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Geschrieben von Leolu am 13.06.2005, 20:24 Uhrzurück

Re: @leolu zum Thema Triebtäter und Krankheiten

Hallo!
Nein, es ist nicht so ,daß ich mir darüber keine Gedanken machen, warum wer so ist. und es gibt bestimmt genug Menschen, die selbst schreckliches erlebt haben, damit sie so geworden sind. Ich habe selbst eine Oma gehabt, die schizophren war, dies kam auch erst nach dem Tod ihrer Tochter!
Aber der Mensch ist ein sogenanntes verbunftbegabtes Wesen, selbst wenn man eine schlimme Kindheit hinter sich hat, muß man nicht selbst zu "Rabeneltern"werden, die meisten Menschen können sich kontrollieren und wissen was Recht und Unrecht ist, aber manche geben einfach lieber ihren Trieben nach. Es gibt sicher Menschen, die es wirklich nicht besser können, aber ich denke, daß viele es als Ausrede benutzen, um einer härteren Strafe zu entgehen! Ich kann es nicht bei jedem einzelnen beurteilen, und die Psychologen anscheind auch nicht, sonst würde es nicht immer Wiederholungstäter geben! Warum sollte es für Triebtäter die Entschuldigung geben,daß es psychologische Ursaschen hat? Warum gilt so etwas nicht für bankräuber oder Leute die alkoholisiert Auto fahren? Es gibt immer Ausnahmesituationen, wo ein mensch anders reagiert als normal, trotzdem wird es nicht immer gewertet. Ebenso wie nicht jeder, der selbst sexuell belästigt wurde später zum Triebtäter wird, ebenso gibt es sicher auch Sexualverbrecher für die es keine Ausrede gibt, sowas wie :"Ich war ein Schlüsselkind, meine Mutter hatte keine Zeit für mich!" ist doch keine Grund (habe sowas mal in einer Reportage gehört).
Ich gehöre immer zu denjenige, die sich erst die Vorgeschichte angucken, bevor sie urteilen, ich habe auch in meinen Postings unten von mildernen Umständen geschrieben, aber anscheind wollte das keiner so verstehen, wie es gemeint war. Aber wenn jemand keine mildernen Umstände hat und einfach nur ein mordlüsternes Subjekt ist, daß Spaß daran hat kleine Kinder zu qüälen, dann habe ich da auch keine Skrupel ihn "baumeln" zu sehen!
Mal ganz davon abgesehen, welchen Eltern würde denn so eine läppische Begründung reichen??? Wenn jemand eine familiäre Tragödie hinter sich hat und dann besoffen Dein Kind überfährt, hättest Du da Verständnis? Ich denke, im Prinzip geht es nämlich hier nicht um die Meinung des Volkes, sondern es geht um die Betroffenen, die sich Gerechtigkeit erhoffen. Vielen von ihnen fühlen sich bestimmt total "verars..." von der Rechtssprechung, daß jemand sein Kind abschlachten durfte und nach ein paar Jahren wieder ein Leben hat, was deren Kind nicht mehr haben darf.
Sicher ist das eine emotionale einstellung, aber es ist auch ein emotionales Thema und es geht hauptsächlich um die Gefühle der Betroffenen! Aber auch mein persönliches Rechtsgefühl sagt mir, daß es Fälle gibt ohne milderne Umstände, wo ich nicht finde, daß jemand noch eine Chance verdient, wo er sich doch jemand anders genommen hat, noch dazu einem unschuldigen, hilflosen Kind!
Ich betone nochmals, anscheind wollen einige das extra nicht verstehen und drehen einem die Worte im Munde rum oder lesen nur halb, ich hätte keine Skrupel bei Menschen, die keine mildernen Umstände haben und deren Schuld 1005-ig bewiesen werden kann. Aber ich habe auch geschrieben, daß die Sache mit der 1005-igen Beweislage zweifelhaft ist, und daß es viele Fälle in den Usa gibt und gab, wo Unschuldige dran glauben mußten und vermutlich auch noch werden. Sofern es nur irgendwelche Zweifel gibt würde ich eine Todesstrafe nicht unterstützen.
LG
Nina

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