Für alleinerziehende Eltern

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Geschrieben von Elisabeth mit Fumi & Temi am 28.06.2004, 11:17 Uhr

Muß ich wirklich tatenlos zuschauen,....

... wie mein Mann die Gesundheit der Kinder ruiniert?

Hallo,

ich habe mal wieder einen dicken Hals.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte Temi 40 Grad Fieber. Ich habe ihm Ben-U-Ron gegeben und bei mir schlafen lassen, morgens war er fast fieberfrei und halbwegs fit, aber kuschelig. Mein Mann bestand darauf, ihn trotzdem mit zum Schwimmen zu nehmen, schließlich sei Papatag und da könne er bestimmen. Dann war er 5 Stunden (!!!!) mit den Kindern im Schwimmbad. Tja, Temi kam mit 40 Grad Feiber nach Hause, und schlief um 6:00 Uhr schon wie ein Stein, um 9:00 Uhr wachte er weinend und völlig naßgeschwitzt auf, die halbe Nacht hat er geweint und um sich geschlagen, der hat fast deriliert im Fieberwahn.

Hätte ich mich bestimmter gegen meinen Mann stellen sollen? Ich hätte ihm Temi mit Gewalt entreißen müssen, und das ist einfach nicht mein Ding. Was hätte ich TUN KÖNNEN???? Ich mache mir solche Vorwürfe. Ihr hättet das arme Kind heute Nacht sehen müssen, völlig naßgeschwitzt, schreiend und wankend, und Temi ist eigentlich wirklich hart im Nehmen. Aber ich hätte ja nicht mal die Polizei rufen können, wir haben (noch) das gemeinsame ABR und die Polizei kann ja nun wirklich nicht beurteilen, ob er fit genug für`s Schwimmbad ist oder nicht.

Ich will das endlich hinter mir haben!!!!! Wieso dauert das so lange???? Das Wohl der Kinder - daß ich nicht lache!!!

*wütendbin*,
Elisabeth.

 
17 Antworten:

Re: Nein, das mußt du ganz bestimmt nicht

Antwort von JennsBaby am 28.06.2004, 11:33 Uhr

Liebe Elisabeth,

ich frage mich, wieviel Mist ein einzelner Mann eigentlich noch verzapfen darf. Notiere dir bitte diesen Vorfall, sieh zu, daß dein KiA den Kleinen heut noch sieht und lass es dir seinen Zustand attestieren. Dann gib die Sachen deiner Anwältin, bzw. dem Jugendamt. Für die Zukunft würd ich erst den KiA, bzw. am Wochenende den kinderärztlichen Notdienst draufschauen, bzw. solche Exkursionen aus med. Sicht entscheiden lassen, bevor ich die Kids solch einem leichtsinnigen und egoistischen Vater mitgeben würde. Damit kannst du dann 1: den gesundheitlichen Zustand des Kindes dokumentieren und 2. beweisen, dass du das Kind nicht aus purer Nickeligkeit nicht mitgegeben hast.

Ich wünsch dir wirklich, dass dieser Wahnsinn bald ein Ende hat.

LG

Jenn

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Re: Muß ich wirklich tatenlos zuschauen,....

Antwort von Stephie und Mina am 28.06.2004, 11:36 Uhr

Also, Elisabeth, bei aller Liebe und dem Wunsch, dass die Kinder einen guten Kontakt zum Vater haben.
Du merkst doch, dass es bei Euch im Guten ueberhaupt nicht klappt.
Bei den Dingern, die sich Dein Mann leistet, ist dies schon der Hammer!
Er hat akut die Gesundheit seines Kindes in Gefahr gebracht und das wuerde ich nicht hinnehmen.
Ich wuerde ins naechste Krankenhaus gehen (nicht zum KiA, der kennt Deinen Mann) und das Problem schildern.
Das das Kind krank und fiebrig war und der Vater gegen Deinen Willen das Kind zum Schwimmen (5 Std.!!) mitgenommen hat. Dass der Zustand sich danach logischerweise extrem verschlechtert hat.
Das musst du Dir attestieren lassen.
Und dieses Attest gibst Du zum Jugendamt.
Ich werde wuetend, wenn ich an solche "Vaeter" denke.
Ich wuensche Dir noch viel Kraft und gute Besserung Deinem Sohn.
LG

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Re: Muß ich wirklich tatenlos zuschauen,....

Antwort von DorisL am 28.06.2004, 12:55 Uhr

Hallo,

der erste Gedanke, der mir beim Lesen durch den Kopf ging war "wovor hat sie Angst"? Ich hätte mich geweigert, Temi herauszurücken und wäre notfalls mit dem kranken Kind zur Polizei geflüchtet.

Ich würde nicht tatenlos zusehen, wie mein Mann meine Kinder seelisch und körperlich zerstört. Daher habe ich ehrlich gesagt kein Verständniss für dein Verhalten. Mir ist klar, dass du dich an bestimmte Spielregeln halten musst - aber das gibt deinem Mann noch nicht die Freiheit die Gesundheit seiner Kinder zu gefährden.

Ich würde den Vorfall auch im Nachhinein mit einem Arzt, dem Jugendamt und/oder dem Anwalt durchsprechen.

Liebe Grüße,

Doris

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Re: wie kommt Dein Mann auf so Ideen?

Antwort von Benedikte am 28.06.2004, 15:18 Uhr

Ich meine, du hast in ja in Euren guten Zeiten ( ich sage nur Beiträge im Kidnet) als wirklich wohlwollenden fürsorglichen VAter beschrieben- das Gegenteil von dem , was er jetzt macht.Ich meine, ihm muss doch bewußt sein, dass 5 Stunden Schwimmbad nichts fr ein Kind sind, dass nur mit Zäpfchen gerade von seinen 40 Grad Fieber runter ist?Da muss er doch was zu gesagt haben- hat ers nicht geglaubt mmit dem Fieber oder waren es nur 37 GRad oder oder- aber das kann ich so nicht vetrstehen.

Benedikte

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Re: Muß ich wirklich tatenlos zuschauen,....

Antwort von Tati007 am 28.06.2004, 19:24 Uhr

Hi,
tut mir leid, niemals hätte mein Ex das Kind unter den Umständen mitbekommen. Niemals !!!

Geh nächstes Mal zum Arzt, lass Dir was einfallen, bei dem Hackt es doch.

Alein schon die Idee, ein krankes Kind, nur weil man so dermassen egoistisch ist, mitzunehmen, geht mir vollkommen ab.

Ich versteh ehrlich weder ihn noch Dich, lehn Dich gegen ihn auf, es gibt keinen Grund es nicht zu tun...

Was soll er Dir denn können ??
Hol ein Arzt, lass es Dir bescheinigen, niemand würde Dir das zum Vorwurf machen können.
Und Umgangsverweigerung ist das wohl kaum.

tati

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Re: Muß ich wirklich tatenlos zuschauen,....

Antwort von UIIi am 28.06.2004, 21:56 Uhr

Hallo, Elisabeth,

ich kenn dich und deine geschichte mit deinem mann.
so wie du immer schreibst, hätte ich dir wirklich mehr zugetraut!

nie im leben würd ich mein krankes kind seinem vater mitgeben, zum schwimmen.

*kopfschüttel*
Ulli

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Die Frage erübrigt sich.

Antwort von Allly am 29.06.2004, 8:20 Uhr

Wie konntest du ihm das Kind mitgeben??? Und dann auch noch 5 Stunden warten???????????????

Nein, Elisabeth, diesmal kannst du die Verantwortung für das hohe Fieber nicht deinem Mann zuschieben. Da bist du selbst Schuld! Du hast die Pflicht, dein Kind zu schützen. Da hast du versagt. Und zwar ganz derbe. Gut, dass das Kind noch lebt.

Ally.

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@Allly - Sag mal hast du sie noch alle beisammen?

Antwort von JennsBaby am 29.06.2004, 8:34 Uhr

Was sollen denn diese Art Beschuldigungen, sie hätte versagt? Und sie könne froh sein, dass das Kind noch lebt? Meinst du nicht du bist ein wenig übers Ziel hinausgeschossen?

Elisabeth hat mit Sicherheit nicht versagt, ich halte sie für eine sehr gute Mutter, die sich sehr um das Wohlergehen ihrer Kinder bemüht und diesen Idioten, mit dem sie verheiratet ist immer noch fair behandelt, obwohl er es absolut nicht verdient. Hast du schon mal überlegt, wie sehr dies ständige Gezerre vor dem JA, mit den Anwälten, der Kampf um die Existenz an einem Menschen zerren können? Man ist mentally drained, wie man bei uns sagt, und trifft, um einfach Ruhe zu haben, vielleicht schonmal eine falsche Entscheidung. Das hat aber nichts mit versagen zu tun. Wenn das so wäre, dann müssten wir alle hier mal vor unserer eigenen Haustür kehren - dann sind wir nämlich alle Versager, Eheversager, Beziehungsversager, Lebensversager, Arbeitsversager.

Und du hast auch versagt, meine liebe Allly, nämlich als Berater, Tröster, Stütze. Deinen dämlichen Kommentar hättest du dir wirklich sparen können, denn der hilft Elisabeth nicht weiter.

Ich hoffe, dass wenigstens du so ein tolle Mutter bist, wie du hier vorgibst.

Cheerio

Jenna

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@all, die "dem vater das kind nieee mitgegeben" hätten

Antwort von shopgirl am 29.06.2004, 16:37 Uhr

hallo,

stellt euch die situation doch mal vor, bevor ihr sowas schreibt: ein kind, jetzt fieberfrei, am vorabend mit fieber. ein vater, der "papa-tag" hat und auf biegen und brechen mit dem kind schwimmen gehen möchte.

die möglichkeit, da einen arzt vorher zu konsultieren, besteht ja gar nicht! der vater ist schon längst mit dem kind weg, bis der arzt da ist - falls er überhaupt zu dieser zeit hausbesuche macht. einzige möglichkeit, die elisabeth aber - verständlicherweise - nicht gewählt hat, wäre, dem vater das kind mit gewalt "zu entreißen". und was dann, wenn der arzt da ist? was bekommt er zu sehen? ein fieberfreies kind! und ein ehepaar, das bis aufs blut kämpft. er wird sich hüten, irgendwas zu bestätigen, was er nicht selber diagnostiziert hat. und das einzige, was er selber diagnostizieren hätte können, wäre - ein (fast) fieberfreies kind gewesen. "kuschelig" ist keine krankheit... es ist ein symptom, das die mutter richtig deuten kann, aber der arzt?

also, bevor noch wer schreibt "ich hätte das nicht gemacht" - überlegt doch mal, welche möglichkeiten es gegeben hätte?

noch dazu in anbetracht der tatsache, dass elisabeth um ihre kinder kämpft und ein "meine frau hat mir mein gesundes (!) kind nicht mitgegeben, sie hat sich nicht an unsere vereinbarungen gehalten", würde sich wohl auch nicht gut machen. das kind ist krank? "ja, aber es wurde erst danach krank!" beweist erst mal, dass es schon am vorabend krank war!

dazu: gemeinsames abr, also ist die polizei auch der falsche ansprechpartner, wie elisabeth schon geschrieben hat.

in diesem sinne...
elisabeth, deine frage, was du tun hättest können, ist einfach zu beantworten: genau das, was du getan hast. nicht mehr. leider.

ich drück dir alle daumen. ich würde dir - wie so viele andere hier auch - gerne helfen (zb per e-mail zuhören, e-mail-addi ist unterlegt), würde aber wahrscheinlich in deiner situation selbst keinem fremden menschen trauen ;-)

alles gute,
shopgirl (nicht @)

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Re: Muß ich wirklich tatenlos zuschauen,....

Antwort von Sunny1973 am 29.06.2004, 18:48 Uhr

Vielleicht hätte eine einfache "Einigung" wie z. B.: "Du bekommst das Kind, gehst aber nicht mit ihm/ihr schwimmen" auch gereicht?!

Sie hätte am Abend einfach den Vater anrufen und den Tag absagen können. Krank ist krank und es ist ja bekannt, dass ein Kind erst als "gesund" gilt, wenn das Kind min. 3 Tage hintereinander fieberfrei ist.

Liebe Grüße
Sunny

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@sunny1973

Antwort von shopgirl am 29.06.2004, 19:53 Uhr

*räusper* offensichtlich kennst du die situation nicht. die vier leben noch in der gleichen wohnung. also etwas schwer, den vater "anzurufen und den tag abzusagen". der vater hat nämlich räumlich jederzeit zugriff auf die kids, wenn sie zuhause sind. sozusagen.

der vater hatte es sich wohl in den kopf gesetzt, aus trotz erst recht schwimmen zu gehen, weil elisabeth ihn eben darauf aufmerksam gemacht hat, dass es temi nicht gut geht. er sah das wohl als angriff auf seine rechte.

lg,
shopgirl

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Elisabeth, da konntest du nicht viel mehr machen!!!

Antwort von nane973 am 29.06.2004, 21:30 Uhr

Hallo elisabeth,

habe ja schon mehrere Deiner Postings gelesen. Ich finde es unmöglich, das Dir hier die "Rabenmutter"-Rolle zugespielt wird...
Ihr wohnt ja noch unter einem Dach! In einer funktionierenden Beziehung kann es durchaus auch mal vorkommen, das ein "Vater" gänzliche uninteressiert daran ist, das ein Kind gefiebert hat. Als ich selber noch mit meinem jetzigen Ex. "glücklich" verheiratet war, gab es für mich auch ne doofe Situation. Wir waren auf der Standesamtl. Hochzeitsf. seiner Schwester. da unsere Tochter krank war, haben wir die beiden Kids zuhause gelassen, und sind alleine gefahren. es war abgemacht, das wir die Trauung mitmachen und noch kurz mit nach Hause gehen. Falls meine Eltern aber anrufen (die auf die Kids aufgepaßt haben) gehts direkt nach Hause. Tja und fast direkt nach der Trauung riefen sie an. saskia hatte 40 Fieber bekommen und weinte nach der Mutter. Mein MANN wollte nicht. Sollen sich nicht so anstellen.... Nach nem heftigen Streit und mehr oder weniger rausgezerre ist er dann mitgekommen...
Ich weiß, es ist nichts gegen die Geschichte die bei Dir gelaufen ist, aber ich hoffe du verstehst, was ich damit sagen will!
Ich denke das Du bei einer räumlichen Trennung anders hättest handel können, und es auch gemacht hättest. Also kein schlechtes Gewissen einreden lassen!!

LG
*unddaumendrück*

Marlene

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Re: @sunny1973

Antwort von Sunny1973 am 29.06.2004, 21:56 Uhr

Ooops, sorry, das wusste ich nicht :( bin erst seit 2 Tagen wieder hier (Posting "Trennung?!").

Dann nehme ich es wieder zurück ;-)

LG
Sunny

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Oh Gott, was für ein Vater!

Antwort von celmin am 29.06.2004, 22:32 Uhr

Hallo,
ich kann einfach den Mann nicht verstehen. Gerade wenn alle noch unter einem Dach wohnen, muß er das Fieber in der Nacht vorher doch mitbekommen haben. Wie kann man dann nur auf sein Recht bestehen und das Kind auch noch ins Schwimmbad mitnehmen??? Er will doch eigentlich seiner Frau eins auswischen, aber dann doch nicht auf Kosten seiner Kinder. Da erübrigt sich wohl die Frage, warum man nicht an seine Vernuft appellieren konnte... So ein Idiot!
Iris

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Re: Muß ich wirklich tatenlos zuschauen,....

Antwort von Rob am 30.06.2004, 23:37 Uhr

Hi Elisabeth,
hier hättest du nur am gesunden Menschenverstand des Vaters appelieren können. Wenn keines vorhanden ist...
Im Ernst, du häzzest (ausser im Falle einer lebensbedrohenden Situation) kaum eingreifen können. Aber Jugendamt würde ich auf jeden Fall informieren, am besten schriftlich.
Gruß, Rob

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@Jenn: Ja.

Antwort von Allly am 01.07.2004, 9:38 Uhr

Der Vater meiner Tochter ist auch so ein egoistischer Ar... wie der Mann von Elisabeth. Auch er hat mal mit Gewalt versucht, sein fieberndes Kind mitzunehmen, weil es schließlich sein Tag war. Ich habe mit Polizei gedroht und mich mit dem Telhörer in der Hand vor die Haustür gestellt. Die Polizei mußte ich nicht rufen, weil zum Glück gerade mein Vater kam und ihn rausgeworfen hat.

Und meine Qualitäten als Ratgeberin hatte ich ja gar nicht angeboten, sondern nur meine Meinung geschrieben.

Und ja, ich bin wirklich eine richtig tolle Mutter.

LG Ally.

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@ally

Antwort von shopgirl am 01.07.2004, 13:24 Uhr

ja, das kann man schon machen - unter bestimmten umständen. aber nicht, wenn man zusammen wohnt und den vater nun mal nicht so einfach vor der türe stehen lassen kann. nicht, wenn er quasi "freien zugriff" auf das kind hat und beide aufenthaltsbestimmungsrecht haben.

es gab nun mal nicht eine türe, wo einer mit kind drin und der andere ohne kind draußen stand. sei froh, dass es die bei dir gab und du nicht in eine situation wie elisabeth gekommen bist.

grüße,
shopgirl

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