Schwanger mit 35 plus

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Geschrieben von de-steffi, 24. SSW am 14.07.2016, 18:03 Uhr

Schwangerschaftsdiabetes..

das Ergebnis habe ich heute erhalten nachdem ich gestern den großen Zuckertest beim Arzt hatte.
Mein Wert Nüchtern 93,sollte unter 92 sein,dann nach einer Stunde war er bei 177,sollte unter 180 sein und nach zwei Stunden war er bei 170,sollte unter 153 sein.Also nur leicht erhöht und meine Ärztin meinte das es mit ner Ernährungsumstellung in griff zu bekommen sei.Muss am Dienstag zum Diabetolgen,hoffe das der nichts anderes sagt.
Bin jetzt total verunsichert was das essen angeht.Was kann ich jetzt noch Essen?
Was habt ihr für Erfahrungen ?

 
14 Antworten:

Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von gwenni am 17.07.2016, 17:15 Uhr

Huhu... den Nüchternwert kannst du mit Nahrung nicht beeinflussen. Man sagt, dass es einen positiven Effekt hat, wenn man abends einen Spaziergang macht.

Was mir geholfen hat: Umstellung auf Vollkornprodukte... da bei uns die Bäckerei keine Vollkornprodukte führt. Bin ich zum selber backen umgestiegen. Keine Angst.. . Das geht total einfach. Rezept findest du auf www.vollwert-blog.de

Dann habe ich jeglichen Industriezucker weggelassenm. Du trinkst gerne deinen Kaffee mit Zucker dann hole dir kokosblütebzucker-gibt es beim DM.

Obst am besten in Verbindung mit Naturjoghurt essen...das sorgt dafür, dass der Zucker langsamer ins Blut übergeht. Außerdem Obst mit hohem Fruchtzucker meiden.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von de-steffi, 25. SSW am 17.07.2016, 17:36 Uhr

Ich trinke bzw brauche morgends meine Tasse Kakao.Kaffee trinke ich gar nicht.Esse schon immer Naturjoghurt mit Obst.
Esse aber auch nur Banane an Obst,aber auch nicht jeden Tag.
Habe mir jetzt schon überlegt mir mal ein Gläschen von hipp oder so zu holen und mit unter den Joghurt zu rühren...
Esse seit ein paar tagen jetzt Schwarz und Vollkornbrot.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von gwenni am 17.07.2016, 22:14 Uhr

Du kannst z.b. den Kakao selber machen. Nimmst einfach den Kakao zum Backen und ein wenig kokosblütenzucker. So hast du Zucker gespart.
Bananen gehört zu dem Obst, das du wie eine Süßigkeit behandeln solltest. Ist für einen Diabetiker ungeeignet. Die Gläschen würde ich lassen... sind doch viel zu teuer und durch das Kochen ist der Fruchtzucker auch konzentrierter.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von AnnTerman am 19.07.2016, 17:53 Uhr

Ich hatte bei beiden Kindern SS-Diabetes. Beide Male schon sehr früh festgestellt, beide Male insulinpflichtig. Meine Kids kamen beide spontan zur Welt, jeweils ein paar Tage vor ET, ohne Einleitung. Beide wurden im KH überwacht die ersten Tage, aber es gab keine Auffälligkeiten. Und meine Werte waren kurz nach der Entbindung auch schnell wieder im Rahmen. Insgesamt alles gut.
Mir ging es in der SS wesentlich besser, als ich Insulin spritzen durfte. Klar muss man dann auf sich achten, die Sachen immer dabei haben etc. - aber ich konnte endlich wieder Kohlehydrate in vernünftigen Mengen essen, wurde wieder satt - was vorher nicht der Fall war.
Ich habe mich beide Male strikt an die Ernährungsempfehlungen gehalten (du wirst sicher auch Ernährungsberatung bekommen), komplett auf Süssigkeiten verzichtet. Und so waren meine Werte fast immer top. Was ich dir noch mit auf den Weg geben kann: Achte vor allem in den letzten Wochen der SS auf deine Werte, denn das hat den grössten Einfluss darauf, wie es deinem Kind nach der Geburt geht!

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Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von DeinEngel am 19.07.2016, 17:55 Uhr

Ich hatte auch eine Schwangerschaftsdiabetes. Ich habe nur auf die Ernährung achten müssen. Mit einem Messgerät hab ich meine dokumentiert. Der Nüchternwert sollte unter 90 und der 1 Stundeneert unter 140 liegen. Am Anfang fiel es mir sehr schwer, mich daran zu halten. Ich wusste nicht welche Lebensmittel ich essen kann und manchmal war richtig verzweifelt, wenn der Wert nicht gestimmt hat. Mit der Zeit habe ich herausgefunden was mein Blutzuckerspiegel ansteigen lässt und wie er niedrig bleibt. Mit der Zeit bekam ich immer mehr Sicherheit und es fiel mir nicht mehr schwer. Meine Werte waren immer gut. Das konnte ich bis zum Ende meiner Schwangerschaft halten. Dem Baby ging es von Anfang bis Ende sehr gut. Laut meiner Frauenärztin war er aber einfach ein großes Kind das hat nichts mit dem Diabetes zu tun gehabt, da er von Anfang an immer groß war.
Ich hatte eine normale Geburt und mein Baby war kleiner und leichter. Bis zur U2 eine Woche später hat ihn auch kein Arzt gesehen. Er wurde nur von der Hebamme betreut. Alles war bestens. Wenn du dich einigermaßen an die Vorgaben hältst und dich dabei wohl fühlst ist alles in Ordnung und du brauchst dir keine Gedanken um dein Baby zu machen.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von feechka am 19.07.2016, 17:58 Uhr

Lass dich von einem erfahrenen Diabetologen untersuchen und beraten. Mit Erfahrungen meine ich jemanden, der sich auch mit Gestationsdiabetes auskennt. Das ist leider nicht bei jedem Diabetologen der Fall.
Bei mir wurde ein Diabetes festgestellt. Mit Ernährung hab ich die Werte leider nicht in den Griff bekommen. Ich musste viermal am Tag Insulin spritzen. Bei Feststellung wurde auch mein Drops vermessen. Er war gut 14 Tage weiter. Mit Insulin hab ich meine Werte so gut in den Griff bekommen, dass ich ein normal großes und normal schweres Kind auf die Welt gebracht habe. Leider ist es wirklich so, dass Frauen mit Diabetes nicht übertragen sollten. Mein Drops hat sich nur drei Tage vorm ET auf den Weg gemacht, ansonsten wäre auch bei mir Eingeleitet worden. Nimm bitte die Unterstützung eines Diabetologen an. Spätestens wenn du ein gesundes Kind im Arm hälst, weißt du warum du dich durch diese schwere Zeit gequält hast.
Ich wünsch dir alles Gute.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von Fredda4 am 19.07.2016, 18:01 Uhr

Meine Schwangerschaftsdiabetes ist ja nun schon ein ganze Weile her und ich weiß nicht mehr alles genau. Aber ich durfte natürlich keine Süßigkeiten und Softdrinks, dafür aber viel Obst (aber keine Weintrauben). Joghurt sollte ich viel in der Lightversion essen, um den Calciumbedarf abzudecken. Ansonsten eigentlich recht normal mit Blutuckerkontrolle vor und nach den Hauptmahlzeiten.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von klapaucius am 19.07.2016, 18:04 Uhr

Ich bin jetzt in der 25. SSW und letzte Woche hat man bei mir Schwangerschaftsdiabetes festgestellt. Im Moment bin ich mit der Situation total überfordert. Als ich zum Diabetologen überwiesen wurde, musste ich erst einmal ein paar Tage aufschreiben was ich gegessen habe und immer sowohl vorher, als auch nachher meinen Blutzucker messen. Der Diabetologe meinte, dass ich die Kohlenhydrate eher weglassen soll und dafür mehr Eiweißprodukte zu mir nehmen soll. Dies tat ich auch und meine Werte lagen dann eigentlich im Normalbereich. Als ich dann jedoch bei der Ernährungsberaterin war, die in der gleichen Praxis arbeitet, hatte diese mir teilweise was anderes erzählt. Ich sollte zwischendurch doch lieber mal etwas Obst essen, obwohl der Arzt meinte, dass ich den Apfel, den ich zwischendurch mal gegessen habe, besser weglassen sollte bzw. die ganzen Zwischenmahlzeiten weglassen sollte. Außerdem meinte sie, dass ich auch Kohlenhydratprodukte zu mir nehmen soll. Ich weiß jetzt gar nicht mehr, wie ich mich verhalten soll. Ich fühle mich sowas von schlecht beraten und bin froh, dass ich dieses Forum gefunden habe. Habe mich zwar schon in einem anderen Forum zu diesem Thema angemeldet, nur leider ist das schon einige Tage her und ich habe immer noch keine Antwort bekommen. Ich sitze auf glühenden Kohlen und fühle mich derzeit einfach im Stich gelassen. Vielleicht könnt ihr mich etwas beruhigen und mir mit Tipps zur Seite stehen. Vielleicht spielen derzeit auch meine Hormone verrückt und ich bin deshalb so verzweifelt.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von mariamom am 19.07.2016, 18:10 Uhr

Ich weiss ganz genau wie du dich fühlst. Bei mir wurde in der 20 SSW. schon einen Blutzuckertest gemacht. Es wurde so früh gemacht, weil meine Mutter bei meinen Geschwistern acuh Schwangerschaftsdiabetes hatte. Und tatsächlich waren meine Wert so hoch, dass es eindeutig war! Ich hab Schwangerschaftsdiabetes.
Ich wurde sofort zum Diabethologen überwiesen und der meinte ganz beruhigend zu mir, dass wir das schon zusammen meistern und dass es nicht heissen muss, dass das Kind Schaden davon tragen muss. Wenn man sich gut mitarbeitet und es rechitzeitig festgestellt wird. Bei mir wurde erst garnicht mit Ernährungsumstellung ausprobiert, da meine Werte so extrem hoch waren.
Für mich bedeutet das: 4mal am tag Insulin spritzen und nicht wenig. Absolut kein Süßkram mehr, was jetzt in der Weihnachtszeit ein horror ist! Keine Säfte mehr. Nur Wasser und Tee. Einmal die Woche zum Diabethologen zur Kontrolle und einmal die Woche zum FA. Es hört sich heftig an und es erfordert extrem viel Disziplin und ergeiz. Aber wenn ich meinen Kleinen strampeln spüre, wenn ich ihr auf dem Ultraschall sehe und wenn ich höre, dass es ihm gut geht. also keine vermehrte Fruchtwassermenge, nicht zu groß und die Blutzirkulation ist in Ordnung. dann weiss ich dass sich der ganze stress lohnt.
Ich musste mir auch ein Krankenhaus aussuchen, das sich auf Schwangerschaftsdiebetes spezialisiert hat. Es ist einfach so, dass die während der Geburt kein Insulin spritzen und dadurch das Kind Insulin produziert. Sobald das Kind abgenabelt ist, kann es sein, dass das Kind in Unterzucker fällt und eine Glucoseinfusion braucht. Das ist nicht weiter schlimm sondern dient einfach dazu, dass die Organe des Babys nicht überlastet werden.
Ich war im im Krankenhaus, weil verdacht auf Schwangerschaftsvergiftung bestand. Und da wurde mir klar, dass die Diebetes das geringere Elend ist.
Ich will einfach bewusst machen, dass ich es wichitg finde, dass der Test gemacht wird um einfach für Mutter und Kind einen guten Start zu schaffen. Es ist aber auch kein Weltuntergang wenn Diabetes diagnostiziert wird, man kann damit echt gut leben. Das Leben ändert sich, man muss sich an Regeln halten und bei mir hat sich das Essen echt extrem umgestellt.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von mrs. Katze am 19.07.2016, 18:12 Uhr

Ich hatte in der 1. Schwangerschaft auch eine Schwangerschaftsdiabetes. Es ist alles halb so schlimm. Ich wurde dann auch zum Diabethologen überwiesen. Der hat mir dann ein Blutzuckergerät gegeben und gesagt, ich solle die Werte mal eine Woche aufschreiben. Er hat gesagt, welche Lebensmittel ich meiden soll, wenn ich aber trotzdem mal was Schlimmes esse, wäre es auch nicht so schlimm. Meine Werte waren immer normal, so dass ich nachher bis zur Geburt nur noch alle 3 Tage messen musste. Ich musste allerdings auch während der Geburt meinen Blutzucker messen. Nach der Geburt haben sie bei meiner Tochter getestet, aber auch alles super. Jetzt bin ich zum 2.mal schwanger und habe den Test schon in der 14. Woche machen müssen. Und wieder dasselbe Spielchen. Das gute an der Sache ist, dass man sich viel gesünder ernährt.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von natas am 19.07.2016, 18:15 Uhr

Also meine Diabetologin (seit 20 Jahren) hat mir erklärt, dass der Nüchternwert nichts mit den Kohlenhydraten zu tun hat. Sicher ist der Blutzuckerwert am Abend mit ausschlaggebend, aber über nacht produziert die Leber den Zucker.
Dies ist schon meine 2. SS mit dem Diabetes und ich muss diesmal nur Nachtinsulin spritzen wegen dem Nüchternwert. Tagsüber zum Glück diesmal nicht. Miss doch einfach mal um 22 Uhr deinen Blutzucker, muss ich auch so machen. Der sollte so zwischen 100 und 106 liegen.

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Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von de-steffi, 25. SSW am 19.07.2016, 18:16 Uhr

Ich war heute beim Diabetologen und der hat mich erst mal beruhigt.Er sagte das es auch sein kann das meine Werte normal sind und es jetzt nur von dem Saft kamen bei dem Test.
Habe ein Messgerät bekommen und muss jetzt vor den Mahlzeiten und ne Stunde danach messen.Bis jetzt waren die Werte immer unter 120
Die Ernährungsberatung habe ich erst nächste Woche.Die Langzeitwerte
liegt bei 5,3

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Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von riesigenWunsch am 19.07.2016, 18:19 Uhr

Also, wenn man ihn rechtzeitig erkennt, mußt du nur auf deine Ernährung achten, vielleicht eine Diabetes-Schulung mitmachen, damit Du weißt, worauf du achten mußt etc. und eben Zuckerwerte messen...dann passiert auch nichts weiter. Bei meinem Sohn hat der Arzt immer nur gesagt, dass das Baby irgendwie zu groß ist, aber mehr nicht. Als ich dann in der 35.Woche im Krankenhaus zur Vorsorge war, weil mein Arzt im Urlaub war, machten sie den Glukose-Toleranztest und siehe da: ich hatte einen versteckten Diabetes!! Sie haben mich gleich da behalten und ständig untersucht, gleichzeitig streng die Ernährung umgestellt, aber nach ein paar Tagen drohten die Organe des Kindes zu versagen und sie leiteten die Geburt ein...ich hatte schon die PDA für den Notkaiserschnitt unterschrieben, da entschloss sich der Kleine zum Glück doch noch, spontan auf die Welt zu kommen. Er war 4 Wochen zu früh dran, wog 4.500 g und war 56 cm groß...sie meinten, noch 4 Wochen weiter, wäre er weit über 60 cm und 6 Kilo gewesen, wozu es aber wahrscheinlich nicht gekommen wäre, da die (viel zu großen) Organe das nicht mehr hätten leisten können.
Also sei froh, dass du den Test machen kannst und wenn du es haben solltest, keine Sorge, außer Diät passiert nichts weiter..

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Re: Schwangerschaftsdiabetes..

Antwort von stranger2016 am 19.07.2016, 18:22 Uhr

Ich bin mittlerweile nach drei SS der Meinung, dass die SS-Diabetes ein Modetrend der Ärzte ist. Mittlerweile wird nahezu jeder getestet und ich weiß nicht wieviele Frauen total verrückt und verängstigt werden, nur um ein bißchen mehr abzuzocken. Klar gibt es viele, bei denen zu Recht getestet und dann gehandelt wird und dann gibt es aber viele, die das mit Sicherheit nicht bräuchten. Bei mir selbst wurde bei Nr 3 totaler Alarm auselöst, der Nüchternwert manchmal 90. Sonst war nichts, selbst wenn ich Süßes gegessen habe. Meine Ärztin wollte, dass ich Insulin spritze.
Ich war total aufgelöst und voller Angst, sollte wöchentlich zur Diabetologin und zum FA. Machw das mal mit zwei Kindern. Zum Glück hatte ich eine tolle Hebamme, die mich ein bißchen runtergeholt hat. Außerdem nehmen wohl alle FAs an einer Studie zu SS-Diabetes teil, toll wenn es da dann soviel Fälle vorzuweisen gibt:-) Das hat mir auch die Hebamme gesagt.
Ich denke, man sollte sich auf alle Fälle nicht verrückt machen lassen und eine zweite oder dritte Meinung einholen. Manche Frauen haben einfach große Kinder. Manche Frauen haben sicher auch SS-Diabetes, aber die meisten sicher nicht.
Liebe Grüße

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