Oktober 2016 Mamis

Oktober 2016 Mamis

Mein Postfach

Redaktion

 
Ansicht der Antworten wählen:

Geschrieben von ausviermachfünf am 02.03.2017, 13:25 Uhr

Hallo zusammen!! (Vorsicht sehr lange)

Erstmal vor weg muss ich mich bei dir, PoisonLady, bedanken, dass du mich mit deinem "Anschiss" wach gerüttelt hast!!! Klar, erst war ich total verletzt, aber irgendwann fing dann das nachdenken an.

Tja, was soll ich sagen. Muss es ja schließlich ehrlich beim Namen nennen. Ich bin durch den ganzen Mist in eine Depression gerutscht. Ich hab immer gedacht, sowas kann mich nie betreffen, aber nun bin ich was besseren belehrt. Die Tatsache, dass halt alles nur noch Schxxx lief, ich mir aber immer alles schön vorgestellt habe. Ich hatte mir eine schöne letzte Schwangerschaft gewünscht und eine schöne letzte Babyzeit. Man es kann es leider nicht schön reden. Ständig Schmerzen, ständig auf Hilfe angewiesen, ständig eingeschränkt, ging alles drunter und drüber...
Vielleicht meint der eine oder andere ich habe übertrieben, aber wir können gerne mal tauschen.

Ich bin jetzt wieder wach geworden und nun bestimme ich unsere Tage und nicht mehr die Kinder oder andere Leute.
Ich habe nun wieder einigermaßen klare Strukturen. Natürlich geht immernoch viel nach der Kleinen, aber ich lenke sie dennoch etwas in meine Richtung.
Ich stille nicht mehr und bin nun auch etwas freier und kann die Großen mit einbinden und somit auch ihnen mal Wünsche erfüllen gerade Essenswünsche, was garnicht mehr möglich war, weil sich die Welt nur noch um die Kleine gedreht hat.
Ich habe auch den Kontakt zu meiner "Freundin" mittlerweile komplett abgebrochen. Ich hatte sie ja zur Rede gestellt und hab ihr meine Meinung gesagt etcpp. Darauf hin habe ich mich noch 2-3 mal mit ihr getroffen und anstatt von ihr etwas hilfreiches zu erfahren, hat sie mir nur die Ohren voll gejammert und mich dadurch noch mehr runtergezogen, weil ich dadurch das Gefühl hatte nichts zu schaffen obwohl ich dies doch müsste, ich hatte ja schließlich nichts zu tun, war ja nur zu Hause.
Die Sache mit dem Amt wird sich noch zeigen, wie es weitergeht. Ich habe per Email übers Handy einen Widerspruch eingelegt ohne Unterlagen, ein Teil der Unterlagen habe ich mittlerweile per Post hingeschickt, der Rest mach ich nach und nach fertig. Ich setzt mich da nimmer unter Druck es schaffen zu müssen. Ich mach es so, wie mich die Kleine lässt und was oberste Priorität hat. Und das sind meine Kinder und nicht irgendwelches Geld oder sonst was. Klar, ganz ohne geht auch nicht, aber mit wenig haben wir es auch immer geschafft, aber beruflich gibt es bald auch wieder eine Änderung.

Unsere Tage laufen nun so ab, dass die Kleine morgens teilweise knapp 1,5 Stunden von meinen Eltern betreut wird. In dieser Zeit bringe ich meine Großen in Schule und Kindergarten und gehe meiner Putzstelle nach, diese war ich kurz vorm schmeißen. Danach wird halt geschaut was wie gemacht wird, Haushalt technisch. Nachdem dann mittags die Großen wieder eingesammelt geworden sind und mein Ältester die Hausaufgaben gemacht hat, hab ich 1 bis 2 Stunden Ruhezeit (klappt allerdings nicht immer) wo ich einfach mal auf der Couch verbringe. Schlafen ist zwar nicht drin obwohl es auch hier notwendig wäre, aber wenigstens Beine hoch und dann ist wieder Programm angesagt und wenn abends alle im Bett sind mache ich den größten Teil des Haushaltes, Wäsche etcpp und gehe ins Bett, wenn sich die Kleine das erste mal wieder meldet, im Schnitt nach 1 bis 2 Stunden. Vorher lief irgendwann einfach alles durcheinander, die Struktur war weg, weil ich mich immer nach anderen gerichtet habe und ich nur noch Kopflos war um es allen Recht zu machen.
Die Tage laufen nicht gleich ab, sind sie auch nie, aber im groben läuft es wieder und ich bin auch wieder stolz auf mich, eine Zeitlang hab ich mich gehasst, teilweise sogar unbewusst, wie ich mittlerweile gemerkt habe.

Seit Dienstag abend, weiß ich auch, dass jeder Augenblick, egal wie schwer er ist, genossen werden sollte, gerade mit den Kindern, es kann schneller zu Ende sein, als man sich vorstellen kann.

Zuletzt natürlich um das "wichtigste" warum man ja eigentlich da ist.
Wie schon geschrieben, stille ich nicht mehr, hat einfach nicht mehr funktioniert. Das an und abdocken wurde immer schlimmer, sie hat einfach keine Ruhe. Beikost haben wir langsam angefangen, sind aktuell noch bei einem Gemüse. Sie isst teilweise das 125gr Gläschen auf, Karotte ist nicht so ihrs, Pastinake und Kürbis klappt da besser. Nächste Woche führen wir dann Kartoffeln ein. Wenn es dann gut klappt, denke ich, dass ich dann für sie selbst koche.
Allgemein was das Essen angeht bin ich mal wieder total verunsichert worden. Sie trinkt 5 bis 7 Flaschen mit 130ml PRE, trinkt aber wenn es hoch kommt nur 2 Flaschen ganz leer, die anderen haben immer einen Rest von 30 bis 60ml und die Kinderärztin sagt es sei zuviel. Sie dürfe nur 600ml trinken???
Egal, ich mache wie ich es denke und 600ml erscheint mir zu wenig.
Ich habe ja schließlich 2 schon fast groß bekommen und hab da fast immer auf mein Bauch gehört, dann wird es beim 3. auch nicht falsch sein.
Beim Osteopathen waren wir auch, wie erwartet gab es keine Besserung, aber auch keine Verschlechterung. Aber wenigstens kann ich sagen, ich habe nichts unversucht gelassen.

So, und da ich den Text mit mehrfacher Unterbrechung geschrieben habe, hoffe ich nicht all zu wirr geschrieben zu haben und keine Wiederholungen habe. Auch für mangelndes Deutsch entschuldige ich mich, falls mir Fehler beim Durchlesen nicht auffallen.

 
Unten die bisherigen Antworten. Sie befinden sich in dem Beitrag mit dem grünen Pfeil.
Die letzen 10 Beiträge im Forum Oktober 2016 - Mamis
Mobile Ansicht

Impressum Über uns Neutralitätsversprechen Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2024 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.