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dress code.. hänge mich mal dran

Hallo..
Ich hab auch ne Frage..
Unser Sohn hat eine Einladung zum
Bewerber Vormittag..bei einer gr Firma
Zum Industrie Kaufmann. ..
..




Bekleidungs technisch..

Dunkle Jeans neu
Dazu ein schönes t shirt..
U adidas Schuhe.
..
Meint ihr des geht..
Oder eher Hemd ??
...
Er hat da schon Praktikum gemacht u niemand ist
dort edel angezogen..
Eher leger..

Danke svhon mal..:-)

von Smudo am 19.08.2017, 22:54 Uhr

 
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*15 Antworten:

Re: dress code.. hänge mich mal dran

Antwort von Julie am 20.08.2017, 8:54 Uhr

Wenn das T-Shirt nicht zu grell gemustert ist oder blöde Sprüche hat, also eher schlicht ist, ist das doch völlig okay.
Besser ein T-Shirt, in dem er sich wohlfühlt und authentisch ist, als ein Hemd, in dem er " verkleidet" wirkt.
Man merkt den Kandidaten schon an, ob sie sich in ihrer Kleidung wohl fühlen.
Ich begleite seit über 10 Jahren in unserer Behörde die Auswahlverfahren und man merkt schon, wenn "Mutti" die Klamotten ausgesucht hat. Und wir haben noch keine Kandidaten abgelehnt, die T-Shirt statt Hemd trugen.

 

Re: dress code.. hänge mich mal dran

Antwort von Ellert am 20.08.2017, 10:33 Uhr

huhu

wenn er da schon bekannt ist würde ich nicht extra ein Kurzarm-Hemd kaufen
da ist er im Gedächtnis mit seiner Art nd Leistung.

Wäre ich neu irgendwo würde ich schon ein kurzärmliges Hemd anziehen.
Der erste Eindruck zählt halt..
Kind groß hatte diverse Vorstellungsgespräche Bankkauffrau da kamen alle im Anzug und Kostüm
und sahen ( fand ich, beim einen hatte ich aussen gewartet) verkleidet aus
sind ja ganz junge Menschen die bisher sowas selten tragen....

LG dagmar

 

Re: dress code.. hänge mich mal dran

Antwort von Maxikid am 20.08.2017, 10:54 Uhr

Ich pers. fände eine langärmeliges Hemd schöner als ein kurzes und dazu ein schwarze /dunkle Stoffhose? Muss ja nicht ein ganzer Anzug sein, obwohl ich das eigentlich immer gut finde...LG maxikid

 

Re: dress code.. hänge mich mal dran

Antwort von +sumsebiene+ am 20.08.2017, 12:00 Uhr

hänge mich auch noch dran. auch durch das Posting drunter..

mein Sohn hatte letzte Woche auch einen Termin zum Bewerbungstest als Verwaltungsfachangestellter bei der Stadt hier.. wurde bei uns in der Schule eines Berufskollegs durchgeführt..

Obwohl ich wirklich der Typ bin, die vorher WOCHENLANG sich Kopfzerbrechen macht, was man am besten wie anziehen könnte, habe ich mir da gar keine Gedanken gemacht.. war zufälligerweise ein ziemlich heißer Tag, Kind zog ordentliches T-Shirt, helle Sommerhose und Turmschuhe an.. dazu einen Rucksack mit Unterlagen, die ermitbringen sollte..

als ich dann das Posting unten gelesen habe, von wegen "Dresscode" für Eignungstest, muss ich zugeben, das ich leichte Panik verspürte, weil mein Kind evtl. nicht richtig gekleidet sein könnte.. (wie gesagt, gepflegte Sachen aber nunmal normale Sommersachen, die er auch so gerne anzieht) ..

Darauf habe ich ihn natürlich gefragt WAS denn die anderen anhatten.. waren wohl etwa 40Leute, bis auf 4 waren alle etwa in seinem Alter.. alle hatten neue/gepflegte Sommersachen an.. keiner war extra "von Mama feingemacht"..

seine Meinung war dazu.. in seinen Sachen hat er sich wohl gefühlt, nicht verklediet, nicht zu "Steif".. hat sich keine Gedanken daher darüber gemacht, wie er wirkt und konnte sich komplett darauf konzentrieren auf den Test..

so werden wir es auch machen bei den Einstellungsgesprächen.. was bringt es mir, wenn ich meinen Sohn dan hinschicke, und ihn Verkleide, wie "Mama es gerne hätte" er daruch unsicher wird, sich nicht wohlfühlt.. klar, oderntlich gepflegt, natürlich nicht die letzten abgewetzten Kleidungstücke.. aber trotzdem er selbst..

ich denke - und so laß es sich ja auch in dem einen Posting hier im Strang - jedr AG weiß, das es sich bei den Verstellunggesprächen um Schüler handelt, die sowieso nervös sind, und dann in Verkleidung sicher noch unsicher werden..

 

Fragt sich halt wie ds später wird

Antwort von Ellert am 20.08.2017, 13:12 Uhr

Wenn jemand als Bankkaufmann Anzüge hasst aber jeder ind er Bank so rumläuft
dann wird er sich das Leben lang verkleidet fühlen.
Ich arbeite in einer behörde zB
da haben die Männer Hemden an und ich käme nicht auf die Idee
in einer Jeans arbeiten zu gehen und das obwohl ich keinen aussenstehenden Publikumsverkehr habe.

Ich würde mich drum bei den Gesprächen ( nichts tests) dem anpassen was mich später erwartet.
Also auch im Umkehrschluss mich nicht im Anzug als Automechaniker bewerben.

So oder so müssen die jungen Leute Erfahrungen machen, fast alle haben nicht das Glück den ersten Job zu bekommen auf den sie sich bewerben
und das liegt nie an den Klamotten sondern dann halt am gesamtpaket. Bedeutet ja nicht dass sie schlecht waren sondern halt genau da einfach nicht hinpassen,
auch wenn das dann frustig ist


dagmar

 

Re: dress code.. hänge mich mal dran

Antwort von dhana am 20.08.2017, 13:15 Uhr

Hallo,

es kommt doch darauf an, wofür sich beworben wird.

Unten ging es um ein duales Studium, für einen Bereich in dem es auch um Führungsverantwortungen gehen wird.
Da kam keiner zum Assessment im T-Shirt - sondern Sakko und Hemd war Standard, viele sogar im kompletten Anzug.
Das hat nur bedingt mit verkleidet fühlen zu tun - wenn man sich da soo verkleidet fühlt, ist das vielleicht ja auch nicht der richtige Job - in dem würde man sich dann ja auch nie wohl fühlen.

Die Kleidung muss einfach auch zu dem passen, für das man sich bewerben will - bzw. wo man später arbeiten will. Wenn man sich in einer Bank bewirbt ist das anders, als wenn man sich als Mechatroniker bewirbt.

Gruß Dhana

 

Re: dress code.. hänge mich mal dran

Antwort von DK-Ursel am 20.08.2017, 14:59 Uhr

Hej!

Tochter war gestern zu Besuch.
Sie ists, elbst erst 24, schon seit einiger Zeit in einer IT-Firma für die Einstellungen zuständig und meinte, wer da zu klocker in Freizeitkleidung kommt, hat schon schlechte Karten.
Man - auch sie - legt u.a. Wert darum, daß man an der Kleidung sieht, daß jemand sich für das Bewerbungsgespräch Mühe macht, sprich es ernst nimmt.
Und dies, obwohl hinterher die Kleidung in der Firma locker ist und alle im Kundendienst deutlich jünger sind als die Chefs.
Ob das T-Shirt also ernsthaft genug wirkt, kann ich nicht beurteilen -- auf keinen Fall ginge in dieser lockeren (dänischen!!!)= nochmal lockerer? Firma aber Freizeitkleidung zum Vorstellungsgespräch, und dies, obwohl die jungen Leute eben um die 18/20 sind.

Von daher --- es kommt auf´s Hemd an - ich keinen einen jungen 20J. in einer IT-Firma, nicht gelernt, 2. Sabbatjahr, der im "Yuppie-Outfit" zur Arbeit erscheint:
weißes Hemd, schwarze Hose, schwarzes Sakko --- zuhause ist der Knabe alles, aber kein Yuppie - nur:
Dort ist das eben angesagt.

Gruß Ursel, DK

 

Definiere "Freizeitkleidung"

Antwort von Julie am 20.08.2017, 23:24 Uhr

Ein Bekannter (Versicherungskaufmann im Innendienst) erzählte mal, dass bei seinem (damaligen) Arbeitgeber "Freizeitkleidung" bedeutete, dass das Hemd nicht schneeweiß sein musste (dezente ! Farben waren erlaubt) und ohne Krawatte getragen werden durfte.
Aber natürlich mit Sakko (Jackett).
Das war der "Casual Friday" dort ...

 

Re: Definiere "Freizeitkleidung"

Antwort von Maxikid am 21.08.2017, 8:48 Uhr

Ich war auch mal ein paar Jahre bei einer Versicherung angestellt, im Innendienst. Anzug war immer Pflicht. Einmal hatte ich es gewagt, ich war sehr schwer Erkältet, eine Anzugshose mit Hemd und Cardigan anzuziehen. Böser Fehler, ich musste sofort zum Chef. Dieser fragte mich, ob ich Freizeit hätte....Ich würde auch sagen, je nach Branche, dass ein Anzug niemals verkehrt ist...Mein Mann achtet bei Einstellungsgesprächen auch drauf.....

 

Re: Definiere "Freizeitkleidung"

Antwort von DK-Ursel am 21.08.2017, 12:15 Uhr

Hej!

da es sich bei meiner Tochter meistens um den Kundenservice in einem dän. (!) IT-Unternehmen handelt, wo viele junge Leute angestellt sind, dachte ich wie wie sie auch an deutliche Freizeitkleidung:
also Jogginganzug, Schlappen o.ä. -- aber junge Leute frisch von der Schule, die noch nie einen Joib hatten (ihr Alptraum) scheinen in der Tat manchmal so aufzutauchen nach dem Motto:
Mich sieht da ja am Telefon eh keiner.

Später mag das noch angehen, da ist die Firma wohl locker, DK eben, aber beim Vorstellungsgespräch will meine Tochter zumindest sehen, daß sich jemand nachdem Laufen oder Fußball oder TV-Lümmeln umgezogen hat
Anzug muß es nicht unbedingt sein, aber eben: "offiziell" und seriös.

Wie gesagt, ein junger Mann im Bekanntenkreis arbeitet ni einer ähnlichen Firma und kommt wirklich schnieke daher, wenn er von der Arbeit kommt, so heftig kleidet sich mein "Schwiegersohn" in (höherer) Position nicht.
Trotzdem hat auch er natürlich keine "Freizeitkleidung" im dänischen Sinne an.

Gruß Ursel, DK

 

Re: dress code.. hänge mich mal dran

Antwort von Julia+Christopher am 21.08.2017, 12:26 Uhr

Ich halte ein T-Shirt für ein Bewerbungsgespräch als Kaufmann nicht für angemessen. Auch wenn der Dresscode im Unternehmen in der täglichen Arbeit legerer ist, so ist ein Bewerbungsgespärch doch noch einmal etwas anderes.

Mein Sohn hat heute Einstellungstest. Wir wissen, dass dieser nur von am Rechner absolviert wird ohne direkten Kontakt zu Entscheidern etc. Trotzdem hat eine ordentliche Stoffhose, schwarze Schuhe und farblich passendes Hemd an.

Sollte er eine Runde weiter kommen, so ist in der nächsten Runde Anzug, Hemd und Krawatte angesagt.

LG

 

Re: Definiere "Freizeitkleidung"

Antwort von 2auseinemholz am 21.08.2017, 13:05 Uhr

... ja genauso würde ich auch "Freizeitkleidung" im beruflichen Kontext definieren.

 

Nachtrag

Antwort von DK-Ursel am 21.08.2017, 13:16 Uhr

Ich glaube, (bei) meiner Tochter kommt es darauf an, daß man merkt:
Jemand nimmt diese Bewerbung, also auch die Anstellung ernst, obwohl es letztendlich nur ein Übergangsjob sein wird, was beide Seiten so sehen und wissen.
D.h. man weiß als gerade-Abiturient nicht unbedingt, was die dort alle anziehen oder nicht. Wie auch?
Aber es sollte einfach deutlich sein, daß man sich Gedanken zum Outfit gemacht hat, daß man seriös auftritt (das würde ich auch auch für einen Mechanikerjob in Betracht ziehen, ohne daß dies ein Anzug dokumentiert) und daß man nicht flapsig mit einer kommste-heut-nicht-kommste-morgen-Haltung auftaucht.

Gleichermaßen bekam sie öfters keine Antwort auf ihre Einladungsmails zum Vorstellungsgespräch.
Einer der Kollegen meinte dann wohl: SMS, die jungen Leute schauen eher ins Telefon als auf dem Mail-Briefkasten.
Aber für sie ist das eben eine Branche, die u.a. sehr mit E-Mails arbeitet, die Bewerbung kam ja auch per E.mail --- wer also ernsthaft an der Bewerbung und ihrem Erfolg interessiert ist, schaut in den Briefkasten ,auch wenn er es sonst NIE tut. Wenn nicht: Pech gehabt.
Diesen Leuten läuft sie jedenfalls nie hinterher, die sind abgehakt.

Für die,die meine Tochter einstellt, ist es meistens nur ein Job im Sabbatjahr, bis sie dann doch weiterziehen ins Studium oder eine richtige Ausbildung.
Trotzdem wollen sie eben engagierte Mitarbeiter, und da zählt nicht nur das Fachliche, sondern, wie Ellert auch schrieb, der Gesamteindruck.
Dabei dann weniger, daß die Kleidung ein Anzug oder Kostum ist - das erwartet da sicher kaum eine von einem Abiturienten, aber daß man sieht:
Hier bemüht sich jemand, hier macht sich einer Gedanken, wie er gut ankommt, hier überläßt jemand es nicht dem Zufall, welchen (ersten) Eindruck er / sie macht.

Darum kann das ja sehr unterschiedlich sein:
bei solchen jungen Leuten können dann gepflegte Jeans mit einem ordentlichen, auch dezent gemusterten Hemd genauso richtig sein wie beim Bewerber für den Bankjob der Anzug mit Schlips.

Wenn ich mich für einen Job als Deutschlehrer bewerbe, ziehe ich nichts Dolles an, sondern,das, was ich auch im Unterricht trafen würde - womit ich also die Firma, die Institution oder für wen ich gerade arbeite, vertrete, repräsentiere und wie ich gleichzeitig von meinen Schülern wahrgenommen werden möchte.
DIESE Gedanken soll der, dem ich im Vorstellungsgespräch treffe, eben irgendwie an den Klamottens püren.
Dito Bibliotheksjobs - wenn ich dann später an einem 10stündigen Arbeitstag keine hochhackigen Schuhe trug wie beim Vorstellungsgespräch - geschenkt.
Aber daß ich in etwa den Kleiderstil durchziehe = vom Publikum gesehen werde, die Stadt(Bücherei) repräsentiere, mit dem ich beim Vorstellungsgespräch auftauche, sollte dann irgendwie durchkommen.

Es gibt ja Branchen mit absolutem Dresscode, wie Maxi es beschreibt. Da ist das dann fast schon so was wie "Uniform".
Und andere wie Bibliotheken, IT-Firmen o.ä. fassend das weiter und haben dennoch Vorstellungen davon,. was "lockere", Freizeit- oder eben stilechte Kleidung ist.
Ein bißchen Gespür sollte man dann für den Job, den man sucht, auch in dieser Beziehung haben. Denn auch das übrige Verhalten richtet sich ja genau danach.

Gruß Ursel, DK

 

Re: dress code.. hänge mich mal dran

Antwort von 2auseinemholz am 21.08.2017, 13:27 Uhr

Hallo!
Na ja ich fände es befremdlich, wenn sich ein Schüler mit 18 Jahren in einem Anzug wohler fühlen würde als in seiner Gammel-Jeans.
Ein 18-jähriger kann gar nicht so viele Anzüge getragen haben (und entsprechend ein Mädchen Kostüme), dass er (sie) ganz große Übung darin hätte. Das weiß man bei den Einstellungsgesprächen, aber man erkennt den guten Willen und die Bereitschaft sich entsprechend anzupassen OHNE, dass eine Schulung oder ein Gespräch mit dem Chef zum Thema Dresscode notwendig wäre.
Es kommt ganz entschieden darauf an, für was man sich bewirbt.
Ist es das Handwerk, ist Sakko und Jeans wahrscheinlich dem Anlass angemessen, aber außer zu den Weihnachtsfeiern und zum 250 Jubiläum wird es nicht mehr getragen werden. In einer Bank, Versicherung, Autohaus, Steuer-/Anwaltskanzlei, Immobilienmakler, Consultingfirma, Schulungsfirma, Flugbegleitung, etc. kann es ein KO-Kriterium sein. Es ist nämlich SEHR schwierig einen Mitarbeiter der es zum Prinzip macht keinen Anzug/Kostüm zu tragen, da umzuerziehen und dann ist er eben im Publikumsverkehr nicht einsetzbar.

Ich würde meinem Sprössling raten, das zum Vorstellungsgespräch zu tragen was in den Infobroschüren/Homepage/Berufsinfo-Messen zu der Firma von den offiziellen Vertretern getragen wird.

LG, 2.

 

Re: dress code.. hänge mich mal dran

Antwort von Smudo am 22.08.2017, 6:47 Uhr

Vielen lieben dank euch allen..
Ja mein sohn ist gerade 15 j alt.
.

.er wird mit dunlkler Jeans
U kurz Arm Hemd dort hingehen.
Danke für eure rege Beteiligung.
;-).
Claudia

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