nur bis zu einem gewissen Alter machen kann
hier gerade im Blick der Tauchlehrer, sicher toll und nach Intersse
aber keine Idee bis zur Rente sein Leben mit Familie zu finanzieren.

Und einen Traumjob zu haben und Abends Regale bei Aldi einzuräumen wäre keine Perspektive die ich meinen Kindern anraten würde.


dagmar

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von Wolke20 am 20.09.2017, 7:26 Uhr

Da Jungen ja meistens andere Studiengänge wählen z.B Maschinenbau habe ich speziell bei den Mädchenmüttern nachgefragt.

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von Graupapagei3 am 20.09.2017, 8:20 Uhr

Sie macht nächsten Sommer Abi und es soll wohl Medizin werden. Sie möchte das schon lange und arbeitet auch hart dafür - mal schauen - in einem Jahr weiß ich mehr, wie es nun weitergeht.

Der Große Bruder studiert dual im Bankbereich. Ist absolut keine Welt - wir können es alle nicht nachvollziehen, aber er ist da wirklich gut und konnte sich den Arbeitgeber aussuchen.

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von 3wildehühner am 20.09.2017, 8:42 Uhr

Ich kenne durchaus Frauen, die Maschinenbau studieren-hier in der Nähe ist eine sehr renommierte TH.
Ich mag dieses Schubladendenken überhaupt nicht.
Es gibt viele Frauen, die sich für technische Berufe interessieren!

 

Re: genau das ist der Punkt, bei Jungs wie bei Mädels

Antwort von Strudelteigteilchen am 20.09.2017, 10:01 Uhr

Die Sache ist halt die: Wenn man das Hobby zum Beruf macht - was macht man dann zum Ausgleich?

Ich prügle meine Kinder sicher nicht in einen Beruf, den sie von Herzen hassen, nur weil er gut bezahlt ist. Aber ich mache darauf aufmerksam, daß die finanzielle Anerkennung durchaus ein Faktor ist, der auch die Zufriedenheit im Beruf fördert.

Mit 26 kann man noch idealistisch sein. Mein Cousin ist Musiker. Angefangen hat er mit Idealismus und Elan. Glücklich ist er dennoch nicht geworden. Jetzt ist er 60. Seine Mutter hat ihn und seine Familie zeitlebens finanziell unterstützt. Derzeit befindet er sich mit Burnout in der Klinik. Die finanziellen Probleme, dazu die fehlende Distanz zum Beruf und der fehlende Ausgleich - irgendwann war es zu viel. Und rententechnisch sieht es ganz mau aus. Er wird sich sein Beruf-Hobby nicht mehr leisten können, aus dem profanen Grund, weil das Klavier nicht in die winzige Wohnung paßt, die er sich mit seiner winzigen Rente (eh schon gering, zusätzlich vermindert durch die abzusehende Frührente) noch leisten kann.

Wenn man einen Beruf ergreift, den man "nur okay" findet, dann hängt das Herzblut nicht am Broterwerb, was Vorteile hat. Und wenn der Job dann gut bezahlt ist, kann man sich ein Hobby leisten, oder zwei. Man arbeitet schließlich, um zu leben - und lebt nicht, um zu arbeiten. Eine Erkenntnis, die leichter zu erringen ist, wenn Beruf und Herzblut nicht zusammenhängen.

 

P.S.

Antwort von Strudelteigteilchen am 20.09.2017, 10:57 Uhr

Wenn jemand wirklich absolut und unabänderlich für etwas BRENNT, dann wird man dem mit ein paar elterlichen Bedenken den Beruf nicht ausreden können. Ich glaube nur, daß die allermeisten jungen Menschen nicht "brennen", sondern zwischen ein paar potentiellen Ausbildungsgängen schwanken, die alle irgendwie interessant klingen und zu den Interessen und Talenten passen. Und da würde ich eben immer dazu raten, den am wenigsten brotlosen zu wählen.

Was hättest Du denn getan, wenn eine Deiner Töchter mit 15 die Schule geschmissen hätte, um Model oder Youtube-Star zu werden? Zugeschaut, weil das Kind da so doll für brennt? ICH hätte das Kind auf den Pott gesetzt und die abzusehende Brotlosigkeit dieses Unterfangens aufgeführt.

(Der Sohn meines Lebensgefährten strebt genau das gerade an: Youtube-Star will er werden. Ja, dafür brennt er. Ich finde es, einerseits, toll, wie begeistert und durchaus kenntnisreich er darüber referiert. Aber daß er dafür alles hingeworfen hat, finde ich dann doch nicht wirklich unterstützenswert. Leider denkt die Mutter da eher wie Du: Er will es doch so unbedingt, und ein Job soll doch Freude machen. Je, nun....)

 

Re: P.S.

Antwort von kravallie am 20.09.2017, 12:31 Uhr

*Leider denkt die Mutter da eher wie Du: Er will es doch so unbedingt, und ein Job soll doch Freude machen. Je, nun....)*


klar, der vater zahlt ja bestimmt liebend gerne...

des hausfreunds mutter hat auch sehr lange dafür gezahlt, dass ihr sohn unbedingt Anlageberater werden mußte. seit sie das nicht mehr tut, lebt er im männerwohnheim.
das ist nicht das, was sie sich für ihren sohn gewünscht hat, aber noch weniger wünschte sie, dass sie dafür brennt, dass er mal gebrannt hat.

schönes Wortspiel.

 

Re: da ticken wir halt anders

Antwort von DK-Ursel am 20.09.2017, 12:58 Uhr

Schon wieder von einem extrem ins andere.
Und wie ich - wie ich fand - versöhnlich schrieb - sind ja die meisten Berufsträume unserer Kinder nicht zu weit von Realitäten entfernt.
ABER:
Ich würde natürlich auch keniem Kind sowas ANRATEN.
Wos teht das?
ich ermutige ie allerdings, nach Neigung Fächer zu wählen (Schule) und Studiengänge/Ausbildungen zu suchen, wo sie sich wohlfühlen und glücklich werden können.
Vielleicht, weil ich weiß, was es heißt, junge Menschen mit Depressionen zu sehen - welches zwar ein anderes Extrem ist, aber eben sehr häufig vorkommt neuerdings.
Und weil ich weiß,d aß die falsche Schule - wie dann nicht erst der falsche Beruf - krankmachen kann!
Und weil ich weiß, daß ich Motivation in junge Menschen nicht einpflanzen kann, die muß von innen kommen --- und dann wird es auch was.
Und vor allem habe - hier in DK ? - gelernt, daß meine Kinder nicht zu meinen Prämissen und nach meinen Vorstellungen glücklich werden.
(Plus daß mein Einfluß manchmal arg begrenzt ist...)

Meinen Beruf habe ich auch nicht danach ausgesucht, wie familienfreundlich er war (dabei hat mich im Informationsgespräch die Bibliothekarin noch gebeten, dazu Stellung zu nehmen - aber kein 19J. denkt daran!) und hätte ich auf mehr Verdienst geschielt, wäre ich wohl mit ähnlicher Ausbildung Lehrerin geworden..

Von daher kann ich damit leben,d aß meine Kinder sich nach Lust und Laune und nicht Kontostand entscheiden - und ggf. auch später nochmal umsatteln, wei les heutzutage sowieso eher selten ist, im selben Beruf - schon gar ohne Weiter- und Fortbildung zu bleiben.
Da gibt es dann doch viele Türen ,die wir gar nicht kennen udn die sich dann öffnen und zu Spezialisierungen führen, die vorher gar nicht gewünscht und/oder
möglich sind.

Daß ich als mutter natürlich möchte, daß meine Kinder ihr gesichertes Auskommen haben, glücklich werden und und und --- ist klar.
Das tun wir alle.
Nur der Weg dahin ist oben anders als wir planen und wünschen --- dennoch der richtige!


Gruß Ursel, DK

 

Noch gar nichts, aber...

Antwort von Sabet am 20.09.2017, 17:07 Uhr

... ich habe zwei Töchter, mal sehen. Die eine wird Abi machen, die andere eher nicht.
Was mir hier (wieder mal) auffällt, ist dieses Pauschale: für den Beruf brennen oder ihn ungeliebt machen, schreibt jemand. Die aller- allermeisten Berufe macht frau zwischendrinn. Und Mann auch
Und: Das Geld, wir leben nunmal im Kapialismus, halte ich für sehr wichtig. Spätestens nach ein paar Jahren merken das Viele, die nach dem Motto "egal was ich verdiene, hauptsache es macht Spaß" etwas gelernt haben. Mir war das Geld immer wichtig, ist es auch heute noch und ich sage meinen Mädchen, dass sie darauf auch (nicht nur) achten sollten.

Drei Aspekte, finde ich sind für Frau wichtig, und zwar alle drei gleich wichtig:
Interesse - Verdienst/Aufstieg - Familienkompatibilität.
Gruß
Sabet

 

Illustration und Animation...

Antwort von sun1024 am 20.09.2017, 20:37 Uhr

... in den Niederlanden.
Ja, es ist nicht so sehr sicher, dass sie da auch einen gut bezahlten Job finden wird.
Aber wenn ich sehe, wie unglaublich glücklich (und trotzdem bodenständig) sie mit dem Studium ist, ist das für jetzt das richtige.

Wir haben ihr ausführlich vorgelebt, dass man den Job und auch die Ausbildung im Zweifel nochmal wechseln kann, wenn es einen wichtig genug ist. Ob es dazu kommt, und sie dann noch ein Zweitstudium in ihrem anderen und Broterwerbs-freundlicheren Interesse Genetik/Biochemie macht, oder ob sie in ihrem Bereich glücklich wird, oder ob es ganz ganz anders kommt, müssen wir wohl abwarten.

Beim Sohn war das Haupt-Interesse (Wirtschaftsinformatik) eh sehr Broterwerbs-freundlich, da kann man noch eine Runde entspannter sein.

LG sun

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von lisi3 am 21.09.2017, 12:46 Uhr

Kann ich bestätigen. Die Tochter einer Bekannten, selbst Ingenieurin, studierte irgendetwas typisch "männliches" (mit viel Mathematik;-)).
Dafür wird einer meiner Söhne wahrscheinlich (wenn es so bleibt) irgendetwas im pädagogischen Bereich studieren oder Erzieher werden. Die Verdienstchancen sehen da eher ungünstig aus, aber wenn es "sein Ding" ist, werde ich es ihm bestimmt nicht ausreden.
Einer meiner Söhne studiert, trotz akzeptablem Abitur, gar nicht, sondern macht eine Berufsausbildung.
So müssen sie eben alle ihren Weg finden, ich berate zwar, wenn sie mich fragen, so gut ich kann, aber entscheiden kann ich für sie nicht. Manchmal nehmen die Kinder einen ungewöhnlichen Weg, eine Sackgasse oder einen Umweg. Ich versuche mich da in Geduld zu fassen und nicht panisch zu werden .

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von Emmi67 am 21.09.2017, 15:38 Uhr

Bei uns: Nur nach Interesse, Jungen genauso wie Mädchen. Warum erwähnst du das Geschlecht, meinst du, bei Jungen wäre etwas anders?

 

Sabet - danke.

Antwort von DK-Ursel am 22.09.2017, 10:09 Uhr

Danke, dass es auch mal jemand anderes sagt, denn mich stört diese extreme Ausrichtung in jedem Thema.
Wer genau liest, liest bei mir, meiner Erinnerung nacvh sogar 2x, daß die meisten Berufe und Wünsche dahin eben auch irgendwo ihren Mann/ihre Frau ernähren.
Selten ist es so, daß ein Kind einen Beruf ergreift, in dem es niemals zu Potte kommt - und was ist das schon?
Dass es Durststrecken gibt, kann einem auch überall passieren, und vorhersehen, was wann wie wo wieviel gefragt ist -- -das klappte schon zu meinen zeiten nicht.
Erst Lehrermangel, dann Lehrerschwemme .
Allerdings rate ich eben meinem Kind ganz sicher nicht zue inem Fach, i ndem es (nach derzeitiger Voraussicht) Karriere machen kann oder Geld scheffeln kann ,wenn es doch so gänzlich unbegabt/uninteressirt (oft aus einem Stamm heraus kommend) ist.
Das wird nichts.

Ich hörte mal eine Schauspielermutter sagen, niemals würde sie ihrem Kidn ihren Beruf empfehlen, obwohl es für sie der schönste Welt sei.
Aber es sei eben hart und oft brotlose Kunst und daher keinem zu empfehlen.
Aber wenn ihr Kind den innigen Wunsch habe, würde sie es unterstützen,denn sie wisse auch w,ie es ist, für eine Sache zu brennen und nichts anderes tun zu wollen.

So, genau so, unterstütze ich meine Kinder auch, wobei ich vn Bibliothekarin nicht so dringend abraten würde - man wird nicht reich, aber man kann davon leben. Familienkompatibel ist er oft nicht. Aber wie ich auch schon schrieb ,interessierte mich das mit 19 ebenso wenig wie meine Töchter jetzt.
Und welcher Beruf fällt dann oft raus?
Alle Pflegeberufe wie eben alles mit Schichtdiensten -- naja, da denke ich eigentlich:
Man muß sehen ,wie es dann kommt, und sich einrichten.

Aber jedenfalls danke für die Lanze, die Du gegen den Forums"Extremismus gebrochen" hast, ich versuche es auch oft, weil ich finde, die Welt bietet einiges mehr als nur die eine oder die andere Seite.
darunm s.o.
Gruß Ursel, DK.

 

Ursel, das ist nicht fair

Antwort von Strudelteigteilchen am 22.09.2017, 11:54 Uhr

Keiner, wirklich KEINER hier prügelt sein Kind in ein Medizinstudium, wenn es doch kein Blut sehen kann, oder macht ähnlichen Blödsinn. Du wirfst "uns" vor, Dich in eine extreme Ecke zu rücken, und tust doch das gleiche.

Natürlich sind Talente, Interessen, Kompetenzen wichtig. Aber - das schrieb ich oben schon, das hast Du aber scheinbar geflissentlich überlesen - meistens ergeben diese kein absolut eindeutiges Bild, und dann hilft ein Blick auf die Verdienstmöglichkeiten bei der Zielfindung. Und - auch das schrieb ich schon: Wenn jemand wirklich für etwas brennt, dann habe ich als Mutter sowieso verkackt, dann rede ich gegen eine Wand. Aber, realistisch: Ich kenne vielleicht zwei oder drei Jugendliche, die für einen Beruf brannten und für die kein anderer Job in Frage kam. (Bei einer, die Schauspielerin werden wollte, ging das übrigens gründlich schief. Sie hat, nach unzähligen Ablehnungen von allen deutschen Schauspielschulen, mit Ende 20 endlich eine Ausbildung gemacht, um ihren Eltern nicht mehr auf der Tasche zu liegen. Und, stell Dir vor: Sie ist sogar glücklich damit. Es ist ein tolles Gefühl, die Miete mit eigenem Geld zu bezahlen.) Der Rest kann sich nicht entscheiden und ist froh, wenn Muddi Argumente beisteuert.

Du tust das, was Du anderen vorwirfst. Bäh!

 

Re: Ursel, das ist nicht fair

Antwort von DK-Ursel am 22.09.2017, 17:24 Uhr

ja so ist das,, wenn einem Extremismus auf die Nerven geht.
Und wenn das alles so nach Talenten und so wenig nach Verdienst ausgerichtet istr - was ich ja übrigens in der Tat auch bezweifelte - zumindest, wenn die kinder wählen und die Mütter NICHT bestimmen - dann wundert mich der Widerspruch zu meinem Einwurf, daß ich nun mal meine Kinder mehr zu ihren Talenten ermutigt habe als dem Schielen nach dem Geld, doch eher sehr.
Dann wären wir doch einig - wo ist das problem?

Dann hätte das ja auch so stehen bleiben können, aber dem wurde doch mehr oder wenig heftig widersprochen, --- da darf ich mich dann wohl auch der anschließen, die anmahnt, daß es eben selten so extrem ist und zum andern eben meistens anders kommt als man denkt.

Letztendlich scheinen wir einig zu sein - allerdings wohl eher nicht in der Definition des Begriffs "fair", denn in meinen Augen ist es nicht fair, das eine Extrem zu proklamieren und dem, die ihm widerspricht, dann das andere vorzuwerfen.
Fair ist es nach meiner Definition auch, den Gesprächspatrner trotz anderer Meinung zu respektieren - ich denke, ich gehe mit anderen Meinungsinhabern respektvoll um und haue ihnen auch kein babyhaftes "bäh" an den Kopf - Argumente sind was anderes.
Aber jeder wie er kann und möchte.

Dabei belasse ich es hier, wir hatten das schon öfter und ich werde da auch nicht mehr anders denken - schon gar nicht mit erwachsenen Kindern, die ihren Weg wohl allein finden.
Es ist ihrer, nicht meiner.

Das zu verstehe und zu respektieren ist mir anfangs auch schwerer gefallen - hier habe ich es gelernt.

Gruß Ursel, DK

 

Die Frage nach den Mädchen...

Antwort von momworking am 25.09.2017, 18:47 Uhr

Ich kann sie verstehen!

Als ich damals im Abi steckte, wollte ich UNBEDINGT und SEHR DRINGEND im Hotelfach arbeiten.
Ich konnte mir nichts anderes vorstellen, habe Praktika absolviert, um sie bei Bewerbungen vorlegen zu können und meine Chancen zu erhöhen.

Leider war dieser Berufswunsch bei meiner Familie komplett aus der Art geschlagen.

Das Ende der Geschichte ist bekannt: Ich studierte ganz flott in Regelstudienzeit Lehramt, sofort danach Ref und da stehe ich nun.

Ich war halt die Älteste, kann verstehen, dass meine Eltern wollten, dass ich schnell mit einem Studium abschließe und dann auch entsprechend Geld verdiene und jederzeit finanziell für mich alleine sorgen kann, abgesichert bin und einen familienvereinbaren Beruf habe.

Ich bin heute zufrieden mit meinem Beruf und glücklich, dass ich das tun kann, was ich tue und ich bilde mir ein, leidlich erfolgreich zu sein. Aber die Frage bleibt: Was wäre gewesen, wenn???

Neulich in der Bahn hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem jungen Mann. Er erzählte mir von seinem Studium (Kunst und Kultur) und ich sagte, dass seine Eltern sich doch bestimmt über seinen beruflichen Werdegang etwas Sorgen machen würden, ob er später mit seinem Abschluss finanziell auf eigenen Beinen stehen kann.

Dieser wirklich smarte junge Mann sagte zu mir: "Wissen Sie, ich bin wirklich GUT in dem was ich tue. Ich habe bereits jetzt Jobangebote, die keineswegs schlecht bezahlt werden würden. Und immer wieder wird mir gesagt, dass junge, ambitionierte Menschen wie ich überall eine Chance haben werden, in jeder Branche, denn Engagement zahlt sich IMMER aus."

Wenn man von dieser Aussage mal eine Spur jugendlichen Enthusiasmus abzieht, bleibt immer noch eine Menge Wahrheit dabei:

Ambition, Engagement, Disziplin, gutes Benehmen und harte Arbeit zahlen sich in jeder Branche aus. Das glaube ich allerdings auch.
Daher bin ich extrem gelassen, auf was die Wahl meiner Tochter fallen wird. Sie wird sicherlich schnell merken, wie wichtig das oben Genannte ist.
Ich hoffe, dass sie die Erfahrung machen wird, dass sie überall erfolgreich sein kann und ich hoffe, dass ich es schaffe, bei ihrer Auswahl bestenfalls zu beraten, keinesfalls zu empfehlen oder gar zu drängen.

Wir werden sehen ;-) Es bleibt spannend ;-)

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von liebesblind am 27.09.2017, 22:13 Uhr

Psychologie.

Dazu Werkstudenten-Tätigkeit in einem großen Industrie-Unternehmen in dem Bewusstsein, dass zig-Tausend-Euro notwendig sind, um den Traum einer eigenen (Jugend/Kinder-Psych.)Praxis zu leben.

Soll ich den Traum zerstören oder sie einfach mal machen lassen?

Ich denke, mit ein wenig Enthusiasmus und Stärke finden die alle ihren Weg, und wenn sie nicht genug verdienen, dann ist es an IHNEN, neue Wege zu gehen.

 

Re: Was studieren Eure Mädchen

Antwort von Humulus_Lupulus am 02.10.2017, 16:21 Uhr

Ah, die negative Selektion der deutschen Bildungslandschaft. Die Dümmsten und diejenigen die nicht wissen was sie wollen studieren "halt mal Lehramt."

Somit kann das Gegackere in den "jüngeren" Foren munter weiter gehen ...

 

Re: Pharmazie

Antwort von Cata am 10.10.2017, 17:23 Uhr

Weil sie in den Naturwissenschaften und speziell in Chenie gut ist und keine Bock auf Medizin hatte.

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