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Adoption

Frage von Mama-Kathy  -  27.03.2015
Hallöchen.

Mein Sohn möchte nicht nur seinen Namen geändert bekommen, sonder endlich einen Papa haben.
Deswegen äußerte er vor kurzem den Wunsch einer Adoption.

Für mich stellt das auch absolut kein Problem dar und mein Partner würde dies auch liebend gerne machen, aber.....

....laut Jugendamt ist das wohl nicht so einfach.

Mal ganz davon abgesehen, dass der Kindsvater dafür eine Einverständniserklärung unterzeichnen soll, wofür mir im übrigen jegliches Verständnis fehlt, da ich das alleinige Sorgerecht habe und der Kindsvater nie Interesse an dem Kind gezeigt hat.....nein, da behaupten die auch noch, dass ich dafür mit meinem Partner mindestens 2 Jahre lang verheiratet sein muss.

Ich habe sämtliche Paragraphen von Gesetztestexten gelesen und da steht nichts drin von einer mindest-Ehe bezüglich einer Adoption.
Da steht lediglich geschrieben, dass das Kind eine gewisse Zeit bei seinem zukünftigen Adoptiv-Elternteil in Pflegschaft gewesen sein muss.

Ich lebe mit meinem Partner seit 2 Jahren zusammen....zählt das denn gar nicht?
Ist das keine Pflegezeit?
Was soll das mit der Einverständnis des "Kindsvaters"?
Warum machen es die Ämter einem sooo schwer und wie soll ich das meinem Sohn erklären?

Adoption

Antwort von Sternenschnuppe  -  27.03.2015
Eine Adoption kann man nicht mehr rückgängig machen.
Natürlich wird das Jugendamt das nur befürworten, wenn die Beiehung wirklich gefestigt ist. Man muss mindestens 3-4 Jahre Zusammenleben, mindestens ein Jahr verheiratet sein.
Die ganze Abstammung wird geändert. Erbanspruch, Verwandtschaftsverhältnisse gelöscht, da muss der Vater zustimmen.

Wenn gar kein Kontakt besteht, dann kann die Zustimmung auch gerichtlich ersetzt werden, wenn es dem Kindeswohl dient.
Ihr müsst eh erst heiraten, dann könnt ihr das beim Notar einleiten lassen.
Das Gericht wird dann eigenständig das Jugendamt einschalten und es nimmt seinen Lauf.

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Adoption

Antwort von desireekk  -  27.03.2015
Hallo,

nun ich verstehe das alles schon...

1.) Der genetische Vater muss/soll sein Kind für immer "aufgeben", es wird nie mehr sein Kind sein. Ob er sich akltuell darunm kümmert oder nikcht ist hier nicht der Punkt. Es gibt juristische Verbindungen und diese müssen aufgegeben werden. Da muss der KV schon aktiv zustimmen, denn ab der Adoption hat er eben keinen Sohn mehr, ob er ihn bisher gesehen hat oder nicht.

2.) Der Adoptiv-Elternteil ist/wird erst dann Adoptiv-Elternteil wenn Ihr verheiratet seid. In Deutschland steht die Ehe immer noch unter einem besonderen Schutz laut Grundgesetz, also ist immer eine Ehe ausschlaggbend und auch erst ab da wird "gezählt".
Zusammenleben kann ich mit jedem, verheiratet sein ist nochmal ein ganz anderer Schritt (sagt eine Frau die 14 Jahre mit dem KV ohne Trauschein zusammengelebt hat!) und zudem messbarer und juristisch greifbarer.

Jetzt heiratet doch erst Mal, schaut zu, dass Ihr alle den selben Namen bekommt und DANN kann irgendwann auch die Adoption angefasst werden.

Viele Grüße

Désirée

Adoption

Antwort von Windpferdchen  -  07.04.2015
Naja, im Moment ist es halt noch so, dass Ehepartner in vielerlei Hinsicht bevorzugt werden, weil der Schutz der Familie sogar im Grundgesetz verankert ist. Lebensgemeinschaften gelten aber nicht als offizielle Familien. Man kann darüber diskutieren - allerdings finde auch ich, dass die Ehe sich noch irgendwo vom reinen Zusammenleben ohne Trauschein unterscheiden sollte.

Ein Mann, der nicht mit Dir verheiratet ist, gilt also nicht als offizieller Teil der Familie und genießt daher auch weniger Rechte. Darüber kannst Du Dich natürlich aufregen, und zum Teil hast Du vielleicht auch Recht damit. Trotzdem nützt es ja nix: Wenn Dir die Adoption Deines Sohnes wirklich wichtig ist, hilft kein Wehklagen - Du musst die Anforderungen (u. a. erstmal heiraten) erfüllen, sonst wird das nichts.

Über die weiteren Details könntest Du Dich von einem Familienanwalt beraten lassen, ein einmaliges Beratungsgespräch ist nicht so teuer. Dann erfährst Du, ob Euer JA seine Forderungen zu Recht aufstellt, oder was Du ggf. gegen einzelne dieser Auflagen tun kannst.

LG

Adoption

Antwort von Mama-Kathy  -  27.03.2015
Hallo Sternschnuppe.

Also ich finde in der Hinsicht ist das alles vollkommen übertrieben.
Schließlich ist eine Adoption keine Entscheidung die man mal so eben trifft.

Ja, der Kurze trägt meinen Familiennamen.

Vlg

Adoption

Antwort von Limayaya  -  27.03.2015
nachdem wir das sowohl das Thema "Namensänderung" als auch "Adoption von Stiefkind" jetzt gerade bis ins äußerte durchgekaut haben....ich aus deinem Posting auch nich wirklich die Bitte um Infos rauslese, sondern eher deine Empörung und Wut, dass die Gesetze anderst sind, wie du sie gerne hättest (hatten wir das nicht auch gerade eben? *grübel*)...möchte ich ich zu dem ganzen Thema nicht äußern.

Aber soviel: du kennst uns nicht, wir kennen dich nicht, und wer noch alles aus dem WeltWeitWusel hier mitliest weißt du auch nicht. Ich würde dir raten, vorsichtig zu sein, mit privaten Photos deiner beiden "Männer"....

Adoption

Antwort von Sternenschnuppe  -  27.03.2015
Wer kam auf die Idee und was sind seine / Eure Gründe für die Adoption ?
Kennt das Kind seine Geschichte, weiß wie der leibliche Vater heißt und dass Dein Freund nicht sein leiblicher Vater ist ?

Alles Fragen die gestellt werden.
Wir haben dies im Übrigen durch, mein Mann hat meinen Sohn adoptiert.

Und wieso denkst Du dass Dein Ex nicht zustimmt, wenn er doch eh kein Interesse an dem Kind hat ?

Adoption

Antwort von Larissa81  -  28.03.2015
Mit den Fotos da schließe ich mich an.
Er bleibt dennoch der Vater auch wenn er sich nicht kümmert und es ist auch gut dass er zustimmen muss.
Würden de Mütter gehen käme kaum einer auf die Idee eine Frau das Kind adoptieren zu lassen.


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