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Geschrieben von Elisabeth mit Fumi & Temi am 08.04.2005, 15:27 Uhr

Outplacement

Hallo,

so, nach ein paar Verschiebungen ist jetzt auch der nächste Termin mit dem netten Outplacement-Berater ziemlich ergebnislos verlaufen.

Wat nu?

Am Dienstag habe ich jetzt einen Termin für ein Vorgespräch mit der externen Outplacement-Firma. Der Deal ist der: Wenn ich den Aufhebungsvertrag unterschreibe, darf ich mich von denen bis zu 20 Stunden beraten lassen. Die würden mir helfen, Stellenangebote zu suchen und Bewerbungen zu schreiben. Ich soll mir den Laden mal anschauen. Nur: Ich will und werde den Aufhebungsvertrag nicht unterschreiben. Aber der nette Outplacement-Berater meint (hofft) offensichtlich, daß ich meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt VIIIEEEEL zu pessimistisch einschätze, und die Dame von der externen Outplacement-Firma soll mich vom Gegenteil überzeugen. Ich habe ihm gesagt, daß ich mich zum Unterschreiben des Aufhebungsvertrags durchringen KÖNNTE, WENN ich einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben HÄTTE (großer Konjunktiv), insofern hätte die Firma nur dann eine Chance, um die gerichtliche Auseinandersetzung herumzukommen, WENN man alles Menschenmögliche tut, mir einen neuen Job zu besorgen. Wobei - mir ist noch nicht gekündigt worden. Ich kann im Moment auch schwer einschätzen, wie realistisch eine Kündigung wäre. Vorm Arbeitsgericht hätte ich gute Karten, eine Kündigung anzufechten, wobei meine Schwester sagte, daß in solchen Fällen oft nur eine höhere Abfindung als "Kompromiss" rausspringt, und davon habe ich ja nun gar nichts. Ich denke, weder mein AG noch ich haben Interesse an einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Aber sicher bin ich mir da nicht.

Ein kleiner Lichtstreif am Horizont ist, daß mit meinem "Abgang" sowieso nicht vor Ende des Jahres gerechnet wird. Schließlich habe ich nach 20 Jahren in dem Laden eine Kündigungsfrist von 5 Monaten. Allerdings wurde mir gestern schon ein Teil meiner Aufgaben entzogen, was der nette Outplacement-Berater auch etwas befremdlich fand.

Ein Kollege, der in fast der gleichen Situation ist (auch 20 Jahre dabei, 3 Kinder und nicht-berufstätige Ehefrau zu Hause) sagte mir, es gäbe Gerüchte, daß man durchhalten solle. Das Outsourcing der IT nach Indien wird überdacht, weil bei einem Benchmark herausgekommen ist, daß wir zu viel Outsourcen. Das würde heißen, daß man u.U. in einem Jahr die Leute, die jetzt gekündigt und abgefunden werden, händeringend sucht. Also festklammern und hoffen und beten? Aber eigentlich ist das nicht so meins.....

Sorry, daß ich Euch hier so zuschwalle. Ich bin hin- und hergerissen und weiß gar nicht, wie und was ich jetzt tun soll.

Ach, übrigens, 2 konkrete Frage hätte ich doch:

* Muß/soll/kann ich jetzt schon zum Arbeitsamt? Ich habe ja kein Kündigungsschreiben und nix....

* Sollte ich mit meiner Anwältin darüber reden? Schon, gell? Aber im Verfahren sollte ich das wahrscheinlich eher nicht erwähnen, oder?

Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr. Mir wird gerade wieder alles zu viel. Ich merke deutlich, daß sich da mal wieder so ein großes, schwarzes Loch auftut. Gerade war ich mit der Tablettendosis so schön runter, jetzt geht es wieder hoch.....

Mistladen!!!!!

Elisabeth.

 
1 Antwort:

Re: Outplacement

Antwort von shopgirl am 09.04.2005, 18:40 Uhr

hi elisabeth,

was machst du denn genau dort, was "kannst" du, also, in welchem bereich suchst du, wenn du suchst?

lg,
shopgirl

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