Forum Kigakids Ist mein Kind reif für die Schule?
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Geschrieben von no_supermom am 07.09.2017, 18:03 Uhrzurück

Kleinkind verhält sich "besonders"

Hallo ihr Lieben!

Ich such einfach mal den Rat von Aussenstehenden.
geht um meine grosse Tochter, die im Sommer 3 geworden ist.
Sie wurde nachdem ich wieder mit arbeiten angefangen habe (da war sie 8 Monate) hauptsächlich von der Oma betreut. mit 2,5 haben wir sie dann vormittags in eine Krippe geschickt, wo sie allerdings nie richtig angekommen ist. soll heissen sie hat da nicht den Snack mitgegessen und auch nicht mit anderen gespielt sondern hauptsächlich mit ihren Kuscheltieren. Fanden die Erzieher schon merkwürdig...Wir haben Freunde mit Kindern und ich war auch oft auf dem Spielplatz um den Kontakt mit Kindern zu fördern. sie ist immer zunächst zurückhaltend, wehrt sich auch nicht wenn jemand was wegnimmt. wenn es überschaubar ist dann taut sie mit der zeit auf. Grundsätzlich sucht sie aber immer eher den Kontakt zu Erwachsenen.
im Mai wurde die Schwester geboren und diese Umstellung war sehr hart für sie; wir hatten viele hysterische Anfälle etc. Nachdem ich aus dem Krankenhaus zurückkam sah sie aus wie ein Zombie da kaum gegessen und geschlafen.
über den Sommer ist es etwas besser geworden und diese Woche ging der Kindergarten los. es waren jetzt erst 3 Tage, aber sie war jedes Mal die einzige, die auf der Bank in der Ecke auf mich gewartet hat. Die Erzieher meinten sie wäre nicht dazu zu bewegen sich zu den anderen zu setzen, würde aber zwischendurch auch mal spielen. Ich hab Angst das sie in eine Schublade kommt...
Kennt das jemand in der Art? übersehen wir etwas oder gibt es was das wir als Eltern anders/besser machen können?

 
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Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von lubasha am 07.09.2017, 18:07 Uhr

Gib ihr Zeit, anzukommen. Es war so viel los in dem letzten 6 Monaten.

Mein Kleiner hat immer, nach jeder Umstellung gut 3 Monate gebraucht, um es zu verarbeiten.

Ich glaube nicht, dass sie in die Schublade kommt. Und wenn, kannst du es kaum verhindern.
ich finde auch, dass du normale Tochter hast (es ist normal, dass die Kinder mit 2 mit eigenen Sachen spielen und mit 3 die anderen von der Bank beobachten und viel zeit brauchen, aufzutauen)

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von Bobby Mc Gee am 07.09.2017, 20:19 Uhr

Für Krippenkinder ist es absolut normal, dass sie eher für sich spielen. Richtig kooperatives Spielen, wie z.B.Rollenspiele, gibt es in diesem Alter nicht. Eher ein nebeneinander spielen.

Mit drei fängt das dann langsam an dass sie gemeinsam mit anderen Kindern spielen. Und, naja. Es ist dann auch eine Temperamentssache. Es gibt ruhige Kinder die eher introvertiert sind und einfach eine Zeit zum Ankommen brauchen.

Das ist auch o.k.

Hast Du den Eindruck dass sie unglücklich ist? Also mit der Situation?

Vielleicht braucht sie einfach ein wenig Zeit, beobachtet gerne die anderen und ist nicht so extrovertiert.

Wenn Sie erst seit Kurzem im Kindergarten ist, würde ich mir nicht so viele Gedanken machen. Sie findet sicher Freunde. Erzwingen kann man eh nichts. Manche Kinder sind eher introvertiert.

Liebe Grüße

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von kanja am 07.09.2017, 20:30 Uhr

Nach drei Tagen kann man doch noch gar nichts sagen.

Meine Kinder haben auch immer eine Weile gebraucht um aufzutauen.

Lass sie einfach erst Mal im Kindergarten ankommen. Frag gelegentlich mal nach, ob sie vielleicht ein bestimmtes Kind gerne mag. Dann könntest du ja versuchen, mal einen Spielbesuch zu arrangieren.

Aber alles mit der Ruhe. Normalerweise haben die Erzieherinnen sowas auch gut im Griff.

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von niccolleen am 07.09.2017, 20:58 Uhr

Also um ehrlich zu sein, nach all dem Text, war die eigentliche Sorge, dass ihr Angst habt, dass sie in eine Schublade kommt, fuer mich total ueberraschend.
Da hast du hundert Baustellen aufgezaehlt, und das einzige, was dir wichtig ist, ist, ob deine Tochter in eine Schublade kommt?? Es geht um ihr Seelenheil, ihre soziale Entwicklung, ihre Bindung zu ihrer Familie, ihre Gesundheit ("Zombie", "kaum geschlafen oder gegessen"), ihre psychische Lage ("hysterische Anfaelle" "Umstellung sehr hart"), nimmt hin, dass ihr etwas weggenommen wird und vertraut nur noch ihren Kuscheltieren, ...

Ich meine, klar spielen 3jaehrige noch sehr viel allein oder nebeneinander und haben meistens noch keine echten "Freunde", aber hier ist doch die Situation sehr anders gelagert und klingt furchtbar!

Da sind doch ein Haufen Hilferufe dabei. Also ich versteh schon die Situation, dass du arbeiten gehen musst, und es gibt ein zweites Kind, und die Umstellung, und und und. Aber trotzdem muss hier grundlegend was anders laufen. Auch wenn du arbeiten gehst und ein zweites Kind hat, kann das Kind nicht immer nur zu den Grosseltern abgeschoben werden, auch wenn diese es liebevoll aufziehen, wenn man sieht, dass da bereits solche Situationen entstehen.

Ich weiss nicht wirklich, was ich dir raten soll. Von der Ferne kann man das schlecht sehen, wie die Lage wirklich ist und vielleicht ist es sehr weit hergeholt, dass ihr euch mal bei einem Psychologen Rat holt, aber vielleicht ist das auch mal ein Ansatzpunkt. Vielleicht ist alles auch nicht halb so schlimm, wie es in deinem Post klingt, aber es klingt fuer mich furchtbar und dringender Handlungsbedarf besteht.

lg
niki

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von Bobby Mc Gee am 07.09.2017, 21:12 Uhr

Nach drei Tagen im Kindergarten?
Ich habe es so verstanden dass das Problem ist, dass sie nach drei Tagen im neuen Kindergarten noch keinen Anschluss gefunden hat.

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von niccolleen am 07.09.2017, 21:32 Uhr

War das an mich gerichtet?
Ja natuerlich, da hast du total recht, und normalerweise bin ich auch die erste, die dafuer eintritt, introvertierte Kinder in Ruhe zu lassen, und kleinen Kindern Zeit fuer ihre Entwicklung zu lassen. Aber verbluefft und auch recht entsetzt hat mich halt die Gesamtsituation, da ist der Kindergarten ja die kleinste Facette davon, und eben auch, dass der Mama all das gar nicht auffaellt, aber vor einem Schubladendenken Angst hat. Aber kann natuerlich sein, dass ich das einfach aus dem Post alles zu ernst rauslese. Das ist halt die Krux am Internet. Man kennt die Person und die Hintergruende gar nicht und muss sich an Geschriebenem orientieren.

lg
niki

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von Bobby Mc Gee am 07.09.2017, 21:52 Uhr

Gut, wie man es interpretiert. Geburt eines Geschwisterchens ist ja erst einmal eine "harte Umstellung". Hysterische Anfälle "ist hart formuliert. Ich interpretierte es als ein starkes Trotzverhalten, in dem Alter nicht ungewöhnlich. Wie hysterisch oder r schlimm, das weiß ich nicht.

Gut, nichts essen, nichts trinken" wie ein Zombie aussehen "nachdem die Mutter aus dem Krankenhaus kam... Hmm, vielleicht etwas dramatisch geschildert oder wirklich ein Kind, das extrem leidet?

Vielleicht kann die AP hierzu etwas mehr erläutern.

Das Kind ist im Trotzalter, da können Kinder auch etwas hysterisch werden. Wurde Schwester -immer etwas schwierig. Geht jetzt in den Kindergarten -wieder Umstellung.

Gut, wenn das Kind Nahrung verweigert und krank aussieht sollte natürlich der Arzt aufgesucht werden.

Dass das Kind jedoch nach drei Tagen im neuen Kindergarten noch nicht spielt und noch keinen Kontakt zu anderen Kindern geknüpft hat, das ist eher normal.

Das andere weiß ich nicht ob etwas dramatisch formuliert oder wirklich bedenklich.

Liebe Grüße

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von no_supermom am 07.09.2017, 21:56 Uhr

Zunächst euch allen herzlichen Dank fürs Antworten!
Tatsächlich ist es mit dem (be-)schreiben von Situationen nicht immer so einfach, man beschränkt sich aufs Wesentliche.
Ich denke allerdings schon dass ich die Baustellen meiner Tochter kenne und wir ihr mit viel Verständnis und Liebe entgegen kommen. Ohne Frage waren die letzten Monate nicht ganz einfach. Das mit dem Abschieben hat einen Nerv getroffen. hier denke ich mal drüber nach. Eigentlich ging es mir drum wie ich ihr bei der Eingewöhnung bestmöglich helfen kann.

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von niccolleen am 07.09.2017, 22:30 Uhr

Nochmal: Ich nehme mir hier wirklich nicht heraus, das alles von einem einzigen Internetpost besser beurteilen zu koennen, und wollte dir auf keinen Fall unterstellen, dass du deinem Kind mit zuwenig Liebe begegnest. Das habe ich auch nicht herausgelesen.
Eingewoehnung bestmoeglich helfen: Erfahrungsgemaess ist Naehe sehr hilfreich, also in der Zeit, die sie nicht im Kindergarten ist, und Geduld, und in eurem Fall vielleicht auch eine gewisse Routine. Aber wie gesagt, ich schliesse mich da den Vorrednern an: Die Tatsache allein, dass eine 3jaehrige noch nicht mit anderen Kindern spielt, ist normal, und dass das von ihr nach 3 Tagen erwartet wird, die Ausnahme.

Lg
niki

 

Nachtrag

Antwort von niccolleen am 07.09.2017, 22:31 Uhr

Deine Grosse kommt dir schon unheimlich gross vor, weil sie ein kleineres Geschwisterchen hat. Sie ist mit 3 aber selbst noch ein sehr kleines Kind.

lg
niki

 

Re: Nachtrag

Antwort von no_supermom am 07.09.2017, 22:39 Uhr

Danke dir Niki!
Ich werde deine Ideen auf jeden Fall berücksichtigen.
Dass sie nicht mit anderen spielt ok, meine Sorge ist, dass sie sich selbst so isoliert...naja, schwer zu erklären.

 

Re: Nachtrag

Antwort von kanja am 07.09.2017, 22:51 Uhr

Bist du selbst eher extrovertiert?
Machst du dir Sorgen, dass dein Kind zu introvertiert ist?
Oder denkst du, es ist noch ernster (Stichwort Asperger)?

Niemand hier kennt dein Kind so gut wie du.

Nur du kannst wissen, ob sie erst mal nur zurückhaltend ist oder ob mehr dahinter steckt.

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von mama-nika am 08.09.2017, 0:10 Uhr

Hallo

Sie ist seit einem halben Jahr im Kindergarten, jetzt sind die ersten 3 Tage nach den Fwrien um.
Wenn ichbes richtig gelesen habe, isst sie dort nicht und spielt nur für sich.

Mich würde das auch stutzig machen. Zumal das Kind ab dem 8.LM in Fremdbetreuung war. Erst durch die Oma, dann im Kindergarten.

Vielleicht istbwirklich nichts dran, aber abgeklärt haben wollen würde ich es. Ggf mit psychologischer Hilfe, bei der auch die Oma, die ja einen Großteil der Zeit mit dem Kind verbracht hat, mit einbezogen wird.

LG

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von no_supermom am 08.09.2017, 4:06 Uhr

Sie ist jetzt seit 3 Tagen im Kindergarten. Es handelt sich dabei um eine komplett neue Einrichtung, d.h. Erzieherinnen und Kinder in der Gruppe sind neu.

 

Re: Nachtrag

Antwort von no_supermom am 08.09.2017, 4:08 Uhr

Ich bin eher introvertiert
An ernsteres habe ich bislang noch nicht gedacht...

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von Bobby Mc Gee am 08.09.2017, 6:12 Uhr

"wie ich ihr bei der Eingewöhnung bestmiglichst helfen kann"

Viel kannst Du da gar nicht tun, außer dem Kind ein positives Bild vom Kindergarten vermitteln. Beim Bringen z.B.sagen "jetzt darfst Du wieder in den Kindergarten. Ich wünsche dir einen schönen Tag, Spiel schön...." oder so.

Als Mutter kannst Du da gab nicht mehr machen. Deine Besorgnis würde ich versuchen nicht dem Kind zu zeigen.Versuche so positiv wie möglich beim Thema Kindergarten zu sein.

Ansonsten Austausch mit den Erziehern.

Liebe Grüße

 

Re: Nachtrag

Antwort von kanja am 08.09.2017, 7:42 Uhr

Dann ist doch alles gut.

Du solltest vielleicht eher deine Erwartungen runterschrauben.

Lass dein Kind so sein wie es eben ist.

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von EarlyBird am 08.09.2017, 9:27 Uhr

Naja' ich denke man muss sich da auch etwas in die Kleine einfühlen um ihre Situation zu verstehen. Ich spekuliere einmal wie es ihr vielleicht gehen könnte, wie sie das alles erlebt. Es muss ja nicht alles so zutreffen, aber ich glaube schon auch das es deiner Kleinen nicht so gut geht mit den vielen Veränderungen.
Dabei muss man sagen, das Kinder sehr unterschiedlich sind und manche Kinder haben sogar nur an einer solchen Veränderungen stark zu knabbern. Aber so viele Veränderungen stecken wohl die Wenigsten einfach so weg.

Also:
Seit Babyalter musstest du wieder Arbeiten und sie kam zur Oma, da gefiel es ihr vielleicht auch ganz gut, sie war es gewöhnt, Oma kümmerte sich liebevoll und 1:1.

Dann war ein neues Baby unterwegs, Mama veränderte sich, es wurde zu Hause sicherlich auf den Nachwuchs vorbereitet, möglicherweise wurden auch alte Sachen von ihr bereit gestellt. In dieser Situation in der so viel passiert, musste sie weg von Oma und in die Krippe: da ist es laut, andere weinen, sicherlich allerlei Konfliktsituation (andere nehmen ihr Sachen weg, es wird von anderen auch mal geschubst oder durch Hauen verteidigt, sie gibt alles ab, lässt mit sich machen, keine 1:1 Betreuung mehr... zu Hause dreht sich parallel dazu sehr vieles um das neue Baby, Mama ist plötzlich zu Hause - Mutterschutz - und sie "muss" jeden Tag in diese Krippe, sie isst dort nicht, fühlt sich nicht wohl, ist vllt. auch irgendwie traurig und überfordert..). Dann ist Mama weg, im Krankenhaus, nicht "bei und wegen mir" sondern wegen dem "neuen Baby". "Mama fehlt mir"... Mir geht es gar nicht gut, ich schreie oft bin mit allem überfordert, habe so viele Gefühle im Bauch, diese sind viel zu stark für mich... ich kann sie nicht einordnen und filtern, schaffe es nicht diese überwältigende Gefühle zu regulieren, es muss alles raus!

Mama kommt heim, kümmert sich um das Baby, sogar nachts muss sie zu dem Baby, schläft sogar vielleicht mit dem Baby...
und ich? muss dann wieder in diese unliebsame Krippe..."...

Dann waren Ferien, aber auch ein Abschied von der Krippe muss stattgefunden haben. Doch: endlich Zeit zu Hause, bei Mama! Meine Mama muss sich ja riesig freuen das ich jetzt da bin und eigentlich sollte sich jetzt alles um mich drehen. So ist es aber gar nicht, Mama hat zu tun und muss sich viel um das Baby kümmern, vielleicht wird sogar "Rücksichtnahme" von mir verlangt....

In den Ferien durfte ich ein bisschen mehr meine Mama haben, da durfte ich zu Hause bleiben, das hat mir gefallen und dann:
Ferien vorbei! Nun fährt mich Mama jeden morgen - nach nur so kurzer Zeit zu Hause - in den "Kindergarten": noch größer, noch lauter, noch mehr Trubel, noch mehr los... Da sind auch schon ganz große Kinder, die können sich behaupten, sind manchmal forsch zu den Kleinen und ich bin ja noch so klein... So viele Regeln, ich weiß nicht wo ich hingehöre, muss mich orientieren und zurechtfinden.. Ich brauche Schutz und ziehe mich in mein "Schneckenhaus" zurück, beobachte, möchte aber eigentlich nur in Ruhe gelassen werden, eigentlich möchte ich nach Hause, darf aber nicht. Mama ist zu Hause mit dem Baby..

Du schreibst: "..die Einzige die auf mich gewartet hat..". Also musste sie nach den vielen Veränderungen in der Vergangenheit, nach dem vielen Hin und Her nach nur 3 Tagen schon alleine dort bleiben?

Wenn du mich fragst, ist genau das der Knackpunkt! Dein Kind braucht eine intensive und sanfte Eingewöhnung mit hellhörigen und engagierten Erzieherinnen.

Wäre es mein Kind, dann würde ich darauf bestehen sie sanft einzugewöhnen. Dafür wäre es aber wichtig, dass jemand anderes das Baby einstweilen sittet. Geht das denn z.B. mithilfe der Oma?
Klar war dein Kind schon seit Babyalter fremdbetreut, aber das ist etwas ganz anderes bei Oma und mit dem Hintergrund das sie für nur so kurze Zeit in die Krippe musste und dort nie richtig ankam. Das ist alles ganz schön viel verlangt von einem solch kleinen Menschen mit sehr großen und starken Gefühlen und dem neuen Baby daheim. Da braucht es meiner Meinung jetzt intensiv Mama um diesen Transitionsprozess "Eingewöhnung Kindergarten" bestmöglich und unbeschadet schaffen zu können. Deine Tochter zeigt dir ja anhand so vieler Ventile die ihr zu Verfügung stehen, das sie überfordert ist und dich braucht. Harte Ablösung, ein "hilft nicht, da muss sie jetzt durch, das schafft sie schon" ist meiner Meinung nach genau das was deiner Tochter jetzt nicht gut tut.

Ich würde zusehen das ich es irgendwie organisieren kann, das ich für die Eingewöhnung Zeit habe und ich würde mit den Erziehern ein ernstes, sachliches Gespräch führen das ein solches Vorgehen "Mama soll jetzt schon gehen" nicht gut für mein Kind ist.

Liebe Grüße

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von no_supermom am 08.09.2017, 9:48 Uhr

Vielen lieben Dank auch dir für die eindringliche Darstellung. Trifft sicherlich vieles zu.
Wir wohnen nicht in Deutschland, die Eingewöhnung wird hier anders gehandhabt. ich werde auf jeden Fall das Gespräch mit den Erzieherinnen suchen, um es trotzdem so sanft wie möglich zu machen. In der Zwischenzeit kann die Oma mit der Kleinen helfen und ab Mittag sind wir dann zu Hause und werden den Rest des Tages ruhig gestalten.

 

Re: Nachtrag

Antwort von no_supermom am 08.09.2017, 10:04 Uhr

Da hast du sicher recht
Ich steh voll hinter der Entscheidung KiGa und möchte ihr gerne die Zeit lassen, die es braucht.

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von Danyshope am 08.09.2017, 18:26 Uhr

EarlyBird, da kann ich einfach nur unterschreiben.

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von Kacenice am 08.09.2017, 19:52 Uhr

Sehr gut geschrieben

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von Pamo am 08.09.2017, 20:32 Uhr

An dem Verhalten ist nichts "Besonderes", sie ist ganz normal. Nicht jeder ist gleich. Ihr habt nichts falsch gemacht. Falsch ist die Beschränktheit der Erzieherinnen. Stopft denen das Maul und vermittelt dem Kind, dass sie prima ist - genau so wie sie ist!

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von Bobby Mc Gee am 08.09.2017, 23:33 Uhr

Oje. Wie willst Du denn einer Erzieherin "Das Maul stopfen"
Und vermitteln, dass das Kind prima ist?

Eine gute Zusammenarbeit, ohne Maulstopferei., das wäre wohl erstrebenswert, vor Allem für das Kind.

Maulstopfende Eltern können sehr schlecht die Interessen des Kindes vertreten. Besser ein Gespräch führen. Sagen, was man möchte, was die Befürchtungen sind.

Ehrlich, Erzieher sind in der Regel sehr an einer guten Zusammenarbeit interessiert und wollen in der Regel (Ausnahmen bestätigen die Regel) auch das beste für die Kinder.

Liebe Grüße

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von kanja am 09.09.2017, 9:52 Uhr

Du hast anscheinend sehr schlechte Erfahrungen mit Erzieherinnen gemacht. Das ist natürlich schade, aber kein Grund für pauschalisierungen.

Es gibt Erzieherinnen, die auch mit zurückhaltenden Kindern sehr gut umgehen und diese individuell fördern können.
So erlebt mit meinem Sohn, der ein paar nicht ganz übliche Eigenheiten hatte. Die Erzieherinnen konnten ihn sehr gut einschätzen und haben ihn wirklich vorangebracht.

Ein ruhiges Gespräch ist bestimmt konstruktiver als "Maul stopfen".

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von Pamo am 09.09.2017, 15:08 Uhr

Ich täte das, indem ich diese Art Gespräche nicht mit ihr führte. Ihre Bewertungen meines Kindes sind unangebracht, daher würde ich nicht darauf eingehen und ihr klar vermitteln: Das Kind ist völlig ok. Die ist halt so. Jeder Jeck ist anders.

Nein, ich muss nicht mit einer Erzieherin "zusammenarbeiten", wenn sie sich außerhalb ihres Kompetenzraumes bewegt. Eine Erzieherin ist weder Ärztin noch Psychologin noch wirklich erziehungsberechtigt. Und wenn sie die o. g. Verhaltensweisen als kritisch erachtet, dann ist sie selbst in ihrem gelernten Beruf nicht kompetent, sondern sollte sich dringend zum Thema "Normvarianten" einlesen.

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von EarlyBird am 09.09.2017, 16:16 Uhr

"Das Maul stopfen" - deine Wortwahl spricht ja Bände. Hier lesen u.a. auch einige Erzieherinnen regelmäßig bei RUB, ich muss dir ja wohl nicht erklären wie ich deinen "Beitrag" (emp)finde.

Und ganz abgesehen davon: Was haben denn die Erzieherinnen im Fall der TE genau gesagt wodurch du der TE rätst ihnen "das Maul zu stopfen"?

Stimmt, sie haben gesagt
Zitat: "Die Erzieher meinten sie wäre nicht dazu zu bewegen sich zu den anderen zu setzen, würde aber zwischendurch auch mal spielen. "


Ach und die damaligen Erzieher, NICHT die jetzigen fanden es laut TE "merkwürdig"
das sie sich so sehr isoliert.

=> Ja da muss man schon "Maul stopfen", ja aber wen nun? Den ehemaligen Erzieherinnen, den aktuellen Erzieherinnen? Das musst du glaube ich nochmal erklären Pamo und auch wo genau die Erzieher mit im Fall der TE ärztliche Diagnosen stellen.

MfG

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von Pamo am 10.09.2017, 7:35 Uhr

Es ist schlimm, wenn Kindern vermittelt wird, dass sie verkehrt sind. Es gibt auch keine Veranlassung, ein Kind dazu zu drängen, mit anderen Kindern zu spielen, wenn es das einfach nicht will. Schlimm auch, dann den Eltern zu erzählen, das sei ein Problem. Für mich spricht das Bände. Und ich hab keinerlei Verständnis!

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von EarlyBird am 10.09.2017, 9:39 Uhr

Nichts von alledem hatte die TE geschrieben, nichts davon lese ich bei der TE heraus. Maul stopfende Eltern finde ich hingegen schlimm auch für das Kind, vorallem wenn es keinen Anlass gibt.

Erst stellen Sie laut deiner Aussage Diagnosen! Wo aber bitteschön liest du das?

Jetzt wurde das Kind angeblich gedrängt und ihm vermittelt das es "verkehrt" ist! Und wo genau steht das denn?

Und zu guter Letzt meintest du, den Eltern wurde vermittelt das sei ein "Problem"! Da muss es definitiv einen Beitrag der TE geben welchen ich einfach nicht finden kann oder du "spinnst" dir was zusammen mit deiner "Maulstopferei".

Abgesehen davon lese ich und auch ein paar andere User sehr wohl heraus das es "ein Problem" gibt. Und zwar das es für die Kleine ganz schön viel ist und war.

Was sollte denn deiner Meinung nach ein Elterngespräch beinhalten wenn man nicht mal sagen darf: sie war nicht dazu zu bewegen sich zu den anderen zu setzen, hat aber zwischendurch immer wieder mal gespielt."

Maul stopfen? Dann solltest du dein Kind vielleicht besser nicht in Fremdbetreuung geben. Würdest du mir mit Maulstopferei kommen wäre unsere Zusammenarbeit definitiv beendet und du könntest darauf warten das die Leitung auf dich zu kommt. Erzieher sind nämlich keine Angestellten der Eltern, du als Mutter bist nicht ihr Chef. Mit Maulstopferei bräuchtest du mir nicht kommen!

Eltern welche Erziehern mit "0" Respekt bzw. Anstand begegnen, schaden ihren Kindern wohl mehr damit Ihnen eine solche Haltung vorzuleben, als wenn die Erzieherin im Elterngespräch mal etwas Unüberlegtes äußert.

Und die Erzieherinnen im Fall der TE haben nicht mal was Unüberlegtes gesagt, sie hatten lediglich berichtet wie es läuft - genau dafür ist auch ein Elterngespräch gedacht.

Diagnosen stellen: mal davon ab das NICHTS in diese Richtung gesagt bzw geschrieben wurde, ist es ein Unterschied ob eine Erzieherin (z.B. über Alexander 5 1/4 Jahre) sagt:

"Alexander hat eine feinmotorische Entwicklungsstörung - machen sie bitte Ergotherapie!"

Oder ob sie sagt:

"Alexander tat sich sehr schwer bei feinmotorischen Übungen und Tätigkeiten. Er bemühte sich sehr mit Pinzettengriff die grüne Erbse aus dem Glas zu fischen, er schaffte es nicht die Wäscheklammern an den Becherrand zu stecken, mit der Zange verliert er sehr oft die Bälle und nur 2 von 10 landeten mit Unterstützung im Korb, bei der Stifthaltung scheint er sehr zu verkrampfen, bei Fingerspielen probiert er sich aus mitzumachen, steckt dann aber recht zügig die Hände in die Hosentasche, er benötigte die ganzen Hände um die Papierkugeln in die Zylinder zu geben. Wir sind der Meinung das er Unterstützung bräuchte, z.B. könnte euch vllt. ein Ergotherapeut gute Übungen für zu Hause zeigen und mit ihm solche Sachen 1:1 üben. Sprechen Sie doch bitte mal mit ihren Kinderarzt über Alexanders Feinmotorik und fragen ihn was er dazu meint."

Erzieher verbringen jeden Tag mehrere Stunden mit den Kindern, kennen ihre Stärken und Schwächen in der Regel sehr gut und arbeiten viel intensiver mit Ihnen als Kinderärzte. Natürlich darf eine Erzieherin keine Diagnose stellen, aber wenn sie nicht mal sagen darf: "Xy war nicht dazu zu bewegen sich zu den anderen Kindern zu setzen, hat aber zwischendurch immer wieder mal gespielt" ohne das man hier der Mutter des Kindes unbekannterweise dazu rät, der Erzieherin "das Maul zu stopfen" dann glaube ich viel mehr das du ein Problem hast, ein Gewaltiges.

Lg

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von EarlyBird am 10.09.2017, 11:53 Uhr

Hi, also ich habe jetzt in irgendeinem Ästchen von dir gelesen, das du eigentlich wissen möchtest wie du deiner Kleinen bei der Eingewöhnung helfen kannst. Ich hatte dir ja schon geschrieben das ich persönlich glaube, das eine schnelle, zügige und harte Ablösung inbesindere mit den vielen Vorereignissen nicht das beste wäre und ich an deiner Stelle mit den den Erzieherinnen darüber sprechen würde.

Also es gibt viele Wege/Methoden einem Kind den Übergang zu erleichtern. Bei deiner Tochter könnte man z.B. in Absprache mit den Erziehern Eingewöhnungsabsprachen herausarbeiten. Wenn sie so sehr an ihren Kuscheltieren hängt, dann könnte man da bspw. ansetzen und ihr z.B. ein Eingewöhnungstierchen - z.B. ihren Teddy - erlauben. Dieser macht sich in der Früh mit euch fertig, du richtest ihm in der Früh z.B. gemeinsam mit deiner Tochter auch eine Brotzeit her und deine Tochter darf mitentscheiden was hinein darf, während der Eingewöhnung darf das gerne auch mal ein Keks sein.
Im Kindergartenrucksack kann z.B. eine kleine Kuscheldecke einpacken und ein kleines Puppenkissen, der Rucksach ist dann die Schlafhöhle vom Bären wenn er vom Kigaalltag mal eine Pause braucht (deine Tochter sollte die ersten Tage immer mit ihren Teddy zur Garderobe dürfen zum Auszeitnehmen oder um ihren Teddy hinzulegen oder abzuholen) und später wenn sie sich wohler fühlt kann man Absprachen treffen, wann der Teddy sein Schläfchen machen soll - z.B. nach der Brotzeit wird der Teddy in seine Schlafhöhle gebracht usw.

In der Früh darf dir deine Tochter wenn sie möchte und mitspielt auch sagen, wie es dem Teddy heute geht: Mag er heute in den Kiga? Wenn Nein warum nicht? Was möchte Teddy heute spielen oder wie könnte man Teddy aufheitern und ihn dazu bringen sich mehr zu freuen?

Auch darf sie gerne dem Teddy in der Früh die Zähneputzen, ihm eine Puppenjacke für den Kiga anziehen usw.

Begleitend könntet ihr ein Eingewöhnungstagebuch führen, in welchem ihr auch Ohotos von ihr und ihrem Tierchen mit einklebt und was sie gemeinsam mit dir gestalten darf. Abends darf sie wenn sie möchte erzählen oder ihren Bären erzählen lassen wie es in der Kita war, was besonders doof war oder schön war - ohne Druck, ohne Zwang - nur wenn sie möchte.

An schwierigen Tagen könnten die Erzieherinnen durch Vorabinformation sich etwas überlegen und daran anknüpfen was deine Tochter gerne mag: Z.B. bei etwas helfen wo sie dringend die Hilfe von ihr und einem kleinen Bären benötigen, etwas herrichten oder ausräumen.

Wichtig ist immer, das die Kinder wissen was auf sie an diesem Tag zukommt. Das heißt: die Erzieher sollten sich mit den Eltern absprechen und ihnen mitteilen wenn es Veränderungen z.B. Personal/Krankheit gibt, was wann heute gemacht wird (pädagogisches Angebot, neuer Spielbereich/Ecke etc), das Eingewöhnungskind soll sich erstmal Zeit nehmen dürfen sich in einer ruhigen Ecke oder wo oder bei wem es möchte (z.B. Erzieherin,Praktikant, Kinderpflegerin, Freundin, Teddy...) ein Bild vom Gruppengeschehen zu machen und sich in Ruhe entscheiden dürfen was es wo spielen möchte.

Es gibt Abschiedsrituale von Mama/Kind welche manchen Kindern helfen, z.B.: Am Fenster Winken, Mama "rauswerfen", Mama ruft nochmal an wenn sie zu Hause ist usw. Manche Kinder hingegen steigern sich bei sowas nur rein und trennen sich noch schlechter dadurch. Da muss man sehr feinfühlig sein und gemeinsam (Erzieher/Eltern) herausfinden was dem Kind individuell gut tut und was nicht.

Manchen Kindern hilft eine Art Photobuch (Eingewöhnunsbuch) in welchem Photos von Familienmitgliedern drinnen sind. Dieses sollte in der Einrichtung einen Platz bekommen, an welchen das Kind jederzeit drankommt und es auch immer darf.

Manchmal tun sich Kinder leichter wenn sie früh gebracht werden, wenn noch nicht so viele Kinder da sind und die Betreuer mehr und intensiver Zeit haben. Das Kommen kann natürlich auch wieder Trubel bringen, aber da kann die Erzieherin beim Eingewöhnungskind bleiben wenn es das braucht und genau erklären wer da kommt und wer noch fehlt. Manchmal helfen Kinder beim Ankreuzen in der Liste und wissen dann auch wieviele Kreuzchen noch fehlen.

Lg und alles Gute

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von EarlyBird am 10.09.2017, 12:06 Uhr

Sorry die Fehlen Fehler, hatte mich beeilt und am Tablet getippt.

Wollte nur kurz anmerken, das es nur ein Beispiel war. Primär solltest du mit den Erzieherinnen gemeinsam überlegen wie man deiner Tochter den Übergang und das Ankommen erleichtern könnte. Du kennst dein Kind am allerbesten, gute Erzieher hören genau zu was die Mama erzählt und versuchen genau da anzuknüpfen.

Lg

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von no_supermom am 11.09.2017, 12:52 Uhr

Vielen Dank dir!
Ganz unbewusst praktizieren wir einige dieser "Techniken" bereits ;-) Die Erzieherinnen sind auf jeden Fall kompetent und wir lassen es gemeinsam ruhig angehen.

Eine Woche ist nun rum und ich bin begeistert von den Fortschritten

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von stella_die_erste am 14.09.2017, 17:56 Uhr

Ganz ehrlich.. was hast Du für Erwartungen an eine DREIJÄHRIGE?

Dein Kind ist DREI JAHRE ALT.
Und es verhält sich völlig normal! Nur weil es nicht interagiert, spielen will und -für sein Alter angemessen- "introvertiert" ist, machst Du Dir darüber Gedanken?

Müssen Kinder denn heute mit 2 Jahren in die Krippe? Wozu?
Letzendlich dient es nur einem Zweck: der Aufbewahrung, wenn die Mutter arbeitet/arbeiten MUSS.
Zwang ist das -zum Glück- noch nicht in diesem Land!

Warum muss man mit 2,5 Jahren als Kleinkind überhaupt in einer Krippe "ankommen"? Wer legt das denn fest, dass so kleine Kinder Kinder das müssen?
In dem Alter spielen Kinder nebeneinander und nicht miteinander.
Viele sind mit dieser Gruppe und allem völlig überfordert! Warum gestehst Du Deinem Kind nicht einfach zu, sich so entwickeln zu dürfen, wie es seine Natur vorgibt?
Warum muss es sich so anpassen? Mit gerade mal drei Jahren (man kann es ja nicht oft genug sagen..das ist verdammt KLEIN!).

Wenn ich sowas lese, bekomme ich Gänsehaut!
Als Mutter, die ein Kind komplett OHNE Kindergarten, Fremdbetreuung und irgendwelche "Normvergleiche" großgezogen hat, welches sich völlig normal entwickelt hat und heute als Teenie ein wunderbarer, sozialer und sehr beliebter Mensch ist, sage ich Dir, dass Deine Probleme hausgemacht sind.

Lass das kleine Kind doch einfach Kind sein, bitte! Und gestehe ihm Individualität zu, anstatt es in die Schablone pressen zu wollen, die man Dir von außen vorgibt.

Wenn sie nur mit ihren Kuscheltieren spielen will..ja, wo ist denn das Problem?
Wenn sie nur einen Snack isst..ja, dann LASS SIE HALT!!!!
Sie ist zurückhaltend..na und? Es gibt nicht nur geborene Rampensäue und Aufsprecher auf dieser Welt, sondern zum Glück auch ruhige, besonnene, in sich gekehrte Menschen.
Und: Kontakt auf dem Spielplatz reicht in dem Alter vollkommen!
Dreijährige erleiden keine bleibenden Schäden wenn sie nicht in großen Horden Gleichaltriger mehrere Stunden am Tag ihre Zeit verbringen müssen!

Du möchtest nicht, dass kein Kind in eine Schublade gesteckt wird?
Gut, dann lasse es einfach nicht zu. So einfach!
Was Erzieher denken und meinen, sollte Dir herzlich egal sein. Auch die haben die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen. Es ist DEIN Kind, nicht deren.
Warum darf sie nicht weiterhin bei der Oma bleiben? Oder zuhause?
Du bist doch eh daheim mit dem Baby, davon gehe ich aus..

Ich werde diesen Betreuungswahn nie begreifen. Und auch nie, warum man Kleinkinder auf Teufel komm raus in eine Norm pressen muss. Schon allein die Angst der Eltern, in Krippen und Kindergärten könnte man ihre Kinder "abstempeln" oder "in Schubladen stecken", weil sich DREIJÄHRIGE nicht "normgerecht" (wer zum Geier bestimmt denn, was bei einem menschlichen Individuum "Norm" ist?!?!!!!!) verhalten und anpassen, ist in meinen Augen skurril und irgendwie -sorry- abartig.
Hat man denn heute als Mutter gar kein Gefühl mehr dafür, was für das EIGENE Kind gut oder schlecht ist?

Furchtbar, echt.

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von no_supermom am 15.09.2017, 9:40 Uhr

Eine Grundsatzdiskussion zum Thema Fremdbetreuung wollte ich mit meinem Post nicht starten...Das darf/kann/soll jede Familie so handhaben wie es passt und wie es die Umstände zulassen.
Danke für deine Meinung und schön, dass es solche Foren zum Austausch gibt.

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von mf4 am 17.09.2017, 12:56 Uhr

Dieser Part wird immer Diskussionen auslösen... wer es sich leisten kann Jahre lang zu Hause zu bleiben und das auch möchte kann das gern tun.

Wichtig ist aber sein Kind immer selbst anzunehmen, wie es ist und auch wenn es wirklich "anders" ist. Sollte jemandem das Anderssein nicht in den Kram passen dann ist das dessen gutes Recht aber es ist dann wie es ist und es wird trotzdem groß werden.

 

Re: Kleinkind verhält sich "besonders"

Antwort von Maxikid am 18.09.2017, 18:36 Uhr

Wenn nicht im KiGa, spätestens die lieben Grundschullehrerinen, stecken Kinder so etwas von schnell in Schubladen.....das wird erst ab der 5. Klasse besser. Nimm dein Kind so wie es ist. Versuch es nicht zu ändern. Das haben bek meiner Großen die GS Lehrer alle versucht....

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