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Re: Mir wird alles zuviel

Ich hatte heute früh auch so einen Moment - Montagmorgen, allgemeines Chaos, allesamt müde, jau. Ich versuche noch in vorletzter Minute, das Schulbrot für Kind4 (1. Klasse) fertig zu machen und einzupachen, und rufe meinem Mann zu, er soll schon mal den Turnbeutel dazu stellen. "Was weiß ich denn, wie sein Turnbeutel aussieht?!?" Argh. Warum ist es eigentlich immer mein Job, den Überblick zu behalten und zu schauen, dass es keine ernstlichen Verluste irgendwo gibt?

Insoweit - Tipps habe ich keine, auch nach 18 Jahren "Familienbetrieb" nicht.

Ich merke aber ganz deutlich - wenn es mir gut geht, kann ich mit solchen Situationen souverän umgehen. Wenn nicht - dann nicht.

So gesehen - ich schätze, Deinen Mann wirst Du nicht mehr grundlegend ändern können. Bleibt also zu schauen, was Du für DICH tun kannst, dass es Dir insgesamt besser geht. Vielleicht mal alleine rausgehen, Kino, ausgiebig shoppen, Café, Joggen gehen - was auch immer eben Dir gut tut. Ich find's nur wichtig, wenn man dem Mann den Nachwuchs überlässt, NICHT in Hör- und Griffweite zu sein, sonst steht (mir zumindest) doch alle paar Minuten ein Kind im Zimmer oder ein Mann, der wissen will, wie er xy machen soll. Bringt nichts und stresst erst recht alle Beteiligten... also raus. ;-)

Alles Gute für Dich!!!

(Das schlechte Gewissen dem Kind gegenüber, was mangelnde Verwandte und Verwandte mit Kind betrifft, würde ich mir abgewöhnen, das ist, wie es ist, und schlechtes Gewissen ändert daran auch nichts!)

von Leena am 18.09.2017, 12:43 Uhr

 

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