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Abnabeln - Abnabelung

Ist das Baby geboren, wird nach kurzer Zeit die Nabelschnur durchtrennt. Dazu wird die Nabelschnur ungefähr zwei Zentimeter vor dem Bauch des Kindes abgebunden oder mit einer sterilen Klammer abgeklemmt. So wird ein Blutverlust des Kindes verhindert. Danach kann man die Nabelschnur mit einer sterilen Schere durchtrennen. Die Blutversorgung des Kindes aus der Plazenta ist damit unterbrochen und das Baby ist abgenabelt. Im Kreißsaal aber auch bei einer Hausgeburt darf häufig der Vater des Kindes diese besondere Aufgabe übernehmen, denn erst mit der Abnabelung des Kindes ist die Geburt abgeschlossen.

Wann abnabeln?


Wenn die Abnabelung sehr schnell nach der Geburt passiert, spricht man von einer Frühabnabelung. Meist warten die Hebammen oder die Ärzte wenige Minuten, damit die Nabelschnur noch pulsieren kann und noch etwas Nabelschnurblut dem Baby zufließen kann. Nach Rücksprache kann man auch eine Spätabnabelung vornehmen. Dann wartet man so lange, bis die Plazenta vollständig ausgeblutet ist und die Nabelschnur nicht mehr pulsiert.

Bei der sogenannten „Lotusgeburt“ verzichtet man sogar ganz auf eine künstliche Abnabelung und lässt die Verbindung zwischen Nabelschnur und Plazenta so lange bestehen, bis die Nabelschnur nach einigen Tagen völlig ausgetrocknet abfällt.


von Dagmar Fritz
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