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Alkoholembryopathie

Vor allem regelmäßiger Alkoholgenuss hat schwerwiegende Folgen: Kinder mit dem sogenannten "fetalen Alkoholsyndrom", auch bekannt als Alkoholembryopathie, verursacht durch regelmäßigen Genuss von Alkohol in der Schwangerschaft, sind sowohl körperlich als auch geistig-intellektuell wie in ihrer sozialen Reifung beeinträchtigt.

Die Schäden zeigen sich bei schwer betroffenen Kindern besonders in Merkmalen, wie Minderwuchs, Untergewicht, Kleinköpfigkeit, mangelhafte Muskelentwicklung, kognitive Entwicklungsverzögerung und Verhaltensstörung(en). Der Alkohol, den die werdende Mutter trinkt, gelangt direkt über den Mutterkuchen in den Blutkreislauf des Kindes. Die Kinder haben auch nach der Geburt sogenannte Entzugserscheinungen - sie schreien, lassen sich nicht beruhigen, bekommen ein blaues Munddreieck und erbrechen viel.


von Sandra Kunze
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Alkoholembryopathie
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Alkoholembryopathie
 
Frage: Wein / Weinschorle - in der Schwangerschaft ab und an erlaubt?

Hallo,

darf man eigentlich in der Schwangerschaft mal ein Gläschen Wein trinken? Oder eine Weinschorle? Ich bin seit heute in der 32. SSW. Bisher verlief die Schwangerschaft ohne Probleme.
Man sagt ja das man am Ende der Schwangerschaft mal einen Wein trinken sollte zum Wehenanregen. Das hab ich jetzt nicht vor, aber mal so ein kleines Gläschen am Abend :-)

Lg AlexF


Antwort

Hallo,

nein, den Alkohol meiden Sie bitte in der kompletten Schwangerschaft, und zwar ohne Ausnahme!

Alkohol, als der bedeutsamste vorgeburtliche Schadstoff beim Kind, gilt als die heute häufigste nicht genetische Ursache einer geistigen Entwicklungsverzögerung . Immerhin werden in der Bundesrepublik werden pro Jahr 2 200 Kinder mit dem Krankheitsbild der Alkoholembryopathie geboren. Die Zahl der Kinder mit Alkoholeffekten, die ohne sichtbare Veränderungen, zum Beispiel mit Lern- und Verhaltensstörungen, mit Hirnleistungsschwächen aufwachsen und deren Mütter abhängig, missbräuchlich, vor allem episodenhaft exzessiv, und auch gewöhnlich getrunken hatten, ist um ein vielfaches höher.

Bis heute ist keine Schwellendosis bekannt, von der man sagen kann, dass diese eine sichere Verträglichkeit bedeutet. Von Beginn der Schwangerschaft an besteht schon eine Verbindung zwischen mütterlichem und fetalem Kreislauf

VB

 
 
Frage: Regelmäßiger Alkoholkonsum des Partners vor der Zeugung

Hallo Herr Dr. Bluni

welche Folgen hat der regelmäßige Bierkonsum des Partners bei folgender Schwangerschaft und daraus resultierender Entwicklung des Kindes? Kommt es zu Veränderungen der Spermien und einer evtl. Schädigung des Kindes? Gibt es typische Veränderungen, wie sie beim regelmäßigen Alkoholkonsum der Mutter bekannt sind?

Herzliche Grüsse, Nancy


Antwort

Liebe Nancy,

der väterliche Alkoholkonsum um den Zeitpunkt der Befruchtung herum erhöht das frühe Fehlgeburtsrisiko um das 2-5fache. Quelle:

http://aje.oxfordjournals.org/cgi/content/full/160/7/661

•In vielen Fällen von Kindern mit fetalem Alkoholsyndrom findet sich ein Zusammenhang zu hohem Alkoholkonsum des Vaters (Disney, Iacono, McGue, Tully, & Legrand, 2008; May et al., 2008).

•Studienerkenntnisse lassen annehmen, dass stärkerer Alkoholkonsum des Vaters verbunden ist mit kindlichen Herzfehlern wie einem Ventrikelseptumdefekt (Savitz, Schwingl, & Keels, 1991).

•Kleine aber signifkante Unterschiede finden sic im Gewicht, dem IQ-Level und Problemen des Immunsystems bei Kindern, deren Väter stärker trinken oder getrunken haben (Abel, 1990; Alati et al., 2008; Bielawski & Abel, 1997; Gottesfeld & Abel, 1991; Savitz et al., 1991).

VB

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