Dr. med. Helmut W. Mallmann

Fragen, die sich rund um die

Entwicklung des Babys in der Schwangerschaft

ergeben, beantwortet auf dieser Seite

Dr. med. Helmut W. Mallmann

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

 
 
Dr. med. Helmut Mallmann

Dr. med. Helmut Mallmann

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. med. Helmut Mallmann ist Facharzt für Frauen­heilkunde und Geburtshilfe. Nach seinem Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, erfolgte die Facharzt­ausbildung im Vinzenz-Pallotti-Hospital in Bensberg, Chefarzt Dr. Eldering, und im Klinikum Leverkusen bei Prof. Dr. Hilfrich. Dr. Helmut Mallmann betreibt seit 1989 eine Frauenarzt­praxis in Köln, in der er sich besonders Frauen mit Risiko­schwangerschaften zugewandt hat.

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COVID-19-Impfung für Schwangere und stillende Mütter

Corona Impfung Stand 01.2022

Bei COVID-19 Infektionen in der Schwangerschaft sind 6-fach mehr intensiv-medizinische Maßnahmen erforderlich. Eine Beatmung ist 23 mal so häufig bei Schwangeren notwendig im Vergleich zur Gruppe der nicht-schwangeren Frauen. Das Frühgeburtsrisiko verdoppelt sich und hinzu kommen weiter schlechtere Prognosedaten für nicht geimpfte Schwangere, die an COVID-19 erkranken.

Durch die rasant steigenden Infektionszahlen der letzten Wochen und das vielfach höhere Risiko für Schwangere, sowie der Unbedenklichkeit für das Ungeborene (basierend auf Daten für die erste und zweite Impfung) wird eine Booster-Impfung in der Schwangerschaft ab dem 2. Trimenon mit Comirnaty empfohlen.

Es gibt Fachgesellschaften, die sich generell dafür aussprechen, nach CORONA-Impfungen 7 Tage keinen Sport zu betreiben und 3 Tage keine schweren Arbeiten zu verrichten.
Das dürfte für Schwangere besonders gelten.

Corona Impfung Stand 11.2021

Die Stiko (Ständige Impfkommission) empfiehlt nach eingehender Prüfung, Schwangere ab dem 2. Trimenon und Stillende gegen den Coronavirus zu impfen. In einer vielseitigen Stellungnahme, Epidemiologisches Bulletin 38/2021, werden das höhere Risiko für Schwangere, einen schweren Verlauf von Covid 19 zu erleiden, die geringen Nebenwirkungen und die Effektivität der Impfung abgewogen.

Die Fachverbände, Berufsverband der Frauenärzte e. V. (BVF), die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG), die Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin e. V. (DGPM), die Deutsche Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin e. V. (DGPGM) und die AG Geburtshilfe und Pränatalmedizin in der DGGG e. V. (AGG) hatten ja bereits eine Empfehlung zur Coronaimpfung abgegeben.
Dabei bezog man sich hauptsächlich auf die Nebenwirkungen, die gezeigt haben, dass von 4.700 geimpften Schwangeren keine Hinweise auf Fehlgeburten, Frühgeburten oder Wachstumseinschränkungen auftraten und es mit den mRNA-basierten Impfstoffen nicht zu einem Anstieg von Erkrankungen oder gar des Sterblichkeitsrisikos von Mutter und Kind kam.

Die Stiko hat große Studien aus den USA, Großbritannien und Israel geprüft und den eindeutigen Profit der Impfung für geimpfte Schwangere und Stillende festgestellt. Sie bleibt dennoch kritisch und überprüft die Daten weiterhin, um ggf. das Vorgehen zu korrigieren. Das gilt vor allem für die Delta Variante.

Zur Datenlage:
Schwangere, die an COVID-19 erkranken, haben schwerwiegende Verläufe. Es kommt häufiger zu Lungenentzündungen, Krankenhausaufenthalten, Aufnahmen auf Intensivstationen und auch zu mehr Todesfällen als bei Nicht-Schwangeren.

Die bisher vorliegenden Studien zeigen, dass mit hoher Wirksamkeit Infektionen und schwere COVID-19 Verläufe durch m-RNA-Impfstoffe bei schwangeren Frauen verhindert werden können.

Schwangere haben sowohl nach der ersten als auch nach der zweiten Impfung weniger Beschwerden oder Nebenwirkungen. Das gilt für lokale Reaktionen, wie Schmerz, Rötung und Schwellung an der Einstichstelle und für allgemeine Reaktionen, wie Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Muskelverspannungen.

Es konnte auch ausgeschlossen werden, dass es im Gegensatz zu ungeimpften Schwangeren häufiger zu Fehlgeburten, Frühgeburten, Fehlbildungen, niedrigem Geburtsgewicht und zu Thrombosen kommt.

Die Impfung könnte sogar eine Leihimmunität für das Neugeborene bewirken, was aber nicht sicher ist.
Es wird empfohlen, möglichst die Impfung vor der Schwangerschaft durchzuführen und möglichst weitere Risikofaktoren für schwere COVID-19-Verläufe abzustellen, wie Adipositas (Übergewicht) usw..

Die Stiko hat sich für die Überprüfung der Datenlage nicht unter Zeitdruck setzten lassen. Die Fakten klingen überzeugend. Jetzt ist es an Ihnen, sich impfen zu lassen oder nicht.


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