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Äußere Wendung

Bei der äußeren Wendung wird versucht, das Baby von außen zu drehen. Das Kind soll in der Gebärmutter eine „Rolle“ machen, damit es so von der Steiß- in die Schädellage zu liegen kommt.

Vorab wird per Ultraschall überprüft, wie das Kind im Bauch liegt. Dann legt ein Arzt eine Hand unterstützend auf den Bauch und hebt mit der anderen Hand den Po des Kindes aus dem Becken heraus. Ein zweiter Arzt versucht dann das Kind zu drehen. Während der Drehung kann es zu Komplikationen kommen, die einen Kaiserschnitt notwendig machen, beispielsweise eine vorzeitige Ablösung der Plazenta, ein Blasensprung oder ein Riss der Gebärmutter. Zur Sicherheit sollte bei jeder äußeren Wendung ein komplettes OP-Team bereitstehen. Aus diesem Grund wird eine äußere Wendung erst nach der abgeschlossenen 37. Schwangerschaftswoche versucht, da das Kind selbst bei einer Geburt vor dem errechneten Termin keine Frühgeburt mehr ist und aller Voraussicht nach selbständig Atmen und Trinken kann.

Die Erfolgsquote einer äußeren Wendung beträgt etwa 60 bis 80%.


von Dr. Christine Hutterer
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Äußere Wendung
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Hebamme Martina Höfel zu dem Stichwort  Äußere Wendung
 
Frage: Ist in meinem Fall eine äußere Wendung ratsam?

Hallo!

Ich lebe seit 2 Jahren in Brasilien. Wir haben bereits einen Sohn, er ist 1 1/2 Jahre alt und seine Geburt verlief völlig normal. Jetzt bin ich schwanger mit unserem zweiten Sohn (37 Wochen und 4 Tage) und mein Kind liegt in BEL. Hier in Brasilien ist es nicht üblich, es auf eine normale Geburt in Steißlage ankommen zu lassen, da schon aus viel geringeren Gründen ein Kaiserschnitt gemacht wird (ich habe mal gelesen, dass 80% aller Frauen sowieso einen machen, auch bei nromaler Lage und 0 Komplikationen).
Jetzt sind wir an einen Arzt geraten, der uns anbietet, eine äußere Wendung zu versuchen. Das möchte er Ende dieser Woche machen (also mit 38 Wochen), da es sonst zu spät dafür sei. Lehnen wir das ab, wird für das Wochenende drauf (39 Wochen) ein Kaiserschnitt geplant.
Ich habe mich informiert und bin nun unsicher, ob wir einfach abwarten und hoffen, dass sich unser Baby noch von alleine vor dem Kaiserschnitttermin dreht, oder ob wir's wagen sollen.
Meine Schwestern (Zwillinge) haben durch Sauerstoffmangel bei der Geburt Cerebralparese, ich habe also gehörigen Respekt vor der Gefahr, dass sich die Nabelschnur um den HAls wickelt, oder irgendwas anderes Unvorhergesehenes passiert.

Über einen Rat wäre ich sehr dankbar!

Liebe GRüße


Antwort

Liebe ElliPour,

wenn die Wendung gut überwacht wird (CTG regelmäßig; evtl. aber nicht zwingend eine PDA; Möglichkeit der sofortigen Sectio), dann würde ich es versuchen.

Bitte vom Ergebnis berichten!

Liebe Grüße
Martina Höfel

Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Äußere Wendung
 
Frage: Äußere Wendung

Hallo Herr Dr Bluni, ich bin ab Dienstag in der 37. ssw und es wurde festgestellt, dass mein Baby nach 10 Wochen SL nun leider plötzlich in BEL liegt. Übungen haben bisher nichts gebracht. Wie stehen Sie zum Thema äußere Wendung (durchgeführt in einem guten Krankenhaus)? Mein Baby ist aktuell ca 2300 Gramm schwer und ca 47 cm groß.

Falls es weiterhin bei BEL bleibt, würde ich lieber per Kaiserschnitt entbinden. Muss der Kaiserschnittermin zwingend 2 Wochen vor ET liegen, oder kann ich auch 1 Tag nach ET "aushandeln" , um meinem Baby noch etwas Zeit zur Gewichtszunahme zu verschaffen? Entstehen dadurch Risiken oder nur ein Problem in der Personalplanung der Klinik?

Vielen Dank!
Viele Grüße, Jupiter


Antwort

Hallo,

1. wenn ein Kaiserschnitt durchgeführt wird, dann wird er in aller Regel frühestens eine Woche vor dem errechneten Termin durchgeführt. Theoretisch können wir bei fehlenden Wehen auch etwas länger warten. Jedoch wird niemand über den errechneten Entbindungstermin hinausgehen.

2. wenn die klinischen Voraussetzungen gegeben sind und das Paar sich nach eingehender Aufklärung über die vor und Nachteile für den Versuch der äußeren Wendung entschieden hat, dann ist dieses Verfahren in der Hand des geübten Klinikers relativ vielversprechend.

Nur gibt es mittlerweile immer weniger Kliniken, die dieses Verfahren überhaupt anbieten werden.

in unserem Antwortenarchiv unter der Adresse

http://www.rund-ums-baby.de/schwangerschaftsberatung/beitrag.htm?id=425931&suche2=%E4u%DFere+wendung&seite=1

finden sie dazu von mir eine umfassende Antwort.

Liebe Grüße

VB

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