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Geschenke

Frage von Jenyx  -  16.12.2017
Hallo ihr Lieben,
Ich habe da mal eine Frage bzw. möchte einfach mal ein bisschen was von der Seele schreiben.
Mein Partner und ich haben ein kleines Kind, unter einem Jahr alt. Er hat noch drei weitere Kinder aus einer vorherigen Beziehung.
Nun sieht er die großen alle zwei Wochen am Wochenende und an einem Nachmittag jede Woche.
Die Kinder verstehen sich alle gut, so weit man das bei einem Baby sagen kann, aber ein Lachen äußert da ja auch schon einiges. Ich habe die großen natürlich in den letzten zwei Jahren auch sehr lieb gewonnen. So, das war die Vorgeschichte.
Jetzt stehen die ganzen Geschenke-Tage vor der Tür bzw. Nikolaus war ja schon. Von der gemeinsamen Oma gab es für die großen Kids (kleinstes der großen 2 Jahre) jeweils Geschenke vom Nikolaus. Fürs Baby nicht. Für den Weihnachtsmarkt gab es für die großen Taschengeld. Immer vor mir und dem Baby, der das ja hoffentlich noch nicht so merkt. Selbst die großen Kinder bemerken das, dass ihr kleinstes Geschwisterchen nichts bekommt und sagten schon, der Nikolas sei böse, weil Baby nichts bekommen hat. Ich reagiere bei solchen Geschichten ein wenig... hmm, man merkt mir an, dass ich nicht einverstanden bin, freue mich aber natürlich für die großen und sage nichts.
Aussage war, für den kleinen wüsste sie nichts zu schenken.
Aber es ist doch auch ein Kind. Ich denke mir, man müsste ja nichts großes kaufen. Und wenn man dem Baby eine Packung Taschentücher zum Spielen gibt oder der Nikolaus hat einen Kuss von der Oma als Geschenk oder was auch immer. Aber es wird dabei so getan, als gäbe es das Baby nicht. Das Baby ist über ein halbes Jahr alt, also durchaus fähig zur "Kontaktaufnahme" mit der Außenwelt.
Bei einem Gespräch mit dem Papa der Kinder meinte er, es wäre ihm egal, aber er spricht es mal an. Beugt sich dann über Baby und sagt, dafür siehst du mich jeden Tag. Das ist auch ein Geschenk. Kann er es dem Kind als Geschenk verkaufen? Natürlich ist es ein "Privileg" gegenüber den großen, aber kann man dies einem Kind "ankreiden", was ja wirklich absolut unschuldig ist?
Es ist so, wenn der Papa die Großen abholt, muss er immer früher Feierabend machen und dies an den anderen Tagen nacharbeiten. Dadurch sieht das Baby ihn auch nicht jeden Tag, da Papa manchmal morgens schon weg ist und erst nach dem ins Bett bringen wieder zuhause. Früher Feierabend fürs Baby ist eigentlich so gut wie nie drin. Naja, wie auch, irgendwann müssen die ollen Stunden ja auch gemacht werden.
Aber wiegt hier nicht das eine das andere auf? Das Baby bekommt ein "passives" Geschenk, weil es ja nun mal in Papas zuhause wohnt und ihn sieht, wenn er Zeit hat. Für die großen Kinder macht er im Gegenzug früher Feierabend und nimmt sich zu diesen Zeiten auch absolut nichts vor. Alle Aufgaben, Termine oder ähnliches werden anders gelegt. Das ist also ein "aktives" geben. Wiegt sich das nicht irgendwie auf? Also kann man jetzt dem Baby "vorhalten", dass es ja bereits das Geschenk bekommt, den Papa täglich zu sehen?

Ich bin gespannt, wie ihr das seht. Danke fürs lesen dieses Romans und eine frohe Weihnachtszeit.

Geschenke

Antwort von und  -  16.12.2017
...finde die Aussage der Oma klingt nach Ausrede, weil sie nichts schenken WILL. Ist ihr gutes Recht, aber dann soll sie es halt ehrlich sagen. Natürlich findet man auch für Babys zahlreiche Geschenke, wenn man will. Und Geld geht auch immer - das gibt man natürlich stellvertretend der Mutter oder auf ein Sparbuch des Babys für später.

 
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Geschenke

Antwort von jannas  -  16.12.2017
Haben die ersten Kinder als Babys auch nie Geschenke von der Oma bekommen?
Merkwürdig ihr Verhalten.
Vielleicht überdenkt sie es ja noch, wenn von deinem Sohn eine erstaunte/traurige Reaktion kommt, wenn er leer ausgeht?

Und was genau möchtest du von deinem Freund?
Für ihn gehört euer Baby wohl zum Alltag und es ist normal und selbstverständlich, dass es immer da ist.
Die ersten Kinder werden entsprechend wohl immer eine Sonderrolle haben.
Außerdem sind sie ja anscheinend noch klein und immer zu dritt.
Exklusive Papazeit einzeln haben sie sicher auch nie?
Noch ist euer Kind klein.
Aber vielleicht kann Papa mit ihm sowas wie Pekip, Baby schwimmen oder ähnliches machen?
Bitte ihn doch ganz konkret drum, dass er bewusst Zeit mit ihm verbringt, wenn es das ist, was du möchtest.
Ansonsten bleibt wohl nur , dich zu arrangieren. Es gibt diese Kinder, sie werden ihm immer wichtig sein und Zeit sowie Geld kosten.
Dafür kannst du davon ausgehen, dass er im Falle einer Trennung auch trotzdem für euer Baby da sein würde.

Geschenke

Antwort von Jenyx  -  17.12.2017
Danke für eure Hinweise und Tipps. Und Danke dafür, dass ich mir nicht mehr komisch vorkomme, dass ich so empfinde.
Wenn ich mit meinem Partner spreche, gibt er mir oft das Gefühl, dass ich nur eifersüchtig wäre und es völlig unverständlich wäre, wie ich empfinde.

Geschenke

Antwort von Jenyx  -  16.12.2017
Hmm, bei der Oma weiß ich das mit den Geschenken für die Babys gar nicht genau. Sie hat die Kinder als Babys wohl nur selten gesehen und da war wohl alles immer sehr angespannt, aufgrund des Verhältnisses zur Mutter. Die Mutter hat, wenn ich es richtig verstanden habe, auch Geschenke der Oma nicht haben wollen oder sowas. Also Kleidung würde den Kindern nicht angezogen und so. Mehr weiß ich da auch nicht.

Von meinem Freund... ja, was will ich da? Ich glaube, ich würde mir einfach nur wünschen, dass er nicht so tut, als müsste Baby das als etwas besonderes ansehen, dass er seinen Papa jeden Tag hat. Als etwas schönes, natürlich. Das ist es, ohne Frage. Aber für Kinder sind solche Dinge ja nicht verständlich. (Als ich das hier gerade Korrektur gelesen habe, ist mir aufgefallen, was mich so an diesem Ausspruch gestört hat. Es war irgendwie nicht erfreut, sondern halt... die Tonart war so... nicht vorwurfsvoll, aber komisch halt. So als könnte das Kind etwas dazu. Wie Neid, wobei das von der Konstellation papa zu Kind ja nicht passt) Wenn er nun älter wird und sowas zu hören bekommt, deine Brüder bekommen dies und das, weil du hast ja den Papa jeden Tag... ich denke nicht, dass ein Kind das verstehen könnte. Wenn ich mir vorstellen würde, ich wäre Kind und mein Papa würde da Unterschiede bei den Kindern machen, denkt dann nicht das "Alltagskind", dass der Papa die anderen lieber hat? Dass sie besonderer sind? Das fände ich sehr schlimm, wenn dieser Gedanke irgendwann mal aufkommen würde. Gerade auch, weil sich die Geschwister alle vier super lieb haben.
Ich hoffe noch ganz verträumt, dass es da niemals zu großartiger Eifersucht kommt, außer der normalen Geschwistersachen.
Dieses "du siehst den Papa jeden Tag, das ist ein Geschenk" ist ein bisschen wie.... sei froh dass wir ein Dach über dem Kopf haben, haben andere nicht. Es ist ein Geschenk, dass du gesund bist. Natürlich sind das alles wunderschöne Dinge und wir als Eltern sind auch dankbar dafür. Aber muss ich meinem Kind das als Baby schon einreden? Ich weiß auch nicht genau, was mich daran so stört. Für mich ist es in Ordnung, wie es ist. Die großen bekommen extra aktiv Papazeit, der kleine ist halt Alltag. Ich habe oft das Gefühl, der Papa fühlt sich schlecht, wenn er Zeit mit dem kleinen verbringt. Aber das kann der kleine ja nicht ausbaden müssen.... ich habe einfach Angst, dass er mit einem "ich bin nicht genug" oder "wichtig genug" aufwächst. Es sind alle wichtig, das steht außer frage. Aber einem Kind solche Zweifel zu zeigen, obwohl es am wenigsten dafür kann, das finde ich traurig.

Geschenke

Antwort von kleineTasse  -  17.12.2017
Das hätte mich auch sehr, sehr, sehr getroffen, wenn alle Enkelchen etwas bekommen und mein Baby wird übergangen. Es gibt nun wirklich enorm viel für Babys, auch wenn man es nicht gut kennt oder selten sieht. Irgendwas kann man doch immer schenken. Und da du ja sprechen kannst, hätte die Oma, wenn sie denn gewollt hätte, kurz nachfragen können. Das würde ich beobachten und bei der nächsten Feierlichkeit (Weihnachten, Geburtstag) wo mein Kind wieder leer ausgeht, ansprechen. Dann ist es wenigstens ein für alle Male geklärt und du weißt woran du bist. Was dein Freund von sich gibt, finde ich peinlich. Warum soll das Kind froh sein, dass es den Papa jeden Tag um sich hat? Ist doch nicht Babys Schuld, dass seine vorige Beziehung schief ging und seine anderen Kinder ohne ihn aufwachsen, bzw. zeitlich begrenzt. Seltsame Sichtweise, würde ich auch nicht so stehen lassen. Stell dir mal vor, dass sagt der noch, wenn Baby 6 oder 7 Jahre alt ist. Das bekommt doch ein schlechtes Gewissen und entwickelt vielleicht noch Schuldgefühle. Das kann er sich ja zukünftig echt verkneifen!

Geschenke

Antwort von Limayaya  -  17.12.2017
Na, aber da ist doch ein Ansatzpunkt, wo dein Partner bei seiner Mutter einhaken kann.
Argumentationskette: er weiß, dass es in der ersten Ehe schwierig war, für die Oma, weil die Kindsmutter da etwas sperrig war (warum auch immer). Aber DU bist nicht so. Du möchtest, dass eurer Kind die Oma aktiv erlebt. Auch im Alltag! Du freust dich über ihren Besuch und besuchst die Oma auch gerne mit dem Baby. Auch wenn jetzt das Baby mit "Oma" noch nicht viel verbindet, wird in nicht allzuferner Zeit der Tag kommen, wo du den Satz sagst "Heute kommt Oma" und dann hoffst du doch, dass die Augen des Kleinen vor Freude aufleuchten und nicht nur gleichgültig mit den Achseln gezuckt wird. Und eigentlich hattest du gehofft, dass die Oma das genauso sieht, und sich über das Enkelchen freut und ihm eine aktive teilhabende Oma sein will....und vor diesem Hintergrund warst du etwas erstaunt, dass Oma, wenn sie schon keine Geschenkidee hat, sich nicht einfach an dich oder den Vater gewandt hat und nachgefragt. Nach einem kleinen Spielzeug, oder vielleicht ein Strampler.

So stehst du nicht als eifersüchtig da, zeigst der Oma deinen guten Willen, und es sieht nicht aus, als würde es dir nur um "Geschenke" gehen.



Falls sie dann weiterhin dicht macht, kannst du halt nix machen....

Geschenke

Antwort von Milia80  -  27.12.2017
da wird dein Kind in den nächsten Jahren nichts reininterpretieren und sicher wird irgendwann der Spruch von den anderen kommen /auch Eifersucht dass euer Kind Papa jeden Tag hat.

Geschenke

Antwort von Milia80  -  27.12.2017
Hallo,

das mit den Geschenken ist unschön keine Frage, vielleicht kann man da mal nachhaken warum das so ist.
ABER du schriebst er macht für die anderen früher Feierabend um sie zu holen , das ist selbstverständlich, und so viel Mehrarbeit wird dadurch sicher nicht anfallen wo euer Kind soooo viel zurückstecken muss.
Ich finde das klingt schon eifersüchtig. Es sind genauso seine Kinder wie euer gemeinsames.

Das jüngste Kind ist 2? euers 6 Monate? Heißt das jüngste war selbst fast noch Baby und da kam schon die nächste und sehr rasch ein neues Kind. Klar können die Kinder dafür nichts aber vielleicht kommt daher die Aussage dass euer Kind ihn dafür täglich sieht


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